Ausgabe 
16.10.1931
 
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Donnerstag den 15. O/frober igMf t^Uhr

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den gegen Mittag eintreffenden planmäßigen und Sonderzügen sehr groß, wozu auch eine Anzahl Sonderfahrten von Autobussen beitrugen, sowie die in Scharen zu Fuß, mit Aad, Motor­rad und Auto eintreffenden Besucher. Auf der Käswiese", sowie auf dem Marktplätze in der

üiiteß Tages aber werden sie weg sein, die nintern Gesellen, die sieben, in manchen ©egen* OJht fast acht Monate verweilten, von der Zeit C2ni)<i unter Westwinden und prasselnden Regen* sschuem letzter Schnee dahinging bis zu rauhen Wbpkurmen, die den Wald seines Blätter* l'dr uded entkleideten.

(Iber wenn der Star auch Zugvogelcharakter Bk itnö seinen Flugleistungen nach er gehört g'.ii bett raschesten Fliegern durchaus befähigt

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Stadt standen oft große Autokolonnen zum Parken. Jedenfalls kann festgestellt werden, daß die Besucherzahl die vorjährige weit übertraf, wozu wohl auch das gute Wetter wesentlich beitrug; der sonst üblicheGallusdreck" blieb daher aus.

Sind die Kinder heule gesünder? Diese Frage ist schwer in wenigen Sätzen zu beantworten. Aber soviel ist zu sagen: Seit die Kleidung des Kindes eine solche ist, daß es zur Abhärtung erzogen wird, sind die Er­kältungs-Krankheiten viel seltener geworden. Wind und Wetter schaden dem abgehärteten Kinde weniger und ganz besonders dann, wenn die sorgsame Mutter den lieben Kleinen auch noch einen Beutel der echten Kaisers Brust-Caramellen" mitgibt. Die Kinder nehmenKaisers Brust-Cargmellen" gern. 6608V

11'01)25 und in Aordwestdeutschland an der Aord* I «liste; ja, sogar in der Mark Brandenburg Ehrten schon wiederholt Stare im eisigen Win* btt festgestellt werden. Aber das sind Aus* rmchten. Die meisten Winterherbergen des LLlirs sind in Frankreich, Großbritannien, Spa* nii und Aordafrika zu suchen, wie die Ergeb* hiili der Vogelberingung, der man schon so viele Gixi volle Aufschlüsse über den Vogelzug zu tjic en hat, zeigen.

Bornotizen.

- Tageskalender für Freitag. Stadt» i Hm7 Gießen:Das große. Welttheater" 20 bis L2 !!hr. Aliceschule: Ausstellung der Weißnäh-, beider- und Stickkurse, Sonnenstraße 2, 11 bis LL l>r. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Zm Ge- hdkiidienst". Astoria-Lichtfpiele, Seltersweg: .Stitiing! Zug in Gefahr!" *unbSensation im SgirlJs".

Der Goethe-Bund bringt zur Eröff* rtnq seines neuen Vortragsprogramms am kom* rnithcn Sonntag eine ErstausführungSixt und CBdrina", eine Erzählung in drei Teilen von Dr. (5Bn) Fischer mit elf Liedern von Johann August 5it Dr. Fischer erschließt in seinem von ihm zMlimmengestellten Spiel ein bisher unbekanntes TF.iiikerschicksal und Musikwerk. Die Tlrauffüh* trir- fand in Berlin lebhaften Beifall. (Siehe GWdi$e Anzeige.)

nummer geändert worden ist, die erst zugezogen sind, oder durch Verheiratung einen anderen Aamen führen usw., mögen nicht versäumen, sich von der richtigen Eintragung in die Wähler­liste durch Einsichtnahme zu überzeugen. Man be­achte die heutige Bekanntmachung.

**RiesigeSchwärmevonWildgänsen wurden gestern vor und nach 14.33 älhr bei Lon­dorf und beim Schiffenberg beobachtet.

** E i n Fünfundsiebzigjähriger. Der Schmiedemeister Ernst D ö l l, wohnhaft Liebig- straße 57, feierte heute, Freitag, seinen 75. Geburts­tag in großer geistiger und körperlicher Frische.

^'WarnungvoreinemHeimarbeits- schwindler mit Totengedenkmappen. Der Polizeibericht teilt mit: Der Kaufmann Frdr. Albert D a g e s , geb. 7.9. 09 in Karlsruhe, hat in verschiedenen Zeitungen Heimarbeit angebo­ten und den Reflektanten die Alleinvertretung für Gedenkmappen angeboten, jedoch mehreren Personen zugleich. Bei seinen Vorsprachen be­diente er sich falscher Aamen, indem er sich als F riedrich und W a u p e r t vorstellte und angab, Vertreter der Firma Dages zu sein. Beschrei­bung der Person: mittelgroß, untersetzt, blonde glatte ungescheitelte Haare, glattrasiert, volles bleiches Gesicht, schwarzbraune Augen.

"SchicksalundVerbreche n." Am Sams­tagabend sprach der Gründer des Wuppertaler Hauses der Freunde", Hilmar von Hinüber, im Cafs Ebel über das ThemaSchicksal und Ver­brechen". Der Redner führte wie man uns be­richtet u. a. aus, daß dem heutiaen Menschen -angesichts des Schicksals der Strafgefangenen und Strafentlassenen Pflichten und Hilfsmöglichkeiten in das Bewußtsein treten müßten, die das Los der Straffälligen zu erleichtern imstande seien. Eine neue Menschenkunde sehe in dem Rechtsbrecher einen Men-

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"ung geben lönne, bot ('b nimmt er doch oft von weiteren Aeifen Ab* 3-d?rr11qnbigenou=jd)? stkd. Richt selten überwintert er in deutschen werbe, menn es ju ein®!? nnmontfiA ?m p>honnfor»a nxoVor*

Das FestspielGattusmarlt"

wurde am gestrigen Donnerstagnachmittag in dem vollbesetzten Saale der Turnhalle vor den Gallus* marktbesuchern von auswärts noch einmal auf* geführt. Der Verfasser des Festspiels, Obervete* rinärrat Dr. Stein (Friedberg), ein geborener Grünberger, hat in diesem Werk zwei inter* essante Ausschnitte aus der Grünberger Stadt* gefchichte fein herausgearbeitet und dabei die Gestaltung im einzelnen mit sicherem Blick für alles Wesentliche und lokalgeschichtlich Besondere durchgeführt. In dem Festspiel, mit dem Dr. Stein feiner Vaterstadt eine wertvolle Jubi* läumsgabe darhrachte, werden viele Erinnerungen, insbesondere an Personen der neueren Orts­geschichte, lebendig, wobei sich der Verfasser und die Darsteller befleißigten, in den einzelnen Rollen ein möglichst naturgetreues Charakterbild zu geben. Die Aufführung des Festspiels, von allen Mitwirkenden mit großer Begeisterung für die Sache durchgeführt, verdient volle Anerkennung, die mit Recht in starkem Beifall der Zuschauer ihren Ausdruck fand. Bürgermeister Dr. M i l d - n e r, der sich um die Organisation der Jubiläums* markt-Deranstaltung ein besonderes Verdienst er­worben hat und seiner Stadt eine anerkennens­werte Förderung ihrer ideellen und wirtschaft­lichen Interessen verschaffte, entbot vor der Fest­spielaufführung den Gästen den herzlichen Will- kommengruß der Stadt Grünberg.

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schen, in dem sich eine Art Bewußtseinsspaltung übertrieben entwickelt habe, die sich meist erst aus Grund abnorm ungünstiger Verhältnisse in der Ju­gendzeit entwickeln konnte. Solche Menschen hätten am stärksten unter den Nöten der Jch-Einsamkeit, der Bewußtseinslage des modernen Menschen zu leiden. Erfahrungsgemäß habe der Rechtsbrecher in 'den meisten Fällen kein inneres Verhältnis zu feiner Tat und dahsr auch kein Schuldgefühl. Eine über­alterte Rechtsprechung verlange aber von ihm dessen Eingeständnis, Reue und Buße. Anerkennenswert seien in dieser Hinsicht die bereits unternommenen Versuche zu Aenderungen in der seitherigen Rechts­pflege und die mit großer Opferkraft durchgesührten Leistungen der Fürsorgetätigtkeit. Nach der lieber- zeugung des Redners werde aber erst eine freiwillig geleistete und in reinem Vertrauen entgegengenom­mene Hilfsbereitschaft die Wege finden können, die aus der Für sorge zur M i t sorge führen, den Rechtsbrecher wieder neben die anderen Menschen stellen und ihn sich selber helfen lehren. Es gelte, den Verbrecher während seiner Strafzeit zu erziehen, damit ihm zur Erfassung wahren Menschentums ver­halfen werde. An Einzelschicksalen erhärtete der Vor­tragende seine Ausführungen und wies die Wege, die er mit seinen Freunden bereits beschritten hat. Dem Vorträge schloß sich eine rege Aussprache an.

Berliner Börse.

Berlin, 16. Oft. (WTB. Funkspruch.) Im heuti­gen Frühverkehr herrschte naturgemäß wegen der Unsicherheit über die Reichstagsentscheidung st a r k e Zurückhaltung. Man taxierte die Tendenz, unter dem Eindruck der abermaligen Neuyorker Dis­konterhöhung, eher schwächer, ohne daß bisher Geschäfte getätigt wurden oder selbst irgendwelche Kurse zu hören waren. Am Devisenmarkt taxierte man Pfund gegen Kabel auf 3,90, gegen Schweiz

: ans der provinzialhaupistadt.

Gießen, den 16. Oktober 1931.

Lei- letzte Zugvogel rüstet zur Reise.

Abschied der Stare.

Die Zett naht, da uns die letzten Zugvögel l Aussen. Lind zu ihnen gehört der Star, stzüst dem vogelunkundigen Großstädter bekannt. I$on finben allerorten Ansammlungen statt, die i dl die bevorstehende Reise schließen lassen.

Tage treiben sich die munteren Gesellen . m' Öen Weiden und Hütungen umher. Emsigkeit iH ihnen Lebensbedürfnis. Mit dem Vieh halten 'fit gute Freundschaft. Ein Star auf dem Rücken irirö weidenden oder wiederkäuenden Rindes jPlein gar zu seltener Anblick.

Lammt aber der Abend, so streben die einzel- iia Flüge gemeinsamen Schlafstätten zu, Schilf* uni Rohrdickungen und was sonst Gelegenheit ; w einem Massenunterkommen bietet. Am stärk* Itr sind die Ansammlungen an schilfumrahmten i Etd>ufern. Das ist dann ein Sausen und Brau* jen Lausender von Flügelpaaren. Schilffahnen 6Settern, und schwanke Halme beugen sich unter ! Ki Last der Ankömmlinge. Ihr Geselligkeitstrieb, l!ti über der rastlosen Rahrungssuche des Ta* ;.a zu kurz kam, äußert sich auf mancherlei Art, ui1 die Starunterhaltung flackert auf mit Pfei* jfti Schnalzen, Knarren und Klappern. Dis die uch zunehmende Dunkelheit dieser Munterkeit uw Ende bereitet und der Schlaf die Emsigen i iirmannt.

1« nächsten Tage aber machen sie sich schon iw dem ersten Sonnenstrahl davon, streben in Irwinen Flügen hierhin und dorthin: die einen jiDcn, was sie suchen, auf den Weiden, die an* folgen dem Pfluge, andere wieder tummeln )ir den Gärten der Vorstadt, wo auch manches für fie abfällt. Und der Mensch hat von ihrer CScdfräftigteit Ruhen und läßt sie gern gewähren. '.Ihr in Gegenden, in denen Weinbau getrieben

Nachkirmes Grohen-Buseck

Sonntag, d 18. Oktober

Stimmungs-Kapelle

Gutes Geschäft.

Das Marktgeschäft darf wohl der heutigen Zeit entsprechend als gut bezeichnet werden, wie dies von verschiedenen Seiten bezeugt wurde. Beispielsweise hatten einzelne Gasthäuser mit Metzgereien und die Bäckereien, die schon tage* lang Vorräte für den Markt herstellten, am Abend ausverkauft. Sehr zahlreich war auch die Jugend aus naher und weiter Umgebung vertreten, die gegen Abend scharenweise nach den Sälen der Stadt zog, um dort dem Tanze zu huldigen. Sehr stark vertreten waren auch die umher^iehenden Musikanten und sonstigen Künstler, die von Wirtschaft zu Wirtschaft zogen. Reben der städtischen Marktwache war die hiesige Polizeistation durch zwei Mann aus Gießen verstärkt worden, besonderer Anlaß zum Ein­greifen bot sich nicht. So nahm der erste Tag des Jubiläumsmarktes einen guten Verlauf.

Sonntag, den 18. Oktober 1931

Nachkirmes

'5 tntgegengejegten (Frg& a erklärte barauj, feine j len es ihm nid)t, £ toauf mar die Mehrheii t doz die Einsetzung eines cc s keinen Zweck habe,! ' Duibe gegen die Siu trelers Japans bi 'gelehnt. Tie Einladung: i mit allen Stimmen jtj ::r. Vertreters beschlossen. 6 c<ue würbe erilärt, inlten Beitritt ber jn n ium Böilerbunb t ien die Bereinigten Staat rdeit worden,sichandi Ureitjragen zwistz in ^beteiligen.?, tn, ob einem Staate das 5b r.ö'.krbunbsberatungen i / -,bne baij dieser Staat: Dichtungen übernehmt

QWorktnlos.® neitcr » nare oedectL » wonttg. # otdeeztReae% # Schnee & Graupeln e MeDei K 6eiUitter.©Wind$tiilLO-> sehf leichter Ost massiger Südsüdwest q stürmische» «ordwesl Ole Pfeile fliegen mit dem wmde Die neiden Stationen stenenden Zah­len geben die Temperatur an. Die Linien verbinden Orte mit gleichet® lut Meeresniveau umgerechneten Luftdruck

Wettervoraussage.

Die Morgentemperaturen von ungefähr 10 Grad, die sich in unserem Bezirk und in Nordwestdeutschland einstellten lassen erkennen, daß unerwartet feucht- milde Luft vorgedrungen ist, die außer Bewölkung vereinzelt etwas Sprühregen verursacht hat. Im übrigen Teil des Reiches dagegen brachte die nächt­liche Ausstrahlung Temperaturrückgang bis zum Gefrierpunkt und stellenweise auch darunter. Mün- chen meldete heute morgen noch2 Grad. Dabei hat sich der Hochdruck weiter ostwärts ausgebreitet und weift Kerne über den britischen Inseln und der Nordsee sowie den Danauländern auf. Eine Ver­schlechterung der Wetterlage ist nicht zu erkennen. Vielmehr dürfte nach dieser vorübergehenden leichten Störung wieder mehr der Hochdruckeinfluß zur Gel­tung kommen und Besserung eintreten, wobei Be­wölkungsrückgang während der Nacht Frostgefahr verursacht.

Aussichten für Samstag: Reblig, wol­kig mit Aufheiterung, bei nächtlichem Ausstrahlen Dodensrostgefahr, trocken.

Lufttemperaturen am 15. Oktober: mittags 13,2 Grad Celsius, abends 6,6 Grad: am 16. Oktober: morgens 8 Grad. Maximum 13,3 Grad, Minimum 2,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Oktober: abends 10,3 Grad: am 16. Oktober: mor­gens 9 Grad Celsius. Niederschläge 0,8 mm.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Waschkommoden, Kleiderschranke, Bücherschränke, Vitrinen, Auszugtische, Stühle, Kassenschränke, Chaiselongues, Kautsch, Schreibtische, Kredenz, Gewehrschrank, Flurgarderoben, Rauchtisch, Speiseservice, Treppenläufer, Klubsessel u. v. a.

Sämtliche aufgeführten Sachen sind Gelegenheitskäufe und neuwertig.

" Die Wählerliste liegt zur Ein* !' ftitn a h m e offen! Dom Sonntag, 18. Ok* taeiir, bis einschl. Sonntag, 25. Oktober, liegt im EDidtthaus, Bergstraße 20, Zimmer 13, die Wäh- I'iserisch für die kommende Landtagswahl zur Ein* siliichn ahme offen. Personen, die bis zum 15. Ro- txwbicr 1931 das Wahlalter von 20 Jahren er* mtii'M, Wahlberechtigte, die in letzter Zeit ihre M:h»ung gewechselt haben, oder deren Haus-

+ Grünbepg, 14. Oktober.

Während auf dem oberen Teil derKäswiese" schon Ende der vorigen Woche der Juxplah auf* gebaut worden war und am Sonntag mit seinen Eröffnungsvorstellungen begonnen hatte, entstand am Dienstagnachmittag dort eine kleine Zelt­stadt und das gewohnte äußere Bild des Gallus* Marktes war fertig.

Am Dienstagabend fand auf dem Marktplatz unter starker Beteiligung der Einheimischen, so­wie der in stattlicher Zahl zum Jubiläumsmarkt erschienenen auswärtigen Grünberger und son­stiger Marktbesucher

die Eröffnungsfeier

statt. Rach einem flotten Marsch des Musik* Vereins hielt Bürgermeister Dr. M i l d n e r von dem Eckfenster des Sitzungssaales des Rathauses eine Ansprache, wobei er herzliche Begrüßungs* Worte den auswärtigen Gästen widmete und den Gallusmarkt als ein F e st der Heimat- liebe pries. Er schloß mit einemHoch" auf die Stadt, worauf die blau-weiß-rote Marktfahne gehißt wurde. In den Gasthäusern sand dann bei Musik und anderen Darbietungen die tra­ditionelle Vorfeier statt. Am Mittwoch folgte dann der

Schweinemarkf.

Wohl der sehr große Auftrieb (1009 Ferkel) brachte es mit sich, daß der Handel wir be­richteten bereits gestern darüber etwas schlep­pend ging und äleberstand verblieb. Der Auf­trieb an Rindvieh war gering (28 Stück). Gin trächtiges Rind wurde von der Marktkommission für 297 Mk. als erster Gewinn für die Verlosung angekauft. Der gut beschickte

Krämermarkt

zeigte mehrere Gassen von Derkaufsständen aller Art,, im ganzen mögen es 150 Buden gewesen fein, etwas mehr als im Vorjahre. Der Juxplatz zeigte zwei Karussells, drei Zirkusse, zwei Mena­gerien, ein Panorama u. a. Sehenswürdigkeiten, weiterhin wies der Markt neben einem großen Wirtszelt Zelte für Kaffee und Würstchen, sowie Stände für Obst und Konditoreiwaren auf. Auch

h, vorauelehen, ivelche Foh unnunfl haben werde. »ntülS Tedeschini |oll! ltn ju verlassen. ' btti spanischen Kardinc um sich mit ihnen au

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Die Wetterlage.

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