Nr. 160 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffenj Samstag, U. Zuli 1951
Wandem und OReifen • Bäder und Sommerfrischen.
OerArztalsWandertamerad.
Ein paar Ratschläge für die Ferienwanderung.
Don Or. med. Hans Vollenborn.
Alljährlich Durchziehen viele Taufend« zur Sommerzeit und Ferienzeit die Wälder und Taler, über Berge und Höhen, um gekräftigt an Seele und Körper wieder heimzukehren. Die Juh- wanderungen haben eben auch heutzutage noch trotz Motorrad und Auto ihre unerreichbaren Reize beibehalten. Jedoch wird häufig genug die Freude am Wandern empfindlich getrübt, wenn die Gehwerkzeug« anfangen beschwerlich zu werden, lind doch ist t-s möglich, durch Befolgung ganz einfacher Regeln kleinere und größere Störungen der Wanderlust zu verhüten.
Dor allem spielt das Schuhwerk eine große Rolle. Wanderfchuhe sollen bequem sein, gut sitzen und feste Sohlen haben. Bei älteren Tourenschuhen wird das Oberleder leicht steif und hart. Durch Einschmieren mit Stieselcrem« und durch Kneten und Pressen kann es immer wieder geschmeidig gemacht werden. Mit Stöckel- schuheir kann man keine Hochtouren machen: die Absätze dürfen lediglich Mitteihöhe haben. Reue Schuhe schmerzen gewöhnlich zu Beginn des Tragens: man sollte f:e daher schon einig« Tage vor der Wanderung in Gebrauch nehmen.
Auch die Strümpfe sind nicht ganz gleichgültig. Sie sollen nicht zu eng und nicht zu weit sein, sie dürfen keine Falten schlagen und an Zehen und Fersen möglichst wenig gestopft sein, da sie sonst leicht drücken. Am zweckmäßigsten sind leichte wollene Strümpfe, während Flor- und Seidenttrümpfe, di« die Feuchtigkeit schlecht oufsaugen, für Fußwanderer weit weniger geeignet sind. Bei Wanderungen in der heißen Sommerzeit sollte man, wenn irgend möglich, täglich frtsche Strümpfe anziehen. Eng anliegende Strumpfbänder begünstigen die Entwicklung von Krampfadern. Wenn man überhaupt rund« Strumpfbänder benutzen muh, so enrpsiehlt es sich, sie oberhalb der Knie zu trcu- gen. Am allerwichtigsten ist jedoch die sachgemäße Pflege der Füße. Hühneraugen und verhornte Stellen sind vor Antritt der Änderung gründlich zu entfernen. Die Rägel rsen nicht allzu kurz geschnitten werden, vor m nicht an den Seiten, ta sonst leicht «ine andentzündung. ein eingewach'ener Ragel, entsteht. Es empfiehlt sich, die Füße vor der Wanderung mit Hirschtala einzureiben. Personen, di« an stärkerer Schweißabsonderung leiden, sollen die Füße mit Schweißpudcr bestreuen oder in die Strümpfe vor dem Anziehen etwas Puder schütten. Crundsätzlich sollte jeder Wanderer allabendlich ein Fußbad nehmen. Selbst die kleinsten Derlctzungen oder Hautabschürfungen an den Füßen müssen beobachtet und sauber verbunden werden. Denn sonst gelangen nur zu leicht Schmutzteilchen uni) giftige Keime in die geringfügig erscheinende wunde S:e.le. Die Folge sind heftige Entzündungen, ja mitunter sogar Blutvergiftungen mit tödlichem Ausgang. DaZ Aus- stechen von Blasen darf nur durch ärztlich gc- schu.'.e Personen vorgenvmmen werden, die über sterile Instrumente und steriles Verbandszeug verfügen. Sonst ist auch hier die Gefahr der Blutvergiftung außerordentlich groß.
Ein wichtiges Problem des Wandcrsportes ist der Durst, der während der Bewegung nicht durch hemmungsloses Trinken gestillt werden darf, da durch die ost großen Flüssigleitsmengen sonst leicht eine Abnahme der Leistungsfähigkeit hcrvorgerufcn wird. Spüren des Mundes mit kaltem Wasser oder Saugen an einer Zitronenscheibe sind bewährte Mittel, um auf der Wanderung die quälendsten Durstgefühle zu lindern. Erst abends int Quartier dürfen langsam, in mäßigen Mengen alkoholfreie, nicht zu kalte Flüssigkeiten getrunken werden. Bei der Auswahl der Kost sollen auf der Wanderung schwer verdauliche Speisen vermieden werden, da fit den Verdauungsapparat — zum Rachteil der Muskulatur — unnötigerweise belasten. Di« festen Speisen sollen gut durchgekaut werden, gut verdauliche nahrhaft« Suppen sind recht empfehlenswert.
Dezügllch der Kleidung ist zu sagen, daß leichte, poröse, gut schweihaussaugende und zugleich gut waschbare Helle Stoffe vorzuziehen sind. Man sollt« es nach Möglichkeit vermeiden, schon einmal durchgeschwitzte Kleidungsstücke wieder anzulegen, ohne sie vorher gewaschen oder zum mindesten gründlich durchgelüstet zu haben. Auf der Wanderung wird dem erhitzten Körper ein Luftbad hinter der geschützten Hecke oder ein Freibad die ersehnte Kühlung und Erfrischung bringen. Zugleich haben auch die im Schatten
ausgehängten Kleider Gelegenheit, auszukühlen und den Schweiß verdunsten zu lassem
Ein sehr gutes Erfrilchungsmtltel für Hitze- müde Wanderer ist das Eintauchen der Hänk^, vornehmlich der Handgelenke, in kaltes Wasser: auch das Auslegen eine- wassergetrankten Tuches aus den Racken erfrischt recht angenehm und kühlt ab. Wenn jemand auf der Wanderung, zumal an heißen, schwülen Tagen. Kopfdruck. Flimmern vor den Augen, Ohnmachtsanwandlungen,
allo Anzeichen von drohendem Hitzfchlag Auftreten, muh unbedingt eine Ruhepause sofort eingeschaltet werden. Man lagere sich im Schat- tem offne alle beengenden Kleidungsstücke und trinke schluckweise kühlende Fküssigkeilen gegen di« Wärmestauung im Körper. Der ganze gesundheitliche Ruyessekt der Wanderung wird zunichte gemacht, sobald man nicht aus die Stimme der Dernunst hört und jegliche äleberanstrengung vermeidet.
Nerklenblirg - das Land der sechshundert Seen.
Don Hans Höhlmann, Neubrandenburg.
Das Jahr des Herrn 1931 steht im Zeichen der Ostsee. Die Länder am Baltischen Meer wollen zeigen, daß sie zusammengehören, wirt- schasrlich und kulturell auss engste verbunden sind. Die Ostfeebäder von der dänischen bis zur litauischen Grenze haben durch Verbesserung der Verkehrsbedingungen. durch Ermäßigung bder Ab- schasfung der Kurtaxe, durch Einrichtung von Pauschalkuren, durch eine Fülle von Veranstaltungen die Saison 1931 vorbereitet: An die Ostsee aber kann man nicht denken, ohne feine Blicke auch aus M e ck l e n b u r g. ein Hauptdurchgangsland des Verkehrs von und nach Skandinavien, zu lenken.
3m Zeichen der Sieben.
Kommen Sie z. B. einmal nach Rostock! Rostocks Wahrzeichen ist nicht nur der Goldene Greis aus blauem Grund, sondern vor allem sind es die sieben Türme der Kirchen, die einst fromme Hansekaufleute bauten. Die Zahl 7 spielt in der Daugeschichte Rostocks eine bedeutende Rolle. Ein alter Sinnspruch zählt 7 Wahrzeichen Rostocks aus: nämlich die 7 Türen der Marienkirche, öie 7 Straßen vom großen Markte, die 7 Stadttor«, von denen noch heute gewaltig das Kröpeliner Tor ausragt, die 7 Kaufmannsbrücken, die 7 Türme auf dem Rathause und ihre 7 Glocken — und als siebente- Wahrzeichen die 7 Linden im Rosengarten. Zur Zeit, da die Hanse Rordlands- könige ernannte und absetzte, war Rostock neben Lübeck die «inslußreichste Stadt der Hanse. Durch den bunten Farbenbummel der Couleurstudenten, durch das rege Dormittagsleben aus dem Reuen Markte, wo Ostseekrabben, Ostseesteinbutte und riesige Spickaale, hier keineswegs Delikatessen, sondern ein Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung, in ungeheuren Mengen feilgehalten uiü) verkauft werden, führt der Weg zum Hauptbahnhof, von wo man in einer Viertelstunde den Ha^enplatz Rostocks, das Ostseebad Warnemünde. erreicht. Es ist mit seinem leuchtenden Sandstrand, der gepflegten breiten Kurpromenade, dem neuen Kurhaus und den Kurpark- anlagen gewiß eines unserer schönsten Ostseebäder. Die Deutschen machen mit den schmucken Fährschiffen» nach Djedscr gern eine kleine Seereise. ein Vergnügen, das sich jeder Badegast von Warnemünde wegen des geringen Preises von 6 Mk. hin und zurück bedenkenlos leisten kann.
Schwedische Stadt in Deutschland.
Und nun nach Wismar! Wismar ist — ein wenig bekanntes Kuriosum — vom Dreißigjährigen Kriege bis 1903 (!) eine schwedische Stadt in Deutschland gewesen. Erst 1903 war cs nach einem freundschaftlichen Liebereinkommen mit der schwedischen Regierung möglich, die Verpfändung abzulösen und Wismar deutsch zu machen. Feierlich hielt der Grobherzog von Mecklenburg damals in Wismar seinen Einzug als Landesherr. Reich ist die Zahl der Erinnerungen an Wismars große Hansezeit. Den Markt umsäumen Bürgerhäuser mit eigenartigen polischcn Giebeln. Besonders fällt der „A l te Schwede" auf, ein Gasthaus, an dessen Decke es von Rachbildungen alter Hansekoggen und Orlogschisfe wimmelt. Die Kirchen sind ragende Zeugen jener stolzen Tage der Hanse, wie von Riesen für Riesen gebaut. Prachtvoll im Innern der St. Ricolai-Kirche die marmornen Epitaphien schwedischer Feldmarschälle und Wismarscher Bürgermeister! Sehr lohnend ist eine Fahrt nach der langgestreckten Insel Poel und ein Abstecher nach der kleinen Dogclschutz- insel Langenwerder. Schwarze Sc^väne, Rottgänse, riesige Seeadler sieht hier das enk- zückte Aug^
Oie Seenplatte.
In den letzten Jahren sind auch die Schönheiten des Hinterlandes der Ostsee, der mecklenburgischen Seenplatte mit ihren 650 leuchtenden Augen der Landschaft, mehr und mehr entdeckt
worden. Wirklich, es gibt nichts schöneres, als an einem stillen Abend zuzusehen, wie Fischer aus ihrem Schleppzug mit vereinten Kräften Welse von Mannesgröhe und Mannesgcwicht und räuberische Hechte im Alter bis zu 100 Jahren und 35 Pfund Lebendgewicht hcrausholen. oder am frühen Morgen den Krcbssischer begleiten und mit ihm seine Körbe zu revidieren. Am 22 Kilometer langen „Großen See" liegt die Landeshauptstadt Schwerin. In der klaren Flui deS Pfaffenteiches spiegelt sich der gcwallige gotische Dom mit dem 120 Meter hohen Turm. Heinrich der Löwe, der große Welsenherzog und Kolonisator Mecklenburgs, hat ihn gegründet und verlieh Schwerin das Stadtrechr. Das ehemalig« Residenzschloß der Großherzöge von Mecklenburg — man nennt es das schönste in Rord- deutschland — wird von einer mächtigen goldenen Kuppel gekrönt und ist wohl eine- der schönsten Museumsgebäude Deutschlands. Unter der Kuppel steht das Reiterstandbild des wendischen Obotritensürsten Riklot. der im Kampfe gegen Heinrich den Löwen fiel. Sein Geschlecht aber hat seit dem 12. Jahrhundert bis 1918 in ununterbrochener männlicher Reihenfolge in Mecklenburg regiert.
3m Boot von der Müntz nach der Spree.
Wer segeln und rudern will, hat dazu di« beste Gelegenheit in der gemütlichen Stadt Waren, die wegen ihrer malerischen Lage am Müritzsee, dem mit 132 Quadratkilometer zweitgrößten deutschen Binnensee, gern als Sommerfrische benutzt wird. Während der warmen Jahreszeit unternehmen von hier Tausend« von Wassersportlern lohnend« Wasserwanderungen, die bis Hamburg oder Berlin ausgedehnt werden können. Unvergeßliche Eindrücke vermitteln Bootsfahrten über die Müritz nach P 1 a u mit Silbermühle. Mirow und vielen anderen Orten. Man erreicht auf dcm Wasserwege auch Rheinsberg. die idyllische Kronprinzenresidenz Friedrichs des Großen, die schon aus brandenburgischem Gebiet träumt.
Zwischen Waren und Berlin liegt die ehemalige Residenz der Mecklenburg-Strelitzschen Grohher- zöge: das idyllische Reustrelih. Das schöne Schloß birgt wertvolle Erinnerungen an die Königin Luise, die eine Prinzessin von Mecklenburg- Strelih war und in dem nahegelegenen Schloß Hohenzieritz auch als Königin von Preußen noch gern weilte. Sie ist auch hier in Hohenzieritz gestorben.
Ein Herzstück des mecklenburgischen Landes ist G ü st r o w. das man in Mecklenburg wegen seiner vielen Unterhaltungsstätten, mit einem guten Schuß von Ucbertrcibung, gern „Klein-Paris" nennt. 3m Dreißigjährigen Kriege hat fein schönes Renaissanceschloß einmal kurze Zeit dem Kaiserlichen Generalissimus Wallenstein, nachdem er Herzog von Mecklenburg geworden war. als Residenz gedient. 2m Dom scheinen die zwölf Apostel-Figuren. Meisterwerke niederdeutscher Plastik, jede Form zu sprengen. Reben diesen mittelallerlichen Kunstwerken fesselt eins der modernsten und eigenartigsten Kriegerdenkmäler Deutschlands den Blick: Der Holsteiner Ernst Barlach, der seit vielen Jahren in Güstrow wohnt, hat in der schwebenden Plastik eines Kriegers, der sich schwer und doch hoffend von der Erde löst, ein Kunstwerk niederdeutschen Emp- findend geschaffen, das sich neben die zwölf Apostel stellen darf.
Zu Haus bei Oörchläuchting.
Wer die Mecklenburger kennen lernen will, den kräftigen, gesunden Menschenschlag, der vom zwölften Jahrhundert an aus der Mischung niederdeutscher Kolonisatoren mit den wahrend der Völlerwanderung westlich DorgeörungAcn slawischen Wenden entstanden ist, besucht Reu- brandenburg. Eine Stadt, die den Mecklenburgern schon deshalb heilig ist, weil hier ihr
dichterischer Ratio na Ihervs, FritzReuter, feine wichtigsten Werte schrieb. Man denke nur an die weltberühmt gewordene SerenissimuS-Tragi- kvmödie des Romans „Dörchläuchting", die in Reubrandenburg selbst spielt. Die Mauern aus FindlingSblöcken mit herrlichen Toren, die Wäll« mit den uralten Eichen, die zahlreichen Reuter- Gedenkstätten der Stadt, der geheimnisvoll« Tollensefee mit feinem neuen Kurhaufe und di« weiten Ratur- und Dogeischutzgebiete der Wälder der Umgegenb locken im Sommer viele Tausende zur Erholung.
Schön ist das Mecklenburger Land mit feinen riesigen Forsten aus Buchen unb Föhren, den saftigen Weiden mit wohlgenährtem Dich und fruchtbaren Aeckern. Bekömmlich ist die Ruhe in Verbindung mit der guten mecklenburgischen Küche: denn Hecht und Zander. Aale und Krebse. Rehrücken und Hirschkeule aus dem reichen Wild- bestand. Spickbrust und Schwarzsauer. Schinken und Mettwurst, das sind einige Glanzpunkt« der mecklenburgischen Speisekarte, die man so leicht nicht vergißt, wenn man sie erst einmal probiert hat. Dazu gibt es einen festen Trunk, und der echte Mecklenburger läßt sich Zeit bei dem Genuß solcher kulinarischen Leckerbissen, eingedenk des alten mecklenburgischen Wahlspruchs: „Mensch, iß langsam! Du glaubst nicht, was der Mensch leisten kann, wenn er langsam ißt."
Wanderfahrten.
Fronhaufen—EbSdorserGrund—Dordeck—Londorf.
Diese Wanderung ist, da fie wenig Schatten gewahrt, mehr für di« kühlere Jahreszeit geeignet. Wir gehen vom Bahnhof Fronhaufen über das Dahngleife nach Bellnhausen und erblicken unterwegs Schloß Rabenau, den Altenberg, das Marburger Schloß, Spiegelslust und Rimberg. Don Dellnhausen wandern wir dem Tal der Zweiter Ohm aufwärts über Hassenhaufen und Erbenhausen nach Hachborn mit guten Gasthäusern. Hier beginnt der fruchtbare Ebsdorf er Grund, den wir, immer dem Bache nach, durch- f«breiten, um nach Ebsdorf, das der Gegend den Ramen gab, zu gelangen. Hier hat sich auch di« malerische Tracht der Dorfbewohner noch ziemlich erhalten. Wir wenden uns nun südlich und gehen blauen Strichen nach über Leidenhofen, hinter dem alsbald der Wald beginnt. Wir kommen am bewaldeten Leidenhoser Kopf vorbei, dessen Besteigung sich, da keine Fernsicht, erübrigt. Rach geraumer Zeit erreichen wir das reizvoll gelegene, von einer Burg überragte Rordcch Das Zeichen führt uns abwärts durch das schöne ßumbatal mit prächtigen Ausblicken nach unserem Endziel Allendors. Wanderzeit vier Stunden.
Sinn-Aennweg—Bellersdorf—Bechlingen— Aßlar.
Don unserem Ausgangspunkte Sinn verfolgen wir die nach Dicken führende Straße, die uns alsbald auswärts durch die bewaldete Hörre auf den Rennweg bringt. Hier treffen wir die vom DHC. Gießen angelegte gelbe Kreuzmarkierung, der wir nach rechts folgen. Auf schonen, wenig begangenen Waldwegen kommen wir nach einiger Zeit nach Bellersdorf (gutes Gasthaus!. Dis zum nächsten Dorf Bermoll gehen wir noch dem Zeichen nach, von da wenden wir uns südwestlich und gehen über Oberlemp und Bechlingen blauen Strichen nach durch das anmutige Bechlinger Tal nach unserem Endziel Aßlar. Wairderzeit knapp fünf Stunden.
Reisewinke.
Die Kindcrzechc von Dinkelsbühl.
Dom 18. bis 22. Juli findet traditionsgemäß in bet alten fränkischen Stadt Dinkelsbühl wieder die berühmte »Kinderzeche" statt, zur Erinnerung an die Errettung der Stadt von feindlicher Plünderung während des Dreißigjährigen Krieges. Den Höhepunkt dieses fast 300jährigen Heimatfestes bildet das historische Festspiel am 19. und 20. Juli. Es wird eingeleitet durch einen Schwertertanz mit Zunftreigen, dann folgt das Spiel — aus Titten der Kinder verzichtet der Eroberer auf die Plünderung — und ein Festzug durch die altertümlichen Straßen. Den Beschluß macht em Konzert der Dinkelsbühler Knabenkapelle.
Was ist Schlick?
Ein natürliches Heilmittel erster Ordnung, zahllosen Schwerkranken die neue Zuversicht. Wilhelms- haoen gehört zu den wirklichen und natürlichen Heil- bädern Deutschlands. In neuerrichteter städtischer Kuranstalt werden Vollbäder, Teilbäder, Packungen verabreicht, die gegen Gicht, Rheuma, Ischias, Frauenleiden, Skrofulose und lokale Tuberkulose von erstaunlicher Wirkuny sind. Die Badeoerwaltung hat darüber eine interestante Schrift veröffentlicht.
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