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mit 8:1 (3:1) und benötig! jetzt aus dem am kam. wenden Sonntag in Frankfurt stattfindenden Rück­spiel nur ein Unentschieden, um Kreismeister zu werden.

Weltmeisterschaft im Eisschnelläufen.

Blomquist über 5000 Meter erfolgreich.

Die Eisschnellauf-Meisterschaften wurden am Sonn­tag in Helsingfors mit dem 5000-Meter-Lauf fortge­setzt. Sieger wurde der Finne Blomquist in 8:58,6 Minuten vor Stenbek-Norwegen, Clas Thunberg belegt erst den vierten Platz.

München kampflos bayrischerEishockey- meister.

Der Bayerische Eissport-Verband hat auf einer in München stattgefundencn Sitzung den Titel eines Bayerischen Eishockeymeisters dem Münchener Eislaufverein zugesprochen. Die Münchener sollten noch ein Entscheidungsspiel mit dem SC. Riessersee austragen, doch haben letztere wegen an­derweitiger Verpflichtungen auf dieses Treffen ver­zichtet, so daß die Münchener kampflos zum Mei­stertitel kamen.

Thunberg Eisschnellauf-Weltmeister.

2lm gestrigen Sonntag wurde die Eisschnellauf» Weltmeisterschaft in Helsingfors beendet. Sieger wurde erwartungsgemäß der Finne Clas Thun-- berg, der in den beiden letzten Konkurrenten, dem 1500 und 10 000-Meter-Lauf erfolgreich

blieb. Zweiter im Gesamtergebnis wurde der Norweger Evensen.

IZS-Kennen in Mürren.

Bei den F3S.-Meisterscha'ten in Murren wurde am Samstag der Offene Abfahrtslauf ausgetra^ gen. Der 3nnsbrucker Lantschner gewann ihn in 4:49 vor Mackintosh (England) und Paumgarten (Oesterreich). Der beste Deutsche in diesem Nennen war Däuber, der in 5:46,2 den neunten Platz belegte. Bei den Damen blieb auch in dieser Konkurrenz Mitz Mackinnon siegreich.

Am Sonntagmorgen dauerte das starke Schnee­treiben in Mürren fort, und der den AbfahrtS- und Slalomlauf der F2S.-Nennen durchsührende englische Ski-Vervand sah sich wegen der groben Lawinengefahr gezwungen, den zweiten Teil des Abfahrtslaufes, der am Sonntagmvrgen zur Durchführung kommen sollte, ausfallen zu lassen. Dcr Herren-Slalomlauf ist für Montagvormittag vorgesehen, wird jedoch, wenn die schlechte Wit­terung anhält,' abgesagt werden.

Amerika beim Schneider-Pokal.

Amerikanischen Meldungen zufolge wollen sich die Vereinigten Staaten in diesem Jahre am Schnei­der-Pokalwettbewerb beteiligen/ Ein Spezialflug­zeug, das der Steuerung des gekannten Rekord­fliegers Lt. Williams anvertraut n^Tben soll, befin­det sich bereits im Bau. Offiziell ist jedoch bisher noch keine Meldung aus USA. eingelaufen.

Stuttgarter Hallenfporssefl.

Or. pelher und Körnig erneut in Krönt.

Wie seine Vorgänger war auch das 5. Stutt­garter Hallensportfest ein voller Erfolg. Die sportlichen Leistungen blieben zwar bei den Spitzenkönnern hinter denen der Vorjahre zurück, ließen aber einen bei weitem besseren Durch­schnitt erkennen. Die Massenbeteiligung aus den beiden großen Landesverbänden, dem SFuLD. und der DT. wirkten zweifellos sehr demonstrativ für die Sache der Leichtathletik. 9000 Zuschauer verfolgten die zum Teil sehr spannenden Kämpfe mit lebhaftem 3nteresse. Der Sprinterdrei­kampf brachte eine erneute Begegnung des DSV.- und DT.-Meisters Körnig, Charlotten- burg, und Lammers, Oldenburg, mit 2 o - na th, Bochum. Die besten Turner und Sportler­sprinter Württembergs sekundierten in diesem spannendsten aller Kämpfe. 2n den drei Läufen fielen sehr knappe Entscheidungen zwischen Kör­nig und 2onath. Lammers blieb mit stets erheblichem Vorsprung Dritter vor der Stutt­garter Meute. 2m 3000-Meter-Lauf siegte B o l tz e, Hannover, sehr eindrucksvoll, während sich Dr. Peltzer erwartungsgemäß den von ihm bestrittenen 1000-Meter-Lauf nicht nehmen^ ließ. Auch sonst gab es eine Reihe spannender Kämpfe und schöner Leistungen, wie die nachstehenden Ergebnisse besagen:

Hochsprung: 1. Huber, Wünsfeld; 2. Schna­bel, Stuttgarter Kickers; 3. Brodbeck, VfB. Stutt­gart; 4. Flister, Kickers Stuttgart; 4. Donneder, Negensburg, alle 1,75 Meter, durch Los ent­schieden! 4X400 - Meter - Staffel: 1. Kickers Stuttgart, 3:47,5; 2. VfB. Stuttgart, 3:52,2; 3. VfR. Heilbronn, 3:54,1.

Sprinter-Zweikampf für Frauen: 1. Weigele, VfB. Stuttgart, 12 Punkte; 2. Hau?, Eintracht Frankfurt a. M., 10 Punkte.

Sprinter-Dreikampf für Herren: 1. Lauf (50 Meter): 1. Körnig, 5,7; 2. 2onath 5,8: 3. Lammers 6,0. 2. Lauf (60 Meter): 1. 2onath 6.6; 2. Körnig 6,6; 3. Lammers 6.8. 3. Lauf (60 Meter): 1. Körnig 6,6; 2. 2oiiath 6,6; 3. Lam­mers 7,0 Sekunden.

Gesamt: 1. Körnig; 2. 2onath; 3. Lammers.

1000-Meter-Lauf: 1. Dr. Peltzer, Stet­tin, 2:37; 2. Wichmann, Charlottenburg, 2:39,6; 3. Paul, Kickers Stuttgart, 2: 42,6.

3000-Meter-Lauf: 1. Bolhe, Hannover, 9:06,7; 2. Helber I., Reichsbahn SD. Stuttgart, 9:09; 3. Helber II., Stuttgart, 9:14,7.

Kugelstoßen: 1. Schnüffele, Cannstatt, 13,64 Meter; 2. Huber, Wünsdorf, 12,94 Nieter.

60 Meter, offen für Herren: 1. Nier- mann, Eintracht Frankfurt a. M., 7,1; 2. Stahl, Pforzheim, 7,3.

60 Meter Hürden: 1. Welscher, Eintracht Frankfurt a. M., 8,4; 2. Scheck, Kickers Stuttgart, 8,6; 3. Barth, Kickers Stuttgart, 8,7.

4X1 00-Meter-Damenstaffel: 1. 1860 München, 57,2; 2. Pol. SD. Stuttgart, 58,2; 3. Phönix Karlsruhe, 60,8.

2 5X1-Rund en-Staffel: 1. Kickers A« Mannschaft 8:47,2; 2. VfB. Stuttgart 8:55,6; 3. Turnerbund Stuttgart (nicht gez.).

Berliner Schwimmwettkämpfe.

Bei dem gestrigen Internationalen Schwimm­fest im Berliner Wellenbad war das zahlreich erschienene Publikum auf die Begegnung B u - dig (Köln) mit Rheingoldt (Finnland) ge­spannt, das mit einem knappen Siege des Köl­ners in 1:15,2 Minuten endete. Einen Ausländer­sieg gab es in der 3X100-Meter-Crawlstaffel der Damen, die vom SV. Les Mouettes in 4:03,8 vorNixe" (Charlottenburg) gewon­nen wurde. 3m 100-Meter-Crawlschwimmeu schlug der Kölner Haas erneut den deutschen Meister Derichs in 1:02,3; im 100-Meter- Dückenschwimmen endeten Deutsch (Breslau) und Schumburg (Magdeburg) in totem Ren­nen. Das Wasserballspiel zwischen Hellas (Magdeburg) und Weißensee96 endete mit einem leichten 5:0-Erfolg von Hellas.

Neuer O.T.-Gchwimmrekord.

Einen neuen DT.° Schwimmrekord in der 4x50- Meter-Bruststaffel stellte im Berliner Pvststadion

S.Upor/

Fort! Es ist diel zu traurig, als daß ihr euch I lich seltsam unsympathisch wär und von Minute c auf stellen müßt, als gäbe es etwas Freu- zu Minute verhaßter wurde.

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der

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Nachdruck verboten

14 Fortletzung

am

her.

hier aufstellen müßt, als gäbe es etwas Freu- diges zu bewundern. Der arme Herr Graf! Und der jungeHerr Graf ist in dieser Nacht abgereistI Nun weih' er noch nicht einmal, daß sein Vater

Man kann jetzt nichts sagen, man muh Eintreffen der Beamten abwarten", sagte Arzt und putzte seine Brille.

Nun blieb die Abreise des jungen Grafen auf jeden Fall verdächtig!

Warum folgerte sie mit so klarem Gedanken die Gefahr, die für den Mann bestand, den sie liebte?

Die ganze wilde Leidenschaftlichkeit des Zigeu­nerkindes kam zum Ausbruch, gipfelte in dem Beschluß:

Er soll keiner anderen gehören! So mag er lieber dem Verderben ausgeliefert sein!"

* * *

Kora schlich durch das Schloß. Schlich in Ahnensaal, wo zwischen eisernen Rittern, die an den Seiten links und rechts auf erhöhten Sockeln

anderen Morgen durchs Haus.

Die Dienerschaft rannte kopflos hin und .

3m Schlafzimmer des Herrn Grafen", sagte

$er Mann der das Larhen verlernt hat. Vornan von Gerl Höchberg. Copyright by Martin Feuchtwa ger, Halle «Saale>

tot ist."

Abgereist?"

Mit gesenkten Köpfen schlichen die Leute in verschiedenen Richtungen davon.

Der alte 3anasch aber fuhr wie der Teufel, um den Arzt zu holen.

Graf Kentner ist durch Gift gestorben. Mor­phium! Ob ein Versehen, Selbstmord oder gar Mord vorliegt, wird die Behörde feststellen", sagte Doktor Riefner zu den beiden Getreuen des Kentnerhofes.

Durch Gift?"

Dem Kammerdiener zitterten die Knie so, daß er sich setzen mußte, während der Haushofmeister mit dem Kopfe nickte, als bestätige er sich selbst eine unsagbar traurige Tatsache, von der er längst Kenntnis hatte.

Die dunklen Augen der Gräsin waren halb ge­schlossen, als sie in ihrem Zimmer den kurzen Bericht des Arztes anhörte.

Und was ist 3hre Meinung, Herr Doktor? Glauben Sie vielleicht auch an einen gewaltsamen Tod? Einen freiwilligen Tod?" fragte sie nach einer Pause.

Freiwillig? Nein! Der Herr Graf ist das Opfer eines anderen geworden."

Weshalb folgern Sie das?"

3ch kann vorerst nicht darüber sprechen, Frau Gräfin. 3ch muh meine erste Mitteilung der Be­hörde machen!" sagte er fest, und seine kalten Augen musterten feindselig das. dunkle, schöne Gesicht, das von herrlichen, blauschwarzen Locken umrahmt wurde.

Wieso? 3ch bin die Herrin in Kentnerhof, und Die werden mir in erster Linie sagen, was Sie wissen."

Nein! 3ch wurde mich damit eines groben Verstoßes schuldig machen."

Sie sah ihn aus halb geschlossenen Augen an, zuckte mit den Schultern. Dann meinte sie gleich­gültig:

Möglich, dah ich das nicht verstehe."

Dann besann sie sich, dah dieser Ton in diesem Augenblick nicht angebracht sei, und sagte:

Wann ist mein armer Mann gestorben?"

Gegen ein Uhr nachts."

Ein Zittern befiel sie.

Kurz nach ein Tlhr hatte der Haushofmeister sie aus den Zimmern des jungen Grafen kommen sehen. Er würde also bezeugen, dah sie um diese Zeit noch wach gewesen war.

Und nun ist der junge Gras so plötzlich mitten in der Nacht abgereist. Wie hängt das nut zu­sammen?" fragte sie, hielt das Tuch gegen die Augen und blickte darunter hervor, ängstlich forschend in das Gesicht des Arztes, das ihr plöh-

der Haushofmeister.

älnd sie rannten alle dorthin.

3n der geöffneten Tür stand die Gräfin mit bleichem, entstelltem Gesicht und zeigte nach rück­wärts.

Der Herr Graf ist tot!"

Der Kammerdiener und der Haushofmeister gingen fjinein. Aber sie konnten nur bestätigen, dah der Herr Graf tot sei.

Er hat die ganze Zeit so ruhig geschlafen. Wie kann es nur fein?" klagte der alte Kammer­diener, und die Tränen liefen ihm über die Wangen.

Ein Schlaganfall", murmelte der Haushof­meister und sah in das stille, weiße Gesicht des Toten. Er konnte keine Schmerzen gehabt haben, denn dieses Gesicht war so friedlich, fast heiter, wie es im Leben nie gewesen.

Wir müssen den jungen Herrn Grafen be­nachrichtigen", sagte der Kammerdiener.

Der Herr Graf ist diese Nacht abgereist", sagte der Haushofmeister tonlos. Sein Blick haf­tete plötzlich stier an dem weißen Deutel, der neben dem Wasserglase lag.

©eine Hände zitterten.

Den Arzt, Deierlein! Zuerst den Arzt! 3ch bleibe hier und rühre mich nicht mehr von der Stelle, bis der Arzt hier ist."

Kopfschüttelnd lief der Kammerdiener davon.

Die Dienerschaft ftanZ) noch vollzählig an der weit geöffneten Tür des Vorzimmers. Die Gräfin war in ihre Zimmer gegangen. 3eht hörte sie aufmerksam zu, was die kleine Französin, ihre Zofe, flüsternd berichtete.

Der Haushofmeister schickte die Leute wieder an ihre Arbeit.

* * *

Laut und gellend ertönte die Klingel

standen, die lebensgroßen Gemälde der Kentners hingen. Dort, dort hing das Bildnis der ersten Frau ihres Mannes. Neben ihr Graf Karl in der kleidsamen Uniform seines Regiments.

Auf Wunsch des alten Grasen war dieses Dlld voriges 3ahr in Wien von Professor Altenhuber gemalt und hier von fachkundigen Händen be­festigt worden.

Kora blickte in das junge, schöne Männergesicht. 3hre Augen bohrten sich förmlich an dem schön- geschnittenen Munde fest.

Wenn du mich ein einziges Mal geküht hättest, dann wäre ich nicht zur Mörderin ge­worden. 3ch wollte frei fein, glaubte, wenn ich frei bin, dann gäbe es einen Weg zu dir", sagte sie vor sich hin.

3hr flackernder Blick irrte weiter, blieb am Bilde der Mutter des jungen Grafen haften. Langsam ging Kora hin, ganz dicht; dann blieb sie stehen.

Warum bist du gestorben? Dann wäre alles anders. Er hätte mich nicht heiraten können, ich hätte nie einen Ekel bis zur Besinnungslosigkeit vor diesem alten Manne empfinden müssen, und euer Sohn hätte in seiner Not ruhig nach Hause kommen können, denn er mußte ja fort, weil der alte Mann auf ihn eifersüchtig war. 3ch weiß doch alles, weiß doch, warum er nicht bleiben bur.te, mein liebster Mensch auf Erden", sagte Kora leise, flüsternd, voll Angst und Hatz.

Unten auf dem Schlohhofe wurde Räderrollen hörbar.

Die Hände der jungen Frau krampften sich ineinander.

Sie kommen die Häscher kommen! Gilt es mir oder gilt es Karl?"

Die ineinandergeschlungenen Hände hoben sich zu dem sympathischen Frauenbildnis empor.

Warum konnte er mich nicht lieben, dein Sohn? Warum bist du fortgegangen? Du bist schuld, nur du, du, du!"

Kora schrie es dem Bilde entgegen, hielt ent­setzt inne. Das Bild neigte sich auf sie zu.

3ch...!"

Das schwere Dlld lag am Boden, war aus der Höhe mit aller Wucht auf die Unglückliche herabgesaust, hatte sie unter sich begraben.

* * *

3n erster Linie muß die Gräfin verhört wer­den. Sie allein wußte von der heimlichen Abreise ihres Stiefsohnes", sagte der noch junge, sehr pflichteifrige Beamte zu seinen Begleitern.

Fußball in Hessen-Hannover.

Stz. 03 Meister der Gruppe Nord.

Der Sport-Club 03 Kassel bestätigte gestern in dem Kampf mit seinem gefährlichsten Widersacher seine bereits feststehende Meister­schaft in der Gruppe Nord. Mit 5:2 wurden die K u r h e s s e n geschlagen. Der von den Kurhessen gegen die Wertung des Einbecker Spieles eingelegte Einspruch wurde vom Be­zirksvorstand abgelehnt. 3n einem lediglich für oie Placierung am Ende der Tabelle interessie­renden Treffen schlug der F C. G r o n e über­raschend die Göttinger Spiel-Vereini­gung mit 3:0 Treffern klar.

3n der Sudgruppe schlugen die Fuldaer Borussen die Kasseler Hermanen mit 4:2 (3:1) sicher. Die Borussen haben nunmehr nur noch ein Spiel gegen Ockershausen aus­zutragen. Gewinnen sie auch diesen Kamps, dann rücken sie punktgleich zu dem führenden. Sport Kassel auf und ein Entscheidungskampf mühte in diesem Falle den Meister ermitteln.

Oie süddeutschen Fußball-Endspiele.

Runde der Meister.

Der gestrige Sonntag brachte in den süddeut­schen Fußball-Endspielen in der Meisterrunde wieder einmal zwei Spielausfälle. Die Begegnung in Worms zwischen Wormatta und Union Döckingen wurde bereits am Samstag abgesagt, während man im Frankfurter Stadion immerhin zwischen Eintracht Frankfurt a. M. und Bayern München zehn Minuten lang ein Spiel sah, das jedoch mehr einem Wasserball-, denn einem Fußballspiel glich. 3n unverständ­licher Weise hatte es die Leitung des Frank­furter Stadions, in dem an diesem Tage ein Doppelspiel steigen sollte, versäumt, rechtzeitig das Spielfeld von der Schneedecke, die bald zu einer riesigen Wasserpfühe aufgetaut war, zu beseitigen. Einen äußerst knappen Sieg errang die Sp. Vg Fürth in Karlsruhe gegen den Karlsruher FV. mit 1:0. FK. Pirmasens bezog auch gegen SV. Waldhof in Waldhof wieder eine Niederlage, und zwar mit 5:1 (2:0).

Oie Trostrunde Südost.

Unveränderter Stand.

In der Trostrunde S ü d o st gab es am Sonntag nur drei Spiele, da das Treffen zwischen Kickers Stuttgart und Schwaben Augsburg bereits am Vor- fonntage stattfand. In der Tabelle gab es keine Aenderung, da die führenden Mannschaften ihre sonntäglichen Spiele gewannen. Pforzheim ge­wann gegen Rastatt 3:1 und behält damit weiter die Führung, ist allerdings relativ bereits von München 1 860, die gegen Phönix Karls­ruhe 9:0 gewannen, überflügelt. Der 1. FC. Nürnberg siegte gegen den VfR. Fürth 5:1.

Oie Trostrunde Nordwe k.

Isenburgs Vorsprung vergröhert.

In der Trostrundengruppe N o r d w e st sicherte sich der VfL. Neu-Isenburg am Sonntag einen klaren 6:0-Sicg gegen Ida r. Er vergrößerte damit seinen Vorsprung, da seine schärfsten Rivalen, Phö­nix Ludwigshafen und Rotweiß Frank­furt, in Ludwigshafen 0:0 spielten und damit beide einen Punkt verloren. Phönix Ludwigshafen wurde dabei am dritten Platze vom FV. Saar­brücken eingeholt, der gegen Union Nieder­radin Frankfurt 4:1 fugte Hinter Saarbrücken placierte sich der SV. Wiesbaden, der mit 3:0 Neckarau besiegte.

Kußball-Länderkampf in Mailand.

Italien sch ägt Oesterreich 2:1.

Endlich kann 3talien nach zehn vergeblichen Versuchen auch einen Sieg gegen die österreichische Länderelf buchen. Das Spiel ging gestern in Mailand vor 50 000 Zuschauern vor sich und sah zum größten Teil die 3taliener überlegen. Nur in der ersten Viertelstunde dominierten die Wiener, die auch durch Horvath in Führung gingen. Noch vor dcr Pause erzwang 3talien durch Meazza den Ausgleich. Der Siegestreffer fiel in der 14. Minute nach dem Wechsel durch Orsi. Derselbe Spieler hatte dann in den Schluß- Minuten das Pech, einen Elfmeter dem Torwart in die Hände zu schießen. Das Spiel stand unter der guten Leitung von Ruoff (Schweiz).

Zußball-Siädtekampf

BerlinDresden 2:5 (1:1).

Vor 25 000 Zuschauern lieferten sich die Städte- Mannschaften von Berlin und Dresden bei unmög­lichen Platzverhältnissen am gestrigen Sonntag einen Fußballkampf, den Dresden als die technisch bessere Mannschaft verdient mit 5:2 Toren für sich ent­schied.

Endspiel nm den OZB.-pokal am 19. April.

Das Schlußspiel um den Pokal des Deutschen Fußball-Bundes zwischen den Repräsentativmann­schaften von Süd- und Mitteldeutschland findet nun endgültig am 19. April in Dresden auf dem Platze des Dresdener Sportklubs statt. Die Nach­richten von einem Einspruch Süddeut^chlands gegen diesen Termin entbehren jeder Grundlage.

Süddeutsche Handball-Meisterschastsspiele.

. Darmstadt 93 schlägt Trier.

München gewinnt gegen Fürth 4:2.

Im ersten Rückrundenspiel der Abteilung W e st siegte der Tabellenführer SV. Darmstadt 1898 gegen Westmark Trier in Trier mit 4:2 (3:1). Darmstadt war zwar technisch überlegen, mußte aber sein ganzes Können aufbieten, um aus Trier die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Triers Führungstreffer setzten die Darmstädter bis zur Pause drei Tore entgegen, und nach einem zweiten Trierer Torerfolg folgte Darmstadts vierter und letzter Treffer. Das zweite Spiel der Abteilung West zwischen Polizei Darmstadt und Mainz 05 fiel wegen dienstlicher Verhinderung der Polizisten aus.

In Abteilung Ost, in der sich nach Zurück­ziehung von Stuttgart und Freiburg nur noch München 1860 und Spieloereinigung Fürth um den Sieg bewerben, kam in München das Vorspiel zwischen diesen beiden Mannschaften zum Austrag. Das Treffen endete mit dem über» raschenden Siege der Münchener mit 4:2 (3:2), die zweimal die Fürther Führung ausglichen und dann noch zwei Treffer erhielten.

Turnerhandball im Mitielrhe nkreis.

Herrnsheim Tabellenführer in Abteilung I.

In Herrnsheim siegte der dortige Turnverein in feinem zweiten Spiele um die Abteilungsmeister­schaft gegen den To. Koblenz-Mühlheim mit 3:0 (2:0) und führt damit in der Tabelle.

Sfabtfpotfoerein Ffm. vor der Damenmeisterschaft.

Im Vorspiel um die mittelrheinische Handball­meisterschaft der Damen siegte der Stadtsport - verein Frankfurt über den To. Mainz-Kastel

Der Haushofmeister stand neben ihm. Er war bereits verhört. ä

Bitten Sie die Gräfin hierher.

Dcr Haushofmeister ging eilig davon.

Mit neugierigem, frechem Gesichtchen blickte ihm die kleine Französin entgegen.

Was ist?"

Benachrichtige die Frau Gräsin. Sie wirb zum

Verhör gebeten."

Das hübsche Ding machte erstaunte Augen.

Aber ich denke doch, sie ist längst dort? Sie ist doch nicht hier?"

Der Haushofmeister wich zurück.

Nicht hier?"

Aber nein! Wenn ich eS doch Tage. Mein

Himmel, welch ein Wirrwarr!"

Aus ihren grünen Augen sprühte die helle Lust an all den Sensationen.

Die Frau Gräfin ist wirklich nicht hier?" fragte er noch einmal.

3eht wurde es dem Mädel zu viel.

3ch bitte, selber nachzusehen", sagte sie und öffnete die Tür.

And der Haushofmeister ging wirklich hinein.

Nicht da! Tatsächlich! Was war das nun wieder? . ,

Eilig ging er zu den Herren zuruck und mel­dete es. , r

Frau Gräfin gingen um diese Zeit manchmal in den Park. Darf ich sie suchen lassen?

Aber bitte. Natürlich! Nur ein bißchen schnell, mein Lieber."

Der junge Beamte trat ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Er war höchst ungehalten über diese Verzögerung. Solche Verzögerungen kannte man doch. Da hing manchmal die halbe Sache davon ab, und man hatte bann unnütz mehr Arbeit. , . , .

Der Haushofmeister eilte davon, und seine Frackenden wehten hinter ihm her.

Der Arzt, der bisher nur geantwortet, wenn man ihn gefragt hatte, trat jetzt näher.

Ich glaube zu wissen, wer das Morphium in "das Glas schüttete."

Alle Kopfe wandten sich ruckarttg zu ihm hin. Sprechen Sie doch. 3ebe Minute ist kostbar", drängte der Beamte.

3ch fand dieses Armband hier neben dem Bett auf dem Teppich. Es könnte ebensogut ver­loren worden sein, als die Gräfin nach ihrem schlafenden Manne sah. Aber in der goldenen Fassung der Rubinen befindet sich eine 3dee Morphium! Lind das Armband lag hier! Hier! Das Morphium kann also von dritter Seite nicht darauf geschüttet worden sein, als das Armband bereits am Boden lag, sondern die Mörderin hatte es noch am Arm, als das Verbrechen geschah. Sie ist dann in der Hast hängengeblieben, denn das feine, goldene Kett­chen, das den Verschluß bildete, ist zerrissen.

(Fortsetzung folgt.)

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