Ausgabe 
16.5.1931
 
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Samstag, 16. Mai 1931

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Kr. 113 Drittes Blatt

Wandern und weisen Bäder und Sommerfrischen.

Pfingsten in Heidelberg.

Don Dr. Karl Wihel.

Die Stadt hat in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung", so lätzt fich Goethe ver­nehmen,man darf sagen, etwas 2dea.es, das man sich erst recht deutlich machen kann wenn man mit der Landschaftsmalerin bekannt ist, und wenn man weih, was denkende Künstler aus der Natur genommen und in die Natur hineingelegt haben." Gerade jetzt zur Psingstzeit, da die Na­tur ihre Vlütensträuße in üppiger Fülle heraus­gesteckt hat, ist es angebracht, Alt-Heidelberg zu schauen. So rüsten sich viele, um an dem .üleb- liehen Feste" nach Heidelberg zu fahren. Man muh den überwältigenden Eindruck des Schlosses auf sich einwirken haben lassen, um es zu ver­stehen, dah allezeit unsere Drohen sich immer wieder hierher gesehnt haben. Wo hrr Neckar, nachdem er seinem Ursprungsland Schwaben Lebewohl gesagt hat. seine gebirgige Umgebung verläßt, um im mäßigen Lauf der fruchtgeseg­neten oberrheinischen Tiefebene zuzustreben, da ist die" Stadt der Nomantiker emporgewachsen. Alljährlich sieht es viele Fremde, besonders die Amerikaner und Engländer wissen es zu schätzen. 2st doch auch sein Klima eines der mildcten.

Besonders die Altstadt entfaltet tausend Reize. Sie ist erst am Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden, weil der größte Teil der Stadt ehedem fremden Mordbrennerscharen zum Opfer gefallen ist. Krumme Gassen, winkelige Ecken, holpriges Pflaster. Hier ist die Romantik zu Hause. 1806 trafen sich hier Achim von Arnim und Clemens Brentano, denen sich Eichendorff und Görres anschlossen. ..Des Knaben Wunder­horn" undTröst-Einsamleit" sind als die Frucht des Heidelberger Aufenthaltes zu bezeichnen. Mit Marianne von Willemer und ihrem Gat­ten, dem Geheimrat von Willemer, bestärkte hier Goethe die Freundschaft 1815, nachdem er vorher auf der Gerbermühle bei Frankfurt a. M. deren Gast gewesen. Carl Maria von Weber verbrachte in Heidelberg einen Teil seiner Stu­dienzeit, hielt oft Einkehr wie alle die Großen auf dem andern Neckarufer im Stift Neuburg, wo er die Anregung zu seinemFreischütz" emp­fing. Nicht zuletzt sei Scheffel genannt, der fröh­lich Zecher, der sich nur schwer von derStadt fröhlicher Gesellen" trennen konnte, derHeidel­berg, du Feine" in beredten Worten preist.

Den Malern hat die Stadt immer wieder als Borwurf dienen müssen, und was ihre tiefste Seele ihnen hier eingab, das versuchten sie mit Pinsel und Stift festzuhalten. Aus der großen Reihe seien nur Rottmann, Fries, Fohr. Tur­ner. Fouquiöre und Graf von Graimberg er­wähnt.

Pfingsten webt in den Lüften. Azurblauer Himmel ist der Landschaft beschert. Lustiges Wandervolk mit offenen Augen belebt die Stadt und Umgebung. 2st es doch die rechte Zeit zum Wandern. Und gerade wir Deutschen sind ein rechtes Wandervolk geworden, das, wenn die Witterung einigermaßen günstig, hinaus ins Freie strömt, die Schönheiten der verjüngten Natur in sich aufzuneymen. Hier geben sich denn viele an diesem Feste ein Stelldichein, schauen sich nicht müde an der Herrlichkeit des Schlosses, das die unbegrenzt^ Prunkliebe der kunstsinnigen Pfälzer Kurfürsten geschaffen hat. Einer suchte den an­dern zu übertrumpfen. So entstanden im 15. Jahr­hundert der Ruprechtsbau, im 16. der Ludwigs- bau, der gläserne (Aialbau Friedrichs II., der Otto-Heinrichsbau. der Friedrichsbau. Ihr Kunst- Wille ließ dieses Werl, das in Deutschland seines­gleichen sucht, erstehen, das Matthison ..ein betürm- tes Schloß voll Majestät" hieß. Was das Bau­werk besonders anziehend macht, ist vor allem neben seiner künstlerischen Schönheit die Erin­nerung an sein herbes Schicksal. Zweimal fiel es der Brandschatzung der Eroberer anheim. Später wollte man es wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzen. Doch ist es als ein Glück und Wunder zu bezeichnen, daß man von diesem Borhaben abgekommen ist. So steht die Ruine in ihrer monumentalen Gcsamtwirkung erhebend vor unserem Auge. Die mächtigen Steinkaskaden,

die spitz gen Himmel aufstreben, die Trümmer, die alter Efeu überranlt, die freien Plätze und Höfe, der srühlingsheitere Himmel, drunten der gemütlich vorbeirauschende Neckar, der Zeuge dieser wüsten Zerstörung gewesen ist, alles schließt sich zu einem Panorama von überwältigender Kraft zusammen, wenn man das Gesamtbild ins Auge faßt, sei es vom Königsstuhl aus, vom Stift Neuburg, vom Philvsophenweg oder vom linken Neckarrand von der alten Brücke aus, die nach dem Urteil Goethes eines der schönsten Bau­werke der Welt sein soll.

Feuernacht in Heidelberg! Aus allen mög­lichen Anlässen wird das alte Gemäuer in blen­dende Helle getaucht, die sich entzückend gegetz

den schwarzen Nachthimmel abhebt. Alle Fenster, Nischen. Spalten, Risse sprühen von Licht. Auf dem Strom Kähne voll singender Studenten. Ein letztes Aufzischen, dann ist die Schönheit er­storben.

Scheffel hat Heidelbergs Ruhm weithin ver­kündet. Auf der großen Terrasse etwas östlich vom Schloß hat ihm Heer ein Dronzestandbild geschaffen, von wo man noch einmal das ganze Wunder des Bauwerkes in sich aufnehmen kann.

Alt-Heidelberg, du Feine,

Du Stadt an Ehren reich. Am Neckar und am Rheine Keine andre kommt dir gleich!"

Eine zweitägige psingstwandernng.

1. Tag: Laurenburg VrunnenburgJammertal- Singhofen 2Nühlbachtal Nassau.

Mit der Lahnbahn fahren wir nach Laurenburg, um von hier dem LahnhöhenwegeL" nachzugehen. An der Lahn entlang wandernd, an einem Mineral­brunnen sowie am Häuserhof vorbei, ^reichen wir nach Ersteigen einer Schlucht in einer Stunde die stimmungsvolle Klosterruine Brunnenburg und kom­men, dem Zeichen folgend, nach 20 Minuten zum Biersceblick 250 in. Außer einem umfassenden Rund­blick sehen wir zu unseren Füßen hier die Lahn durch vorgeschobene Felsen als vier Seen. In 30 Minuten wird der Kodier Hof, in weiteren 20 Mi­nuten der Ort Kördorf erreicht. Der Weitermarsch bringt uns in zehn Minuten an die Winkellei, wo wir einen prächtigen Blick in einen großen Kessel des Jammertals haben. Wir steigen nun in das reizvolle Tal und kommen an einigen Mühlen vor­über bis zur Neubäcker Mühle, verlassen das Tal und steigen nach dem hochgelegenen Singhofen empor. (Gute Gasthäuser.) Das Zeichen fuhrt uns von hier in einer halben Stunde auf'die Dr.-Haupts- Ruhe wo sich uns ein überaus herrlicher Blick in das Äkühlbachtal erschließt. Ein schmaler Pfad führt uns hinab in das schönste und eigenartigste Tal des

Winke für die

Nach Finnland und den Atlantischen Inseln mit dem Norddeutschen Lloyd. *

Im Rahmen seiner beliebten Fahrten nach Finn­land oder den Atlantischen Inseln hat der Nord­deutsche Lloyd in Bremen für den Sommer dieses Jahres zwei begrüßenswerte Neuerungen geschaffen. Seit Jahren schon führen die Frachtdampfer des regelmäßigen Finnlanddienstes des Norddeutschen Lloyd Fahrten in dasLand der tausend Seen" aus. In den Monaten Juli bis September d.J. wird nun der DampferArucas" für sechs Gesellschaftsreisen in die Finnlandfahrt eingestellt werden. Nach den Atlantischen Inseln führen drei Fahrten des modern pusgestatteten MotorschiffesRio Panuco", deren Programm durch das Anlaufen von Lissabon und der marokkanischen Hafenstadt Casablanca über den Rahmen der Frachtdampferfahrten hinaus nicht un­wesentlich erweitert worden ist.

Nordsccbad Juist.

Diese Nordseeinsel mit dem herrlichen, 17 Kilo­meter langen, buhnenfreien Strand, hat viele Gäste, die Jahr für 9ah£bort Erholung finden. Waren Sie noch nicht dort?GGehen Sie in dieser Saison hin! Juist ist das idealste billige Nordseeinselbad. Die rührige Badeoerwaltung hat auch in diesem Jahre wieder für neue Bequemlichkeiten gesorgt. In dem neuen Prospekt finden Sie alles Nähere.

Nordfecbad Borkum.

Die Bewohner des Nordsee-Jnsel-Bades Borkum tragen der allgemeinen Wirtschaftslage in rkchtiger Erkenntnis der Verhältnisse in der kommenden Saison Rechnung. Es ist ihnen bekannt, daß die wirtschaftliche Kraft der meisten Erholungsbedürf­tigen bzw. Reisenden ein ausschlaggebender Faktor für die Reise in ein Bad ist. Grundsätzlich und all­gemein ist man der Ansicht, mit den fo$£Wochen-

Taunus. Nach zweistündiger, genußreicher Wände- rung durch das liebliche Mühlbachtal erscheint uns der Burgberg, von der StammburgNassau bekrönt, und nach insgesamt sechsstündigem Marsche erreichen wir das anmutig gelegene Lahnstädtchen Nassau, wo sich gute Unterkunftsmöglichkeiten bieten.

2. Tag: Nassau Dausenau Bad Lws.

Am folgenden Morgen besichtigen wir das Denk­mal des Freiherrn vom Stein, die Burgruine Stein und die Ruine der Stammburg Nassau. Von der letzteren bieten sich herrliche Blicke auf Nassau, die Hohe Ley, Kloster Arnstein und das Lahntal. Wir folgen nun wieder demL" und gelangen über Misselberg und Hof Mauch aufwärts zur 350 Meter hohen Kuxley. Hier fällt der Berg steil ab, und wir erblicken tief unten die Lahn. Nach kurzer Zeit er­reichen wir auf der anderen Seite der Lahn das altertümliche Städtchen Dausenau, gehen ein Stück flußabwärts und ersteigen den 263 Meter hoch ge­legenen Konkordiaturm mit entzückenden Blicken auf Ems. Bald darauf sind wir am Endziel Bad Ems angelangt. Da die Wanderzeit am zweiten Tage nur 3/ Stunden beträgt, bleibt uns genügend Zeit zur Besichtigung des reizvollen Badeortes.

Sommerreise.

kuren-Pauschalkuren" dem reisenden Publikum ent­gegenzukommen und ihm die Reisemöglichkeit weit­gehend zu erleichtern in der Erwartung, daß dieses Entgegenkommen den Besuch des Bades heben wird. Mit diesenPauschalkuren" für eine bzw. mehrere Wochen und den errechneten Preisen ist bestimmt vielen Reisenden, die sich vor Antritt ihres Aufent­haltes auf Borkum ein klares Bild über ihren Reife- etat machen wollen, bestens gedient und damit die Möglichkeit der Reife nach derschönen grünen Insel" gegeben. Zur Orientierung wird empfohlen, sich von der Badeverwaltung Borkums den Prospekt für 1931 kommen zu lassen.

Neue Ltadthalle in Bad Blankenburg.

Das thüringische Bethlehem Bad Blankenburg am Eingänge des wegen seiner Lieblichkeit bekannten Schwarzatales, das schon seit langem zu den noch unberührten Naturschutzgebieten Deutschlands zählt, hat sich im Vorjahre zum Bau einer eigenen Stadt­halle entschlossen, der nunmehr vollendet ist: eine Riesenhalle entstand, die über 2000 Personen Platz bietet und außerdem efne große Turnhalle enthält. Die Erbauung der Halle war für den Kurort Bad Blankenburg trotz schwierigster Wirtschaftslage dring­lich geworden, da die Zqhl der in den letzten Jahren dort abgehaltenen Kongresse, Sportfeste und Ausstel­lungen ständig wuchs, und es häufig an geeigneten Räumen zur Abhaltung dieser Veranstaltungen man­gelte. Auch die alljährlichen großen Sportfeste des Verbandes der Turnerschaften auf deutschen Hoch­schulen verlangten gebieterisch einen Raum, in dem die zu diesen Festen nach Bad Blankenburg strömen­den Besucher von allen Hochschulen Deutschlands und Deutsch Oesterreichs vereint werden konnten. Die Halle hat ihren Platz am Ufer der Schwarza, zu Füßen der sagenumwobenen Burgruine Greifenstein gefunden. /

Reiseliteratur.

Der neue Führer durch die deutschen Ostseebädcr für 1931', hcrausgegeben vom Verband Deutscher Ostseebäder (E.V.), mit Karte der Küste, ist erschienen. Der Führer enthält die neuesten Nachrichten über die Bäder und Städte von «chles- wig-Holstein bis zum Memelland, ihre Beschreibung, ihre Unterkunftsmöglichkeiten und ihren Reisewcg. Nach dem das Bad beschreibenden Text befinden sich die Anzeigen der Hotels und Pensionen: die Fahr­pläne der einzelnen Reedereien besinden sich im An­hang. Der Preis des Führers, der, 216 Seiten stark, in diesem Jahre in einer ganz neuen und modernen Aufmachung erschienen ist, beträgt 1 RM.

Kur und Erholung im Hgrz und Kyffhäuser" heißt eine Schrift des Harzer Ver- kehrsverbandes E. V., in der u. a. alle bekannteren Luftkurorte, Heilbäder und louriftcnpläüc beschrie­ben und Preise für Uebernachlung und Pension ge­nannt sind. Mehr als 100 Abbildungen und ein brei­farbiger Umschlag mit einer Uebcrsichtskarte ergänzen den Text.

Ein neuartiges Preisausschreiben findet sich im Unterkunftsoerzeichnis 1931 des Gommerf ri- schenführersvomSauerlande, Sieger- lande und Wittgenstein, gemeinsam her- ausgegeben vom Sauerländischen Gebirgsverein zu Iserlohn und vom Westfälischen Verkehrsverband zu Dortmund. Das grüne Beiheft enthält außer einer zweifarbigen Verkehrskarte die Bedingungen für das Preisausschreiben und die aussührliche Beschreibung von ungefähr 200 Sommerfrischenorten und alle wissenswerten Angaben von rund 1000 Hotels, Gast­höfen und Prioatpenfionen, so daß jedermann sich schnell eine passende Sommerfrische danach aussuchen kann. Das Sauerland trägt jedem Geschmack Rech­nung. Man kann von 3 bis 8,50 RM. volle Pension einschließlich Zimmer erhalten.

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Ein Protest bet Knappschasts Angestellten.

'Wetzlar. 13. Mai. Die An ge st e l l t en - ältesten der Gießener Knappschaft hielten hier eine Tagung ab, in der man sich mit der bedrohlichen finanziellen Lage der Reichsknappschaft eingehend beschäf­tigte. Rach längerer Verhandlung wurde einstim­mig folgende Entschließung angenommen:

Die in Wetzlar tagende Angestellten- ältestenversammlung der Gießener Knappschaft protestiert gegen weitere Kürzungen der Leistungen aus der Angestellten­pensionskasse. sowie gegen sonstige Schmälerung der von den versicherten Angestellten erworbenen Rechte. Auch kann eine Beitragserhöhung unter keinen Umständen stattfinden, da die Beiträge be­reits eine erschreckende Höhe erreicht haben. Der allgemeinen Wirtschaftslage Rechnung tragend, haben sich die versicherten Angestellten mit den Kürzungen des Jahres 1928 und den in der Hauptversammlung 1931 vorgenommenen Kürzun­gen abgefunden, trotzdem diese die Grenzen des Möglichen schon fast überstiegen. Desto energi­scher werden sie sich zur Wehr sehen, falls noch weitere Kürzungen beabsichtigt fein sollten. Unter Hinweis darauf, dah die schlechte Finanzlage der Angestelltenpensionskasse nicht durch die Schuld der Mitglieder, oder der Selbstverwaltung, son­dern aus den bekannten Gründen, wie Krieg, In­flation, Rationalisierung usw., entstanden ist, er­warten die Mitglieder und die Leistungsempfän- ger der Angestelltenpensionskasse der Gießener Knappschaft, dah, nachdem die Reichsknappschaft Kürzungen bis zum äuhersten durchgeführt hat, die Reichsregierung der Knappschaft laufend Mittel zur Verfügung ftefit, oder eine Förderabgabe vom Produkt ein­führt, um den Bestand der Reichstnappfchaft zu gewährleisten. Sie erwarten vom Reichsarbeits­minister Dr. Stegerwald, dah er sich für die Belange der Reichslnoppschaft ebenso entschlossen einseht, wie es der Reichsernährungsminister Schiele für die Landwirtschaft getan hat. Eine Sanierung, wie sie sich das Reichsarbeitsministe- rium denkt auf Kosten der Angestellten Versiche­rung, lehnt die Versammlung einstimmig ab.

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