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Alle Bmchleidenden
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Die pofolfpiete in Westdeutschland.
Das System.
Die letzte Monatsoersammlung des WSV. faßte ten Beschluß, den dritten westdeutschen Teilnehmer an den Endkämpfen um die Meisterschaft des DFB. aurch einen Pokalwettbewerb herauszuspielen. Be- re-its im August und im September traten die Gaue 1 und 2 und die 2. Bezirksklassenvereine in den Wett- jrajerb ein. Der nach Abschluß dieser Spiele verreibende Sieger (Sp. u. Sp. Ehringshausen ist es im 3 au Gießen-Wetzlar) tritt nunmehr mit den Berumen der Oberliga und der 1. Bezirksklasse in den Wettbewerb. Der Bezirk Hessen-Hannover ist wieder m drei Gruppen geteilt, deren Sieger die Spiele um )i! Bezirkspokalmeisterschaft bestreiten. Der Bezirks- pnkalmeister kann sich u. U. bis zum dritten west- rutschen Vertreter durcharbeiten. Der Weg erscheint lange ist es aber in Wirklichkeit nicht, denn der unterliegende Verein scheidet sofort aus. So ist Bo- ruissia Fulda durch Bebra bereits aus dem Rennen ^warfen. Im ehemaligen Lahnkreis stehen noch zehn Mannschaften im Wettbewerb. Die Spiele nehmen an Sonntag ihren Fortgang. In unserem Bezirk sind es allerdings nur wenige Vereine, die sich bete iligen.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 Liga — wehlar-Niedergirmes Liga.
Kein Verbandsspiel! Vielmehr ein Pokalspiel, das aber auch einigen Reiz in sich bergen dürfte. Dor droa vier Wochen war die Mannschaft von Nieder- giimes auf dem Sportplatz am Trieb zu Gast und mußte bei diesem Spiel die zwei Punkte in Gießen la^en. Mit 4:1 verloren die Gäste seinerzeit. Um so m ehr werden sie jetzt darauf bedacht {ein, die Nieder- la ge auszuwetzen, um schließlich in der Pokalrunde in Ehren zu kommen. Das kürzlich von den beiden Mannschaften gezeigte Spiel war zwar nicht sehr qualifiziert immerhin aber spannend. Die Wetzlarer iD.aren im Sturm und in der Läuferreihe wenig gut belebt, dafür war die Verteidigung um so zuverlasst- ger und der Tormann sicher. Lobenswerter Eifer unb Stehvermögen zeichnen die Mannschaft aus, die durch Durchbrüche doch sehr gefährlich zu werden vermag. Jedenfalls dürfte die Niederlage, die die DOOer der Gastmannschaft beim letzten Verdandsfpiel beibringen konnten, nicht der Grund sein, das Spiel aus die leichte Schulter zu nehmen. In den letzten 3 pielen haben die Blauweißen (man erinnere sich ' nur des Spieles vom vergangenen Sonntag gegen Jvttenhorn) nichts Ueberragenbes gezeigt, das sie berechtigte auf Lorbeeren auszuruhen. Die reformbedürftige'Mannschaft sollte sich endlich einmal zu einer Form aufraffen, die einer Ligamannschaft ro-ürbig ist. Dies dürfte schon deshalb nicht allzu idnroer fein, weil in der Mannschaft einige Kanner (leiten, die sich schon allein auf Grund ihrer Technik mlammenfinben müßten. Die Wetzlarer werden auch nur dann niederzuringen fein, wenn oie Gießener m it mehr Lust und Liebe spielen, als es bisher ge- ttzehen ist. Man erwartet die 1900er in Front. Der ciegcr aus diesem Spiel hat gegen den Sieger aus dein Spiel Dillenburg — Hartenrod anzutreten.
Die Ligareserve der Spielvereinigung fährt zum y Btrbandsspiel nach Nauborn. 1900 tritt gegen die bnrtige 1. Mannschafft ersatzgeschwächt an und muß wesentlich bessere Leistungen zeigen, als sie am Sonntag gegen die Ligareserve des VfB. gezeigt wurben, wenn ber Sieg mit nach Haufe gebracht worben soll. Die Lehrmannschaft spielt vor dem Liga- lp icl gegen die 1. Mannschaft von Heuchelheim. Es hanbelt sich um ein Entscheidungsspiel, das die 1900er
Albach II — Gtf’ntod). In ber Jugenbgru^pe die Mannschaften von Garbenteich — Garbenheim.
Handball im Gau Hessen (O. T.)
Das letzte Spiel ber diesjährigen Verbands-- runde stellt die Turner des Turnvereins 1 8 4 6 vor eine schwere Aufgabe. Die Mannschaft muß nach Wetzlar zum dortigen VfL. Die Darmstädter haben in den letzten Spielen gegen Friedberg und Butzbach gut abgeschnitten und eine erstaunliche Formverbesserung gezeigt. Auch wenn es bei den Einheimischen, die in kompletter Ausstellung antreten, in allen Teilen klappen sollte, wird es zu dem 8:3 des Vorspiels kaum reichen.
Handball der Sp.-Vg. 1900
1900s zweite aktive und die 1. Jugendmannschaft tragen kommenden Sonntag ihr letztes Verbands- bzw. Pflichtspiel aus. Beider Gegner ist der Tv. Wetz, lar. Beim Vorspiel in Wetzlar konnte 1900s zweite Garnitur einen Sieg landen. Ob er auf eigenem Platz wiederholt werden kann, hängt davon ab, wie sich der zu stellende Ersatz emfügt. Die Jugend aibt sich zwar immer redlich Mühe, es scheint aber fraglich, ob sie eine Niederlage abzuwenden vermag.
VsB.-Gießen.
Der VsV. hat für den kommenden Sonntag nur für drei seiner Mannschaften Spiele abgeschlossen. Die Liga und die Ligareserve sind spielfrei. Die dritte Mannschaft trägt ein Gesellschaftsspiel gegen die zweite Mannschaft von Steinbach aus und sollte imstande sein, den Sieger zu stellen. Die 1. Lugend hat auf eigenem Platz die 1. Lugend von Duhbach im Diplomspiel zu Gast. Die Butzbacher stellen eine eifrige, körperlich nicht zu unterschätzende Mannschaft dar, die den DfBern den Sieg nicht leicht erringen lassen wird. Die 2. Lugend hat die 1. Lugend von Dutenhofen im Diplomspiel zu Gast. Der Ausgang des Spieles ist offen.
Fußballklub 1926 Großen Äuseck.
Am morgigen Sonntag empfängt die 1. Mannschaft von Großen-Buseck die 1. Mannschaft von Watzenborn-Steinberg. Die Gäste stehen bis jetzt ungeschlagen an der Spitze und werden voraussichtlich auch den Meistertitel an sich reißen. Wenn auch nicht mit einem Siege der Grohen- Vusecker zu rechnen ist, so dürften sie sich doch um ein achtbares Ergebnis bemühen. Grohen- Duseck muh mit reichlich viel Ersah antreten.
Sportabteilung des Turnverein Lollar.
Die Sportabteilung des Turnvereins Lollar steht am kommenden Sonntag wieder mit allen (Spiel- Mannschaften auf dem Plan. Die 1. F u ß b a l l - Mannschaft fährt nach Kirchhain, um ber bärtigen 1. Mannschaft ein Freundschaftsspiel au liefern. Kirch. Hains 1. Mannschaft dürfte für Lollar ein schwerer Gegner sein. Spielt Lollar allerdings komplett, bann liegt ein Sieg im Bereich der Möglichkeit. Die 2 Mannschaft muß nach Leihgestern zum Derbanbs- spiel gegen Leihgestern II. Hier dürfte es wohl em hartes Ringen um die Punkte geben. Der Ausgang des Kampfes ist offen.
Die 1. Handball- Mannschaft muß zum fälligen Verbandsspiel nach Nordeck. Als Tabellenführer müßte sie gegen den morgigen Gegner eigentlich
Sieger bleiben, zumal das Vorspiel 9:1 für Lollar gewonnen wurde. Das Spiel darf trotzdem nicht leicht genommen werden.
Zwischenrunde um den OFB.-Pokal.
3n der Zwischenrunde um den Dundespokal des Deutschen Fußball-Bundes stehen sich am 10. Januar die drei Vorrundensieger und die Mannschaft des spielfrei gewesenen süddeutschen Verbandes in folgenden Paarungen gegenüber: Süddeutschland gegen Brandenburg in Süddeutschland, Aorddeutschland gegen Südostdeutschland in Aorddeutschland.
Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.
Arn kommenden Sonntag herrscht auf allen Plätzen der Vereine des Lahn-Dünsberg-Gaues lebhafter Spielbetrieb. In der Gau klasse sind folgende Spiele angefetzt: Staufenberg — Garbenteich. Allen- dorf — Wieseck unb Dorlar — ßonborf. In ber Bezirksklasse stehen sich folgenbe Mannschaften gegenüber: Bezirk 1: Erba — Waldgirmes unb Wißmar — Garbenheim, Bezirk 2: Ruttershausen — ßonborf II Allenborf II — ßonborf II unb Nordeck — ßollar; Bezirk 3: Jlbach — Hausen unb
Sonntag, 15. November.
7 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert; 8.15: katholische Morgenfeier, 11: Stunbe der Bühne, Einführung zur Oper „Boris Godunow" von M. P. Mus- sorgsky; 11.30: Von ßeipzig: Reichssendung, Kantate: 12: Schallplattenkonzert-, 13.50: Zehnminutendienft der ßandwirtschastskammer Wiesbaden; 14: Stunde des ßandes; 15: Stunde der Jugend; 16: Nachmit- tagskonzert des Rundfunkorchesters; 18: „Ein Fran- zofe sieht Deutschlands Gespräch zwischen Dr. Fran- £ots Berge und Prof. Gottfried Salomon; 18.25: Die Dämmerstunde, dreißig unterhaltsame Minuten; 19: Nobelpreisträger; 19.30: Jazz auf zwei Flügeln; 20: Die geschiedene Frau", Operette in 3 Akten, Musik von ßeo Fall; 22.40 bis 24: Ergebnisse der hessischen ßandtagswahlen; in den Pausen: Unterhaltungsmusik.
Montag, 16. November.
7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten; 12.05: Schallplattenkonzert; 17.05: Nachmittacwkonzert des Rundfunkorchesters; 18-40: „Arbeit, Brot, Raum durch organische Planwirtschaft", Vortrag von Watth. Boehmer, Berlin; 19.05: Englischer Sprachunterricht, 19.45: Walzerkonzert; 20.30: Aus dem Kleinen Saal des Saalbaues, Frankfurt a.M.: Stunde der Kam- mermufit; 21: Dem Andenken Arthur Schnitzlers, zwei Einakter; 22: 50 Jahre Sozialversicherung, em Hörbild.
Dienstag, 17. November.
7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten; 12.05: Schallplattenkonzert; 15.20 bis 15.50: Hausfrauen- Nachmittag; 17.05: Bunter Nachmittag; 18.35: „Hegel unb Marx", Gespräch, ßeitung: Dr. Fritz Pappen- heim; 19.05: „Clausewitz", anläßlich seines 100. Todestags, Vortrag von Major von Nida; 19.30: Opernhaus Frankfurt a. M.: „Boris Godunow", musika- lisches Volksdrama von M. P. Mussorgssky, in der Pause: .Sechzehnter Germinal: Danton stirbt!" Vorlesung von Hermann Wendel; 22.50' bis 24: Unterhaltungskonzert.
Mittwoch. 18. November.
8.15 Uhr: Morgenfeier; 12.30 bis 14: Schallplatten, konzert, Bußtagskonzert; 15 bis 16: Stunde der Ju-
bei einiger Anstrengung siegreich für sich beenden sollten. Die bisherigen ^Leistungen der Mannschaft rechtfertigen diese Annahme. Die 4. Mannschaft trägt ein Freundschaftsspiel gegen Großen-Buseck aus. Die Platzbesitzer stellen eine nicht ungefährliche Mann- schäft die auf eigenem Platze nicht unterschätzt werden Darf. Die Gießener treten ersatzgeschwächt an Die 5. Elf tritt gegen Krofdorfs 1. Mannschaft an. Die Krofdorfer sind neu im Verband. Eine Vorher- tage über den Ausgang des Kampfes ist unter diesen Imftänben kaum möglich. Das Spiel finbet in Krof- borf statt.
Jugendspiele.
Die 1. Lugend wird in Wetzlar von der 1. Lugend des SV. zum Pflichtspiel erwartet. Wenn auch die beiden letzten Spiele gegen diesen Gegner gewonnen wurden, so darf dies Spiel nicht zu leicht genommen werden. Die 2. Lugend weilt ebenfalls in Wetzlar und kämpft um die Punkte gegen die 2. Lugend. Man darf sie wohl bestimmt als Sieger zurückerwarten. — Die 3. Jugend spielt gegen die 1. Jugend von Garbenteich. Die Gästemannschaft sollte die 1900er zur Vergabe ihres ganzen Könnens veranlassen.
In einem Pflichtspiel treffen erstmalig die ersten Schüler mit den Schülern aus Heuchelheim zusammen. Die Spielstärke des Gastes ist unbekannt.
Igenb; 16.20: Von München: Kinberkcmtate; 17.05: Nachmittagskonzert bes Rundfunkorchesters; 18.40: „lieber bas Lesen moderner Dichtung", Vortrag von Erich Franzen; 19.20: „Wirklichkeit unb Wahrheit", von Rubolf G. Binbing; 19.45: Gitarrenkonzert von Prof. Miguel Llobet-20.30: Großer Saal bes Saalbaues Frankfurt a. M.: Messe in E-Moll von Anton Bruckner; 21.15: „Werben — Sein — Vergehen", Rezitationen in fünf Sprachen.
Donnerstag, 19. November.
7.15 Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten; 9 bis 9.40: „Wie ein Kreis verwaltet wirb", — mit dem Mikrophon bei einem Lcmbrat; 12.05: Schallplattenkonzert: Franz Schubert; 15.30: Stunbe ber Jugenb; 17.05: Nachmittagskonzert bes Runbfunkorchesters; 18: Von Berlin: „Zum 700. Tobestag ber Heiligen Elisabeth", Vortrag von Prälat Dr. Kreutz, Präsibent bes Deutschen Caritas-Verbanbes E. V.; 18.40: Zeitfragen; 19.05: Stunde der Bühne — Musikalische Neuheiten im Staatstheater Wiesbaden; 19 35: Musikalische Grundbegriffe, Vortrag von Hans Rosdaud; 20: Op^rnkonzert; 20.45: Kalteifergeist, Gastspiel der Ganghofer-Thoma-Bühne, Volksstück in drei Akten; 22.50 bis 23.30: Von Berlin: Tanzmusik.
Freitag, 20. November.
7.15: Uhr: Frühkonzert auf Schallplatten; 12.05: Schallplattenkonzert; 17 05: Konzert; 18.40: „Hegel". Zum 100. Todestag, Vortrag von Prof. D. Dr. Th. Steinbüchel; 19.05: „Gibt es im Rechtssinn eine Kriegsschuld? I.", Vortrag von Geh. Rat Prof. Dr. van (Toller; 19.45: Karlsruhe: „Sixt und Bettina", dramatifche Erzählung in drei Teilen; 20.45: Deutsche Humoristen: Adalbert von Chamisso; 21.30: Dr- chesterkonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart; 22.50: „Die neue Brunhildis-Eisbayn auf dem Feld'berg" Gespräch zwischen Ernst Nebhut und Karl Neubronner; 23: Tanzmusik bes Tanz-Ensembles ber Stuttgarter Philharmoniker; 23.15 bis 24; Mannheim: Sonaten-Stunbe.
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