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Gin Ozeanriese durch Feuer vernichtet.
Der 19 OOO-Ionnen-Djeanbampfer „Bermud a", eines der größten Molorfchiffe der Well, wurde im Hafen von Hamilton (Bermudas) burth Feuer völlig zerstört und ging unter. Zwei Mann der Besatzung des Schisses, das den Dienst zwischen Neuyork und den Bermudainseln versah, fanden den Tod.
Feldern liegen überall Dachteile, Dalken, Bretter und Dachziegel herum, die der Sturm hierhergetragen hat. Der Bahnhof Plettenberg-Ober- ltadt ist mit Ausnahme des Wirtschaftsgebäudes dem Erdboden gleichgemacht. Der Ort Holthausen gleicht einem einzigen Trum- inerseld. Ueberall ist man mit den Aufräu- inungsorbeiten beschäftigt. Freiwillige Helfer der Sanitätskolonnen und der Feuerwehren sind tätig, um den aus ihren Häusern vertriebenen Bewohnern ein notdürftiges Obdach zu schassen. Die Höhe des «Schadens ist noch nicht zu übersehen.
Grohfeuer in einem TNoseldorfe.
Bern kastel, 18. Juni. (WTB.) In dem be- ?<mnten Weinort Herzig an der Mosel brach Beute gegen 16 Uhr Grohfeue r aus. das, begünstigt durch den starken Westwind, mit un- beimlicher Geschwindigkeit um sich griff. Neun Häuser brannten vollständgi nieder, ein zehntes wurde schwer beschädigt. Zwölf Familien, zumeist Winzer, sind obdachlos geworden und haben faft ihr ganzes Hab und Gut verloren. Den Feuerwehren auS zwölf umliegenden Ortschaften imb der Berufsfeuerwehr aus Trier gelang es nach etwa vierstündigen Bemühungen, den Brand «inzukreisen, über dessen Ursache bisher noch nichts festgestellt werden konnte.
Schweres Sfrahenbahnunglück in Dresden.
Dresden, 18. Juni. 3m Dorort Zitschew stieß heute vormittag auf eingleisig betriebener Strecke ein Wagen der Linie 15 mit einem entgegenkommenden Straßenbahnzug zusammen. Durch den Zusammenprall wurden 17 Personen verletzt, davon vier schwer. Die beiden Straßenbahnwagen waren so ineinander verkeilt, daß sie nur durch auf beiden Seiten vorgespannte Triebwagen wieder auseinandergezoqen werden konnten. Da- Unglück wird auf Versagen der elektrischen Signaleinrichtung zurückgeführt.
Ein Viehhaus mit 400 Schafen durch Blitzschlag eingeäfchert.
Pa-r.chin. 18. Juni. (TU.) 3n der Dacht rum Donnerstag schlug ein Blitz in den Schaf- flall des Gutsbesitzers Keuck in Krumbeck (Mecklenburg) ein. Das Stallgebäude wurde bis auf die Grundmauern eingeäschert. 400 Scha'e kamen ■in den Flammen um. Hur 150 Tiere konnten gerettet werden.
Ehrung Piccardv.
Brüssel, 18. Juni. (WTB.) 3m Palast der Akademie fand heute nachmittag eine feierliche Hitzung zu Ehren des Professors Piccards iinö seines Assistenten Dr. Äipf er im Beisein des Königs und der Königin statt. Unter den zahlreichen Anwesenden befanden si/ch u. a. das Diplomatische Korps, alle belgischen Minister und viele Professoren.
Zwei englische Fliegerinnen tödlich abgestürzl.
London. 19. Juni. (WTB. Funkspruch.) Die bekannte britische Fliegerin Fräulein O ' B r i e n ist gestern in der Nähe von Hatfield mit ihrem Leichtflugzeug abgestürzt. Die Fliegerin und ihre Begleiterin, Frau Gallien, sind verbrannt. Die Leichen der beiden Frauen wurden völlig ver« kohlt aufgefunden. Fräulein O'Brien hatte bereits bei einem früheren Flugunfall ein Bein verloren.
„Do X“ in Bahia.
Bahia, 18.3uni. (WTB.) „Do X" ist hier um 12.55 Uhr ge I an bet, nachdem er in Rio be Janeiro eine Zwischenlandung zur Ergänzung der Brennstoffvorräte vorgenommen hatte.
Aus ver provlnziathauptstavl
Gießen, den 19.3uni 1931.
Oie wahrhafte llrlaubsreise.
Das Reisen braucht nicht ausschließlich eine Angelegenheit eines prall gefüllten Geldbeutels zu fein. Solche Reisenden sind gewöhnlich die Opfer eines verlorenen Gefühls für Zeit und Raum. Sie sind Ruhelose, hinter denen eine Sucht her ist, die sie zu ihren Sklaven gemacht hat. Die ihnen das freie Derfüguugsrecht über sich selbst teilweise ober ganz nahm, um sie vor die Karre ihres meist mir materiellen Ehrgeizcs zu spannen.
Wenn sie sich bann wirklich einmal selbst aas- schirren, unb sie flüchten Hunderte von Kilometer von der Stätte weg, wo sie Tag für Tag den Tanz um das goldene Kalb aufführen, so verfolgen sie auch in der friedlichsten Umgebung noch Zahlen, Telephongespräche, Schre.bmaschir.entlappern, Börsenkurse. Bilanzen und wer weiß, was sonst noch. Die Rerven, um derentwillen sie angeblich die Reise machten, haben die Fähigkeit verloren, den Begriff Ruhe in dem abgehetzten Körper zur Wirkung kommen zu lassen. Als ein mehr ober weniger repariertes Wrack kehren sie in die Tretmühle ihres Alltags zurück. Die Reise war lediglich ein Platzwechsel gewesen, von dem Körper und Geist keinen heilsamen Hauch verspürten.
Auch wenn man zwischen sich und die gewohnte Umgebung nur ein paar Dutzend Meilen bringt, kann das in ihrem ©nberrolg eine Reise gewesen sein, die dem Betreffenden alles das gab, was den anderen mit einem Wust von Städiebildem im Kopf unb gesellschaftlichen Vergnügungen in den Gliedern abging. Denn eine Reise soll ja in erster Linie der Erholung dienen. Erholen kann man sich aber nur, wenn eine körperliche und seelische Entspannung die Grundlage für eine physische und psychische Wiederauffrischung schafft. Wenn man den Stromkreis zu unterbrechen vermag, der innerhalb der Gehirnwindungen um Berufliches ober Geschäftliches im täglichen Einerlei kreist. Wenn man mit wachen Sinnen unb empfangsbereitem Herzen das Reue in seiner Vielgestaltigkeit so auf sich einwirken läßt, daß das Sehnen unb Schauen zum inneren Erlebnis wird, das sich zu einem Weltbild formt, in dem neue Lichter die vorhandenen Schatten versöhnlicher gestalten. Das Leben erhält neue Perspektiven, die Ausblicke in die Zukunft weiten sich zu neuen Umrissen, die eine Wärme widerstrahlen, aus der sich die Energie- quelle speist, die in der Leistung aus täglicher Arbeit sichtbar wird.
Das Sprichwort: „Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen ", ist daher die Wm^el des Reiseübels, das man „Länderjagd" und „Kilometerfresserei"' nennen könnte. Man nimmt einen dauernden Platzwechsel vor, um seinen Bekannten nach der Rückkehr mit „Dichtung und Wahrheit" imponieren zu können. Der wahre Reisende jedoch wird zufrieden sein, wenn er als ein „anderer Mensch" zurückkommt unb mit neuem Mut unb mit frischen Kräften dxn Platz ausfüllen kann, auf den er gestellt ist, und'den auszufüllen gerade heute mehr denn je Pflicht jedes einzelnen fern sollte. Reisen soll sein eine Wiederannäherung an die Allmutter Ratur, die mit ihrem unerschöpflichen Reichtum an Sein und Werden daS eigene Sein bereichert. Besonders für die Menschen in den großen Städten kann auch eine kleine Reise schon das Wunder wirken, auf das diejenigen vergebens gewartet haben, die mit gefüllten Koffern
und Schecks auszogen. Wer auszieht, um „in der Ratur getreuen Armen von kalten Regeln zu erwärmen", wie Schiller sagt, der wird heimkehren wie der Sohn, der eine Weile den Boden unter den Füßen verlor, tn dem die „festen Wuseln feiner Kraft" zeitlebens gründen. Denn das Wort „Heimat" ist unb bleibt mehr als nur ein geographischer Begriff. Kig.
Bornotizen.
— Tageskalender für Freitag. Licht- fpielhaus. Bahnhofstraße: ..Schneider Wibbcl".
— AuS dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die 5. Vorstellung hn Sommer-Abonnement findet am Dienstag, 23. Juni, statt. Es ist der Intendanz gelungen, eines der bekanntesten süddeutschen Theater, das Intime Theater zu Rürnberg. das zur Zeit in Darmstadl gastiert, zu einem einmaligen Gastspiel zu verpflichten. Zur Aufführung gelangt der dreiaktige Schwank von Reimann und Schwartz ..Familie Hannemann". Beginn des Gastspiels 20 Uhr. Ende 22 Uhr.
— Volkshochschule. Für Sonntag, 21. Juni, ist wieder ein „Pflanzen kindlicher Ausflug" vorgesehen, der die Teilnehmer mit der Pflanzenwelt im Krofdorser Forst bekanntmachen soll. Interessenten seien auf die heutige Anzeige verwiesen.
— Reitsportliche Veranstaltung. Der Reit- unb Fcchrklub Gießen hält am Sams- tag. 20. Juni, 15 Uhr. auf dem UniverfitätS- Reitplatz eine reitsportliche Veranstaltung ab, die im besonderen der Erlangung des Deutschen Reit- unb Fahrerabzeichens gilt. Daneben werden einige reiterliche Vorführungen, u. a. eine Quadrille in Kostümen, gezeigt. ^Siehe geftnge Anzeige.
•• Aufhebung der gewerbsmäßigen Stellenvermittlung. Rach dem Gesetz über die Entschädigung der gewerbsmäßigen Stellenvermittler vom 25. März 1931 müssen alle gewerbsmäßigen Slellenvermittler, mit Ausnahme der Konzertagenten, spätestens am 30. Juni d. I. ihren Betrieb schließen.
" Wirbelsturm bei Gießen. Der Wirbelsturm, dec am Dienstag der vorigen Woche in einigen Orten der Provinz Oberhessen schwere Schäden verursachte, hat im Walde bei Stau en- berg, wie schon berichtet, eine große Fläche Wald- bestand niedergelegt. Eine photographische Aufnahme. die im Bilder-Schaukasten an unserem Geschäftshause ausgehängt ist. läßt einen Eindruck von dem Ausmaß der Verwüstungen gewinnen.
♦* Seltenes Schlachtgewicht eines Rindes. Auf dem hiesigen Schlachthof wurde, wie man uns mitteilt, in dieser Woche von der Firma Julius Jacob, Reuenweg, ein Rind geschlachtet, welches das selten hohe Schlachtgewicht von 850 Pfund batte. Das Tier war auf Ausstellungen öfters prämiiert worden.
" Schwerer Einbruch in Bad Salzhausen. 3n der Rächt zum Mittwoch wurde, wie die Landeslriminalpolizeistelle Gießen mitteilt. in einem Verkaufspavillon zu Bad Salzhausen ein schwerer Einbruch verübt. Der ober die Diebe schoben an der Rückseite des Kiosk einen Rolladen in die Höhe und stiegen durch das Oberlicht eines Fensters ein. Den Einbrechern sielen 20 Schachteln Pralinen. 15 Ta- seliz Schokolade, etwa 150 Schachteln Zigaretten (Reemtsma. Overstolz, Mercedes. Manoli und Ravenklau). 350 Zigarren und einige Pakete Tabak in die Hände. Außerdem nahmen die Diebe noch eine Anzahl 8- und 15-Pf.-Briefmarken mit sich. Der Gesamtverlust beträgt etwa 250 Mark. Die Ermittlungen sind im Gange.
•’ Vorsicht! 3n der Zeitschrift „Deutscher Eisenhandel" Rr. 24 vom 11. Juni 1931 ist — wie man uns schreibt — ein Artikel veröffentlicht, in dem auf ein Unternehmen aufmerksam gemacht wird, das unberechtigterweise banbgemalte Bilder von geschmackloser Ausführung zu einem teueren Preise anbiete und um Abnahme bitte unter dem Hinweis, daß der Erlös den Blinden zugute kommen solle. Rach amtlichen Mitteilungen, so heißt es in jenem Artikel, handelt es sich bei dem Unternehmen, das sich „Blinden- unb Erwerbesbeschränkten-Beschäftigungsstätte " in Chemnitz, Dchillerstraße 20, nennt, um ein Privcit- unternefjmen, das vom Arbeits- unb Wohlfahrtsministerium in Dresden und den Organisationen der Blinden im öffentlichen Interesse bekämpft wird. Der amtliche Preußische Pressedienst warnt gleichfalls vor diesem Unternehmen.
Erweitertes
Schöffengericht Gießen.
• Gießen. 17. Juni. Der Raubüberfall, der im Mai auf die Oberin des Israelitischen Frauenheims in Bad-Rauheim verübt wurde, fand heute sein gerichtliches Rachspiel. Als Täter wurde ein dort ansässiger Schuhmacher ermittelt. Wie wir seinerzeit berichteten, war dieser nachts durch ein nicht verschlossenes Fenster eingestiegen, ge
langte durch mehrer« Räume tn das Schlaf zimmer der Oberin, die er unter der ’Bebro&ung mit Erschießen zur Herausgabe von Geld unb Schmuck- fachen zwang. Mit der Beute ging er flüchtig und verbrauchte das Geld in Frankfurt in leichtsinniger Gesellschaft. Wegen schweren Raubes in Tateinbett mit räuberischer Erpressung wurde et zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt.
Einem auswärts wohnenden Arbeiter gelang es. von mehreren hiesigen Geschäftsleuten Heinere Geldbeträge zu erschwindeln. Bei einigen Geschäftsleuten gab er an, in der Stadt seinen Geldbeutel verloren zu haben, bei anderen behauptete er. er habe vergessen, fein Geld einzustecken. Dabei spiegelte er jedesmal unter falscher RamensNennung vor. Geschäftskunde zu sein. In zwei Fallen unterzeichnete er die ihm vorgelegte Empfangsbescheinigung mit einem falschen Ra men. Wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrugs in mehreren Fällen wurde et zu z w e i Monaten Gefängnis verurteilt. Bei Zahlung einer Geldbuße von 100 Mark und Wiedergutmachung des angerichteten Schaden binnen drei Monaten wurde chm bedingter Strafaufschub gewährt.
Ein Reichswehrsoldat hatte sich wegen ®i«b* stahls von Munition unb Jtoaffen teilen, sowie wegen Kameradendiebstahls^zu verantworten. Während des Unterrichts in der Heeresfachschul« wurde einem Soldaten aus dessen durch ein Vor- hangschlvß verschlossenen Spind ein Betrag von 50 Mark gestohlen. Der Angeklagte verwickelte sich bei seiner Vernehmung in eine Reihe von Widersprüche. Durch die zahlreichen Zeugen wurde ihm trotz seines Leugnens auf Grund eines lückenlosen Indizienbeweises nachgewiesen, daß nur der Angeklagte der Täter war. Wegen militärischen Diebstahls und wegen Kameradendiebstahls wurde gegen ihn auf eine Gesamtstrafe von 5Wonaten Gefängnis erkannt. Außerdem wurde die Dienstentlassung ausgesprochen»
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 42 vom 16. Juni enthält: Die Einfuhr von Vieh aus stark verseuchten Gebietsteilen. — Die Einfuhr von Kirschen nach England. — Gesuch des Städtischen Schlachthofs Gießen um Erlaubnis zur Abgabe von Eis an Sonntagen. — Polizeioerordnung über den Krastfahrzeugverkehr in der Gemeinde Kesselbach.
Berliner Börse.
B e r 11 n , 19. Juni. (WTB. Funkspruch.) Nachdem gestern abend die Kurse auf große Verkäufe der Provinz und des Auslandes weitere Abschwächungen erfahren haben, ist die Situation im heutigen Früh, verkehr recht unsicher. Es bleibt abzuwarten, ob noch weiterhin Ware herauskommt resp. exekutiert werden muß, oder ob die Stimmung auf Grund der Haltung Englands hinsichtlich der Oesterreichischen Kreditanstalt sich bessert. Die wieder zunehmende Deoisennachfrage scheint allerdings, nach dem Dollarkurs von 4,2140 zu urteilen, anzuhalten. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 124,21, gegen Mailand 92,91, gegen Madrid zirka 49,50, gegen Kabel 4,8644, gegen Berlin 20,50.
Wettervoraussage.
Das Störungssystem, das gestern mehr nördlich über Deutschland und der Nordsee lag, hat sich mehr südlich gedreht und dadurch sein Bereich in einen selbständigen Kern über England entfaltet. Somit gelangen zunächst durch die Vorderseite etwas wärmere südwestliche Winde zum Vorschub, denen alsbald durch die Rückseite kühlere westliche bis nordwestliche folgen. Durch das Wechselspiel der Luftmassen wird unbeständiges Wetter hervokgerusen, und mehrfach treten Niederschläge auf, die später Schauerform annehmen und stellenweise von Ge- wittererjcheinungen begleitet sein werden. Außerdem folgt nach kurzem Temperaturanstieg wieder Abkühlung.
Aussichten für Samstag: Veränderliches, wechselnd bewölktes Wetter, kühler, Regem« schauer, zum Teil gewitterhafter Art.
Aussichten für Sonntag: Weiterhin! wechselhaftes Wetter.
Reiferoefletbknff
Garmisch-Partenkirchen: 12 Grad, kühle Nacht, Südwestwind, heute morgen heiter, gestern meist trübe.
Konstanz: 14 Grad, kühle Nacht, Westwind, heiter bis halb bedeckt, gestern teils heiter, teil- wolkig.
Borkum: 14 Grad, kühle Nacht, Südwestwind, halb bis ganz bedeckt, gestern veränderlich.
Swinemünde: 16 Grad, kühle Nacht, Süd» Westwind, heiter, gestern meist heiter.
Verantwortlich für Politik: i. D. Ernst Blumschein.
CL 1 nach jeder Zigarette schützt vor Katarrh nimmt dem Atem den Tabakgeruch
das Motorstörungen zu einem unbekannten Begriff macht!
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