Ausgabe 
20.5.1931
 
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zusammen 29,5 Millionen Mk. erhalten, wäh­rend vor dem Krieg« jährlich nur durchschnittlich 7800 000 Mk. für die Landwirtschaft bereit- gestellt worden seien.

Abg. Birnbaum (D. Vp.) weist auf die An- strenaunaen der Hausfrauenvereine hin, den Konsum einheimischer Erzeugnisse zu fördern. Es sei Ausgabe der Landwirte, durch geschmack­volle Aufmachung ihrer Erzeugnisse die Kauflust anzuregen. _

Abg. Dr. Werner (Nat.-Soz.) erklärt: Die Landwirtschaft bedürfe eines ausreichenden Zoll sch uh es. seine Partei lehne daher den deutsch-polnischen Handelsvertrag ab.

Minister Korell erklärt, die Bauernschaft müfse sich restlos den Sierverwertungsgertoisen- schaften anschliehen. Die Vorlage über die Hagel­versicherung mit staatlichem Zuschuß werde der nächste Landtag zu verabschieden haben.

Gegen das ausländische Dumping auf allen Gebieten könne nur der genossenschaft­liche Zusammenschluh der Landwirte helfen.

Sozialpolitik.

Abg. Hehne (D. Bp.) erklärt die Dehaup- tung als unbegründet, die Industrie wolle in die Sozialgesetzgebung eine Dresche schlagen. Die Krise der Sozialversicherung beweise, daß die sozialen Ansprüche übersteigert worden seien. Gerade in der Privatindustrie sei das Derant- wortungsbewusttsein des Unternehmers erwacht, ilm eine Katastrophe der Sozialeinrichtungen zu vermeiden, werde es notwendig sein, daß Ar­beitnehmer und Arbeitgeber zusammenwirkten, um unserem Wirtschastsvolumen ein festes so­ziales Fundament zu sichern.

Abg. Deuter (Soz.) verweist auf die Not­lage der Krankenkassen, deren Einnahmen durch die Notverordnung und die Senkung tel Löhne außerordentlich zu rück gegangen seien.

Abg. Wesp (Zentr.) erklärt, die Antwort der Negierung, weshalb so wenig Aufträge nach Hessen vergeben worden seien, befriedige ihn nicht. Die Lohnsenkung wirke im Endeffekt schon als eine 20- bis 25prozentige Einnahmenkürzung. Leider müsse angesichts der Wirtschaftslage für die nächste Zeit auf sozialem Gebiet mit neuen Eingriffen gerechnet werden.

Bor fast leerem Hause bringen dann die Abgg. Dr. Werner (Nat.-Soz.), Lang (Zentr.), Wesp (Zentr.), Sumpf (Komm.) und Lebert (Soz.) zahlreiche Wünsche vor.

Die Sitzung wird dann auf Mittwoch vertagt.

Aus der provinziathauptstadt.

Gießen, den 20. Mai 1931.

Bade in Lust.

Don Siadimedizinalrat Or. Marloth «Leipzig.

Die Luft wird immer noch viel zu wenig für die Erhöhung der Gesundheit ausgenutzt. Welche moderne Mutter z. B. läßt ihre Kleinkinder zehn Minuten vor dem Schlafengehen ohne Sachen, die größeren bis zur Hüfte frei, in der Stube herum- tollen, um sie abzuhärten? Das Tageslicht mit seiner Ausstrcchlung und schon die Zimmerluft an sich wirkt bereits günstig auf die Hautatmung ein. Ist dvch die Hautatmung ebenso unentbehrlich für die Gesundheit des Menschen, wie die Lungeir- - nung. Deshalb ist auch das Darfußgehen so überaus gesund. Haben wir beim Luftbad noch Sonne zur Verfügung, so werden der Hautstoff­wechsel und damit die gesamten Körpersäfte be­sonders angeregt.

Der große Vorteil regelmäßig durchgeführter Luftbäder besteht in der Abhärtung der Haut und ihrer Organe. Die meisten Menschen stellen sich unter Abhärtung nicht das vor, was eigent­lich der Abhärtungsprozeß bedeutet. 3n bzw. dicht unter der Haut sind zahllose Heine und kleinste Nervenfasern und Dlutgefäßchen, die mit­einander in Verbindung stehen und in Har­monie treten durch wechselnde Erweiterung der Dlutgefäßchen, die in die Ncrvensubstanz cin- Dringen. Es wird dadurch eine kräftige Haut­versorgung hervorgerufen, die mit den Haut­drüsen, wie mit dem Stoffwechsel des Körpers in Verbindung tritt. Man kann sich vorstellen, daß, je mehr Luftbäder genommen werden, um so bedeutungsvoller die Widerstandsfähigkeit des Körpers werden muß. älnd das ist für's künftige Leben, besonders des Jungvolkes, von größter Wichtigkeit. Von dieser Abhärtung und Wider­standsfähigkeit hängt bekanntlich im späteren Le­ben in Krankheitstagen oft alles ab, auch ob eine schwere Erkrankung überstanden werden kann. Vor allem werden durch die Luftbäder die Ab» gehärteten den Vorteil haben, sich nicht so leicht zu erkälten. Sie werden gegen schwere Folge­zustände, wie Lungenentzündung, oder beson­ders chronische Katarrhe des Halses und der Luftröhre, weit eher gefeit sein.

Diese Aussichten sollten jedem verständigen Menschen zu denken geben. Cs wird dies auch allen um so leichter fallen, als die Luftbäder in der Tat bei jedem gesunden Menschen Freude­gefühle auslösen und wohltuend auf das Gemüt wirken. Jeder kennt daS an sich selbst, wenn er di« Möglichkeit hat, sich der beengenden Kleidung zu entledigen zur Dettrahlung der Haut, ob im Dade, ob am Seestrande, ob im Gebirge, ob unter der künstlichen Höhensonne, oder vor allem auch zu Hause. Da das ßuftbab außer den kör­perlichen Vorteilen fürs ganze Leben auch see­lisch« Werte schafft, di« jed«m Menschen wohl» tun und Nutzen bringen, so wird man jede Ge­legenheit wahrnehmen müssen, sich ein Luftbad zu gönnen.

Kreis-Rinderzuchtverein für Vogelsberger Vieh.

Die diesjährige Hauptversammlung des Gie - ßener Kreis - R i nde r z u ch t ve re rn s für Vogelsberger Vieh fand am Sonntag im Eisenbahnhotel Hopfeld in Gießen statt. Der Vorsitzende, Direktor Trautmann, Grün­berg, leitete die Versammlung und begrüßte be­sonders den Vertreter des Landwirtschaftskam- mer-Ausschusses, Oekonomierat Dr. Wagner. Aus dem Geschäftsbericht für 19 3 0 war zu entnehmen, daß die Mitgliederzahl von 426 un Vorjahre auf 365 zurückgegangen ist. Außer­dem sind noch 17 Gemeinden Mitglieder des Vereins. D«i den letzten Körungen wurden 11 Dullen und 59 Kühe für das Herdbuch neu an- gekört: diese Zahlen bleiben gegenüber den Vor­jahren zurück. Auf der Wanderausstellung in Köln wurde aus dem Dereinsbezirk eine Kuh von Schmiedemeister Merle, Lich, zur Ausstellung gebracht, die einen 1. Preis erringen konnte.

Nach den Vorschlägen der Kreiskörkommission sollen den Dullcnhaltern von Großen-Duseck, Reiskirchen, Hattenrod, Dersrod, Steinbach, Gro- ßen-Linden, Klein-Linden, Queckborn und Linden­struth die ausgesetzten Prämien zuerkannt werden. Es wurde dann noch die Abhaltung einer S t a l ls ch a u im Dezirk Grünbcrg be-

Wenn Ihre

Empfehlungsanzeige

in der Freitags- oder in der Samstags­nummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung

werben soll

dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf.

schlossen und als Preisrichter der Vorsitzende, Direktor Trautmann, Generalsekretär Dr. Wagner und Karl Hirzl., Steinberg, be­stimmt.

Die Jahresrechnung, die von dem Rech­ner, Oberfekretär Philipp, vorgetragen wurde, schließt mit einer Einnahme von 1006,76 Mk. und einer Ausgabe von 768,44 Mk., so daß ein Kassen­bestand von 238,34 Mk. verbleibt. Als Rech­nungsprüfer wurden Altbürgermeister Hirz, Watzenborn, und Wilh. M ü l l e r V., Lang-Göns, gewählt. Da sich Anstände nicht ergaben, wurde dem Rechner Entlastung erteilt.

Die abgeänderten Satzungen wurden in der von Dr. Wagner vorgetragenen Form angenommen und die gerichtliche Eintragung des Vereins be­schlossen.

Als Körkommissionsmitglieder wur­den Altbürgcrmeister Hirz, Watzenborn, und Herm. Von Eiff, Grünberg, und als Stell­vertreter Heinr. Harbach VIII., Grotzen-Du- seck, und Herm. Velten jun., Göbelnrod, ge­wählt.

UnterVerschiedenes" wurde von einigen Mit­gliedern die Durchführung von Leistungs- prüfungen beantragt; dem soll nach Möglich­keit Rechnung getragen werden.

Herr Müller, Lang-Göns, beantragte für 1932 die Durchführung einer Kreisausstel­lung. Diesem Antrag konnte jedoch wegen Mangel an Mitteln nicht zugestimmt werden.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch: Etadttheater:Haus Rothschild", 20 bis 22 Uhr. Oberh. Gesellschaft für Natur- und Heilkunde: Vorträge: ^Die Sichtbarkeit ultravioletten Lichtes (mit Lichtbildern), von Prof. Dr. Merker; Zum Schutze der Enzianwiesen", von Prof. Dr. Henneberg; 20.30 Uhr, Großer Hörsaal des Physikalischen Instituts. Evang. Frauenverein: VortragWie können wir evangelischen Frauen die Gottlosenbewegung bekämpfen?", von Frau Agnes Schnapper (Heidenheim), 15 Uhr, Caf6 Leib. Kasperle-Theater, 16.30 Uhr, Kath. Dereinshaus. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Ein Tango für Dich".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, 20 Uhr, letzte Aufführung des historischen SchauspielsHaus Rothschild" von Hanns Saßmann, unter der Spielleitung des Intendanten. Frau Auguste Prasch-Grevenberg wird sich an diesem Qßxnö als Frau Gudula von dem Gießener Publikum verabschieden. Zehnerkarten und Gutscheine ha­ben Gültigkeit. Donnerstag, 21. Mai, 15.45 Uhr, Schüler- und Fremdenvorstellung. Zum letzten MaleDie Jungfrau von Orleans". Freitag, 22. Mai, 20 Uhr, erste Wiederholung der beiden MusikwerkeDie schöne Galathee" von Suppe, undDrüderloin fein" von Leo Fall, unter der Leitung Hub-Cuje, in der Besetzung der Erstaufführung. Letzte Vorstellung im Frei­tag-Abonnement. Sonntag, 24. Mai (1. Pfingst- feiertag), gelangt außer Abonnement zu ermäßig­ten Operettenpreisen als Fremdenvorstellung die komisch-mythologische OperDie schöne Gala- th6e" von Suppe und vorherDrüderlein fein", Altwiener Singspiel von Leo Fall zur Auf­

führung. Spielleitung Heinrich Hub. musikalische Leitung Fritz CujL. Beginn 18.30 Uhr. Die In­tendanz macht darauf aufmerksam, dah zu dieser Vorstellung Zehnerkarten und gewöhnliche Schau­spielgutscheine gegen Aufzahlung Gültigkeit haben.

** Gin Unterfuchungsverfahren wegen Land^riedensbruchs. Der kommu­nistische Ueberfall auf die Gastwirtschaft von Soldan im Seltersweg in der Nacht zum vorigen Samstag, über den wir am Samstag bereits berichteten, hat zu einem gerichtlichen Untersuchungsoerfahren wegen Landfriedensbruchs gegen die Täter geführt. Wegen dieser Tat befinden sich zur Zeit folgende Personen im Untersuchungsgefängnis in Haft: der Arbeiter Heinrich Schwab aus Bad-Nauheim, der Schlosser Philipp Becker aus Bad-Nauheim, der Handlungs­gehilfe Robert Otto aus Bad-Nauheim, der Schuh­macher Ernst Günther aus Schwalheim bei Bad- Nauheim, der Arbeiter Bernhard Nienhaus aus Gießen und der Dachdecker Ernst Döring aus Gießen. Die Verhafteten befinden sich im Alter von 23 bis 31 Jahren, zwei der Verhafteten aus Bad- Nauheim und die beiden Verhafteten aus Gießen gehören zu den Kommunisten. Der ebenfalls von der Polizei mit vorgeführte Schuhmacher Hch. Rückert aus Gießen wurde nach seiner Vernehmung durch den Untersuchungsrichter wieder auf freien Fuß gesetzt.

* Todesfälle in Gießen. In Gießen verstorben in der Zeit vom 1. bis 15. Mai: 1. Mai: Lina Nather, geb. StahL 67 Jahre, Frankfurter Straße 75. 5.: Rosalie Michel, geb. Haas, Witwe, 77 Jahre, Frankfurter Straße 3. 6.: Auguste Lenz, geb. Petri, Witwe, 78 Jahre, Bahnhofstraße 97. Ferdinand Bauer, Musiker und Instrumentenmacher, 79 Jahre, Wolkengasse 11. Otto Wilhelm Junker, 5 Jahre, Neuenweg 6. Marie Luh^ ohne Beruf, 74 Jahre, Ebelstrahe 22. Anneliese Auguste Schreiner, 4 Monate, Kirchen­platz 18. 10.: Eduard Battenberg, städt. Arbei­ter, 76 Jahre, Echloßgasse 10. Friedrich Klingel- Höffer, Generalleutnant a. D., 81 Jahre, Georg- Philifrp-Gaiistrahe 5. . 11.: Freiherr Schenk zu Schweinsberg, ohne Beruf, 65 Jahre, Goethe- strahe 40. Maria Rahm, geb. Schomber, 66 Jahre, Friedrichstraße 10. 14.: Katharine Bernhardt, Hausangestellte, 23 Jahre, Ostanlage 29. 15.: Katharina Krauskopf, geb. Llnsöld, Witwe, 77 Jahre, Kaplansgasse 14. Minna Pflug, geb. Grudschus, 70 Jahre, Dleichstrahe 20.

** Grasver st eigerungen der Stadt Gießen finden in der nächsten Woche statt. Näheres ist aus der heutigen Bekanntmachung der Stadtverwaltung ersichtlich.

** Die Gießener Geldinstitute geben im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß ihre Ge- schäftsräume am nächsten Samstag (Pfingstsamstag) geschlossen sind.

D i e Wiedersehensfeier des I n f.° Leib-Regts. Großherzogin Nr. 117 sowie seiner Ersatz- und Kriegsformationen (1. und 2. Er- satz-Batl. 117, Res. I, Regt. 222, Landwehr 93, 94, Inf.-Regt. 186, 358, 390, 625, Musketenbatl. I und II, Armierung 108, 116 und 134) findet in den Tagen vom 30. Mai bis l.Juni zum erstenmal in der alten Garnisonstadt Mainz statt. Es sind folgende Ver­anstaltungen vorgesehen: Am 30. Mai Gedächtnis­feier an der Regiments-Ehrentafel auf dem Friedhof; Begrüßungsabend in der Stadthalle mit Fahnen- weihe des Mainzer Vereins. Am 31. Mai Kirchgang, Regimentsappell auf dem Kasernenhof der Alice- kaserne, anschließend Festzug durch die Stadt. Nach Auflösung kompanieweises Mittagessen in den Standquartieren. Ab 20 UhrRheinischer Abend"- mit Tanz in der Stadthalle. Am 1. Juni, nachmittags, Dampferfahrt auf dem Rhein mit Unterbrechung in Bingen. Rückkehr gegen 20 Uhr. Anmeldung an den Kameraden A. Reith, Mainz, Obere Zahlbacher Straße 68.

Große Strafkammer Gießen.

Gießen, 19. Mai. Von einigen kleineren Fällen abgesehen, wurde in der heutigen Sitzung die Strafsache gegen den Stadtbaumeister Sch. von Butzbach verhandelt. Sch. war vor einiger Zeit durch die Strafkammer wegen Llrkunden- fälschung zu 5Monaten Gefängnis verurteilt und wegen Koksunterschlogung freigesprochen worden. Wie wir vor kur­zem berichteten, hat das Reichsgericht dieses Ur­teil insoweit ausgehoben, als Sch. von der An- Hage der Unterschlagung freigesprochen war. Die­ser Fall war daher nochmals Gegenstand der heu­tigen Verhandlung. Als Leiter des Stadtbau­amts hatte er u. a. das Brennmaterial für die einzelnen städtischen Betriebe zu besorgen. Aus diesen städtischen Beständen wurden einzelne städtische Beamte, unter ihnen der Angeklagte, mit Koks beliefert. Die hierüber ausgestellten Wiegescheine gingen an das Stadtbauamt, das für die belieferten Beamten die Rechnungen aus­stellte und an die Stadtkass« zwecks Verrechnung bei der Gehaltsauszahlung weitergab. Don den erhaltenen Kokslieferungen hat aber der Ange­klagte, der für die ordnungsmäßige Erledigung allein verantwortlich war, den größeren Teil nicht bezahlt, bic ihn betreffenden Rechnungen, die wie alle anderen auch durch seine Hand liefen, ge­langten nicht an die Stadtkasse. Das Gericht kam zu der Ueberzeugung, daß der Angellagte es darauf abgesehen hatte, den ihm gelieferten Koks nicht zu bezahlen, und dah er über die der Stadt­kasse gegen ihn zustehenden Forderungen absicht­lich zu deren Nachteil verfügt hat. Es erblickte in dem Verhalten des Angeklagten Untreue in Tateinheit mit Betrug und verurteilte ihn zu weiteren 4 Monaten Gefängnis. Aus beiden Strafen wurde eine Gesamtstrafe von 7 Monaten Gefängnis gebildet.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Das südfranzösische Tief wandert über Süddeutsch» land und das Alpengebiet hinweg. Dabei gelangt durch den nördlichen Teil immer noch kühle Lust zum Vordringen, welche unbeständiges Wetter mit veränderlichen Temperaturwerten verursacht. Nach Westen zu über den britischen Inseln hat sich ein« Hochdruckbrücke gebildet, die von Spanien nach dem Nordmeer geht. Ihr Einfluß wird sich auch auf unsere Wetterlage etwas entfalten und nach dem Abflauen der seitherigen Störungsreste etwas besse­res Wetter bringen. 8lur vorübergehend scheint dies« Beruhigung au sein, denn an der Westküste Irlands setzt Druckfall und Erwärmung ein, was auf später« Wetterverschlechterung hindeutet.

Aussichten für Donnerstag: Zunächst noch wechselnd wolkig mit einzelnen Schauern und kühl, dann vorübergehend ruhigeres, mehr aufhei­terndes und wärmeres Wetter.

Aussichten für Freitag: Nach anfänglich besserem Wetter wieder Verschlechterung in Aussicht Lufttemperaturen am 19. Mai: mittags 18,9 Grad Celsius, abends 14,4 Grad.

Gewlnuauszug

2. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und H

1. Ziehungstag 18. Mai 1931

3n der heutigen Vormittqgszlchung wurden Gewinne über 300 M. gezogen

2 »»Wirme in BOOOO TL 5999

4 »etoinne ju 5000 M. 211157 263320

4 Gewinne |u 3000 TL 62153 361490

6 ©ttoinne ju 2000 M. 160745 194892 250960

20 Gewinn« »u 1000 W. 43120 48801 51412 132388 138495 142607 197674 201586 240124 366969

38 Gewinn» ,u 800 M. 10664 11642 40658 42402 103034 130143 141209 161095 186903 202984 209167 255805 258305 259680 291182 344807 348976 388326 391961

40 Gewinne,u 500 M. 793 1889 78912 92809 110382 123228 126928 161091 173311 180982

211165 233269 245060 287537 298386 300581

323045 334712 361459 382559

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen

2 Gewinne ,n 1 0000 M. 19191

4 Gewinn» ju 6000 TL 202013 204278

2 Gewinne zu 3000 M. 104894

8 Gewinne ju 2000 W. 208176 284036 310158 340837

26 Gewinn- ju 1000 TL 30244 92869 149826 192908 197694 206163 221671 232455 253301 263473 290616 331311 378469

36 Gewinne zu 800 M. 2981 33588 38072 40487 94078 108054 110200 139369 163482 173070 295195 307880 317351 319337 324417 353743 369627 399288

60 Gewinn« zu 500 TL 26821 34071 35127 41990 58691 61322 73269 84634 98862 124695 129229 141615 144817 145963 147360 166112 155756 173645 229930 256202 279751 296444 334152 350907 358940

(Schluß des redaktionellen Teils.)

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