Zreitag. 2. Gttober Ml
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Nr. 251) Drittes Blatt
Wirtschaft
in
SJl.-tfportf
100 SchMIng
Handball im Lahn-Oünsberg-Gaa.
AbLurnen im Kreise Gießen
1.
kampf): 1. Pr. Erna Hahn, 67 P., 2. Pr. Hilde Reuschling, 64 P., 3. Pr. Helene Becker, 59 P.
Amerilanliche Noten Belgische Noten .. . Dänische Noten . . Gnglifdie 92012h . . ßrnn)öii|cfie Noten. Hollänvijchc Noten . Jialicnische Noten . Norwegische 92oten . Deutsch-Oesterreich, ü Rumänische Noten . Schioedische Noten . Schweizer Noten. . Spanische Noten. .
Ungarische Noten
Die Spiele des vergangenen Sonntags brachten folgende Ergebnisse: In der G a u k l a s s e spielten Tv. Atzbach 1 — Tv. Garbenteich I 4:4 (2:2); Tv. Staufenberg I — To. Allendorf I 3:5 (1:3); Tv. Lon-
t Der Turnverein „G u t Heil" Treis an der Lumda hielt am Sonntag sein Ql b * turnen ab. Oluf dem am Fuß des Toten- berges liegenden Sportplätze entwickelte sich am Bachmittag ein reges turnerisches Treiben. Die einzelnen Olbteilungen der Turner und Turnerinnen waren in stattlicher Zahl zu volkstümlichen Mehrkämpfen angetreten, bei denen recht ansehnliche Leistungen zu verzeichnen waren. Bor den allgemeinen Freiübungen wies, der Vorsitzende, Lehrer Walter, auf den Wert und die Bedeutung des Turnens, besonders in der jetzigen Botzeit hin. Olm Olbend folgte eine einfache Siegerehrung im Vereinslokal und Verlesung der Sieger bei den Veranstaltungen des Verbandes in diesem Sommer. Es waren 37 Einzelsiege und ein Sieg der Vereinsriege. Hierauf wurden Olusschnitte aus allen Gebieten der Turnerei vorgeführt: ' besondere Bewunderung fanden die sehr beachtenswerten Leistungen dec aktiven Turner und der Damenabteilung. D-s Olbturnen war ein schönes turnerisches Erlebnis und gereichte dem Verein zur Ehre.
vor einem Vichts stehen.
Berliner Produktcnmarkt.
Berlin, 1. Olt. Der Produktenmarkt zeigte heute ein festeres Aussehen. Infolge des vorzüglichen Wetters ist die Landwirtschaft mit allen verfügbaren Kräften mit Feldarbeiten beschäftigt, so daß das ersthändige Offertenmaterial sich beachtlich verringert hat. Die anscheinend schwach versorgten Mühlen hatten daher Schwierigkeiten bei der Beschasfung des Mahlgutes und muhten für prompte Ware etwa 3 Mark höhere Preise als gestern anlegen. Am handelsrechtlichen Lieferungsmarkte waren die Preisausschläge bei der gegenwärtigen Enge des Geschäftes noch stärker. Für Weizen kamen zunächst Votierungen infolge Zurückhaltung der Abgeber überhaupt nicht zustande, die Cröffnungspreise lagen 5 bis 5,75 Mark über gestrigem Schluß: bald nannte man aber wieder 1 Mark unter Anfangsniveau liegende Briefpreise. Roggen und Hafer fetzten 2,50 bis 3 Mark höher ein. Weizen- und Roggenmehle waren nach ruhigem Vormittagsverkehr an der Börse in den Preisen höher gehalten, auf diesem Viveau deckte der Konsum aber nur den notwendigsten Bedarf. Hafer bei mäßigem Angebot und anhaltender Konsumnachfrage für gute Qualitäten fester. Gerste konnte von der Allgemein-
Vom Brieftaubensport.
Der Brieftaubenklub Gießen, Mitglied der Oberhessischen Reisevereinigung, in der die Vereine von Gießen, Wetzlar und Umgebung zusammengeschlossen sind, hatte im abgelaufencn Flugjahr 1931 gute Erfolge zu verzeichnen.
Folgende Preise wurden bei den einzelnen Wett-
: a u, 410 Kilometer Luftlinie: K. Geismar 6. und i6. Preis, E. Geißner 10. und 52., G. Hambach 26. und 44., L. Rühl 50. und 64., H. Wallbott 61. Pr.
21. Juni Wettflug (205 Tauben) von Linz a. d. Donau, 481 Kilometer Luftlinie: E. Geißner, 11. Preis und H. Wallbott 34. Preis.
1. August Wettflug (95 Tauben) von Buda p e st, 820 Kilometer Luftlinie: H. Wallbott 3. und 11. Preis, G. Hambach 5., und G. Geißner 18. Preis. — Um 4.45 Uhr aufgelassen, erreichte der Täuber des Züchters W a l l b o t t am selben Tage 19.20 Uhr den Heimatschlag. Gewiß eine hervorragende Leistung.
23. August W e t t f I u g (515 Jungtauben) von Würzburg, 126 Kilometer Lustlinie: G. Hambach errang den 3., 7., 9., 12., 23., 89.. 91. und 95. Preis, L. Rühl 4., 15., 18., 21., 30., 31., 38., 39., 45. und 47. Preis, E. Geißner 25. Preis, K. Geismar 27., 40. und 46. Preis.
30. August Wettflug (175 Jungtauben) von Veustadt (Aich), 178 Kilometer Luftlinie: G. Hambach, 1., 2., 10., 11., 12., 16., 17., 20., 24- und 26. Preis, L. Rühl, 3., 4., 5., 13. und 15. Preis.
Gretchen Hofmann, 79 P., 3. Pr. Lina Volk- mann, 77 P.
Schülerinnen-Unter stufe (Dier>
Masse gehört. In einer Angestelltenversammlung beschloß die Angestelltenschaft der Zentrale der Vordwolle, unter allen Angestellten eine Sammlung für die Pensionäre und Unterstühungsbe- rechtigten zu veranstalten, von deren Erlös in erster Linie diejenigen bedacht werden sollen, die durch den Beschluß des Gläubigerausschusses
Hauptversammlung des Hessischen Lehrerturnvereins.
Die ordentliche Hauptversammlung des Hessischen Lehrerturnvereins fand am Wochenende zu Rüsselsheim a. M. unter Leitung des ersten Vorsitzenden, Turn-Oberlehrer K. Roth (Darmstadt), statt. Vach einem Begpüßungsabend vereinigte der Samstagvormittag eine große Anzahl Lehrer und Lehrerinnen in der Turnhalle der Parkschule zu einem Lehrgang im Schulturnen, bei dem unter Vorführung von Schulklassen insbesondere nachgewiesen wurde, daß auch die seelischen Bedürfnisse der Jugend nach Leistung, Freude und Rhythmus, Ueberwindung von Hemmnissen und Gefahren in den Ablauf von Uebungsfolgen bewußt eingebaut werden müssen. Die Erhaltung der eigenen Turnfertigkeit zugleich als wirksame Grundlage für die Unterrichtstätigkeit brachte je eine Riege von Lehrerinnen und Lehrern zur Darstellung. Bei den Verhandlungen des Nachmittags wurden die Rcichsjugend- wettkämp,e eingehend besprochen. Ihre Vorbereitung und Durchführung sollte anstatt in dem Zeitraum von Ende Mai bis September neben der Alltagsarbeit mit einer gewissen Eigenständigkeit herzulaufen, vie mehr aus der planmäßigen Lehrarbeit des Schuljahres organisch herauswachsen. Ihre Ausschreibung müßte daher jährlich schon bis spätestens zum 1. März erfolgen, und ihre Durchführung im neuen Schuljahr auf zwei Zeitabschnitte verteilt werden, dergestalt, daß die Leistungsprüfung in den volkstümlichen Ucbungen gegen Ende des Sommerhalbjahres, die enige in den Geräteübungen gegen Schluß des Schuljahres erfolgte. Die Wettkämpfe selbst sollten alle Schüler einer Klasse, in einer neuen vierten Gruppe auch die über 18 Jahre alten der höheren Lehranstalten erfassen, und aus dem Ergebnis dieser breiten Grundlage die Reichsjugendsieger weitergemeldet werden. Die Verleihung der Sieger-Urkunden sollte aus naheliegenden Gründen in engen Grenzen gehalten und mehr durch Leistungsblätter in Mappen oder Jugendschriften ersetzt, die Aushändigung aller Anerkennungen aber alsbald beim Abschluß des Wettkampfes möglich gemacht werden. Der Vorstand wurde beauftragt, in einer Denkschrift dem Hessischen Kultusministerium ent-
Jugendturnerinnen-Unterstufe (Achtkampf): 1. Ella Kissel. — An B e st l e i stu n g e n wurden erreicht 100-Meter-Lauf: Robert Stein mit 12,1 Sekunden, 75-Meter-Lauf: Walter Lang (Hjäh- rig!) 10 Sekunden, Hochsprung: Heinrich Marten 1,55 Meter, Steinstoßen (30 Pfund): Albert Weigel 8,30 Meter.
*
Am Sonntag fand das diesjährige A b t u r n e n des Tv. Lang-Göns statt. Sämtliche Abteilungen traten auf den Plan. Zuerst begannen die leichtathletischen Wettkämpse der Turner und Schüler. Hieran beteiligten sich auch die Handballspieler. Die Schülerinnen zeigten unter der Leeitung von Turnwart Dern Freiübungen und einen Volkstanz. Die Turnerinnen unter der Leitung von Oberturnwart Lang zeigten exakt aus- gesührte Keulenübungen. Die Leistungen der gleichen Abteilung an den Geräten riefen viel Bewunderung hervor. Die Turner zeigten an den Geräten unter der Leitung von Geräteturnwart Keßler beachtliches Können. Besonderes Interesse erregten die Leistungen der Schülerabteilung an den Geräten, die bewiesen, daß in den Turnstunden unter der Leitung von Schülerturnwart Dreier fleißig geübt wurde. Anschließend fand ein Handballspiel zwischen der ersten Mannschaft der evangelischen Jugendvereinigung Lang-Göns und der ersten Mannschaft des Turnvereins statt, das die Turner von Lang-Göns mit 3:2 (2:0) für sich entscheiden konnten.
*
Am Sonntag hielt der Turnverein „Gut Heil" in Grüningen sein diesjähriges Vereins- Wett u r n e n ab. Vachstehend die Ergebnisse:
Zwölfkampf der Aktiven: Ehrenpreis Wilhelm Fay, 225 Punkte, 1. Preis Ferdinand Decker, 198 P., 2. Pr. Alb. Jäger, 195 P., 3. Pr. Jakob Bingel, 185 P.
Sechskampf der Turnerinnen: 1. Pr. Emma Jsheim, 110 P., 2. Pr. Martha Wolf, I 105 P., 3. Pr. Hilde Bender, 102 P.
Zehnkampf der Schüler: Ehrenpreis Albert Leidich, 181 P., 1. Pr. Erich Fay, 174 P., 2. Pr. Alfred Marsteller, 167 P„ 3. Pr. Gerh. Bender, 162 P.
Sonderkämpfe: Frcihochsprung: 1. K. Bingel, 2. 21. Jäger, 3. Ernst Engel. — Stabhochsprung: 1. W. Fay, 2. Ferd. Decker, 3. W. Hofmann. — Kugelstoßen: 1. W. Fay, 2. Otto Leidich, 3. F. Becker. — 100-Meter-Lauf: 1. W. Fay, 2. Jak. Dingel, 3. F. Decker.
tendenz nur wenig profitieren. Die Forderungen für Weizen- und Roggenexportscheine waren etwas erhöht. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märkischer, 211 bis 214, Oktober 229 bis 227, Dezember 231 bis 229,25 (Drief, fest): Roggen, märkischer, 185 bis 187, Oktober 197, Dezember 197,50 (fest): Draugerste 157 bis 172 (ruhig): Futter- und Jndustriegerste 149 bis 156 (ruhig): Hafer, märkischer, 134 bis 142, Oktober 147, Dezember 149,50 (Drief, fester); für je 100 Kilo: Weizenmehl 26,75 bis 32 (behauptet): Roggenmehl 26,15 bis 28,75 (behauptet): Weizenkleie 10,50 bis 10,75 (still): Roggenkleie 9,25 bis 9,50 (still): Viktoriaerbsen 20 bis 27: Leinkuchen 13,20 bis 13,40; Trockenschnihel 6,20 bis 6,30; Grdnußkuchen ab Hamburg 11,40; Erdnußkuchenmehl ab Hamburg 11,50; extrah. Sojabohnenschrot 11,10; für je 50 Kilo: weihe Speisekartoffeln 1,30 bis 1,40; rote Speisekartoffeln und blaue Odenwälder 1,40 bis 1,60; gelbe Speisekartoffeln 1,50 bis 1,80 Mark. Allgemeine Tandenz: fester.
Schwcincmarkt in Butzbach.
Pb. Butzbach, 2. Oft. Auf dem gestrigen Schweinemarkt waren 324 Ferkel aufgetrie- ben. Cs wurden gezahlt für Ferkel bis 6 Wochen alt 9 bis 12 Mk., von 6 bis 8 Wochen alt 12 bis 15 Mk.. von 8 bis 13 Wochen alt 15 bis 20 Mk. Der Handel war mittelmäßig. Es verblieb Ueber- stand.
Schwciireinarkt in Friedberg.
WSV. Friedberg, l.Okt. Zum heutigen Schweine markt wurden 306 Jungtiere auf- getrieben. Trotz lebhaften Handels verblieb etwas Ueberstand. Cs wurden bezahlt für sechs Wochen alte Tiere 8 bis 12 Mark, sechs bis acht Wochen alte 12 bis 18 Mark und acht bis zwölf Wochen alte 18 bis 25 Mark.
* Konkurse und Vergleichsverfahren im September. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im September durch den Reichsanzeiger 1341 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 743 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für August stellten sich aus 1065 bzw. 607.
* D i e Reichsindexzisfer für die Le- benshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarfs), beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamtes im Durchschnitt des Monats September auf 134,0 gegenüber 134 9 im Vormonat. Der Rückgang beträgt somit 0,7 v. H. An dem Rückgang sind hauptsächlich die Bedarfsgruppen Ernährung und Bekleidung beteiligt. Es sind Zurück- gegangen die Indexziffern für Ernährung um 1,0 v. H. auf 124,9, für Bekleidung von 1,2 v. H. auf 135,8, für „sonstigen Bedarf" um 0,4 o.H. auf 183,2. Die Indexziffer für Heizung und Beleuchtung ist um 0,9 v. H. auf 147,4 gestiegen; die Indexziffer für Wohnung hat sich nicht geändert.
* Herabsetzung derZinsenaufSpar- g u t h a b e n. Die Frankfurter Banken und Sparkassen haben die seit 27. Juli für Sparkonten vergütete Bonifikation von 2d. Sy mit Wirkung ab 1. Oktober auf 1 v. H. herabgesetzt, so daß die Gesamtverzinsung von 7 auf 6 v. H. ermäßigt wird.
* Großkraftwerk Mannheim AG., Mannheim. In der gestrigen Generalversammlung wurde aus dem Reingewinn von 388 718 Mark eine Dividende von 10 Prozent auf die Vorzugsaktien A, von 15 Prozent auf die Vorzugsaktien B und von 6 Prozent auf die Stammaktien verteilt. 5318 Mark kommen zum Vortrag auf neue Rechnung.
* Subventionen für die M ansfeld AG. ? Eine Versammlung von etwa 200 Funktionären der am Tarifvertrag der Mansfeld AG. beteiligten Gewerkschaften befaßte sich mit der jetzigen Lage in Mansfeld. Cs wurde erklärt, daß die Verhandlungen, die zwischen der Mansfeld AG., dem Reich und dem preußischen Staat geführt wurden, zu einem gewissen Abschluß gekommen seien. Durch das Zusammenwirken von Mansfeld, dem Reich und Preußen, sowie der Belegschaft solle die Weiterführung der Betriebe bis Ende 1932 sichergestellt werden. Der Verlust, der bei den augenblicklichen Metallpreisen rund 800 000 Mk. monatlich für die Mansfeld AG. beträgt, soll gedeckt werden, indem rund 250 000 Mark an Löhnen und Gehältern monatlich eingespart werden. Das würde einer Lohnsenkung von 12 Prozent entsprechen. Der übrige Teil des Verlustes soll von der Mansfeld AG., dem Reich und dem preußischen Staat getragen werden. In der mehrstündigen Aussprache wurde betont, daß eine weitere Lohnherabsehung zur Verelendung der Arbeiter führen müsse. Ein 12prozentiger Lohnabzug sei ei- glatte Unmöglichkeit. In einer von der Versammlung angenommenen Entschließung werden die Reichs- und die preußische Regierung aufgesordert, der Mansfeld AG. Subventionen zu gewähren, um einen weiteren Lohnabbau zu verhindern.
* DiePensionskasse derVordwolle stellt ihre Zahlungen ein Wie WTD. hört hat der Gläubigerausschuh der Vordwolle alle Zahlungen und Zuwendungen an die Pensionäre und llnterstühungsberechtigten aus der Pensionskasse der Vordwolle abgelehnt. Dor dem Arbeitsgericht Bremen kommt demnächst der ganze Fragenkomplex über die Pensionskasse zur Verhandlung. In diesem Prozeß soll festgestellt werden, ob das Vermögen der Pensionskasse aus- gesondert werden muß oder, ob es tatsächlich, wie der Gläubigerausschuß behauptet, in die
Sein diesjähriges Olbturnen hielt der Turnverein Heuchelheim am Sonntag in der hiesigen Turnhalle. Unter der Leitung von Frauentürnwart Fritz Rinn traten am Vormittag 95 Turner und Turnerinnen zum Wettkampf an. Vachmittags bewegte sich cm Festzug durch die Straßen des Ortes, und anschließend trafen sich die Mitglieder des Vereins mit ihren Angehörigen in der Turnhalle. Vach dem Aufmarsch der Turner und Turnerinnen hielt der Vereinsvorsihende L. Schmidt eine Ansprache mit anschließender Siegerverkündung. Bei den turnerischen Vorführungen auf der Bühne kamen sämtliche Abteilungen zum Wort und ernteten reichen Beifall.
Die Ergebnisse:
Jugend-Oberstufe (Veunkampf): 1. Pr. Sy Rinn, 165 P., 2. Pr. W. Engelhardt, 150 P., 3. Pr. K. Weber, 148 P.
Jugend-Mittel stufe (Fünfkampf): 1 Pr. C. Reuschling und A. Kehr, 107 P., 2. Pr. QI. Römer und A. Reidel, 101 P., 3. Pr. O. Kröck, 82 P.
Jugend-Unterstufe (Veunkampf): 1. Pr. A. Kreiling, 150 P., 2. Pr. QI. Weber, 140 P., 3. Pc. K. Rinn, 135 P.
Schüler-Ober stufe (Siebenkampf): 1. Pr. L. Weber, 120 P., 2. Pr. H. Stoffel, 114 P., 3. Pr. QI. Gilbert, 113 P.
Schüler-Unterstufe (Dreikampf): 1. Pr. E. Schmidt, 66 P., 2. Pr. R. Krüger, 59 P., 3. Pr. W. Hahn, 56 P.
Turnerinnen (Veunkampf): 1. Pr. Lina Löber, 177 P., 2. Pr. Marie Herr, 168 P., 3. Pr. Johanna Pusch, 144 P.
Jugend-Ober st ufe (Zchnkampf): 1. Pr. Marie Vollmann, 164 P., 2. Pc. Gretchen Kehr, 157 P-, 3. Pr. Henriette Pusch, 137 P.
Schüleriiinen-Ober stufe (Veunkampf): 1. Pr. Irmgard Leinberger, 164 P., 2. Pr. Else Sack, 157 P., 3. Pr. Erna Sack, 155 P.
Schülerinnen-Mittel stufe (Fünfkampf): 1. Pr. Gerda Dolkmann, 81 P., 2. Pr.
Homberg bei prächtigstem Wetter auf dem „Hohen Berg" ein Segelflugzeug, und zwar das erste eigene Segelflugzeug, einweihen. Das Flugzeug erhielt bei der Taufe den Vamen seines Er- ___________ . ____________
bauers „Meister Schepp". Im Anschluß an die ! d'orf j — To. Wieseck I 3:2 (1:1). In der Bezirks- Feier fand gleich der Jungfernflug statt, dem zwei Haffe standen sich folgende Mannschaften gegen- weitere Starts folgten. Dem Segelflieger Bel- über: Tv. Wißmar 1 — Tv. Waldgirmes 1 3:5; To. linger, Alsfeld, gelang es, das Segelflugzeug Kinzenbach I — Tv. Launsbach 1 3:6 (2:1); Tv. Lon- 1,5 Minuten in der Luft zu halten und dann glatt darf II — Tv. Nordeck I 2:4 (2:3); Tv. Lollar I — zu landen. — Die Bürgermeister von Homberg Tv. Allendorf II 7:2 (5:0); Tv. Lollar II — Tv. Al- und Vieder-Ofleiden beglückwünschten die Flie- kertshausen I 5:4 (1:2). Das Spiel der Jugendgruppe gergruppe zu dem im Bau des neuen Flugzeuges Garbenteich l.Jugcnd — To.Dorlar 1. Jugend endete dokumentierten Fortschritt. I 4.4 (0:3).
sprechende Vorlage zu machen. Der Jahresbeitrag wurde auf 1 Mark festgesetzt. Die Vorstandswahl ergab als 1. Vorsitzenden Turn-Oberlehrer Karl Roth (Darmstadt), als 2. Vorsitzenden Studien- ! rat Dr. Racke (Darmstadt), an Stelle des verstorbenen verdienstvollen Prof. Becker, als Geschäftsführer Lehrer Jmbesscheidt (Darmstadt), als technischer Leiter Turnlehrer K l e n l (Bensheim), als Schriftführer Frl. Käthe M ü l - l e r (Darmstadt) und Frl. Felicitas Kaiser (Jugenheim), als Beisitzer Turnlehrer G ö r z (Worms), Rektor Bach (Großen-Linden) und Lehrer Wolf (Unter-Schmitten).
Zinish im weißen Sport.
Klubwettkampf Gießener Tennlsklub 1922 gegen Frankfurter Tennisklub 1914.
Zum Abschluß der Saison hat der Gießener Tennisklub 1922 den Frankfurter Tennisklub 1914 (Palmengarten) zu einem Rückspiel zu verpflichten. Frankfurt hat eine sehr starke Mannschaft aufgestellt, an deren Spitze die bekannten Turnierspieler Er wen, Halberstadt, Schmidtknatz (früherer deutscher Meister); bei den Damen Frau Hoesch, Frl. Bünger genannt werden. Der Gießener Klub, der in diesem Jahre beachtliche Wettspielerfolge aufzuweisen hat, wird gegen diese starke Ausstellung kaum gewinnen können. Gießen tritt mit feiner ersten Turniermannschaft an, so daß allen Freunden des weißen Sports noch einmal Gelegenheit gegeben sein wird, spannende Kämpfe zu sehen.
Segelflugzeugweihe in Homberg.
Am Sonntag konnte die Segelfliegergruppe
Oer Frankfurter Effektenfreiverkehr.
Frankfurt a. M., 1. Oft. Im heutigen Effeftenfreivsrkehr von Bureau zu Bureau herrschte sehr ruhige Stimmung. Die Tendenz war gegenüber gestern weiter eher etwas schwacher vor allem weil die Ausiandbörsen noch keine Erholung zeigen und auch die deutschen Werte an diesen Plätzen weiter ihren Kursstand ab- bauen Auch die Tatsache, daß die Welle der Zahlungseinstellungen sowohl im In-, als auch im Auslande immer noch nicht zum Abflauen gekommen ist, wirkte beunruhigend. Allgemein bestand große Zurückhaltung, und die wenigen Kurse, die man hörte, lagen um etwa 1 bis 2 Prozent niedriger. Vur IG.-Farben blieben aus gestriger Basis mit etwa 93,50 Proz. gehalten. Sonst nannte man AEG. 39 bis 40, Siemens 100 bis 101, Reichsbank 98 bis 99 und Altbesihanleihe 41 bis 42. Am Pfandbriefmarkt war es ebenfalls sehr ruhig. Vach Reichsschuldbuchforderungen in späten Fälligkeiten bestand bei einem Kurs von etwa 34 Prozent weiterhin einige Vachfrage. 8prozentige Frankfurter und Rhein. Hypothekcn- Danf-Pfandbriefe wurden mit etwa 80 Prozent bewertet. Liquidationspfandbriefe unverä dert.
DevisenmarkI Berlin — Frankfurt a. Bl.
flögen errungen:
17. Mai We11flug (535 Tauben) von Reu -
Bon strahlendem Sonnenschein begünstigt, konnte markt in Bayern, 248 Kilometer Luftlinie: am Sonntag der Turnverein Klein-Linden q Rühl errang den 3., 32., 33., 46., 69. und 76. fein diesjähriges Ab turnen durchführen. Die I Preis, Sy Henkel den 8., 59. und 68. Preis, G. Wettkämpfe brachten folgende Hambach den 14. und 49. Preis, K. Rödiger den
(Eraebniffe- 15. und 67. Preis und Sy Wallbott den 84. und
u ' I 103. Preis.
Schüler-Ober st ufe (Zehnkampf): 1. 166 P., 24. Mai Wettflug (469 Tauben), von
Walter Lang; 2. 156 P., Wilhelm Weigel; 3. 148 P., I Z t r a u b i n g (Bayern), 338 Kilometer Luftlinie: Hanfried Jung. I L.Rühl 2. Preis, E. Geißner 23. und 73.. H. Wall-
Schüler-Unterstufe (Siebenkampf): 1. 111 hott 24., Ilniversitäts-Tie.zr:cht.nstitut 27.. K. Rö» P., Walker Weiß, Ferdi Weller, Hans Weller; 2 biger 44. und 78., G. Hambach 60., K. Geismar
105 P., Helmukh Mähler; 3. 101 P., Rudolf Wag jcn 83., 84. und 92. Preis.
ner. 7. Juni We11flug (355 Tauben) von Pas -
Schülerinnen-Oberstufe (Siebenkampf)
1. Liesel Steinmüller und Maria Rinn; 2. Maric
Weigel; 3. Elfriede Brückel.
Schülerinnen-Unter st ufe (Fünfkampf):
1. und Ehrensieg Lotti Kopp; 2. Trude Rathenow;
3. Tilli Rinn.
Sportabteilung-Oberstufe (Dreikampf):
1. 58 P., Robert Stein und Wilhelm Fey; 2. Rudolf Jung II.; 3. Otto Weigel.
Sport-Abteilung - Unter st ufe (Dreikampf): 1. 50 P., Rudolf Jung I. und Robert Weller; 2 Wilhelm Müller; 3. Heinrich Erb. Den volkstümlichen Wanderpreis für einen Dreikampf errang mit 42 P. Wilhelm Fey; außer Konkurrenz erzielte Heinrich Merten 53 Punkte.
Turnerinnen «Ober ft ufe : 1. 55 P., Tilli
Hahn im Vierkampf, ferner 1. Frieda Volk im Zehnkampf.
Turnerinnen'Unter ft ufe (Zehnkampf):
Ehrensieg Hedwig Marten; 1. Herta Hock; 2. Ottilie
Jung; 3. Frieda Schaum.
Jugendturnerinnen-Oberstuse (Zehn
kampf): 1. Ottilie Frey; 2. Maria Junke; 3. Marie Knapp und Hilde Weigel.
1 .Df. ober
2 Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Meld
Briet
Geld
Brie,
Hellingtor» .
10,29
10,31
10,29
10,31
Wien. . .
58,84
58,96
59,13
59,25
Prag . . .
12,48
12,50
12,48
12,50
Budapest . .
73,20
73,42
73,28
73,42
Sofia . . .
3,052
3,058
3,057
3,063
Holland . .
169,83
170,17
169,73
170,07
Oslo. . . .
92,91
93,09
93,91
94,00
Kopenhagen.
92,91
93,09
93,91
94,00
Stockholm
96,90
97,10
98,90
99,10
London. . .
16,48
16,72
16,68
16,72
Buenos Aires
0,988
0,992
0,948
0,952
Neuyorl
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. .
58,84
58,96
58,79
58,91
Italien. . .
.1,48
21,52
21,48
21,52
Paris . . .
16,68
16,72
16,68
16,72
Schweiz . . Spanien
82,47
82,63
82,47
82,63
37,91
37.99
37,86
37,96
Danzig - . .
81,92
82,08
81,97
82,13
Japan . . .
2,078
2,082
2,078
2,082
Rio de Jan..
0,236
0,238
0,236
0,238
Jugoslawien.
7,453
7,467
7,463
7,477
Lissabon
15,08
15,12
15,13
15,17
Banknoten
4,20
4,22
58,73
58,97
92,71
93,09
16,64
16,70
16,67
16,73
169,46
170,14
21,56
21,64
92,71
93.09
58,72
58.96
2,50
2,52
96,66
97,04
82,2?
82.61
37,57
37,73
72,75
73,15


