Einzelbild herunterladen

Wirtschaft.

Kündigung von Angestellteniarifen.

Nach einer Mitteilung des Gewerkschaftsbundes der Angestellten (GDA.), Geschäftsstelle Dietzen, hat der Arbeitgeberverband für Lahn­gau und Ober Hessen, Giehen, das Gehalts­und Mantelabkommen für die kaufmännischen und technischen Angestellten in Großhandel und In­dustrie gekündigt. Ebenso hat die Ortsgruppe Wetzlar des Arbeitgeberverbandes für Lahngau und Oberhessen das Kollektivabkommen gekün­digt: es soll Neuregelung der Gehälter statt- finden. Zu diesem Zwecke haben die Buderus- schen Eisenwerke vorsorglich sämtliche An­gestelltenverträge ohne jegliche Ausnahme zum nächst zulässigen Termin aufgekündigt. Ebenso haben auch Cinzelhandelsfirmen gleiche Schritte unternommen. Ferner liegen Kündigungen der Gehaltstarife im Einzelhandel Wetzlar und Mar- bürg vor.

Vorschubverein Laubach.

Laubach, 31. Dez. Hier sand im Saale des Solmser Hof" die dritte diesjährige außeror­dentliche Generalversammlung des L a u b a ch e r Vorschuß-Vereins statt, zu der weit über 100 Genossenschaftsmitglieder erschie­nen waren. Zunächst wurde von Inspektor Henze das von der Untersuchungskommission festgestcllte Material über die Ursache der Verluste und sodann der Bericht über die von dem Bücherrevisor Will (Gießen) vorgenommene Revision verlesen. Hiernach steht fest, daß der Fehlbetrag von 2 5 5 0 0 0 Mark wie bereits früher berichtet in der Hauptsache durch leichtsinnige Kreditge­währung seitens des Rechners an ein inzwisä)en in Konkurs geratenes Sägeiverk ent- standen ist. Wenn auch der frühere Aufsichtsrat und Direktor von dieser Kreditgewährung, die durch F a l s ch b u ch u n g e n des Rechners geschickt ver­schleiert waren, nichts gewußt haben wollen, so wird ihnen in den Revisionsberichten doch zur Last gelegt, daß sie es an der nötigen Aufsicht, die ihnen das Genossenschaftsgesetz und die Satzungen oor- schreiben, hätten fehlen lassen.

Rach diesen Ausführungen wurde zur Frage der Schuldendeckung geschritten. Der Vorsitzende Henze berichtete hierzu, daß mit den früheren Aufsichtsratsmitgliedern ein Vergleich zustande gekommen sei, wonach diese bereit wären, Beträge zwischen 2000 bis 4500 Mark zur Schuldentilgung freiwillig zu leisten. Dieser Vergleich wurde von der Versammlung genehmigt. Hinsichtlich der Scha­de n s e r s a tz l c i st u n g des früheren Direktors und des Aussichtsratsvorsitzenden ist eine Einigung noch nicht zustande gekommen. Falls eine solche dem­nächst nicht erzielt wird, sollen die Ersatzansprüche der Genossenschaft im Klagewege geltend ge­macht werden. Weiter wurde sestgestellt, daß nach Inanspruchnahme von Bürgschaften, der Kaution und des sonstigen Vermögens des früheren Rech­ners, sowie der vorhandenen Rücklagen und Reser­ven jeder Genosse mit einem Betrag von 700 Mark beizusteuern habe.

Bei der endgültigen Wahl des Vor­standes und Ergänzung des Aufsichtsrates wur­den die Aemter wie folgt verteilt: Zum Direktor wurde Eisenbahninspektor i. R. Henze, zum Stell­vertreter Fabrikant Hohmann sen. und zum Rechner Kröck gewählt. Zum Kontrolleur soll der Aufsichtsrat demnächst ein Mitglied aus feiner Mitte bestimmen. Der Aufsichtsrat wurde durch die Herren Wilhelm Kreicker, Ernst Moennig, Heinrich Kreicker aus Laubach und Otto Mül­ler- Henriettenhof ergänzt.

Zum Schlüsse wurde noch über die Gründung einer neuen Genossenschaft debattiert, deren konstituierende Versammlung demnächst stattfinden soll.

*

' * Main-Gaswerke 21©., Frankfurt a. M. Die Zusammenfassung aller Frankfurter Gasinteressen in diese Gesellschaft, die über ein Aktienkapital von 30 Mill. Mark verfügt, ist nun in bas Handelsregister eingetragen worden. Der Vorstand seht sich zusammen aus Direktor Dr Winkler, Dir. Dipl.-Ing. Schumacher und Ernst Goffin (als stellvertretenbe Direktoren), sämtlich Frankfurt a. 211., an. Dem Aufsichtsrat ge­hören an die Stadträte Dr. Schmude (Vor­sitzender) und Bruno Asch, Frankfurt a. M., Oberbürgermeister Granzin, Offenbach, dieEtadt- verorkcheten Dr. S. Goldschmidt. Frankfurt a. M.. R. Heyne, Offenbach, Dr. H. Merton, Frankfurt

a. 21t, Severin Aelles u. H. Schulz, Offenbach. Bürgermeister Ernst Weil, Offenbach, Bankbirek- toren I. Jacob und S. Bacharach und Bankier W. Mankiewicz, Frankfurt a. M.

Süddeutsche Zucker - AG., Mann- h c i m. Ein Konsortium unter Führung der DD.- Bank und unter Beteiligung der im Auslande an der Zuckenindustrie engagierten Württem- bergischen Melassefutterwerke, G. m. b. H. (Josef und 2Ubcrt Flegenheimer, Stuttgart), hat durch Aktienerwerb weitgehendes Interesse bei der Süd­deutschen Zucker-ÄG., Mannheim, gewonnen. In welchem Umfange der AA. verstärkt wird und durch welche Personen, steht noch nicht fest.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. Jan. Tendenz: still, aber etwas schwächer. Auch die erste Börse im neuen Jahre eröffnete eher etwas schwächer, da das Feh­len fast jeglicher Kaufaufträge ver­stimmte. Die Steigerungen, die sich am letzten Börsentage ergeben haben, sind auf rein bilanztech- nische Vorgänge erfolgt, was ganz besonders bei den Kassakursen zum Ausdruck kam, die zumeist früher als die Terminkurse notierten. Trotz festerer Auslgndbörsen und des ausgcbrochenen Berg arbeiterftreiks in Südwales brachten die ersten Kurse in e i ft Rückschläge, da der Teilftreik im Ruhrbergbau diesem eher günstigen Moment stö­rend gegenübcrstand. Bei geringstem Umsatz waren die Abschwächungen nur von geringerer Bedeutung, da stärkeres Angebot kaum Vorgelegen haben dürfte. Die Grundstimmung mar nicht unfreundlich, und lediglich sehr mangelnder Ordereingang ließ die Kurse etwas niedriger eröffnen. Etwas stärker ab= geschwächt lagen Salzdetfurth, die 3,75 v. H. ein- büßten. Aschersleben minus 1 v. H. Von Elektro­werten verloren Geffürel 2 v. H. und Siemens 1 v. H. AEG. blieben noch gehalten. Ehemieaktien lagen bis 1 v. H. niedriger. Am Kunstseidenmarkt setzten Atu 1,25 v. H. schwächer ein. Bis zu 2 v. H. niedriger er­öffneten außerdem Deutsche Linoleum und von Bau- unternehmungen Philipp Holzmann. Reichsbankvor­zugsaktien wurden heute exklusiv Dividende notiert. Am Bankenmarkt überwog der Rückgang bis zu 1 v. H. Am Anleihemarkt lagen Altdefitz 0,25 v. H. höher. Bon fremden Werten gaben Zolltürken 0,13 v H. nach. Rach den ersten Kursen hielt die schwache Stimmung an, und infolge der Orderlosigkeit ergaben sich m e i ft neue Rückschläge, die aber kaum 1 v. H. überschritten. Lediglich Felten wurde später 4 v. H. niedriger festgesetzt, ohne daß nennenswertes Angebot vorhanden war. Am Geldmarkt machte sich nach dem Ultimo wieder eine Erleichterung bemerkbar, so daß der Satz um 0,75 auf 5,25 v. H. ermäßigt wurde. Am Devisenmarkt lag die Mark wieder etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1995, gegen Pfund 20,3913, London gegen Kabel 4,8557, gegen Paris 123,65, gegen Mailand 92,74, gegen Madrid 46,35, gegen Schweiz 25,0525, gegen Holland 1206,15.

Berliner Börse.

Berlin, 1. Ian. Die erste Börse im neuen Jahre brachte schon zu Beginn eine gewisse Ent­täuschung. Man hatte in den Bankbureaus vor­mittags mit besseren Kursen gerechnet, da der Schluß der Reuyorkcr Mittwochbörse und der Streik in Südwales eine Anregung boten. Die Kundschaft hatte aber keine Neigung zu neuen Ordern an den Tag gelegt, und so sah sich die Kulisse, zumal noch von Teilstreiks im Nuhrbergdau zu hören war, zu Abgaben veranlaßt. Daß es hauptsächlich spe­kulative Abgaben waren, ging daraus hervor, daß nur die Hauptwerte kursmäßig stärker beein­flußt wurden. So verloren Julius Berger, Schul­theis, Rheinftahl, Riebeck Montan und Salzdetfurth bis zu 3 v. H. Thüringer Gas waren um 4 v. H. gedrückt und selbst J.-G.-Farben gaben um 1g v. H. nach. Kursbesserungen waren demgegenüber nur ganz vereinzelt festzustellen und gingen auch kaum über lt v. H. hinaus. Es verlautete außerdem von neuen Insolvenzen im Auslande. Wie bekannt, konnte an der Mailänder Börse schon am Mittwoch einer der bedeutendsten Effektenmakler feinen Ultimo­verpflichtungen nicht nachkommen. Auch der Mo­natsbericht des Stahlwerkverbandes, der heute früh zur Veröffentlichung kam, war nicht dazu angetan, a la Hausse zu wirken. Am Anleihemarkt konnte Ablösungsschuld um 0,30 Mark ansteigen, von Aus­ländern zogen Bosnier um je J v. H. an, während Mazedonier i v. H. einbüßten. Der Pfandbrief ist noch unentwickelt, aber eher freundlicher. Reichs­schuldbuchforderungen im allgemeinen bis 1 v. H. fester, 1940er plus 1 v. H. Am Geldmarkt hörte man

Tagesgeld mit 6 bis 8 v. H., Monatsgeld mit 6| bis 8 v. H. und Warenwechsel mit 5i v. H. Auch im Verlaufe wirkte sich die Orderlosigkeit aus. Die Kurse bröckelten meist weiter bis 1 v. H. ab. Der Verkauf der 64 Millionen Reichsbankaktien (Vorzug) an die Allianz lenkte das Interesse etwas auf diesen Markt und der Kurs erfuhr mit 3,15 v. H. Besserung eine Befestigung, bei der er sich aller­dings später nicht voll behaupten konnte.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a. M., 2. Jan. Auftrieb: 171 Stück Rinder, 468 Kälber, 92 Schafe, 168 Schweine. Cs wurden bezahlt für 100 Pfd. Le­bendgewicht: Kälber, beste Mast- und Saug­kälber 73 bis 76, mittlere 67 bis 72, geringe Käl­ber 60 bis 66. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 47 bis 50, mittlere Masthämmel, ältere Masthämmel und gut ge­nährte Schafe 40 bis 46. Schweine nicht notiert. Marktverlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt, Schweine ruhig, ausver­kauft.

Letzte Nachrichten.

Teilstreik im Ruhrbergbau.

Essen, 2. Dan. (WIB. Drahtmeldung.) Auf einer ganzen Anzahl von Zechen im Ruhrgebiet kam es heule früh unter dem Druck von Arbeitslosen, die die Zechen beseht hatten, zu wildem Streik. Wahrend auf einzelnen Zechen nur ein Teil der Belegschaft eingefahren ist, ruht auf anderen Zechen des Bezirks die Arbeit vollständig. Soweit es sich bis jetzt feft- stellen ließ, wurden von diesem Streik 20 Zechen des Ruhrbergbaus betroffen.

Sprechstunden Der Rcöattion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschloffen

Anzeigenausträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richlen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach.

Alle für bie Redaktion bestimmten Mit­teilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaltion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 282

8

6

5

4

3

2

Weiß.

Don 3. Moller, Kopenhagen

Z h

Schwarz, a b c d e

Weih 7 Steine: Kh4; De2; Tc3; Lh5; Se7; Be4, h6.

Schwarz 4 Steine: Kf8; Ld7; Be5, h7.

Weih zieht und seht in drei Zügen matt.

Endspiel Nr. 88.

Weih 4 Steine: Kb7; Th4; Sa2; Bg6. Schwarz 3 Steine: Kb5; Tc2; LeA

8

7

6

5

4

3

2

1

w.

8

6

5

4

3

2

1

d e

Weiß.

Don Plaloff.

Schwarz, d e

Weih am Zuge gewinnt.

g h

w

a b

2 h

a b

Lösung des Problems Nr. 279.

Don H. R. Wood.

1. Th5 - c5! usw.

Aus der Schachwetr.

Kashdan, der wie bereits berichtet, in einem Tur­nier zu Stockholm vor Bogoljubow, Spielmann u. a. erster wurde, muhte sich jetzt in einem kurz darauf ausgelragenen Wettkampf zu Stockholm vor dem jungen schwedischen Spieler Stoltz mit 31/» zu. 2V2 Punkten geschlagen bekennen.

Todesfälle.

Der bedeutende Problemdichter G. ChocholouS ist in Prag im Alter von 74 Jahren gestorben. Er gehörte mit Dobrusty und Pofpisil zu den Säulen der böhmischen Schule. Die Zahl feiner Aufgaben. beläuft fich auf über Taufend.

Der Aufgabendichter Pfarrer O. Link ist kürz-, lich gestorben. In weiteren Kreisen ist er durch cinelf Anleitung zum Lösen von Problemen bekannt ge­worden.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionSttsch.

Eine gewaltige Bersöhnung.

Auf dem Kurfürsbendamm in Berlin hat sich eine hübsche Szene abgespielt. Ein Herr, der sich gerade einen neuen Wagen zugelegt hatte, be­schloß, dieses Ereignis mit sich selbst zu feiern, und hielt zu diesem Zweck gegen Abend vor einem . Vergnügungslokal. Gerade, als er die Bremsen anzog, streckte jemand seinen Arm in den Wagen. Aha, dachte der Herr, das ist ein Autodieb dein werden wir's aber geben! Heraus aus dem Wagen springen und den Gegner mit einem furchtbaren Kinnhaken in horizontale Lage brin­gen, war eins. Dann zählte er den Mann aus, hob ihn auf die Beine und mußte nun fescstellen, daß es sich um einen Vertreter aus dem Geschäft' handelte, wo er seinen Wagen erstanden hatte. Dieser wollte ihm nämlich noch einen Schlüssel überreichen.

Die beiden fielen sich gerührt in die Arme, und der Herr war froh, jemanden gefunden zu haben, der ihm half, das Ereignis zu feiern. Darüber wurde es drei ^lhr morgens. Und als die beiden sich auf schwanken Füßen aus dem Lokal schoben, mußten sie bemerken, daß inzwischen der Wagen wirklich gestohlen worden war. Zur Zeit suchen die beiden ihn immer noch.

Kritik.

Brahms und Bernhard Scholz waren Jugendfreunde und diese Freundschaft dauerte auch noch an, als Scholz an Berühmtheit längst weit hinter dem Freunde zurückgeblieben war. Als Brahms einmal nach Frankfurt tarn, suchte er auch den Freund wieder auf. Scholz legte ihm stolz ein Trio vor, das er eben erst kombi­niert hatte, und bat den Meister um ein Urteil.

Aufmerksam sah Brahms die Partitur durch. Dann, als er auf der letzten Seite angekommen war, legte er es prüfend zwischen Daumen und Zeigefinger und rieb es prüfend hin und her.

Äernhard Scholz sah ihn an.Run?"

Und Brahms:Sage mal, lieber Bernhard wo hast du eigentlich das schöne Rotenpapier her?-

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 0 H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frankfurt a. M. |

Berlin

(Schluß-1 lurs |

l«Ufir» 1

fluni |

Schluß-s furrf |

Anfang« flurd

Datum

31 12 |

2 1

1

31 12 1

1 1

6% DeuNche ffletdiJanleUje von 1927 ......... .

7% Deutsche ReichSanlelbe

85

-

85,5

von 1929 ........

Deutsche Anl.-Ablöl^ Schuld mit

101

101

Auslos.-Rechten ...

52,25

52,45

52

52,3

DeSgl. ohne Qlu6lo|.-lRed)te . . 8% ßtü. BollSItaat von 1929 (rück,ahlb. 102%)......

5,3

5,25

5,2

89

88,5

_

vberhcslcn Provinz Anleihe mii

Auslos.-Rcchten.......

Deutsche Komm. (sammelabL

50

Anleihe Serie 1 ....

8% Rtan!|. Hyp.-Banl Soldpse.

49,8

49,65

XIII unkündbar bis 1931 . . . 7% Franks. Hyp.-Bauk Doldpse

98,5

unkündbar bis 1932 ....

4%% Rheinische Ht>p.-2ank

92

89

8% Pr. LandeSplandbriesanstalt,

Pfandbriefe R. > 9......

8% Pr LandeSpianobriefanstalt,

100

100

ftomm^Cbl. IR. 20......

7% Pr. Landedptandbrtesanvalt,

97

97

97

0.C.®. abg. BorlriegS-Obligati»

ven. rüdxablbai 1982 ....

93

<% Oeslerretchtsche (Soldrente . .

26

26 9

4,20% Oesterreichische SUberrenke

4% Oesterreichische Einheitliche

2,25

2,1

Rente . . .

-

4% Ungarische Goldrente . . . .

21,6

21,65

21,5

4% Ungarische SiaaiSrente v. 1910

17,6

_

17,5

4 34% deegl. von 1913 . . . .

_

18.75

4% Ungarische Kronenreute . . .

1,4

_

1,35

1 3

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

3,25

3,2

3,2

Serie I ......

3,2

_

3,3

3,4

4% betfll. Serie ll.......

5% Rumänische verrinh. Rente

3'2

3,2

3,2

von 1903 .......

9

8,5

4H% Rumünisch« verrinh. Reale

t>va 1913 . .....

12,75

6,5

t% Rumänische verrinh. State

*7

Frankfurt a. M

Derlin

Zrankfuri a. Ul

Äcrltn

Schluß-s luret |

1-Uhr- Kurs

Echluß- fur 4

Anfang- flur<<

Echluß- fur«t

1-Uhr- fli'rd

Echluß- kurS

Anfang- flur4

Datum

31. 12

2. 1

31 12

2. 1

'Datum

31 12

2. 1

31 12

2 1.

vamdurg-Amerika Paket ... 7

63

62

61

Bereinigte Stahlwerke.....

57,25

57,75

57,25

Hamburg-Südam. Dampsschlfl. 8

153,5

154

Otavt Minen .... 16'/.

30,5

31,5

31,5

Hansa Tampsschiss.....10

123

Kaliwerke Aschersleben ... 10

128

127

128

127

Norddeutscher Lloyd.....8

62,5

62

61,5

Kaliwerke S6estercgeln ... 10

133,5

134,5

134

Allgemeine Deutsche Creditanst. 10

98

98,5

98

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

199

195,25

198,5

195,25

Barnier Bankverein .... 10

100

100,25

100

100.25

Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Privat-Aank . 11

118

109.5

108,75

118,5

109,5

118.5

108,25

I. G. Zarben Industrie ... 12

Dynamit Nobel ....... 6

124,5

123,5

125,13

123,75

Darmstädter und Nationaleank 12

145,5

145,25

144

62

Deutsche Bank und

Scheidennstalt ....... 9

124,5

-

DiSconto-GeseUschasi, ... 10

109

109

109,25

109

Noldschmidt..... 5

37

36,5

Dresdner Bank ...... 10

109,5

109 25

109

44

44

44,5

44,25

Reichsbant........12

229

226,25|

' 227

228,13

Metallgeiellichasi.......8

70

69,4

70

69

«l.C.G..............

92,25

91,9

92,4

91,4

Philipp Holzmann......7

72

70,25

_

71,25

Bergmann.........9

Elektr. LieferungSgelelllchast. 10

110

107,75

Zementwerk Heidelberg . . 10

65,5

91

1,5

Cemcntwerk Karlstadt. ... 10

115

Licht und ftraft......10

Fellen & Guilleaume ... 7% Gesellschaft für Clektrische

Unternehmungen .... 10

109

80

76

106,75

77,5

107,75

76

Wavb & Frevtag......8

40

39,5

90

88

88

88.5

Schultheis Payenhofer ... 15

160

157,5

Hamburger CieltrizitütL-Weüe 10

Rbelnische Cleklriztlät .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schulten L Co........

Siemens L Halske ..... 18 rransrabio ......... *

114

Qstwerke.........12

Aku...........18

14,5

43,2?

128

44

127

43,25

109,5

144

143

99

109,5

144

120,25

113,5

107,75

142,25

120

Bemberg..... 14

Zellstoff Waldhos .... 13'/.

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

94

72

Illi

42,75

92

72

77,75

42,75

90,5

72

78

Labmeyer L Co.. ..... lo

113,5

Dessauer ffiaü..... 8

Daimler Motoren ...... 0

100

22,5

100

22

Buderus .......... 6

48

_

_

Deutsche Linoleum ......

98

98

99,25

98,25

9,25

_

59,4

60

Maschinenbau A.-Ä, ..... 0

29,75

Essener Steinkohle ...... v

_

Nal. Automobil ...... 0

Gelsenkirchener ....... t

81

_

81,5

81

Orcnstein & Koppel . .... 6

V*

42,5

41

73

_

75

76

Leonhard Tietz ...... 10

102

102,75

103,75

_

61

61,25

Svenöka .........

276

275

176

Ilse Bergbau .......

170

168,5

167

Llöckncrwerke . ....... 7

Köln-Ncuessen. . ...... 7

Manneßmann-Röhre» .... 7

4,5

54

srrantzurier Maschtne» .... 4

15

14,9

CI ,5

67,4

61,5

68

61

Gritzner....... 6

Hevligenstaedt ....... o

35

31,75

Mansselder Bergbau . «... 7

Oberschles. Eijenbedart .... 8

33

32

32,25

34

34

IunghanS....... 6

Lechwerke..........8

33

32,75

Oberschlcs. ttokswerke..... 7

Phönir Bergbau. . .... 8%

Rheinische Braunkohle» 10

Aheinstahl..... 6

55,5

146,5

1 1 1

66,25

56

145,25

66,13

56

146,9

Moinkraftwcrke Höchst a. M.. . 8

«tag . . ........10

Gebr. Roeder..... . 10

(5,5

65

82,75

111

65

11 1

68,5

69

67

Botgt & Haeffner ...... k

146,75

__

148

Riebea woetei ...... 7,2

75

73

Süddeutsche Zucker .... 10

135

135

Banknoten.

Devifenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 31. Oczember

«eld

Brief

Simertkaniiche Nölen.....

4,176

4,196

Belgische Noten. .......

58,36

58,60

Dänische Noten ........

111,88

112,32

Englische Noten ........

20,325

20,405

16.44

16,50

Holländische Noten .......

168,49

169,17

Italienische Noten........

21,89

21,97

Norwegische Noten.......

111,88

112,32

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling

58,88

59,12

Nuniäniiche Noten .......

2,47

2,49

Schwedische Noten .......

112,08

112,52

Schweizer Noten ........

81,16

81 ,48

43,41

43,59

Tschechoslowakische Noten.....

12,39

12,45

Ungarische Noten........

73,20

73,50

31 Dezember

2. Januar

Amtliche -Neuerung (Selb 1 Srlei

Amtliche Notierung

(Selb

»riet

2imst.» '.Hott.

168,81

169,15

168,92

169,26 '

Brnn. AircS

1,312

1,316

1 330

1,334

Brff.-Antw

58,56

58,68

58,58

58,70

iSlliiftiania -

112,13

112,35

112,16

112,38

stopenl) eigen

112,10

112,32

112,17

112,39

Stockholm -

112,33

112,55

112,34

112,56

HelsingforS-

10,55

10,57

10,554

10,574

Atalien. . .

21,96

22,00

21,965

22,095

London. . .

20,365

20.405

20,369

20,409

sl.'cunork . .

4,1990

4,2020

4,1955

4,2035

Paris....

16,468

16,508

16,47

16,51

Schwei, . .

81,30

81,46

81,31

81,47

Spanien. .

43,81

43,89

44,06

44,14

Japan .. . Pio de Jan.

2,081

2,085

2,078

2,082

0,382

0,384

0,396

0,388

Wien in D - £tft. adgest

59,03

59,15

59,04

59,16

Prag . . . .

12,432

12,453

12,434

12,454

Pelzrad . .

Budapest. .

7,418

7,432

7,416

7,430

73,36

73,50

73,365

73,505

Bulgarien

3,037

3,043

3,035

3,041

Lissabon . .

18,81

18,85

18,81

18,85

Danzig. . .

Konstantia.

81,46

81,62

81,445

81,605

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen. .

5,433

5,443

5,433

5,443

Lanada - -

4,186

2,997

4,194

4,187

4,195

llHK.UllD . .

3,003

3,017

3,023

Cairo ..

20,885

20,925

20,89

20,30

lil.2,5

Ä

Sn|d)nh'UI M" JS n poMc yril»110"

Hellommet k hat da* zahres uves 5t es zutt 8«'r - Llcnds. W ,r Frage jj 1930 ouf » 'Schics erst- IW* ' st-nSedan " hie aus ^nl beim Aeichsp hindenbu oor aller Wei sprechen,^ . o)o es sich ' manb eine i betonte der auf die Gluli Deutschland um der Wl aber bislant aale ZuI seinerzeit m heißen sei, der Völker einer Wrijö denbura wa Enlläuschun! in so reich' Hinzuzufügei mut und müßten. In Heichskabim beurlaubten rangältesten dem Staats reswechsel großen inm die er im 1 griff genom Er hat noi was schon Regicrungsä Anstrengung <5 i-eh cri n Seb c gi kes, die du wirtschaftlich Abmachung«

Die Reich Dorten Gro ren Anlaß der Reichska digt Haden - auch ferner Reuen Plan vielmehr not einem Zahlu folg der Aili sion des ) dem Ziel ei Reparcitionsr der |cit der wirtschaftliche einiger Aussi dann bedarf wurde, in einer fta Grade die 2 '^sichtige P Ifn uns für eine Revision "areilio, unm ilellerRüstun darf es uns lungsgegner

i °.er auf dem Laumenschra die Knie zu | °on uns aus ten in Drbni °rdnunge durch das 9

| Asind her ft sich darüb 'm Rahmen d J öffentliche ©taatsappora

1 ?°ben getrost I ö Maße Msfanjier

,r kurzsichtige ^freudige einer dur E'nst gemach neuer ! Manche bfr . I si^ßten Maß K:

werden °ben, ^f

i 1 u * n a u a r

I li?,enQU5g(e s*

|w*ü5,