Ausgabe 
26.6.1930
 
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Der preußische Landing verabschiedet den Etat.

Berlin. 25. Juni. (035)3-) 3m preußischen Landtag fand am Mittwoch die mit Spannung erwartete namentliche Schlußabstim- mung zum Hau-haltSgesch statt. Wie erwartet, konnte die abermalige Beschlußunfähig- keit de- Landtage- vermieden werden, da die für die Beschlußfähigkeit deS Hauses notwendigen 226 Stimmen erreicht und überschritten tourten. Der Haushalt wurde mit 230 Stimmen der Regierungsparteien gegen 8 Stim­men angenommen, die von Abgeordneten der Deutsch-Hannoverschen Partei, der Volks- rechtSportei und deS Christlich-Sozialen Volks- dienste- abgegeben worden waren. Die übrigen Parteien hatten sich an der Abstimmung nicht beteiligt. Mit den Regierungsparteien stimmten einige Christlich-Soziale für den Etat. Die von der kommunistischen Fraktion abgespal­tene Opposition gab einige Reinkarten ab.

Ang der provinzialhauptsiadt.

Dießen, den 26. Juni 1930.

Oer Zeldblumenstrauß.

Jetzt ist die Zeit de- FeldblumenstrauheS wie­der gekommen. 5Hc Wiesen stehen In vollem Wüchse, und Blumen oller Art locken mit ihren farbenfrohen Augen zum Schauen und Besitz- ergrcifen. Ihr Locken gilt aber mehr der geflü­gelten Kleinwelt der Insekten, der Bienen, der Schmetterlinge und Käser aller Art, die sie zu süßem Schmause laden, während der Mensch es möglichst mit der Augenweide genug sein lassen sollte. Gewiß ist da- eine Forderung, die mit der Wirklichkeit in denkbar größtem Widerspruch steht. Kinder und Blumen gehören einfach zu­sammen und wer sie trennen wollte, würde mit seinem Willen scheitern. Aber auch viele Er­wachsene und unter ihnen besonders die Frauen können der Versuchung der bunten Freuden­träger nicht widerstehen, und ein Spaziergang ohne Straußernte ist für viele in dieser Zeit kaum denkbar.

Vielleicht mag man es als erwünscht bezeich­nen, daß das Blumen-Llnkraut, da- es nun ein­mal für den praktisch-nüchtern denkenden Land- mann darstellt, durch die Zugrisfe der Wan­dernden ordentlich verringert wird. 5km Ge­danken könnte man durchaus beipflichten, wenn nicht ein Umstand hinzukäme, der schwer ins Gewicht fällt. Das ist die leidige Tatsache des RiedertretenS großer Grosmengen bei dem ost rücksichtslosen Durchstreifen ganzer Wiesenslächen. Dabei neigt sich die Schale der Schadenstistung tief unter die des Vorteils der Llnkrautbcseiti- flung.

Es sollten deshalb die Erwachsenen darauf achten und allgemein immer wieder mahnen, daß auch der Wiesenrand genug Blumen zum Pflücken darbietet, ohne daß volkswirtschaftlich große Werte gedankenlos zerstört zu werden brauchen. Auch für Kinder kann man die Tatsache, daß die Wiesen Quellgründe des deutschen Milchbrunnen- sind, recht gut dazu benutzen, sie zum Rachdenken anzuregen und zur Achtung vor dem Wachstum auf den Feldern, au- eigener Erkenntnis des allgemeinen hochwertigen Ruhens. So kann der Feldblumenstrauh zum Erlebnis werden.

Daten für Freitag, 27. Juni.

Sonnenaufgang 3.45 Uhr. Sonnenuntergang 20.20 Uhr. Mondaufgang 3.59 Uhr, Monduntergang 21.58 Uhr.

1848: der Schriftsteller Heinrich Zschokke auf Blumcnhalde in der Schweiz gestorben.

Gießener Wochcnmarktpreise.

ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 160 Pfennig da- Pfund, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 10 bis 15, Weißkraut 10 bis 15, Gelbe Rüben (Bund) 8 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 8 biS 10, Bohnen, grüne 30 bis 35. Spargel 40 bi- 65, Erbsen 20 ois 25, Tomaten 40 brs 70, Zwiebeln 10 bis 15, Rhabarber 10 bis 15, Kar­toffeln, alte 41/2 bis 5, Kartoffeln, neue 10 bis 12, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 25 bis 50; Himbeeren 65 bis 70. Stachelbeeren 20 bis 25, Johannisbeeren 30 bis 35, Erdbeeren 50 bis 80. Aprikosen 50 bis 55, Pfirsiche 70 bis 80, Honig 40 biS 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppen­hühner 100 bis 120, Rüsse 60 bis 70; Tauben (Stück) 70 bis 80. Eier 10 bis 11, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 8 bis 10, Salatgurken 20 biS 50, Ober-Kohlrabi 8 bis 10, Rettich 10 bis 15, Ra­dieschen (Bündel) 10 bis 15 Pfennig; Kar­toffeln, der Zentner 3,80 bis 4 Mark.

Bornotizen.

Tageskalender f ü r Donnerstag. Gießener Konzertverein: Volkskonzert, IS. Bach,

Die Kunst der Fuge, 20 Uhr in der Stadtkirche. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: TonfilmDas Rhein- lanbmdbei".

** Don der Frankfurter Straße. Am Südende der Frankfurter Straße, kurz vor der Einbiegung in den Viadukt der MainWeser- Bahn, wurde vor einiger Zeit eine Warnungs­tafel angebracht. Sie sollte die aus der Stadt kommendere Kraftfahrzeuge auf die unüberfeh- lichen Kurven vor und hinter dem Eifenbahn­viadukt aufmerksam machen. Längst haben ober böse Buben die Tasel als Zielscheibe für Stein­würfe benutzt und völlig demoliert, fo daß aus der Warnungstafel nichts mehr zu sehen ist als einige häßliche Rostflecken. Im Interesse der Sicherheit der die Straße passierenden Fahrzeuge und auch von ästhetischem Standpunkt au- wäre eS wünschenswert, wenn die Tafel wieder in ordnungsmäßigen Zustand gebracht würde.

6* Stiftung für Volksoorträge aus der deutschen Geschichte. Der zweite Bor­trog von feiten der Stiftung wird am kommenden Sonntagnachmittag in Obersteinberg gehalten. (Zu­gang von der Grüninaer Straße.) Archiodirektor Dieterich aus Darmstadt spricht überGleiberg- Gießen-Schiffenberg" zur Vorfeier des Echisfenberg- festes. Bei dem ersten Vortrog am 16. Juni 1929 Hot Prof. Aubin über Entstehen und Vergehen der Römerherrschaft in Sudwestdeutschland ge­sprochen. Der Vortrag war damals von Hunderten aus den Ortschaften bis zur.Wetterau besucht. Bei schlechtem Wetter findet der diesmalige Vortrog in der Kirchenhalle des Schiffenberges statt. (Roheres in der heutigen Anzeige.»

** Sonderzug. Die ReichSbahndirektion Frankfurt a. M. hat genehmigt, daß aus Anlaß des 57. Gauturnfestes in Kirchhain in der Rächt von Sonntag, 6., auf Montag, 7. Juli, im An­schluß an den 0,05 in Gießen eintreffenden P. 784 ein Sonderzug von Gießen bis Friedberg mit folgendem Fahrplan geführt wird: Gießen ab 0.12, Großen-Linden an 0.21, Lang-Göns an 0.28, Kirch-Göns an 0.33, Butzbach an 0.42, Ostheim an 0.48, Dad-Rauheim an 0.57, Friedberg an 1.04. Die Festbesucher aus diesen Orten seien auf die günstige Fahrgelegenheit hingewiesen.

D i e Altersvereinigung 1 86 5- 19-3 0 beging, wie wir hören, dieser Tage die Feier ihres 65. Geburtstage- durch einen Fest- kommers mit gemeinschaftlichem Abendessen, einem Frühschoppen und einem Gartenfest für die Fa­milienangehörigen. Die Kapelle Topp spielte lustige Weisen, fröhliche Lieder erklangen in der Tafelrunde, und launige Ansprachen einzelner Mitglieder würzten das Mahl und verkürzten die Zeit. Mit dem Wunsche nach frohem Wiedersehen beim Siebzigsten trennte man sich in spater Abendstunde.

Wiedersehensfeier der 118er. Die Wiedersehensfeier des Inf.-Reg. Rr. 118 findet am 12. und 13. Juli zum ersten Male seit Kriegsschluß in Worms statt. Alle ehemaligen 118er, ebenso wie die Kameraden der aus dem Ersatzbataillon des Ins.-Reg. 118 hervorgegange- nen Kriegsformationen sind hierzu eingeladen.

Hauptversammlung des Hessischen Richtervereinel in Bad-Nauheim.

Der Hess. Richterverein konnte bei seiner Haupt­versammlung in Dad-Rauheim Iustizminister Kirn berget und Ministerialrat v. Ei ff in seiner Mitte begrüßen. Der Bericht des Vor­sitzenden, Oberlandesgerichtsrats Dr. Schnei­der (Darmstadt-, verwies auf die Stellung­nahme des Deutschen Richterbundes bei der Ver­tretertagung in Passau zur ,Reichshilfe" (Rot­opfer), die sich entschieden gegen eine der Ver­fassung widersprechende einseitige Belastung der Beamten ohne Heranziehung aller anderen ent­sprechenden Einkommen wendet, und zur Ge­richtshöfe, die abgesehen von der Fürsorge für entlassene Gefangene als richterliche An­gelegenheit und nicht als Wohlfahrtssache zu behandeln sei; er berührte den Entwurf eines Beamtenvertretungsgesehes als für den Bereich der Justizverwaltung von verhältnismäßig ge­ringer Bedeutung und das Gutachten des Hessi­schen Eparkommissars, in dem nur wenige Der- besserungsvorschläge zum Iustizetat gemacht seien.

3m diesjährigen Haushaltsplan seien auch keine durchgreisenden Aenderungen vorgesehen, es werde darin aber Setzung von zehn Richter­stellen auf den Inhaber verlangt. Lieber die Tätigkeit de- jetzt unter Führung des Reichs­ministers a. D. Dr. Külz stehenden Reichs­bundes höherer Beamten und dessen finanzielle Lage wurden nähere Mitteilungen gemacht mit dem Hinweis, daß der vom Bund beschlossene, auf drei Jahre befristete Rothilfebeitrag von 25 Pfennig monatlich eine selbstverständliche Stan- despflicht gegenüber den durch den Zusammen­bruch der Reichsbundbank geschädigten Bcamten- kollegen bedeutet. Die Zuziehung eines Prak­tikers zum Fakultäts-Examen wurde mit Genug­tuung begrüßt. Eingehende Besprechung fand

die HeBertragung richterlicher Geschäfte im Zu­sammenhang mit der Denkschrift deS Bunde- Deutscher Iustizamtmänner.

Der verstorbenen Mitglieder: Amtsgerichts- Direktor Dr. Haustädt und Geh. Iustizrat Dr. Fischer wurde in Anerkennung ihrer vor­bildlichen Tätigkeit ehrend gedacht.

LS schlossen sich an der Bericht deS Rech­ners, wonach der Beitrag an den Deutschen Richterbund nicht erhöht und der besondere Rot- hilsebeitrag für den Reichsbund von 3 Mark jährlich für daS erste Jahr 1930 durch bicenor- banbenen Mittel gedeckt ist und der Bericht des Schriftleiters der .Hessischen Rechtsprechung".

Minister Kirnberger gab in seiner An­sprache der Freude über die Gelegenheit Aus­druck, mit den Richtern nähere Fühlung neh­men zu können, und erkannte an, daß die hessi­schen Richter in einer Reihe sehr schwerer Jahre voll ihre Pflicht getan hätten, ihren schwierigen Aufgaben ohne nennenswerte Beanstandungen ge­recht geworden seien und daß sie trotzdem häufig gegen unberechtigte Angriffe in Schuh genommen werden mühten.

Die folgende Aussprache, in die Iustiz­minister Kirnberger wiederholt etngriff und dabei sich zur Förderung fortschrittlicher Bestre­bungen bekannte, beschäftigte sich u. a. besonders eingehend mit der Liebertragung richterlicher Ge­schäfte, ferner der dringend erwünschten Aus­bildung von Richtern und Staatsanwälten in Kraftsahrzeugsührung. der Frage der Einführung des Polizeistrafbefehls für ilebertretungen. die vom Richterverein jedenfalls nicht abgelehnt wird; die alten Wünsche nach weitgehender Mcbertragung deS Gnadenwesens auf die Ge­richte, nach Einführung von Gerichtskassen und Vereinfachung des Stempels- und Kastenwesens wurden wiederum ausgesprochen und auf die als höchst ungerecht empfundene, die höheren Iustizbeamten besonders schwer benachteiligende Kürzung der Vordienstzeit bis zu vier Jahren durch die letzte Desoldungsordnung hingewiesen. Zur Frage der Erhöhung der Altersgrenze der Richter auf 68 Jahre, evtl, unter stufenweiser Einführung, mußte die Stellungnahme dem Deut­schen Richterbund überlassen bleiben.

An «Sterte der von ihren Aemtem zurück- tretenben Vorstandsmitglieder Landgerichtsrat Dr. Stoll (Mainz), unb Staatsanwalt Gil - m e r (Darmstabt), würben Lanbgerichtsrat Dr. D ö ck e l (Mainz), unb Amtsgerichtsrat Dr. Friebrich (Darmstabt), im übrigen der seit­herige Vorstanb einstimmig gewählt.

An die Tagung schlossen sich interessante Füh­rungen durch die Anlagen des Weltbades an.

Strafkammer Gießen.

Gießen, 20. Juni.

Am > Abend deS 7. April 1929 machte der Chauffeur eines auswärtigen Geschäftsmannes mit einigen Freunden, mit denen er in einer hiesigen Wirtschaft gezecht hatte, eine Schwarzfahrt. In Wieseck unb Lollar würben noch mehrere Lokale besucht, bis schließ­lich alle betrunken waren. Auf der Heimfahrt wurde ein vorschriftsmäßig fahrender Radfahrer von dem auf der linken Seite dahinrasenden Auto gestreift, so daß er Verletzungen davontrug. Der Chauffeur und seine Freunde wollen hier­von nichts bemerkt haben. Auf Grund einer umfangreichen Beweisaufnahme bestätigte das Berufungsgericht das Urteil des Amtsgerichts Gießen, das den Chauffeur wegen Körperver­letzung au drei Wo eben Gefängnis ver­urteilt hatte; auf die Berufung der Staatsan­waltschaft hin wurde die Strafe noch um eine weitere Woche erhöht, weil die Strafkammer für erwiesen hielt, daß der Angeklagte sich nach dem Unfall der Feststellung seiner Person durch die Flucht zu entziehen unternommen hatte.

Bei Umbauarbeiten in den Kellern einer aus­wärtigen Brauerei war ein Arbeiter auf der Suche nach einer Leiter in einen dunklen Gang geraten unb in den am Ende befindlichen tiefen Schacht gestürzt. Das Amtsgericht hatte die bei­den Direktoren der Brauerei wegen fahrlässiger Körperverletzung zu je 50 Mark verurteilt. Die Strafkammer sprach sie frei, da sie ihrer Aufsichtspflicht genügt, insbesondere dafür gesorgt hätten, daß eine durchaus ausreichende Absper­rung des Ganges vorgenommen worden sei, deren unbefugten Entfernung durch Unbekannte kurz vor dem Unglück ihnen nicht zur Last gelegt werden könne.

Aus aller Wett.

7. Reichstagung der Hochschulgruppen der Deutschen DolkSpartei.

Unter Teilnahme von 27 auf deutschen Uni­versitäten oder Hochschulen bestehenden Hochschul- gruppen der Deutschen DolkSpartei Hessen war durch Darmstadt, Gießen unb Dingen ver­treten fand auf der Burg Lobeda bei Jena die 7. Reichstayung statt. Ministerialdirektor Pro­fessor Dr. Richter vom Preußischen Kultus­

ministerium sprach überDi e deutschen Hochschulen in der Gegenwart". Ihm folgte der Reichsführer der RcichSgemeinschaft junger Dolksparteiler Frank Glatze!. Essen, mit einem ReferatZiel und Weg der R.j.B". Rechtsanwalt Ding e l dey, M. d. R.. sprach überQl cue Fronten in der deut­schen Politik". Er führte u a. aus. daß wie nach Qkfteiung der Rheinlande die Pflicht batten, wieder positive Außenpolitik zu treiben, d. h. wieder Forderungen a u f z u stellen, um unserem Volke die Geltung und die Lebens- möglichkerten zu verschossen, die es braucht. Selbst­verständlich dürse man de-halb keinen Augenblick AÖgem. die Konsolidierung 0er Innenpolitik her- veizuführen. Die Frage der Reichsreform stände im Drennpunkt der TageSsragen. sie müsse unter Umständen mit Hilfe deS Volksentscheids gelöst werden, denn die langwierige Art der Zwischen­lösungen, wie z. D. die Schaffung von Reichs­landen nördlich des Mains unter Beibehaltung der süddeutschen Länder führe nicht zur großen Gemeinschaft des Volkes. Sine richtige Re­form. d. h die Qlbfchaffung aller Einzelländer, sei notwendig. Staatssekretär Dr. K e in p n e r sprach über ..Der Reubau deS Reiche-"; am Abend sand in Jena eine öffentliche Kund­gebung statt, in welcher der Vizepräsident deS Reichstags. Dr. v. K a r d o r s f eine von der stattlichen Verfammlung mit starkem Beifall auf­genommene Rede überV o rn alten zum neuen Deutschland" hielt. Der Sonntag war der ordentlichen Vollversammlung des Reichsausschusses der Hochschulgruppcn Vorbe­halten, in welcher GeschäftSbricht, Anträge ent­gegengenommen und die Reuwahlen vollzogen wurden.

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Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Allgemeiner Barometerfall hat den nördlichen Störungen die Möglichkeit gegeben, sich auch über das Festland auszubreiten und unser Wetter un­beständig und regnerisch zu gestalten, lieber Frank« reich hat sich ein Tiefdruckkern herausgebildet, der, wie das weiter fallende Barometer andeutet, feinen Weg über unser Gebiet nehmen dürfte. Somit haben wir noch mehr Niederschläge zu erwarten, jedoch werden sie später nur vereinzelt und in Schauern auftreten.

Aussichten für grei tag: Unbeständiges wcchselnd wolkiges (Detter mit einzelnen Rieder­schlägen, mäßig warm. ~

Relferoetterbienff.

Garmisch-Partenkirchen. 19 Grad, gestern warmer Tag, Südwestwind, heiter bi­halb bedeckt, gestern teils heiter, teils wolkig.

Berchtesgaden. 18 Grad, gestern toarmer Tag, Ostwind, heiter bis halb bedeckt, gestern teils heiter, teils wolkig.

Baden-Baden. 19 Grad, gestern beiher Tag, Windstille, heute morgen starker Regen, gestern meist trübe.

Westerland auf Sylt. 16 Grad, gestern heißer Tag, Südwestwind, heiter bis halb bedeckt, teils heiter, teils wolkig.

Verantwortlich für Lokales: I. V.: Or. Thyriot.

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