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Md)werbanbti In Danjlg.
AauSsrauenver« 4. - 26.3unl in Danzig ab. M Stäultin 5d)totflcrn au« e« Verbandes, dankte für den ah die deutschen ü Reiches »um e Schicksalsver« der Stadt San- Staatsrat Dr. 'aiuiff^ Aeaen- Insallltt Der« Mat Danzsgi M der Vene« gcgennahme de« tc Mühsam« [lagen in ihren ingen.
Ihrer Obhut anvertraut
gind täglich viele Millionen der berühmten
REEMTSMA CIGARETTEN
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Aus der Provinzialhaupifiadt.
Dieben, den 27.3unl 1930.
Die Errichtung der Orthopädischen Klinik.
Die Pläne für bte Errichtung der Orthopädischen Klinik in Diehen wurden in der Sitzung de» De- samtvorstande» de» Hessischen Jürforgevereins für Krüppel c. V. in Darmstadt nach Entwürfen des Stabtbaurats Dravert «Gießen) endgültig genehmigt und weiter beschlossen, daß mit dem Dau alSbalo begonnen wird. Die noch seylenden Mittel hofft man Aum größten Teil aus der jetzt überall im Lande Im Dange befindlichen HauSsamrnlung aufzubringen. Gleichzeitig wurde auch eine 'Abgrenzung der Tätigkeit der beiden In Hessen in der Krüppelsürsorge tätigen Verbände, de» Hessischen Landesvereins sür Innere Mission und des Hessischen Fürsorgevereins sür Krüppel, durch eine Vereinbarung mit dem Zweck gedeihlicher Zusammenarbeit erreicht. Während der Hessische Fürsorgcverein für Krüvpel seine seitherige Tätigkeit auf dem Gebiete der Hellfürsorge und der nicht attstaltsmäßlaen Derusseinfchulung Verkrüppelter beibehält. wird er auf dem Gebiete der Qln- stalt-sürsorge die klinische Arbeit in dem neuen Institut (älniversitätSklinik) in Dießen übernehmen und dort nur solche Lehrwerkstätten schaffen, die für den klinischen De trieb nötig sind, während der Hessische Landesverein für Innere Mission in seiner Anstalt in Rieder-Ramstadt in der Hauptsache die erzieherische Arbeit und die anstaltsmäßige DerusSeinschulung tätigt. So wird durch gegenseitige Unterstützung die Arbeit zum Besten der leidenden Menschheit gefördert werden. Aus den Lehrstuhl für Crtboixibie in Dießen wurde, wie srüher schon mitgeteilt wurde, durch den Minister für KultuS und DildungSwesen Professor Dr. Peter P i tz e n au» München berufen. Professor Pitzen war acht Jahre lang als Assistent und Oberarzt an der Orthopädischen Klinik In München tätig. In den letzten Jahren hat sich Prosessor Pitzen viel mit Problemen der mechanischen Orthopädie und mit dem Studium der Rönigcnbilder in der Orthopädie beschäs- tigt. Prosessor Pitzen hat inzwischen seine Tätigkeit ausgenommen und behandelt bis zur Fertigstellung der Klinik durch Dntgegenkommen Professor Dr. Popperts in der Ehirurgischen Klinik in Gießen. Der Hessische Krüppelsürsorgeverein, der sich seit Jahren um die Schassung des Lehrstuhls und um die Errichtung der Universität»- klinik bemüht und nun die Freude hat, das Werk reifen zu sehen, hat Professor Pitzen zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Der neue Heller der Lande-universM.
L U. Von der Pressestelle der Landesuniversl- tät wird mitgeteilt: Zum Rektor der Universität G i e st e n für die Zeit vom 1. Septbr. 1930 bis 1. Septbr. 1931 wurde der ordentliche Prosessor Dr. jur. Otto Oger gewählt. — Prosessor Oger hat bereit- im Amtsjahre 1922/23 die Rektorwürde bekleidet.
Gommerfest des (hleibergvereins aus Burg Gleiberg.
Din feines Fest war es, ein richtiges heimatliches Volksfest. Seit der Durghof durch Herrichtung'deS anschließenden GartenS zu einem zusammenhängenden Platz erweitert worden ist. besteht die Möglichkeit, größere Festlichkeiten auf dem Gleiberg abzuhalten. Unter schattigen Bäumen sitzt eS sich herrlich, und allein der Anblick der Ruine und deS Turmes und der Ausblick ins weite Land sind des Genießens wert. Und wenn sich in diesem Rahmen alljährlich im Sommer die Gleibergsreunde — und dazu sind nicht nur die Mitglieder deS Gleiberg- vereins zu rechnen — zu frohem Deisammen- sein ein Stelldichein geben, so geschieht es Im starken Bewußtsein der Heimatliebe. Der Gleiberg ist und bleibt ein prächtiges Fleckchen Orbe. Raturschönheit ist aber nicht nur Geschenk des Himmels, sondern auch eine Gabe, die Verpflichtung auserlegt. Aus diesem Gedanken heran« — nämlich die Burg und ihre Umgebung zu erhalten, wozu viele Mittöl nötig sind — soll daS Fest, neben der ideellen Betonung, auch ein wenig dem Geldbeutel deS Vereins, der große Opfer bringt, dienen
Trotz sengender Hitze sah man am Sonntag- mlttag große Scharen festlich gestimmter Menschen die verschiedenen Burgwege hinansteigen. J”
Pendelverkehr mit Postautos brachte zahlreiche Gießener herbei. Und wenn trotzdem der Besuch den Erwartungen nicht so ganz entsprach, so lag das in der Hauptsache daran, das» tu einigen umliegenden Orten auch Festlichkeiten ftattsanden. Auch mag der Fackelzug der Studentenschaft manchen am Erscheinen verbind«« haben
Rührige Dereinsmttglleder in Gemeinschaft mit dein Burgwirt hatten den, Platz durch reich« Ausschmückung ein festliches Aussehen gegeben An dem rauben, um eine Luide gewimmerten Tisch konzertierten die Musikanten unb spielten auch zum Tanze auf. Wurf- und Schießbude sorgten für Abwechslung, wo bei den zu erlangenden Preisen u. a. ein Freislug nach Frankfurt vergeben wurde. Besonderen Spaß hatten die Ännoer, die nicht nut mit Vreheln und Würstchen bedacht wurden, sondern sich auch an den Darbietungen cmes Kasperltheaters erfreuten. Der Ausstieg eines Ballons und sein 2lbtreiben hielt <f t und jung in Spannung Den Höhepunkt des Feste» bildete am Abend da» Abbrennen eines Feuerwerks und eine Beleuchtung der Burg, ein Bild, das von weither wahrgenommen werden konnte.
Dem rührigen Glelbergvereln gebührt Anerkennung für seine Mühen; jeder sollte ihm sür seine Arbeit Dank zollen, der am besten In dem Beitritt zu dem Verein Ausdruck slndet.
Bornokizen.
— Tageskalender für Freitag Heimat« Vereinigung „Schisfonberg" Mstaltederverjammlutzg. 20.30 Uhr, Im Hotel Kohler. — Stahlhelm Hochschul« gruppe (Hießen: Studentenoersammlung, 20 Uhr, Im „Postkeller'". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Ton« film „Da, Rheinlandmädel''.
— Geschlossene Vorstellung der Gießener Milltärvereine im Stadt- theater Gießen. Man schreibt unS: Die am 30. Juni stattsindende geschlossene Vorstellung , Flieg roter Adler von Tirol“ beginnt nicht um 20 Ußr. sondern bereits um 19.30 Uhr. Dadurch ist jedem Besucher die Möglichkeit gegeben, den Zapsenstreich, der anläßlich der Räumung der Rheinlande stattslndet und um 22.30 Uhr abmarschiert, zu seoen.
— A uf öle Jubiläums-Regatta der Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 e. D am kommenden SamSlag und Sonntag sei nochmal» hin- getoiefen. Es haben insgesamt 18 Vereine mit 441 Ruderern und 85 Bowlen gemeldet Die Dorrennen werden an beiden Tagen vormittag« ausgetragen. Am Sonntagnachnrtttag: findet Konzert auf dem Dootsplatz statt
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•• Der Liedertag des Deutschen Sängerbünde». Von der Arbeitsgemeinschaft Gießener Männergcsangverelne wird ungeschrieben: Am Sonntag. 29. Juni, vormittag« 11 Uhr, treten aus 'Veranlassung des Deutschen Sängerbundes alle ihm angeschlossenen Vlän- nergesanavereine, nicht nur innerhalb dos Deutschen Reiche», sondern weit über dessen Grenzen hinan», zu mächtigen Kundgebungen für da» Deutsche Lied zusammen. Einen riesigen Aufschwung aus dem Gebiete de» Thorgesangswe- senS verdanken unsere Männergesangi>erelne der von dem Deutschen Sängerbund ausgehenden, durchgreifenden Organisation. Durch den Zusam- menschluß der Tausende von deutschen Sängern au» allen Volksschichten des Reiche» ist diese Organisation zu einer großen VolkSgemeinschast geworden, die sich die hohe Ausgabe gestellt hat, Da« herrlichste Gemeingut unsere« Volke» und Vaterlandes, da» deutsche Lied zu erhalten, zu pslegen und zu förbern. Auch die vereinigten Gießener Männergesangvereine unter der Leitung ihre« Thormeister» Otto G 0 r l a ch werden diesen Tag in würdiger Weise begehen und um 11,15 Uhr zu einer Kundgebung aus dem Landgraf-Phlllppsplatz zusammentreten. Der Gießener Orchesterverein unter der Leitung feine« bekannten Kapellmeister« Hermann Weller wird durch feine Mitwirkung der 'Veranstaltung einen musikalisch wertvollen Charakter geben Die Gießener Bevölkerung sei auf die Veranstaltung besonder» hingewiesen.
♦♦ Da« Posaunenfest am nächsten Sonntag wird eingeleitet durch Q.borall>fafen am sruhen Morgen von den Türmen und auf verschiedenen Plätzen der Stadt. Dabei soll alte Turmmusik geblasen werden Dom Turin der Stadtkirche bläst der rühmlich bekannte Posgunen- chor Lang-GönS einen Turmsonatensatz au« Sonate 1 der hora dccima von Job. Pezeliu» (1070)
Wett-
versteigert worden waren,
bekannten „Kirschenberg" die
noch nicht völlig in der Reife stand.
Anzeiger" wird die Wiederholung des bewerb» bekanntgegeben werden.
bewerbe geltend macht, wird beabsichtigt. derartige Ausstiege zu wiederholen. Im „Gießener
Oderheffen.
Lanvkrcio (ließen.
D a u b r t n g c n , 26. Juni. Nachdem vor einigen
Tagen die Frühkirschen sand dieser Tage am b< Versteigerung der Spätkirschen ernte statt, zu der sich eine große Anzahl Liebhaber au» unserem Torfe eingesunden hatte. Der Ertrag der Bäume ist in diesem Jahre recht gut. Je nach der Dräße der Bäume und der Quantität und Qualität der Früchte bewegten sich die Preise zwischen 40 Pf. und 10 Mark pro Baum. Bon den Steigerern roiff« den die Kirschen Mort geerntet, obwohl da» Dbft
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V Grünberg, 2f Juni Der ßniHge Schweine markt zeigte wieder einen guten Auftrieb von Ferkeln e« waren 3A) Stück vorhanden folgende Peets« wurden setz-estellt: Sei kl bl» 6 Wochen alt 38 bl» 40 Mk.. 6 bis 8 Wochen alt 4> bi# 48 Mk. 8 bis 13 Wochen alt 48 bi« 55 Mk Tendenz sehr gut; Markt ausverkaust.
Kreis,>ricdt»erg.
pb. Butzbach. 26. Juni 3um heutigen Ferkel m a, r k l waren 499 Stück aufgetrieben E» wurden gezahlt für Ferkel bi# zu 6 Wochen 30 bl« 35 Mk. von 6 bis S Wochen 35 bl« 39 Mopk, von 8 bl» 13 Wochen 39—45 Mk. Der Handel ging floh, jedoch wurde der Markt nicht geräumt
) ( Münzenberg. 25. 3unL Rach altem Brauch fand gestern nachmittag die Sommer» taguug der Dekanatskonferenz des Dekanate# Hungen in unserem schönen Städtchen statt Sie wurde von Pfarrer Egel- baff. Griedel, mit Schriftlesung und Gebet eröffnet Der Leiter der Konsercnc. Dekan Engel. Obborndofen. begrüßte daraus den neu in» Dekanat eingelretenen Amtsbruder, Pfarre« Herder, Wölfersheim, und verabfchledete den leider aus dem Dekanat fcheldenden Pfarrer Weber, Holzheim, Rach Erledigung einer Reihe amtlicher Angelegenheiten hielt Pfarrer KÖdding. Oberflaot, einen Dor trag über öle Frage: . Was lernen wir Pfarrer für die Predigt und Serif arge und für die Verwaltung au« der taufendjährigen Entwicklung des Bauerntum« in der nördlichen Wetterau " Der Vortrag, der lotooßl aus eigenen Forschungen als auf solchen von Friedrich 0>aul aut gebaut war. sand sehr aufmerksame Zuhörer und mürbe wesentlich durch Aussührugnen des auf dem Gebiet der helmaikundlichen Forschung sehr tätigen Pfarrer Dr. H e h m a n n , Langsdorf, ergänzt.
flrcU Biidinacn.
Ridda 2«. Juni. Der bedenkliche Zustand der hiesigen Ortsdurchfahrten beschäftigte feit Jahren vefsentiichkest und Ortsvorstand man nahm eine abwartende Haltung ein, weit ee notwendig erschien, vor der Instandsetzung der Straßen die versäumte Kanalisation durchzuführen. Da bei der setzt herrschenden Finanzlage In absehbarer Zeit nicht an diese" kostspielige Projekt herangeireten werden kann, sollen wenigsten# die vrtsdurchfahrtsn a u o g e b e s s e r t und geteert werden. Die Stadt hat 2500 Mark aufzubringen. Die übrigen Kosten trägt die Provinz
Kreis Scholten.
• Helpershain, 2ö. Juni. Der hiesige Gemeindebulle, der gestern In einen anderen Stall gebracht werden sollte, riß sich plötzlich los imb stürmte dem Ausgang des Dorfe» zu, wo er Im sogenannten .Grund'' mit Mlstgalxln und dergleichen wieder eingefangen ivertwn konnte. 'Velin Austritt au« dem Stalle hatte er den neuen Pfleger, der Ihn von h*m seitherigen abbolen mollte, so stark wider die Wand gedrückt daß bem Manne m eh rr re Rippen brachen und der Pfleger jetzt schwer bamlebtr- llegt. Da das Tier sich al« zur Zucht untauglich erwies, wurde es am sell»en Tage geschlachtet.
berliner Börse.
Berlin, 27 Juni. (WTB. siunkjpruchj Aus gün|tlgcrc Beurteilung der politischen Lage nach her vollzot>enen Ernennung Dietrich» zum Mnanzminl» per, sowie auf die weitere Festigkeit Remiork», inachle sich Im heutigen Frühverkehr eine elina# sreundlichere Stimmung iKinerfbar. Da# (RrfdMft mar zunächst noch klein, die Kurse, die man Härte, waren leicht befestigt.
Mrchliche Jlad)rid)fen.
Jiraetttische Gemeinden.
Israelitische Mellglonegrineliibe. Gottesdienst in der Synagoge (ötlbanlage). Samstag, den 28. Juni, 'Borahenb 7.45 Uhr: morgen» 8.30; abend» 9 und 9.40 Uhr.
Israelitische Beligionsgesellschaft. Sabbatseier den 28. Juni. Freitag abend 7 4’> Uhr: Samstag vor« mittag R, nachmittag» 4; Sabbaiausgang 0.40. — Wocheiigottesdienst: morgen» 6.30; abends 7.15 Uhr.
I >r. I ß q r I o t.
fliegen übten Mundgeruch, nach längerer Mundruhe und nach dem Rauchen benutze man «um Desodorieren und dramatisieren bet Vltente eine Spülung mit dem herrlich ersrischenven ühlorodont-Mlindwaster. stlasch» 1^- Mk.
als Vorspiel au dem solgenben FHoral Vom Turm der Iohannesklrche bläst der Thor von Klein-Lmden, der uns eben!all» kein Fremder ist, chu Sonatine — Allein Gott In der Höh' sei Ehr — aus .Bierundzwanzig Quatridnia* von Gottfried Reiche Reiche ist Job Seb Bachs hervorragender Trompeter gewesen. Diese alte Turm- tnuslk wurde in den letzten Jahren neu beraus- gegeben. E» lohnt sich der Mühe, diese« Stück alten Kulturgutes unseres Volke» wieder zu tv- leben Wo es seither versucht wurde, sand man größtes Interesse.
** Zumvllbe r I u blläum Gießens al« Regattaplatz Bootshaus und Dootsplatz der Gießener Ruder-Gefellschast 1877 landschaftlich einer der schönstgelegenen Plätze Gießens sieben tm Zeichen der am kommenden Samstag und Sonntag siattsindeitden Jubiläums-Regatta, über deren Meldeergedni« bereit# berichtet worden ist Die erforderlichen Baulichkeiten auf dem Regattaplatz sind fer'.lggestellt Auf der direkt aegenüberllegenden Schustlerichen Bleiche, ist auch hi diesem Jahre wieder der Lagerplatz sür die Khlreichen Rennboote eingerichtet, so daß sich reu Abfahrt und Ankunft vor den Augen der Regattabesucher abfpielen wird. Gs finden in»- aefamt 16 Vierer-Rennen. 6 Achter-Rennen und 4 Einer-Rennen statt, in denen durch bereits besten» erprobte Mannschaften fchöne fportliche Wettkämpfe in Aussicht stehen Die Ehrenpreise sür die ehuclnen Rennen, darunter eine Anzahl prächtiger Herausforderung»- und Wanderpreife, sind in den Gchausenstern de« Tepplchhaufes Hochstatter, VkäuSburg 5. ausgestellt Wie au« dem Inseratenteil ersichtlich ist, sind die Ein- trittSpreile zum Regattaplatz sowohl als auch Aur Schüßler scheu Vleict>e, mit Rücksicht auf die heutige ungünstige Wirtschaftslage, auf das Aeußerfte beschränkt, fo daß der Bevölkerung Gießen» eine günstige Gelegenheit geboten ist. durch recht zahlreichen 'Besuch ihr Interesse am schönen Rudersport zu bekunden und auch dem Äußeren Rahmen der Jubiläums-Regatta dadurch eine würdige Gestaltung zu verleihen.
•• Ballon-Wettbewerb. Da« Fluaplatz- Easä hatte Ende Mai unb Ansang Juni vom Flughafen aus ein Wetlfliegen kleiner, mit Walferstoffga» gefüllter Ballone i'erQnftaltct. An diesem Wettfliegen ßaben sich nicht mir Kinder, sondern auch Envachsene beteiligt, da sür den Absender und den Finder des am weitesten geflogenen Ballon« Preise in Gestalt eines Frei- flug» von Gießen nach Frankfurt ober eines Buches, je nach Wahl, ausgefetzt waren. Die Ballone waren mit Vorgebruckten Karten versehen, auf denen der Finder Ort und Zelt der Auffindung ortsgerichtlich beglaubigt angeben mußte. Don den 77 Ballon», die hier auffiiegen, sind bi« Aum 21. Juni, dem Tage der Schluß- Meldung. 16 Ballone gesunden unb ordnungsmäßig gemeldet worden. Don diesen landeten die meisten in der Marburger Gegend, im Kreise Ziegenhain, bet Homberg a. d. Ohm und Alsseld. Die Streckenlängen schwanken zwischen 6 Kilometer bet Großen-Dnseck und 140 Kilometer (Ershausen, Kreis Hetltgenstadt). Der Ballon Ar. 70 legte die Srößte Flugstrecke mit 170 Kilometer zurück.
ir landete auf Flur Obermehler Im Amts- gertchtsbezirk Schlvihelm in Thüringen. Gr wurde dort von August Kether gesunden. 'Der Absender in Gießen ist Karl Heinz Becker, Bahnhofstraße 16. Beide haben ein Anrecht aus einen Freislug von Gießen nach Frankfurt oder ein Buch, sie sind von der Aiuglettung in Kenntnis gesetzt worden. Da sich offenbar im Kreise der Bevölkerung lebhaftes Interesfe für solche Wett-
trägt eine große Verantwortung. Echte Oricnt- cigaretten der höchsten Quahtatsstufe sind äußerst empfindlich und verlangen eine sehr gewissenhafte Behandlung.


