Ausgabe 
25.9.1930
 
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Nr. 224 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für OberlMn) Donnerstag, 25. September (930

Wirtschaft.

'Arbeiterentlassungen in den We- sterwälder Quarzitgruben. Nachdem Die Ton- und Dasaltindustrie des Westerwald in ton letzten Monaten Arbeilerentlassungcn vor- genommen hatte, beginnen jetzt auch die Quarzit­gruben dcS Wcsterwalees insolge Absatzstockung die Betriebe einxuschrLnkcn und Arbeiterent­lassungen vorzuneymen. 3n t>erfä>ie^nen ^uat' zitgruben hat man bereit- den Arbeitern zum TeU gekündigt, in anderen Betrieben sollen die ganzen Deleglchaflen zur Sntlalsung kommen. Diele Maßnahmen sollen bereits am 1. Oktober in Kraft treten.

AuS dem Glanz st offkonzern. Line Nachricht, nach der die Werke der neuen Glanz- stosswerkc AG. in BrcSlau und der Spinnfaser AD. in Elsterberg, die durch Fusion aus die Ver­einigten Glanzstossabriken ubergcgangen sind, wahrscheinlich ganz oder teilweise stillgelegt wer­den und starke Detriebseinschrankungen bei beiden Werken erfolgt seien, wird dem WTD.-HandelS- dienst von maßgebender Seite als unrichtig be­zeichnet. Es lei nicht beabsichtigt, die Werke ganz oder teilweise stillzulegen, ebensowenig wie in beiden Werken Detriebseinschränkungen erfolgt seien.

Weitere Einschränkungen bei Hen- s ch e l & Sohn AG. Kassel. Der von Henschel & Sohn AG., Kassel, beim Demobilmachungskorn- missor gestellte Antrag aus Entlassung von weiteren 500 Arbeitern ist genehmigt worden. Zum Teil sind die Entlassungen bereits erfolgt, zum Teil werden sie in der nächsten Zeit durchgeführt werden. Diese Maßnahme ist darauf zurückzuführen, daß von der Reichsbahn Aufträge für den Rahmen des Jahres- Programms von 100 Lokomotiven nicht zu erlangen waren. Der jetzige Stand der Belegschaft beträgt 2300 Mann. Boraussichtlich wird auch dieser Stand nicht gehalten werden können. Zur Vorbereitung eines weiteren Antrags beim Demobilmachungs- kommiffar haben bereits Besprechungen mit dem Betriebsrat stattgefunden.

Neue Mehlpreissenkung. Die Süd­deutsche Mühlenvercinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezial 0 um 0,25 Mark per dz ab Station ermäßigt.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. Hl., 25 Sept. Tendenz: schwach. Die Erholung des Kursniveaus war bereits gestern abend zum Stillstand gekommen. Die heutige Börse sah sich plötzlich wieder verstärktem Angebot gegenüber. Die Ten­denz erfuhr eine allgemeine wesentliche Abschwächung. Die morgige Prämienerklä- rung veranlaßte die Spekulation zu Glattstellun­gen. Auch sprach man davon, daß verschiedentlich Exekutionen vorgenommen worden seien. Die wei­tere Besserung deutscher Werte an den Ausland- börsen konnte der Tendenz keine Stütze bieten. Das Fehlen jeder 3n.erventionstätigkeit und die allgemeine Aufnahmeunlust war die Ursache für Kursabschläge, die mehrfach über 5 ?) rozent hinausgingen. Starke Kursver- uste erlitten wieder Kaliwerte. Salzdetfurth büß­ten 13,25 Proz., Westeregeln 7,5 Proz. ein. Am Elektromartt waren Siemens stark angebolen und 7,5 Proz. schwächer. Cessürel gaben 1,5, Schildert 4 Proz. nach. Größere Kursverluste ha ten ferner Farben, die 4,5 Proz. niedriger eröffneten, Deut­sche Linoleum, mit minus 6,5 Proz. und Karstadt, die 4,5 Proz. einbüßten. Am Montanmarkt lagen Gelsenkirchen 1,5, Rheinische Brauntohlen 3,5 und Rheinstahl 4 Proz. schwächer. Bankaktien ver­loren etwa 1 bis 1,5 Prvz., während Deutsche Erdöl, Rütgerswerke, Metallgesellschaft und Bemberg 2 bis 3 Proz. nachgaben. Deutsche An­leihen waren ebenfalls schwächer. Ausländische Renten still. Pfandbriefe waren überwiegend angeboten. 3m Verlaufe neigte die Tendenz bei stiller werdendem Geschäft zur Schwäche. Die verstärkten innerpolitischen Schwie­rigkeiten verstimmten. Die Kurse gaben wei­ter etwas nach. Tagesgeld war am Geldmarkt unverändert mit 2,5 Proz. notiert. Am Devisen­markt nannte man Mark gegen Dollar 4.1990, gegen Pfund 20,414, London gegen Kabel 4,8608, gegen Paris 123,78, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 45,35, gegen Schweiz 25,0525, gegen Holland 12,0525.

Berliner Börse.

Berlin, 25. Sept. Rach den zwei Tagen der Beruhigung folgte heute eine Börse, die die letzten Erholungen bei den meisten Kur­sen wieder verloren gehen ließ. 3n der Hauptsache waren es innerpolitische Be­fürchtungen, die diesen Tenden»umschwung herbeiführten. Ferner verstimmten das erneut angewachsene Defizit des Reiches, der Beschluß des RcichSkabinetts, die Ar­beitslosenversicherung auf 6,5 Prozent zu erhöhen, die Ausführungen Hitlers vor Dem Reichsgericht als Zeuge Im Leipziger Hoch- verratsprozeß und schwächere Auslandsbörsen. Der hcrannahende Ultimo blieb ebenfalls nicht ohne Einfluß, da man für die morgige Prämien­erklärung noch Angebot erwartet' auch wurde die starke Abnahme der Gold- und Devisen­bestände in dem heute erschienenen Reichsbank» auswciS für die dritte September-Woche stär­ker beachtet. Trotz eines Verlustes von Gold und Devisen in Höhe von 131,5 Millionen war aber auch noch eine geringe Entlastung um zirka 20 Millionen und eine leichte Besserung der Deckung sestzustellen. Ohne daß das Angebot einen anormal großen Umfang angenommen hätte und ohne daß überhaupt von einer leb­hafteren Umsahtäligkeit gesprochen werden konnte, gingen die er st en Kurse noch erheblich unter die vorbörslichen Taxen zu­rück. 3m Durchschnitt betrugen die Verluste bis zu 3 Prozent, bei Werten wie 3.-G.-Farben, Deutsche Linoleum, Bergmann, Allgemeine Lokal- und Kraft, Echuckert, Schlesische Gas, Thüringer Gas, Siemens, Karstadt, Polyphon und 3ulius Berger bis zu 6,5 Prozent: bei den Kaliwerten

und Schubert L Salzer bis zu 1,75 Prozent und bei Spritwertcn bis zu 20 Prozent. Bet letzteren sprach man wieder einmal von Exekutio­nen. Als Ausnahme mit leichten KurSbesferungen sind Gebrüder Körting (pluS 2 Prozent) und Wiking Zement (plus 1 Prozent) zu nennen. Am deutschen Anleihemarkt gingen Reubesih etwas zurück. Don Ausländern verloren Ana­tolier geringfügig. Am Pfandbriefmarkt bestand auch freute eher wieder Angebot. Am ®elb- markt versteifte sich Tagesgeld auf 3 bis 5 Pro­zent: die übrigen Sätze blieben unverändert. 3m Verlaufe erfuhren die meisten Papiere weitere Kursabschläge. Deutsche Linoleum, 3ulius Berger und Schubert & Salzer waren erneut bis 5 Prozent rückgängig.

Frankfurt«, r Gktrcibcbörfc.

Frankfurt a. M, 24. Sept. Infolge des hohen jüdifchen Feiertages konnten mangels Abschlüße No­tierungen an der Frankfurter Produktenbörse nicht vorgenommen werden.

Frankfurter Lchlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Sept. Auftrieb: 10 Rinder, 621 Kälber, 406 Schafe, 516 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Psd. Lebendgewicht: Beste Mast- und Saugkälber 81 bis 84, mittlere 77 bis 80, geringe Kälber 72 bis 76; Schafe: Mastlämmer und jüngere Mastfrämmel, Weide- mast 48 bis 52, mittlere Mastlämmer, ältere Mastfrämmel und gut genährte Schafe 42 bis 47; Schweine nicht notiert. Marktverlauf: Kälber und Schafe rege, zum Schluß abflauend, ausverkauft. Beste Kälber über Rotiz. Schweine ruhig, aus- DerfaufL

Ein Hilferuf der Reichsbahn.

Oie Gesetzgebung sott den Kraftwagen-Wettbewerb bremsen. Organisatorische Vereinfachung.

Berlin, 24. Sept. Der Ber waltungs- rat der Deutschen Reichsbahngesell­schaft beschäftigte sich in feiner Tagung am 22. und 23. September eingehend mit der Wirt­schaftslage der Reichsbahn. Der immer weiter zunehmende Wettbewerb des Kraftwagens verringert ständig die laufen­den Einnahmen der Reichsbahn. Mit eigenen Maßnahmen kann die Reichsbahngesellschaft keinen wirksamen Schutz gegen den ungeregelten Kraftwagenwettbewerb schaffen, ber ernstlich die Aufrechterhaltung der billigen Rohstofftarife ge­fährdet. Eine Ordnung im Verhältnis zum Kraftwagen ist nur von gesetz­geberischen Maßnahmen zu erwarten, die durch Schaffung gleicher Wettbewerbsgrund­lagen für alle Verkehrsmittel einem gesunden Wettbewerb Raum geben. Hm beschleunigte Durchführung dieser Maßnahmen ist der Reichs­verkehrsminister unter Hinweis auf den Ernst der Lage angegangen worden.

Der Verwaltungsrat genehmigte u. a. die Be­schaffung von 300 Lokomotiven für die nächsten 3 Jahre.

Der Verwaltungsrat hat beschlossen, daß die aus der Zeit der Staatsbahnverwaltungen ent­nommene Zahl und Einteilung der Di­rektionsbezirke den verkehrstechnischen und wirtschaftlichen Erfordernissen angepaßt werden muh. 3n Ausführung dieses Beschlusses wird der Bezirk der Reichsbahndirektion Magdeburg den benachbarten Direktionsbezir­ken, insbesondere Hannover und Halle, zugeteilt werden. Der Verkehrskontrolldienst verschiedener Direktionsbezirke wird in Magdeburg vereinigt. Gleichzeitig billigte der Derwaltungsrat die vom Generaldirektor unternommenen Schritte zu einer nicht mehr vermeidbaren alsbaldigen Verein­heitlichung der Re ich s b a fr n Organi­sation in Leipzig.

Reichsbank und Gold.

Die Vorgänge an den Devisen- und Geld­märkten in den letzten Tagen haben in weiten Kreisen des Publikums wieder einmal falsche Auffassungen hinsichtlich der Bedeutung des Goldes für die Reichsbank und die deutsche Währung aufkommen lassen. 3m voraus sei gesagt, daß die Goldabgabe eines Roteninstitutes das bequemste Mittel ist, welches der Regulierung der Wechselkurse dient und daß eine solche Goldabgabe, wenn sie sich in, ver­glichen mit dem vorhandenen Goldbestand, ge­ringen Grenzen hält, ein durchaus natürlicher und ungefährlicher Vorgang ist.

Die deutsche Reichsbank verfügt über einen im Verhältnis zu dem derzeitigen Notenumlauf sehr großen Bestand an Gold und Devisen, der sich nach dem letzten Ausweis auf etwa 3,4 bis 3,5 Milliarden RM. stellte. Die Reichsbank hat, selbst wenn sie tatsächlich in der letzten Woche etwa 150 Mill. RM. aus diesem Bestand abgegeben hat, wozu noch die eben getätigte neue vorsorgliche Gold- sendung im Werte von 70 Mill. RM. an die Bank von Frankreich tritt, einen im Verhältnis zum Ge-

samtbestand gewiß geringfügigen Betrag zur Regulierung der Wechselkurse zur Verfügung gestellt. Denn man muß bedenken, daß der Noten­umlauf in Deutschland durch Gold und De­visen bis zu 7 0 vH. gedeckt ist, während die gesetzlich vorgeschriebene Deckung nur 40 v. H. er­fordert, wozu ein Betrag von etwa 1200 bis 1300 Mill. RM. an Gold und Devisen für den gegen­wärtigen Notenumlauf nötig wäre. Die Wäh­rungsreserve der deutschen Reichsbank ist also eine sehr hohe, und da doch schließlich auch Gold, welches steril daliegt, Zinsen frißt, also Geld kostet, so hat die Reichsbank sogar ein Interesse daran, überflüssige Goldbestände aus geschäftlichen Gründen nach Möglichkeit abzustoßen. In diesem Zusammen­hang sei daran erinnert, daß noch im Frühjahr dieses Jahres die Reichsbank gezwungen war, den Diskontsatz wiederholt herabzusetzen, um unerwünschte neue Goldzugänge zu verhüten.

Das wird heute vielfach übersehen, und man glaubt, aus ilntoiffeufreit in Goldabgaben der Reichsbank etwas die Öffentlichkeit Alarmieren­des sehen zu müssen. 3m Gegenteil, die Reichs­

bank frat absolut keine Veranlassung, die m den letzten Tagen vollzogene Goldabgabe im Werte von 105 Mill. Mk. an die Bank von Frankreich als einen unerwünschten Vorgang zu bedauern. Auch die Sendung des Goldes an die 'Bank von Frankreich ist ein natürliches Ereignis, welches sich aus der Konstellation der 'Wechselkurse ergibt. Frankreich frat Frank-Gelder aus Deutschland plötzlich, wie man es bei der französischen Bank­welt bereits gewohnt ist. zurückgezogen, und da an sich der französische Frank international be­reitet sehr fest lag, so trat am Berliner Devisen­markt, der nun auf einmal keine Frank-Angebote mehr aufwies, eine erneute Festigkeit ein. Diese führte den Franken an den Golderportplätzen, d. h. an den Punkt, wo es für die internationale Arbitrage lohnend wurde, Frank über Dollar oder über Pfunde gegen Mark au bandeln. In­folgedessen entschloß sich die Reichsbank zu Gold­transporten und bezahlte ihre Franks mit Gold, wodurch der 'Frankkurs nach unten ging.

Die Reichsbank wird, wie jedes andere Noten- inftitut, diese Methode immer anwenden, wenn ihre Devisenoperationen nicht mehr ausreichen, um die Wechselkurse auszugleichen. Das Ausland ist über solche Vorgänge am Devisen- bzw. Geldmarkt anscheinend besser unterrichtet; denn es sieht in den Goldabgaben der Reichsbank die starke Entschlossen­heit des deutschen Noteninstituts, der Lage in jedem Falle Herr zu sein. Daß sie dies ist, beweist die inzwischen eingetretene Beruhigung.

Bankierkon erenz zur Behebung der Weltwirtschaftskrise?

Reuhork, 24. Sept. (WTB.) Man glaubt, daß die Direktoren deutscher, englischer und französischer Zentralbanken näch­stens hier zusammenkommen werden, um Mög­lichkeiten zu erörtern, die Weltwirtschafts­krise zu mildem.

Französische Gedanken über Luthers Amerikafahrt.

Paris 25. Sept. (WTB. Funkspruch.) 3n einem Telegramm des Reutzorker Korrespon­denten desPetit Parisien" wird die bevorstehende Reife des Reichsbank- Präsidenten Dr. Luther nach Ame­rika besprochen. Als Ursache glaubt der Kor­respondent anführen zu können, daß über die Verteilung des Goldes in der Welt und über das Anwachsen des Metallbestandes in Frankreich verhandelt werden würde, eine Frage, mit der man sich schon seit mehreren Monaten beschäftige Dr. Luther werde sich hierüber mit dem Gouverneur der Federal Reserve Bank von Reuhork, Harrison, unterhalten. Der Korrespondent hebt auch die Anwesenheit deS englischen Schatzsekretärs und Mitarbeiters Snowdens, Warren Fisher, in den Vereinig­ten Staaten hervor, glaubt jedoch, daß sie, we­nigstens offiziell, in keiner Beziehung zu den bevorstehenden Verhandlungen stehe. Dagegen erwartet man noch den Besuch des Gouverneurs der Bank von England, Montagu R o r m a n , der seinen jährlichen Besuch in den Vereinigten Staaten diesmal noch nicht abgeschlossen habe.

Reportgeldsatz erhöht.

Berlin, 24. Sept. (WTB.) Der Report- ge ldsatz ist um l/< Proz. auf 5 Proz. erhöht worden.

Briefkaften der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

K. P. in A. 3frte Bezüge aus der Fürforge- kasse für Gemeindebeamte, sowie die Altersrente sind einkommensteuerpflichtig nach § 40 des Ein­kommensteuergesetzes. Die Höhe des Steuerbetrags richtet sich nach 3frrem Familienstand und ergibt sich aus dem Steuertarif des Einkommensteuer­gesetzes.

Fr. Dr. 11. Trotz vielfacher Umfrage konnten wir keine Adresse feststellen. Wir empfehlen 3frnen, das gesammelte Stanniolpapier doch ein­mal einem Althändler anzubieten.

Sachsenhausen. Die oberschlesische Stadt Hin­denburg führt diesen Hamen feit 1915. Bis dahin hieß sie Zabrze.

Sprechstunden der Rcvattion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt a. M.

Nerlin

Schluß-> tur<

1-Uhr- Nur,

Echluß- kur« i

Anfang» Hur#

Darum

24 9

25 9.

24 9

25. 9

6% Deutsche 8»et<f)ianleiJ»e von 1927 .........

7% Deutiche Reichranleihe

88,12

88,5

von 1929 ..........

Teutldie -Anl.-Ablös.-Schuld mit

99,75

100

Su»ioi. Rechten.......

59,9

59,5

59,8

59,5

De«gl. ohne 9t»«lot.-Rechte . . 8% Hei!. Boikestaat von 1929 trüdiablb. 102%)......

7

6,55

6,9

6,7

90,5

90

-

Cbtrtirllcn Piovin, - Anleihe mit Auewt.-Rrchtcn......

Leutlclre flotnm. Sammelabl.

59

57,25

_

Sfl

8% Rrantl. Hnp.-Bank fflotbyfe

Xtll unlünbhar btf 193 t . . . 7% Rranff. Hup -Bank Soldpse

100

unkündbar bi» 1932.....

4K% Rhetniicbe Hvp.-Bank

95

87

_

8% Br. San verplan r brrefanftalt, Psanbbriele fH. i 9 .....

102

102

_

8% Br Canbetr'en ?bdffanfiait,

»omm.-Cbl. fli. 20......

7% Br. £anbr;i anöbriefanftalt.

98

98

Biandbrieie R 21......

A.E.E. abg. Bor.rieg». Obligatio-

97,5

97,5

nen, riidiohlbat 1932 . ... ,

93,5

i% Oesterreichtiche choldrente . .

27,7

27,75 3,3

1.20% Oekierreichiiche SUderrente

«% Oesterreichische LinhetUiche Rente...........

i% Ungarische Goldrente ....

24,5

11

1,9

24,4

<% Ungarische Staa»rente v. 1910

1H% bergt, von 1913.....

4% Üngavsche Kronenrente . . .

2

_

2,05

4% Türkische Zollanleibe von 1911

4% Türkische Bagbadbabn-Anl

5,2

5,1

Serie 1...........

5,15

5.1

4% dergl. Serie N.......

5% Rumänische verrinh. Rente

5,15

5,1

von 1903 ..........

9,1

9,2

4H% Rumänische verrinh. Rente

von 1913 ..........

15,5

7,2

15.7 7,25

*% Rumänische verrinh. Rente .

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß-, turd !

Kure

Lchluß- fur-*

Anfang- flur»

Datum

24 9

25 9

24 9

25 9

Homburg.«meNka Baket . .

79

81,13

79,25

tamburn-Gübam. Dampfschiff

8

-

Hama Dampfschiff ....

10

Rorddeuticher Lloyd ....

. 8

80,5

81,5

80.25

Allgemeine Deutsche Crebltanst

10

103,5

103

Barmer Bankverein ....

10

111

110

110,5

110

Berliner Hanbelegeiellschaft .

12

133

131,25

Gommer^ imb Privat-Bank .

11

122,75

121,5

122,75

121,5

Tarmstabter und Nationalbank

12

169,5

169,5

167

Deutsche Bank und

Disconto-GkleUschast, . . .

10

118,5

117.5

119

118

Dresdner Bank......

10

119

119

119

119

Reichrdan!........

12

229,5

229,25

227,5

flö.flt...........

. b

126

_

126.13

123

Bergmann........

. y

157

152

Iffcltt Lieserungtgeiellschaft.

10

122

118.75

Licht und flraft......

10

130

129,5

127,5

99,5

Selten 6 Qfuillcaume . . . Geiellschait für Elektrische

IV*

101,5

99,75

100,25

Unternehmungen ....

Hamburger DektrizitätS-Werke

10

129

127,5

129

127

10

128

Rbemische (tiehryträt . . .

. S

-

127,5

Lchlcliiche SlektrtzUtU. . . .

10

125,25

120

3diuden & «io. ......

11

139

135

140 5

136.25

Siemens & Haleke.....

16

179,5

172

181,5

175

ztaneraBio .......

. 8

_

122,5

122

LabmeyerL So.......

10

147

145,25

Buberur.........

. 6

55,5

55,25

53,9

Deutsche Erdöl......

. 6

64,25

66,5

64,75

Stiener Steinkohle.....

. 8

Gelsenkirchener......

. 8

ICO, 5

100,25

99,5

Harpen-r.........

. 0

92

90,5

92,25

88.5

Hoelch Eisen. .......

Kiz

80

77,5

Ilse Bergbau.......

10

Ülöcknerwerke.......

7

75

_

75

72

Köln-Rcuessen.......

80,13

79,5

Mannermann-RSbren . . .

. 7

75

_

75,75

73,6

ManSfeidcr Bergbau ....

. 7

49,5

Lberichlei. Euenbedarf . . .

. 5

46,75

Cth.-rid'lcl. Lokrwerke....

. 7

77,9

75,75

Phönix Bergbau......

cy,

69,4

69,75

68

Rheinische Braunkohlen . .

10

184

187.5

184,5

Rheinstahl........

. 6

76,5

72,5

76.25

73,25

Rubed Stenum ......

7,8

-

80

Frankfurt a. M.

Ztrfin

<Sd);ufk kurS 1

1-Uhr-

(Schluß­kurs 1

Anfang- Kur«

Oatum

24 9

25 9

24 9

25 9

Bereinigte Stahlwerke .

71,5

71,5

70

Ltavi Minen.....

67,

>

32,5

32

Kaliwerke Aschersleben .

Kaliwerke Westeregeln .

10

10

195.5

198

202

_

Kaliwerke Salzdetfurth .

-

15

287

300,25

288,5

3. G. tzarben-Industrte .

12

140

135,5

141,5

137,5

Dynamit Nobel ....

. 6

66

Echeibeanslalt.....

. 9

135,5

Goldschmidt.....

. 5

47

45

47

45

Rütgerrwerke.....

. 6

51,5

50

52

50,9

Metallgesellschaft. . . .

. t

100.75

98.5

100,25

99

Philipp Holtmann . . .

. 7

77

_

76,5

76

Zementwerk peidelberg

10

101

Leinentwerk Karlstadt. .

10

119

Wayb & Jreytag . . .

. S

54,5

54,4

54,5

©diultbeie Patzenhofer .

15

_

_

205,5

_

Cftwetfe.......

12

163

Klu.........

18

72

71

72

70,5

Bemberg.......

14

77

80,25

76,5

Zellltosf Woldbos . . .

187.

126

122,5

Zellllosf Aschaffenburg .

12,

91

Gborlottenburget Walser

. k

86,25

85

Teltauer (Mas.....

. 9

122,75

119

Daimler Motoren . . .

e

. U

25,25

26,75

26

Teutsche Linoleum . .

158,5

150

158,5

154

Maschinenbau 2L-®. . .

. 0

37,5

36,75

Rat. Automobil ....

. 0

-

12,65

12,13

Crenfteln & Koppel . .

. 6

52,5

51

Leonhard Dietz ....

10

-

124

Svens ko.......

-

300,5

297

Frankfurter Maschine« .

. 4

Grinner.......

. 6

31

30

Hevligenstaedt . . . .

. 0

_

FunghanS.......

. 6

30

31,25

Lechwerke.......

. 8

95

Moinkrastwerke Höchst a. M..

. 8

78

Mtag.........

10

80

Gebr. Roeder.....

10

-

Boigt & Haesfner . . .

. 9

150

150

Süd deutsche Zucker . .

10

133

-

132,5

-

Banknoten.

Berlin, 24 Sepiember

Gelb

Ärlel

Smenkanilche Roten.....

4,215

4,235

Belgische Roten .......

58,33

53,57

Täni|d>e Roten .......

112,05

112.49

Englische Roten ........

yronzoiische Roten.......

20,377

20,457

16,44

16,50

Holländische Roten.......

169,04

169,72

Italienische Roten. .......

Rorwegilche Roten.......

22,08

22,16

111,88

112.32

Deutsch'Lesterreich, i 100 Schilling

59,08

59,32

Siunwnllch.- Roten.......

2,475

2,495

Schwedische Roten .......

112,53

112,97

Schweizer Roten........

81,54

81,86

Spanische Roten ........

Dichrchollowakische Roten.....

44,26

44,44

12,42

12.48

Ungarische Roten .......

73,22

73,52

DemK'umarfl Berlin Jranffurl a M

24 September

15 (reptember

VmN>chr )le lerunt

amiudtt (Veto

Dotierung Srie-

»elb

Br«p

«rnft.-tHott.

169,07

169,41

169,16

169.50

Buen.AtreS

1,508

1,512

1,507

1.511

Brll-'.'lntw

58,445

58,565

58.465

58,585

Chriskianta -

112,17

112,39

112,23

112.45

Kopenhagen

112,23

112,45

112,26

112,48

Stockbolm -

112,64

112,86

112,69

112,91

HelnngforS.

10,555

10,575

10,557

10,577

Italien. . .

21,96

22,00

21,975

22,015

London. . .

20,381

20,421

20,387

20,427

Reuyork .

4,1935

4,2015

4,195

4,203

Doris. . . .

16,465

16,505

16,465

16,505

Schweiz . .

81,37

81,53

81,395

81,555

Spa ten .

44,71

44,79

^.00

45,10

Japan . . . Rio pean. Wien in T -

2,073

2,077

2.078

2.082

0,433

0.435

0,438

0,440

C eft abgest

59,195

59,315

59,205

59,325

Prag - . . .

12,45

12,47

12,455

12,475

Beltrad .

7,430

7,444

7,430

7,444

Budapest . .

73,41

73,55

73,42

73,56

Bulgarien .

3,039

3,045

3,039

3,045

Lissabon .

18,83

18,87

18,83

18,87

Tanzig. .

81,52

82,68

81,52

81,68

Konst ntin.

1,784

1,789

1,784

1,789

Htben. .

5,435

5,445

5,445

5,455

Canada .

4,196

4,204

4,199

4,207

Utu uat).

3,427

3,433

3,427

3,433

Cairo ..

20,90

20,94

20,90

20,94