Ausgabe 
13.3.1931
 
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Oberheffen.

OerVoranschlagdesKreisesBüding^n.

Büdingen. 13. März. Der Kreistag des Kreises Büdingen wird sich morgen mit dem Haushaltsvoranschlag für daS Rj. 1931 beschäftigen. D:r Voranschlag schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 604 554,03 Mark ab (im Borjahre 600 832,76 Marl). Davon entfallen auf die Betriebs- rechn u n g 516890 Mark (530531 Mark), auf di« Bermögensrechnung 87664,03 Mark (70 301,76 Mark). 2ln Kreis st euern sollen 210 000 Marl, wie im Vorjahre, erhoben werden.

Den wichtigsten Posten im Voranschlag stellen die Aufwendungen des Kreiswohlfahrts- amtes und des Kreisjugendamtes dar. Dieser Voranschlag verzeichnet eine Ausgabe von 261 275,22 Marl, eine Einnahme von 117 779 Mark, so das; 143 496,22 Mark aus KreiSmitteln zu decken sind.

Der Voranschlag des Krelskrnderheims in Bingenheim schließt in Einnahme und Ausgabe mit 36 325 Mark ab und erfordert keme Zuschußleistung des Kreises.

Die Vermögensübersicht nach dem Stande vom 31. Mi rz 1931 verzeichnet ein Ver­mögen des Kreises in Höhe von 120 681,26 Mar! und Schulden im Umfange von 69 868,14 Mark.

Landkreis Gießen.

* Watzenborn-Steinberg, 12. März. Unsere Spar- und Darlehnskasse e. G. m. b. $). wurde im Jahre 1891 von 91 Einwohnern ge­gründet und zählt zur Zeit 450 Mitglieder. Laut Bilanz für 1930 beträgt das Betriebkapital 558000 Reichsmark bei einem Jahresumsatz von 3,1 Milionen Reichsmark. Der Kleinsparversehr brachte in 1930 rund 40 000 RM. ein. Am 7. d. M. fand in Verbin­dung mit der ordentlichen Generalversammlung die Feierdes40jährigenBe stehens statt, an der 200 Mitglieder, Vertreter des Revisionsverbandes und der Landesgenossenschaftsbank teilnahmen. Di­rektor P i tz erstattete einen ausführlichen, sehr inter­essanten Bericht über den Werdegang der Kasse. Der Bezirksrevisor betonte in seiner Ansprache, unsere Kasse gehöre in bezug auf Führung und Entwicklung zu den besten in ganz Hessen. Direktor Balthasar P i tz III. erhielt für langjährige treue Mitarbeit im hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen eine Ehrenurkunde.

I Garbenteich. 12.März. Der Frauen­verein Garbenteich hatte für leh'enMon­tag zu einem Elternabend eingeladen. Leider reichte der Rathaussaal nicht aus, um alle, die kommen wollten, aufzunehmen. Rach kurzem Degrüßungswort von Pfarrer Steiner (Hau­sen) hielt Kreis-Medizinalrat Dr. B i n s a ck (Gießen) einen Lichtbildervortrag über Derchü- tung von Kinderkrankheiten. Sn anschaulich leben­diger Form wurde den Eltern gezeigt, wie viel man tun kann, um Krankheiten zu verhüten und gesunde Menschen heranzuziehen. Deutlich trat eS vor Augen, wie leicht Eltern sich aus Lin- kenntnis an ihren Kindern versündigen können. Eine sehr geschickte Auswahl guter Lichtbilder unterstrich sehr wirkungsvoll so manche War­nung, so manchen guten Ratschlag, der hoffent­lich nun auch beherzigt wird, damit der wert­volle Abend nicht vergebens gewesen ist.

Großen-Duseck 11.März. Der Fuß­ballklub 1 926 Großen-Duseck, Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes, hielt feine Jahresschlußversammlung ab. Rach dem vom 1. Vorsitzenden, Reich^bahnbediensteten Ludwig Brück, gegebenen Rückblick über das verflossene Sahr erstattete der Spielausschuh Bericht über die ousgetragenen Verbands- und Freundschafts­spiele, sowie über die Teilnahme an Derbands- r. Veranstaltungen. Die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes und der Unterausschüsse erfolgte ein- 5stimmig. Der junge Verein, der besonders im Interesse der körperlichen Ertüchtigung der Land- ' jugend gegründet wurde, kann mit Befriedigung auf seine bis jetzt erzielten Erfolge zurückblicken. Gut durchgebildete Fußballmannschaften und eine erfolgversprechende Sugendabteilung lassen auch für die Zukunft weiteren Fortschritt erwarten. Der Verein ist gut geleitet und verfügt über er­fahrene Führer.

v Londorf, 11. März. Am Sonntagabend veranstaltete der Männergesangverein Frohsinn" in der Volkshalle ein Konzert un­ter Mitwirkung von Frl. Leni T ä u b e r t (Ge­sang), Frl. Minni Bock (Klavier), Dr. Hille­brand, Gießen, (Cello) und Karl Rabenau, ßonitorf, (Violine). Das Programm brachte Chöre und Volkslieder, einige schone Lieder für Alt sowie Kompositionen für K avier, Cello und Vio­line. Der Chor des Vereins unter der bewährten Leitung von Chormeister Kasten, Gießen, brachte die Lieder eindrucksvoll zu Gehör und erntete damit starken Beifall. Der Solisten und ihrer Begleiterin am Klavier wurde ebenfalls starker Beifall gespendet. Die Musikvorträge fanden gleichfalls ein dankbares Publikum. Vier Mit­glieder des Vereins, Bürgermeister Aumann, Ludwig Göb^el, Isaak Simon und Louis Pfeiff wurden für 40jährige Zugehörigkeit zum Verein von Lehrer Gengnagel, Grünberg, mit der Sängernadel des Hessischen Sängerbundes ausgezeichnet.

Gberstadt, 12. März. Der Radfahrer- VereinWanderlust" beabsichtigt am 28. Suni sein 10 Stiftungsfest in Verbin­dung mit dem Dundesfest des Oberhessischen Radfahrerbundes zu feiern. Am Sonntag fand eine vorbereitende Sitzung statt, in der eine rege Aussprache über die gegenseitigen Verpflichtungen und über die Art der Durchführung des Festes gepflegt wurde. An der Veranstaltung werden sich etwa 30 Dundesvereine beteiligen.

Oie Nahrungsmittelkontro le in Gießen.

Oie Arbeit der AahrungSmitte'polizei im Jahre 1930.

Das Polizeiamt Gießen bittet uns um die Veröffentlichung des nachstehenden Berichts. D. Red.

Die Rahrungsmittelkontrolle wird im allge­meinen in der Oeffentlichkeit wenig beachtet. Hin und wieder verschafft ein auffallendes Gerichts­urteil einen Einblick in diese wichtige Aufgabe der Polizei. Sn welchem weit größeren Umfang aber sich diese polizeiliche Tätigkeit im Laufe eines Sahres auswirkt, möge die nachstehende Schilderung zeigen: .

Es wurden im Sahre 1930 vom Polizeramt

Gießen

491 Proben von Rahrungs- und Genußmitteln

dem Chemischen Llntersuchungsamt Gießen zur Rachprüfung übergeben. Es waren folgende (die Zahl der Beanstandungen ist in Klammer ge­nannt) :

Mehl-, Back- und Teigwarcn 19 (3)

Koitditoreiwaren, Fruchtsäfte, Obst und

Obstkonserven 14 (1)

Zucker, Sirup und Honig 3 (0)

WUrst- und Fleischwaren 9 (5)

Milch und Milchkonserven 373 (39)

Butter und Käse 36 (9)

Wein und Obstwein 9 (0)

Bier und Branntwein 6 (3)

Wasser und Mineralwasser 6 (2)

Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade 4 (2)

Essig, Gewürze und Spezereiwaren 8 (2)

Sonstige Gebrauchsgegenstände 4 (0)

Von sämtlichen untersuchten Proben wurden 66 Proben <= 13,4 Prozent beanstan­det gegen 12,6 Prozent im Vorjahre. Wie die Aufstellung ersehen läßt, erstreckt sich ein sehr großer Teil der Untersuchungen auf Milch und Milchpräparate. Weiter wurden 12 21 Milchproben durch die Rahrungsmittelkon- trollbeamten vorgeprüft. Sn 23 Fällen, bei wel­chen die Milch verdächtig erschien, mußten bei Landwirten in verschiedenen Ortschaften von un­seren Kontrollbeamten in den Früh- und Abend­stunden Stallproben erhoben werden. Wegen Rahrungsmittclfälschungen wurden 10 Anzei­gen erhoben und erhebliche Strafen ver­hängt. Verschiedentlich mußte auch gegen Liefe­ranten von Vorzugsmilch eingeschritten werden.

Außerdem wurden

1711 Revisionen in allen Gewerbebetrieben und Handlungen,

in welchen Rahrungs- und Genußmittel zum Verkauf stehen, gelagert und hergestellt werden, z. B. auch in Backstuben, Mehlkammern, Wurst­küchen und Speiseeisherstellun^räumcn auf Rein­lichkeit, sachgemäße und vorschriftsmäßige Be­handlung der Ware vorgenommen. Hier wurden zum Teil erhebliche Mängel festgestellt. Es wur­den verdorbene Fleisch- und Wurstwaren vor-

gefunden, beschlagnahmt und der Abdeckerei zu­geführt. Bro gewichtsrevi i. nen wu'.'. en 281 vor- genommen, wobei auch das von auswärts zu­gefahrene Brot der Gewichtskontrolle unter­zogen worden ist. 63 Brote, die Mindergewicht bis zu 150 Gramm hatten, wurden weggenom­men und die betreffenden Bäcker zur Anzeige gebracht. Auch auf die Kohlen, die in Säcken den Verbrauchern zugefahren werden, wurde ein besonderes Augenmerk gerichtet. Bei 192 Stich­proben konnten strafbare Fälle von Minder­gewichten in den Säcken nicht festgestellt werden. Ferner sei hier noch erwähnt, daß der Wochen­markt, der Straßenhandel, der Fleischtransport, das Vorrättghalten von Hach.eisch in der Sommerzeit und die Fleischeinfuhr unter dau­ernder polizeilicher Kontrolle sie'en. Wegen ver­botswidrigen Vorrätighaltens von Hackfleisch wurden zwei Metzger angezeigt und bestraft.

Am die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu schützen, ist reichsgesehlich geregelt, daß alle Tiere, deren Fleisch zum menschlichen Genuß besttmmt ist und nicht re' os im eigenen Haushalt verwendet wird, vor und nach der Schlachtung von einem amtlich verpflichteten Fleifchbcschauer, oder Tierarzt unte lucht werden. Sn Gießen ist durch eine besondere Polizei­verordnung geregelt, daß alles frisches Fleisch von Rindvieh, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden und Hunden, das von Metzgern, Händ­lern, Hotels und Wirten von außerhalb einge­führt wird, auf dem kürzesten Wege zur Rach- fchau in den städttschen Schlachthof zu ver­bringen ist. Hier fei zur Unterrichtung der Ein­wohnerschaft noch erwähnt, daß die Einfuhr von frischem Fleisch in Gießen in den Monaten April bis September nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr und von Oktober bis März nur von 7 bis 19 Uhr stattfinden darf. Auf die Einfuhr von frischem Fleisch zur Rachtzeit mit der Eisen­bahn wurde besonderes Augenmerk gerichtet.

Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung mußten in acht Fällen er­hoben werden.

Gleichzeitig wird daraus bingewiesen, daß auch auswärtige Metzger, Däcker und Händler Fleisch- und Wulltwaren usw. nach der Laden­schlußzeit ihren Kunden in der Stadt Gießen nicht mehr zubringen dürfen.

Bei aller Strenge, welche die Polizei auf diesem lebenswichttgen Gebiete übt, ist die De- anstandungsziffer, 13,4 Prozent, immer noch ver­hältnismäßig hoch.

Cs wird deshalb an die Verbraucher die Bitte gerichtet, alle ihnen bekannt werdenden Mängel auf diesem Gebiete zur Kenntnis der Polizei zu bringen.

Die Polizeibeamten haben Weisung, diesem wichtigen Gebiet ihrer Tätigkeit unausgesetzt die schärfste Aufmerksamkeit zu widmen.

ch Lich, 13. März. Der Männergesang, vereinCacilia" Lich, Mitglied des Deut­schen, Hessischen und Lahntalsängerbundes, veran­staltet am kommenden Sonntag, 15. März, in der Turnhalle zu Lich ein Chor- und Orchester- Konzert. Es werden Chöre von Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Hegar, Hofmann und Zöllner zum Vortrag kommen. Der Chor verfügt über erstklassiges Stimmenmaterial und hat schon oft Proben seines Könnens abgelegt, wie auch die schönen Erfolge auf dem Gesangswettstreit in Lang- Göns beweisen, wo der Verein bei starker Konkur­renz den zweiten Klassenpreis, den Hauptehrenpreis, den Dirigentenpreis und den Amerikapreis erhielt. Das Mufikkorps des Gießener Reichswehr-Batail­lons unter persönlicher Leitung von Obermusikmei- fter Löber wurde zur Mitwirkung bei dem Konzert gewonnen. (Näheres im heutigen Anzeigenteil.)

Kreis Büdingen.

* Ridda, 12. März. Rach 58jähriger Ehe verstarb hier innerhalb von drei Tagen das Ehepaar Weißbinüermeister Konrad W a l »t h e r und Frau, die beide an Grippe er­krankt waren. Die Ehefrau, eine der ältesten lebenden Einwohnerinnen unsever Stadt, hatte sich von der Krankheit schon so weit erholt, daß sie wieder leichte Hausarbeit verrichten konnte, als sie von einem Schlaganfall betroffen wurde und bald darauf verschied. Drei Tage später folgte ihr der Ehegatte infolge Grippe in ein besseres Senseits nach. Die Ehe­frau war 84 Sahre, der Ehemann 86 Sahre alt geworden.

Kreis Scholten.

V Gedern, 11. März. Der Pferdever­sicherungsverein Gedern hielt seine dies­jährige Generalversammlung ab. Der 1. Vor­sitzende Landwirt Karl Franz UL, Gedern, er­stattete den Geschäftsbericht, dem zu entnehmen war, daß die Mitgliederzahl nach 11 Zugängen 302 beträgt. An Prämien wurden 2 Prozent er­hoben. Versichert waren 392 Pferde mit einer Ge° famtversicherungssumme von 289 600 Mk, entschä­digt wurden 21 Mitglieder mit 8636 Mk. Der Geschäftsgang gestaltete sich im Berichtsjahr schwieriger als in den Vorjahren, denn die Rot­lage blieb nicht ohne Rückwirkung. Der Rech­ner Karl Franz IV. erstattete die Rechnungs­ablage. Den Einnahmen von 12 785,99 Mk. stehen 9762,25 Mk. an Ausgaben gegenüber. Von dem verbleibenden Rest in Höhe von 3023,74 Mk. ent­fallen 2517,71 Mark auf Außenstände, während 506,03 Mk. bar vorhanden sind. Die Rechnung war von den Landwirten Wilhelm Z i e s i n g

und Wilhelm Diehl II., Gedern, geprüft und für richttg befunden worden. Dem Rechner und dem Vorstand konnte Entlastung erteilt werden.

Kreis Alsfeld.

Ö# Alsfeld, 11.März. Sm Physiksaale der hiesigen Ober-Realschule fand der letzte Vortrag der diesjährigen Vortragsreihe des Kunsthisto­rikers Dr. K r o e b e r (Weimar) über das Thema Der moderne Mensch und sein Werk" statt. Sn fein durchdachten Ausführungen be­handelte der Redner den Smpr^sionismus, den lieber gang zum Expressionismus, das neue Banen, das Maschinenze'kalter und den Rhyth­mus der neuen Welt. Die heutige Kunst bringe die ringende Freiheit zum Ausdruck und sei da­her eine starke Aeußerung als Spiegelbild un­serer Zeit. Als eine neue Persönlichkeit auf die­sem Gebiete bezeichnete er Albert Schweitzer. Sm Anschluß an den sehr interessanten Vortrag zeigte Dr. Kroeber eine Anzahl ausgezeichneter und gut ausgewählter Lichtbilder, sowie Bilder moderner Bauwerke. Mit diesem Vortrage schloß die dir °jährige Vorttagsreihe, die sich stets eines guten Besuchs erfreute.

Preußen.

Starke Schneeverwehungen im Westerwald.

WSÄ. Vom W e st e r to a I d , 12. März. Der Sch neest ' rm, der gellem über den Wester­wald brauste, hat die Straßen des hohen Westerwaldes stark verweht. Stellen­weise hat der Wind mannshohe Schneeschanzen gebildet, so daß zahlreiche Autos stecken blieben und ausgeschaufelt werben muß.en. Auch die Eisenbahn hat schwer mit der Schneeverwehung zu kämpfen. So mußte auf der S! recke zwischen Westerburg und Fehl°R tzhausen gestern nach­mittag ein Dampfschneepflug eingesetzt werden, weil die Strecke an mehreren Stellen völlig zugeweht war. Am schlimmsten wütele der Schneesturm in der Gegend des Salzburger Kopfes. Hier blieben mehrere Wagen so tief im Schnee stecken, baß sie weder vorwärts noch rückwärts fahren konn­ten und vorläufig stehen bleiben muhten.

Kreis Wetzlar.

# Wetzlar, 11. März. Der Vorsitzende des Kreisausschusses, Landrat Miß, hat jetzt das Gesamtergebnis der Wintersamm­lung für die notleidende Bevölkerung bekannt ge­geben. Das Ergebnis muß als sehr gut bezeich­net werden. Cs sind im Kreise, einschließlich der

Stadt Wetzlar, insgesamt zur Ablieferung gekom­men: Bargeld und Gutscheine für Lebensmittel 8898,95 Mk, Kartoffeln 2065 Zentner, Gemüse 321 Zentner, Mehl 8,5 Zentner, Roggen 7 Zentner, Hülsensrüchte 4,5 Zentner, Fleisch, Wurst und Speck 7 Zentner, Butter und Fett 1,2 Zentner, Brote 243 Stück, Kohlen, Briketts und Koks 218 Zentner. Außer diesem Sammlungsergebnis sind noch eine ganze Reihe von Gebrauchsge^enstän- den, wie Kleiner, Stoffe, Schuhe u. a. in. gesam­melt worden. Die Gaben sind unter der Mitwir­kung der Wohlfahrtsausschüsse in der Hauptsache in der Stadt Wetzlar verteilt worden.

* Krofdorf, 13. März. Die Intendanz des Stadttheaters Gießen macht darauf auf- merlsam, daß zu dem am Samstag, 14. März, statt­findenden GaftspielinderhiefigenTurn- Halle die ersten und zweiten Plätze numeriert sind. Zur Aufführung gelangt das musikalische Lustspiel (Jazz-Operette)Meine Schwester und ich' von Verneuil.

4Launsbach,11. März. Auf Veranlassung des Kreistugendamtes veranstaltete der Turnver­ein Launsbach (ADT.) am Samstagabend im Saale des Gastwirts Rinn einen Filmabend zur Werbung für Turnen, Sport und Spieß Ge­zeigt wurden ein Turn- und Sportfilm, z. T. mttl Zeitlupenaufnahmen, als Zugabe d^x Flug des ®raf Zeppelin" nach Amerika, sowie zvdi Lust­spiele.

Kreis Marburg.

][ Marburg, 11.März. Der hier am 3. und 4. März unter dem Ramen Dr. phil. Fehr« auf getretene Logis- und Warenbetrü- ger ist von der Kriminalpolizei in Wetzlar fe st genommen und als der 33jährige, in Tilsit geborene Chemiker W. L o r a t festgestellt worden. Auch in Wetzlar, Kassel, Braunschweig und Halle hat er ähnliche Betrügereien verübt.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 12. März. Sn der vergangenen Rächt drangen drei Ein­brecher in die hiesige Riederlage der Ziga­rettenfabrikAbdullah" in der Hohenstaufen- straße ein und stahlen 80 000 Zigaret­ten. Trotzdem die Täter von Hausbewohnern, beobachtet worden waren, konnten sie unerkannt mit ihrer Deute entkommen, da die Belvohnev aus Furcht keinen Alarm schlugen.

Gewlnnauszug

5. Klasse 36. -Preußisch-Süddeutsche (262, Preuß.) Etaats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beide«

Abteilungen I und II

26. Zichungstag

10. März 1931

In der heutigen Vormiltagsziehung wurden Gewnne über 400 M. gezogen

4 Srwlnnr »u 25000 M. 215876 228090

2 Gewinn« en 10000 M. 351269

6 iSeminnc ju 5000 M. 162008 201389 364789

16 öctoinne »u 3000 M. 82290 157870 218220 219283 281061 285921 365916 382546

50 Gewinne zu 2000 M. 2919 9895 13441 17863 67655 72878 86086 111659 120457 179905 201590 207587 227275 287188 289236 317765 318936 339488 341209 356719 357428 357685 362700 372111 381542

104 Gewinne zu 1000 M. 5259 20294 21432 64022 65770 67006 75392 84478 99462 109650 109880 115205 122877 123204 128294 132945 136816

152855 154950 161826 162670 177416 184242

197479 199838 207747 213344 230408 233800

242470 253448 257620 259116 259175 265920

266114 266231 277423 278511 283519 285209

287693 295047 301025 305440 321305 321497

326351 350048 381882 391100 392876

188 Gewinne zu 500 M. 358 4207 5548 5707 14246

20682 24082 25439 27199 31887 34278 43315

48422 54075 59917 61403 68950 70895 74302

77831 81607 83718 85661 89739 94642 95031

95228 115474 128600 130155 140201 141718

144944 155862 156285 156723 158830 162067

172204 174340 187014 190121 190465 190354

193562 194623 199742 204300 222425 223447

227524 229722 230710 231226 236586 238610

241351 241706 241854 259601 260042 260217

265427 269283 272232 273950 274990 278064

278496 282580 293113 293269 298511 300090

300766 300835 306727 312284 312662 322089

334938 336219 337861 347504 351776 354591

358823 360625 360881 380212 380764 383774

389307 394441

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinn« über 401M. gezogen

2 Gewinne zu 25000 M. 24343

2 i ewinn» zu 10000 M. 44635

8 Gewinne zu 5000 M. 117957 260640 322843 333711

16 Gewinn« zu 3000 M. 33802 44383 124644 158776 174084 174221 286520 298119

48 Gewinn« 2000 M. 19507 20753 28439 28467 113492 119370 155988 159794 174677 201654

201861 203860 237657 241105 244727 251526

269681 275403 308327 327925 361709 372985

380661 382666

80 Gewinne zu 1000 M. 11538 20022 30683 34508 49738 68799 72056 76551 80719 105856 106488 113290 126477 149951 150556 155562 160758

172827 197194 198988 212487 224855 230135

245027 246762 253791 254575 262418 268501

277065 282657 310275 313219 322095 336867

336939 339662 340849 341948 390000

182 G-wwne zu 500 M. 2288 14351 44636 60488 54498 55612 60776 64227 68122 79741 80184 82145 82781 88484 100934 120833 121192 133904 14036/ 149638 151030 152969 159665 161467

164144 173897 174783 190813 195514 195551

198454 199892 201071 202171 206016 208061

210309 210727 212937 217052 226507 227298

237901 238448 238325 241596 244030 257678

260141 261680 262212 266456 273265 273564

280335 281387 283069 285512 285532 286510

288339 292141 297436 297968 306234 316523

317365 321594 323421 325802 332020 333360

335151 339919 340459 341688 343244 350459

357618 3630.75 367923 370161 379530 380597

382147 384081 385024 391500 393094 394468

397430

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000, 2 Gewi ne zu je 25 000, l0 zu je 10000. 40 zu je 5000. 95 zu je 8000, 822 zu je 2000, 564 zu 'e 100". RRß ,II e 500 2954 zu ie 400 M.

NK521

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