Aus der Provinzialhauptstadt.
(Bleßen, ben 25. Oktober 1930.
Oer Treppenschritt.
Don jReinbolb Äraun.
Junge Rheinfahrer waren wir. überschäumend lustig, innerlich herrlich aufgebrochen zur Romantik des alten Stromes. 3n einer der kleinen Steil- städte, die userhin sich schmiegen, war's, wo wir zur Mittagsrast in einem bescheidenen Gasthofe einkehrten.
Eine prächtige Stunde war es bei der alten Wirtin in der sauberen Gaststub'. Während wir aßen, setzte sie sich zu uns, und wir kamen ins Plaudern. Es war ein seines Gesicht unter einem schlicht gescheitelten, schlohweißen Haare, das sich köstlich mütterlich ausnahm unter unfern Grünschnäbelgesichtern. Ich weiß nicht, wie es kam, daß ich der lieben Alten erzählte, ich hätte leider auf der Reise schon mehr ausgegeben, als ich eigentlich in Anbetracht meines reichlich dünn- leib gen Geldsäckels hätte tun dürfen, und es bliebe mir nichts anderes übrig, als die schöne Fahrt vorzeitig abzubrechen.
Das ist nun schon an die dreiunddreißig Jahre her. Die Worte der Frau sind mit mir in einer seltsamen Deutlichkeit durchs Leben gegangen. Das mag daran liegen, daß sie aus einer herzvollen Mütterlichkeit heraus gesprochen worden waren.
»Junger Mann", sagte sie, „schaun's an, wenn Sie beim Heruntergehen auf einer Treppe, drei oder gar vier Stufen mit einem Male und recht überhastig nehmen, dann können Sie unten eher ankommen, als Ihnen lieb ist und vielleicht sogar mit zerschundenen Knochen! Oder umgekehrt, wenn Sie eine Treppe hinauf wollen und Sie springen sie hinan, ebenfalls in der Absicht, möglichst viele Stufen auszulassen, dann kommen sie leicht zu Falle. zum mindestens aber geht Ihnen der Atem vorzeitig aus.
Das Beste bleibt alleweil: fein säuberlich Stufe für StufeI Dann schafft man fröhlich die steilste und längste Treppe, man behält guten Atem und heile Knochen. Und nun ziehen Sie die Lehr' fürs Geldausgeben daraus!"
Es ist ein gutes, heilsames Wort gewesen, eben recht wie v^n einer Mutter, und ich hab' ihm einen bedeutsamen Platz in meiner Lebensh aus- Haltekunst gegeben. Und manchmal stand's ganz plötzlich und groß vor mir, und hinter ihm sah ich stets daS alte, liebe Gesicht der Rheinwirtin un- term schneeweißen Haar.
„Das Wort vom Treppenschritt" hab' ich's für mich genannt.
Ist s nicht so, daß man ihm zuweilen untreu werden will in aller Hast des Lebens und weil um einen herum die Menschen so gar nichts mehr von ihm wissen wollen, weil's ringsumher wie ein atemloses, stürzendes Treppauf, Treppab ist!
Man wird beinahe belächelt, wenn man den Treppenschritt noch innehält! Aber kommt ein groß .Teil unseres Lebensleides nicht daher, daß man ihn nicht mehr in inneren und äußeren Dingen innehält!
Daher zu viel vorzeitiges Altern, zu frühes Müdewerden! und Den-Atem-Derlieren, daher so viel Bruch und Sturz, so viel Tempo-Scheinblüte und -frucht! Si toenin Herzensfreude und erneuerte Kraft aus schöpfer sch n F: fern!
D.r Treppenschritt! Wir wollen dieses Kron- Wort aus der inneren Wirtschaftskunst uns recht -ins Herz prägen!
Es gibt Dinge des äußeren und vor allem des inneren Daseins, die lassen sich gleichsam nur im Treppenschritt ergehen, ersteigen! Bei aller Ungeduld gilt es, Stufe für Stufe sorgsam und bewußt zu schreiten. Das ist, symbolisch genommen, bei unserer Kraft Leibes und der Seele, bei Liebe und Freundschaft so, bei mancherlei Menschenbeziehung, bei echter Werbung jeglicher Art, bei Dingen des Wissens, der Weisheit, der Kunst, des Religiösen, des festlichen Elementes.
In Trauer und Freude, in schicksalsvollen Augenblicken! Immer schreite der Mensch, der schön ist, von innen her! Um den echten Treppenschritt, ins Gleichnis gehoben, webt das Licht der wahren Stärke, der Vornehmheit, des Aufrechtbleibens, der edlen Ruhe und zuweilen der großen Andacht.
Aber auch der Kunst des feinen Verharrens, des bewußten Stehenbleibens zur Um- und Aus-, und manchmal auch zur Cinschau!--
Mensch auf der Treppe ...
Und einmal kommt die letzte Stufe ...
Enteignung im Eichgärtengebiet.
Wie das Kreisamt Gießen im neuesten Amts- verkündigunasblatt bekanntgibt, hat die Gießener Stadtverwaltung die Enteignung von Gelände im Eichgärtengebiet für den Ausbau der Zugangsstraßen zu der neuen Pestalozzi-Schule im Eichweg beantragt. Der Plan über das zu enteignende Gelände wird vom
„Im unsere Hütter - für unsereZugend!"
.Für unsere Mütter — für unsere Jugend!"
Unter diesem Schlagwort wird ab 1. R ovem - der 1 930 der Postverkauf und der außerpofta- lische Vertrieb der neuen
Wohlfahrtsbriefmarken 1930 zu Gunsten der Deutschen Rothitse
beginnen. Die Erträge der Wohlfahrtsbriefmarken dienen zur Linderung materieller Rotstände im ganzen Reichsgebiet. In erster Linie soll der Erlös Verwendung finden für Mütter, Kinder und Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung der CrhoUmgsfürsorge. Die verfügbaren öffentlichen Gelder reichen bei der jetzigen Mafsennot 'taurn aus, um die dringendste Rot auch nur einigermaßen zu beheben. Gerade die Mütter, Kinder und Jugendlichen find diejenigen, die am härtesten betroffen werden. Vielen Erholungsbedürftigen blieb eine Erholung versagt, da hierfür Mittel der öffentlichen Fürsorge nicht mehr xur Verfügung standen. Auch die schwerkämpfende oeutsche Wirtschaft kann wirksame Hilfe nicht allein leisten. Jeder einzelne, der noch in der glücklichen Lage ist, in Arbeit und Verdienst zu stehen, muß ein Scherslein beisteuern und mit- helfen, die allgemeine Dollsnot zu lindern.
Durch Erwerb und Verwendung der neuen Wohlfahrtsbriefmarken wird jedermann hierzu Gelegenheit gegeben. Die Volkstümlichkeit der Wohlfahrtsbriefmarken nimmt von Jahr zu Jahr zu. Während bisher die Wohlfahrtsbriefmarken mit den Wappen der deutschen Länder versehen waren, erfolgt in diesem Jahre in der Zeit vom 1. Rovember 1930 bis 15. Januar 1931 die Ausgabe von
4 Wohlfahrtsbriefmarken mit Städtebildern
in Querformat, ausgeführt in Stahldruck. Die postalische Gültigkeit der Wohlfahrtsbriefmarken zur Frankierung sämtlicher Postsendungen nach dem In- und Auslande erlischt am 30. Juni 1931.
Zur Ausgabe gelangen:
Wohlfahrts- Verkaufs- aufschlag preis eine 8-Pf.-Marke (Aachen,
Dom und Rathaus) 4 Pf. 12 Pf.
eine 15-Pf.-Marke (Berlin,
Brandenburger Tor) 5 Pf. 20 Pf.
eine 25°Pf..°Marke (Marien.
werder Ordensschloß) 10 Pf. 35 Pf.
eine 50 Pf -Marke (Würz.
bürg, Mainbrücke und
Frauenberg) 40 Pf. 90 Pf.
Ferner wird eine amtliche Wohlfahrtspostkarte in künstlcr s er Ausführung (Radierung) mit eingedruckter 8-Pf.-Wohlfahrtsbrief- marte zum Verkaufspreis von 12 Ps. ausgegeben. Außerdem gelangen wiederum Marken Heftchen, enthaltend zehn 8-Pf.-Marken und vier 15- Pfennig-Marken, zur Ausgabe, die zum Preise von 2 Mk. verkauft werden. Die Auflage der Marken und Postkarten ist beschränkt; etwaige Restbestände werden nach Ablauf der Detriebszeit vernichtet.
Von dem Abgabepreis fließt der reine Fran- kierungswert der Post zu. Der Reinertrag (Wohl- fahrtsauffchlag) aus dem außerpostalifchen Verkauf der Wohlfahrtsbriefmarken fließt der Deutschen Rothilse zu und wird folgendermaßen verteilt: 80 Prozent verbleiben zur Verfügung ber- jenigen örtlichen Organisation, die den Vertrieb übernommen hat, hier der Gießener Rothilfe. 10 Prozent erhält der Landesausschuß. Die restlichen 10 Prozent werden dem Ausgleichsfonds,
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in
Vie neuen deutschen Wohlfahrtsbriefmarken sättig bi« Ad.Zont 1931
über dessen Verwendung der Reichsarbeitsausschuß verfügt, zug.führt. Für die G.eßenerRochilse übernimmt das Städt.sche Wohlfahrtsamt, Gartenstraße 2, Erdgeschoß, Zimmer Rr. 9 die Ausgabe der Wohlsahrlobriesmarken, einschl. der Markenheftchen, sowie der Wohl ahrtspost!arte.
Rur von den bei dem Städtischen Wohlfahrtsamt bezogenen Wohlsahrtsbriefmarken und -Karten fließen 80 Prozent des Reinertrags (Wohlfahrtsausschlag) der Gießener Rothilfe zu.
Ls geht daher die besondere Ditte an alle Gießener Firmen und Einwohner, ihren Bcbarf an Wohlfahrtsbriesmarken in erster Linie bei dem Städtischen Wohlfahrtsamt zu entnehmen.
Rur dadurch trägt jeder Gießener Bürger auch zur Linderung der örtlichen großen Rot bei. Alle Gießener Firmen werden gebeten, während einer Woche oder einiger Tage in den Monaten Rovember, Dezember oder Januar ihre gesamte Geschäftspost ausschließlich mit Wohlfahrlsbriesmar- ken zu frankieren. An alle Bürger der Stadt ergeht die Ditte, für die Rächstzeit nur Wohlfahrtsbriefmarken durch Vermittelung des Städtischen Wohlfahrtsamtes zu verwenden, insbesondere sich ihrer bei Uebermittelung von Glückwünschen bei den kommenden Festen (Weihnachten, Reujahr und Ostern) zu bedienen. Auf die in der heutigen | Nummer erscheinende Bekanntmachung der Gieße- I ner Rothilfe sei verwiesen.
28. Oktober bis 11. Rovember offengelegt, zur Verhandlung über den Plan und die .Entschädigung wird ein Termin am 14. November abgehalten werden.
Vornoti?»cn.
— Tageskalender für Samstag. Stadttheater: „Magdalena", 20 bis 22 Uhr. — Volkshochschule: Eröffnungsabend, 20 Uhr, Großer Hörsaal der Universität. — Variete-Gastspiel der Sch erberschau, 14 Uhr: Fremden- und Schülervorstellung; 20 Uhr: Abendvorstellung; Cafe Leib. — DHV.: Filmvorführung „Masuren, das Land der tausend Seen", 20.30 Uhr. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Liebesparade". — Astoria-Licht- spiele: „Mcs.alma".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater, 15 bis 17.30 Uhr: „Liebes Leid und Lust'; 18 bis 20.15 Uhr: „Einen Jur will er s.ch machen". — Goelhe-Bund: Lichtbildervortrag „Das Wunderland Indien", 20 Uhr, Neue Aula. — Schterber-Variete-Schau: 20 Uhr, im Casö Leib. — Obst- und Gartenbauverein: Vortrag von Gartenbauinspektor Rehnelt, 15.30 Uhr, im Kaufrn. Dereinshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, vorm. 11.15 Uhr: Kulturfilmvorführung „Tiere sehen dich an"; Abendvorstellung: Ltebesparade". — Astoria-Lichtspiele: „Messalina".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am heutigen Samstag findet das Gastspiel der Ludwig Thoma-Bühne statt. Zur Ausführung gelangt „Magdalena" von Ludwig Thoma mit Loni Schultes in der Hauptrolle. Die Aufführung, die in Berlin mit größter Begeisterung ausgenommen wurde, dürfte auch in Gießen ein Erlebnis sein. Beginn 20 Uhr. — Am Dienstag die mit großem ‘Beifall aufgenommene
Neuheit „Die Prinzessin und der Eintänzer". — Mittwoch Erstaufführung von Wolfgang Goetz' neuem Schauspiel: „Neidhardt von Gneisenau". — Freitag Zuckmayers Dolksstück „Schinderhannes" in der E rstaufsührungsbesehung. — Nächsten Sonntag als Fremdenvorstellung auf vielseitigen Wunsch und als einmalige Wiederholung „Das Land des Lächelns", Gastspiel der Vereinigten Operettenbühnen Bochum-Hamborn.
— Die Volkshochschule leitet mit dem heutigen Eröfsnungsabend im Großen Hör aal der Universität, Beginn 20 Uhr, ihr Winterhalbjahr ein. Der Kurs beginn erfolgt ab Montag, 27. Oft. Die Montagskurse sind im heutigen Anzeigenteil besonders bekanntgegeben.
— Der Goethe-Bund schreibt und: Arn zweiten Vortragsabend am morgigen Sonntag wird Professor Roy aus Indien, zur Zeit an der Universität Berlin, einen Vortrag mit zahlreichen einzigartigen Lichtbildern über „Das Wunderland Indien" halten und damit ein wichtiges Problem der Weltgeschichte unserer Tage behandeln. Professor Roy ist ein angesehener Wissenschaftler und ein berufener Kenner seines Heimatlandes. (Siehe heutige Anzeige.)
— Der Gesangverein „Heiterkeit" veranstaltet am Sonntag, 2. November, in der Neuen Aula der Universität ein Konzert. Neben dem Chor unter der Leitung von Wilh. Schüttler werden noch Irmgard Heermann (Alt), Emst Schneider (Cello), Marie Eckhardt (Flügel! und ein Streichquartett mit wirken. Auf der Vorlragsfolge stehen Chöre von Suter, Kreutzer, Kelldorfer, Esser, Silcher, Schauß, von Mvellendorf und Buck, sowie Lieder von Schubert und Brahms, Musikstücke von Schubert, Grieg,
Fischer, Dvorak. Die Veranstaltung sei den Freunden des Männergesangs und des guten Konzerts zum Besuche angelegentlich empfohlen.
— ScherberS Darietö-Schau gastiert heute und morgen abend im Cafe Leib. Darbietungen auf dem Gebiete der Jongleurkunst, der Artistik, des Schnellrechnens, der Schnellmalerei und noch vieles andere werden die beiden Qlbenbc füllen. Näheres aus den Anzeigen.
— Kasperltheater. Morgen, Sonntag- nachmitiag, findet im Katholischen DereinSbaus Kasperle-Vorstellung statt. Große und kleine Kinder können sich da ein paar Stunden an einem alten, echten deutschen Dolksspiel erfreuen. Wer die vielen hundert frohen Kinderaugen schon gesehen hat vor Kaspers bescheidener Bude, der weiß, daß das Puppenspiel heute eine Ausgabe hat. (Siehe gestrige Anzeige.)
— Ein Filmvortrag über Seefischverwertung wird von der Gießener Elektro- Gemeinschaft und der HauS rauenberatungsftelle In Verbindung mit dem staatlichen Fischmarkt Cur- haven am kommenden Dienstagabend im Saale des Casö Leib veranstaltet. Bet dem Vortragsabend soll gezeigt werden, wie Seefische auf elektrischen Herden zuzubereiten sind. Der Erfolg der praktischen Kochvorführungen soll von den Hausfrauen an Hand von Kostproben beurteilt werden. Man beachte die heutige Bekanntmachung.
•• Handelskammerwahlen. Die Industrie- und Handelskammer Gießen veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über Vrgänzungs- und Ersatzwahlen zur Industrie- und Handelskammer Gießen. Auf feinen Wunsch scheidet der Präsident der Handelskammer, Kommerzienrat Schirmer (Gießen), endgültig aus der Kammer auS, sahungsgemäß scheiden aus Bankdirektor Grießbauer, Kaufmann Rudolf N o w a ck und Fabrikant Wilhelm Poppe (Gießen), sowie Kaufmann Wilhelm L. Rühl (Großen-Duseck). Die Liste der Wahlberechtigten liegt vom 27. Oktober bis 5. November auf.
* • Ober ft von Witz leben in Gießen, der — wie bereits berichtet — anläßlich seines 70. Geburtstages und \ MilitärjubiläumS von dem ehemaligen Kaisc. in Doom ein Bild mit eigenhändiger Unterschrift und Widmung erhielt, wurde auch von dem Reichspräsidenten von Hindenburg durch Uebersendung seines Bildes mit persönlicher Unterschrift ausgezeichnet.
• * 8 3. Geburtstag. Herr Ludwig Klinge l h ö f e r, wohnhaft Crednerstraße 10, Veteran von 1870 71, konnte am Mittwoch feinen 83. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß übermittelte Reichspräsident v. Hindenburg dem Jubilar fein Bild mit herzlichsten Glückwünschen und kan.c- radschaftlichen Grüßen.
" Dchulpersonalien. Ernannt wurden: der Lehrer GcorgSchiefersteinzu Bettenhausen, der bisher kommissarisch den Schuldienst: in Collar versah, zum Lehrer an der Volksschule in Lollar; die technische Anwärterin Ottilie Schroder aus Darmstadt zur Handarbeitslehrerin an der Volksschule zu Bad-Nauheim.
* * Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr zu gewöhnlichen Preisen geöffnet.
ee Stadttheaterabonnement. Die Stadtverwaltung fordert im heutigen Anzeigenteil zur Einlösung des zweiten Abschnitts des Stadttheaterabonnements auf. Die Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.
•* Offene Bürger meister st ekle. In unserem heutigen Anzeigenteil schreibt die Bürgermeisterei der Nachbarstadt Grünberg die Stelle eines Berufs-Bürgermeisters für die Stadt Grünberg zur Bewerbung aus. Jnterefsenten feien auf diese Bekanntmachung hingewiesen.
(Schluß des redaktioncllen Teils.)
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