u<h Schuhe und > im freien Handel r t worden. Da Rat ine Verordnung er- cikarbeiter und ib, Schuhe zu taufen, ihrer Lebensmittel- teiltet, daß auf un- lM von 2.2 MiTlio- Srlaubni« haöen,
Wirt
Akt H WnMchen rs.
chchßicht ißlanl».
A^Das Zen^, PEe, beschloß die 1 bchulpflich^ und Wahres 1930 31 w Jahren und ab fahren. Außerdem M eine ein- big Rinbet von 11 big t die die Rational. Xn Industriestädten rkn auf 1930 3 M Lehrgang für ■et, welche die Sle- )re beendet haben, n sind, so beftvmir* cdern, die Linsüh- iW Äs die wich, bagne der ganzen »etrachten.
i&igä Wtor,
Sebuna ’M.
xCtbin9iJan9e- die nicht
’Äi”,';*
Eichvon^Z Jt toorbcn ist. ?, PA 0 Anteile v? bars an.
Welt.
Pl
eiten ergangene An- inesReichsauö- pfung hat Veranlal. Unheil in einer vor- liserin-Friedrch-Haug erörtern. Erschienen ^Ministerien, Ländern vers ichcrungs ans! alten, schäft, des Deutschen
rita äu&trt fid) in, bieielbfijüb* aeltbl hat, nm- folg .
deutschen ^KMt e um zwei Arde ti- Sarmersfrauunh des unverhel ein gedeihlicher E
. n in Südwefl dull-e Äf« WZ “lSÄsio* “nb hielu„9ti f-i”!h'r botThenb -*vin' ■ mUV Ä'ri’n ,onfinden.^ rpe bi|6un9,Krfl.'rhd)‘^ ölten Jn? !Kät)en im ^üglingspflege - n Vfluf einsamer igsltt-ie au ,^tün.
■JÄtiS • « -»--■ Diel" fct ,u rfl^n Detfen.
E'haben l1^ bler
©iäbtetagtf, der jtrantcnlaffen usw. Lebhafte LttiSfprache ergab Einmütigkeit über die Rot- wendigteit. Behörden, Wissenschaft. Aerzteschaft. Sozialversicherung, öffentlich« und freie Wohl- sahrtspflege in einem zentralen Reichs ausfchuh zusammenzufassen, aber auch auf die Zu- fammenarbeit in den Ländern und Provinzen hinzuwirken, damit unter voller Ausnutzung der vorhandenen Einrichtungen mit ihrem technischen und wissenschastlichen Rüstzeug die Kräfte zu planmäßiger und sparsamer Zusammenarbeit verbunden werden. Es kommt daraus om, die an Krebs Er- krankten s r ü h z e i t i g zu erfassen, da die Heilbehandlung im Frühstadium aussichtsreicher und weniger kostspielig ist. Ferner ist dem Ausbau der nachgehenden Fürsorge entscheidender Wert beizulegen. Die wirt- schastliche Rotlage verbietet tue Schaffung neuer kostspieliger Einrichtungen. Hm so notwendiger ist es, durch schrittweises Borgehen und durch Ausbau deS Vorhandenen dieselben Grsolge an- zustreben, die dos Ausland mit größeren Mitteln erzielt.
R 100 startet nach Kanada.
London, 29. 3uli. (WTB. Funkspruch.) DaS britische Luftschiff R. 100 ist heute früh um 3.45 Hhr von Eardington zum Fluge nach Kanada g e st a r t et. An Bord befinden sich 44 Personen. Eeschwadersührer Booth hat da- Kommando. Die Flugstrecke beträgt 3242 Meilen und geht über Birmingham, die Irische See, Dublin, Roscommon, den Atlantischen Ozean nach Rord-Reusundland, über Anticosti und dann den 6t. Lorenzstrom hinaus an Quebeck vorbei nach Montreal. DaS Lustschisf R. 100 führt über 30 Tonnen Brennstoff mit fich. Man rechnet damit, daß die Fahrt nicht länger alS drei Tage dauern wird. ES befinden fich jedoch vorsichtshalber Lebensmittel für fünf Tage an Bord. Die Blätter betonen, daß R. 100 das fchnellste Luftschiff der Welt fei, weil eS bei Derfuchen eine Geschwindigkeit von 81,5 Meilen in der Stunde erreichte. Es ist 709 Fuß lang, der Höchstdurchmelfer beträgt 131 Fuß und die höchste Höhe 133 Fuß. Seine Ku- biktapazität beträgt über sünf Millionen Kubik- suh. LS hat eine (Sesamwerdrängung von 156 Tonnen und ist ausgerüstet mit sechs der leichten Roll-Royce-Condor-Motoren, die ihm insgesamt 3900 Pferdestärken verleihen.
Hilfe für Jlcurobe.
3m RegierungSgebäude in Breslau fand eine Besprechung über die weiter zu trefsenden Maßnahmen zur Hntcrstühung von Witwen und sonstigen unterstützungsberechtigten Angehörigen tödlich verunglückter Bergleute im niederschlesischen Steinkohlenrevier statt. Die Der- hondlungen ergaben ein erschütterndes B i l d v o n de r R o t l a g e, in die die ohnedies schon wirtschastlich besonders bedrückte Bevölkerung des niederschlesischen Kohlenreviers durch daS Unglück geraten ist Wenn auch bereits namhafte Summen für die Rothilfe gezeichnet sind, so reichen doch diese Summen bei den Gröhe des HnglückS und der allgemeinen Rot. bei weitem nicht aus, das Elend zu beseitigen. ES ergeht hiermit nochmals der dringende Appell an alle Devölkerungskreise, weitere Spenden zur Verfügung zu stellen.
Die Hilfsaktion im italienischen (Erbbebengebld.
Nach einem amtlichen Bericht über die Hilfsaktion im Erdbebengebiet können nunmehr sämtliche zur Behebung der Notstände eingerichteten Hilfsdienste als vollständig durchorganisiert gelten. Die Arbeiten zur Bergung der Toten sind fast beendet. Die regelmäßige und ausreichende Verteilung von Lebensmitteln und anderem dringenden Bedarf ist gesichert. Der sofortige Bau von festen Wohnungen für die Obdachlosen soll in der kommenden Woche in Angriff genommen werden, sowie das nötige Baumaterial verfügbar ist. Die Wiederaufbauarbeiten werden von Privatunternehmungen durchgeführt. Die neuen Siedlungen werden in unmittelbarer Nähe der heimgcsuchten Ortschaften errichtet. Der König ist von seiner Reise ins Erdbebengebiet nach Rom zurückgekehrt und hat die Summe von 100 000 Lire zu Gunsten der vom Erdbeben heimgesuchten Bevölkerung gespendet. Der Finanzzminister hat verfügt, daß in 18 Gemeinden der Provinz Potenza die Eintreibung der Steuern unterbleiben soll.
Don der deutschen Grönlandexpedition.
Bon der deutschen Grönlandexpedition traf bei den „Hamburger Rachrichten" folgendes Telegramm ein: „Mit dem 10 000-Tonnen-Motor- schöner ..Hvidrifke" durchbrachen Wegener und der Schiffer Olfen in zweitägiger schwerer E i s a r b e i t die Packeisspcrre unter Anwendung von 65 Dynamitsprengungen. 3n zwei Fahrten gelang es. daS gesamte Expeditionsgepäck zum Kawarujukgletscher zu schassen. Der Transport des Gepäcks auf dem Gletscher mit Hilfe von 25 Islandponnys ist bereits im Gange. Wegener." Hierzu schreiben die „Hamburger Rachrichten": Rach dreimonatiger Arbeit hat die Expedition, die seit Anfang Mai nur wenige Kilometer von ihrem vorläufigen Ziel von einer undurchdringlichen Eisfperre aufgehalten wurde, den Ka- marujukgletfcher erreicht, über den sie den Aufstieg zum 3 s l a n d e i s versuchen will. Das Gepäck von 120 000 Kilogramm Gesamtgewicht muß nun in zahllosen Pserdclasten auf eine Höhe von mehr als 1 000 Meter gebracht werden. Wegener hofft, daß der Transport bei dem überall noch lagernden Winterschnee, der alle Spalten Überdeckt, reibungslos vonstatten geht, immerhin dürfte der größte Teil des Sommers mit dem Gepäcktransport vergehen.
Dronlheim feiert die Einführung des Lhristentum».
Mit großer Prachtentfaltung begannen die Olas-Festlichkeiten in Ridaros (Drontheim). Unter Teilnahme des norwegischen Königshauses wird die Einführung des Christentums und gleichzeitig das 900jährige Bestehen der Domkirche sowie die Einweihung des neuen gewaltigen Langschiffes des Domes, dessen Einrichtung 25 Sabre beansprucht hat, und das nunmehr die größte Orgel Europas und einen einzig dastehenden Kreuzaltar beherbergt, gefeiert. Eine Prozession von 400 norwegischen Geistlichen, sämtlichen Bischöfen des Landes und einer großen Reihe hoher Geistlicher aus Schweden, Dänemark und 3sland, sowie Vertretern der evangelischen Kirche und theologischen Fakultäten aus Deutschland, Frankreich und England leitete die Feier »in, die sich zu dem größten Kirchenfeft entwickelte, daS der Rorden je geseb»-
Die Gießener Meierhöhung nicht genehmigt.
Beim Kreisamt Gießen ist von dem hessischen Ministerium des Innern das nachstehende Schrei- ben zur Weitergabe an die Gießener Stadt- Verwaltung eingegangen und sofort der Stadl- Verwaltung zugeleitct worden:
„Der Herr Minister für Arbeit und wirtschaft hat erklärt. In eine Erhöhung der gesetzlichen Miete in der Stadt Gießen nicht einwilligen ja können. Maßgebend für die Entschließung war die Tatsache, daß die Gebühren für S t r a h e n r e i n i g a n g und Müllabfuhr auf die Mieter abgewälzt sind. In den Städten Mainz und Offenbach, wo die eben genannten Gebühren allein den hausbefih treffen, ist eine Erhöhung der gesetzlichen Miete erst im Rechnungsjahr 1929 beantragt worden, al» der Beschluß gefaßt wurde, den Gebäudesteuerersah auf über 40 Rpf. je 100 Mark Steuerwert zu erhöhen. Auch die Stadt Worms, wo die Straßenreinigungskosten die Mieter treffen, hat im Rechnungsjahr 1930 eine Erhöhung der Gebäudesteuer auf 35,2 Rpf. Je 100 Mark Steuerwert beschlossen, ohne daß Antrag auf Erhöhung der gesetzlichen Miete gestellt worden wäre.
3d) empfehle Ihnen, den Oberbürgermeister der Stabt Gießen alsbald entsprechend zu beschcl- den und ihn zu ersuchen, diese Verfügung dem Stadtrat umgehend zur Kenntnis zu bringen. Der S t a b I r a t wird fich darüber schlüssig werden müffen, ob er angesichts der neuen Sachlage auf den beschlossenen Steuersätzen beharren, oder eine andere Steuerlastenoerteilung beschließen will."
Wie wir hören, wird sich der Finanzaus- schuß des Gießener Stadtrats schon in
den nächsten Tagen mit der neuen Sachlage beschäftigen.
Gteuerausschlagssahe Hess. Gemeinden im Rechnungsjahr 1930.
In den nachstehend verzeichneten Gemeinden wer
den, einer amtlichen Gewerbe st euer hoben:
Mainz Offenbach Worms Gießen Darmstadt Bingen Friedberg Alzey Bensheim Bad-Nauheim Butzbach Heppenheim
Zusammenstellung zusolge, und Grundsteuer
Gewerbe st euer
vom Ertrag
vom Kapital
Pf.
Pf.
400
75
420
65
243,3
83,3
220
55
280
60
240
48
344
115
330
90
272
98
300
70
330
80
333
88
an er-
Grund st euer für Gebäude f. sonst. Grundbesitz
Pf.
Pf.
Mainz
70
50
Offenbach
65,5
60
Worms
35,26
35,62
Gießen
35
35
Darmstabt
42
60
Bingen
12
24
Friebberg
20
40
Alzey
40
62
Bensheim
27
53
Bab-Nauheim
14
30
Butzbach
20
40
Heppenheim
36
63
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 29. 3ult 1930.
Hessischer Städtetag und neue Kommunalsteuern.
Der Hessische Städtetag ist von seinem Borsitzenden, Oberbürgermeister Dr. Kelle r (©ie- ßen), auf nächsten Dienstag nach Frankfurt a. M. zu einer dringendenSitzung einberufen worden. Die Beratungen werden den durch die Notverordnung des Reichspräsidenten fürbieOemeinben gegebenen Möglichkeiten auf steuerlich e m Gebiete (Bürgersteuer, Biersteuer, Getränkesteuer) gelten.
50 Jahre Akademisch-Theologischer Verein an der Universität Gießen.
Dom Mittwoch, 30. Juli, bis Freitag, 1. August, feiert berAkabemisch - Theologische Verein an unserer Universität fein 50. Stiftungsfest. Der Verein würbe am 9. Januar 1880 auf Anregung von Abolf o. H a r n a rt, ber damals an ber hiesigen Universität orbentlicher Professor ber Kirchengeschichte war, gearünbet. Die ursprünglich ganz freie unb lose wissenschaftliche Vereinigung von Stubenten ber Theologie ent- wickelte sich halb zu einer schwarzen, nichtsarben- tragenben wissenschaftlichen Verbinbung, bie Fahne (Farben: Dunkelblau-weiß-hellblau) unb Zirkel an- nahm. Seit bem Jahre 1883 gehörte sie bem spä- teren Eisenacher Kartell Akabemisch-Theologischcr Vereine an. Dieses entwickelte sich burd) Verschmelzung mit bem Leipziger Kartell im Jahre 1929 zu bem Schmalkalbencr Kartell Theologischer Serbin- düngen an Deutschen Hochschulen. Wöchentlich einmal finden sich bie Mitglieber bes Vereins zur wissenschaftlichen Sitzung zusammen. Ziel tiefer ge- rüeinsamcn Arbeit ist „die Erziehung zur Wissen- schaftlichkeit unb bie Pflege ber Freundschaft in ernster christlicher Verantwortung vor bem Theologenberuf unb seinen Ausgaben". Diesen Geist eines regen unb wachen Verantwortungsgefühls für die theologische Wissenschaft unb bie Kirche bezeugen bie vielen hessischen Pfarrer unb Dozenten ber Theologie an beutschen unb auslänbischen Hochschulen.
An seinem 50. Stiftungsfest möchte ber Verein für tiefen Geist in ber Oefsentlichkeit Zeugnis ablegen. Zwei öffentliche Veranstaltungen werben stattfin- ben, zu benen bie Gießener Bevölkerung eingelabcn ist. Am Donnerstag, 31. Juli, 9.30 Uhr, findet ein 5 e ft g o 11 e 3 b i e n ft in der Stabtkirche statt. Die Predigt wirb A. H. Superintenbent Lic. theol. Johannes Bornemann aus Goslar, bie Liturgie A. H. Repetent Mag. theol. Heinrich Falk aus Gießen halten. Darauf folgt um 10.30 Uhr ber F » st 3 ug zur Universität. Hier findet ein ebenfalls öffentlicher Festakt statt. Die Festwissenschaft hält Kartell-A.H. Privatdozent Pfarrer Dr. theol. Heinz Laag aus Greisswalb-Groß- Bünzow. Das Thema lautet: „Die altchristliche Plastik Spaniens im Lichte ber neuen Ausgrabungen von Tarragona". Beim Festakt wirb auch bie Fest- fchrift „Stromata, Festgabe bes Akabemijch-Theolo- gischen Vereins zu Gießen im Schmalkalbencr Kartell anläßlich seines 50. Stiftungsfestes" überreicht werden, bie unter Mitarbeit von Ehrenmitgliebern unb Alten Herren bes Vereins von A. H. Prof. Dr. theol. Geora Bertram herausgegeben ist. Sie ist ein Beweis für ben guten wissenschaftlichen Geist, ber bie theologischen Vereine an Deutschlands Hochschulen beseelt. Aus ber Reihe ber Arbeiten seien bie für bie hessische Kirchen- unb Volkskunbe bedeutsamen hervorgehoben: Archiodirektor Dr. theol. Fritz Herrmann: Aus ber Mainzer Schwebenzeit 1631—1636, Pfarrer Heinrich Bech- to l sheimer: Karl Friedrich Bahrdt in feiner Gießener Zeit (1771 bis 1775), Superintendent i. R. Dr. theol. et phil. Friedrich gl Öring: Liturgische Probleme in Hessen. Eingerahmt wird bie Festschrift burd) Beiträge zweier Ehrenmitglieber. E. M. Prof. Dr. theol. et phil., Dr. jur. et med. h. c. Abolf v. Harnack hat bem Verein eine Begrüßung geschrieben, bie burd) seinen Tob zu einem Abschiedsgruß würbe. Im Schlußbeitrag aber vermittelt Prof. Dr. theol. et phil. Gustav Krüger, ber Senior ber hiesigen theologischen Fakultät, einen Eindruck bes Erlebens seiner Amerikareise, inbem er bie Abschiedsrede bietet, bie er als Austauschprofessor an ber Universität Ehikago gehalten hat. Die letzten Worte bieser Ansprache, in benen bas Pauluswort aus 1. Kor. 13 vom Unioersitätsstand- punkt aus umgeformt ist, atmen ben Geist, ber in ben Akabemisch-Theologischen Vereinen gepflegt wird: „Nun aber bleibe Wissenschaft, Leben, Ehr
furcht, biefe brel; aber bie Ehrfurcht ist bie gröheste unter ihnen."
Zum Schluß sei noch einmal bie evangelische Bevölkerung Gießens zu ben beiben öffentlichen Veranstaltungen bes Donnerstags eingelaben. J. H. K.
Gictzcner Wochctrmarktp reise.
Es kosteten auf dem heutigen Woche nm ar kt: Butter 160 bis 180, Matte 30 bis 35. Wirsing 10 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 biS 15, Spinat 25 bis 30, Römischkohl 8 bis 10, grüne Bohnen 20 bis 25, gelbe Bohnen 25 bis 30, Unter-Kohlrabi 10 bis 12. Erbsen 20 bis 25, Tomaten 30 bis 50, Zwiebeln 10 bis 15. Pilze 30 bis 35, Kartoffeln 6 bis 7, Frühäpfel 20 biS 25, Falläpfel 5 bis 6, Birnen 20 bis 30, Dörrobst 30 bis 35, Sauerkirschen 40 bis 45. Heidelbeeren 30 bis 35, Stachelbeeren 15 bis 20. Johannisbeeren 20 bis 25, Pflaumen 30 bis 35, Mirabellen 40 bis 45, Reineclauden 50 bis 60. Himbeeren 40 bis 45, Brombeeren 45 bis 50, Aprikosen 50 bis 55, Pfirsiche 60 bis 80, Msse 60 bis 70, Honig 40 bis 50. junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 biS 120 Pf. das Pfund; Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Tauben 70 biS 80, Eier 11 bis 12, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 10 bis 20, Salatgurken 15 bis 40, Einmachgurken 2 bis 5, Endivien 10 bis 20, Ober-Kohlrabi 8 biS 10, Rettich 10 bis 15 Pf. das Stück; Radieschen 10 bis 15, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10 Pf. das Bund; Kartoffeln 5,50 bis 6 Mark der Zentner.
Äornotizen.
— lagestalenber für Dienstag. Stabttheater: ,In ber Iohannisnacht", 19.30 bis 22.30 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Insel ber Verschollenen"; auf ber Bühne: ber internationale Tanzslar Matsera.
— Stadttheater Gießen. Man schreibt uns: Heute, um 19.3 0 Uhr, einmalige und letzte Wiederholung der Operette „Sn der Iohannisnacht" von Jean Gilbert. Frau P r a s ch- Grevenberg (Ehrenmitglied des Meininger Landestheaters) verabschiedet sich für diese Spielzeit vom Gießener Publikum. Hans Hais tritt zum letztenmal in Gießen auf, da er aus dem Ensemble ausscheidet. Die Aufführung ist als Sondervorstellung in den Rahmen des Ferienkurses der Landesuniversität einbezogen. Musikalische Leitung Kapellmeister Fritz Cuj6; Spielleitung: der Intendant; Choreographie: Ewald Däulke; mitwirkende Damen: Döring, Hetz. Jahn, Mewes; Herren: Hais, Hub, Linkmann, Wahlen, Zingel.
** Militärisches Biwak bei Marburg. Das I. Datl. 15. Inf.-Regt,, Gießen, befindet sich vom Mittwoch, 30. Juli, bis 31. Juli zu einer gröberen Hebung autzerhalb des Standortes und wird am 30. Juli abends auf dem Eyriax-Weimar bei Marburg friedensmäßiges Biwak beziehen. Das Biwak findet feinen Abschluß in einem großen Zapfenstreich, der von der Giehener und Marburger Militärkapelle ausge- sührt wird. Der Gießener Bürgerschaft ist Gelegenheit gegeben, fich das Biwaklager anzusehen und den Zapfenstreich zu hören, da man noch mit dem Zuge von Marburg ab 23,20 Uhr zurückfahren kann.
** Tragischer Tod im Dienst. Heute früh gegen 8 Uhr erlitt der Reichsbahnsekretär Karl Christ, der seit langen Jahren bei der hiesigen Fahrkartenausgabe beschäftigt und nur die letzten Jahre infolge vorgeschrittenen Alters bei der «ta- tionskass« tätig war, einen Herzschlag unb verstarb kurz darauf. Der sofort herbeigerufene Reichsbahnarzt Dr. Neumann-Spengel konnte nur noch den Tod des bedauernswerten Mannes feststellen Herr Christ stand im 62 Lebensjahre und war über 40 Jahre im Reichsbahndienste. Seit seiner Jugend am Gießener Fahrkartenschalter beschäftigt, war er in der Stadt unb in der Umgegend «ine bekannte Eisenbahnpersönlichkeit. Die Reichsbahn verliert in dem Verstorbenen einen pflichttreuen und vorbildlichen Beamten.
•• Gemeinsame Hebung ber Freiwilligen Feuerwehren. Gestern abenb fanb auf Oswalbsgarten eine gemeinsame Uebung ber hiesigen freiwilligen Feuerwehren unter Leitung von Branddirektor Braubach statt. Diese gemeinsame Uebung galt als Vorbereitung zu bem im September ftattfinbenben 75. Jubiläum beiber Wehren. Die einzelnen Bewegungen würben exakt burchgeführt. Dor Beginn ber Uebung erhielt Gastwirt Jean Amolb eine settene Auszeichnung des । Hessischen Feuerwehrverbanbes für 50jährige Zuge- Hörigkeit zur Freiwilligen Gallschen Feuerwehr in I Gegenwart bes Chefs ber Gailschen Feuerwehr.
Herrn Generaldirettor Dr. jur. Gall, ausge« händigt.
•• Hervorragender Erfolg des Oie« hener Schützenoereins. Beim 19. Deutschen Bundesschießen, das zur Zeit in Köln stattfindet, beteiligte sich der Gießener Schüpenverein am Schnellscucrschießen, ein Konkurrenzschießen der besten Schutzen Deutschlands. Bei diesem Schießen errang der Vertreter des hiesigen Schützcnverin^ Herr Heinrich Appel, ben 11 goldenen Konkurrenzbecher mit der sehr guten Leistung von 120 Punkten in der festgesetzten Zeit von 20 Minuten.
•• A n ben Rhein! Das Hapagbureau 6. Loeb in Gießen hatte om vorigen Sonntag wiederum eine ber beliebten unb immer sehr abwechslungsreichen volkstümlichen Rheinfahrten veranstaltet, die auch biesmal wieder einen außerordentlich starken Zuspruch — an ber Fahrt nahmen etwa 600 Personen teil — fanb. Morgens um 6.30 Uhr ging es mittels Sonberzuges von Gießen ab über Lab-Nauheim, Friedberg Lab Homburg, Frankfurt a. M.-Höchft nad) Mainz Kastel. Wenn man auch in Mainz mit einem anftänbigen Regen empfangen würbe, so erfuhr badurch bie frohgemute Stimmung boch keine Beeinträchtigung. Aus dem bequemen unb mit guter RestaurationsmäAlichkelt versehenen Dampfer „Drachenfels" ging es, bei zwar trübem, aber doch wieder trockenem Wetter, während zwei Kapellen abwechselnd eifrig musizierten, unb ber Ab. Isheimsche Gesangverein aus Grüningen mit einigen schönen Gefangen erfreute, zunächst nad) Rübesheim, wo von vielen feuchtfröhliche Station gemacht würbe, währenb anbere einen leiber burd) Regen in Mitleibenschaft gezogenen Ausflug nach dem Niederwalddenkmal machten. Allmählich klärte sich bann aber zur Freube ber Fahrt- teilnehmer bas Wetter auf, fo daß man bei Sonnenschein unb heiterem Himmel in Aßmannshaufen ankam unb von hier aus nach etwa zweistündiger Mittagsraft bei schönem Sommerwetter ben Schluß- teil ber Fahrt burd) bas herrliche Rheintal bis Koblenz zurücklegen konnte. Das günstige Sommerwetter würbe bann in Koblenz noch zu Spaziergängen In ber Stadt und zu mancherlei Besichtigungen eifrig benutzt, bis man kurz nach 20 Uhr den «onderzug zur Heimfahrt nach Gießen wieder bestieg unb währenb ber Fahrt burd) bas herrliche Lahntal noch manche schöne Freube an ber Natur erleben konnte. Der gesamte Fahrtverlauf war bank ber vortrefflichen Organisation ber Reise unb bank ber umsichtigen Fürsorge burd) bie Reiseleituny ein Genuß für bie Fahrtteilnehmer, an ben biefe sicherlich noch lange gerne zurückbenken werben.
•• Sommer-Sonbersahrten veranstaltet, wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist, die Verkehrsgesellschaft Siemer & C o. in München, deren Vertretung in Gießen bas Hapag-Reisebüro Loeb unb bie Firma Wilhelm Moeser haben, lieber bie verschiedenen Reifen gibt bie Anzeige näheren Ausschluß.
Oie Wetterlage.
-------u.
Loi
AXS 23
Uta
o
Wien
<8
17
— Ingi
/o " OG lUaOcnt 3d 7^
rtnmbg -»’-m ,0 V4X Oedlm W ur
-Trinkt tß
------------------------------------' f 12 ® 17
Oslo .
G **
© wolkenlos. O nenn, ornm oeoeett e vorna Ooeoeciv •Rege< < Sehnet c Oreupem • neoei X lewilter ©umdsbiiL -O sc*» iclchier Osi »nljjioer ^uflsoowes» Murmijchei norowe$| Oie Piene fliegen mit dem winde Oie oooen Stationen jtenenden la* len geben die Temperatur an. Pk Limen veromdco Ort« n" -«Ktic® lut neeruniveau urngtrecunetca Lvlldfutfc
Wettervoraussage.
Das neue Fallgebiet lagerte heute morgen über den britischen Inseln. Seine Ausläufer an der Südseite erstrecken sich dabei bis über Deutschland Im weiteren Bereich der Störung folgt etwas kühlere ozeanische Luft, welche vorerst den Witterungscharakter noch wechselhaft gestaltet und auch zu Regenschauern führt. Der gleichzeitig damit verbundene Barometeranftieg dürfte zur Geltung kommen, so baß eine leichte Besserung zu erwarten ist.
Aussichten für Mittwoch: Wcchselnb be- wölkt mit Aufheiterung, noch Schauer, mäßig warm.
Aussichten für Donnerstag: Meist trocken, teils wolkiges, teils ausheiternbes Wetter.
Lufttemperaturen am 28. Juli: mittags 20,9 Grad Celsius, abends 15,5 Grad; am 29. Juli: morgens 16 Grad. Maximum 21.7 Grad, Minimum 15,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Julu abends 22 6 Grad; am 29. Juli: morgens 17,6 Grad. — Niederschläge 0,8 mm. — Sonnenscheindauer drei Stunden.
Keiferoetferbienft
Garmisch-Partenkirchen: 15 Grad, Südwind, heiter bis halb bedeckt.
Swinemünde: 17 Grad, Südwind, Nebel.
Verantwortlich für bas Feuilleton 123.: Dr. Fr. W. Lang e.
SHELL AUTOOELE
• cuufutvdhten nachdem SHELL-FÜHRER • für dU Schmierung von Uraflfahr&ugcn


