Nr. 277 Erstes Blaff
180. Zahrgang
Mittwoch, 26. November 1930
Erich« in, logl'ch.autze, Sonntags and Feiertags
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Chefredakteur
Dr Fnedr Wilh Lange. Derantwortlich für Politik Dr Fr Wilh Lange, für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumfchein und für den Anzeigenteil Max Filter fömtlich in (Biehen
Die Wirtschastspartei rückt vom Kabinett Brüning ab.
Oemiffionsgefuch des Reichsjustizministers Nr. Bredi. — Roch keine Entscheidung über sein Ausscheiden aus dem Kab.nett. Aber keine Folgen für die Politik des Reichskanzlers.
Ner Beschluß der Wirtschastspartei
Berlin, 25. Jloo. (TU.) Der Relchsaus- tchuh der wirlfchaflsparlei Hai im Einvernehmen mll dem Reichsjufiizminifler Dr. v r e d l heule einstimmig folgenden Beschluß gefaßt:
„Bereits am 26. September 1930 hat der Reichs- ausfchuh beschlossen, daß sich die wirtschastspartei
Reichsjustizminister Dr. B r e d t.
an keiner Regierung im Reiche beteiligt, auf welche die Sozialdemokratie mittelbar oder unmittelbar Einfluß ausübt Die Ereignisse der letzten Zeit beweisen ab«, dah die Reichsregierung Brüning ihre Politik in Anlehnung an die Sozialdemokratie unter Preisgabe lebenswichtiger Interessen des deutschen Volkes und verdeutschen wirtschaft durchzuführen versucht. Rach Ansicht der wirtschastspartei können auf diese weise die großen Lebensprobleme des deutschen Volkes in der Innen- und Auhenpolilik nicht gelöst werden. Infolgedessen lehnl die Wirt- schaflspartei die weitere Unter st ü l - zung des Kabinetts ab.**
Der von der Wirtschaftspartei gestellte Reichsjustizminister D r. vredl hat beim Reichs- kanzler Brüning bereits sein Rücktrittsge- f u ch eingereicht. Unmittelbar nach Eingang des vemissionsgesuches empfing der Reichskanzler den Parteiführer der wirtschastspartei Adg. D re- rn i h und den Abgeordneten Mollath (wp.), um mit ihnen über das Demissionsgesuch und seine Folgen zu verhandeln, Minister vredl selbst ist augenblicklich krank und von Vertin abwesend. Reichskanzler Dr. Brüning beabsichtigt, das Rücktrittsgesuch Dr. vredts erst nach einer persönlichen Rücksprache mit Dr. vredt an den Reichspräsidenten weiterzuleiten. Das dürfte voraussichtlich erst in der nächsten Woche möglich sein, da Dr. vredt erst dann nach Berlin zurückkehrt.
Keine Konseguenzen.
Kommt eine neue Notverordnung?
Derlin, 25. QIod. (LU.) Das Rücktrittsgesuch des Reichsjustizministers Dredt hat nach Auffassung parlamentarischer Kreise die Tendenzen der Reichsregierung verstärkt, die daraus ausgehen, das Finanz- und Wirtschaftsprogramm durch Rotvcrordnung in Kraft zu sehen und den Reichstag vor vollendete Tatsachen zu stellen. Bekanntlich hat Dredt auf Wunsch seiner Partei schon einmal dem Reichskanzler feinen Rücktritt erklärt, war aber dann aus ausdrücklichen Wunsch des Reichspräsidenten geblieben. Dieser Vorgang dürfte sich diesmal kaum wiederholen, vielmehr rechnet man damit, daß der Reichskanzler den Rücktritt annimmi und daß das Justizministerium vorläufig unbesetzt bleibt, zumal es sich um ein unpolitisches Ministerium handelt, dessen Umbesetzung für die Gesamtpolitik der Regierung von verhältnismäßig geringer Bedeutung ist. Es ist deshalb wahrscheinlich daß der Kanzler dem Reichspräsi- uenten Vorschlägen wird, von einer Reubesehung ^.^Ministeriums durch einen Parlamentarier zunächst abzusehen und den Staatssekretär Joel mit der Leitung zu beauftragen, so daß also im Relchsjustizministerium derselbe Zustand geschaffen wurde wie im Rcichswirtschattsministerium.
Die Erklärung der Wirtschastspartei verstärkt den Eindruck, daß die parlamentarische Durchbringung des Finanz- und Wirt- schaftsprogramms nicht möglich sein wird Die Besprechungen des Kanzlers sind zwar noch nicht abgeschlossen. Er hat heute die Abgeordneten Simpsendörfer und R i p p e l für die Christlich-Sozialen, Drewitz für die Wirt- fchaftsvartei und D ö b r i ch für die Landvolk
Partei empfangen und wird die Besprechungen für die restlichen Gruppen morgen zum Abschluß bringen. Schon jetzt läßt sich aber erkennen, daß die Rotverordnung mit ziemlicher Sicherheit bis zum 3. Dezember zu erwarten ist. In Kreisen der Reichsrgeierung wird unterstrichen, daß die Abkehr der Wirtschaftspartei das Kabinett nicht von seiner bisherigen Linie abbringen wird. Der Kanzler wird das Sanierungs- Programm ohne jeden Zeitverlust in Kraft sehen, um so die Hand freizubekom- men für eine verstärkte Fortsetzung der Preissenkungsaktion. Sie wird durch das Ausscheiden der Wirtschaftspartei zum mindesten nicht erschwert. Gegenüber der Vermutung, daß eine ähnliche Tendenz wie bei der Wirtschastspartei auchbei der Landvolkpartei vorherrsche, wird übrigens betont, dah mit einem Ausscheiden des Ministers Schiele aus dem Kabinett nicht
•3u rechnen ist.
Nie Meinung der presse.
Berlin, 26. Rov. (TU.) Das Zentrumsorgan, die „Germania", kommentiert den Ausbruch der Wirtschastspartei aus der parlamentarischen Regierungsfront mit auffallender Schärfe und Ironie. Das Blatt nennt die Begründung, die die Wirtschaftspartei ihrem Entschluß gegeben habe, eine glatte Unwahrheit. Gerade die Wirtschaft sei es, dje auf das Zustandekommen des Finanzprogramms dränge. Das Ausscheiden der Wirtschaftspartei sei ein Schwabenstreich, aber kein gefährlicher. Die politische Haltung der Wirtschaftspartei sei einfach grotesk. Der sozialdemokratische „Abend" nennt als Ursache des Ausscheidens der Wirtschaftspartei die Wut über den Preisabbau. Die „Bossische Zeitung" spricht von einer Flucht vor der Verantwortung. Me Führer der Wirtschaftspartei sähen die Rot- wendigkeit der Sanierungsmaßnahmen im großen und ganzen ein, hätten aber nicht den Mut, ihre bessere Erkenntnis vor dem Lande zu vertreten Aehnlich urteilt das „Berliner Tageblatt". — Die rechtsstehenden Blätter halten sich in ihrem Urteil zumeist zurück. Allein der „Lokalanzeiger" erinnert daran, daß früher amtlich versichert worden sei, niemand denke daran, das Steuerbewilligungsrecht des Reichstages, also das Grundrecht jedes Parlamentes, auszuschalten. Jetzt sei es bereits so weit, daß in aller Oeffentlichkeit davon gesprochen werde, die Regierung werde Artikel 48 erneut in Anspruch nehmen.
Siädieiag und Preissenkung.
Tatkräftige Mitwirkung von Handel und bewerbe.
Berlin, 25. Rov. (TU.) Dom Deutschen Städtetag wird mitgeteilt: 3m Verfolg seines Strebens, mit allem Rachdruck an der Preissenkung aller Massenkonsumartikel mitzuwirken, hat der Deutsche Städtetag eine Besprechung mit Vertretern Dt*t Städten aus allen Teilen des Reiches abgehalten. So sehr es notwendig ist, in dieser Frage eine einheitliche Linie zu halten, so ist ein praktischer Erfolg letzten Endes doch nur durch individuelle örtliche Initiative und Arbeit sicherzustellen. Diese örtliche Aktion hat bereits jetzt sehr wichtige Ergebnisse gezeitigt. Unter voller Berücksichtigung der örtlichen Verschiedenheiten ist es nahezu überall gelungen, für Brot, Fleisch, Kartoffeln, Milch. Gemüse usw. zum Teil erhebliche Preissenkungen zu erreichen. Erfreu'icher- weise kann dabei hervorgehoben werden, daß die beteiligten Handels- und Gewerbekreise in zahlreichen Städten in voller Erkenntnis diese Aktion aus eigener Initiative mit gefördert haben. Ueberall sind weitere Verhandlungen im Gange. Auch das Zusammenwirken mit der Verbraucherschaft nimmt in den meisten Städten bereits feste Gestalt an. Von allen Seiten wird dabei jeder Gedanke an eine Zwangswirtschaft einmütig abgelehnt. Dafür muß aber anderseits für unbedingte Preiswahrhcit im Großhandel und im Kleinhandel gesorgt werden. Die Wiedereinführung des Preisaushangs bei Lebensmitteln ist unerläßlich.
Agrarpolitik und Preisabbau.
Eine Rede des Reichscrnährungs- ministers Lchiclc.
Berlin, 25. Rov. (WTB.) Minister Schiele sprach im Rundfunk über das Thema „Agrarpolitik und Preisabbau" und betonte, daß man sehr zu Unrecht versuche, die deutsche Agrarpolitik gegen die Preisabbaubemühungen der Reichsregierung auszuspielen. Beide hätten vielmehr ein gemeinsames 3 i e l Der Preisabbau wolle verhindern, dah die notwendig gewordene Kürzung der Gehälter und Löhne die allgemeine Kaufkraft schwäche die deutsche Agrarpolitik habe als vornehmstes Ziel die Stärkung der Kaufkraft der deutschen Landwirtschaft. Der Minister wieS sodann darauf Hirt, dah der Index für Qlararftoffe bei 110 stehe, während die Meh-
ziffern für die industriellen Fertigwaren und für die Lebenshaltung bei 145 und für Ernährung bei 139 lägen. Die 30 Punkte Spanne zwischen Agrarstofsen und den übrigen Mch- zifsem bedeuten, dah das organische Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Wirtschaftszweigen auf das schwerste gestört sei. Dies wiederum sei eine der Haupt- ursachen der Arbeitslosigkeit. Aus landwirtschaftlichen Kreisen ist befürchtet worden, dah letzten Endes die Bemühungen zum Senken der Handelsspanne auf Kosten der Landwirtschaft ausgetragen würden, indem die Senkung der Handelsspanne fortgepflanzt wird in einen Druck auf d i e Erzeugerpreise. Die Landwirtschaft handelt nicht nur im eigenen Interesse, sondern kämpft für den wirklichen Sinn der Aktion der Reichsregierung, wenn sie sich dagegen verwahrt, dah die Preisabbau - Maßnahmen z u ihren L a st e n gehen. Der Preisabbau darf nicht bei den Lebensmitteln allein stehen bleiben, er muh sich auf die gesamte Lebenshaltung er st recken. Reichsverkehrsministerium und Reichsbahn sind erfreulicherweise nach dieser Richtung hin nachdrücklichst bemüht.
Aller dieser Arbeit liegt das Ziel zugrunde, die einzelnen Zweige der deutschen Wirtschaft dem Wohle der gesamten Wirtschaft einzuordnen, damit Gütererzeugung und Erwerbstätigkeit wieder ins Gleichgewicht kommen, und damit alle großen Derussgruppen sich als kaufkräftige Abnehmer gegenteilig fördern und ergänzen. Ein jeöer weiß, daß es sich dabei im ganzen nicht allein um innerdeutsche
Fragen handelt, sondern daß diese innerdeutschen Fragen endgültig nur zu lösen sind im Zusammenhänge mit dem Reparationsproblem. Ader diejenige Regierung, die sieht, daß ihr Appell um Opfer und Mitwirkung vom Volke verstanden wird, wird auch mit besonderer Kraft das Ringen um die endgültige Befreiung durchzufüh- ren in der Lage fein.
Abänderungswünsche der Christlich-Sozialen.
Berlin, 25. Rov. (VDZ.) Reichskanzler Dr. Brüning empfing heute als Vertreter der Reichstagsfraktion des Christlich-Sozialen Volks- dienstes die Abgeordneten Rippe! und Simpfe n d ö r s e r, denen er den Wunsch der Regierung übermittelte, daß der Reichstag die vom Reichsrat bereits verabschiedeten Deckungsvorlagen beschleunigt erledigen möge. Der Christlich-Soziale Volksdienst, der in einer Fraktionssitzung den Bericht feiner Unterhändler entgegennahm, verlangt nicht die vollständige Aushebung der Rotverordnung, hat aber einige Aenderungswünsche. Er wendet sich vor allem gegen die bei den Krankenkassen neu ein» geführten Krankenschein- und Re^ept- gebühren. In steuerlicher Beziehung Ist der Christlich-Soziale Dolksdienst ein Gegner der Verzehr steuer, während er einer an der Quelle erhobenen verstärkten Bier st euer z u ft i m m e n würde Die Wünsche der Fraktion gehen weiter auf eine sozialere Gestaltung und Staffelung der Bürgersteuer hin.
Der Generalkonsul in Kattowih berichtet.
Erdrückendes Material für die Terrorpolitik der Polen in Ostob.rsch testen. Deutschland wird in Gent intervenieren.
B e c Li n, 25. Roo. (ERB.) Der deutsche Generalkonsul in kattowitz Freiherr von Grünau ist heute früh in Berlin eingetroffen und hat dem Auswärtigen Amt einen Bericht über die polnischen Terrorhandlungen gegen die deutschen Minderheiten in Oberschlesien erstattet, wie wir von gut unterrichteter Seite erfahren, enthält der Bericht des Generalkonsuls ein derart umfangreiches und stichhaltiges Material über die polnischen Ausschreitungen, dah es möglich sein wird, auf Grund des Minderheilenabkommens und der deutsch-polnischen Konvention über Oberschlesien die entsprechenden Schritte beim Völkerbund s- ral zu unternehmen. Rach Artikel 72 der Genfer Konvention über Oberschlesien ist jedes Mitglied des v ö l k e r b u n d s r a t e s befugt, die Aufmerksamkeit des Rates auf die Verletzung der Verpflichtungen über den Minderheitenschutz hinzuweisen Der Völkerbundsrat ist weiterhin befugt, alle Mahnahmen zu treffen und Weisungen zu geben, die wirksam erscheinen, um weitere Verletzungen des Minderheltenabkommens unmöglich zu machen.
Schluß mit einer Politik her Schwäche.
Urbanck fordert .Kurswechsel in der Politik gegen Polen.
Berlin, 25. Rov (CRB.) Der ßanbrat des Kreises Beuthen-Tarnowitz und frühere deutsche Abstimmun^skommi'sar Dr. Urbane k stellt in ter oberschl fischen Zentrumsprcsse fest, daz Polen mit den viehischen Ausschreitungen in Ostoberschlesien die offene Feindschaft eindeutig erklärt hat Urbanck stellt zwei Forderungen dazu auf: Keine Vergeltung an den polnisch denkenden deutschen Staatsbürgern, aber alle Energie nach außen, keine schwache Haltung zeigen. Wer jetzt Schwäche zeige, ermuntere die Polen zu neuen Greueln und mache sich mitschuldig, wenn uns unsere Volksgenossen von drüben ihre zerschlagenen Körper und ihre zerstörten Hütten zeigten. Urbanck stellt weiter fest, daß in Oberschlesien tiefe Unzufriedenheit über die Art und Weife herrsche, wie die Reichsregierung die letzten Jahre hindurch die oberschlesische Sache vertreten hat. „Wir haben durch unsere Schwäche" so sagt er u. a., „durch unser ständiges Zurückweichen die Polen herausge- fordert. Es handelt sich jetzt darum, grundsätzlich mit der Art und Weise zu brechen, wie unsere Dinge bisher angepackt worden sind"
Urbaner wendet sich weiter an das Aus- w ä r t i g e Amt: Schonungslos müsse auf einer außerordentlichen Tagung des Völkerbundes i n Genf über die Scheußlichkeiten der Polen ge- sprachen und keine Begütigung dürfe zugelassen werden. „Wir sind es unserer Ehre schuldig hierauf nicht wieder mit Anbiederung und Ver- ftandigungsoerfessenheit zu antworten." Angesichts der abgrundtiefen Feindschaft, die das polnische Volk letzt dem deutschen Volk erklärt hat, oertritt Ur
banef den Standpunkt, daß der Reichspräsident seine Mitwirkung zum Vollzüge des deutsch-polnischen Liquidationsoer- träges, der noch aus der Zeit der Illusionen stamme, nicht geben dürfe. Das deutsch-polnische Verhältnis sei durch die polnischen Scheußlichkeiten in Ostoberschlesien neu aufgerollt. Deutschland steht vor neuen Tatsachen und werde seine ganze Politik Polen gegenüber entsprechend einzurichten haben.
Ein offener Brief an den präsidenien Calonder.
Die obcrschlesischcn Verbände fordern Rückgabe Lstoberfchlesiens.
G l e i w i h, 26. Rov. (TU.) Die Vereinigten Verbände Heimottreuer Oberschlesier, der Deutsche Evangelische Volksbund Oberschlesiens und der Oberschlesische Kulturverband haben einen offenen Bries an den Präsidenten der Gemischten Kommission, Calonder, gerichtet, in dem erneut schärfster Protest gegen den blutigen Terror, unter dem die deutsche Bevölkerung in Ostoberschlesien leidet, eingelegt wird. Es heißt darin u. a.: „Wir erwarten, daß Sie, Herr Präsident, als Vertreter des Völkerbundes alle Ahnen zu Gebote stehenden Mittel anwenden, damit die jeder Gesittung und Menschlichkeit Hohn sprechende Behandlung unserer Volksgenossen aufhört. Wir können uns damit nicht einverstanden erklären, daß Ihr Einfluß sich auf Vorstellungen beim Woiwoden Graczyns ki beschränkt. Wir machen diesen vor aller Welt für die Greueltaten mit verantwortlich, da er selbst Aufständischer ist und die Aufständischenverbände seines Schutzes versichert. Wir bitten Sie, beimVölkerbund dem entweder die Macht oder der Wille fehlt die Minderheiten zu schützen, dahin zu wirken, 'daß der Fehlspruch der Botschast.rkonferenz gutgemacht und O st o b e r s ch l e s i e n dem ihm ful- nrrcll, wirtschaftlich und national verbundenen Deutschland zurückgegeben wrde. Rur auf diesem Wege kann die in bedrohliche Rähe 2^-?-A^sgesahr. hervorg rufen durch die Aufständischen und ihre amtlichen Schützer be» fertigt werden." '
Das schlechte Gewissen.
touUl 25 ?0D- (WTB.) Wie die polnische Presse heute meldet, sind derGemeinde- «-.0/ 9 e 1 und der polnische Schulleiter in
Doyenbirken wegen der Terrorakte gegen die deutsche Bevölkerung ihres Amtes enthoben worden. Gegen sie wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Polizeikommandant wuroe auf dem Disziplinarwege verseht. Das Woiwcdschaftsamt hat für die Geschädigten vor- laufig 3500 Zloty zur Verfügung gestellt. Sie polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Doch wurden bereits 13 Personen, die P.et Beteiligung an den Terrorakten beschuldigt find, fest genommen.


