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Daten für Freitag, 4. September.

1824: der Komponist Anton Bruckner in Ans- felden (Oesterreich) geboren. 1853: der Afrika- forscher Henn. v. Wißmann in Frankfurt (Oder) geboren. 1870: Proklamierung der dritten französischen Republik. 1907: der Komponist Edvard Stieg auf Trolbhaugen bei Bergen ge­storben.

Starkenburg.

Oer Oollardiebstahl in Auerbach.

WSR. Auerbach a. d. B. 3. Sept. Der Ein- bruch im diesigen Hotel .Zur Krone", bei dem der amerikanischen Familie William H. D u n - Ham au» Lhicago ein Kreditbrief über 5000 Dollar, sowie 360 Dollar Dar- gelb und eine goldene Uhr gestohlen wur­den, dürste nach den bisherigen Ermittlungen von zwei oder drei Tätern auSgeführt worden sein. Sie sind aus der Gartenseite des Hotel- mit einer geltet auf den Balkon de- zweiten Stockwerk» gestiegen und von da in da- unverschlossene Zim- mer eingebrungen, in dem die Familie Dunham schlief. Ohne daß auch nur ein Mitglied der Fa- mitte etwa- merkte, enttoenbeten bie Einbrecher bie Uhr vom Rachitisch unb plünberten dann die Rocktaschen der Schlasenden auS.

Infolge der durchgreifenden Maßnahmen und der sofortigen Rachrichtenübermittlung de- Lan- deSkriminalamts Darmstadt war eS der Stutt­garter Polizei möglich, heute al- Täter de- Hoteleinbruch- den 24jährig<-n, ledigen Hoteldie­ner Peter Krämer au- Dieberbach festzu- nehmen. Krämer war vom 9. Mai bi- 1. 3unl al- Hoteldiener im Hotel .Zur Krone" beschäftigt. Man nimmt an, daß er bei seinem Einbruch Kom­plizen gehabt hat.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

0 Kvosdorf, 3. Sept. 3m hiesigen Pfarr­haus steht eine alte schwereichene mit zahl­reichen Eisenbändern gefestigte und gesicherte Truhe, die ehemals in der Dlei- berget Kirche ausbewahrt wurde. 3hre Herstel­lung geschah wahrscheinlich im Iahre 1588 auf Veranlassung deS Rassau-Weilburgischen Super­intendenten LaurentiuS Stephani, der mit dem Pfarrer Matthias S t u tz i u S und dem Rent­meister Scheffer, beide auS Gleiberg, ein Ver­zeichnt» von ungefähr 80 wichtigen Aktenstücken aufstellte. Seiber sink) biefe Papiere, bie in bet Lade zur sicheren Ausbewahrung lagen, nicht auffindbar.

Maingau.

WSR. Frankfurt a.M.. 3.Sept. 3n einem Hause in der Ofsenbacher Landstrabe war gestern in der Küche eine Frau mit Waschen beschäftigt. Vie hatte einen Bottich mit heißer Sei­fenlauge angerührt und diesen Bottich achtlo» auf dem Küchenboden stehen lassen. Ihr zwei- einhalbiähriger Iunge spielte in der Küche umher, strauchelte und fiel rücklings in die Seifensauge hinein. Obwohl daS unglückliche Kind sofort nach dem städtischen Krankenhaus ge­schasst worden war ist eS bald nach feiner 3m- licfenmg gestorben. Der Vorfall möge anderen Müttern Heiner Kinder zur Warnung dienen!

Kirche und Schule.

* Leihgestern, 3. Sept. Der vergangene Sonntag brachte unserer Gemeinde einen tiefen Einblick in dasGebiet der äußeren Mission. Missionar Lauck (Frankfurt a. M.) be­handelte im Dormittagsgottesdienst den Gedanken unserer Schuld gegenüber dem Heidentum. Im Nachmittagsgottesdienst zeichnete er ein anschauliches Bild von den gewaltigen Umwälzungen der letzten zehn bis zwanzig Jahre in Indien China und an der Goldküste, dem Zusammenbruch der alten und dem Aufgang einer neuen Zeit und der überall durchbrechenden Sehnsucht nach dem Lichte des Evangeliums. Beide Gottesdienste waren von der jeher für die Mission stark interessierten Gemeinde sehr gut besucht. Die Kollekte ergab einen für die gegenwärtige Zeit großen Betrag.

Kunst und Wissenschaft.

Generalmusikdirektor Franz Schalk f.

Generalmusikdirektor Franz Schalk ist, wie auS Wien gemeldet wird, im 68. Lebensjahr in Edlach gestorben.

Am 27. Mai 1863 zu Wien geboren, absolvierte er seine Studien im Konservatorium der Gesell­schaft der Musikfreunde. Zu seinen Lehrern ge­hörte Anton Bruckner: 1888 kam er als Ka­pellmeister nach Reichenberg in Böhmen, später war er Kapellmeister in ®ra$ und Prag uno als Gastdirigent an Covent Garden in London. Als Rachfolger Anton Seidl» wirkte Schalk als Dirigent an der Metropolitan Opera in Reuhork und biS 1900 als Kapellmeister an der König­lichen Oper in Berlin. Von dort wurde er in gleicher Eigenschaft an die Hofoper nach Wien berufen, übernahm zugleich al» Rachfolger Lö­we» die Direktion der Gesellschaftskonzerte und war von 1909 bis 1919 Leiter der Dirigentcn- schule an der Staatsakademie für Musik. Wäh­rend seiner Tätigkeit als erster Kapellmeister der Wiener Oper wirkte er neben Bruno Walter unter den Direktoren Gustav Mahler, Wein­gartner und Gregor. Rach Gregors Abgang 1918 wurde Schalk dessen Rachfolger und leitete das hervorragende Kunstinstitut biS 1924 zu­sammen mit Richard Strauß, später allein. Schalk gebührt das Verdienst, durch unermüdliche Arbeit die Wiener StaatSoper auf der künst­lerischen Höhe erhalten zu haben, die ihrer stolzen Vergangenheit würdig ist. Unb dieses Verdienst ist ihm um so höher anzurechnen, wenn man be­denkt, welchen Schwierigkeiten, die teil» in der Zeitlage, teil» in persönlichen Verhältnissen be­gründet liegen, zum Trotze er diese Leistung voll­bracht hat. Generalmusikdirektor Schalk, der feit 1929 in Berlin tätig war, hat sich durch die liebevolle Interpretation Mozarts in der Musik­welt einen besonders geschätzten Äamen gemacht.

S.Jt.-ifportf

Der Gtädie-Achier.

Austragung am Sonntag, 6. September.

Am. kommenden Sonntag wird zwischen den Mannschaften der Gießener Rudervereine und dem Wetzlarer Ruderklub der Städte-Achter um den von den Städten Wetzlar und Gießen gestifteten Dan- deroreis ausgesahren. Das Ausscheidungsrennen für diesen Wettbewerb findet am Eonntagvormittag auf der Lahn statt und sieht die Mannschaften der Gie­ßener Rudergefellschaft, des Vereins Rudersport 1913 und des Gießener Ruderklub» Hassia im Kampf.

Die Mannschaften: Derein Rudersport (Start 1): Kurt Münch, Heinrich Wagenbach, Georg Haas, Heinrich Seipp, Walter Beck, Hans Stein­bach, Heinrich Fröhlich, Heinrich Immel; Steuer: Heinrich Mühlich.

Gleßener Ruderklub Hassia (Start 2): Albert Frank, Rudolf Weller, Hermann Goldhorn, Han» Dübu», Christian Hüttenberger, Ludwig De- hus Willi Müller, Heinrich Heilmann: Steuer: Roll.

Gießener R u d e r g e s e l l s ch a f t (Start 3): Erich Weidig, Arnulf Kuschte, Werner Flimm, Gg. Hartmanm Wilhelm Köhler, Willi Becker, Han» Heinrich Neurath, Fritz Goetz: Steuer: Heinz Loh.

Das Haupttennen findet nachmtttags um 5 Uhr statt. Der Sieger aus dem Dorrennen des Dor­mittags tritt zu diesem Haupttennen gegen die Mannschaft des Wetzlarer Ruderklub» (Richard Zimmermann Oskar Mittendorf, Han, Brun», Erich Glier, Walter Lankwitz. Heinz Gucke», Heinz Appel, Ernst Leitz jun.; St.: A. H. Willaughby) an.

Den Sieger au» dem Dorrennen im voraus zu bestimmen, ift diesmal nicht allzu schwer. Mit ziem- licher Sicherheit darf man die Mannschaft der Gie­ßener Rudergesellschafl auf Grund ihrer zuletzt bei der Herbstregatta und auch bei der Jubiläums- regatta gezeigten Leistungen als Sieger erwarten. Auch die Wetzlarer werden dieser zur Zeit in bester Form befindlichen Mannschaft nicht allzusehr ge- jährlich werken können. Immerhin dürfte sich im Rennen der Lokalrivalen ein spannender Kampf er­geben.

' AuS ben bisherigen Kämpfen um den Wander­preis der Städte Gießen unb Wetzlar gingen folgende Vereine als Sieger hervor:

1926: Eichener Rudergefellschaft

1927: Wetzlarer Ruderklub

1928: Verein Rudersport Gießen

1929: Verein Rudersport Gießen

1930: Gießener Rudergefellschaft.

Handbatt-Lokaltreffen

TV. 1846 - Gp.'Dg. 1900.

3m zweiten Spiel der Vorrunde hat bie erste Mannschaft des Tv. 1846 die gleiche der Spielvg. 1900 auf dem älniversitätSsportplatz zum Gegner. Tv. 1846 tritt zum erstenmal in kompletter Auf­stellung mit Helment, Deitter, Mohr, Knorr, Gehrhardt, Burkard. Horeyfeck, Geismar, Krämer, Schmitt, Kern an.

Die Mannschaft der Spieloereinigung 1900: Mootz: Fischer, Müller; Bepperling, Otto, Geiß: Kaiser, Enders, Betz, Wolf, Bauer.

8. Kaustballnmde des TV. v. 4846.

Die 8. Fauftballrunde des To. v. 1846 Gießen, die am vergangenen Sonntag auf dem Universitäts- sportplatz durchgeführt wurde, reihte sich würdig den vorhergegangenen an und nahm infolge der guten Vorbereitung und de» günstigen Spielwetters einen reibungslosen Verlauf. Sie war eine eindrucksvolle Kundgebung für das Faustballspiel. Die Runde zeigte, daß alle Mannschaften im letzten Jahre ihre Spielweife wesentlich verbessert haben. Vertreten waren 10 Vereine mit Insgesamt 23 Mannschaften, die in Meister-, A-, B-, Alters- und Turnerinnen- Nasse eingeteilt, zusammen 46 Spiele austrugen.

In der M e t st e r k l a s s e standen sich gegenüber: die Frankfurter Vereine IG.-Sportverein, To. 1860 und Post-Sportv., Tv. Herborn, To. Phtlippstein und To. 1846. Prächtige Leistungen gab es zu sehen. Ueberraschend kam hier der Sieg des To. 1860 Frankfurt, der vor Post-Sportv. den ersten Platz errang. Die allgemein favorisierten 1846er erreichten lange nicht die Form der Meisterschaftsspiele und mußten sich mit dem 3. Platz begnügen. Die Mann­schaft des hiesigen Turnvereins 1846 erzielte sol- genbe Ergebnisse: IG.-Sportv. 1846 35:44, 1846 gegen Philippstein 59:33, 1846 I 1860 Frankfurt 40:43, Herborn 1846 31:41, 1846 Post-Sportv. 32:37. 1. wurde 1860 Frankfurt mit 9 Punkten, 2. Post-Sportv. mit 8 Punkten und 3. der To. von 1846 mit 6 Punkten.

Auch bie A Ä l a ff e zeigte eine beachtliche Spiel­starke. Die Spiele wurden in zwei Gruppen (je fünf Mannschaften) ausgetragen. Die 1. und 2. Gruppen- fieger trugen dann nochmals Entscheidungsspiele aus. Das Endergebnis lautete: 1. To. v. 1846 II, 2. To. Philippstein II, 3. Tv. Herborn II.

Der 1. Sieger Tv. v. 1846 ll zeigte fich allen Gegnern klar überlegen. Die Mannschaft hinterließ einen vorzüglichen Eindruck und zeigte wohl die beste Leistung des Tages. Besonders die Vorder- fpieler warteten mit technischen Feinheiten auf, die jeder 1. Mannschaft zur Ehre gereicht hätten. Die Entscheidungsspiele hatten folgende Ergebnisse: Her­born II 1846 II 26:35, Philippstein II Polizei Butzbach 36:25, Herborn II Philippstein II 26:31.

Die Altersklasse war mit vier Mann- schasten besetzt. Hier waren die Frankfurter Ver­eine Post-Sportv. und 3G.-Sportv. ihren Geg­nern Polizei Butzbach und Tv. 1846 haushoch überlegen unb machten ba» Rennen unter sich aus; Post-Sportv. war bet glückliche Gewinner.

Die Ergebnisse: Polizei Butzbach Tv. 46 44:47, TV.-846 3G.-Sportv. 26:43, Polizei Butzbach Post-Sportv. 32:54, Tv. 1846 gegen Post-Sportv. 24: 47, IG -Sportv. Polizei Butz­bach 50:35, Post-Sportv. IG.-Sportv. 32:30. 1. Post-Sportverein, 2. IG.-Sportverein.

Gute Leistungen zeigten auch bie Turnerin» nen. IG.-Sportv-, Tv. 1860 Frankfurt und Mtv. Gießen waren vollkommen gleichwertig, während Tv. 1846 infolge der mangelnden Spielerfahrung hohe Riederlagen hinnehmen mußte. Mit blei Glück errang IG.-Sportv. den 1. Platz vor Mtv. und Tv. 1860.

Die Ergebnisse: Mtv. Tv. 1846 63:38, Tv. 1846 IG.-Sportv. 29:61, Tv. 1860 Ffm. gegen Tv. 1846 62:27, Mtv. IG.-Sportv. 36:39, IG.-Sportv. Tv. 1860 Ffm. 33:30, Tv. 1860 Ffm. Mtv. 41:42. 1. IG.-Sportv. Frankfurt, 2. Mtv. Gießen.

Gegelsiugwoche in Hirzenhain.

Robert Kronfeld am Start. Schleppflug von Gießen nach Hirzenhain.

Während vor Iahten die Welt aufhovchte, als Blerivt als erster mit einem Motorflugzeug den Aermellanal überflogen hatte, glaubte wohl kaum ein Mensch, daß cs jemals einem Flieger gelingen würde ohne die Kraft des Motors mit einem Segelflugzeug dieselbe Leistung zu voll­bringen.

Am 1. Iuli 1931 startete Kronfeld um 19 Uhr auf dem Flugplatz Saint-Inglevert, von einem Motorflugzeug ins Schlepptau genommen. Be­reits nach 50 Minuten löste Kronfeld das Halte- feU und aus eigener Kraft durch Auswirkung des Aufwindes, der Luftströmungen und bet Wolken flog Kronfeld nach England. Schon um 20 Uhr landete Kronfeld auf dem in der Rähe von Dover gelegenen Flugplatz Swingafe, nachdem et die Stadt und das Schloß überflogen hatte. Eine ©tunbe später trat Kronfeld den Rückflug an und bei völliger Dunkelheit im Lichte der Schein­werfer landete die .Wien" um 22.32 Uhr unter dem Iubel der Menge in Frankreich Die zwei­malige Heberf liegung des Aermel- tana 16 an einem Tage von Calais nach Dover unb zurück glücklich beenbet, unter einem Racht- flug bei völliger Dunkelhei t wirb in der Geschichte des Segelflugsports ohne Zweifel ein besonderes Ruhmesblatt bleiben.

Streit mit der Tücke de» Objekts, Kampf mit den Elementen, blitzschnelles Entscheiden und vieles an­dere traten auf, um bezwungen zu werden. Es war wohl der größte Erfolg, den einer, der aus der deutschen Scgclflicqcri'chule hervorgegangen ist, er­reichen konnte. Außerdem gab dieser Flug den Be­weis, dah es nicht immer notwendig ift, den Segelflug von Hängen aus z u machen, sondern daß auch der Schleppflug den Scgelflug auf eine bestimmte Höhe bringen kann und es ermöglicht, gewaltige Leistungen zu ooHbrin- aen. So hat Kronfeld auch im Schleppflug in Eng­land die 100 Kilometer lange Strecke von Chatbem nach Hanworch (Middlesex) im Segelflug in drei Stunden zurückgelegt, zum Test bei einer Höhe von 1250 Meter, trotzdem er sich von einem Motorflug­zeug auf eine Höhe von etwa 700 Meter hat her- aufschleppen lassen und er etwa in der Mitte der Strecke auf 150 Meter Höhe gefallen war. Erst eine neue Wärmequelle über einem Getreidefeld hat ihn von 150 auf 800 Meter hinaufgettagen, während er in einem anderen Falle durch die Beobachtung des

Dogelfluges auf eine Aufwärtsströmung aufmerksam gemacht wurde. Kronfeld hatte bei diesem Flug eine Geschwindigkeit zwischen 10 und 70 Stundenkilometer. Vor feiner Landung überquerte er den Flugplatz in etwa 500 Meter Höhe.

Nach dielen Erfahrungen des Segelflugs der Ebene, der durch das Hochschleppen durch die Mo­tormaschine ermöglicht wird, beabsichtigt Kronfeld diese Art de» Segelflugs weiter auszubauen und in dem Lande zu erforschen, in dem er die Anfangs­studien de» Segelflugs getrieben hat. Ls ist unbe­stritten, daß der Segelflugsport wohl an der Spitze m Deutschland steht. Dies dürfte dazu beitragen, daß Kronfeld sein großes Können auch dem deut­schen Segelflugsport zur Verfügung stellt.

Neuerdings hat Kronfeld das anerkannt gute Segelfluggelände in Hirzenhain (Dillkreis Hessen-Nassau) ausgesucht, um hier im Schleppflug Versuche anzustellen, die vielleicht für den ganzen Segelflugsport Epoche machen sein wird.

Am 6. September wird sich zu diesem Zweck Kronfeld vom Flughafen Gießen nach Hirzenhain anschleppen lassen, um dort nach Losung des Schleppseils zu segeln.

Für bie Segelflugwoche in Hirzenhain, beten Höhepunkt der Start Kronfeld- zu verschiedenen Segelflügen sein wird, ist ein umfangreiches Pro­gramm aufgestellt. So sind Schulflüge der Segel­flieger der Gruppen von Koblenz, Limburg, Voh­winkel, Hellenhahn, MörS und Hirzenhain vor­gesehen. Die Taufe einiger Flugzeuge, ein Modellwettbewerb, Start verschiedener Eegcl- flugzeugtypen, u. a. m. wird die Tage füllen. Im Rahmen der großangelegten Veranstaltung wird Robert Kronfeld einen Dorttag überMein Eegelflug über ben Aermelkanal" halten. Auf bem Segelfluggelände von Hirzenhain dürfte sich ein lebhafter Sportbettieb entwickeln.

Handball im LahN'Oünsberg'Gau.

Tv. Garbenteich l Td. Wieseck l 15:5 (6:3).

Die Gäste au» Wieseck traten in Varbenteich mit nur 10 Mann an und begaben sich damit bereits aller Chancen in diesem Gauklaffenspiel. Zur Halbzeit führten die Garbenteicher bereit» mit 6:3. Rach dem Wechsel erzielten die Plah-

besitzer ein weitere» Tor, verloren sodann einen Mann, vermochten aber trotzdem die Erfolgsserie forttusetzen und brachten dem Gegner eine hohe Riederlage bei. Die Bemühungen der Wicseckek sanden in 5 Toren ihren Ausdruck.

Tv. Staufenberg I Td. Londorf 1 6:11 (3: 6).

Bereit» in den ersten Minuten riffen die Gäste bie Führung an fich, Staufenberg- Verteidiger fpielten sehr schwach und vermochten dem gegneri­schen Sturm nicht den nötigen Widerstand ent* aegenzusctzen. Der an sich vorzügliche Sturm des Playbeslyer» vermochte feiner,eit» zunächst zu keinem Erfolg au kommen, da der Londorfe« Torhüter eine große Partie lieferte. Zur Halb­zeit führte Londorf mit 6:3. Rach der Paus» vermochten die Gäste weitere 5 Tore zu erzielen, da die Hintermannschaft der Plahbefiher ein fehl schwaches Spiel zeigte. Der Tormann der Lon* borfer mußte ben Ball allerdings auch noch dreimal passieren lassen.

In der Bezirksklasse wurden folgenbt Spiele au-getragen:

Tv. Albach I Td. Steinbach I 16:2 (8:1).

Die Gäste traten zu diesem Spiel mit nue acht Mann an, verloren im Lause deS Kampfe- noch einen Spieler und mußten eine Riederlage einstecken, die unter den gegebenen Vorau»* setzungen zu erwarten war.

Tv. Beuern I Td. DurkharbSfeldea l 0:3 (0:2).

Beide Mannschaften zeigten ein flotte», faire» Spiel, da» aber die BurkhardSfeldener auf Grund ihres besseren und exakteren Zuspiel- gewinnen konnten. Den Platzbesitzern blieb da» verdient« Ehrentor versagt.

Td. Londorf II Td. Ruttershausen 1 4:1 (0: 0).

Der Kamps sah die Gäste vor der Pause ctwas im Vorteil: der vorzügliche Torwart deS Platz- besiherS hielt jedoch sein Tor rein. Rach dem Seitenwechsel kamen die Platzbesiycr mehr auf, erzielten in kurzen Abständen drei Tore, die Gäste holten ein Tor auf, konnten jedoch ein vierte» Tor für Londorf nicht verhindern.

Tv. Allenborf llTd. Allertshausen l 3:1 (0:0).

Der Reuling Allertshausen mußte in seinem ersten Derbandsspiel eine Rieberlage hinnchmen. Allendors gewann auf Grunb eines gereifter«! Zusammenspiel».

®croinnau5)ufl

5. Klasse 37. Prentzssch-SLbbeussche (263. Prcutz.) Staat»-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Ans jede gezogene Nummer sind zwei gleich höbe (5cn*Hie gefallen, und »war je einer auf die Loft gleicher Slmnmer in ben beide» _____________Abteilungen I nnb II

2L Ziehungstag 2. September 193!

Ön bet heutigen Bormlttagszlehung wurden Gewinne Über 400 M. gezogen

2 »etohme n 1OOOO HL 39515 lOtttrtaxM 6000 W. 29500 117650 216257 228459 259700 273835 332815 856677

18 im 3000 M. 33697 72300 160215 210632 242093 270456 280038 309179 391526

64 IHtotnn« ,» 2000 <DL 2659 31398 33232 40165 58638 58806 60670 89516 103114 110722 110931 130733 137419 161375 163376 167693 174353

176431 182872 186453 190814 193131 221620

278478 288711 290850 820290 322840 363231

376306 388649 392721

104 fHtoit.« t* 1000 M. 8443 9099 1 0400 21731 24933 42884 46815 60337 60761 69549 77439 69005 89279 97323 98595 105075 109628 116073 126796 140169 167218 171966 182127 183318

186993 220925 243067 251863 263201 264382

272274 284173 290897 299824 301039 305885

306885 317080 318529 330760 331434 332265

839275 343432 343673 351421 364904 364970

371787 389066 392248 39338'.'

198*>!=« 500 «ll. 8 5493 10412 75129 25273 26990 31093 35302 46580 51988 53722 60062 65377 68266 75627 76366 78940 89386 90451, 101044 108055 110744 113663 122779 12292T

125449 130082 131538 135178 141512 149452

158477 161178 161830 164133 164465 164754

168668 170486 171073 176641 186672 187345

200476 201659 207399 211825 216284 222366

224172 234078 248995 252363 253599 257605

257749 258905 265586 268907 270859 276181.

276669 277482 288249 288408 293305 296939

315747 319139 321286 324367 327235 328304

329278 335356 337266 340331 342776 343159

345123 348471 355481 359417 367017 369916

371154 371759 371989 376699 376598 380209

380699 382796 382978 386043 385644 395812

396352 398666

öa der heutigen Nachmittagsziehnng wurden Gewinn» über 400 M. gezogen

6 »ttotnn. gi 10000 M. 16759 282546 391481

4 »«toüui. » 6000 HL 6268 134301

18 »«nHnne n 3000 M. 107690 135056 163276

175621 223814 281692 322251 388127 390694

40 ettoin.. m 2000 HL 3767 15442 46507 89692 160787 161018 168959 172720 197193 212035

226094 230822 258782 263297 263643 287647

305340 312898 362343 394594

100 eetotune 1000 M. 5100 10923 19750 35933 48061 48466 89424 91644 91976 93263 112758 112822 113577 117081 124960 130702 133541

142807 143617 168742 165318 180186 181613

189616 190453 193231 196359 196452 197088

199876 220137 233663 238967 240366 240700

261393 263578 263673 270990 275629 288542

319693 325637 326032 345360 351860 352452

362040 365270 372601

140 »ttDixne |B 600 QZL 4173 17393 23182 28120 33179 36290 42396 42897 50871 60182 66679 69550 71673 76194 78095 78696 81653 81913 93981 106953 118339 121502 121708 121906

141572 143939 145145 151450 164327 163306

171201 171624 173818 179737 183652 195789

203312 206385 214476 216465 216250 217849

226095 230670 237013 240420 242675 243330

252333 267662 282968 292380 298287 307589

308223 318710 319193 323427 326485 326701

336711 336731 338583 343091 363883 382341

386415 390093 392775 393820

Im Gewinnrabe verblieben: 2 Staunen zu fe 600000, 2 Gewinne zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 ju je 60000, 12 zu je 25000, 04 zu je 10000, 134 zu je 6000, 268 zu je 8000, 782 zu je 2000, 1660 ju je 1000, 2476 zu je 600, 7630 zu je 400 M.

An Lord desGraf Zeppelin", welcher in diesen Tagen zweimal nach Südamerika fährt, wird ftaifer* Natron für die Passagiere des Luftschiffs ständig mit. geführt. Kaiser-Natron, ein verbessertes Doppelt- koylensaures Natron, welches sich durch milden Ge­schmack und große Bekömmlichkeit auszeichnet, wird von der Firma Arnold Holste Wwe., Bielefeld, nj schönen, sauberen Original-Packungen mit Zugabe wertvoller Rezepte und einem praktischen Metallöffeb chen in den Handel gebracht. Beim Einkauf achte man stets auf die gesetzlich geschützte Marke Kaiser-Natron unb die grünen Packungen. 4473V,

naus* Bloien_| Harnleiden, bei PWilelde» usw,

B^nnens^rmen durc* M

UXn Gießen bei Jene W.toel,