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Habicht (Wiesbaden) In den Reichstag ein. Habicht befindet sich (eil Monaten in Oe (lerreich, wo er eine führende Stellung in der nationalsozialistischen Bewegung einnimmt, lieber seine Rückkehr nach Deutschland ist noch nichts bekannt.

Huf der Hauptversammlung de» Deutschen Buchdruckeroereins e. 33 in Swinemünde wurde eine an die Reichsreaierung gerichtete Ent­schließung angenommen, in der der beschleu­nigte Abbau der Betriebe der öffent­lichen Hand, der Nachweis ihrer Rentabilität und die Auferlegung der gleichen Lasten wie bei der Privatwirtschaft verlangt wird.

In Braunschweig wurde der von den Natio­nalsozialisten oorgeschlagene Regierungsrat K log­ge s mit 20 gegen 19 Stimmen zum zweiten Minister gewählt. Für Klagge» stimmten mit den Nationalsozialisten die bürgerlichen Abaeordne- len und der fraktionslose Aog. Groh Dagegen stimmten die Sozialdemokraten, Kommunisten und der oolksnationale Abgeordnete.

Der Theologieprofessor Schrnidlin auS Mün­ster, der vor einigen Tagen im E l s a h aus Grund eine» Urteil- im Kolmarer Autonornistenprozeh verhaftet wurde, ist provisorisch in Freiheit gesetzt worden und hat daS Gefängnis in Dolmar verlassen.

Die Frist, bi» zu der nach einem Beschluß des Dölkerbundsrat» die zur Adruftungskonserenz eingc- ladeneg Staaten die Angaben über ihren Rüstungsstand einreichen sollten, ist heute ab- gelaufen. Bon den mehr als 50 eingeladenen Staa­ten haben dis fetzt lediglich 1 5 d i e erbete­nen Angaben geliefert.

3m Kloster von Poggio Caiano starb der K a r- dinal Francesco Ragonefi, Präfekt deS Obersten Apostolischen GerichtshoseS der Signatur lPäpstlicher Kassationshof). Ragonesi war 1913 Nuntius in Madrid und wurde 1921 zum Kar­dinal kreiert. 1926 erhielt er von Pius XI. eine der höchsten Stellungen in der Kurie, die er biS zu seinem Tode innegehabt hat. Gr war Protektor zahlreicher Kongregationen und religiöser Orden. Mit seinem Tode ist die Zahl der Kardinäle auf 56 gesunken. Somit sind zur Zeit 15 rote Hüte vakant.

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In Leningrad wurde im Gcnossenschaftsge- bäudc eine Universität der Gottlosen eröffnet. Sie soll Werber für die Gottlosenbewegung im Dorfe ausbilden. Die Universität ist für 30Ö Hörer berechnet. Die Kurse dauern zwei Monate.

Aus alter Welt.

Die Reichstagung de» Gustao-Adolf-Vercin».

Die OSnabrücker Tagung des Dustav-Adols- Verein- brachte eine Feier in der Marienkirche. LandeSbischos D. MaraherenS (Hannover) über­brachte die Grüße der Hannoverschen Landes­kirche. Die Festrede hielt dann der Greifswalder Historiker Pros. Dr. Paul über den Frieden von Osnabrück und Münster. Gr knüpfte daran die Mahnung, den konfessionellen Frie­den als Kraft für daS deutsche Volk und den christlichen Glauben gegenüber den Gesahren der Zeit zu erhalten. Der schwedische Pfarrer Fo­re l l (Berlin) widmete dem verstorbenen Grz- bischof Söderblom warme Worte deS Geden­kens. Zum erstenmal nach dem Kriege überbrachte auch die holländische Kirche demDustav- Adolf-Verein ihre Grüße. Redner aus der Schweiz und dem Elsaß, aus Ungarn und der Slowakei dankten für die Anterstützung ihrer notleidenden Gemeinden. Die sachlichen Be­ratungen der Abgeordnetenversammlung gaben einen Einblick in das umfangreiche Anterstühungs- werk des Vereins, der im vergangenen Jahre trotz der schwierigen Verhältnisse die den Diaspo- ragerncinden gewahrte Unterstützung um 100 000 Mark erhöhen konnte. Die Versammlung ermäch­tigte den Präsidenten, das Hilsswerk für Sie­benbürgen mit besonderem Rachdruck fort­zusehen. Die Gustav-Adols-Vereine von Osna­brück, Hannover, Oldenburg und Ost^ricsland über- relchten eine Festgabe von inSges. 75 000 Mk. au- kleinen und kleinsten Gaben. Aeberraschend war auch die Höhe der sogenannten Bremer Kin­dergabe, die in ganz Deutschland gesammelt wurde. Diese Spende in Höhe von 41 000 Mark kommt einer Kindercrholungskolonie in Salzer­bad in Riederösterreich zugute. Die Frauen- vercine überreichten eine Gabe von 15700Mk. und übernahmen zugleich tye Patenschaft für eine evangelische Gemeinde in Siebenbürgen. Die Hauptgabe aus dem gemeinsamen LiebeSwerk er­hielt diesmal die Gemeinde Amöneburg bei Mainz.

Schloß hohenbuchao verkauft.

Jetzt muhte sich entscheiden, ob Schloß Hohen- buchau in WieSbaden-Georgenborn wegen der hohen Steuerlasten abgebrochen wird, oder ob es den Besitzer wechselt. Gin holländisches Bankhaus hat das Schloß nun endgültig für einen katholischen Orden, bet dort ein Sanatorium einrichten will, er­worben. Ein Teil der Kaufsumme ist bereit- hinterlegt.

Eine Mutter mit zwei Söhnen ermordet aufgefunden.

Eine furchtbare Bluttat ist in der letzten Rächt in dem kleinen Ort Brünen bei Wesel am Riederrhein begangen worden. 3n einem Wäld­chen fand man dort das Fahrrad deS Schmiede­meisters Behling. Als der Besitzer benachrichtigt werden sollte, machte man die schauerliche Ent­deckung, daß Frau Behling sowie die beiden Söhne im Alter von 18 und 15 Jah­ren ermordet in Ihren Betten lagen.

Die Mutter und ehret der beiden Söhne wiesen außerdem noch Spuren eines Erdrosselungsocr- sucheS und der zweite Sohn noch eine Schußwunde auf. 3n der Wohnung wurde auf dem Tisch ein Zettel gesunden, der die wenigen Worte enthielt: .ES ist 3 ilfrr, mein Mann ift noch nicht zurück." Die Polizei ist eifrig bemüht, den Ver­bleib deS Schmiedemcisters, der sich eines guten Rufe- erfreute und mit seiner Familie in bestem Einvernehmen lebte, feftzustellen. Behling hatte abends seine Wohnung verlassen, um einen Nach­barn zu besuchen. Von diesem Besuch ist er nicht wieder zurückgekehrt.

Reue Tornadogesahr für vritisch-Honduras.

Die Hauptstadt von Britisch-HonduraS, Be­lize. die erst in der vergangenen Woche von einer ungeheuren UntrcttcrlataflrDrbc beim- gesucht wurde, ist von zwei neuen Gefah­ren bedroht 3n einer der Vorstädte ist ein Großfeuer au-gebrochen, da- bisher nicht eingedämmt werden konnte. 64 nähert sich den dort liegenden Alkohol-Vorratshäu­sern, so daß man schwere Explosionen befürch­tet. Weiter hat die meteorologische Station in TacubayS gemeldet, daß sich e i n n e u e r s ch w e- rcr Tornado Honduras nähert, der noch heftiger als Derjenige vom vergangenen Don­nerstag sein soll und bereits die Stadt Quin­tana Poo in Mexiko passiert hat. Die Einge­borenen fliehen mit den ihnen noch verbliebenen Habseligkeiten ins Innere des Landes. Der Or­kan hat auch bis zu 100 Kilometer tief inS Innere deS Landes hinein gewütet. Leichen trei­ben den Fluh herunter, der durch Belize fließt.

Das deutsche Krankenhaus in Konstantinopel.

In Konstantinopel wurde ohne alle Feierlichkeit, dem Ernste der Zeiten entsprechend, im Beisein des deutschen Botschafter- N a d o l n y und des Leiter- der Kaiserswerther Diakonissenanstalt, des früheren Botschaft-Predigers Grafen Lüt­tichau, daS deutsche Krankenhaus eröffnet. Die Leitung deS Krankenhauses hat Chefarzt Dr. Naab, dem der Chefchirurg O r ch a n Dey zur Seite steht.

Aus der Prvvinzialhauptstadt.

Gießen, den 16. September 1931.

Oie Beisetzung

von Landgerichtsdirektor Bücking.

Gestern nachmittag fand auf dem Alten Fried­hof unter Anteilnahme einer sehr großen Trauer­gemeinde die feierliche Beisetzung der sterb­lichen Hülle des Landgerichtsdirektors i. R. W i l- helm Bücking statt.

Bei der Trauerfeier in der Friedhofskapelle stellte Pfarrer DechtolSheimer feine Ge­denkrede unter das Bibelwort von Saat und Ernte. (Galather Kap. 6, V. 8 u. 9.) Er bezeich­nete den Entschlafenen als einen Mann, der fest verwurzelt war in treuer Liebe zu seinen Vor­fahren. zu seiner Familie und zu seiner Heimat­erde, insbesondere zu seiner engeren oberhessischen Heimat: der als Mensch und im Berus mit edel­sten Charaktereigenschaften ausgezeichnet seinen Weg ging in strengster Pflichterfüllung, reicher Liebe und stets hilfsbereiter Güte für alle Schwachen und Bedrängten: der sein deutsches Vaterland liebte über alles, nicht nur in den gu­ten Tagen, sondern auch in der Zeit des An­glücks. Der Verewigte sei stets ein frommer, evan­gelischer Christ gewesen, ein Mann von vorneh­mer Gesinnung, dessen Vornehmheit bestand in der Gerechtigkeit und der Güte, der auch für die Kunst In begeisterter Arbeit sich eingesetzt und allezeit ein warmes Herz für die Künstler und ihre Nöte gehabt habe. Auf den verschiedensten Gebieten seines Wirkens habe der Entschlafene ein reichgesegnetes Leben geführt, das gute Sämannstat im Sinne deS Bibelwortes gewesen sei und als dessen Lohn er eine Ernte bergen konnte, die ihn innerlich glücklich gemacht habe.

Am Grabe wurde nach den letzten Amtshand­lungen des Geistlichen des Heimgegangenen und seines vorbildlichen Seins und Wirkens in zahl­reichen herzlichen Ansprachen gedacht. Es spra­chen Oberkriegsgerichtsrat a. D. Koch als Vor­sitzender des Alte-Herren-Verbandes des Korps Hassia, dem der Verstorbene 114 Semester an­gehörte, stuck. Köhler-Kaeß als Vertreter der AktivitaS des Korps Hassia, der dem ver­dienstvollen Alten Herrn als äußere Zeichen der untrennbaren Verbundenheit über das Grab hin­aus Mütze und Band mit in die Gruft gab, Landgerichtspräsident Neuenhagen namenS der Gießener Richter und Staatsanwälte, Bürger­meister Dr. Hamm als Vorsitzender des Ver­bandes alter Kösener Korpsstudenten in Gießen. General a. D Mohr für den Deutschen Offi­zierbund und die Vereinigung der Offiziere de­alten Gießener Kaiser-Regiments, Landgerichts­rat T r ü m p e r t als Vorsitzender des Krieger­vereins Gießen, Schreinermeister Beil namenS der Vereinigung ehemaliger 116er in Gießen, Stadtbaurat Gravert als Vorsitzender des Obe hessischen Kunstvereins, Landgerichtsdirektor C r a m c r ür ö e Ce ion Cb erb fi.n des Deut'ch- Oes.erreichisch^n Aip.nvereins und Rentner Rei­ber namens .er Fünf- ger-Vereinigung 1905. 3n alten Ansprachen kam ein außerordentlich hohes Maß von Liebe, Verehrung und Dankbarkeit gegenüber dem Heimgegangenen zum Ausdruck. Kostbare Kranzspenden und letzte Dlumengrüße wurden in großer Zahl als letzter Gruß am Grabe niedergelegt. Die Trauermusik stellte eine Abteilung unterer Militärkapelle.

Taten für M trwoch, 16 September

Sonnenaufgang 6.00 Uhr. Sonnenuntergang 18.39 Uhr. Mondaufgang 12.09 Uhr. Mondunlcrgang 19 59 Uhr.

1927: der Hygieniker Max von Gruber in Berchtes­gaden gestorben.

Gießener Okioberiage.

Der Gießener DerkehrSverein und die Ge­schäftswelt unserer Stadt organisieren al- Gie­ßener Oktobertage eine Reche von Ver­anstaltungen. die sich in der Zeit vom 3 0. Sep­tember bis 6. Oktober abwickeln sollen. Den Auftakt bildet die Herbst-Schaumefse auf OSwaldSgarten, die am 27. September be­ginnt und bis zum 4. Oktober andauert. Dann folgt der Gießener Herbft-Pferde- markt am 30. September, dem (ich die P f e r d e- markt-Lotterie am 1. Oktober anschließen wird. Vom 30. September bis 6. Oktober finden Werbetage der Gießener Geschäfts­welt statt, mit denen ein Schaufenster- Wettbewerb verbunden fein wird, bei dem das Publikum selbst Preisrichter sein soll. Vom 3. bi- 6. Oktober wird in den Sälen der ..Lie- bigshöhe" eine Ob ft-, Gartenbau« und Jagd -,A u s st e l l u n g der breitesten Deffent- lichkeit zur Besichtigung offenstehen Hier wird sich ein umfassendes Bild von den Spitzenleistun­gen deS heimischen Obst- und Gartenbaues, so­wie der hervorragendsten Stücke der Jägerei, deS Wild- und Vogelschutzes, der Wildschaden- und der Schädlingsbekämpfung barbieten. Außer­dem wird am 4. Oktober in der Volkshalle ein großer Kunst turn-Wettkamvs der besten Turner der drei hessischen Gaue der Deutschen Tumerschast stattfinden, am gleichen Tage wird im Cafe Leib die Landesversammlung der hessischen Obst- und Gartenbau­vereine, sowie im Echützenhaus die Feier deS zehnjährigen Bestehens deS Hu - vertuS-Giehen abgehalten. Während der ganzen Dauer der Gießener Oktobertage werden das Stadttheater. daS Lichtspielhaus Gießen und die Gaststätten mit vielfältigen AnterhaltungS- Darbietungen aufwarten. (Nähere- in der An­zeige am nächsten Samstag.)

Vornotizen.

TageSkalender für Mittwoch: Gießener Cisverein, 20 bis 22 Ahr, in der DolkS- halle Rollschuhabend. Lichtspielhaus, Bahnhof­straße. 16 Ahr .Große Kinder- und gamilien- Dorftellung, zu den gewöhnlichen Zeiten: .Da­lockende Ziel".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Sonntag, 20. September, findet die letzte Vorstellung der Sommerspielzeit statt. Des großen Erfolges wegen und da viele Besucher bei der Aufführung am 6. September keine Karten mehr erhallen konnten, findet eine nochmalig» Wiederholung des DolksktückesAll-Heidelberg" von Meyer-Forster statt. Die Intendanz teilt mit, daß dieses Werk nicht in den Winterspielplan auf­genommen und die Ausführung daher die letzte fein wird. Spielleitung hat Karl Bold; die Besetzung ist die der Erstausführung. Beginn der Vorstellung 19 Uhr, Ende gegen 22 Uhr.

Der Bezlrksoerein Nord - Ost lädt zu einer wichtigen Besprechung auf Donnerstag, den 17. September 20.30 Uhr, in die Restauration ,Lurn Aquarium", Walltorstraße, ein, worauf alle Inter­essenten, besonders die Geschäftsleute dieses Stadt­teils, aufmerksam gemacht seien. (Siehe gestrige An­zeige.)

DerDolksbundDeutscherKriegs- gräberfürsorge, Bezirksgruppe Gießen, ver­anstaltet am Donnerstag, 17. September, 20.15 Ahr, im Großen Hörsaal der Aniversität, einen Lichtbildervortrag. Herr Franz Bauer jun. spricht auf Grund eigener Erfahrungen und an Hand eigener Aufnahmen von Kriegerfriedhöfen über deutsche Kriegergräber in Feindesland. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. (Nähere- in der gestrigen Anzeige.)

Der Bund Haus und Schule ver­anstaltet am Freitag, 18. September, 20 Ahr. im Iohannessaal, einen Familienabend, in dessen Rahmen ein Lichtbildervortrag über dieEnt­wicklung des modernen Verkehrs" gehalten wer­den wird. Musikalische Darbietungen sind eben­falls vorgesehen. Nähere- in der heutigen An­zeige.

Vereinigung ehem. Schüler des Pädagogiums. Am Sonntag, 20. September, 14 Ahr, veranstaltet die Vereinigung ehemaliger Schüler 7>es Gießener Pädagogium- auf der Karlsruhe" eine Zusammenkunft, zu der alle ehe­maligen Schüler aus Gießen und Umgebung ein­geladen sind. Näheres in der heutigen Anzeige.

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* 25. Dienstjubiläum. Am 15. September waren es 25 Iahte, daß Herr Alois Hofmann, Gießen, Kaiserallee 28, in die Dienste der Dank für Handel und Industrie, Gießen, der jetzigen Darmstädter und Nationalbank, Zweignieder­lassung Gießen, eingetreten ist. Dem Jubilar, der sich allgemeiner Wertschätzung erfreut, wurden auS diesem Anlaß sowohl von Der Geschäftsleitung, als auch der Beamtenschaft ehrende Anerkennun­gen und Aufmerksamkeiten zuteil.

Deutsche Lebensrettungsgesell­schaft. Die diesjährige Badezeit ist nun end­gültig beendet und damit auch die Tätigkeit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft draußen auf der freien Lahn, sowie in den Badeanstalten. Ihre Hilfsbereitschaft brauchte dieses Jahr erfreu­licherweise nicht allzu oft in Anspruch genom­men zu werden. Am so mehr wurde an der Aus­bildung von Rettungsschwimmern gearbeitet. Eine große Anzahl Schwimmer konnte sich auch erfolg­reich der Prüfung für den Grund- bzw. Prü­fungsschein untergeben. Den Grundschein der Deutschen Lebensrettungsgeselischaft erhielten auf Grund bestandener Prüfungen: Karl Prinz, Wal­ter Brüning, Karl Reitz, Konrad Sänger, Kurt Becker (sämtlich von Gießen): Leni Welker, Erna Bender, Hedwig Riebel, Gretel Cgner, Erika Hol­ler, Lotte Kraft, Elfriede Daun, Ernftwalter Scheerer und Willi Port (sämtlich von AlSfeld); Friedrich Bittmann, Heinrich Beier und Paul

Hannefen (sämtlich von Lauterbach): sowie Wil­helm Rullmann. Gießen. Der Prüfung zur Er­langung de- Prüfungsscheine- unterzogen sich er­folgreich Helmut Brüning, Gießen. Artur von Muller, Al-seld, und Gretel CeDffert, Al-feld. Die höchste Prüfung der D. L. R. G. konnte Ing. Peter Hoppcnau, Butzbach, erfolgreich ableae» und bekam hierfür die goldene Radel und bit Lehrscheinurkunde verliehen.

Seinen Verletzungen erlegen. Da- zehnjährige Söhnchen eine- Anwohner-der Reuen Baue, da-, tote wir aeftern berichteten, von einem Kastanienbaum auf Die Straße stürzte und dabei bedauerlicherweise einen Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung erlitt, ist heute morgen feinen schweren Verletzungen erlegen

VHE. Gießen. Zu der am vorigen Sonn­tag vorn VHC. Gießen In den nördlichen Teil de» Dogelsderges veranstalteten Vereinswanderung wurde aus praktischen Gründen als Zugangsweg das Beförderungsmittel, das sonst den Wanderern aus der Landstraße am meisten Unbehagen bereitet, das Auto, benutzt. Die Fahrt ging durch das Lumda­tal, an den Hangen i und

weiter über das hochgelegene Homberg mit unter­wegs hübschen Blicken auf Amöneburg und da» Ohmtal hinab zum lieblichen Feldatal bis Schelln­hausen, von wo die eigentliche Wanderung begann, lieber einen Höhenrücken mit schonen Ruck- und Ausblicken führte der Weg zur Frühstücksrast nach Groh-Felda, wo man das weihrote Band, eine Schöpfung des verstorbenen Prof. Bender (Frank­furt). traf Diesem Zeichen nach ging es durch eine reizvolle Landschaft an zwei Fischweihern vorüber nach Romrod, wo eine angemessene Mittagspause staltsand. Ein großer Teil der Wanderer nahm Ge­legenheit, das dortige Schloß zu besichtigen. Da wäh­rend der Rast ein kräftiger Regenschauer die Feld­wege aufgeweicht hatte, zog man cs vor, von Rom- rod die Landstraße zum Endziel Alsfeld zu benutzen, die wiederum prachtvolle Ausblicke nach den Bergen der Rhön und des Knüll bot. In liebenswürdiger Weise halte es In Alsfeld Der Dorti

Weitz unternommen, die Teilnehmer mit Den man­cherlei mittelalterlichen Schönheiten des Städtchen» vertraut zu machen; so wurde u. a. auch das Innere des prächtigen Rathauses, sowie der Walpurgis­kirche einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Der Vorsitzende sprach namens der hochbefriediaten Wanderer dem vortrefflichen Führer Dank aus. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde wieder das Auto bestiegen, das die Teilnehmer wohlbehalten in die Heimat zurückbrachte.

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Wettervoraussage.

Noch immer lagert über Zentral-Europa da- ausgedehnte Hochdruckgebiet, hat jedoch an Stärke etwas verloren, denn an seiner West- und Nord­seite wird es von Warmluftmassen umspült, so daß bei dauernder Erwärmung ein Fallen deS Luftdruckes die Folge ist. Zunächst wird unser Wetter noch unter dem Einfluß des hohen Druckes bleiben, jedoch dürfte durch die Ein­wirkung der Warmluftmassen, die an der Süd­seite des Islandtiefs in reichem Maße vorge­schoben werden, die Bewölkung mehr und mehr zunehmen. Dabei steigen die Temperaturen noch an und gleichen sich zwischen Tag und Nacht wieder mehr aus.

Aussichten für Donnerstag: Neblig, wolkig, Aber auch aufheiternd, wärmer, vorerst noch troaen.

Aussichten für Freitag: Warmes, teils bewölkes, teils ausheiterndes Wetter, Neigung zu Niederschlägen.

Lufttemperaturen am 15. September, mittag- 15,1 Grad Celsius: abends 9.2 Grad; am 16. Sep­tember, morgens 10,8 Grad. Maximum 15.8 Grad: Minimum 7,1 Grad. Sonnenscheindauer 6', Stun­den.

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Oie Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plage­geister? Einreibungen, Packungen, Bädcr, Salben usw. lindern meistens nur für 'einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer Das Hebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne Daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie Die folgenden Briefe:

Pflichtgemäß erstatte ich Ihnen meinen allerbesten Dank für Die wahrhaft wundervolle Heilung meines langjährigen Gichtleidens Durch Ihre geschätzten Gicytosint-Tabletten.

Kostspielige Bäder sowie (Einreibungen aller Art waren erfolglos, durch ein Inserat wurde ich auf Ihre Tabletten aufmerksam. Nach Gebrauch Der ersten Kur fühlte ich mich schon geheilt. Ich kann jetzt wieder als 53jährige Frau laufen wie eine von 18 Jahren, stehe morgens schmerzlos auf und gehe abends ohne Schmerzen zur Ruhe, zur Freude unserer ganzen Familie. Ich bin jetzt wieder Dank Gott und Ihren werten Tabletten feelensmunter, wie neu geboren, und kann daher mit bestem Gewissen jedem Gichtleidcnden Ihre werten Gichtosint-Tablet-

ten auf das beste empfehlen, da dieselben bei mir wirklich Wunder geleistet haben, und spreche noch­mals meinen allerbesten Dank aus. I. W. in B.

Ich bekam einen schweren Gelenkrheumatismus, alle angewandten Mittel versagten bei mir. Da ließ ich mir das empfohlene Gichtosint von Ihnen senden, und dies tat Wunder bei mir. Meine strenge Aus­dauer wurde durch völlige Heilung belohnt obgleich ich schon fast verkrüppelt war. Ich habe Dies gute Mittel schon oft empfohlen und werde es weiter tun. Ich hoffe, daß dies der beste Dank gegen Sie ist.

M.B. in B.

Solche Briefe besitze ich über 11 000 (notariell be­glaubigt)., und nun hören Sie weiter: 6079V

Gicht und Rheumatismus können nur von innen

heraus wirklich kuriert werden, durch (Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warmhasten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure dient das Gichto­sint. Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben.

Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Postkarte sofort mit und adressieren Sie diese an: General- Depot der Viktoria-Apotheke, Berlin A 235, Fried­richstraße 19; es geht Ihnen Dann vollständig kosten- frei eine Probe Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung zu.

(Flasche 1.60 Mark und 3.00 Mark.) Zu haben nur in der Engel-Apotheke am Marktplatz.

466sV Herst.: Otto Stumpf A.G.. Chemnitz.

Jeden Husten beseitigt Bexalit!

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