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>5 3nbte das Amt des Qttt&ner« verwaltete, unb den 2. Vorsitzenden 3/Bott, bw «iu: OBic- Xrwahl ablehnte, wurde Ersah gewählt. Es ge- Sören jetzt dem Vorstand an. Leonh.Wrßncr [ Bors., Gemeinderechner H.Schomber2.V rs, D Grohhaus Schrissiührer, '. Weber zr^chner Valentin Hillgärtner Äontrol- (cur, H.S chnell II. Votenwart.

Kreis Büdingen.

4 Büdingen. 27.Ian. Am Sonntag hielt der demokratische Kreisvercin im Gasthof -Dum Deutschen Haus" eine Kreisocrsammlung ab. !n der Generalsekretär Dr Neubauer referierte. In Diesem Zusammenhang sei darauf hingewiefen, daß Die Gerüchte über den Austritt des Oberamts­richters Dr. Andrae (Ortenberg) aus der de­mokratischen Partei jeder Grundlage ent­behren.

Kreis Schotten.

s. Schotten, 27. Ian. Ihre diesjährige Jahreshauptversammlung hielt die Freiwillige Feuerwehr am Samstag un­ter sehr starker Beteiligung ab. Der 1. Komman­dant O. Stang begrüßte die Wehrleute, Ehren­mitglieder und Gäste und gab einen Rückblick über das letzte Vereins ahr. Unter starker Be- teiligung der ganzen Bürgerschaft konnte die Wehr im März vorigen Iahres ihr goldenes Jubiläum feiern. In bester Erinnerung wird dieses schon verlaufene Fest in der Stadt bleiben. Brandfälle kamen im vergangenen Jahre in der Stadt nicht vor. Einmal wurde die Wehr bei Hochwasser alarmiert. Die Protokolle aus dem letzten Iahr wurden verlesen, die Rechnung ge­prüft und genehmigt, ebenso der aufgestellte Vor­anschlag der mit zirka 500 Mk. balanciert. Die Wehr hat zur Zeit 12 Ehrenmitglieder. 97 ak­tive und 154 passive Mitglieder. An die alten Kameraden, die schon 40 bzw. 25 Iahre der Wehr angehören, wurden Auszeichnungen ver­teilt, Bürgermeister Menget überreichte auch

solch« mit entsprechenden Worten namens der T Stadt. Im März hält die Wehr einen Familien- t abend ab. Bei den Klängen der Feuerwehr­kapelle blieb man in altgewohnter Weise noch lange im gemütlichen Teil beisammen. Die StadtSchotten hielt heute ihre erste Holz- oer Weigerung ab, in der Hauptsache Brenn­holz. Gelöst wurde zirka 6500 Mk. Im Durch­schnitt wurden für Scheitholz 1315 Mk., für Knüppel zirka 8 Mk. gezahlt. Es folgen noch weitere Brenn- und Rutzholzverkäufe.

)( Ruppertsburg, 26. Jan. Die 48. or­dentliche Generaloerfammlung des hiesiegen M ä n nergesangoereinsSängerbun d" tagte gefteren abend bei Gastwirt Schön. Der langjährige Vorsitzende Jakob Bocher leitete die Versamm­lung. Protokoll und Jahresbericht wurden durch den Dirigenten verlesen. Zur Zeit zählt der Verein ins­gesamt 138 Mitglieder. Im letzten Iabre hatte er den Tod von drei Songesbrüdern zu bellagen. In gewohnter, gewissenhafter Weise erstattete der Ver­einsrechner Wilh. Lehr II. die Rechnungsablage, die eine Einnahme von 439,06 Mark, eine Aus­gabe von 412,15 Mark, also einen Kassenvorrat von 26,91 Mark ergab. Das Barvermögen des Vereins beträgt 425,39 Mark. Eine rege Aussprache ent­spann sich über die vielen Feste in unserem Volke, lagen doch bereits wieder vier Einladungen zu Sängerfesten der Umgegend vor. Es wurde ein­stimmig beschlossen, höchstens zwei davon zu be­suchen. An Stelle des verstorbenen Vorstandsmit­glieds Heinrich Schad II. wählte man einstimmig W.lhclm Port II. Unsere erste diesjährige Ge­meindeholzversteigerung hatte einen gu­ten Besuch aus der näheren und weiteren Um« ;egend aufzuweisen. Trotzdem blieben die Preise sinter den vorjährigen zurück. Es kosteten Buchen- cheiter 11 bis 12 Mark, Buchenknüppel 7 bis 8 Mark pro Raummeter. Noch viel größer ist der Ein­nahmeausfall der unserer Gemeindekasse durch die sehr geringen Nutzholzpreise entsteht.

Kreis Alsfeld.

Z Dannenrod, 28.Jan. Im Saale der Wirt- schäft von Heinrich Handstein III. hielt am Sonn­tag der Krtegcrverein Dannenrod die Feier seines 25jährigen Bestehens ab. Rach einem Gesang der Schüler eröffnete der Präsident des Kriegervereins, Georg Sehrt, die Feier mit der Begrüßung der zahlreichen, auch von auswärts erschienenen Besucher. Bür­germeister Koch trug dann die Geschichte des Vereins vor. Rach dieser ist der Verein am 27. Dezember 1934 von 27 Mitgliedern (17 ak­tive und 10 passive) gegründet worden, als Gründungstag sei der 1. Januar 1905 anzusehen. Der gleichzeitige Anschluß an die Kriegerkame­radschaft .Hassia" und an den Kriegervereins­bezirk Homberg wurde beschlossen. Vier Grün­der gehören noch heute dem Verein an. 21 Mit­glieder waren im Weltkriege, 16 aktiv am Kampfe beteiligt, 3 sind auf dem Felde der Ehre geblieben. An Leistungen des Vereins seien ge­nannt: Die Anschaffung der Vereinsfahne und deren Weihe am 12. und 13. Juli 1908, das ®c- faUenen-Denkmal auf dem hiesigen Friedhof (Sommer 1921) und der Schießstand auf der Tannenplatte in 1925. Zum Schluß forderte der Redner zur weiteren Pflege des kameradschaft­lichen Geistes auf. Runmehr hielt Rektor Otto Weber, Butzbach, der von 1903 bis 1905 an der hiesigen Volksschule als Lehrer wirkte, der Grün­der und 1. Vorsitzender des Kriegervereins war, die Festrede. In seiner Ansprache brachte er zu Herzen gehende Worte, den kameradschaftlichen Geist zu wecken und zu erhalten, er schilderte die Entstehung und Entwicklung des Kriegervereins- wesens, die Ausgaben der Kriegervereine und betonte den guten Willen zur heutigen Staats- form, sowie den praktischen Wert der früheren Heeresschule. Den Schluß seiner Rede bildete das Hoch auf den Reichspräsidenten und das ge­meinsame Abs.ngen des Deutschlandliedes. Als­dann überreichte Amtsgerichtsrat ©unörum.

Homberg, al6 Vorsitzender des Dezkrksverban» deS der Kriegervereine unter Glückwünschen zum Vereinsjubiläum, zugleich dankend für die seit­her bewiesene Treue durch 25jährige Mitglied­schaft, folgenden Dereinsmitgliedern Ehren­urkunden: Heinrich (Bodner HL, Johann Adolf Sack, Peter Schmidt und Ludwig Stumpf; außerdem wurde Rektor Weber unter gleichzeitiger Aeberreichung einer Ehren­urkunde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Ramens aller Geehrten dankte dieser für die Auszeichnung und Wertschätzung. Der Klein- kaliber-Schühenverein Dannenrod ließ durch sei­nen 1. Vorsitzenden, Heinrich Schmitt, unter Glückwünschen dem Druderverein einen Fahnen­nagel überreichen. Hieraus folgte ein Lichtbilder­vortrag des Lehrers R. S ch m o l l, Elpenrod, der es verstand, mittels seiner kernigen Aus­sprache, von echtem Humor durchwürzt, fesselnd auf die Zuhörer zu wirken. Der erste Teil des Vortrages behandelte die verlustreichen Kämpfe der 5. Armee unter dem deutschen Kronprinzen bei Verdun 1916, der zweite Teil zeigte die Kämpfe in Flandern 1917. An passenden Stellen fang der Kirchenchor Dannenrod unter Lei­tung von Pfarrer Kalbhenn, Maul­bach. Mit herzlichem Dank an alle Betei­ligten für den schönen Abend brachte daS Mitglied des Kriegervereins Wilhelm Heinrich Karl Küster gegen 11 Uhr das Schlußwort.

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