Ausgabe 
27.9.1930
 
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Oer Hochverratsprozeß gegen die Ulmer Reichswehroffiziere. Die Zeugenvernehmung wird fortgesetzt. Oie politischen Gespräche des Leutnants Ludin.

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Gefängnisstrafen für Glücksspieler.

WSR. D a b - 71 a u 5 c i m, 26. (Sept Dor dem hiesigen Amtsgericht hatten sich heute hier aus­wärtige Personen namens Sibert. Wein­berg, 2leum ann und ein angeblicher Major Heide aus Berlin wegen gewerbsmähi- aen Glücksspiels zu verantworten. Sämt­liche Angeklagten sind bereits einschlägig vor­bestraft. Siner wird sogar von Budapest aus steckbrieflich wegen Falschspielerei verfolgt. Die Angeklagten machten sich in hiesigen Hotels an Gäste heran und plünderten sie beim Mauscheln und Pockern aus. 3n einem Falle erbeuteten sie 110 und beim Revanchespiel nochmals 480 Mk. Schließlich gelang es der Poli­zei, die gefährlichen Kartenspieler zu fassen. Sbert, Weinberg und Reumann wurden zu j e sechs Monaten Gefängnis und 600 Mark Geldstrafe verurteilt. Heide mußte frei ge­sprochen werden, da ihm eine Beteiligung an Glücksspielen nicht nachgewiesen werden konnte. Er hatte nur Skat gespielt, daoei aber gezinkte Karten verwendet. Gegen ihn wird deshalb ein neues Verfahren wegen Falschspielerei ein­geleitet werden.

Schwere Folgen eines Lastzugunglücks , WSR. Rieder-Ingelheim, 26. Sept. Hier hat sich nachts ein schwerer Unglücksfall zugetragen. Bei einem aus Richtung Mainz kommenden, die sog. Steige kurz vor Rieder- Ingelheim heruntersahrenden Ferntrans­portwagen mit Anhänger aus Breslau hatte sich infolge des starken Bremsens Rauch entwickelt, so daß der Führer, wie er angibt, die Sicht verlor! auch wurde die Bremse defekt. Dadurch rannte der Lastzug gegen ein Wohnhaus und streifte nochvierwei- tere Häuser. Gasleitungen und Fensterläden wurden wegrasiert und der Häuserverpuh ab­gerissen. Ein 19jähriger Beifahrer hatte sich bei der schrecklichen Fahrt auf das Trittbrett gestellt, um daherkomwende Leute zu warnen und vor einem Unglück zu bewahren. Dabei wurde er selbst ein Opfer. Es wurde ihm das eine Bein abgequetscht. außerdem erlitt er Rippen- und Brustquetschungen. Er

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poflraub.

Mit beispielloser Frechheit hat ein Unbekannter die Reichspost um 6100 Mark betrogen. In der Wohnung eines Postbeamten, der am Abend das Postabteil auf der Rheinuserbahn KölnBonn zu begleiten hatte, erschien ein Unbekannter und zeigte ein amtliches Formular nor, wonach der Postbeamte an diesem Abend nicht den Dienst auf der Rheinuserbahn, sondern auf der Bahnpost KölnKoblenz machen sollte. Der Unbekannte er­schien am Abend an der Haltestelle der Rheinufer» bahn in Köln und übernahm ordnungs­gemäß die Po st. Mit einem anderen Postbeam­ten, der noch eine kurze Strecke mitfuhr, unterhielt er sich über, dienstliche und familiäre Angelegen­heiten, so daß dem Beamten in keiner keiner Weise ein Verdacht auskam, daß er es mit einem Schwindler zu tun hatte. Der falsche Post­beamte fuhr bann mit bis nach Bonn und ebenso wieder zurück, wobei er ordnungsgemäß den Post­dienst an den einzelnen Zwischenstationen versah. Neben Paket- und Briefsäcken wurden a u ch Wert­briefe und Geldbeutel an den Zwischen­stationen in das Postabteil eingeliefert. Kurz vor der Ankunft in Köln verschwand der falsbe Po ft beamte unter Mitnahme von 610' Mark. Die Briefsäcke und Pakete hat er unangetastet gelosten.

Deutschlands größte Lrdölsonde erschlossen.

Die Gewerkschaft Elwerath-Hannover hat in ihrem Felde bei Ricnbagen in der dort allgemein ölführenden Schicht eine neue sehr bedeutende Erdolsonde erschlossen. Der Del- und Gasauftrieb an dieser Bohrung ist derart stark, daß trotz Ab­sperrung der Sonde mit den besten technischen Mitteln sich das Oel in bedeutender Menge zwi­schen den Rohren durchsetzte. Es laufen regelmäßig stündlich 16 Tonnen selbständig aus. Am ersten Tage wurden auf diese Weise rund 400 Tonnen ausgeworfen. Das ist eine Produktion, die bis dahin in Deutschland noch nicht erreicht wurde. Der Oelausfluß dauert unvermindert an.

Leipzig, 26. Sept. lWTB.j Zu Beginn des heutigen Derhandlungstages im Prozeß gegen die drei ReichSwehrvffixiere schilderte Oberleut­nant Wintzer vom Artillerieregiment 6 Han­nover eine Unterhaltung, die er im Rovember 1929 mit Ludin in Hannover hatte. Ludin habe ausgesprochen, daß bte Idee, um deren Willen alle Offiziere geworden wären, allmählich mehr und mehr in den Hintergrund gerückt worden sei, und es notwendig wäre, diese Idee mehr zu stärken und auch in Kameradenkreisen mehr darüber zu reden. Bei den vater­ländischen Kreisen bestände teilweise die An­sicht, daß das Heer allmählich zu einer großen Parteitruppe werde, es sei notwendig, gegen diese Auffassung Stellung zu nehmen. E» sollte eine enge Fühlungnahme mit den vaterländischen Verbänden und Parteien, vor allem mit den Rationalsozia- listen angestrebt werden. Für diesen Gedanken sollten die Offiziere wirken, insbesondere auch in den Unterrichtsstunden. Ludin habe ausdrück­lich gesagt, die Reichswehr dürfe nicht wieder, wie im Hitler-Putsch, in Gegensatz zu den vaterländischen Verbänden geraten.

Wir wollten nach Möglichkeit, sagte der Zeuge weiter, die Stimmung im Ossizierkorps erkunden. Daß die besonder- vaterländisch eingestellten Offi­ziere Rationalsvzialisten werden soll­ten, fei nicht gesagt worden. Der Vorsitzende wies den Zeugen auf seine Aussage hin, wonach Ludin seinerzeit erklärt haben soll, daß unter allen Umständen «in bewaffnetes Vor­gehen der Truppe gegen die Na­tionalsozialisten vermieden werden müßte. Der Zeuge erklärte, wenn er daS damals auSgesagt habe, dann stimme es. Er habe die Sache damals frischer im Gedächtnis gehabt als heute. Rach der Abreise Ludins habe er von der ganzen Angelegenheit nichts mehr gehört.

Der militärische Verteidiger Hauptmann M e i n d e l weist darauf hin, daß die bisherigen Vernehmungen sich zum größten Teil auf Ka - sinog «spräche, teil- sogar in vorgerück­ter Stimmung bezogen hätten, welchem Ge­sichtspunkt bei der Voruntersuchung nicht ge­nügend Rechnung getragen worden sei. 3n der Voruntersuchung fei nicht ausreichend untersucht worden, wie denn überhaupt dieStim- mung im Heere war.

Oberleutnant Wintzer erklärt hierzu, daß die vorgenannten drei Punkte, die wehrfeindliche

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Einstellung der Regierung, der Internationalis­mus und der Pazifismus überall Llnzu- friedenheit au »gelb st hätten und daß man es freudig begrüßt habe, daß sich endlich Leute sanden, di« hiergegen angehen wollten. Er erklärte gleichfalls, daß daS Wort .Zel­le n b i l d u n g' ihm vorher vollkommen unbekannt und ungeläufig gewesen lei und erst in der Voruntersuchung gefallen wäre

Der zweite Teilnehmer an der Besprechung mit Ludin in Hannover, Leutnant Lorenz, be­stätigte die Aussagen deS Zeugen Wintzer. Ludin wollte uns auch mit einem Rationalsozialisten in Hannover bekannt machen. Ich hatte Dagegen nichts einzuwenden, weil eS mich inter­essierte, mit einem solchen Mann einmal zu sprechen Aber wir sind in der Folge nie mit einem Rationalsozialisten zusammen gekommen. Er habe nicht den Eindruck gehabt, als sollte er für etwas Ge setzwidriges gewonnen werden. Don Putschabsichten sei nicht die Rede gewesen, ebensowenig wie von einer Zellenbildung.

Hauptmann Zöger vom Infanterieregiment 18 in Münster bekundet, daß Oberleutnant Wendt, den er schon von seiner Fähnrichszelt her kannte, schriftlich gebeten habe, sich in Hannover mit ihm zu treffen.Wir haben u. a. auch", so fährt 5)auplmann Zöger fort,eine i Spaziergang durch die Stadt unternommen und sind schließlich a u d) auf bie Politik z u sprechen gekommen, wobei ich mich allerdings gewundert habe, daß Wendt sich überhaupt dafür interessiert. Es ist davon die Rede gewesen, daß die politische Hochspannung sich auch auf das Heer auswirke. Es ist mir nicht weiter ausgefallen, daß ick auch nach der Stimmung in Norddeutschland gefragt worden bin weil ich von jüngeren Kameraden häufig in Gespräche über politische Dinge verwickelt werde."

Der Vorsitzende fragte den Zeugen:Haben Sie nicht irgendwelchen Verdacht gehabt hin­sichtlich des Zwecks derReif« des Angeklagten? Es ist doch ganz ungewöhnlich, daß ein jüngerer Offizier zu einem älteren Kameraden lediglich zum Zweck einer politischen Unterredung eine so weite Reise macht." Jäger:Ich glaubte, der Ange­klagte wollte mich auf der Durchreise durch Hannover besuchen. Wenn ich irgend etwas Ver­fängliches ober Gefährliches hinter dem Besuche des Oberleutnants Wendt gefunden hätte, so wurde ich damals sofort Anzeige bei meiner vorgesetzten Behörde erstattet haben."

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wurde sofort jnS Krankenhaus gebracht, wo er inzwischen feinen schweren Verletzungen erlegen ist. Der Lastzug kam erst vor einen Fahrradgeschäst zum Stehen. Der Kraftwagen war so schwer beschädigt, daß eine Umladung vorgenvmmen werden mußte.

Ungetreue (Steuerbeomfe vor Gericht.

WSR. Frankfurt a. M, 26. Sept. Dor der hiesigen Strafkammer hatten sich heute der bei der Finanzkasse Frankfurt-West beschäftigt ge­wesene Obcrftc ucrMretär Heinrich Maaß und der Steuerassistent Georg Schulz wegen Der­brechens im Amt zu verantworten. Maaß, der viele noble Passionen hatte, ließ ' sich schwere AmtSuntcrschlagungen und Urkundenfälschungen zuschulden kommen, Schulz leistete dabei Beihilfe. Die veruntreute Summe wurde auf etwa 11 000 Mark festgestellt. Das Gericht verurteilte Maaß zu drei wahren Zuchthaus und fünf Jah­ren Ehrverlust, bei sofortiger Verhaftung. Schulz zu fünf Monaten Gefängnis. Beiden Verurteilten wurde die Fähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amte- auf mehrere Fahre ab­gesprochen.

Zigarettenschmuggler festgenommen.

WSR. Frankfurt a. M, 26. Sept. Die Frankfurter Zollüberwachungsstelle hat am Don­nerstag zwei Zigarcttenschmuggler verhaftet, die in großem Umfange französische Zigaretten unverzollt nach Fransiurt gebracht haben. Sie holten die Ware an der belgischen Grenze ab, wohin sie durch Schmuggler gebracht worden war. Bei dem einen der Vergifteten, einem gewissen Hayek, wurden noch f a st 30 000 unverzollte französische Zi- g a r e 11 c n vorgcfunden. Ein großer Posten un­verzollte Ware wurde auch in einer Wirtschaft in der Altstadt entdeckt. Die Schmugglerware wurde sichergestellt.

Beraubung von Eisenbahnwagen.

WSR. Mainz, 26. Sept. 3n den letzten Wochen wurden nachts wiederholt Eisen­bahnwagen, die unweit des Vcrschiebebahn- hofs Bischofsheim nach dem Rangieren anhielten, erbrochen und teilweise beraubt. Die Dahnschuypolizei konnte die Diebe, di« mit gro­ßem Raffinement arbeiten und nur solch« Wagen aufbrechen, in denen tatsächlich brauchbare Ge­genstände lagern, noch nicht fassen.

Oedlandkultur zur Arbeitsbeschaffung.

WSR. Fr i« d b e r g, 26. Sept. Die Gemeind« Bruchenbrücken hat auf Initiativ« deS Bürgermeisters Michel ein früheres Stein- bruchgeländ«, zwischen der Main-Weser- Bahn und der Bahn nach Hanau gelegen, käuslich erworben. Das über 30 000 Quadratmeter groß« Gelände will die Bürgermeisterei Bruchenbrücken durch Erwerbslose und Ausgesteuert« der Gemeinde mit Mitteln aus der Erwerbslosen- fürforge fürlandwirtschastlicheZwecke nutzbar machen lassen. Durch diese Arbeiten werden der Gemeind« keinerlei Kosten entstehen, vielmehr wird sie durch Urbarmachung des frag­lichen Geländes ein bisher ungenütztes Oed - land in ein ertragreiches, wertvolle- Grund st ück umwandeln.

Ohm-Lumdaial-Sängerbund.

* Merlau, 26. Sept. In unserem Orte sand unter der Leitung des Gauvorsitzenden Becker (Kesselbach) der Sängertag deS Sänger­gaues Ohm-Lumdatal statt. Der hiesige Gesangverein unter Leitung des stellvertretenden Gau-Chormeisters Lehrer Müller begrüßte die Gäste mit dem Deutschen Sängergruß und mit einem Chorvortrag. Hierauf wies der Gauvor- sihende Becker in seiner Eröffnungsansprache darauf hin, daß vor 40 Jahren der Sängerbund Ohm-Lumdatal gegründet worden sei, der an­fangs 11 Dereine zählte und heute 21 Vereine mit annähernd 1000 Sängern umfaßt. Weiter berich­tete der Redner über das abgelaufene Geschäfts­jahr, wobei er feststellen konnte, daß in dem Gau mit großem Eifer gearbeitet wird. Die Rech­nungsablage des Gaurechners S ch l i f f e r (Rie­der-Ohmen) zeigte trotz der Rot der Zeit einen ansehnlichen Kassenbestand. Dem Rechner wurde mit Dankesworten Entlastung erteilt. 3m weiteren Verlaufe der Tagung wurde beschlossen, das Gausest 1931 ohne Wertungssingen dem Gesang­verein ,Liederkranz" in Stockhausen zu über­tragen, der damit seine Fahnenweihe verbinden will. Im Jahre 1931 soll von der Veranstaltung eines Wertungssingens Abstand genommen wer­den Dem Gauvorsitzenden wurde ein Antrag als Material überwiesen, der dahin geht, beim Hessi­schen Sängertag eine Ermäßigung der Beiträge zum Hessischen und zum Deutschen Sängerbund anzuregen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

O Dornholzhausen, 24. Sept. Am Sonntag sand hier die Einweihung der renovierten Kirche, sowie der neuen Orgel statt. Zu hem Festgottesdienst, in dem

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wie sie für Herbst und Winter maß­gebend sein wird, zeigt Ihnen die hoch­interessante Ausstellung neuester Mäntel, Kleider u. Complets in unseren Schaufenstern und Geschäftsräumen.

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Superintendent Wieder, Garbenheim, di« Weiherede hielt, hallen sich die OrtSeinwohner und auSwärti^n Gäste in großer Zahl elngefun- den. Die Festpredigt hielt der Ort-geistliche, Pfarrer Schneider, Hochelheim. Der Ge­sangverein unter Leitung von Lehrer Schü­ler, Oberkleen, verschönte die kirchliche Feier. Im Anschluß an die Festpredigt berichtele Psar- rer Schneider über den Verlauf der Reu- gestaltungarbeiten, wobei er hervorhob, daß die Kosten für die neue Orgel sich auf rund 8000 Ma k belaufen, während die Kosten der Kirchen- renovicrung rund 3000 Mark betragen. Die Rheinische Provinzialsnnode bewilligle dazu eine Beihilfe von 1000 Mark, durch freiwillige Gaben wurden rund 500 Mark aufgebracht. Pfarrer Schneider sprach allen Förderern und Arbei­tern bei der Renov:erung den Dank der Gemeinde aus Am Rachmittag fanden Iugendspiele und ein IugendgvtteSdienst statt, am Abend beschloß eine musikalische Abendfeier in der Kirche den denkwürdigen Tag.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Sept. (WTB Funkspruch.) 3n Erwartung des für heute nachmittag zur Dcroffent- lichuntz angekünbigten Regierungsorograrnms ver­hielt sich bie Spekulation auch am letzten Vormittag in dieser Woche abwartend. Kurse waren noch nicht zu hören und eine zuverlässige Tendenz daher auch nicht zu erkennen. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,79, London gegen Mai- land 92,80, London gegen Spanien 45,50,

Oie Wetterlage.

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leichte» 0$i massige» Südsuowcst q stürmische KordWeil Ole Ment fliegen mit gern winde. Die Dei den Stationen sttnendtn Zal> len gehen die Temperatur an Pie Limen verbinden Orte am gleiche* »ut nreresniveau umoe/echnete» Luftdruck

Wcttervora ussage.

Neuerdings hat sich über dem Kanal eine flache Störung entwickelt, wodurch der hohe Druck im Raume zwischen Island und den britischen Inseln etwas zusammengeschrumpft ist und auch sein Ein- fluß sich nordöstlich über Skandinavien erstreckt. Wenn auch der neue Luftdnickfall keinen stärkeren Einfluß auf die Wetterlage gewinnen dürfte, so ist immerhin mit dem Auftreten von Bewölkung und einzelner, jedoch geringer Niederschläge zu rechnen. Die Temperaturen erfahren vorerst keine stärkeren Schwankungen, dürften aber leicht ansteigen.

Aussichten für Sonntag: Bewölkt, auch anfbeitemb, kühl, vereinzelt geringe Riederschläge.

Aussichten für Montag: Meist trockenes und wolkiges, auch aufheiterndes Wetter bei wenig veränderten Temperaturen.

Lufttemperaturen am 26. September: mittags 13,4 ®rab Celsius, abends 10,1 Grad, am 27. September: morgens 8,2 Grad. Maximum 14,8 Grad, Minimum 7,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 26. September: abends 14,8 Grad: am 27. Septem­ber: morgens 11,4 Grad Celsius Niederschläge 0,8 mm. Sonnenscheindauer drei Stunden.