Ausgabe 
26.4.1930
 
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! baltischen Staaten, ihr und unser klarer en Ausdruck in dem lefunden, andernfalls tige Äbrüstung mög- iiihtrauen bleiben hi­nan das Abrüstung;, nf verlegt. Ss mürbe nenn der Sölfetbunb nit mehr Entschlösse», alte. Der Sollet- ifgabe erfüllen, chundsstatut lebendig idurch die allgemrinc glichen. Man braucht iflt, die Augen auszu-

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5ur<6 andauernde Zwischenrufe störten. Die Si­tuation wurde sch.sit hlich so bedrohlich, dah die Polizei die OSerfaniimlimfl auflösen muhte. £ot txm CBiimatdl'CJ ifmal fam e£ dann zuAei - hereitn zwischen den Aationalsozia- ltst e n und den Ä otrnm un t ft c n. DaS Heber- fallkvmmandv muhte eingesetzt werden, das die Massen durch die LuLwigsstrahe und durch die Srnst-Ludwigstr-He ab drängte. Dabei siel auch ein Schreckschuß. Me LudwigSftrahe muhte zeitweise vollkonvnen abgesperrt wer­den. Erheblichere Versetzungen scheint niemand bat>ongctragen zu haben. Die Schupo ist zur Zeit noch in Alarmbereitschah', um weitere Ausschrei­tungen zu verhindern.

Gesehgebungsausschuß des Hessischen Landt^a-S.

Darmstadt, 25.'April. ^«HP) Der Gesetz- gebungsausschuh des Hessischen Land: tags begann gestern die Beratung des Gesetzent- wurfs über die .Reform de»» Versicherung s- gesetzes für gemeindliche Beamte mit der Generalaussprache. Zunächst wurde von Regie- rungsveüretern noch einmal eingehend die vorge- sthene Resorm zur Sanierung h^r Anstalt dargelegt. Im Ausschuß wurde von volksstuüeilicher Seite an­geregt, zu prüfen, ob es möft ttch ist, ohne die wohlerwobenen Rechte der versicherten Gemeinde- beamten zu schädigen, eine Senhmg der unerträg­lich hohen Umlage und Beiträge durch Anlehnung oder Verschmelzung der Kasse mit einer anderen Versicherungsanstalt zu ermöglichen. Don anderer Seite wurde angeregt, die Kasse überhaupt nach und nach aufzuheben, d. h. keine neuen Versiche­rungen mehr abzuschließen, fonbefln die alben in dem bestehenden, oder einem etroaü abgeänderten Rahmen durchguführen. Heber diese «fragen wollen die Fraktionen noch einmal eingrhend beraten, wenn die von der Regierung gefordert qn Unterlagen und Berechnungen vorgelegt worden sind. Ab^e- lehnt wurden verschiedene kommunisti sthe Anträge zu dem Gesetz.

In seiner heutigen Sitzung erklärte sich zunächst der Gesetzaebungsausschuß für unzust Lndig, den kommunistischen Antrag auf sofortige Dienstent. laffung des Wormser Polizeidirektors Jtlapp- roth zu behandeln, da Klapproth staai'Ucher Be­amter ist. Eine längere Debatte entspann sich über einen deutsch-nationalen Antrag betreffend den Re­ligionsunterricht in Den Schu len, in dem verlangt wird, der Verweltlichung un\ srcr Ju­genderziehung in allen Schulen entgegen^ wirten, dem Religionsunterricht die größte Aufmerksamkeit zuzuwenden und Sorge zu tragen, daß für ibte hes­sischen Schulen der Charakter der christlichen Schule gewahrt wird. Don der schriftlichen Antwort der Regierung war«, ein Teil der Ausschußmift<ieder nicht zufriedengeftellt, durch ergänzende (Ertlän aigen des Staatspräsidenten Dr. Adelung erklärte er sich jedoch für befriedigt. Staatspräsident Adekung betonte, daß in allen Fällen, wo Beschwerden Zur Kenntnis gebracht werden, eingeschritten und fhmig Darüber gewacht werde, daß die Ueberzeugung Mn- dersdenkender nicht mißachtet und der Unterricht im Sinne des Artikels 1 des DolksfchulgesesHes durchgefuhrt werde. Mit den Stimmen des Lci»'d- l'uvdes, der Dolkspartei und des Zentrums roimbc beschlossen, den Antrag der Regierung als Mach> rial zu überweisen, mit dem Ersuchen, die Schal- verwalkungen erneut anzuweisen, daß der Rekü- gions.unterricht gemäß Artikel 1 des Dolksfchulge- fetzes erteilt wird. Dagegen stimmten die Sozial­demokraten, während sich der demokratische Ver­treter der Stimme enthielt.

Forderungen der christlichen Gewerkschaften.

L e r I i n, 25. April. (ERB. Eigene Meldung.) Der Große Ausschuß der Christlichen Gewerk­schaften, der gestern und heute in Berlin tagte, nahm eine Entschließung an, in der es heißt: Der Große Ausschuß des Gesamtverbandes der christ- lichen Gewerkschaften erblickt in der jetzt erfolgten entschlossenen und raschen Verabschiedung der Steuergefeße eine der ersten Voraus- setzungen für die Gesundung der Finanz­lage, ohne die eine baldige Beendigung der Wirt­schaftskrise nicht möglich ist. Es wurden jedoch Ein- zelmaßnahmen mit beschlossen, die aus wirtschasts- und sozialpolitischen Gründen unhaltbar sind. Dies gilt insbesondere von der Erhöhung der Umsatz­steuer und von der Sonderst euer für die großen Einzelhandelsunternehmungen, von der vor allem auch die Konsumgenossenschaften getroffen werden. Bei der dringend notwendigen, baldigst durchzuführenden Reform des Verwal- tungs-, Finanz- und Steuerwesens ist der Forde­rung nach lokaler Gerechtigkeit weitestgehend Gel­tung zu verschaffen. Hierbei ist die Sondersteuer zu beseitigen und die Umsatzsteuer möglichst abzubauen.

3enfur in Indien.

London. 25. April. (WTB.) .Daily Erpreß- berichtet aus Lahore, dah nach Aachrichten aus dem P u n d s ch a b und von der indischen Aordwestgrenze die Zensur eingeführt worden ist.

Peschawar. 25. April. (WTB.) Die bri- tischen Truppen, die zur Verstärkung der Polizei hierher entsandt tourben, werden all­mählich zurückgezogen. Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten. Der Polizeibefehlshaber verhandelt mit den Führern der Bürgerschaft über die Wiederherstellung nor­maler Verhältnisse. Die Gesamtzahl der Opfer vom Mittwoch wird auf £0 geschätzt.

Gras Zeppelin" auf der Eng'and-Fahri.

Friedrichshafen, 26. April. (WTB. Funk- spiuch.) In den Strahlen der ersten Morgensonne ist das LuftschiffGraf Zeppelin" heute morgen 6.02 llhr zu seiner Fahrt nach Eng- land gestartet. An Bord befinden sich 13 Passa­giere, darunter Kapitänleutnant Dietrich aus Kassel, der vor Jahren auch schon als Luftschifführer tätig war, ferner Lady Drummond Hay, die bekanntlich an der Weltreise desGraf Zeppelin" teilgenommen hat, und Miß Cleaver, die be­kannte Fliegerin, die vor acht lagen mit den eng- lischen Fliegern auf dem Kontinentrundflug in Friedrichshafen gelandet war. Der Aufstieg ging glatt oonftatten, und das Luftschiff entfernte sich so­gleich in Richtung Basel.

Um 7.35 Uhr überflog das Luftschiff bet ziemlich bedecktem Himmel Basel. Um 8.50 Uhr befand es sich über Befancon.

Wie aus einer gestrigen Unterredung mit Ka­pitän Lehmann hervorgeht, fliegt das Luft­schiff zunächst nach Paris, wo Post abgeworfen wird. Sodann fliegt es in direkter Richtung über den Kanal nach London, wo es zwischen 15 und 16 Llhr erwartet wird. Vach einigen Schlei­fen über der Stadt wird eS den Luftschiffhafen Lardington anfliegen, der von London etwa 60 Kilometer entfernt ist. Die Landung in Car­

dington dürfte zwischen 17 und 18 Uhr erfolgen. Der Ankermast wird dabei nicht benutzt werden. Das Luftschiff wird von der dortigen £>alte» Mannschaft während des Aufenthaltes, für den etwa zwei Stunden vorgesehen sind, festgehalten werden. Der Rückflug, für den bereits alle Plätze vergeben sind, wird vor Eintritt der Dunkelheit gegen 20 Hhr angettelcn werden und wahrscheinlich auf derselben Strecke wie beim Hinflug vonstattcn gehen. Die Landung in Fried­richshafen wird am Sonntag früh voraussichtlich zwischen 7 und 8 Llhr vor sich gehen.

Aus aller Wett.

Gewitter und Wolkenbrüche im Erzgebirge.

Das westliche Erzgebirge wurde am Freitag von einer Reihe schwerer Gewitter heim- gesucht. die stellenweise von wolkenbruch­artigen Regenfällen begleitet waren, lleberfdjtoemmungen werden aus Aue. Thum und Zwönitz gemeldet. Der JahnSdach wurde in einen reißenden Strom verwandelt, der zahlreiche Telegraphenstangen, die an seinen Ufern standen, umrih und talabtoärto entführte. Auch mehrere Fuhgängerstege wurden von den tobenden Wastern abgerissen und mitgeführt. In dem Dörfchen IahnSoach wurden mehrere Keller und Wohnungen unter Wasser gesetzt und auch in der Stadt Thum richtete daS Hochwasser beträchtlichen Schaden an. Auch die Zwönitz wuchs während der Rachmittagsstunden des Frei­tags zu einem reißenden Strom an und über­flutete den ganzen unterhalb der Schleuse ge­legenen Teil der Stadt Zwönitz, wo das Wasser stellenweise meterhoch in den Straßen stand. Der angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich. In Chemnitz-Hilbersdors schlug der Blitz in die Leitung eines Feuermelders und alarmierte auf diese Weise die Feuerwehr.

Dampfer in Branb.

Der zwischen Neuyork und Bridgeport verkehrende Frachtdampfer .^Harnes" geriet in der vorigen Nacht in Branb. Das Feuer hatte mehrere Exvlo- [tonen im Gefolge. Der Dampfer wurde an einer seichten Stelle des Lang Island-Sundes auf Grund gefetzt. Von den 28 Mann der Besatzung sind sechs ertrunken, zehn werden vermißt.

Absturz eine» Militärflugzeuge». 3rod Tote.

Ein Militärflugzeug aus Le Dourget ftteß bei dem Dorfe Montpeyroux in der Gegend von Montpellier im Nebel gegen eine Bergkuppe und stürzte ab. Die beiden Insassen, zwei Unteroffi­ziere, waren auf der Stelle tot.

Die Byrd-Expedition auf der Heimreise.

Der WalfischfängerCallarsen" ist als erstes Schiff der Byrd-Expedition auf der Heimreise von der Großen Eismauer im Roh-Meer in Neuyork eingetroffen. An Bord befanden sich acht Mitglieder der Expeditton. Das Schiff brachte ferner eine Menge Pinguine, 75 Schlittenhunde und 57 000 Tonnen Iran mit.

Norwegischer Forscher von Indianern ermorbd.

3n Puebla, der Hauptstadt des gleichnami­gen mexikanischen Staates, wurden, wie der.Lo­kalanzeiger" aus Mexiko meldet, acht In­dianer verhaftet unter dem Verdacht, in der vergangenen Woche in Anzeco den norwe­gischen Gelehrten Dr. Edgar Kuhlmann er­mordet zu haben. Kuhlmann hatte sich mit besonderen Empfehlungen des Präsidenten Or­tiz R u b i o zu Studienzwecken nach Puebla be­geben. Unter der abergläubischen Indranerbevöl- kerung verbreitete sich das Gerücht. Kuhlmann

habe Kindern den Kops abgeschlagen, um aus ihren Leichen Oel zu getoiuncn. Die Erregung nahm einen solchen Umfang an. daß der Ge­lehrte von der fanatisierten Bevölkerung zu Toda geschleift und in einen Bruni»rn geworfen wurde. Der deutsche Äonful in Puebla hat. wie Associa­ted Preß meldet, die Angelegenheit in allen Einzelheiten sorgfältig geprüft und dabei fest- gestellt. dah Dr. Kuhlmann nü4>t wie anfäng­lich vermutet wurde. Deutscher, sondern Aorwe- gcr war. Da Vorwegen kein eigenes Konsulat in Puebla unterhält, nahm der dortige Vertre­ter des Deutschen Reiches die Leiche des Ge­töteten in seine Obhut und benachrichtigte das norwegisch« Generalkonsulat.

Die Wetterlaae.

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Freitaa, 25. April 1930, T abös.

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Wettervoraussage.

Das westliche Tief, dessen Kern den südlichen Teil der britischen Inseln bedeckt, schrumpft weiter zusammen und füllt sich mehr und mehr auf. Mit seiner Südseite bringt etwas kühlere, aus Westen kommende, Luft vor, welche Anlaß zu leichten Ge­witterstörungen ober gewitterartigen Nieberfchlägen geben dürfte. Der Störungseinfluß ist jedoch nur vorübergehend und stellenweise zu erwarten. Im ganzen bleibt das bewölkte und aufheiternbe Wetter bestehen. Auch bic Temperaturen erfahren keinen wesentlichen Rückgang, obwohl im Laufe des Tages eine leichte Abkühlung eintritt.

Vorausf age für Sonntag: Wolkig und aufheiternd, schwache Abkühlung, einzelne ge­witterartige Viederschläge.

Aussichten für Montag: Wenig Aende- rung der Wetterlage wahrscheinlich.

Verantwortlich für Politik: i. D.: Ernst Blumschein.

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