Ausgabe 
27.2.1930
 
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140, Wirsing 20 bis 35.

15, Rotkraut 15 bis

20,

I«lbe Rüben 10 bis

15,

Leib.

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Astoria-Lichtspiele:

E. v. M.

allerhand unterwegs.

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Herr Heinrich Rusch

1688D

Die Giebener Burschenschaft Alemannia

L A.: E. Diehl

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Katharina Dörr und Familie

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Frau Marie Wolf geb, Appel

Steinbach, den 26. Februar 1930.

1O98D

Gießen, den 26. Februar 1930.

01322

Ö Erdal

23. Hauptversammlung, 20.15 Uhr, im Hotel Hindenburg". Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Symphonie der Liebe" undDas süße Mädel

(10 Stück) 60 bis

Weißkraut 10 bis

Für die zahlreiche und herzliche Anteil­nahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters sagen wir allen herzlichen Dank

Beerdigung: Samstag, den 1. März, vormittags um 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof.

Hausbesiherverein e. D. Gießen:

von der Iazz-Dand".

Museumsdirektor L R.

Akt S. S. 68

Kenntnis zu geben

spiel liegt in den Händen des Herrn Organisten Habicht Die Rednerin, welche zum erstenmal in Gießen spricht, ist die Begründerin der sog. Heimglück'-Bewegung, die sich seit ihrem Be­stehen schnell über ganz Deut chiand hin einen Kreis von Freunden und Mitarbeitern gewon­nen hat. Die Bewegung, welche ihren Mittel­punkt imHeimglück'-^)aus in Eisenach hat, strebt entgegen modernen Zeitströmungen eine innere Gesundung des deutschen Familienlebens an und möchte Einfluß auf weite Kreise ge­winnen, will also für den religiös-sittlichen Ruf­bau wirken und ein Wiedererstarken der gesun­den Kräfte im deutschen Volke fördern. So ist von der Bewegung auch die erste deutsche Dräuteschule in Eisenach eingerichtet wor­den, um junge Menschen auch praktisch in den Bereich ihrer späteren Pflichten einzuführen und den Crund zu einem wirklich gesunden, christlichen Familienleben nach jeder Richtung hin zu legen.

Die Zahnzwischenräume als Sih übelriechender Speisereste reinigt man zweckmäßig mit der eigenS dafür konstruierten Chlorodont-Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt in zwei Härte-

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes spreche ich allen Beteiligten auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus. Besonderen Dank dem Herrn Plärrer tür die trostreichen Worte am Grabe.

Reto har dshato, den 27. Februar 1930. 01339

Gießen (Kanzleiberg), Homberg-Hochheide, den 26. Februar 1930.

Heilstätte Seltersberg.

Die von dem Hessischen Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose (Heilstättenverein) hier erbaute Heilstätte »Selters berg" für Tuberkulose der oberen Luft­wege wird Anfang April betriebsfähig werden. Die Heilstätte steht bekanntlich unter der Lei­tung des Direktors der Llniverfitätsklinik für Ohren-, Rasen- und Halskranke. Professor Dr. Brüggemann. Die zur Verfügung stehenden

'für alle L Schuhe

E Kat MB Auskllmte InMlednc4«, Lirai-.iZaunl.'Anae- leaen^etten, Gesuche, Bernäge, Beobach­tungen. Ueberwadig. und Ertnitilunaen oreiSw-streng dtokr. 11 an all. Orten ert tu erledigt Detektiv- Bnrean-n.Anekuttel Inh.K.Gerx.Bei-Nan- heie.Eoretr. 17. 138

I tritt«t iirMdo j GrV <E<> f<ltC{9

gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 35 bis 40, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, ------------ Rosenkohl 35 bis 40, Feld-

Grünkohl 15 bis 20, . _

salat 150 bis 180, Tomaten 70 bis 83, Zwiebeln

Roggenbrolistvilamilimcher als We zenbroi!

Das Rätsel der Kriminalistik."

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Freitag, 28. Fe­bruar, wird zum letztenmalDrei, alte Schach­teln" von Walter von Kollo gegeben. Als Faschingspremiere ist Arnold und Bachs letzter SchwankWeekend im Paradies" in Vorberei­tung. Spielleitung hat Heinrich) Hub, der selbst die Hauptrolle des Dittchen spielt. Die Vor­stellung wird zum erstenmal als Frerndcn- vorstellung am Sonntag (Fastnachtssonntag), 2. März, gegeben.

Evangelischer Bund. Man schreibt uns: Rach längerer Pause wird der Zweig­verein des Evangelischen Bu..^es wieder einen Familienabend veranstalten. Dieser findet am nächsten Sonntagabend in der Iohannes- kirche statt. Frau Lina Lejeune, Eisenach, wird über das ThemaFreude als Quelle der Kraft" sprechen; Fräulein Siglinde D u ch h 0 l d aus Rieder-Eschbach ist als Sän­gerin gewonnen. Die Begleitung und das Orgel-

preffeklage gegen Sürgermeifkr Aitz-rt.

Darmstadt, 26. Febr. (WEN.) Die Schrift­leitung derHessischen Landeszeitung" teilt mit, daß sie gegen Bürgermeister Ritzert wegen seiner Erklärung in der letzten Stadtrats­sitzung, der Verfasser eines ihn kritisierenden Artikels seiein ganz gemeiner Verleumder", Beleidi­gungsklage eingereicht habe.

die am

ANSWs, Ne Schaluppe eganges toll ui starken De- teilenden nur Md der Insel beklagen sinkt l" DeSnien.

hm Leitungen n Äeichsprasj, Kolonien hen Fluch,, meltund tag Dinar an bic Man muh die- lihls der Deul' böigen, als|i l'cher Aot (r-

10 bis 15, Meerrettich 53 bis 70, Echwar.wurzeln 40 bis 60, Kartoffeln 4l/s bis 5 (Zentner 3,83 bis 4 Mk.), Aepscl 10 bis 15, Birnen 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50. junge Hähne 120 bis 133, Suppenhühner 103 bis 120, Russe 50 bis 83 Pf. das Pfund; Tauben (Stück) 70 bis 80, Eier 12 bis 13, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 30 bis 40. Endivien 40 bis 63, Lauch 5 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 40 Pf. das Stück.

Bornotizen.

Tageskalender f ü r Donners­tag. Oberhrssifcher Geschichtsverein: Vortrag von älniv.-Prof. Dr. Schneider (Frankfurt a. M.): Die Beziehungen Kaiser Friedrich 11. zu dem Elsaß", HotelHindenburg", 20.15 Uhr. Aka- demische Kurse für Kaufleute und Gewerbetrei­bende: Lichtbi.dervortragSüdamerikanische Landschafts- und Wirtschaftsbi.der" (Vortragen­der Univ.-Prof. Dr. Klute), 20.15 Uhr, int Großen Hörsaal des Vorlesungsgebäudes. D. H. V.: Protestkundgebung, 20.30 Uhr, Caf6

Heilmittel (Anlage für konservative Tuberkulose­behandlung, Operations-, Röntgen-, Belichtungs­räume, Inhal tonen, Reinlustkammern nach Storm van Leeuwen usw.) sind nach den modern­sten Gesichts^u kten cimeridV'vt. SeNstver^änd- lich f.n'.et auch fachä.ztl'.ch:Vehr d ng e Lu ge statt. In der ^e.lpätte M nen .x.a.ue (M^nne., Frauen und Kinder) jedes Standes aus ganz DeutschlandzurDe^a tdlung a fgmom er re den. DicP'leg.sätze find ie: K.in k ätzen a rge a't. Auf- nahmege.uche können schon jetzt mit einem ärzt­lichen Zeugnis, aus dem die Art und der Grad der Erkrankung hervorgehen, bei der Verwaltung der Heilstätte .,Seltersberg" in Gießen eingc- reicht werden. Kranke, die auf Kosten öffentlicher Körperschaften kommen, müssen außerdem einen Rachweis mitbringen, wer die Kosten trägt.

Talen für Freitag, 28. Februar.

Sonnenaufgang 6.49 Uhr, Sonnenuntergang 17.37 Uhr. Mondaufgang 7.17 Uhr, Mond­untergang 17.29 Uhr.

1633: der französische Physiker A. F. Rene de Reaumur in La Rochelle geboren (gestorben 1757).

Girtzener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochanmarkt: Butter 150 bis 183, Matte 30 bis 35, Käse

A

Unterzeichnete erfüllt hiermit die traurige Pflicht von dem in Büdingen erfolgten Ableben ihres lieb. A. H.

Professor Dr. med. et phlL

Hermann von Ihering

graden von höchster Qualität 1 Wk-, Kinder- bürste 60 Pf. Ryr echt in hygienischer blau-weiß- grüner Originalpackung. 1312V.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen danke ich herzlich. Besonders danke ich Herrn Pfarrer Krämer tür die trostreichen Worte so­wie den Vereinen und allen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben.

Anna Gerhard geb. Haas.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 1. März. Vor­abend: 6 Uhr; morgens: 9 Uhr; Predigt; abends: 6.15 und 6.55 Uhr.

Jsraelil'che Religion sgefellschast. Sabbatfeier den 1. März. Freitagabend 5.40 Uhr; Samstagoormit- tag 8.30; Predigt; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 6.55. Wochengottesdienst: morgens 7; abends 5.30 Uhr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Rusch.

Zn-ustlie- und Sande Slammer Wetz'ar.

* Wetzlar. 26. Febr. In der Vollversammlung der Industrie - und Handelskammer für den Kreis Wetzlar wurden gewählt für das Jahr 1930 als Kammervorsitzender Kommerzienrat Dr.-Zna. h. c. Adolf Koehler (Wetzlar), als 1. stellv. Vorsitzender Apothekenbesitzer Georg Bahr (Wetzlar) und als 2. stellv. Vorsitzender Fa- brikant Arthur Pfeiffer (Wetzlar).

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Vereinigung statt. Ingenieur Schwarzbach hielt einen aufklärenden Dartrag über den Zweck und die Ziele der Volksnationalen Reich^ver- einigung. Rach eingehender Aussprache vollzog sich die Gründung der Ortsgruppe Gießen. Ein aus vier Damen und elf Herren bestehender Orts­ausschuß wurde gewählt. In ihm sind die ver­schiedensten Berufe vertreten, so daß er als der Ausschuß einer wahren Delkipartei angesprvchen werden muh. Die Ortsausschußmitglirder glie­dern sich in 3 Hausfrauen und 1 Hausangestellte, 2 Ingenieure, 1 läniversitätsprosessor, 1 ©tu- dienrat, 1 Turnlehrer, 1 Handwerker, 1 Kauf­mann, 1 Gärtncreibesitzer, 1 Laborant, 1 Gärt­nereiarbeiter, 1 Eisenbahnzugschafsner. Aus die­sem Ortsausschuß wurde der Dorstand, der sich aus einer Dame und drei Herren zusammenseyt, gebildet. Mit der Gründung der Ortsgruppe nimmt diese nunmehr die Werbearbeit auf. Sie beabsichtigt, in aller Kürze mit einer größeren Dcranstaltung an die Oeffentlichleit zu treten.

* Eine städtische B r e n n h 0 lz v e r. steigerung findet am morgigen Freitag im Stadtwald statt. Zusammenkunft der Interessenten um 9.20 Uhr am Forsthaus Hochwart.

** Eine Schweinezwischenzählung ist auf den 1. März anberaumt worden. Die Schweine­besitzer mögen die heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung beachten.

** Schauplätten finden auf Veranlassung der Elektro-Gemeinschaft und der Hausfrauen-Be° ratung Gießen vom 27. Februar bis 1. März statt. Man beachte die heutige Anzeige.

" Der Hessische Landbund hält am 8. März in Frankfurt a. M. seine Landesver­sammlung ab. Zunächst wird der Landesvor- sihende Abg. Dr. von H e l m 0 l t den Ge­schäftsbericht erstatten, dann wird Abg. Dr. Leuchtgens, Friedberg, über hessische Poli­tik sprechen. Weiter ist ein Dortrag des Reichs­landbundpräsidenten Reichsminister a. D. Dr. Schiele, Berlin, über das ThemaEin Jahr Kampf der Grünen Front" vorgesehen.

Statt besonderer Anzeige.

Heute nacht gegen 3 Uhr, zwei Tage vor seinem 71. Geburts­tage, verschied sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Onkel

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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante hnNnWgMh.geli.Wnr nach kurzem Leiden Im 71. Lebensjahre sanft entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Wasenbach 1L FamLIe Jakub Schopp Familie h ilhelm Mattern.

Alten Baseck. Gießen, Großen-Buseck, Wieseck, den 25. Februar 1930.

Die Beerdigung findet Freitag, den 28. Februar, nachmittags 21', Uhr, in Alteu-Buseck statt.

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Aus der Provinzialbauptstodt

Gießen, den 27. Februar 1933.

Mummenschanz.

Wenn in früheren Jahren in der Fa- s ch i n g s z e i t durch die abendlichen Straßen sorglich vermummte Gestalten huschten, deren lange Mäntel abenteuerliche Kleiderpracht dis­kret verhüllten, fielen sie weiter nicht auf. Ra- türlich nicht. Eie waren ja .vermummt", also war nicht viel zu sehen.

Aber nun denken Eie an die heutige Straßen- Damenmode: Wie wollen Sie sich vermummen, wenn der Mantel nur bis eben an die Knie geht? Da hilft nichts als einfache Llnbefangen- heit. Und die hat man ja heutzutage. Trotzdem fiel es auf, als eine junge Dame...

Aber es lag auch nicht an der jungen Dam«. Es lag vielmehr an der Tageszeit; und an der Sonne, die nzit aller Deutlichkeit, mit der sie um 3 Llhr nachmittags zu scheinen Pflegt, oben an­gedeutete junge Dame beschien, die einen höchst schicken, kurzen Mantel trug, der abwärts in weite gelbseidene Pumphosen überging, die an den Knöcheln mit schwarzen Pompons zusarn- mengehalten waren. In der Hand trug die junge Dame einen schwarzen Zycknder, mit gel­bem Band umschlungen, und als ein paar junge Burschen freudig erregt stehenblieben und ihr nachriefen:Ha, Fräulein, Sie han aber feine Hose an, schwenkte sie vergnügt grüßend ihren Zylinder und verschwand um die nächste Ecke.

Wir sind eben zeitgebundene Geschöpfe. Rachls um Drei wäre die Dame keinem Menschen auf­gefallen, denn wir leben im Fasching. Aber war­um schablonenmäßig sein? Der eine fängt um drei älhr an, der andere hört um drei Uhr auf, beides sind frühe Stunden.

Immerhin erschien mir unsere Stadt am Sams­tag recht wunderlich. Auf dem Kreuzplah ging am Abend eine Dame mit silbernen Schuhen auf und ab, die zwei lange grüne Rixenschleppen hinter sich her flattern ließ. In der Elektrischen saß mir ein Herr gegenüber, d. h. ich dachte, es wäre ein gewöhnlicher Herr; aber wie er den Mantel öffnete, war es ein richtiger Bayrischer Bua mit Lederhosen und nackten Knien. In der Marburger Straße stiegen zwei junge Matrosen ein. Pikfeine, in weißseidenen Extrauniformen. Aber bei näherem Hinsehen war wieder der eine keiner, sondern es war ein Mädchen. Man merkte es an der hellen Stimme und den kleinen Füß­chen. Sonst wirkte sie ganz wie einherziger Bub".

Nicht weiter ausgefallen wäre ein Herr, wenn er nicht eine so mertroürbige Kopfbedeckung getragen hätte. Leider nur in der Hand. Es war nämlich ein großer Blumentopf ohne Boden, mit künstlichen Blumen gefüllt und der Inschrift versehen:Laßt Blumen sprechen!" Ich hätte nicht gewußt, daß es eine Kopfbedeckung war, aber er erzählte es ver­gnügt einer Dame, die gefragt hatte:Ach, Sie ahren wohl auch zum Maskenball?"

Als ich durch unsre stille, dunkle Straße heimkam, lies mir plötzlich Helles Schlittengeläut entgegen. Nanu? Aber es waren drei Mädels, die unter den Mänteln ganz aus Schellen zu bestehen schienen. Sie klingelten und läuteten und schwatzten und lachten, daß es nur so ein Vergnügen war. Da tat's mir fast leid, daß ich zu Hause angelangt war. Denn es war

Der Abend wird Gelegenheit bieten, die Ge­dankenkreise dieier begrüßenswerten Bewegung kennenzulernen; ein recht zahlreicher Besuch darf deshalb erwartet werden. (Räheres siehe heu­tige Anzeige.)

Allgemeiner Verein für Armen- und K r a n k e n p's l e g e. Am morgigen Freitag findet die Hauptversammlung statt. Näheres siehe heutige Anzeige.

** Abgrenzung und Besetzung von südwe st deutschen Schlichterbezirken. Der Schlichter für den Schlichterbezirk Südwest­deutschland, Dr. Kimm ich in Karlsruhe, wurde mit Wirkung vom 1. April auch zum Schlichter für hen Schlichterbezirk Hessen mit dem Dienstsitz in Frankfurt a. M. bestellt. Regierungsrat Dr. Kol­la t h in Frankfurt, der zur Regierung in Wies­baden versetzt ist, wurde zum stellvertretenden Schlichter für den Bezirk Hessen mit dem Dienst- sitz in Frankfurt a. M. bestellt. Regierungsrat Dr. Meyer beim Kreisamt Friedberg bleibt gleichfalls stellvertretender Schlichter für Hessen für die Durch­führung der in Hessen anhängig gemachten Schlich­tungsverfahren. Die nötigen Verhandlungen wer­den än Frankfurt a. M. stattfinden.

** Sitzung des Provinzial ausschus- s e s. Am nächsten Samstag, 1. März, vormittags 8% Uhr beginnend, findet im Sitzungssaal des Re­gierungsgebäudes zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provinzialansschusses der Provinz Oberhessen statt mit folgender Tagesordnung: Antrag des Kreis­amts Friedberg auf Entziehung der Erlaubnis des Adolf W 0 r e l in Rödgen zum Betriebe einer Schankwirtschaft; Klage des Wilhelm Tischer in Gießen gegen das Kreisamt Gießen wegen Versa­gung eines Wandergewerbescheins für 1930; Be­rufung der Gemeinde Usenborn gegen Urteil des Kreisausschusses des Kreises Büdingen oom 10. De­zember 1929 betreffend: Entschädigungsanspruch der Gemeinde Usenborn gegen die Gemeinde Hirzenhain für Wegeherstellungskosten aus Anlaß der Abtren­nung des Gemarkungsteils Margarethenthal von der Gemarkung Usenborn und Zuteilung zur Gemar­kung Hirzenhain.

** Dienstjubiläum bei der Reichs­bahn. Der Rangieraufseher Ludwig Eckhardt, wohnhaft in Wieseck, beamtet beim Bahnhof Gie­ßen, feiert heute sein 25. Dienstjubiläum bei der Reichsbahn.

** Dolksnationale Reichsvereini­gung in Gießen. Vor einigen Tagen fand wie man uns berichtet im Hotel Köhler die stark besuchte Gründungsversammlung der Ortsgruppe Gießen der Volksnationalen Reichs-

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