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Wirtschaft

man

Die deutschen Börsen

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Bl.

Banknoten.

gtrtln, 13. Jlootmtitr

Bcichsbankdivkont 8 v. h., Lombardzinsfuß

10 o. h.

20 bis nach 22.15: ..Strafgesetz'

Freitag. 20.. 20 bis nach 22.15:

Bobby weint.

Bobby lacht'. Samstag, 21.. 20 bis nach 22.30: Der Streit um den Sergeanten Grischa". Sonntag, 22-, 15 bis nach 17.15:Strafgesetz". 20 bis nach 22 30: ..Der Streit um den Sergeanten Grischa".

Generalkündigung in der Frank­furter Metallindustrie. Der Lchlichlungs- ausschuß in Frankfurt a. M. hatte am 5. d. M. einen Schiedsspruch gefällt und darin die Notwendigkeit der Verminderung der Gestehungskosten zur Erhal­tung der Konkurrenzfähigkeit der in ihrer Existenz bedrohten Metallindustrie anerkannt. Die MetaÜindu.

timeritamfdie Note» öelflildie 91oten.........

Dantiche Noten Englische Nol.'n.........

i^rSn,Sülche Noten Holländische Noten Italienische Noten ... ...

Norwegische Noten . Deutsch-Lesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Noten Schweizer Noten. ....... Spanische Noten.........

Ungarische Noten

Oer Devisenmarkt

Reichsmark und Dollar fest.

Büchertisch.

Helene Döhlau: Föhn. Roman. 3n Leinen 5,25 Mk. (Deutsche Verlags-Anstalt, Stutt­gart - Berlin.) (354). Föhn bedeutet zu-

, Donnerstag,

19, 20 bis gegen 22 45:ilbat) Shan-Kar".

es sich bann leicht ab, um sich gegen mittag wieder auf 3,7825 zu erholen. Die R e i H s m a r k war g u t behaustet eher sogar eine Kleinigkeit fester, da hofft, daß die deutsch.französischen Besprechun­

gen in Kürze zu einem erfolgreichen Abschluß kom­men werden. In London stellte sich die Reichsmark auf 15,9750, später auf 16,0250, in Amsterdam auf 58,80 und in Zürich auf 121,15. Das Pfund stellte sich gegen den Gulden auf 9,40, gegen Paris auf 96,40, gegen Zürich auf 19,39 und gegen Spanien auf

An den internationalen Devisenmärkten war bas Geschäft gestern vormittag sehr ruhig. Die Veränderungen in den einzelnen Devisen waren nur schr gering. Das englische Pfund eröffnete mit 3,7750 gegen den Dollar fast unverändert zu vor- gestern. 9m gestrigen Vormittagsoerkehr schwächte

Geschästsstille in Frankfurt.

Frankfurt a. 1, 13. Rov. Mangels be­sonderer Anregungen herrschte im heutigen tele­phonischen Freiverkehr von Bureau zu Bureau große Geschäfts st ille. Die Spekulation bekundete im Hinblick auf die erschwerenden Ver­handlungen in der Etillhaltefrage und wegen des nur langsamen Fortschreitens in der Re­parationsangelegenheit stärkste Zurückhal- t u n g.

Die Tendenz am Aktienmarkt war zwar nicht unfreundlich, und die Mehrzahl der Kurse blieb auf dem gestrigen Riveau gehalten, doch machte sich verschiedentlich auf Gewinnmitnahmen gewisse Schwächeneigung bemerkbar. Sehr ver­nachlässigt waren heute Elektro- und Montan­werte, während am Kunstseidemarkt für Aku angeblich auf holländische Käufe gröberes Inter­esse bestanden haben soll. Aku zogen bei relativ regem Geschäft 4 Prozent an, Bemberg konnten hiervon etwa 2 Prozent profitieren.

Auch der Rentenmarkt zeigte heute keine wesentlichen Veränderungen. Die erhöhten Kurse

termittel zogen um 0,25 Mk. an. Von ölhaltigen Futterartikeln kosteten im freien Markt Soya- schrot 12,50, Palmkuchen 11,50, Kokoskuchen 13,00 und Erdnuhmehl 14,00 Mk. per 100 Kilogramm. Für Kartoffeln blieb die Rotiz für In­dustriekartoffeln, hies. Gegend mit 2,85 per 50 Kilogramm bei stetiger Tendenz unverändert.

|trie steht infolgedessen auf dem Standpunkt, daß der im Schiedsspruch vorgesehene Abbau der Löhne der Situation in der Metallindustrie nicht gerecht wird. Aus diesem Grunde ist sämtlichen Arbeitern und Ar­beiterinnen das bestehende Arbeitsoerhättnis zum 17. November mit Arbeitsschluh gekündigt worden, soweit nicht Hesetzliche Bestimmungen eine längere Kündigungsfrist bedingen.

Kündigungen in der Kasseler Metallindustrie. Die dem Verband der Metallindustrie angeschlossenen Firmen haben sämtlichen Arbeitern zum 28. Rovember gekündigt, da der Schiedsspruch in der Kasseler Metallindu­strie keine Lohnsenkung, sondern nur eine Akkord- ermähigung um 5 Prozent gebracht hat. Die Fir­men erklären sich bereit, die Arbeiter zu neuen Bedingungen, die jedoch noch festgesetzt werden müssen, einzustellen.

«eld

4.20

58.38

89.97

15.87

16.52

169.26

21,71

88,22

58.68

2.49

89,47

82.01

36,33

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviebmarkt.

Die Preistendenz am Frankfurter Schlacht- Viehmarkt hat eine weitere erhebliche Verschlech­terung erfahren. Der Zutrieb zu den einzelnen Märkten war auch in dieser DcrichtSwoche auster- ordentlich hoch. Die starken Auftriebe drückten na­turgemäß wieder seyr auf die Preise. An allen Märkten waren die DerkausSmLmlichkeiten infolge der schwachen Kaufkraft weiter Verbrauchcrschich- ten sehr schlecht, so daß trotz der niedrigen Preise aroster Ueberstand verblieb. Die Exportmöglich­keiten sind sehr gering. Die statistisch« Lage ist zur Zeit so, daß gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres die Preise sür die einzelnen Vieh­gattungen um 30 bis 40 Prozent schwächer sind.

Der G r ob v ie hm ar k t war mit 1928 Stück (gegen 1795 in der Vorwoche) austerordentlich stark beschickt. Rach sehr schlechtem Geschäft verblieb starker Ueberstand. Die Preisverluste betrugen bei Ochsen und Färsen je 2 bis 3 Mk., bei Kühen 2 Mk. Bullen blieben bei gutem Auftrieb gut behauptet.

Am Kälbermarkt gingen die Preise zwar auch um 12 Mk zurück, doch war hier das Ge­schäft nicht unbefriedigend. Der Zutrieb betrug 1371 (1324- Stück, der auch geräumt werden konnte. 3m Grund« ist aber die Situation nicht bester als an anderen Märkten. Einen Rekordauftrieb ver­zeichnete in dieser Derichtswoche der Schafmarkt, an dem 924 gegen 606 Stück in der Vorwoche zum Verkauf gestellt wurden. Der Handel war sehr schleppend und PreiSeinbutzen von 23 Mk. waren zu verzeichnen. Am Schweinemarkt war die Beschickung etwas geringer; sie betrug 5877 gegen 6332 Stück. Zu Beginn der Woche lagen die Preise um 12 Mk. höher, doch trat gegen Ende der Woche wieder eine Abschwächung ein, so dah die Dotierungen noch 2 Mk. niedri­ger als in der Vorwoche lagen. Der Handel war zwar auch sehr ruhig, doch tonnte der Markt aus- verkaust werden.

3m einzelnen notierten per Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 3234, a2) 28-31, bl) 23-27. Dullen a) 2630, b) 22-25. Kuh« a) 24-26, b) 20-23, c) 15-19. Färsen a) 31-33, b) 2830, c) 23-27. Kälber a) -, b) 4043, c) 3539, d) 2834. Schafe a) 2427, b) 2023, c) 1519. Schweine a), b) 44 bis 46, c) 43-46, d) 4246, e) 38-43, f), g) Sauen 3340.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Obwohl die Hauste an den Getreideweltmärk­ten auch in dieser Woche zunächst noch anhielt, trat am Frankfurter Produktenmarkt eine merk­liche Beruhigung ein. Zeitungsmeldungen über Preissenkungen, Zinsverbilligungen, Zollsenkun­gen usw. haben bei der Händlerschaft stärkste Zu­rückhaltung verursacht. Da aber andererseits das Angebot von Brotgetreide nach wie vor äußerst knapp blieb, konnten sich die Preise auf dem Ri­veau der Vorwoche gut behaupten. Hierbei war auch der sich immer mehr verstärkende Eindruck einer recht knappen, innerdeutschen Getreidever­sorgung maßgebend. Gegen Endä der Berichts- Woche kam vereinzelt etwas mehr Ware an den Markt. Die Umsahtätigkeit blieb auch während dieser Woche sehr gering.

Am Drotgetreidemarkt blieb der Preis für Weizen mit 237,50 Mk. gegen die Vorwoche gut behauptet. Die Mühlen sind im Einkauf we­sentlich zurückhaltender geworden. Anders ver­hielt es sich bei Roggen, der laufend gut gefragt war und erneut um 1,50 Mk. pro Tonne auf 225-227,50 Mk. anzog.

Der D e r ft e n m a r 11 lag bei fehlendem An­gebot weiterhin fest. Der Preis für Braugerste blieb mit 190 Mk. per Tonne unverändert, für Industrie- und Futtergerste zogen sie weiter leicht an. Industr.egerste brachte 185190 Mk., Futter­gerste 175185 Mk. ab Mannheim. Hafer war in dieser Woche etwas mehr offeriert, so daß sich der Preis um 2,50 Mk. auf 162,50170 Mk. per Tonne senkte. DaS Geschäft war ziemlich klein.

Am M e h l m a r k t ließen die Mühlen in dieser Woche ihre Preise unverändert. Trotzdem war der Absatz sehr mäßig. Roggenmehl war laufend gut gefragt, da das Angebot des Rohprodukts gering und die Vermahlung knapp ist. Der Preis zog um eine viertel Mark an und stellte sich auf 31,25 bis 32,50 per 100 Kilogramm. Für Weizenmehl südd. Spezial 0 mit Austauschweizen verlangte man 37 bis 38 Mk., für Sondermahlung 3536 Mk. Wei­zenmehl niederrhein. Spezial 0 und Sondermah- lung stellte sich eine viertel Mark niedriger als süddeutsches.

Am Futtermittelmarkt ist auch eine merkliche Beruhigung eingetreten, wenngleich der Anfall äußerst knapp ist. Die Umsätze gingen ebenfalls zurück, doch blieben die erhöhten Preise gehal­ten. Weizenkleie 9,25, Roggenkleie 9,75. Rauhfut-

43,56. Die Norddevisen waren gut gehalten, eben­falls die Südamerikaner. Der Dollar tendierte etwas fe st e r.

Die Reichsmark und der Dollar lagen am Nachmittag fest, während sich das englische Pfund auf seinem Stand von 3,7790 gegen den Dollar behaup- tote. Gegen den Gulden schloß es mit 9,39, gegen Paris mit 96,40 und gegen Zürich mit 19,37. Die R e i ch sm a r k zog in London auf 15,94, in Amster­dam auf 68,90 in Zürich auf 121,25 an, während sie In Neuyork mit 23,65 gut behauptet blieb. Der Dollar befestigte sich in Amsterdam 248,65 und in Zürich auf 512,50. Die Norddevisen tendierten wieder schwächer, Gulden, Mailand und Madrid waren eher etwas leichter, während der französische Frank un­verändert blieb.

der Vortage blieben gut behauptet, vereinzelt lagen noch einige Werte, besonders mitteldeutsche, um etwa 2 bis 3 Prozent höher. Von Liquid dationSpfandbriefen waren Frankfurter Hypo- theken-Liquidation gesucht und fester. Reichs­schuldbuchforderungen lagen unverändert, wäh­rend von deutschen Anleihen Altbesitz weiter gefragt und 1 Prozent höher notierten. Am Markt der Industrieobligationen zogen Farben- bonds etwas an. Auslandrenten still.

Berliner Frühbörse.

Berlin, 14. Nov. (WTB. Funkspruch.) Der heu­tige Frühoerkehr zeigt undurchsichtige Ten- denz und litt unter dem schwächeren Schluß der gestrigen Neuyorker Börse. Schon in den gestrigen Abendstunden konnten sich die höchsten Kurse nicht mehr voll behaupten, da mit Ausnahme der Farben- aktien eher Abgabeneigung bei der Spekula- Hon bestand. Mit Interesse erwartet man Einzel­heiten über die für heute vormittag einberufene Börsenvorstandssitzung in der ein Antrag der Ber­liner Maklerschaft auf Wiedereröffnung der Börse beraten werden soll. Am Devisenmarkt hörte man Pfund gegen Paris 95,80, gegen Mailand 73,06, gegen Spanien 43,50, gegen Schweiz 19,25 gegen Kabel 3,7575.

Spielplan Der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 15. Rovember, 15 bis 18 Uhr, sowie Sonntag, 15., Montag, 16. und Freitag 20., jeweils von 20 bis 23:Im weißen Rößl". Dienstag, 17., 19.30 bis gegen 23: Doris Godunow". Mittwoch, 18.. 19 bis gegen 2230:Tannhäuser". Donnerstag, 19., 19.30 bis 22 30:Othello". Samstag, 21.. 20 bis gegen 23:Undine". Sonntag, 22., 17 bis nach 21.30:Parsifal".

Schauspielhaus Sonntag, 15. Rovember, 14-30 bis nach 17.45 Uhr:Der Hauptmann von Köpenick". 20 bis nach 22.15:Bobby weint, Bobby lacht". Montag, 16., 20 bis gegen 23: Der Kaufmann von Venedig". Dienstag, 17., 20 bis 22.15:Das Konto X". Mittwoch, 18,

4,22 58,62 90,33 15,93

16.58

169.94

21,79 88.58 58,92

2,51

89.83 82.33

36,47

13 November

14 November

Amtliche Jlofitning

Amtliche Notierung

»flO

Sriel

Geld

»riel

eelfingfotl .

8,24

8,26

8,21

8.23

Wien. . .

58,94

59.06

58.94

59.06

Drag . . .

12,47

12.49

12.468

12.488

Budapest . .

73,28

73.42

73.28

73,42

Sojia . . .

3,057

3.063

3,057

3.063

Holland . .

169,63

169.97

169.43

169.77

Oslo ....

88,41

88.59

88.11

88.29

RoDenbofl« .

90,16

90.34

90.01

90.19

Gtocfbolm

89.66

89.84

89,56

89,74

London. . .

Buenos Sirrt

15.91

15,95

15,88

15,92

1,138

4,209

1,142

1,123

1,127

4,217

Netmorl

4,217

4,209

Sörüfkl . . .

58,54

58,66

58,57

58,69

(Italien . . .

21.73

21,77

21,72

21,76

Part« . . .

16,53

16,57

16,53

16.57

Schweiz - . .

82,19

82.35

82.13

82.29

Spanien . .

36,46

36.54

36,31

36.39

Danzig. . .

82,22

82.32

82.22

82.38

Japan . . .

2,058

2,062

2,058

2,062

Rio de Jan..

0.259

0,261

0.259

0,261

Jugoslawien. Ulflabon . .

7.473

7,487

7,473

7.487

14,44

14.46

14,39

14,41

nächst den Sturmwind der Revolution. Raid und wahrscheinlich richtig und auf den Schauplatz zu­treffend, ist hier daS Stimmungsmäßige des re* volutionären Taumels und Wirbels erfaßt, wie er. nicht weit von München, ün Voralpenland« die bäuerliche und bürgerlich« Bevölkerung ergreift; vorab die jungen Leute, die Halbwüchsigen. Helene Döhlau will zeigen, daß in diesem wilden Feuer auch .alles Lautere geschmiedet wird": Das junge $en der Menschheit. daS Iuzendherz der Welt. Der Rausch des Reuen. Ungewohnten umnebelt die Gehirne, biS der wirkliche, der reinigende Ge­birgsföhn die Schicksale zur Entscheidung treibt: DaS paßt, das muß sich finden! Alten und Jun­gen wird die Dichterin gleichermaßen gerecht, und auS ihren Händen geben Menschenbilder hervor, immer wieder gleich phantasievoll. leben-echt, her- zenSwarm und hinreißend in ihrer frühlinghasten, genialen Art.

Ludwig Finckh. Stern und Schick- s a L Johann KeplerS Leben-vornan. In Leinen

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5,25 Mk. Deutsche DerlagS-Anstalt SUttzart und Derlin. (416.) Ludwig Finckh hat die Gestalt Johann Keplers mit all der Buntheit seiner be­wegten, von religiösen und politischen Kämpfen zerrissenen Zeit umgeben- Es ist die tiefe Tragik im Leben des großen Astrologen und Astronomen und gibt diesem Roman eigenen Reiz und starke Spannung, daß Kepler, der Diener der stillsten Wissenschaft, mitten in die lauteste aller Zeiten gestellt war, daß er, der nur die goldene Schrift der Gestirne entziffern wollte, immer wieder in den Strudel der Weltereignisse ge­rissen wurde. Es ist ein weiter Weg vom armen schwäbischen Dürgersohn bi- zum kaiser­lichen Astronomen, doppelt weit in der aufge­wühlten Zeit de- ausgehenden 16. Jahrhundert-. Finckh hat diesen ungewöhnlichen Leben-weg meisterhaft lebendig gemacht. 3n knapper bild­hafter Darstellung erstehen Keplers schwä­bische Heimat, die verworrenen Schicksale seiner Familie, die Universität Tübingen. Graz, da­kaiserliche Prag. Linz, Ulm, Sagan find die letzten Etappen seines Weges zu einer Zeit, da schon der Dreißigjährige Krieg Europa verwüstet und auch über Keplers Geben die Unstern« stehen.

Schmidt. D. Hans, Professor in Halle a. S. Die Erzählung von Paradies und Sundenfall. (Sammlung gemeinverständlicher Vorträge aus dem Gebiet der Theologie und R gionsgeschichte 154.) 1,80 Mark, in der Subskript i 1,50 Mark. Verlag 3. E. B. Mohr, Tübingen. (452 ) Der Verfasser untersucht zunächst, welche» der ur- sprüngliche Sinn der alten Erzählung ist. Dabei tritt ihm der Stoff in drei urfprünlid) selbständige und miteinander verflochtene Erzählungen ausein­ander, die alle drei gemeinsam haben, daß sie geist­voll tief und jede in besonderer Weise von der Ent­stehung der Liebe handeln. Das wird herausgestellt und durch die Heranziehung von (Ermittlungen ähn­lichen Charakters beleuchtet. Danach läßt es sich der Derfasier angelegen fein, die Geschichte ausm.zeigen, in die die ursprünglich kanaanäischcn Erzählungen unter dem Einfluß der Gottesanschauung der israe­litischen Religion ihren Sinn verändert haben und zu einer Erzählung von der Entstehung von Sünbe und Tod geworden sind.

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