Ausgabe 
27.10.1930
 
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Wirtschaft

Banknoten.

Berlin

$ron!furi a. Dl.

Schluß-, t-llhr» «Schluß- Ansong, fürs I Kord fürs Kurs

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25 10- | 27. 10

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Datum

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Sowjet-Union um die Vorherrschaft in Asien ging dcr Redner auf die weltpolitische Bedeutung de Freiheitsbewegung im Osten «in und betonte, da. alle geistigen und wirklichen Kämpfe gegen d Unterdrücker, Engländer, Franzosen, Holländer g.

führt werden, während Deutschland mehr die Rot' eines Beobachters in der ostasiatischen Frage dai stelle, der sich in dieser Eigenschaft im Osten große Sympathien erfreue. Deutschland müsse, und dani schloß der Vortragende seine interessanten Ausfül rungen, darauf bedacht sein, sich nicht hineinreiße zu lassen in die Feindseligkeiten, sondern die eig nen Kräfte zu bewahren, im gegebenen Falle ab, den Rußen zu ziehen. Lebhafter Beifall dankte bc: Redner. Der Vortrag war sehr gut besucht.

a. ®. Farben-Industrte. Dynamit Nobel . . . . Scheideanstalt. . . . . Goldschmidt.....

MtgerSwerke.....

Melallgelelllchaft. . . .

Deutsche Bant und

DiScorfto Gesellschaft, . .

Dresdner Sani.....

NeichSbank.......

A.E.G

Bergmann

Eleklr. LteserungSgesellschaft

Licht unv Kraft Reiten & Guilleaume . .

Gesellschaft für Elektrische

AuS dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen findet die Auf- führung des modernen Märchens für große Leute:

Die Prinzessin und der Eintänzer, statt. Ein Lustspiel von Engel und Grünwald, das unter der Spielleitung Peter Fassotts und mit folgenden Darstellern der Hauptrollen: Koch. Lcutchols. Bäuerle Wesener einen amüsanten Abend ver­spricht. Am Mittwoch Erstaufführung von Wolf­gang Goetz Schauspiel ..Aeidhardt von Gnei- senau". Das Stück hat bis jetzt an allen Bühnen einen starken Aufführungscrfolg gehabt, es ist trotz des historischen Milieus kein klassisches, sondern ein ganz modernes Drama.Aeidhardt von Gneisenau" ist ein äußerst personenreiches Und fzenenreiches Stück, das nach seiner Bear­beitung von 23 Szenen auf 15 Bilder inhaltlich

konzentriert wurde. Durch Beschaffung besonderer technischer Bühneneinrichtung ist es ermöglicht, die 15 verschiedenen Bilder bei offener Szene wechseln zu lassen. Bearbeitung und Regie, sowie die Hauptrolle des Reidhardt liegt in Händen des Oberspielleiters Walter Bäuerle.

54,5

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4% Oesterrelchische Goldrente . . 4,20% Oesterreichische GUbenente 4% Oesterreichische Einheitliche

Rente <.......

4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Gtadiärente v. 1910 4*4% dsSgl. von 1913.....

4% Ungarische ftronenrente . . 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

©edel...........

4% deSgl. Serie li . . - - - -

6% Rumänische vereint». Rente

von 1903 . . . 4%% Rumänische vereiny. Mente

von 1913

4% Rumänische vereinh. Rente .

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Herrschaft wankt noch nicht, Indien aber fordert völlige Freiheit, ohne die Gefahren zu erkennen, die dem unmündigen Volke bevorstehen, wenn die Eng­länder eines Tages tatsächlich das Land verließen. Rach einer kurzen Pause referierte der Redner weiter über China, seine inneren Wirren und seinen Haß gegen die Unterdrücker. Das Volk der Chinesen betrachte die Herrschaft der Weißen als vorüber­gehend und vertrauen auf die Kraft seiner un­geheuerlichen Menschenreservcn. Eine ernste Gefahr für Europa bedeute das Aufblühen der chinesischen Wirtschaft. Japan schilderte der Redner als ein Land das heute ebenso von den Krisen des moder­nen Wirtschaftslebens geschüttelt werde wie das Abendland, trotzdem aber einen militärisch gefähr­lichen Feind darstelle, lieber die Bemühungen der

Homburg-Amerika Paket . . . <

Hamburg-Südom. Dampfschiff. 8

Hansa Dampfschiff.....10

Norddeutscher Lloyd 8

Allgemeine DeutscheCredltanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nattonalbanl 12

* «üP« iwe 0rt bilNg,L. La> sfc W

| 59r?dn)irlenDi Aeichsprös-denter ehmigt Eine Delage beitsbeding rLn Äotsta merbsM. w hie allgemmen sorgearbeittt ' Furscrgearbm^ soweit die

! leben, sind W i Ehefrau und dm »u bringen, day bau für diesen Stundenlohn u arbeiten nuifr gelten alß _@in übrigen $ürfo: Richtlinien gen 1930 bis aus l vorstehendem t Wie der Do Värtig 57 auss lisationsarbeitei gesteuerten wir eine weitere St«

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. Rinder die j | Diescck überno i icits im Gange I Meldungen sche I non der Rash auch wird die

I bürgen, das) X | Dezirksschauen | soll zugleich ( | tcn Raubvbge ' Wiesech Hochschule Dvlkshvchschuli brvchen auch halten haben, ll- Wintcrsenn Themen M t vorgesehen fir von Gießener wie alljährliä rechnen.

8 Alten-Z letzten Woche d I a m m l u n g tenhilfe hat 13 Zentner Kar

K WST§rte vor einigen Tw benachbarten Or Ncischp! ^tocinefle Zlund zum Derkc ''Uschpreise

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Oie Lage des Geldmarktes.

Wenn auch noch Schwankungen eintraten und die Nervosität nicht ganz gewichen ist, so toar doch eine weitere Konsolidierung am Devisen- und Geldmarkt im Einklang mit der innerpolitisch eingetretenen Beruhigung in der vergangenen Woche unverkennbar.

Am D e v i s e n m a r k t verstärkte sich das An­gebot zunächst erheblich. Da die Reichsbank er­wartungsgemäß kaum eingriff und nur kleine Spitzen betrüge aufnahm, erfuhren die D e v i s en» kurse merkliche Ab schwäch ungen. Der Dollarkurs ging bis etwa 4,1975 (von 4,2035) zurück. Die Devisenhamsterer dürften daher nen­nenswerte Verluste erlitten haben. Dorübergehend trat auf die etwas zu rasche Abschwächung eine Reaktion ein. und die Devisenkurse zogen wieder etwas an, bald jedoch ergaben sich wieder Rück­gänge, die anscheinend auf Geldbe schaf f unasv er - kaufe zum bevorstehenden Ultimo zurückznfuhren ^Am Geldmarkt traten die Ultimovorbe­reitungen bereits weitgehend in Tagesgeld war infolge umfangreicher Dordispo­sitionen ziemlich flüssig. Später trat eine ge­wisse Verknappung am Frankfurter Platz ein Am Monatsgeldmarkt nahm die Rachfrage zu, Angebot bestand jedoch fast kaum. Die Sätze zogen deshalb weiter etwas an. Am Privat- diskontmarkt ging im Zusammenhang mit bem Aus hören der Devisennachfrage das Angebot weiter stark zurück, während die Rachfrage seitens der Banken zunahm, deren Wechselportefeuille durch die Devisenkäufe stark reduziert ist Der Privatdiskontsatz konnte um Vs Prozent auf 47s Prozent ermäßigt werden, so daß wieder ein wenn auch nur geringer Abstand von der Reichsbankratr besteht. Derschiedentlich wurde die Rachfrage auch durch Begebung von Reichsschah­wechseln befriedigt.

In der Woche vom 20. bis 25. Oktober nahmen die 'Geldsähe am Frankfurter Platz folgende Entwicklung: Tagesgeld 41A bis 3/t bis 314 bis 41Prozent. Monatsgeld 1. Adressen 53/4 bis 6 Prozent. 2. Adressen 7 Prozent und darüber, Warenwechsel mit Dankgiro 5Vs bis 53/8 Prozent.

Wcizenzott auf 25 RM., Serstenzott auf 20 UM. erhöht.

Berlin, 25. Ott. (LU. Funkspruch.) Der Reichsfinanzminister und der Reichsernährungs- minister geben unter dem 25. Oktober bekannt, daß auf Grund des Gesetzes über Zolländerungen vom 15. April 1930 der Z o l l s a h f ü r W e i z en und Spelz von 18,50 Mark auf 25 Mark je Doppel­zentner und der Zollsatz für Ger st e von 15 auf 20 Mark je Doppelzentner mit Wirkung vom 26. d. M. erhöht werden. Der Sah für Hart­weizen zur Herstellung von Hartweizengrieß unter Zollsicherung wird mit Wirkung vom 5. Rovember auf 11,25 Mark festgesetzt. Bekanntlich erfolgte erst am 28. September die letzte Weizenzollerhöhung, während der Gerstenzoll seit dem 26. Mai in Kraft war.

Pferdemarkt in Ortenberg.

ch Ortenberg, 27.Oktober. Auf dem heutigen P f e r d e m a r k t, der im Rahmen des .Kalten Marktes" stattfand, standen etwa 600 Pferde und Fohlen zum Verkauf. Man bezahlte für halbjährige Fohlen "50 bis 300 Mark, für VA Jahre alte Pferde 500 bis 600 Mark, für 2A Jahre alte 700 bis 800 Mark. Bessere Tiere wurden mit höheren Preisen bewertet. Auf dem gut besuchten Markt, der von günstigem Wetter begleitet war, entwickelte sich ein

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Fahnen auf Halbmast. Aus Anlaß der Bestattung der Opfer der Bergwerkskata­strophe in Alsdorf hatte die hessische Regierung für den vergangenen Samstag Halbmastbeflag­gung der öffentlichen Gebäude angeordnet.

* Auf gehobene Straßensperrung. Dom Oberhess. Automobil-Club C. D. (A. v. D.), Gießen wird uns mitgeteilt: Die Sperre auf der Provinzlalstraße Pohl-Göns 0116 00 1:- klee n (bis zur Landesgrenze- wird ab 27. Okto­ber auf gehoben.

* Die Ramen de r P re i s t r a g e r v o m Blumenschmuckwettbewerb sind am Bu­reau des Verkehrs- und Derschönerungsvereins zum Aushang gebracht. RäheroS siehe heutige Anzeige.

* Angestellten-Ehrung des Alice- frauenvereins. Die Anmeldungen von Haus­angestellten zur Ehrung für 5-, 10- und 15jährige Dienste durch den Alicefrauenverein, sowie die Anmeldungen zu den zwei Samariterkursen wer­den woraus noch einmal besonders hingewiesen fei nur noch bis zum 1. Rovember Ludwigs- Platz 10II entgegengenommen. Räheres ist aus der Anzeige vom 18. Oktober ersichtlich.

Die Montagskurse der Volks­hochschule nehmen mit dem heutigen Abend ihren Anfang. Der KursStaatsbürgerkunde" er­fahrt, wie man uns schreibt, insofern eine Aen- derung, als der zweite TeilDie deutsche Reichs- Verfassung"; gehalten von Stadtschulrat Fischer, an den Anfang des Kurses gestellt wird. (Siehe heutige Anzeige, in der auch die Themen der anderen Montagskurse genannt sind.)

** Einbruch in eine Metzgerei. In der Rächt zum Sonntag wurde in eine hiesige Metzgerei eingebrochen und aus den Geschäfts­räumen etwa zwei Zentner Wurst der verschie­densten Art gestohlen. Der Geschäftsinhaber hat von dem nächtlic^n Besuch nichts bemerkt, erst gestern morgen wurde er auf die Diebesarbeit aufmerksam. Die polizeilichen Rachforschungen sind im Gange.

** Eine Münzs ammlung gestohlen. In der letzten Rächt wurde in dem Pfarrhaus in Groß-Felda ein Einbruch verübt und dabei eine wertvolle Münzsammlung gestohlen. Die Er­mittlungen durch die Landeskriminalpolizeiftelle Gießen wurden heute morgen ausgenommen.

**Das erwachende Asien." Der Kauf- männische Verein und der Orisgewerbeverein Gie- ßen eröffneten am Donnerstagabend in der Aula der ' Universität ihre diesjährige gemeinsame Winteroor- tragsreihc. Als Redner war Dr. Babendererde gewonnen, twr in umfassender Weise das Thema behandelte. Er schilderte zunächst den Befreiungs­krieg der Türken von der Fremdherrschaft unter Kemal Pascha, der sich in den Jahren 1918 bis 1922 vollzog und den Türken tatsächlich die Souveränität zurückgewann, nachdem die türkischen Diplomaten auf den verschiedenen Konferenzen die Rechte ihrer 'Ration sicherstellten. Der Redner sprach kurz über die Theaterkönigreiche in Arabien und über den Be­freiungskampf, den auch die Araber unter Ibn Saud erfolgreich führten. Er erinnerte weiter an den Drusenaufstand in Syrien, an die Experimente der Engländer in Palästina, an die Vorgänge in Per­sien und Afghanistan. Ausführlicher behandelte der Vortragende den Kampf der Inder gegen die Eng­länder und Mahatma Ghandis Bewegung des ge­waltlosen Widerstandes, seinen Kampf für die hei­mische Textilindustrie und seine Bemühungen um die Ueberbrütfung der Gegensätze religiöser Art. Ghandi schuf sich sein Volk, so führte der Redner aus, die Engländer verloren aber die Nerven nicht, ihre

Philipp Holzmann Zementwerk Heidelberg . . Cemcntwerk Karlstadt. . . . Waqb & Freytag . . . .

Schultheis Patzenhofer . . Lstwerke........

Aku..........

Bemberg . Zellstoff Walbhos .... Zellstoff Aschassenbura . . Charlottenburger Wasser .

Teffauer Kai......

Daimler Motoren .

Deutsche Linoleum . . Maschinenbau A.-S. Nat. Automobil . . . Orenstein & Koppel . . Leonharv Tietz .....

Evenika........

frankfurter Maschinen . . Griyner aenstaedt ....

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Lechwerke Mainkrastwerke Höch» a. M. Mtag..........

Gebr. Roeder Botgt Ä Haessner .... Süddeutsche Zucker . . .

Zellstoff Waldhof, die bis 3,25 Prozent verloren, >emerkenswert schwach. Auch Schiffahrtsaktien, MW., Berliner Maschinen. Gebrüder Körting, ;renftein & Koppel, Deutsche Cisenhandel fielen urch gedrückte Haltung auf, während einige Re­mitierte, wie Schlesische Zement, die 2 Prozent, uid Transradio, die 1 Prozent anziehen tonn­en, eine Ausnahme machten. Deutsche Anleihen nd Ausländer eher zur Schwäche neigend. Psand- ,riefe ruhig, aber gleichfalls leicht nach gebend, iquidationspfandbriefe und Reichsschuldb«chfor- erungen wurden bis 0,5 Prozent schwächer ifiert. Der Geldmarkt zeigte zum Zahltag eiter anziehendeTendenz. Tagesgeld eilte sich auf 4,25 Prozent bis 6,25 Prozent, nur ereinzelt noch mit 4 Prozent zu erhalten. Mo- atsgeld und Warenwechsel hatten unveränderte ätze. Auch nach den ersten Kursen blieben die .msähe klein und die Tendenz neigte eiter nach unten. Die Kursbesserungen ngen aber nur bei einigen Papieren wie Deut­le Linoleum, AEG. und Waldhof bis zu 1,5 rvzent zirka. Gegen 12.30 Uhr konnte sich, vom arbenmarft ausgehend, eine kleine Erholung irchsetzen.

Frankfurter GetreivrbLrfe.

Frankfurt a.M., 27. Ott Am Produktn- irkt war die Tendenz im Einklang mit den Heven Auslandnotierungen fest. Das Gesc^ift icb aber minimal, da die Händler im Zu- nrnenhang mit der neuen Zollerhöhung starke , irückhaltung übten. Abschlüsse kamen bei der zufriedenen Stimmung kaum zustande. Weizen g bis zu 7,50 Mark an. Die sonstigen Getreide- rten waren nur geringfügig verändert. Weizen- :hl war schwer unterzubringen: die Preise tour» n von der Mühlenronvention um 0,50 Mark höht. Angeboten und nachgebend toar Weizen- nd Roggenkleie. Für Braugerste bezieht sich die lotierung auf toetterauer und oberhessische Her- mft. Es wurden notiert: Weizen, Hektoliterge­ich t von 75 Kilo, 257,50 Mk.: Roggen 165: aornmergerste für Drauzwecke 210 bis 220; inl. )afer 152,50 bis 160; Weizenmehl, süddeutsches öpezial 0, 40 bis 40,75; Roggenmehl 26 bis 27; Deizenkleie 6; Roggenkleie 6,50; Erbsen 28 bis 5; Linsen 32 bis 60; Heu 5,50 bis 6,00; Weizen- nd Roggenstroh, drahtgepreßt, 2,25 bis 250; Weizen- undRoggenstroh, gebündelt, 2,00; Treber, zetrocknet, 9,75 bis 10,50 Mk. Tendenz: Weizen icfter, sonst ruhig.

Frankfurter Scfflachtviehmarkt.

Sranfurt a. M., 27.Oft. Auf triebr Rinder 1384 Stück; darunter 310 Ochsen, 92 Bul­len, 522 Kühe, 446 Färsen; Kälber 397, Schafe 144, Schweine 5369. Es notierten pro Zent­ner Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollflei­schige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jün­gere 56 bis 59, ältere 50 bis 55, sonstige voll­fleischige: jüngere 46 bis 49; Bullen: jüngere, voll- flekschige, höchsten Schlachtwerts^ 53 bis 56, son­stige vollfleischige oder ausgemästete 48 bis 52; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 46 bis 48, sonstige vollfleischige oder aus­gemästete 40 bis 45, fleischige 35 bis 39, gering genährte 30 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iung- rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollfleischige 50 bis 55, fleischige 46 bis 49. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80, mittlere Mast- und Saug­kälber 70 bis 75, geringe Kälber 65 bis 69. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel: Weidemast 48 bis 52, mittlere Mastlammer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47. Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Le­bendgewicht 57 bis 59, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 58 bis 60, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 59 bis 61, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebend­gewicht 59 bis 61, fleischige SchlDeine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 56 bis 59; Sauen 48 bis 54 Mark. M a r k t v e r l au f: . Rinder ruhig, Ueberftanb. Kälber und Schafe 1 ruhig, ausverkauft. Schweine mittelmäßig, aus­verkauft.

Frankfurter Eiermarkt.

Im Einklang mit der weiter stark zuruck- gegangenen Produktion im In- und Auslandes konnten sich die Preise merklich befestigen, nach­dem schon zu Anfang der Woche die Forderungen! teilweise beträchtlich erhöht wurden. Das Ge­schäft konnte sich etwas lebhafter gestalten. Es notierten in Pfennig per Stück: bulgarische 11V2 bis 113/,. jugoslawische 11V* bis 12, rumänische lli/. big ll-/,, polnische 9l/2 bis 10, chinesische 9' /.. bis 11 Vs. holländische und dänische je'15 bis 16Vx, belgische 15% bis 16Vr, norddeutsche 14 bis 15.

flottes Handelsgeschäft. DerKalte Markt" Hal bereits gestern einen guten Besuch zu verzeichnen.

Frankfurter Börfe.

Frankfurt a. M., 27. Oft. Tendenz: schwc cher. Zu Beginn der neuen Woche eröffne die Börse aus Mangel an jeglichen Anregungc in schwacher Haltung. Die im Verlaufe schwäch gewordene Reuyorler Börse vom Sans^ag u die Erhöhung der Getreidezölle verstimmte sta und legte der Kulisse große Zurückh altui auf. Das Geschäft war sehr klein. Aufträge rarm kaum an den Markt. Vereinzelt kam OKate.. heraus, und es traten im allgemeinen Derlr. um bis zu 3 Proz. ein. Das Angebot in Deuts Linoleum war besonders groß, und dieses Papi konnte nur mit einem Verlust von 8 Proz. unte gebracht werden. Am Elektromarkt eröffneten Si mens 4, Elektrische Lieferungen 3 und AEG. 3,' Prozent schwächer. I.-G.-Farben tagen 3,5 Pro niedriger; Holzverkohlung und Metallgesellscha blieben knapp behauptet. Stärker unter Druck sta: den noch Zellstoff Waldhof minus 4,5 Proz. Ai Montanmarkt ergaben sich Gewinne bis zu 2 P.ozent. Don Autoaktien tagen Daimler 2,5 Pro zent gedrückt. Bauuntemehmungen gaben bis ei Prozent nach. Schiffahrtsaktien waren bis 2,5 Pro­zent niedriger. Auch Renten hatten nur kleinstes Geschäft. Deutsche Anleihen notierten ebenfalls etwas niedriger. Von Ausländern waren Zoll­türken gut behauptet. Pfandbriefe angeboten und meist etwas schwächer. Auf Rückdeckungen wurde die Stimmung im Verlaufe etwas freund­licher. Gegen Anfang hatten vereinzelte Pa­piere Besserungen bis 3 Prvz. zu verzeichnen. Am Kalimarkt waren Salzdetfurth mit minus 8 Proz. etwas stärker gedrückt. Mehr Beachtung fanden Farben, Schuckert und Deutsche Linoleum, die an­fangs stark gedrückt waren. Letztere besserten sich um etwa 4 Proz. Am Geldmarkt toar Lagesgeld mit 4 Prozent etwas angespannter. Am Devisen­markt besserte sich Madrid toeilcr. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1965, gegen Pfund 20,39, gegen Paris 123,80, London gegen Kabel 4,8590, gegen Mailand 92,82, gegen Madrid 44,60, gegen Schweiz 25,0313, gegen Holland 12,0613.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Okt. Rach geschäftslosem, aber bereits eher schwächer tariertem Vormittagsver­kehr eröffnete die erste Börfe der neuen Woche mit ein- bis dreiprozentigen Kurs­rückgängen. Bei den Banken lagen zwar fo gut wie gar keine Orders vor, auch von einer Verkaufsneigung außenstehender Kreise konnte nicht gesprochen toerben. Die Aufnahmeluft der Börse toar aber fo gering, daß schon kleinstes Angebot genügte, um auf die Stimmung und die Kurse zu drücken. Auch aus der Wirtschaft lagen eher ungünstige Momente vor. Die Unsicherheit über den Ausgang der heute ftattfindenden Der- gleichsverhandlungen im Metallarbeiterkonflikt, ein zurückhaltend gestimmter Monatsbericht der DD-Bank, der u. a. auf die zu erwartende par­lamentarische Aussprache im Dezember Hinweis!, der schwächere Reuyorker Schluß vom Samstag, der allerdings die heutigen Auslandbörsen weni­ger beeinflußte, die Abschwächung der Kupfer­preise und die Reportgelderhöhung waren einige dieser verstimmenden Momente. Auch die Be­richte einer Fachzeitung über den Linoleum-Trust fanden starke Beachtung und drückten besonders auf den Kurs der Deutschen Linoleum. Wäh­rend im allgemeinen die Rückgänge s ich in Grenzen von 1 b i s 3 Prozent hielten, verloren Deutsche Linoleum 5,5 Prozent. Auch Salzdetfurth lagen mit einem Verlust von 5,75 Prozent, und einige Elektrowerte, Polyphon und

"Berlin, 25. Oftober

IHmertlüniKhe Nolen ..... Qclglidie Noten. .......

Taniiche Noten . ....... Eng'ücke Noten ........ firansuiUdje Nolen.......

Holländische Noten ...... Italienische Noten........

Norwegische Noten . . . . . . Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten . .....

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten ...... Spanische Noten........

Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten

Devisenmarkt Berlin

180,5

147,75 I

53 68

91,25

81,25

72

82,5

74,9

39

77,4 68,25 182,5 80,75

6% deutsche Retchranteihe von 1927 ..........

7% Deutsche ReichZcmieihe von 1029 ..........

Deutsche Anl.-Wlöi^Schuld mtt AuSlof.-Rechten.......

Detgi. ohne AuSlos.-Rechte . . 6% Hess. BoUSNaat von 1929 trüdzahlb. 102%)......

Oberhesscn Provinz - Anleihe mtt AuSlof.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% ffranlf. Hyp.-Banl Goldpfe.

XIII unkündbar bis 1934 . . .

7% Franks. Hyp^Banl Goldpfe unkündbar bi« 1932 .....

4)4% Rheinische Hyp^Bank Liqu. Goldpse.........

8% Pr. LandeSpfandbriefansialt, Pfandbriefe R. iS......

8% Pr. Landesplanbbrtesansialt, ftomM.-Cbl.8i. 20 7% Pr. Landeepiandbriesanllalt, Pfandbriefe R. 21......

A E G. abg. BorMegS-Obllgatio-1 nen, rückzahlbar 1932 .....|

Unternehmungen .... 10

Hamburger ElektrtzftSt4-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schultert S Co.......11

Siemens 8 Halske 18

TranLradto . ........ t

LahmeyerLCo.......1<

Buderus .....&

Deutsche Erdöl ....... 6

Essener Steinkohle ...... 8

Gelsenkirchener ....... 8

Harpcner ........ 0

Hocsch Eisen. ....... 6%

Ilse Bergbau ...... K> ftlödticrtocrle ....... 7

Küln-Ncuessen 7

ManneSmann-Röhren .... 7

ManSselder Bergbau 7

Qberschles. Eisenbedarf . . . . S

Obcrfchlcs. Kokewerke 7

Phontr Bergbau. ..... 6%

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rheinstahl....... . 6

Rtcbed Montlw 7,2

Datum 25 10

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o. H., Lomdardzmsfuß 6 v.H.

Frankfurt a. Dl. |

Äerlln

Schluß­kurs

1-Uhr« Kurs

Schluß»! lurd I

Anlang. Kurs

Datum

25 10

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25 10

27 10

Bereinigte Stahlwerke . . . . Otavi Minen ...... 16/. Kaliwerke Aschersleben ... K

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

71

30

196

197,5

273

Sill!

70,5

29,5

194.5

195

272

68,75

29,13

193,25

193,5

266,25

Frankfurt a. Di.

3erlln

Echluß- kurs

l»llhr- Kurs

Schluß-i Anfang» turs | Kurs

Gelb

Ärirs

4,187

4.207

58,20

58,44

111,93

112,37

20,35

20.43

16,438

16.498

168,51

169-19

21,89

21.97

111,97

112,41

59,03

69,27

2,48

2,50

112,26

112,70

81,29

81,61

45,06

45,24

12,40

12.46

73,15

73,45

Frankfurt a. M.

80,75

80

25 Oktober

17 Oktober

91

llmUidn Hoderung

umthdK Koncrung

Geld :

flric

Geld

3 ne__

54

55

timft.» Rott.

168,78

169,12

168,83

169,17

Buen.-AireS

1,424

1,426

1,419

58,435

1,423

58,555

182

180

Brsf.'Antw

58,425

58,545

144,5

142

Christianta.

112,16

112,38

112,15

112,37

62,5

63,25

62,5

.Kopenhagen

112,18

112,40

112,17

112,39

112,73

.

66,5

65,5

Stockholm .

112,50

112,72

112,51

111

115,5 86

112

HelsingforS. Italien. . .

10,548

21,945

10,568

21,985

10,549

21,95

10,569

21,99

84

82,25

London. . . 'licufiort . >

20,368

20,408

20,364

20,404

-

114,25

113,25

4,1915

4,1995

4,1920

4,2000

23

24,5

23,6

Pari«. . . .

16,448

16,488

16,447

16,487

14b

152,5

147

Schweiz.

81,30

81,54

81,355

81,575

37

36,9

Spanien.

45,20

45,30

45,50

45,60

12.25

Yäpan . .

Rio de Jan

2,084

2,088

2,084

2,088

52,5

50,25

-

120

284

118

283

Wien in D-- Ceft. abgest Prag . . .

59,12

12,436

59,24

12,456

59,125

12,44

59,245

12,46

_

17,5

Belirad .

7,435

7.449

7,435

7,449

29,75

Budapest.

73,39

73.53

73,39

73,53

_

_

Buli'arien

3,037

3,043

3,039

3,045

__

24,5

25

Lissabon

18,80

18,84

18,80

18/84

_

Danzig. .

81.46

81,62

81,46

81,62

Konstuntiu-

1 .784

1,789

1,784

1,789

_

72

Athen. .

5,43

5,44

5,435

5,445

_

Canava .

4.197

4,205

4,196

4,204

149,75

11 tn uay.

3,247

3,253

3,247

3,253

142,25

Cairo - *

20,885

20,925

20,88

20,92