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Aus dem Amtsverkündiqungsblatt.

* Das Aintsverkündigungsblatt Ar. 31 vom 25. April enthält: Straßensperre. Feldbereinigung in der Gemarkung Aonnenroth. Krüppelfürsorge.

Gesunde, tierärztlich untersuchte

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11 gewonnen, 1 unentschieden gespielt und 2 ver­loren DaS Torverhältnis lautet 27:5.

3. Jugend In Steinbachs Jugend sand sie einen körperlich stärkeren Gegner. Mit großem Eifer und Siegeswiticn konnte 1900 einen 3:0- Sieg erzwingen.

Handball im T. D. Londorf.

Spklocrcinigung 1900 Girhcn 1. Jugend

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Eine oerkehrstechnische Großtat!

Schon lange war bekannt, das; die Kreuzung Südanlage-Goethe strafte eine Gefahren» ecke erster Klasse ist. Als man dies auch an beru­fener Stelle durch einige schwere Zusammenstöße gewahr wurde, versuchte man den Uebelstand zu

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Mittwoch, den 30. April

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V.f.V. Leichtathletik.

Da- von der Leichtathletikabteilung veranstal­tete Lang- und Mittelstrcckcnlaufen wurde da­durch eingeschränkt, daß FD. Weilburg nicht tetlnahm und D. s. L. Wetzlar nur die Ougend- und Frauenkonkurrenzen belegte. DaS interessan­tste Rennen war der 5000-Meter-Lauf, zu dem Der Waldlausmeister Heberling vom Wetz­larer Sportverein, Heise, Schneider, Bütt­ner, Henn« und MeweS vom D. s D. star­teten. Dem von Heise und Heberling vorgelegten Tempo waren die anderen nicht gewachsen. 3n schneidigem Endspurt schüttelte Heise seinen Geg­ner, der ihm während des ganzen Rennens dicht­auf folgte und mit ihm um die Führung kämpfte, ab und entschied in glänzender Zeit da« Aennen für sich- Auch die anderen Aennen, besonders der S00-Meter-Lauf der Frauen waren recht inter­essant. Nachstehend die Ergebnisse:

5000 Meter für Aktive:!. Heise, B.f.B. 08, 16,29 Min.; 2. Heberling, Sportverein Wetz­lar: 3. Schneider, B. f. B. 08.

-xiovO-Meter-Staffel: 1. B. f. B. 08, 9,45 Min.; 2. D. s. L. Wetzlar, 9,47 Min.

'gOO Meter für Frauen: 1. Pfaff, B. f. L., Wetzlar, 2,55 Min.: 2. Daum, D. f. B. 08; 3. Fr. Müller, D.f.D. 08.

10 0 0 Meter A.-Jugend: 1. Cullmann, D.I L. Wetzlar, 2,57 Min.; 2. Steuerwald, D.f.D. 08; 3. Matctzki, D. f. D. 08.

1000 Meter D. - 2 ugend: 1. W. Paulus, D.f.D. 08, 3,12 Mist; 2. Simon, D. f. D. 08; 3. Ludwig, D. f. L. Wetzlar.

V. f. B.

Man hatte sich von den WormserAlemannen" auf Grund -ihrer in letzter Zeit erzielten Resultate viel versprochen und wurde auch keineswegs ent­täuscht. Was jeder einzelne der Mannschaft an Start- und Laufvermögen, Wendigkeit usw. bot, ist kaum zu übertreffen. Das Treffen dürfte der Platz­mannschaft gezeigt haben, was ihr fehlt. Cs gebrach ihr durchaus nicht an technischer Fertigkeit, in der sie den Kästen anfangs mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar leicht überlegen war, sondertz an der körperlichen (Gewandtheit. Als die V. s. B.-Clf noch frijd) war, waren ihr Zuspiel präzis und ihre Angrisse sristemvoll und gefährlich, um dann nach und nach ungenauer, zeitweise sogar schlecht zu wer­den. Für ein Samstagabendspiel war der Be­such sehr gut. Der gebotene Sport, besonders seitens der Käste, dürfte allgemein befriedigt haben. (Wichen begann sofort mit schnellen Koinbinationsangrisfen. Worms sand sich ebensalls, seine Angrisse erschienen aber nicht so planvoll. Auf beiden Selten wurden mehrere, sichere Chancen ausgelassen. V. s. B. hatte eine Kleinigkeit mehr vom Spiel und ging durch den Mittelstürmer bald in Führung, mußte sich aber später den Ausgleich gefallen lassen. V. f. B. war dann aber dem von Worms vorgelegten Tempo nicht ganz gewachsen. Trotzdem blieb das Spiel offen,; bis zur Pause 1:1. Die zweite Halbzeit stand im Zeichen der Ueberlegenhcit der Gäste, die kurz nach Wiederbeginn das zweite Tor erzielten. B. f. B. vermochte vorübergehend zu drängen, bis der Gegner wieder das Spiel diktierte und und kurz

Morgen Mittwochnachmittag ab 4 Uhr:

Tanz-Tee

Abends ab 8 Uhr:

Ehren-und Abschiedsabend

der Kapelle Jos6 Aulbach

Gesellschafts -Tanz

Donnerstag, den 1. Mai: Zum ersten Male

Gastspiel der Künstler-KapelleJoe Franzis

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Botin i* Vroener r'Miich A, «thenmarft? über« IP«», die durch fon- ' csivminslichen Cha- 1 ^SkMkinen nuljt bedeuicnd. Turrti aftien unter Führung gestern bis zu 5,6 r Maschinen plus 1,5 9, da man bei M/'i. Kren Beschasbqi/nqr- biMd) lagen dagegen da mit einem erneu* M rechnen sei. Trotz chseidepatier Mschen >s 20 Äühre lagen Atu auch Schuiihei; und m je 2,75 o.f). nach, L v,.h. Die Aktien be­ites konnten ihren y» : Abendbörse erteilen ich! behaupten, und die- v. $). hjher. Zu brach' lieichsbankvorzugsaktien von netto 3,15 o.f), n ist. Deutsche Anleihen i mehr (0 lebhaft, wie »er ruhig. Pfandbrief« r dem Zahltage gesucht. Seid über Ultimo eben- ntsgelb 5 bis 6,5 o.h. »e die Tendenz unrcg.l- jing von der Festigkeit i/Msuch formten bit Idjreik'n.21ud) Sprit- her beachtet.

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hintereinander aus 4:1 erhöhte'. Die letzten zehn Minuten gehörten dem Gastgeber. Er bestürmte da- Alemannentor, vermochte aber nur das Cckenvcr hältnis von 7:6 zu seinen Gunsten zu stellen.

Das Spiel der Ligarescrve gegen die erste des Weilburger Fuhballvcreins enttäuschte stark. V. s. B. war verstärkt durch zwei Ligaspieler und Weilburg in jeder Beziehung glatt überlegen. 5:0 lautete der ,6kg der Einheimischen.

Die dritte Mannschaft war bei der ersten Stein bochs zu Gast und erzwang trotz zahlcnmäftigcr Unterlegenheit ein 0:0.

Das Spiel der Alte-Herrcn.Mannschaft kam nicht zum Austrag.

I./15. Liga cigareserve.

Morgen, Mittwochabend, findet auf dem Wald- snortplatz ein Gesellschaftsspiel zwischen der ersten Fußballmannschaft des hiesigen Reichswehrbataillons I./15. und einer aus Spielern der Liga und Liga- rtferoe kombinierten Elf des V. f. B. statt. Die Reichswehr steht in stärkster Ausstellung, u. a. mit den bekannten Ligaspielcrn der Gießener Vereine wie: Böttiger, Flick, Henrichs, Schneider, Voeckler. V. f.B. tritt ebenfalls in llarkstmöglicher Besetzung an, muh aber die bei der Militärmannschaft spielen­den bewährten Kräfte ersetzen, was bei dem vor­handenen Spiclermaterial recht gut möglich ist.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Die Verhandlungen über einen Spielabschluft für die Ligamannschaft zerschlugen sich, so das; auch diese Mannschaft neben der Ligareserve fpielsrei blieb.

Eine kombinierte Mannschaft aus Spielern aller Mannschaften tra zu Hause auf die 2. Elf Weil­burgs. Die Gjeftener gewannen nach Belieben. Beim Seitcnwech el stand das Spiel 4:0 für die Hiesigen, während das Endresultat gar 9:1 lautete. Linksaußen spielte Keßler, der frühere linke Flü- gelstürmer der Ligaelf, überraschend out. Er brachte allein vier Treffer auf fein Konto. Aber auch alle anderen waren mit Eifer bei der Sache.

Das Spiel der 3. Mannschaft in Ehringshausen kam nicht zum Austrag.

Die 4. Els kam über Heuchelheims 2. Mannschaft zu einem schönen Ersolg. Zwar holte sich der Gast­geber durch einen Fernschuft bis zur Pause die Füh­rung (1:0), mußte sich aber im Verlauf der zweiten Halbzeit zwei Treffer gefallen lassen. Die Gießener errangen einen verdienten 2:1-Steg. Bei 1900 war der Torwart in ausgezeichneter Verfassung.

Jugcndspielc.

1. 2 ugend gegen DfD. Kurhesscn Marburg 1. Jugend (2:3 (1:1). 1900 mußte Ersatz ein- stellen und deshalb in veränderter Aufstellung antreten. Außerdem fehlte das sonst in dieser Mannschaft übliche gute Zusammenspiel, so daß der Gegner verdient gewann.

2. Jugend. Zum letzten Pflichtspiel dieser Serie trat sie auf dem Sportplatz an der Lie- bigshöhe gegen die 2. Jugend des DfD. 08 an und gewann nach schönem Spiel 3:0. DfD. konnte mit dem Wind im Rücken erst etwas drücken, doch dann kam 1900 auf und ließ sich in der ganzen zweiten Halbzeit das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Don 14 Pflichtfpielen wurden

zustande Die Gästemannschast war technisch und besonders auch körperlich überlegen, wodurch diese eine bessere Durchschlagskraft hatte. Dis zur Halbzeit warfen sie fünf Tore, während die Londorfer nur einmal erfolgreich fein konnten. Aach Seitenwechsel wieder verteiltes Spiel. Die Londorfer tarnen etwas auf und vermochten daS Spiel offen zu halten.

ArbeiterTurn' und Sportbund.

Wetzlar I Gießen 1 2:3.

Gießens erfte Mannschaft war am vergangenen Sonntag zum fälligen Serienfpkl in Wetzlar zu Gast. Die Gäste spielten mit Ersatz, die Cinhcimi- Ichen komplett. Vom Anstoß ab sah man ein sehr schönes Spiel. Bis zur Pause gelang es Gießen, zwei Tore vorzulegen. Rach Seitenwechsel ging aber Wetzlar mächtig aus sich heraus und konnte auch ein Tor ausholen. Bis zum Schluß nxir bann jede Partei noch einmal erfolgreich.

Lollar I Burkhardsfelden I 3:1.

Lollar hatte die erste Mannschaft Burkhardsfel­dens zu Gast. Die Gäste traten mit nur 1<> Mann an. Lollar mußte alles aufbieten, um sich mit dem wuchtigen Spiel der Gäste abiufinbcn. Dreimal ge­lang es ben Einheimischen erfolgreich zu sein. Die Gäste sicherten sich ihr Ehrentor.

Vorher hatte bie Zugenbinannschaft bic zweite Jugend Wicsecks zum Gegner. In der ersten Halb­zeit lieferten sich beide Mannschaften ein gleichwer­tiges Äpfel. Wieseck konnte mit viel Glück als knap­per Sieger das Feld verlaffen.

wieseck I Grohen-Linden I 4:0.

Großen-Linden war in Wieseck zu Gast. Wieseck kannte nach wenigen Minuten durch verwandelten Handclsmeter in Führung gehen. Wohl zeigten auch die Gäste gute Leistungen, doch scheiterte alles an der Abwehr des SchlußtrioS der Ein­heimischen. DereitS bei Halbzeit 4:0 für Wieseck. Wenige Minuten nach Wiederbeginn wurde das Spiel wegen AegenS vom Llnparteiischen abge­brochen.

Da« Spiel Wieseck lb Kinzenbach I kam in­folge eines Mißverständnisses nicht zum Austrag.

beheben, indem man in die Goccheslraße in Fahrt­richtung Löberstraße-Südanlage ein Warnungsschild mit dem bekannten Kreuzungszeichen stellte. Der (fr- folg machte sich in erwünschtem Sinne bemerkbar. Der Ersolg wäre noch bedeutend zu wrbcifcrn ge­wesen, wenn man auch in die Sudanlage in beiden Fahrtrichtungen diese Warnungsschilder ausgestellt hätte, denn auf dieser Strafte sind die größten Ge­schwindigkeiten beim llcberfabrcn der gesährlichen Kreuzung zu beobachten gewesen, zumal and) bie Subanlage vielfach von ortsunkundigen Kraftfah­rern im Durchgangsverkehr benutzt wird

Aus ein« ßnahme warteten bie Anivoh-

ner und Kenner dieser Ccke vergeblich. Auch van einem Berkehrsposten war so gut wie nie etwas bork zu sehen, trotzdem der größte Teil des unsere Stadt in der Querrrichtung passierenden Durch- g<inasoerkehr» den Ltraßenzug Neustadt bzw. Mühl- strafte-Lowengasse Koethestrafte - Schsisenberger Weg und umgekehrt benutzt. Auch das VÜbviertel mit den Instituten und dem Finanzamt usw braucht diesen Weg dringend

Um weitere Berkehrsunsälle an der Kreuzung Südanlage-Goethestraße zu verhindern, nxndete man in den letzten Tagen ein Radikalmittel an: man machte nämlich die breite G 0 e I h c lt r a ft e zwischen Lubwigstrafte unb Südanlage einfach zur Einbahn st ratze derart, baft bieser Stratzenteil nur in Richtung Sübanlage-Lubwigstrafte befahren werben bars. Der genannte Stratzenteil ist nun ganz mit Schilbern bekleckert und an der Ecke Ludwig stratze-Goethestrafte stehen bie bekannten Schilber mit 5 Punkten. Das heisst, man verbietet nicht nur ben bie meisten Zusammenstöße verursachenben Kraftwagen die Durchfahrt, nein auch bie harm­losen Pserbefuhrwerke unb bie Rabsahrer bürftn nicht von der Lubwigstrafte nach der Siidalilage, ja nicht einmal bis zur Löberstraße die Goethestraf^ passieren.

2venn die oben geschilberte Maßnahme keine B^rkehrvbrasselung ist, bann gibt es überhaupt keine solche. Unb das alles wegen ein paar rücksichtsloser Autolenker, bie wiederum hauptsächllch auf der Sud anlage anzutreffen sind, yn der Südanlage stehen in der Nähe des Gymnasiums bie Warnungstafeln mit ber AufschriftSchule". In eingeweihten ItreL sen weift man, da ft viele Autofahrer auf biefc Schilder gar nichts geben, während alle Autofahrer auf bas WarmmgsfchilbK r e u z u n g" rin viel größeres Augenmerk haben. Was auch c»erstanblich ist, denn bie meisten Menschen spielen nicht gerne mit ihrem eigenen unb mit ber (tzesahr, ihren schö­nen 16agen zusammengefahren zu bekommen.

'16arum hat man nun eigentlich nicht biefc Tafeln mit bem Streue in ber Südanlage ausgestellt, ehe man den internen Ortsverkehr so mifthanbelt unb ihm große Umwege unb 3eiti>crlufte zumutet, statt ben Durchgangsverkehr zu langsamem unb vorsich" tigern Fahren zu zwingen? Fehler macht jeder Mensch. Vielleicht sehen die zuständigen *5(eilen ein, daß sie hier auch einen Fehler gemacht haben unb beseitigen schnellstens bie acht Schilder in dem kur zen Etratzenstück Goethestraße zwischen Ludwigstraße

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