Ausgabe 
6.10.1931
 
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Vornotizen.

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wobei Yorker Kurse

man auf den als flau gemeldeten Rcu- Schlutz verwies. Am Devisenmarkt waren noch nicht zu hören.

Veranstaltungen wie die Obstausstellung in Gie­ßen sollen neben der Belehrung und der Anregung für den Obstzüchter dem konsumierenden Publikum einen Maßstab zur Beurteilung der L e i st u n g s - fähigkeit des Obstbaues in der Gegend

Anzeige.

" Der Volksbund Deutsche Kriegs­gräberfürsorge, Ortsgruppe Gießen, machte un Anzeigenteil vom Samstag darauf aufmerksam, daß der Bund auch in diesem Jahre wieder die Schmückung deutscher Kriegergräber im Auslande übernimmt. Für den Sonntag Allerseelen müssen dementsprechende Anträge sofort, für den Toten­sonntag bis zum 22. Oktober bei dem Orts- gruppen-Rechner Herrn B o ck, Gießen, Stephan- straße 38, eingereicht werden. Der Volksbund macht es sich außerdem zur Aufgabe, Sammel­gräber meist unbekannter Toter zu schmücken und erbittet hierzu die Hilfe der Öffentlichkeit durch eine Haussammlung, die der allgemeinen Förderung warm empfohlen sei. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hin­gewiesen.

von zweiunddreitzig Enkeln und zwanzig ilren* fein erfreuen. Da das Jubelpaar in recht be­schränkten Verhältnissen lebt, auch noch im

storbenen ältesten Sohn steht, Fest im engsten Familienkreise durch eine kirch­liche Feier im Hause begangen, bei welcher der Ortsgeistliche gleichzeitig die Glückwünsche des Landeskirchenamts und des Kirchenvorstandes zum Ausdruck brachte, während der Bürgermeister die Glückwünsche von Gemeinde, Kreisamt und Mini-

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Der Tanz-KlubRot-Weih" ® te- ßen veranstaltet am Samstag, 10. Oktober, 20 Üfjr, in den Räumen des Gesellschaftsvereins in der Sonnenstrahe die Austragung feiner Klub­meisterschaft 1931. Die Turnierleitung liegt in Händen von Herrn Theo Däulke. In den Turnierpausen und nach dem Turnier findet

Berliner Börse.

Berlin. 6. Olt. (WTB. Funkspruch.) Unter dem Eindruck des recht schwachen Reuhork trat in den gestrigen Abendstunden nach vorüber­gehender Erholung wieder Abgabeneigung hervor, so daß verschiedentlich in ehrprozen­tige Kursrückgänge zu verzeichnen waren. Auch heute früh b.ieb die Grundstimmung schwach.

Aufmerksamkeit. Der Vorsitzende des Vereins dankte Herrn Szczech für seine liebenswürdige Führung und betonte, dieser Besuch habe er­neut angeregt, die Arbeit mit neuer Lust auf­zunehmen. Alle Besucher waren sich darin einig, daß dieser Museumsgang eine wertvolle Ergän­zung der Vorträge darstelle, daß aber auch nie­mand geahnt habe, welche Schätze in Gießen zu­sammengetragen worden sind. In der Tat ist ein Besuch sehr lohnend und billig, denn die Mu­seumsleitung kommt Vereinen sehr entgegen.

el. Lumda, 5. Oft. Zur Zeit werden auf der Bahnstrecke Grünberg Londorf Lollar zwischen Grünberg und unserem Orte durchgreifende Renovierungsar­beiten vorgenommen. Auf der 4 Kilometer langen Strecke werden 30 Arbeiter beschäftigt. Die alten, unbrauchbaren Schienen werden her­ausgenommen und dafür neue eingelegt.

4- (9r ü n b e r g , 5. Ott. Die Arbeiten an unserem Schwimmbad schreiten rüstig voran. Der Erd- aushub für das Schwimmbecken ist nahezu vollendet. Mit den Betonarbeiten ist schon begonnen worden, und man hofft, sie noch vor Winter fertigstellen zu können. Die Arbeiten an der Verlängerung der städtischen Wasserleitung, die das Wasser zum Schwimmbecken liefert, sind beendet.

Kreis Büdingen.

'Büdingen, 4. Oft. Die hiesige Ortsgruppe gruppe des V. D. A. veranstaltete einen Tiro­ler D o l f s f u n st a b e n d, der bei vollbesetztem Hause unter großem Beifall des Publikums einen prächtigen Verlauf nahm. Der Landesverband Hessen hatte eine Tiroler Gruppe aus Jnsbruck unter ihrem Führer Dr. Falbesoner für eine mehrwöchige Fahrt durch ganz Hessen gewonnen. Die Truppe fand hier in Privatquartieren Auf-

I nahmej sie wurde bei ihrer Ankunft von der Spielschar der V. D. A.-Jugendgruppe des Gym­nasiums im Werbezug durch die Stadt geführt und allgemein freudig begrüßt. Am Vorführungs­abend im Saale des HotelsFürstenhof" rollten die Spielteilnehmer nach kurzer Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, Regierungs­baurat Frey, in ihren schmucken Rationaltrach­ten ein buntes, wechselvolles Bild ihrer einhei­mischen Gebräuche in Tanz, Jodlergesang, Zither- und Zupfgeigenspiel, sowie im Fahnenschwingen auf. Besonders hervorgehoben zu werden ver­dienen die Darbietungen von Frl. Friedl Sauer­wein, die mit außergewöhnlich sympathischer Stimme die Jodlerpartien sang und in ihrem

IEcho" ein beneidenswertes Piano zu Gehör I brachte. Richt weniger ansprechend erwiesen sich I ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Unterbrochen wurde das Spiel durch einen begeisternden Vortrag von Dr. Falbesoner über denHelden-

I kampf deutschen Volkstums in Süd­tirol", der einen Einblick gab in die unsagbaren Leiden der deutschen Stammesbrüder und die systematische Verwelschung des urdeutschen Lan­des Tirol. Die Ausführungen machten einen

I tiefen Eindruck. Rach Worten des Dankes an die I Vorführenden durch Kammerdirektor W e i m e r als Vorstandsmitglied und nach kurzem fröh­lichem Zusammensein trennte man sich. Das finan-

I stelle Ergebnis der Veranstaltung war zufrieden­stellend, so daß der Aeberschuh der Winter- n o t h i l f e überwiesen werden konnte.

Kreis Scholten.

£2 Hlf a, 6. Oft. Heute feierten hier in ver­hältnismäßig guter körperlicher Frische der Maurer Georg Schmidt und feine Ehefrau Elisabethe, geb. Döpfer, das seltene Fest der I Diamantenen Hochzeit. Der Jubilar steht I im dreiundachtzigsten, die Jubilarin im sechsund­achtzigsten Lebensjahr. Don ihren sieben Kindern sind ihnen zwei durch den Tod entrissen worden. Anderseits können sie sich an der großen Schar

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Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Dienstag, den 6., und Freitag, den 9. Oktober.

Gießen. 20 Uhr: Rosenkranzandacht.

Mittwoch, den 7. Oktober.

Hungen. 6.30 Uhr: Messe.

Eindruck zurücklassen.

** Fundgegenstände. Das Polizeiamt teilt uns mit: Das Verzeichnis über die im Monat Sep­tember gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann ander Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf-Philipp-Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb 2 Monaten beim Fund­büro während der Dienststunden geltend zu machen.

"Sperrzeit fürTauben. In der Zeit vom 7. Oktober bis 7. Rovember sind die Tauben zum Schuhe der Aussaat aus den Feldern in den Schlägen zu behalten. Im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht die Bürgermeisterei die Bekannt­machung der Sperre.

Feldsalat 8 bis 10; Tomaten 20 bis 25; nebeln 8 bis 10; Meerrettich 35 bis 70; Kür­bis 5 bis 6; Pilze 20 bis 25; Kartoffeln 3*/2 bis 4; Frühäpfel 8 bis 10; Falläpfel 3 bis 4 ; Preißel- beeren 35 bis 40; Brombeeren 30 bis 35; Zwet- schen 8 bis 10; Pfirsiche 40 bis 60; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 1,00; Suppenhühner 80 bis 1,00; Rüsse 25 bis 30; Käse (10 Stück) 60 bis 1,40; Tauben Stück 50 bis 60; Eier 11 bis 12; Blumenkohl 30 bis 70; Salat 10 bis 15; Salatgurken 15 bis 25; Einmachgurken 2 bis 4; Endivien 10 bis 15; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 bis 40; Radieschen Bund 10 bis 15; Kartoffeln Zenter 2,80 bis 3,00; Aepfel 5,00 bis 6,00; Weißkraut 3,00 bis 4.00; Wirsing 6,00; Rotkraut

ganz gleich wie die Sorte heißen mag und wie lange sie sich hält. Apfel ist nichtApfel; ein großer und guter Apfel ist mehr wert, als ein ganzes Dutzend schlechter. Obst ist auch kein Ge- nuhmittel, sondern ein wichtiges Nahrungsmittel, und unser deutsches Obst istbesserals

Aus der provinzialhaupistadi.

Gießen, den 6.Oktober 1931.

Massage ist kein Luxus!

Don Or. med. Günter Liebig.

Massage ist nicht die Erfindung und das Vor­recht einiger verwöhnter Damen, die keine anderen Sorgen haben, als die Schlankerhaltung ihrer schmalen Hüften und schönen, rassigen Fesseln. Zwar steht die Massage an erster Stelle im Kampf um die schönen Körperformen, aber weit darüber hinaus ist sie heute schon längst kein Luxus mehr. Nach dem Stande unserer modernen medizinischen und biologischen Kenntnisse ist Massage geradezu eine Forderung geworden, ein notwendiger und un­entbehrlicher Baustein unter den vielen anderen, die das Gebäude unserer körperlichen und seelischen Gesundheit stützen. Wer sich jung und gesund er­halten will, der fange früh mit Körpermafsage an, am besten schon in den ersten Kinderjahren.

Warum ist die Massage so gesundheitsfördernd und worin besteht ihre Wirkung?

Die unmittelbarste Wirkung der Massage ist eine gesteigerte Durchblutung der bearbeiteten Körper­partien. Je nach der Art der Massage erstreckt sich diese Wirkung nur auf das Unterhautzellgewebe oder je nachdem auch auf die darunterliegende Muskulatur. In jedem Falle werden die kleinen und allerkleinsten Blutgefäße zu vermehrter Tätig­keit angeregt. Durch deü Reiz, den man mittels Kneten, Streicheln, Klopfen indirekt auf sie aus­übt, füllen sie sich mit Blut, dehnen sich also vor­übergehend aus und ziehen sich nach einer Weile, wenn die Blutfülle wieder abflaut, wieder zusam­men. Wir alle kennen ja die vorübergehende Rot­färbung, die durch Erweiterung der Blutgefäße Ver­

bieten, aus der die ausgestellten Früchte stammen. Diese Forderungen fand man auf der Gießener Obstausstellung in vollem Umfange erfüllt. Da­neben ist hier aber auch die Rotwendigkeit der Trennung des Erwerbs - Obstbaues vorn Liebhaber - Obstbau der städtischen Klein- und Selbstversorger zur Durchführung ge­kommen. Damit ist dem Erwerbs-Obstbau gedient, der als Rebenbetrieb der Landwirtschaft zur Ver­sorgung der städtischen Bevölkerung mit gutem und preiswürdigem Obst zur Zurückdrängung des Aus- landabstes von den deutschen Märkten eine außer­ordentlich wichtige Rolle spielt. Es muß deshalb hinter jedem Fünfpfund-Teller, wie hinter jeder ausgefkellten, mit Obst gefüllten Kiste eine größere Menge vollkommen gleichwertiger Ware stehen, wie der Handel sie sucht. Daß die Erfüllung einer solchen Aufgabe nur bei äußerster Beschränkung auf wenige, für die Gegend sowohl, wie für den Handel geeignete Sorten möglich ist, liegt auf der Hand. Zunächst ist einmal in der Ausstellung der Beweis erbracht worden, daß sich bei sachgemäßer Behandlung der Bäume auf freiem Felde ebenso schönes, ja in der Güte viel­leicht wertvolleres Obst erzielen läßt, wie im ge­schlossenen und gut gepflegten Garten. Erwäh­nenswert ist, daß die Ausstellung den ersten Er­folg der Ampfropfungsbewegung mit staatlichen Zuschüssen aufzuweisen hat, denn die besten Früchte stammen zum großen Teil von umge­pfropften Bäumen, die in diesem Jahr zum ersten­mal getragen haben. Wenn diese und Tausende anderer Obstbäume, die noch des Ampfropfens harren, erst wieder in voller Tragfähigkeit stehen, wird es endlich auch bei uns im Obstbau aufwärts- gehen und Preise erzielt werden, die auch in guten Obstjahren lohnen. Gegenwärtig sind wir aber noch nicht soweit. Die Preise sind gedrückt durch ein Ueberangebot geringwertiger Ware, welche den Pflückerlohn kaum lohnt. Dazu kommt noch | die ilnfenntniö des kaufenden Publikums, das für

Tageskalender für Dienstag: Stadttheater,Sturm im Wasserglas", Anfang 20, Ende 22 Uhr. - Liebiqshöhe, Obst-, Gartenb. und Jagdausstellung, bis 18 llfjr. Lichtspiele

größere Mengen für den kommenden Winter ein- I zulagern. Schöner, besser und billiger kann man es nirgends kaufen, als auf der Aus­stellung, auch wenn die Preise dort, gegenüber den Wochenmarktpreisen, vielleicht höher erscheinen, I wofür man aber auch tadellose und gut I haltbare Ware erhält. Auch bei Obst und da ganz besonders ist dasBestein den weit- I aus meisten Fällen zugleich auch das Bil­ligste.

Oie Träger der Hauptpreise.

Für besondere Leistungen auf der Obst- und Gartenbau-Ausstellung wurden 21 Ehren-, 32 erste, 30 zweite und 47 dritte Preise, außerdem eine größere Anzahl von Anerkennungen ver­liehen. Es erhielten Ehren-, 1. und 2. Preise:

Alten-Buseck: Gemeinde 2., Jakob Döll E., Hch. Gruber zwei E. und einen 1. Preis.

Bellersheim: Ferd. Bopp 2., Hugo Kam­mer 2., Wilh. Kopf 2., Albrecht Müller zwei 2., « Georg Ruppel 1. und 2.

Bettenhausen: Hch. Mathes zwei 2., Hch. Müller 2., W. Schmeel 7., zwei 2., Ernst Steul E. und 1., Joh. Georg Steul, 2. und 3.

Beuern: Wilh. Fuhr 2.

Bingmühle bei Lauter: Zimmer, 1. Birklar: Karl Heyer, 2.

Daubringen: Lehrer Beppler, 1.

Gr ohen-Buseck: Philipp Buchtaleck, 3., zwei 2., Hch. Gräf 2., Reinh. Münch, 1., Konrad Münch, 7., zwei 1. und 2., Aug. Pfeiffer, 2 E., 1., Hch. Reinschmidt, 1.

® rüningen: A. Bender, E., H. A. Euler, 1. Heuchelheim bei Gießen: Aug. Engelhardt.

1. und 2., Hans Rinn, E. des Landwirtschafts­kammer-Ausschusses.

Lang-Göns: Wilh. Kehler, 2. Langsdorf: Gustav Block, zwei 1.

L ich: Stadtverwaltung 2 E. und zwei 1., Hch. Eise, E. und 1., Jakob Eise, E. und 1., Obergärtner Schmidt, E., zwei 1. und 2., Konrad Schöne, E. und 1., Hch. Stengler, 1.

Muschenheim: Gemeinde 1., W. Weibe. 7.,2. Rieder-Bessingen: Keblowski, E., Wilh.

Klös, E., Herrn. Loh, E., Ernst Pein, Ea., 1. und 2., Roth 4., ®a Emil Zimmer, E.

Ronnenroth: Hch. Mihler, zwei 2., Hch. Stephan, 2.

Obbornhofen: Otto Roth, 1.

Ober-Bessingen: Wilh. Keller, E. und 2., Gustav Kühn, 2., Joh. Schmidt, 2.

Rodheim (Horloff): Herbert Kröll, 1.

Wieseck: Lehrer Beppler, E. und zwei 1., Ludwig Haas, 2., Wilh. Oswald, 1.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

V Watzenborn - S t einberg, 5. Oft. Am Sonntag stattete der hiesige evang. Frauen- verein dem Steinbacher Schwesterverein einen Besuch ab. Rach der Besichtigung der schönen,Wie­der hergestellten Kirche verteilten sich die Teil­nehmer zum Kaffeetrinken in den Häusern der | einzelnen Mitglieder. Danach trafen sich beide Gastgeber und Gäste im Saale des Gasthauses Zum Einhorn". Hier wurden sie durch einen wirkungsvollen Vorspruch eines Steinbacher Mäd­chens begrüßt. Mit Klaviervorträgen, gemeinsa­mem Gesang von Liedern und Ansprachen verflo­gen die anregenden Stunden sehr schnell. Der Besuch dürfte dazu beigetragen haben, die bereits bestehende Verbindung zu vertiefen.

z Rödgen, 5. Oft. Rachdem im vergange­nen Winter die Mitglieder des hiesigen Lese- Vereins durch vier Vorträge in die erd­geschichtliche und die siedlungsgeschichtliche Ent­wickelung unserer engeren Heimat eingeführt wor­den waren, besuchten sie am Sonntag das Ober­hessische Museum und die Gai l sch c n Sammlungen in Gießen. Die Beteiligung war so stark, daß die Besichtigung in zwei Grup­pen vorgenommen werden mußte; die erste Füh­rung fand um 10 Ahr für 21 Mitglieder, die zweite um 14 Ahr für 36 Mitglieder durch den Assistenten am Museum, Herrn Szczech, statt, der es in feiner und klarer Weise verstand, den großen Reichtum der Sammlung in leicht faß­lichen Erklärungen den Besuchern nahezubringen. Obwohl eine Führung fast 2l/2 Stunden dauerte, herrschte jedesmal bis zum Schluß ungestörte

" Kinderspeisungen in Familien ^.^ice- Frauenverein vom Ro­ten Kreuz, wie im Vorjahre, auch jetzt wieder einführen. In unserem heutigen Anzeigenteil bittet der Vorstand des Vereins um die Anmel­dung solcher Familien, die Kinder an ihrem Mit­tagessen teilnehmen lassen wollen. Angesichts der stark gestiegenen Rot, unter der besonders die Kin­der zu leiden haben, sei der Aufruf des 2llice- Frauenvereins zu tatkräftiger Hilfeleistung für die Kinder aufs wärmste unterstützt. Wer den Kin­dern die Möglichkeit des Mittagessens in dieser Rotzeit bietet, leistet damit dem Winterhilfswcrk einen sehr wesentlichen Dienst. Man beachte die

tragen. I ... -----

Daß die Massage, infolge des Trainings der Hamburg Hessen!" Räheres in der gestrigen Hautgefähe, auch ein vorzügliches Mittel Abhärtung gegen Erkältung und Rheuma wollen wir nicht vergessen. Leider ist bisher die Massage mit Händen und Fingern immer noch die beste, die Anpassung, das Einsaugen der Finger in das zu bearbeitende Gewebe, die Viel­fältigkeit und Abstimmbarkeit der Bewegungen, hat bisher noch kein Apparat nachahmen können. _

Aber da es ganz ausgeschlossen ist, daß die 33a[[ statt. Außerdem wird den Gästen Gelegen- große Masse der Menschen sich diese nur allzu ^eit gegeben fein, Preise zu erringen, da auch teure und kostspielige Form der Körperpflege I cjn Tanzwettbewerb für Gäste ausgeschrieben ist. leisten kann, ist es sehr erfreulich, daß es eine Das Meisterschafts-Tanzpaar Anni und Ewald Fülle von Apparaten gibt, die die menschliche Däulke wird einige besondere Tänze vorführen. Hand ausgezeichnet ersetzen. Punktroller, elek- Näheres in der heutigen Anzeige.

Irische Apparate für Vibrationsmassage und un- *

Sählige andere sollten sich der weitgehendsten .. Professor Dr. Haupt, Preetz, Gunst des Publikums erfreuen Sehr empfehlens- g5 3 a u r c aIt $eute ist es dem früheren tor?r£n?c er vielen Apparate, öu mit- Provinzialkonservator der Kunstdenkmäler der «te^aiLerftra?^m rhCr-Cn» Provinz Schleswig-Holstein, Professor Dr. theol.

strahlduschen, fadenförmige Duschen für Gesicht £ hiL RichardHauptin Preetz (Holstein), und Körper, Wechselduschen. vergönnt, in seltener Frische und Arbeitskraft

Gießener Wochenmarktpreise. feinen 85. Geburtstag zu feiern. Wenn auch der Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Hauptteil seiner unermüdlichen Tätigkeit der Ge- Kochbutter Pfund von 1,10 Mk. an; Butter schichte und Kunstgeschichte seiner zweiten Hei» 1,30 bis 1,50;'Matte 30 bis 35; Wirsing 8 bis mat, Schleswig-Holstein, für deren Erforschung 10; Weißkraut 6 bis 7; Rotkraut 8 bis 10; gelbe sein amtliches und schriftstellerisches Wirken bahn- Rüben 8 bis 10; rote Rüben 8 bis 10; Spinat brechend gewesen ist, gewidmet ist, so haben doch 20 bis 25; Römischkohl 8 bis 10; Bohnen 15 bis auch wir allen Anlaß, dieses Tages zu ge- 25; Anter-Kohlrabi 5 bis 6; Rosenkohl 25 bis denken. Hat doch Haupt, der Sohn des Büdinger 30; Feldsalat 8 bis 10; Tomaten 20 bis 25; Gymnasialdirektors Dr. Georg Haupt, seine alte Zwiebeln 8 bis 10; Meerrettich 35 bis 70; Kür- Heimat nie vergessen und uns eine Reihe von ' "" Untersuchungen zur Geschichte Oberhessens, ins­

besondere seiner Vaterstadt und der Ronne­burg beschert, die in ihrer warmen Heimatliebe, und ihrer auf der gründlichen Beherrschung des Stosses beruhenden Anschaulichkeit nachhaltigen

vorgerufen wird.

Wenn die Massage regelmäßig vorgenommen wird, kann man beinahe sagen, daß sie auf die Hautgefäße wie eine Art Turnübung wirkt. Diese Gefaßgymnastik" stärkt die Blutgefäße und macht sie widerstandsfähiger gegen alle möglichen Schäd­lichkeiten. Die Massage ist wenn mit Sachkennt­nis und mit Maß gearbeitet wird die beste Vor­beugung gegen Krampfadern, große sowohl wie kleine, vor allem gegen die allerkleinsten, blau- violetten Aederchen, die sich fast bei jeder Frau in ___________ __ , ..

einem bestimmten Alter einstellen und jede Stau möglichst wenig Geld recht viel Obst haben möchte, betrüben, die auf ihre schöne weiße Haut etwas hält, ganz gleich wie die Sorte heißen mag und wie

Sehr wirksam ist dasTraining" der Haut- - ----- - . .

gefähe auch gegen alle möglichen Stauunas- erscheinungen, welche die häufigste Arsache der dicken Beine bilden. Hier handelt es sich durch­aus nicht um ein kosmetisches Aebel, das be- kämpft werden soll, denn die Massage ist nicht I ausländisches aus irgendeinem nur ein Training für die Gefäße an der Körper- Teile der Erde. Man follte deshalb die oberfläche, sie ist vor allem auch ein Training gegenwärtigen billigen Preise ausnützen, um sich für das Organ, das für den gesamten Dlutumlauf ____

im Körper zu sorgen hat, das Herz. Das Herz -

pumpt ja doch das Blut vom Innern durch den h^us, Bahnhofstraße:1000 Worte Deutsch" und ganzen Körper bis an die äußersten Körper- Schmeling gegen Stribling imBoxkampf um die Partien, und je funktionstüchtiger es ist, desto Weltmeisterschaft".

besser wird es dieser Aufgabe bis an die äußer- 21 u s dem S t a d 11 h e a t e r b u r e a u : sten Stellen seines Arbeitsbereiches, die Haut, Mittwoch, erste Vorstellung im Mittwoch-Abonne- die Finger- und Fußspitzen und die Rasenspihe, ment. Zur Aufführung gelangt unter der Spiel­gerecht werden. Heben wir also unsere Haut- und leitung des Intendanten Bruckners historisches Muskelgefäße, so trainieren wir damit auch unser Schauspiel:Elisabeth von England". Beginn 19.15 Herz, den Motor, der dies alles in Bewegung ^hx, Ende 22 Ahr.

seht. Darum kann man mit diesemBlutgefäß- Oeffentliche Versammlung der Turnen", das die Massage darstellt, gar nicht Deutsch nationalen Volkspartei. Am

früh genug im Kindesalter beginnen. Aber aus Sonntag, 11. Oktober, 20.15 Ahr, spricht in der

demselben Grunde müssen wir bei Herzkranken Turnhalle am Oswaldsgarten in einer von der

oder überhaupt bei Kranken und Rekonvaleszen- -Deutschnationalen Volkspartei einberufenen öf-

ten vorsichtig fein und den Arzt fragen, ob das fentlichen Versammlung Landtagsabgeordneter Herz imstande ist, diese Beanspruchung zu er- ^Staatsanwalt Dr. Wolf-Mainz, der Führer

Wie wenig Brennstoff verbraucht ein Fordwagen?

Krahn & Comp., Gießen, Marburger Straße 7, Tel. 3039, autorisierter Fordhändler

Am Mittwoch, dem 7. IO. 31, beginnt unser Brennstoffverbrauchs-Wettbewerb mit einer Prüfungsfahrt. - Nähere Auskünfte über den Wettbewerb bei uns!

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