Ausgabe 
25.6.1930
 
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urtb Gemeinden drängt immer heftiger auf E r» Höhung der Mieten und Lockerungder Wohnungswirtschaft. Einer di« Massen wirklich belastc.iden Erhöhung der Mieten werde ich für Hessen meine Zustimmung nicht geben.

Abg Wesp (Zentr): Die christlichen Gewerk» schäften halten an dem vorübergehenden allgemeinen Notopfer fest. Wir müssen versuchen, die Kaufkraft auch ohne Steigerung der Löhne zu erhöhen. Einem Lohnabbau muh er ft die tatsächlich erfolgte Sen­kung der Konsumentenpreisc vorauegehen. Ohne Sozialversicherung stunde das deutsche Volk auf dem Aussterbeetat.

Das Haus stimmt den Kaoiteln Hochbauwesen. Denkmalspflege, sowie den gesamten Iustizkapiteln tu. Sämtliche Abbauanträgc werden von r Koalition abaelehnt. Es folgt der Gesetzent- trf über di« Abänderung des Finanz» us g l e i ch s a e s e h e s.

Abg. Dr. Leuch t genS (Ldbd.) lehnt, die Aendcrung ab, wenn er auch der Ueberführung der Mineralwassersteuer in einen Au-gleichsstock zugunsten besonders belasteter Gemeinden zu- stimmt.

Aba.Lux (Soz.) stimmte der Dorlage zu, die eine weitere wirkungsvolle Maßnahme zur Linderung der Hot der Erwerbslosen und der schwer ringenden Industriearbeitergemeinden bar» stelle.

Abg. Weck le r (3) fordert, bafi die IS Mil­lionen nicht einigen betrieben zufliehen und in erster Linie die Ausgesteuerten wieder Arbeit erhalten.

Abg. Scholz (D. D.) stimmt der Schaffung, eines Ausgleichsstockes auS der Mineralwasser­steuer zu, nicht aber aus einem Abzug an den kommunalen Einkommens-. Körperschaft-- und Llmsatzsteueranteilen.

Minister Ä o teil bedauert die Haltung der Deutschen Volkspartei. Hessen kann nicht mehr länger warten, bis das Reich hilft.

Das Schiedsverfahren zwischen Staat und evangelischer Landeskirche.

Wie der Evangelische Presseverband für Hessen mitteilt, ist am 16. Juni d. 3. das zwischen dem Staate und der evanaelischen Landeskirche vereinbarte Schiedsgericht im Gebäude bes DerwaltungSgerichtShofes zum ersten Male zusammen getreten, nachdem nach länge­ren Verhandlungen zwischen den Parteien eine Einigung über die Besetzung gelungen war. Den Vorsitz führt Präsident der Oberrech- nungSkammer und des VerwaltungSgerichtShofeS i. R. S u f f e r t ; die vom Staate berufenen Beisitzer sind Landgerichtsbirektor Müller unb LandgerichtSdirektvr Kleinschmidt: die von der Kirche berufenen Beisitzer sind Oberlandes- gerichtsrat i. R. Welcker und Professor deS öffentlichen Rechts an der Universität Frankfurt am Main Dr. Diese. 3m Anschluß an die Konstituierung deS Schiedsgerichtes fand in An­wesenheit der Parteien eine Aussprache statt, bei der über die Frage verhandelt wurde, wie am zweckmäßigsten die umfangreiche unb schwie­rige Materie bewältigt wirb, um im 3nteresse beider Teile zu einer baldigen Entscheidung zu gelangen. Hierbei wurde auch bie Gestaltung doS Verfahrens im einzelnen erörtert. Die Finanzlage bet Landeskirche gebietet eS, daß wenigsten- über einen Teil der strittigen Fra- gen möglichst bald eine Entscheidung ge­fällt wird. Es fei hierzu darauf hingewiefen, dah die Landeskirche zur Aufrechterhaltung ihrer Finanzgebarung trotz der größten Beden­ken zu außerordentlichen Maßnahmen hat grei­fen muffen: Reben schwerwiegenden Gehaltskür­zungen und Aufrückungseinschränkungen muh zur Zeit etwa jede sechste und siebente Pfarr- stclle aus finanzieren Gründen von bet Kirche unbesetzt gelassen werden.

Der preis- und Lohnabbau.

Berlin, 24.3uni. (CNB ) Wie in politischen Kreisen verlautet, sind die direkten Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern über das Problem der Preis» und Lohnsenkung, das trotz aller Schwierigkeiten bisher immer noch in der Schwebe gehalten wurde, nunmehr als beendet anzusehen. Es wurde heute vereinbart, daß der Reichswirtschaftsrat diese Frage weit«"-- behandlen soll. Damit sind also die direkten Ver­handlungen g e f ehe i te r t. Ein« Erklärung der freien Gewerkschaften betont, daß weitere Befpre» chungen keinen Zweck hätten, weil sie nur in einer Atmosphäre des Vertrauens geführt werden tonn­ten, während die Arbeitgeber durch eine Reihe von Maßnahmen in der letzten Zeil starkes Mißtrauen geschaffen hätten. 3n Wirtschaftskreisen wird diese Entwicklung sehr bedauert, da man sich ur­sprünglich von direkten Verhandlungen einen besse­ren Erfolg versprochen hatte, als er nun vom Reichswirtschaftsrat zu erwarten fein dürfte.

Oer Reichebund der höheren Beamten gegen das Rotopfer.

Berlin, 23. 3uni. ($11.) Der Reich-bund der höheren Beamten veranstaltete am Montag eine Kundgebung gegen das Rotopfer. Am Schluß gelangte einstimmig eine Entschließung zur An­nahme, in der eS heißt: Belastungen einzelner Berufsstände, deren Einkommen dem Zugriff be­sonders offen liege, seien ungerecht, unsozial und staat-gefährlich. Das Berufsbeamtentum dürfe nicht zum (Segenftanb solcher Experimente ge­macht werden. Wer ein geordnete- Staatswesen wolle, bejahe damit auch die Rotwendigkeit eine­gesicherten, von Konjunkturschwankungen unab­hängigen Berufsbeamtentums. Das Finanzpro­gramm sei unbeschadet einer steuerlich gerechten und wirtschaftlich tragbaren Steuerreform sowie einer lückenlosen Durchführung der Steuergesetze von der Ausgabenseite her zu lösen. Insbesondere sei eine Vereinfachung und Verbilligung der öffentlichen Ver­waltung durch organische Maßnah­men unabweisbar. Sine solche, aber nicht ein schematischer unb willkürlicher Abbau, werde die Zustimmung und Mitwirkung der höheren Be­amtenschaft finden.

Aus der Provinzialhaupistadi.

Dießen, den 25. Juni 1930.

S00 Jahre Gchtffei.derg.

Am 5. und 6. Juli findet, wie schon kurz berichtet, auf dem Schis jenberg di« 800-Fahrfeier der Gründung de» ehemaligen Kloster» Schiffenberg statt. Mehrere Ausschüsse, bw schon feit einigen Wochen eifrig an der Arbeit find, bereiten da» Fest vor. Es soll keine rauschend« Veranstaltung, lonbern eine schlichte Feier werden, die dem ürnfte der heutigen Zeit Rechnung trägt.

Am Samstag, 5. Juli, soll auf dem Schlfsenberg eine Vorfeier stattsinden, zu der jedermann unentgeltlich Zutritt haben wird. Bei dieser Feier wird die Beteiligung sämtlicher Vereine von Gießen und au» den Orten um den Schlfsenberg herum erwartet. Die Darbietungen des Abends werden aus Gesanas» und Musikoorträgen bestehen, ferner soll zwanalose Geselligkeit mit uiu erhalten den Vorträgen usw. den Besuchern einige frohe Stunden bereiten.

Die f) a u p t f e ie r am Sonntag, 6. Juli, wird nachmittag» die Aufführung de» von Oberspielleiter Tannerl unb unserem Heimatdichter Georg Heß, Leihgestern, verfaßten Festspiel»Alte und neue Zeit" bringen. In diesem Festspiele wer- den die bedeutsamsten Ereignisse au» der Geschichte des Schisfenbergs jur Darstellung gebracht. Dabei finden historische Kostüme unb Uniformen, ferner die Hüttenberger Tracht usw. reiche Verwendung, so daß sich vor den Augen der Besucher ein farben­prächtiges Bild abrollen wird. Rach der Festspiel» aufführung soll srohgestimmtes Volksfest fein, bei dem Konzert unb auch Tanz im Freien bie Besucher unterhalten werden. Die Veranstaltung am Sonn­tag, einschließlich der Festspielaufführung auf dem Schiffenberg, soll gegen ein ganz geringe» Eintrittsgeld jedermann zum Besuche offen- flehen. Man hat das Eintrittsgeld absichtlich nur auf wenige Groschen festgesetzt, um unter den heu­tigen Verhältnissen auch den gering bemittelten Mit­bürgern den Zutritt zu ermöglichen. Näheres hier- über wird in den Anzeigen noch bekanntgegeben werden.

Zur Bewältigung des zu erwartenden starken Verkehrs sind weitgehende Maßnahmen in Dor- beremmg. Es ist ins Auge gefaßt, für den 6 Juli nachmittags einen Kraftomnibusverkehr der Kraft­verkehrsgesellschaft Hessen zwischen Gießen unb dem Schisfenoerg mit weitgehendem Einsatz von Wagen und in kurzer zeitlicher Folge einzurichten. Diese Verbindung soll bis zum späten Abend ständig auf- rechterhalten werden. Auf der Strecke Gießen GarbenteichBirklar soll ein Kraftomnibusverkehr in verstärktem Maß« entsprechend den Verkehrs- bedürfnissen zur Durchführung kommen. Ferner wird eine stärkere Derkehrsverblndung auf der Strecke GambachGröningenWatzenborn-Stein­bergSchiffenberg geplant. Durch diese günstigen 7 ' merbinhungen soll den Festbesuchern der Weg nach l.iu Schiffenberg angenehm und bequem ge­macht werden

Auf dem Schiffenberg selbst werden umfassende Vorbeveitungen getroffen, um den Besuchern den Aufenthalt recht angenehm zu gestalten.

Daten für Tonnrrötafl, 26. Juni.

1583: der schwedische Staatsmann Axel Oxen» ftlerna auf Fano geboren; 1824: der englische Physiker Lord William Thomson in Belfast geboren; 1841: der Architekt Paul Wallot in Oppenheim am Rhein geboren; 1918: der österreichische Dichter Peter Rosegger in Krieglach gestorben.

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Tageskalender für Mittwoch Licht­spielhaus, Bahnhofstraße: TonfilmDas Rheinland» mädel".

Vorn Konzertverein wird un- ge­schrieben; Alle musikliebenden Kreise feien noch­mals auf das am Donnerstag, 26. b. M., 20 Uhr, in der Stadtkirche stattfindende Konzert hinge- wiesen. DaS zur Aufführung kommende Werk Die Kunst der Fuge" von Ioh. Seb. Dach, das biS jetzt infolge seiner großen Anforderun­gen an Zahl und Leistungsfähigkeit des Orchesters nur in einigen Großstädten aufgeführt werden konnte, hat überall einen tiefen Eindruck hinter­lassen. Wenn durch die Opferwilligkeit unb un­eigennützige Hingabe von Dr. TemeSvarh unb feinem über 60 Köpfe starken Orchester bie Ausführung in Gießen ermöglicht wird, bann ist es eine Ehrenpflicht beS musikliebenden Pu­blikum-, bem Konzert burch ein au-verkauste- Haus zu einem Erfolg zu verhelfen. Die Ein­trittspreise sind sehr niedrig bemessen.

Stahlhelm-Hochschulgruppe Gie­ßen Am Freitag, 27 d. M., 20 Uhr, spricht im Postkeller" Dr. Stabiler (Berlin) in einer Stu­dentenoersammlung überStahlhelm, National» sozialismus und nationale Front". (Dgl. bie heutige Anzeige.)

** Akadem i l ch erFestaktanläßlichder Augustana-gubelfeier. Die Theologische Fakultät ber Landesunioersität veranstaltet anläßlich der Augustana.Jubelfeier 1930 am Sonntag, dem 29. Juni, 11.30 Uhr, in der Neuen Aula der Uni­versität einen Akademischen Festakt. Den Festoortrag hält Professor D. Bornkamm Die evangelische Bevölkerung ist zu der Veranstaltung eingeladen. (Dgl. die heutige Anzeige.)

¥e Zapfenstreich anläßlich der Rheinlandräumung. Auf Befehl d«- ThefS der Heeresleitung findet in allen Stand­orten anläßlich ber Räumung beS Rheinland«- am 30. b. M.. abend-, ein großer Zapfenstreich statt. Der Zapfenstreich be- 1. (Hess.) Bataillons Inf.-Reat. 15 marschiert um 22 Uhr von ber neuen Käfern« ab. Der Weg führt über bie Licher Straße, Ludwig-Platz, Dartenstraße. Sud- anlage, Seltersweg. Wa2torstraße. Ostanlage, Landgrafenstraße zum Landgraf-Philipp-Platz, wo um 22 30 Uhr ber Zapfenstreich stattfindet. Rach Beendigung deS Zapfenstreiche- findet ber Rückmarsch burch bie Landgrafenstraße, Ostan­lage. Moltkestraße, Kaiferallee zur Kaserne statt.

"Straßensperrung. Da- Hessische Doli- »eiamt teilt mit: Wegen ber 25. Gießener 3ubi- läumS-Regatta der Gießener Rubergesellschast 1877 e. V. ist bie Bvot-hau-straße zwischen bem

Bootsbaus ber Gießener Rubergesellschast unb der Unterführung an der Gdertzraß« am 28. unb 29. b. M. von 14 bl» 19 Uhr. für bat Publikums- Verkehr gesperrt.

" Der Gustav-Abolf-Zweigveretn Gießen hielt leim Jahresfeier am Sonntag- nachmittag in Steinbach ab. Sowohl ber Fest- gottesdlenst wie die Rachversammlung waren von Der Gemcinbe und zahlreichen auswärtigen Gästen stark besucht. Der Festprediger, Psarrer K a I b - Henn von Großen-Buseck. verstand es, im An­schluß an 1. Kor. 13.13 bie Herzen au erwärmen für bie große Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins, indem er aus persönlicher Erfahrung von dem Werden junger Diasporagememden mit ihrem Innigen Gemeindeleben berichtete. In ber Rach- versammlung erstattete nach einem herzlichen Be­grüßung-wort bes Ort-geistlichen, Pfarrer K r ä - m er, ber Schriftführer oe- Zweigverein-.Pfarrer Decker (Gießen) den 3ahre-b«richt unb wie- auf da- tapfere DekenntniS der Diaspora in der Geschichte hin. Psarrer Draubt (Lich) hielt bann, unter Zugrundelegung von Psalm 116, 12 di- 14, eine packende Ansprache über die reli­giöse Begründung aller Gustav-Adolf-DereinS- arbett al- Dank für die erfahrene Wohltat Gottes

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in Jesus EhristuS. Der Gotte-dienst unb bie Rachversammlung wurden bereichert durch schöne Ehöre des Männergesangverein- Germania, gute Musik de- PosaunenchorS Lich unb einige feine Lieder von Frau Pfarrer Steiner von Hausen. Zwischen Gotte-dienst und Rachversammlung waren die auswärtigen Besucher die herzlich aufgenommenen Gäste der Mitglieder des Frauenverein- Steinbach. SS war ein schöne- Fest, dessen Gelingen besonder- der guten ört­lichen Vorbereitung zu danken ist unb besten Wiederholt bei den Bewuchern auch da- erfreuliche Resultat der Festkollekte mit 81,10 Mark zeigte, welche zu gleichen Teilen für eine hessische unb eine österreichische Gemeinde bestimmt wurde.

11. Bundestag des Hessischen Be­amtenbundes C D. Man schreibt uns: Der Hessische Bcamtenbund L. B. (Spitzenorganisatlon von 10 000 hessischen Staatsbeamten, Polizcibeamten und Lehrern) versammelt seine Vertreter zum 11 Bundestage In Jugenheim a. d. Bergstraße Sonn­tag, 29. Juni. Professor Dr. Friedländer wird einen Vortrag halten überSparkommissar und Not- opfer der Beamtenschaft*. Angesichts der scharfen Angriffe auf die materielle und rechtliche Stellung de» Berufsbeamtentum» kommt dem diesjährigen Bundestage eine besondere Bedeutung zu.

Reichsbahnpersonallen. Ernannt wurden: Zivilsupernumcrar Jünger von Gie­ßen, xur Zeit in Ufingen, zum ReichSbahnober- fckretar, Reichsbahnafsistent Karl Sauer in Gießen zum ReichSbahnsekretär, Reservezugführer Haberfack in Stockheim «um Zugführer, Wei­chenwärter Jung in Lollar zum Stellwerk-- meister, Hilf-weichenwärter Port in Ehrings­hausen zum Weichenwärter, Hilf-ladeschafsner Küster und Reinstädtler in Wetzlar zum Ladeschaffner unb Hilf-zugschassner Blecher in Friedberg »um Zr^schafsner. Verseht wurden: Dahnhos-inspektor Drettnich, früher in Gie­ßen, von Au (Sieg) nach Butzbach al- Leiter deS Bahnhof-, Reich-oahnoberfekretär Schneider von Limburg nach Gießen, Technischer ReichS- bahnoberinfpektor Wittlich von Lauterbach nach Wetzlar zum Reich-bahnbetrieb-amt Wetz­lar, Technischer Reich-bahninspektor Ioh. Rothe von HerSseld nach Lauterbach, Reich-bahnober- sekretär B o r n h u s e von Selter- nach Weilburg unb Zugführer fitcamann von Friedberg nach Bad Homburg. In den Ruhestand versetzt wur­den: Lokomotivführer Wilhelm Kober in Ridda, Weichenwärter Ioh. Jost Lang in Gladenbach und DahnhosSschassner Jost CD a g ne t in Gießen.

** Die Maul- unb Klauenseuche in Bauernheim (Kreis Friedberg) ist erloschen.

Kirche und Schule.

40 jähriges Bestehen des posaunenchors Lang-Göns.

4- Lang-GönS, 22. Juni. Vom schönsten Sommerwetter begünstigt konnte ber Lang-Dön- ser Posaunenchor, der weit über Hessen- Grenzen bekannt ist, am heutigen Sonntag das Fest seine- 40jährigen Bestehen - feiern. Rachdem am Samstagabend für geladene Gäste im evangelischen Gemeindehaus eine kleine Vor­feier abgehalten worden war, begann bie Feier am Morgen mit einem Konzert des Posaunen- chor- auf dem Kirchplah. In bem Festgotte-- dienst predigte Pfarrer Waldeck (Darmstabt). der früher hier in Lang-Göns al- Seelsorger wirkte. AuSgehenb vom Gleichnis vom Senfkorn erinnerte er zunächst an bie Wiederkehr deS TageS, an dem vor 400 Jahren bie Augsbur­ger Konfession überreicht würbe. Sodann ging er auf bie Entstehung und da- Weiterwachsen des PofaunenchorS naher ein. Gegründet wurde der Chor vom Schäfer Bo Iler unb ent­wickelte sich aus kleinen Anfängen bis xur heu­tigen Höhe. Der jetzig« Leiter, zugleich Der- banb-leiter ber overhesfischen Pofaunenchöre,

Weißdinbermeister unb Kirchenvorsteher Kari Boller, ist der Vvhn be- Gründer-. Umrahmt wurde ber Gottesdienst von Darbietungen bet Posaunenchöre Lang-Gön-, Gambach, Krein-Lin­den unb Gießen. Zum Schluß langen ber Ge­mischte Ebor, verstärkt durch Mitglieder der hie­sigen Gesangvereine, und die Gemeinde unter Orgel- unb Polaunenbegleitung das Lieb .Herr Gott, dich loben wir!"

Am Rachmittag schloß sich ein Mission-- ' an. Rack den unb

gemeinsamem Liede sprach Dsarrer Korn­mann (Rodheim a d. Horloff) übet die Auf­gabe ber Mission. Daran schlossen sich Au-süh- rungen be- Missionar- Deckmann von der Doßnermission. der von seiner 23jährigen Tätig­keit in Indien erzählt«. Rach einer Kasseepauf« folgte eine Rachversammlung, aus der von Pfar­rer Lenz (Dießen) unb Missionar Be ckm a n n weitere Ansprachen gehalten wurden. Unter den schattigen Linden unsere- Kirchplatze- sanden alle Besucher, auch aus den umliegenden Orten, be­sonders aus Holzheim waren zahlreiche Gäste erschienen, einen angenehmen Platz. Leider wurde da- Fest durch die vielen vorübersahren- den Auto- etwa- gestört.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Der Andrang zu den höheren Schulen.

In der Sitzung dc» Hessischen Landtag» nom 16. Juni wurde bei dem KapitelHöhere» Schul­wesen" über den Andrang zu den höheren Schulen geklagt. Hierzu sei folgende» bemerkt: Wer ift schuld, daß der Andrang so groß ist? Warum wird heute für |cbe Art der Ausbildung im otaate», Gemeinde- und Privatdienst, auch Im Handwerk höhere Schul­bildung verlangt? Bei der Beamtenlaufbahn mit Vorschrift der Odersekundareife werden nur iwch Leute mit Unterprima eingestellt, bei solcher mit vor­geschriebener Unterprimareife nur solche mit Abitur. Früher konnte jeder tüchtige Volkoschüler Beamter werden, jetzt ist das vorbei. Selbstoerständlich hat jeder den Drang, seine Kinder etwa» Tüchtige» werden zu lassen, wenn er jedoch die Einstellungs» bedingungen erfährt, so bedeutet da» für Zungen oder Mädchen die höhere Schulbildung. Da» ist zMI- dungswahn. der seyr viel zur Verteuerung beiträgt. Wieviel tüchtige Architekten, Ingenieure, Baumeister, Handwerker, Kaufleute, Beamten und Lehrer haben die Dolk»schule besucht! Warum geht die» heute nicht mehr?

Einer au» der Dolk» schul«.

Berliner Börse.

Berlin, 25. Juni. (WTB. Funkspruch.) Der heutige Dormillag»verkehr liegt wieder außerorbent» lich still. Die erneut« Abschwächung in Neuyork Der» stimmt natürlich. Man wartet allgemein ab, ob die Deckungen zum Ultimo, die gestern zu b«obaAten waren, sich auch heute sortsetzen werden. Kukse sind nach nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London argen Kabel 4,86, Lodon gegen Berlin 20,3875, London gegen Mailand 92,77, London ge­gen Madrid 42,00 London gegen Pari» 123,78, Kabel gegen Berlin 4,1950.

Oie Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Durch den weiteren Kaltlusteinbruch an der Südseite der nordischen Störung kam es auch aeftem wieder zu verbreiteten Gewittern mit Riederschlag, wobei dir Temperaturen einen Rück­gang erfahren haben. Der Zustrom ozeanischer Lust hält zunächst an. so daß sich auch die Witte- rung noch etwa- wechselhaft gestaltet. Vorüber­gehend wird noch Bewölkung auftreten, die ver­einzelt auch au gewitterartigen Schauern neigen wird; jedoch ist mit dem dauernden Zustrom kalter Luft Druckanstieg verbunden, so daß sich das Wetter allmählich wieder beruhigen wird. Die Temperaturen halten sich zunächst noch in mäßi­gen Grenzen, werden aber später unter dem Ein­fluß der Sonnenstrahlung wieder anftetgen.

Aussichten für Donner- tag: Teil- heiter. tell- wolkig, zeitweise noch Rcigung zu vereinzelten Schauern, Temperaturen später wie­der etwa- ansteigend.

Au-sichten für Freitag: Etwa- ruhi­gere-, jedoch immer noch wechselhafte- Wetter.

Weiße Zähne: Chloroclont