SJL-'fpoti
die VfL.er
nur in kompletter
Rundfunkprogramm
Sack
Für Kinder nur Chlorodont
A l s Schiedsrichter für das am 26. April in Amsterdam stattfindende Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Holland wurde jetzt der Schwede Axel Bergquist bestellt.
Jung gewohnt ist alt getan! So heißt’s im Sprichwort und so bin ich auch mit Ihrer Chlorodont-Zahnpaste gefahren. Als Knabe kaufte mir die Mutter schon immer obige Paste und ich weiß mich kaum jemals zu erinnern, eine andere gebraucht zu haben. Tube 54 Pf. und 90 Pf., Zahnbürsten 1 Mk., für Kinder 60 P f.
preuhen.
Kreis Wetzlar.
4 Launsbach, 10. April. Der Arbeiter Wilhelm Mandler von hier verunglückte in seiner Scheune, als er damit beschäftigt war, Stroh zu holen. Er stürzte oom Scheunenboden und erlitt schwere innere Verletzungen, die seine Ueberführung nach der Chirurgischen Kli- nik in Gießen notwendig machten. Der bedauernswerte Verunglückte liegt in ernstem Zustande darnieder.
Sonntag, 12. April.
7: Hafenkonzert. 8.15: Evangelische Morgenfeier, veranstaltet von der Evangel. Landeskirche Frankfurt a.M. 9.15: Stunde des Chorgesangs. 10.15: Laienmusik. 11: „Zu Unrecht vergessene deutsche Dichter", Vortrag von Gerhart Pohl. 11.30: „Probleme der Voruntersuchung", Gespräch zwischen Amtsgcr'.chtsrat Dr. Alfred Unger und Rechtsanwalt Dr. Alscerg. 12 (von Berlin, Sportpalast): Volkstümliches Konzert der vereinigten Staatsopern-Orchester. 14: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend. 16.30: Vach- mitiagskonzert. 18.15: „Rheinische Romantik und moderner Vers, eine Klangstudie". Vortrag von Gerda von Dremen-Hirschheydt, Berlin. 18.45: „Anekdoten mit Nutzanwendung", erzählt von Ernst Bloch. 19.45: Musikalischer Zeitvertreib. 21.15: Sympho nie -Konzert des Rundfunk-Orchesters. 22 bis 24: Tanzmusik.
Montag, 13. April.
7.15 bis 8.15: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Schallplattenkonzert. 15.50: „Wann ist die Ehefrau zur Erwerbsarbeit verpflichtet, und wann ist sie ihr erlaubt?", Vortrag von Dr. Elisabeth Schwarzhaupt. 16.30 bis 18: Rachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.15: „Studenten- gemeinschaft", Drcigespräch. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.35: Aus dem Kleinen Saal des Saalbaues Frankfurt a. QU.: Stunde der Kammermusik. 20.40: Hessischer Abend. 22.30 bis 23.30: Tanzmusik.
Dienstag, 14. April.
7.15 bis 8.15: Frühlonzert des Rundfunkquintetts. 12: Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Vachmittag. 16.30: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15: „lieber den Gebrauch von Fremdwörtern", Vortrag von Dr. Wiesengrund--Adorno. 18.45: Erinnerungen aus dem Literarischen Elsaß von 30 Jahren, erzählt von Herm. Wendel. 19.15 (von Freiburg): Zither-Konzert. 20 (aus dem Großen Haus der Württembergischen Landestheater Stuttgart):Der Freischütz. Romantische Ober in drei Akten.
Mittwoch, 15. April.
7.15 bis 8.15: Frühkonzert auf der Kino- Orgel. 10.20 bis 10.50: Schulfunk: „Wörter aus der Wanderschaft". Eine sprachgeschichtliche Plau-
Oberbeffen.
OerneueZahrplan derBuhbach—Licher Eisenbahn.
Für das Sommerhalbjahr weist der Fahrptun der Butzbach — Licher Eisenbahn einige Aenderungen auf. Die einschneidendste ist wohl die, daß Zug 1, der seither von Butzbach 7.42 Uhr abfuhr, so spät gelegt worden ist, daß er den Anschluß in Lich an den von dort nach Gießen fahrenden Zug nicht mehr erreicht. Dafür ist aber ein wöchentlich dreimal nach Gießen fahrendes Auto für die Orte Birklar, Muschenheim, Münzenberg, Oberhörgern und Gambach bereit- gestellt. Die Späterlegung des Zuges geschah auf Wunsch der aus den Orten zwischen Lich und Butzbach täglich nach Butzbach fahrenden Arbeiter, die bisher etwa 20 Minuten vor Arbeitsbeginn schon in Butzbach waren.
Auf der Strecke Grünberg — L i ch bleibt der Fahrplan im wesentlichen unverändert. Vur fährt am Mittwoch und am Samstag dis Vachmittagsauto im Anschluß an den von Gießen in Lich um 17.01 Uhr ein treffenden Zug ab und nimmt in Grünberg den Anschluß vom Zug 18.16
Adler Wagner II. Schmidt Wagner I. Boger Schäfer Post Kreß III.
Preiß Schneider I.
VfB.: Döckler
Die 3. und die 4. Mannschaft der Spielvereini- gung 1900 haben keine Spiele abgeschlossen.
Der DfD. Gießen
hat für den kommenden Sonntag keifterlei Spiele angesetzt. Die Ligamannschaft, die ursprünglich am morgigen Sonntag gegen Darmstadt 98 in Darmstadt antreten sollte, wird nicht reifen, da die 98er das Spiel abgesagt haben. So steht also nur die Ligareserve gegen den Lokalrivalen auf dessen Platz im Gefecht.
Fußballklub 1926 Großen-Buseck.
Da die Verbandsspiele beendigt sind, will die Ligamannschaft des FC. 26 Großen-Buseck Gelegenheit nehmen, mit den Nachbaroereinen in Freundschaftsspielen gegenüberzutreten. Der Sportverein Geilshausen bei Grünberg, der der Untergruppe Grünberg im Gau Gießen-Wetzlar angehört, und der in dieser Gruppe einen annehmbaren Fortschritt während seiner kurzen Verbandszugehörigkeit genommen hat, wird am nächsten Sonntag in Großen- Buseck antreten. Die Elf stellt keine durchaus geschulte Mannschaft, in iyr befinden sich aber eine Anzahl Spieler die wirkliche spielerische Qualitäten besitzen. Da Großen-Buseck die flache Kombination pflegt und auch gut durchgebildet ist, so stellt die Begegnung für den Gast eins Leistungsprüfung dar.
F.E. „Teutonia" Wahenborn-Steinberg.
Am Sonntag gelangt das mit Spannung erwartete Lokaltreffen Watzenborn-Steinberg gegen Leihgestern auf dem neuen Sportplatz in Steinberg zum Austrag. Die Gäste, die in den Wintermonaten ein eifriges Hallentraining ausgeübt haben, haben an Spielstärke sehr zugenommen. Die Mannschaft spielt einen technisch guten Fußball. Ihre Haupt-
Sieg hoffen können.
Geräie-Meisterschasten der DT.
Die diesjährigen Gerätemeisterschaften der Deutschen Turnerschaft werden am 26. April in Ess e n an vier Geräten, Reck, Barren, Ringe und Pferd ausgetragen. 110 Turner sind in zahlreichen Ausscheidungskämpfen von den Turnkreisen genannt worden, die sich im einzelnen wie folgt verteilen: Kreis 14 (Sachsen) und 12 (Bayern) je 12, 9 (Südwest) 11, 11 (Württemberg) 9, 3b (Brandenburg), 10 (Baden), 8a (Westfalen) und 13 (Thüringen) je sieben Teilnehmer. Die kleineren Kreise haben bis zu sechs Bewerber gemeldet. Mit den besten Aussichten gegen die Berliner Kiwatschinski, Bockenauer, Mock, Schmikaly, die Leipziger Krötsch, Kleine, die Hamburger Stedens, Huck und Pfeiffer, Wedekind- Forst und die Münchener Christ und Schmidtbauer in den Kampf.
Kurze Gportnotizen.
Zwei internationale Hockeyspiele wurden am Donnerstag in Mannheim ausgetragen. Der VfR. Mannheim brachte dem Wiener Allround SC. eine weitere Niederlage mit 2:0 (0:0) bei. Sehr gut führte sich die englische Damenmannschaft „Miß Pollard Eleven" ein, die über die Damen des VfR. Mannheim überlegen mit 14:3 (7:3) siegreich blieb.
Uhr von Gießen auf. An den übrigen Wochentagen besteht der seitherige Abendverkehr weiter.
Ob diese Aenderung über den ganzen Sommer hinaus bleiben wird und ob nicht ganz einschneidende Detriebseinschränkungen nötig sein werden, hängt davon ab, ob sich die wirtschaftliche Lage der Dahn bessert, und ob, wie es schon der Staat getan hat, auch die Streckengemeinden sich bereitfinden werden, die Steuerschuld aus früheren Jahren, die bei der katastrophalen Lage des Bahnunternehmens sich gebildet hat, zu erlassen. Sollte dies nicht geschehen, so ist sogar De- triebseinstellung nicht ausgeschlossen. L Oer Laubacher Voranschlag für 1931.
□ Laubach. 10. April. In seiner vorgestrigen Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Gemeindevoranschlag für das Vj. 1931, der in Einnahme und Ausgabe je mit rund 150 000 Mark abschließt. Durch größere Mehrausgaben auf verschiedenen Gebieten und infolge der Mindereinnahme aus dem Wald mußten zum Ausgleich neue Einnahmequellen erschlossen werden. So wurde nach längerer Aussprache die Einführung der Bürger-, Bier- und Getränkesteuer beschlossen, weiter mußte zur Erhöhung des
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 12. April, 19 bis nach 22.45 Uhr: Der Vosenkavalier. Montag, 13. April, 19 bis gegen 22.30 Uhr: Viktoria und ihr Husar. Dienstag. 14. April, 19.30 bis nach 22 llfjr: Die Bohöme. Mittwoch, 15. April, 19.30 bis 22.30 älhr: Die Fledermaus. Donnerstag, 16. April, 19 bis 22.15 Uhr: Figaros Hochzeit. Freitag, 17. April, 19 bis gegen 22.30 Ubr: Viktoria und ihr Husar. Samstag. 18. Apnl, 19 bis gegen 22.30 iUjr: Einmaliges Gastspiel Eva Turner von der Metropolitan Opera Veu- york: Aida.
Schauspielhaus. Sonntag. 12. April. 20 bis gegen 23 Ahr: Phaea. Montag. 13. April, 20 bis gegen 23 Ahr: Elisabeth von England. Dienstag, 14. April, 20 bis gegen 22 Ahr: Ernst (Dunbury). Mittwoch, 15. April, 20 bis gegen 22.30 Ahr: Alt-Frankfurt. Donnerstag, 16. April. 20 bis gegen 23 Ahr: Elisabeth von England. Freitag, 17. April, 20 bis gegen 22.30 Ahr: Gvand Hotel. Samstag, 18. April, 20 bis gegen 23 Ahr: Elisabeth von England. Sonntag, 19. April, 20 bis gegen 23 Ahr: Phaea. Montag, 20. April, 20 bis 22.30 Ahr: Erstes Gastspiel der Reinhardt-Bühnen, Berlin: Diener zweier Herren. — In der Besetzung der Salzburger Festspiele.
kann über den Ausgang des Spieles keine Voraussage gemacht werden. Sehr wahrscheinlich ist es jedoch. daß die Gießener — nach den Resultaten, die ' in letzter Zeit erzielt haben, zu urteilen — mpletter Aufstellung auf einen knappen
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Das kehle Verbandsspiel.
Das längst fällige, bereits ursprünglich auf den 1. März angeseyte. aber schlechter^ Plotzver- hältnisse wegen abgeblasene letzte Verbanbssprel der Lahngruppe in der 1. Dezirksklasse gelangt am Sonntag auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe zum Austrag. Der Sportverein Wetzlar ist bei 1900, dem alten hartnäckigen Gegner, zu Gast. Beide Mannschaften lieferten sich von jeher Mannende Kämpfe. Im Vorspiel siegten die Gaste auf eigenem Platze mit 3:1 und die 1900er durften bemüht sein, die Scharte auszuwetzen. Die Wetzlarer konnten auch gegen die hiesigen VfBer bereits achtbare Ergebnisse erzielen und wenn die Mannschaft auch im jüngsten Spiel gegen Germania Marburg etwas enttäuscht, so sollte das für die Bl auweiben noch lange kein Grund fein, den Gegner etwa zu unterschätzen. Die "Wetzlarer stellen eine kampffreudige Mannschaft ins Feld, die nicht nur einige energische Draufgänger in ihren Reihen hat. sondern auch einige gut veranlagte. technisch durchgebildete Spieler. Man muß bei der Mannschaft der 1900er allerdings ein hohes Maß von Eifer voraussetzen. wenn ein Sieg, der durchaus im Bereich des Möglichen liegen müßte, errungen werden soll. "Denn sich die Mannschaft zu der Form aufrafft, die sie im Spiel gegen VfB. Kurhessen Marburg gezeigt hat, dann darf man den Sieg sogar als sicher bezeichnen. Weitere Voraussetzung wäre endlich wieder einmal eine komplette Aufstellung, denn es geht um Punkte. Ein eindrucksvoller Sieg wäre in Anbetracht der bisherigen unrühmlichen Vie- derlagen in den Gesellschaftsspielen längst fällig.
Die I. Jugend der Spielvereinigung hat die gleiche Mannschaft des Sportvereins Wetzlar zu Gast. Die "Wetzlarer werden imstande fein, eine körperlich sehr leistungsfähige Mannschaft zu entsenden, die 1900er, die in ihrem Können über den Durchschnitt hinausragen und dies ver- schiedentlich unter Beweis stellten, werden dem Gegner durch klare Kombinationen beizukommen versuchen und möglichst von Anfang an auf Sieg spielen müssen. Die Schüler treten einer Schulermannschaft des gleichen Vereins gegenüber und sollten zum mindesten ein gleichwertiges Spiel zu liefern imstande sein.
Das Derby der Ligareserven.
Am Sonntagvormittag treffen sich die beiden Ligareservemannschaften auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 zu einem Entscheidungskampf in der Sonderrunde um die Meisterschaft der 1. Gauklasse. Bekanntlich stehen in dieser Klasse drei Mannschaften, die der Spielvereinigung 1900, des VfB. und des Sportklubs Dau- bringen punktgleich an der Spitze. Der Meister muh also in der Sonderrunde ermittelt werden. Es finden drei Spiele statt. Das erste steigt am kommenden Sonntag: am Sonntag, 19. April, spielt bann die Spielvereinigung 1900 auf dem VsB.-Platz gegen Daubringen und am Sonntag darauf der VfB. auf dem 1900er Platz gegen Daubringen.
Die Chancen des morgigen Kampfes der Lokalrivalen sind beiderseits gleichmäßig verteilt. Der Ausgang des Treffens ist deshalb kaum voraus- ■ zusagen. Das letzte Verbandsspiel, das die beiden Mannschaften einander gegenüber sah, gewann .die Ligareserve des VfB. mit knappem Ergebnis. Man ist geneigt, den 1900ern eine kleine Chance l zuzusprechen, Die aber lediglich aus dem Platzvorteil abzuleiten wäre. Da ein hoher Sieg der 7 einen ober der anderen Partei ziemlich ausgeschlossen sein dürfte, darf man auf einen span- nenben Kampf hoffen, der sich in zwar harten, schließlich aber doch fairen Formen abspielen dürfte.
Die beiden Mannschaften treten in folgender
legen durchgeführt und 2:1 gewonnen. Die als Ersatz eingestellten Jugendlichen fügten sich gut ein.
Am kommenden Sonntag empfängt die Jugend- mannschaft die gleiche des Tv. Heuchelheim zu einem Freundschaftsspiel.
Handball nn Männerturnverein (O.T)
Am Sonntag wird die 1. Handballmannschaft des hiesigen Männerturnvereins einer Einladung des Vereins für Leibesübungen Wetzlar Folge leisten. Da dieses Treffen das erste Freundschaftsspiel ist, das der Mto. Gießen — nach der Einigung zwischen DSB. und DT. — gegen den VfL. Wetzlar austrägt,
Wassergeldes geschritten werden. In Zukunft sind auch die "Derbungskosten (Hauer- und Cetzerlohn) für das Dürgerholz von! den Ortsbürgern zu tragen. Da die seither von der Stadt erhobenen, an sich niedrigen Gemeindeumlagen in Höhe von 10 000 Mark nach Gesetz für 1931 nicht erhöht werden können, war der Ausgleich nur dadurch möglich, daß neben der Rückforderung eines ausgeliehenen Kapitals auch noch eine besondere Kapitalaufnahme von 14 000 Mark beschlossen jvurde. Der neue Voranschlag ist sparsam auf gestellt und hat sich bei vielen Kapiteln in der Ausgabe Abstriche gefallen lassen müssen.
Landkreis Gießen.
t Lich, 10. April. Der viele Morgen zählende fürstliche Gemüsegarten vor der alten Stadtmauer, der sog. Hopfengarten, wird in diesem Jahre nicht mehr oom fürstlichen Hause bewirtschaftet, sondern istinoielekleineParzellen auf geteilt worden, die zur öffentlichen Versteigerung gelangten. Die Stücke fanden infolge ihrer günstigen Lage zur Stadt viele Liebhaber und brachten dementsprechend ansehnliche Preise. Diese bewegten sicy zwischen 15 und 40 Mark-füL^inen Anteil von 300 bis 600 Quadratmeter.
Kreis Friedberg.
<£ Bad-Nauheim, 10. April. Die hiesige Fr eiwillige Sanitätskvlvnne vom Roten Kreuz, die zur Zeit 54 aktive und etwa 450 passive Mitglieder zählt, hat mit dem städtischen Krankenkraftwagen im abgelaufenen Geschäftsjahre insgesamt 340 Transporte durchgeführt, davon 83 nach auswärts. Zu Ende geführt wurde jetzt ein vom Zweigverein vom Roten Kreuz und Alice-Frauen- verein mit Unterstützung der Kolonne veranstalteter Betriebshelferkürsus.dervvn Sanitätsrat Dr. Hahn geleitet wurde und von 90 Teilnehmern besucht war.
Kreis Büdingen.
A Aus dem oberen Niddatal, 10.April. Infolge der immer noch herrschenden Trockenheit und Nachtfröste sind in unserem Tale die Wiesen im Graswuchs noch weit zurück, und der Stand des Rotklees auf den Aeckern ist keineswegs befriedigend, weil die Pflänzchen sich durch den Witterungswechsel von kalten Nächten und sonnigen Tagen gehoben haben. Nur ausgiebiger Regen kann hier helfen. Die Aussichten für Grünfutter sind deshalb noch gering.
r Ortenberg, 10. April. Hier wurden Ostern acht Kinder, und zwar fünf Knaben und drei Mäd- chen die in schwerer Kriegszeit geboren waren, und von denen zwei den Vater im Kampfe für das Vaterland verloren, in unserer altehrwürdigen Stadt» kirche konfirmiert.
Kreis Schotten.
□ Laubach, 9. April. Am Dienstagnachmittag fand im hiesigen „Schützenhof" die diesjährige Hauptversammlung der Laubacher „Aus- schußgesellschast" unter dem Vorsitz des vorjährigen Hauptmanns Wilhelm K r e i ck e r statt. Die Rechnung ergab einen Aeberschuß. von 216,50 Mark. Das Kapitalvermögen beträgt 313,93 Mark. Bei der Vorstandswahl wurde Studienrat Ferdinand Vetter einstimmig zum Hauptmann gewählt. Der übrige Vorstand seht sich aus folgenden Mitgliedern (Hauptführem) zusammen: Wilh. Kreicker. Herrn. Bohn, Ludw. Schudk, Franz Kreuder, Dr. Fritz Roßbach, Ludwig Hohmann jun., Georg Göbel, Rudolf Justus, Karl Zimmer, Karl Göbel, Wilh. Schmidt IV. und Karl Poth. Ersatzhauptführer sind: Gg. Klein, Herrn. Diehl, Karl Kopp und W. Michel. Weiter wurden neun neue Mitglieder in die Ausschußgcscllschast aufgenommen. Eine längere Aussprache entspann sich über die Entschädigung von auswärts wohnenden Ausschußmitgliedern bei guten Schußleistungen auf dem Hammelstand. Da solche Mitglieder keinen Anspruch auf den gestifteten Hammel und die Hammelsgabe haben, sollen sie in Zukunft mit einem Ehrengeschenk bedacht werden. Die Stiftung dieser Ehrengeschenke übernahm Fabrikant Ludwig Hohmann. Vach einem Amzug durch die Stadt vor die Wohnungen der Hauptleute fand die Versammlung ihr Ende.
derei von Dr. Franz Wallner. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Vach-- miütagskonzerl des Rundfunkorchesters. 18.15: Zeitfragen. 18.45: Vovtvag von Dr. Kümmerten. 19.45: Aus Hans VatonÄs „Kleinem Chaplin- Drehbuch", gelesen von Wolfgang Kaehler. 20.15 (Kurhaus Bad Homburg): Lieber-Abend. Eva Liebenberg. 21: Kompositionsstunde.
Donnerstag, 16. April.
7.15 bis 8.15: Frühlonzert des Rundfunk- quintetts. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Vachmittags.onzert des Rundfunk-Orchesters. 18.15: „Das Leben an einer freien Gemeinschaftsschule", Vortrag von Dr. Fritz Könekamp. 18.45: „Brüning", Vortrag von Dr. Scharp. 19.15: An ton W'.ldgans zum 50. Geburtstag. Vortrag von Eduard Jacob. 19.45: Operettenkonzert des P h lmarmonischen Orchesters Stuttgart. 21: Renaissance, Barock, Rokoko. Italienischer Abend.
Freitag, 17. April.
7.15 bis 8.15: Frühlonzert auf Schallplatten. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: „Wie ich es sehe." Wünsche zur Reform der Erziehungsmethoden in den Schulen. Von QHarta Oppenheimer. 16.30 bis 18: Vachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.10: Stunde des Buches. 18.30: Eine Viertelstunde Deutsch. Von Dr. Franz Wallner. 18.45: Horace Mellon. 19.15: lieber Blutungen aus Blase und Viere. 19.45 (von Karlsruhe): Wiener Abend (Schubert—Strauß). 20.45: Ein "Bomben- mädel. Hörspiel. 21.45: Neue Musik der Va- tionen. Das Philharmonische Orchester Stuttgart. 23.10: Tanzweisen aus Amerika.
Samstag, 18. April.
7.45 bis 8.45: Frühkonzert des Philharmonischen Orchesters Koblenz. 10.20: „Leben im Zirkus"', Hörbericht von Paul Laven. 12: Schallplattenkonzert. 13.05 (von Köln): Mittagskonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Konzert. 18.10: „Wohnungsmarkt, Zwangswirtschaft und Hauszinssteuer"', Vortrag von Dr. Köbner. 18.45: Eine Handvoll gereimter und ungereimter Dreiminutengeschichten von Eberhard Beckmann. 19.10: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: Bunter Abend. 22: Das unbekannte Kino. Ein Hörspiel. 23 bis 24: Tanzmusik.
AussteUung an: 1900: Bree
Balser Grob Kraft Hammes Michel
Arnold, Gg. Enders Best Wißmar
toaffe allerdings ist der Sturm, der über gute Schuß- traft verfügt. Die Einheimischen sind den Gästen technisch überlegen, haben aber in den letzten Spielen ihre Schußkraft vermissen lassen. Wenn die Teutonen am nächsten Sonntag in guter Form sind und das Schießen nicht vergessen, dann ist ein Sieg der Platzbesitzer zu erwarten.
$. e>p. D. 1Q26 Steinbach.
Die erste Mannschaft Steinbachs hatte am ersten Osterfeiertag die erste Mannschaft von Wieseck zu Gast. Es entwickelte sich ein flotter Kampf. Die Platzbesitzer führten zur Halbzeit bereits mit 4:0. Nach dem Wechsel oermod)te Wieseck den Ausgleich
Am zweiten Feiertag mußte die Mannsll-aft ein Spiel gegen Wetterfeld mit größtenteils nur neun Mann zum Austrag bringen und verlor trotzdem nur knapp mit 2:0.
Handball der Gp.-Dg. 1900.
Am Sonntag empfängt die Spielvereinigung 1900 die beiden aktiven Mannschaften des Turnvereins Wetzlar-Niedergirmes zu .den Rückspielen. Da sich die Gegner in Wetzlar schon sehr ansprechende Partien lieferten, so Dürften auch in Gießen technisch hochstehende Kämpfe bevorstehen. Im Vordergründe tehen natürlich die ersten Mannschaften, heißt es doch: hie Gaumeister der DT. — hie Gaumeister der DSB. Die 1900er werden wahrscheinlich eine etwas tariere Mannschaft als am Vorsonntag zur Stelle haben und sollten in Der Lage sein, Die 10-8-Nieder- lage wettzumachen.
Die 2. Mannschaft Der Spielvereinigung 1900, Die anschließend spielt, wird wohl ihren Siegeszug fort- etzen.
Handball im Turnverein 1846 Gießen.
Das Werbeturnen der 1. Riege in Herborn- eelbach war ein voller Erfolg. Mit Begeisterung verfolgten die zahlreichen Zuschauer die glänzenden Darbietungen an Reck, Barren und Pferd, sowie die Freiübungen. Reicher Beifall belohnte die Gießener Turner und zeigte, daß das Geräteturnen gerade auf dem Lande dankbare Anhänger besitzt.
Das Handballspiel wurde von den 1846ern über»


