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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

Samstag, 19. Dezember 1951

Nr. 29Z viertes Blatt

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Bücher unter dem Weihnachtsbaum

Banknoten.

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Lombardzinsfuß S v. h.

Sprechstunden Der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uut, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen

Anzei , e n a fträge sind lediglich an die Geschäfts stelle zu richten.

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dieses Werk einen wichtigen Beitrag zur Kultur­geschichte der damaligen Zeit und trägt mancher­lei neues zur Kenntnis der hessischen Orts­geschichte bei.

Ernst Eimer: Jakobs Abenteuer. Erzählung für die Jugend. Mit 4 bunten und 20 schwarzweißcn Bildern vom Verfasser. Ganz­leinen 3,50 Mk. Verlag 21. Anton & Co., Leipzig. (576) Das Buch des hessischen Malerpoeten für Knaben und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren geeignet ist die Erzählung von einem Bauernjungen, der ein paar lose Streiche verübt, ein ganzes Dorf in Aufruhr bringt und zuletzt noch einen märchenhaften Traum hat. Eimer erzählt in der selbstverständlichen Art jener Leute, die in den Spinnstuben sahen und neben ihrem Flachs auch Geschichtenspannen": eindeutig und eindrucksvoll. Dieses Buch aus der Erlebniswelt unserer Landjugend geht aber auch die Stadtjugend an. Besonders schätzenswert ist die Schilderung selbstverständlicher Kamerad­schaft unter den Kindern, ihrer gegenseitigen Hilfsbereitschaft und ihrer aufrichtigen Herzlich­keit zueinander.

Das Alte Heer. Im Verlag von Heinr. D e e n k e n, Berlin SW 19, Wallstrahe 17/18 ist soeben unter dem TitelDas 2llte Heer" ein Sol­datenbuch erschienen, dessen HerausgeberPeter Purzelbaum" und H. C. von Zobeltitz sind. Das sehr gut ausgestattete Buch im Umfang von 270 Textseiten ist mit 32 Bildern in Kupfertiefdruck, vier Farbtafeln von Herbert Knötel d. I. und mit 100 Zeichnungen von Fritz Koch-Gotha in vorteil­hafter Weise bereichert worden. Das Werk, das abseits von allen Kriegsschilderungen liegt, soll ein Erinnerungsbuch an die Dienstzeit im bunten Rock, ein Buch für Volk und Jugend sein. Die Prüfung des Buches mit den sachkundigen D'icken und Er­fahrungen des alten Soldaten ergibt, dah es in allen Teilen ein getreues Spiegelbild des Betriebs in der alten Armee gibt: nichts ist übersehen oder unzulänglich dargestellt worden, vomnassen" Rekruten über denalten Knochen" zum Korpo­ral, zum HerrnSchersant", demSpieß", den Herren Leutnants, demAlten" usw.: keine Waffe kann sich beklagen, dah sie gegenüber einer anderen zu kurz gekommen sei, ebensowenig irgend­eine andere Institution des alten Heeres, sei es nun die Sanität, die Intendantur od.r die Militär- gerichtsbarkeit: kurz gesagt: bis auf das letzte und kleinste ist alles, was im Getriebe des Kommih irgendwie eine Funktion hatte, gehörig berück­sichtigt worden. Dabei haben die Herausgeber Wert darauf gelegt, keinen langweiligenSchmö­ker" zu schreiben, sondern ihr Buch frisch und le­bendig, wie der ganze Militärbetrieb war und heute noch ist, zu gestalten. Jeder alte Soldat wird dieses Buch mit großer Freude lesen, er wird dabei in so prägnanter Weise an seine Dienstzeit erinnert, dah ihm jene Jahre wieder in lebendig­ster Weise vergegenwärtigt werden. Aber nicht nur der alte Soldat, sondern auch die im Geiste der alten Armee Heranwachsende Jugend wird an diesem interessant geschriebenen Buche viel Freude erleben. Man gebe den jungen Leuten dieses Buch als Weihnachtsgeschenk, und man wird ihnen da­mit eine kostbare Gabe überreichen. Unsere beste Empfehlung sei dem Buche mitgegeben in der Hoff­nung, dah es bei den alten Soldaten und bei dem jungen Rachwuchs die wohlverdiente gute Auf­nahme finden möchte. (580.)

bruch an der gestrigen Reuyorker Börse hat dazu geführt, dah die Tendenz heute wieder recht schwach war. Vor allem waren die Werte an­geboten, die internationale Bedeutung haben, so J.-G.-Farben mit minus 3,5 Prozent und Sie­mens, die 3 Prozent verloren. Hiervon beein­flußt ergaben sich auch für die übrigen Werte überwiegend Kursverluste bis zu 1 Prozent: Licht & Kraft waren mit minus 2 Prozent stärker offeriert. Relativ gut gehalten lagen Reichs­bank, während von Großbanken DD-Bank zirka 1 Prozent nachgaben. Die Geschäftstätigkeit war klein, da für das herauskommende Material keine Käufer vorhanden waren.

Auch der Rentenmarkt verkehrte aus den gleichen Motiven in schwacher Haltung. Das Angebot war ziemlich stark, dem nur ganz geringe Aufnahmeneigung gegenüberstand. Die Kurseinbuhen betrugen bei Goldpfandbriefen etwa 1,52 Prozent, bei Liquidationspfandbriefen durchweg 1,5 Prozent. Kommunale Werte lagen nur wenig verändert und gefchäftslos. Verhält­nismäßig gut gehalten blieben Altbesitzanleihe und Reichsschuldbuchforderungen. Reichsbahn- Vorzüge und Farben-Bonds neigten leicht zur Schwäche.

Smeritanndye Noten . . . . BelgMe Noten ......

Dänische Noten ......

Englische Noten.........

Französische Noten Sollänvische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch.Oesterreich, * 100 Schilling -Rumänische Noten........

Echwevische Noten Schweizer Noten.........

spanische Noten. ....... Dngariiche Noten ..... .

Relchsbankdiskoul l v. h.,

Das Pfund wieder unter Druck.

Berlin, 18. Dez. (WTB.) An den internatio­nalen Devisenmärkten hat das englische Pfund erneut eine merkliche Abschwächung er­fahren. Der Dollar schloß gestern in London mit 3,4525, aber schon in Neuyork ging das Pfund aus 3,4050 zurück, und zu demselben Kurs erWnete es auch heute. Im Laufe des Vormittags setzte aber ein erneuter Druck auf das Pfund ein, und der Kurs ging auf 3,38 zurück. Gegen den Gulden schwächte es sich auf 8,40, gegen Zürich auf 17,3250, gegen Paris auf 85,90. bis 86 und gegen die Reichs­mark auf 14,3150 ab. Der Dollar lag internatio­nal kaum behauptet, auch die Reichsmark war eher etwas leichter. In Amsterdam stellte sich die Mark auf 58,80, in Zürich auf 121,10 und in Paris aus 600. Die Norddevisen waren gehalten, ebenfalls die Südamerikaner. Der französische Frank tendierte fester, während sich der Gulden gut behauptet.

Am Nachmittag war das Geschäft ziemlich lebhaft. Das englische Pfund hat sich weiter a b - geschwächt und liegt jetzt ungefähr 12 Cents unter seinem gestrigen Stand gegen den Dollar, es notierte 3,3425, gegen den Gulden 8,30, gegen Zürich 17,1750, gegen Paris 85,13 und gegen die Reichs­mark 14,1750 (gestern 14,5850). Der Dollar war nach weiterer Abschwächung später leicht erholt, die Reichsmark lag eher wieder eine Kleinigkeit leichter, in Amsterdam stellte sie sich auf 58,7250

Hess enkalender 1 93 2. (Herausgeber: Hessischer Verkehrsverband, Darmstadt. Preis 1,53 Mk. (557) Der Hessische Derkehrsverband hat mit diesem Hessenkalender wieder ein gutes Werbemittel für das Hessenland geschaffen. Der Kalender zeigt in bunter Abwechslung in 104 Ab­bildungen Sehenswürdigke ten hessischer Orte. Denkmäler der Vergangenheit und Gegenwart, Burgen und Schlösser, Kirchen und Klöster, städti­sche und ländliche Bauten und landwirtschaftliche Schönheiten aus unserer Heimat. Von Gießen bringt er vier Aufnahmen: den Marktplatz, die Gendarmeriewache, die Kapelle im Altertums- Museum und den Schiffenberg aus der Vogel­schau. Auch aus der Provinz Oberhessen bringt der Kalender eine ganze Anzahl schöner Bilder. Möge er überall im Reiche ein guter Werber für den Besuch unseres Hessenlandes sein!

Als getreuer Geleiter durchs neue Jahr hat sich auch diesmal nun zum 213. Male der Hessische Landkalender (Verlag der C. F. Winterschen Druckerei in Darmstadt, Preis 70 Pf., 600) eingestellt. Aus dem reichen Inhalt, der diesmal besonders Rheinhessen be­rücksichtigt, sei neben den reich von Bilder­beigaben begleiteten Schilderungen des Wirkens des Bildhauers Robert Cauer und des Malers und Zeichners Hermann Müller besonders auf die beiden Erzählungen unserer Gießener Autoren Franz Gros, der durch ein Erlebnis aus der Inflationszeit dabei angeregt wurde, und Hein­rich Bechtolsheimer aufmerksam gemacht. Reben dem Ernst kommt auch der Humor zu seinem Recht. Es ist zu hoffen, daß der alte Haus­freund wie bisher von vielen Familien herzlich willkommen geheißen wird.

Die Hexenprozesse in Kurhessen. Rach den Quellen dargestellt von Karl Heinz Spielmann. 248 Seiten 8° mit 4 Llrkunden- Falsimiles und 14 Abbildungen. Drosch. 6,50 Mk., geb. 8 Mk. R. G. Eiwert, Verlag. Marburg. 1932. (540) Der Verfasser hat sich dieser kulturhistorischen Untersuchung anläh.ich einer von der Juristischen Fakultät in Marburg gestellten Preisaufgabe unterzogen, und seine Arbeit wurde mit einem Preis ausgezeichnet. An Hand von Urkunden und Akten in den verschiedenen Ar­chiven ist aus dieser Preisarbeit eine Gesamt­darstellung der Hexenprozesse im ehemaligen Kur­hessen entstanden, wie sie bisher noch nicht vor­handen war. Zunächst wird über Ursprung und Wesen des Hexenglaubens im allgemeinen be­richtet, ein zweiter Teil befaßt sich mit der ge­schichtlich-chronologischen Zusammenstellung der Hexenprozesse im Gebiet des ehemaligen Kur­fürstentums Hessen, und zwar sind die Prozesse hier nach den einzelnen Bezirken zusammengestellt. Im dritten Teil ist das juristische Verfahren bei den Hexenprozefsen in Kurhessen eingehend ge­schildert und dabei ein allgemeiner äleberblick über die Rechtsverhältnisse in Hessen gegeben bis zum Zeitalter Philipps des Großmütigen, die Weiterentwicklung bis zum Dreißigjährigen Krieg, die Handhabung der Folter, die sog. Hexenprobe, das Gefängniswesen und dergleichen. Was das Buch besonders wertvoll macht, ist die Beigabe eines ausführlichen Personen- und Ortsregisters. Beigegeben sind Abbildungen der Hexentürme, der Folterwerkzeuge, der Folterkammern und schließlich in genauer Wiedergabe und äleber- sehung eine Anzahl Akten. Alles in allem bietet

,.D a s Buch der Guten Werke 1914 b is 1918", zusammengestellt und herausgegeben von Bernhard Diebold. Preis geb. 4,80 Mark. Societäts-Verlag, Frankfurt a. M. 1931. (593) Das ist eine Sammlung von Be­richten über Taten der Menschlichkeit, die im Weltkrieg von Feind zu Feind geschehen sind. Diese aus allen Schichten der Kriegsteilnehmer - ohne Rücksicht auf nationale und politische Zu­gehörigkeit eingesandten und aus der Fülle des Materials ausgewählten Anekdoten ergeben den großartigen Beweis, daß sich gerade für die Besten aus allen Lagern über dem Zwang der Uniformen das Gebot der Humanität er­hebt in dem Augenblicke, wo der Mensch als einzelner dem leidenden Einzelmenschen gegen* übersteht. Aus dem Verbandplatz, in der Etappe, im Gefangenenlager, ja selbst beim Frontangrisf wird die offizielle Feindschaft der Heere plötzlich vergessen vor dem persönlichen Erlebnis von Mann zu Mann. Dieses Buch besteht (bis auf einen geringen ausländischen Bruchteil) aus deutschen Einsendungen, die aber in den meisten Fällen eine gute Tat des Feindes an einem Deutschen zu rühmen wissen, so daß das Buch zu einem deutschen Dokument für alle Völker wird. Diese Geschichten bilden ein friedliches Buch, ein Buch ohne Tendenz. Reben den Helden- taten der kriegerischen Pflichterfüllung dürfen die Heldentaten der über allen Greueln wirken­den Menschlichkeit nicht vergessen werden.

Hugo von Hofmannsthal: Wege und Begegnungen. Mit einem Rachwort von Prof. Dr. Walther Brecht. Reclams Uni* versal-Dibliothek Rr. 7171. Geh. 40 Pf., geb. 80 Pf. (542) Mit diesem Band hält nun auch der verstorbene große Dichter Hugo von Hofmannsthal seinen Einzug in die Universal- Bibliothek. Der Band umfaßt einige der schönsten Stücke aus der unvergleichlichen Prosadichtung Hofmannsthals. Er bringt zunächst die Rovelle Erlebnis des Marschalls von Bassompierre", die prachtvoll erzählte geschichtliche Begebenheit der seltsamen Begegnung mit einer von der Pest ergriffenen Frau. Es folgt das StückErinne­rung schöner Tage", eine traumhafte Phantasie über Venedig, die abgeklärte BetrachtungDie Wege und die Begegnungen", und endlich die berühmtenAugenblicke in Griechenland", Ein­druckserlebnisse auf einer Reife in Mittelgriechen­land und in Athen. Der Band wird unzähligen Bereicherung und Vertiefung gewähren.

Curtio Malaparte:Ser Staats- ft reich, Verlag E. P. Tal & Co., Wien VII. (530) Der Verfasser, Italiener von Ratio­nalität, hatte als militärischer Beobachter und als Diplomat Gelegenheit, nahezu alle Staatsstreiche der Rachkriegszeit aus unmittelbarster Rahe zu erleben, ihr Kräftespiel und ihre Kulissengeheim­nisse zu ergründen. In seinem Buch leitet er die Technik gewaltsamer Umstürze bis in die kleinste Einzelheit aus lebendigem Material her ab und schreibt dabei zeitgeschichtlich in der denk­bar interessantesten Form.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 20. Dezember, von 15 bis 17.15 Llhr: Peterchens Mondfahrt: von 19.30 bis gegen 23 llßr: Die Zauberflöte. Mon­tag, 21. Dez., von 20 bis 23 lH)r: Im weihen Röhl. Dienstag, 22. Dez., von 20 bis gegen 23 älhr: Die verkaufte Braut. Mittwoch, 23. Dez., von 15 bis 17.15 Uhr: Peterchens Mondfahrt: von 20 bis 23 Uhr: Im weißen Röhl. Don­nerstag, 24. Dez.: Geschlossen. Freitag, 25. Dez., von 15 bis 17.15 Uhr: Peterchens Mondfahrt, von 19.30 bis gegen 23 Uhr: Die Zauberflöte. Samstag, 26. Dez., von 15 bis 17.15 Llhr: Peter­chens Mondfahrt: von 19 bis gegen 22.30 Uhr: Aida. Sonntag, 27. Dez., von 15 bis 18 älhr: Im weißen Röhl: von 20 bis 23 Uhr: 2m weißen Röhl.

Schauspielhaus. Sonntag, 20. Dez., von 16 bis gegen 18 ilfjr: Emil und die Detektive: von 20 bis nach 22.15 Llhr: Bobby weint, Bobby lacht. Montag, 21. Dez., von 20 bis nach 23 Uhr: Der Streit um den Sergeanten Grischa. Dienstag, 22. Dez.: Geschlossen. Mittwoch, 23. Dez., von 20 bis 22.30 Uhr: Literatur: hierauf: Liebelei. Don­nerstag, 24. Dez.: Geschlossen. Freitag, 25. Dez.» von 16 bis gegen 18 Uhr: Emil und die Detektive: von 20 bis gegen 23 Mr: Jim und Jill. Sams­tag, 26. Dez., von 16 bis gegen 18 Uhr: Emil und die Detektive: von 20 bis gegen 23 älhr: Jim und Jill. Sonntag, 27. Dez., von 15 bis nach 18 Llhr: Der Hauptmann von Köpenick: von 20 bis gegen 23 Llhr: Jim und Jill.

Frankfurt recht schwach.

Frankfurt a. M., 18. Dez. Der heutige telephonische Freiverkehr von Bureau zu Bureau stand wieder ganz im Zeichen der außenpoliti­schen Situation. Die Schwierigkeiten bei den Ba­seler Verhandlungen haben sehr verstimmt, und die Hoffnung, daß sie in den nächsten Dazen zu einem positiven Ergebnis führen könnten, schwinden immer mehr, da von feiten Frank­reichs immer wieder neueWider- st ä n d e ausgehen. Auch der erneute Kursein-

* Katzenellenbogen h a t die Gesamt- Verantwortung. Der Schullheis-Prüfungsaus- fchuß vertritt in feinem Bericht, der gestern dem Auf­sichtsrat der Schultheis-Patzenhofer Brauerei AG. unterbreitet wurde, die Auffassung, daß die Gesamt­verantwortlichkeit Ludwig Katzenellenbogen trifft. Auch die übrigen Mitglieder des General- rirektoriums von Schultheis feien, allerdings in ver­schiedenem Ausmaß, mitverantwortlich. Eingehend erörtert wird ferner die Frage einer Verantwortlich­keit der im Aufsichtsrat vertretenen Bankiers und Bankdirektoren. In dem Bericht wird darauf binge- wiefen, daß bei vorsichtiger Bewertung aller Aktiv­posten die offenen und stillen Reserven und bet Betriebsgewinn aus 1930 31 ausreichen dürften, um die erforderlichen Abschreibungen und Rückstellungen zu decken.

* Hoesch-Köln-Neuessen AG., Dort­mund. Die Generalversammlung der Hoesch-Köln- Neuessen für Bergbau und Hüttenbetriebe, Dort­mund, genehmigte einstimmig den Abschluß für 1930 31. Der Verlust von 5,81 Millionen Mark wird aus der gesetzlichen Rücklage von 33,82 Millionen Mark gedeckt (i. 23. 6 Prozent Dividende).

Devisenmarkt Berlin Frankfurt o. ZIL

Weitere Verschlechterung des oberhessischen Arbeitsmarktes. 2(uf dem oberhessischen Arbeit sm a r 11 ist nach dem November-Bericht des Arbeitsamtes Gießen im November eine weitere Ver­schlechterung eingetreten. Die Aufnahme­fähigkeit der Forstwirtschaft konnte den Zugang an Arbeitsuchenden aus anderen Berufsgruppen nicht aufhalten. Gerade im Berichtsmonat stellten meh­rere Firmen Antrag auf Stillegung. Ein großer Teil dieser Firmen hatte bereits kurz- gearbeitet. Allenthalben wird über Absatz- mangel geklagt. Mit einer Besserung der Arbeits- marltlage dürste vorerst auch infolge der vorge­schrittenen Jahreszeit nicht zu rechnen sein.

Am Ende des Monats November zählten wir 13 7 0 0 Arbeitsuchende, gegenüber 11874 des Vormonats und 9348 des Vorjahres. Aus den Mitteln der Arbeitslosenversicherung wurden 4819 Personen unterstützt, gegenüber 4131 des Vor­monats und 6164 des Vorjahres. Krisenfürsorge er­hielten 4694 Personen, gegenüber 4780 des Vor­monats und 1152 des Vorjahres. Im Bezirk des Arbeitsamts standen 1367 Personen in Wohlfahrts­unterstützung.

Vermittelt wurden 1573 Personen. An Zugängen waren zu verzeichnen 4961 Arbeitsuchende, an Ab­gängen ohne unsere Mitwirkung 1385.

18.Dezember

1g. Dezember

Amtliche Notierung

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2,48

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Darüber freut sie sich bestimmt, denn Persil, Ata und ir-ii gebraucht sie jeden Tag!

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