srgab eine ganze Reihe 'spannender Momente. In dieser Zeit hätte sich D. f. D. den Sieg sichern können. Allmählich wurden die Angrifse langsamer und auch systemloser. Kurz vor der Pause gelang es Ocker rhausen, bei einem Durchbruch infolge eines Mißverständnisses zwischen einem Verteidiger und dem Tormann der Gießener Elf das einzige Tor des Tages und damit das Siegestor zu erzielen. Aach der Pause war das Spiel einige Zeit verteilt, bis der Gegner sich ebenso stark überlegen zeigte, wie dies V. f. V- vor dem Wechsel vermochte. Vei der Planlosigkeit des Gießener Spiels hätte Ockersbausen Gelegenheit gehabt, das Resultat zu erhöhen: sein Sturm machte es aber nicht besser, als der der Plahelf. Erst eine Viertelstunde vor Schluß schien es dieser klar zu werden, waS auf dem Spiele stand. Ihr Endspurt kam jedoch zu spät: wohl drängte sie den Gegner ganz zurück und kämpfte verzweifelt um den Ausgleich, der ihr aber versagt blieb. Ein Unentschieden hätte den Leistungen beider Gegner eher entsprochen. Richt unerwähnt darf bleiben, daß der Kampf beiderseits sehr fair und ruhig durchgesiihrt wurde. Schiedsrichter Win- g en selb (Fulda), war dem Spiel ein umsichtiger und objektiver Leiter.
Die zweite Mannschaft hatte ein Gesellschaftsspiel mit der ersten des Sportvereins Oberschmitte n abgeschlossen, muhte dies aber infolge Erkrankung und Verhinderung einiger Spieler absagen.
Handball im Lahn'Oünsberg-Gau.
Beuern 2. — Staufenberg 1. Jugend 1:5 (0:2).
Äm Sonntag trafen sich in Staufenberg Beuern 2. Mannschaft und Staufenberg 1. Jugend. Staufenberg spielte durchweg leicht überlegen und konnte bald das erste Tor für sich buchen, dem kurz vor
Halbzeit das zweite folgte. Nach der Pause spielle Staufenberg weiter überlegen und konnte bis zum Schluß noch drei Tore werfen, während Beuern nur eins entgegensetzte. Bemerkt sei noch, daß Beuern das Spiel nur mit neun Mann durchführte.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Gießen I — Wetzlar I 5:3.
Gießens erste Mannschaft hatte am Sonntag Wetzlars Erste auf dem Trieb im Rückspiel zum Gegner. Bald gelang es Wetzlar, in Führung zu geben. Dann kam auch Gießen merklich auf, und der flinke Schlußmann der Gäste mußte öfters rettend eingreifen. Rach längerer Zeit konnte Gießen zum Ausgleich kommen, doch Wetzlar erzielte in kurzer 3eit wieder die Führung, um sie aber bis Halbzeit wieder zu verlieren. Rach dem Seitenwechsel war Gießen mit dem Wind als Bundesgenossen stark überlegen. Wetzlar verlor durch Verletzung nacheinander drei Spieler. Wohl wickelte sich das Spiel nur noch in der Spielhalfte der Gäste ab, trotzdem gelang es Gießen, nur noch drei Tore zu erzielen.
Vorher spielten die zweiten Mannschaften beider Vereine und trennten sich nach gleichwertigem Spiel mit einem Unentschieden 2:2.
wieseck Ib — Lich I 4:0.
Lich, der Neuling des Bezirkes, war am Sonntag in Wieseck zu Gast. Wieseck 1b stellte auch diesmal unter Beweis, daß sic in der kommenden Serie ihren Mann stellen wird. Der Anstoß der Einhci- misä-en brachte ein flottes Spiel. Lich lieferte vorerst eine gute Partie, bis es den Platzbesitzern gelana, in Führung zu gehen. Nun wurde die Mannschaft etwas aufgeregt, wahrend die Einheimischen merklich überlegen wurden. Trotz aller Anstrengungen I kamen die Angriffe der Gäste nur his zur Verteidigung, die immer klärte. Wieseck erzielte dann noch I drei Tore.
Wirtschaft.
Handels» u. Gewerbebant Gießen.
Das Institut hielt gestern seine 71. ordentliche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Auffichtsrats, Kommerzienrat Roll, eröffnete die Versammlung mit kurzen Begrüßungsworten und wies darauf hin, daß die deutsche Wirtschaft eines der schwersten Jahre seit der Stabilisierung hinter sich habe. Durch die fortwährenden Beunruhigungen politischer, finanzieller und wirtschaftlicher Art sei jeder Auftrieb des Geschäftslebens unterbunden worden. Trotzdem habe die Bonk auch im vergangenen Jahr befriedigende Ergebnisse erzielen können.
Den Geschäftsbericht für 1929 erstattete Direktor Arnold, der nach kurzer Betrachtung der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse die verschiedenen Bilanzposten, die wir bereits bei der kürzlichen Besprechung des Jahresberichts wiedergegebcn haben und von denen nur die wichtigsten wiederholt werden sollen, eingehend erläuterte und in Vergleich zu den Ziffern des Vorjahres setzte. Sämtliche Posten der Bilanz weisen Steigerungen auf. Der Gesamtumsatz betrug etwas mehr als 130 Millionen Mk., die Bilanzsumme per 31. Dezember 1929 hat den Betrag von 3 Millionen Mk. überschritten. Das eigene Vermögen der Bank ist auf 768 000 Mk., das ® e f a m t g a » r antiekapital auf 2,5 Millionen Mk. an- gewachsen. Die Einlagen, die auf 2,15 Millionen Mark gestiegen sind, dürfen demnach als auherordentlrch stark gedeckt bezeichnet werden. Auch die Zahlungsbereitschaft der Bank, auf die die Verwaltung in der jetzigen Zeit besonderen Wert legt, war ausreichend. Die flüssigen Mittel decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten mit 88 Prozent, die gesamten Verbindlichkeiten mit 44 Prozent. Aus dem Reingewinn, der sich nach vorsichtiger Bewertung der Aktiven auf 73 335,39 Mk. beläuft, werden 10 Prozent Dividende verteilt. Auf die aufzuwertenden alten Spareinlagen und Geschäftsanteile wird eine dritte Teilgutschrift von 3 Prozent des Goldwerts genehmigt, so daß die bisherige Aufwertung nunmehr 9 Prozent beträgt. Die Verwaltung hofft, bis Ende nächsten Jahres die aus freien Stücken beschlossene Aufwertung von 12,5 Prozent durchgeführt zu haben.
Besonderes Interesse beanspruchten die Ausführungen über den Reubau der Bank in der Goethestraße. der im Rohbau sertiggestellt ist und bis zum Spätsommer beziehbar sein soll. Die Gesamtbaukosten find auf 300 000
Mark veranschlagt. Bisher blieben die Kosten im Rahmen des Voranschlags, der auch bei den Innenarbeiten nicht überschritten werden soll. Heber die Fiiranzierung selbst wurden nähere Mitteilungen gemacht. Eine Beanspruchung von Geschäftsmitteln in der heutigen geldknappen Zeit zum Rachteil der kreditsuchenden Mitglieder ist vermieden worden. Der Verwaltung war eS, noch bevor der Dau beschlossen wurde, durch günstige Abmachungen gelungen, den größten Teil der Baumittel zu einem Zinssatz von 6 Prozent und teilweise 7 Prozent bei voller Auszahlung auf 10 bzw. 20 Jahre fest zu beschaffen. Der Rest wird durch den Erlös des alten Bankgebäudes und eine Baureserve gedeckt. Als eine glückliche Lösung wurde der Vertrag mit dem Gewerbeverein und der Handwerkskammernebenstelle bezeichnet, die sämtliche Räume im ersten Obergeschoß gemietet haben. Von dieser räumlichen Vereinigung wird eine weitere Vertiefung der Beziehungen zum Handwerk und Gewerbe erhofft. Sie kam schon jetzt dadurch zum Ausdruck, daß bei den Ersatzwahlen zum Aufsichtsrat der erste Vorsitzende des Gewerbevercins, Schreinermeister G g. Hau - bad), neu neben den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern Amtsgerichtsrat Gros, Kaufmann Fritz Jung, Hhrmacher Otto Schmidt und Heinrich W i n n gewählt wurde.
Zum Schluß hielt Direktor Mattern ein Referat über die Organisation der Kreditgenossenschaften. Er behandelte den Aufbau der Genossenschaften, ihre Leistuugs- fähigkeit und Sicherheit, sowie im besonderen ihre Aufgaben als Mittelstandsinstitute. Erhöhtes Gewicht müsse heute von jedem Kreditinstitut auf die Zahlunasbereitschaft gelegt werden. Die Liquidität gehe in der heutigen Zeit noch vor der Rentabilität.
Wie die Verwaltung mitteilte, habe sich auch im neuen Jahr das Geschäft befriedigend weiterentwickelt.
Oie Arbeitsmarktlage im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen.
Heber die Arbeitsmarttlaqe in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt: Die Zahl der Arbeitsuchenden hat in der letzten Woche wieder um 2300 zu- aenommen, sie betragt jetzt 229500. Der Arbeitsmarkt des Baugewerbes und der übrigen Außenberufe wird immer noch durch den Frost ungünstig beeinflußt. Die Deschäftigungsver-
schlechterung in der Metallindustrie beruht zum größten Tell auf konjunkturellen Einflüssen. Diese sind auch die Hrsache der wenig besriedigenden Entwicklung des Marktes der übrigen Verbrauchsindustrien, wie Rahrungs- und Genuhrnittelge- werbe, Bekleidungsgewerbe, Lederindustrie und Holzgewerbe. Die Zahl der arbeitsuchenden A n g e st e l l t e n steigt beständig, sie beträgt zur Zeit fast 15000 und hat den ungünstigsten Stand der Vorjahre wesentlich überschritten. Die beiden Hnterstützungsarten (Arbeitslosen- und Krisenunterstützung) nahmen rund 166 300 Personen für sich und ihre Angehörigen in Anspruch (Vorwoche 163 900). Die Zahl der Haupt- unterstühungsempfänger liegt also zur Zeit um 13 100 über dem Stand von Mitte Februar 1929 und um 8300 über dem Höchststand von Witte März deS Vorjahres.
Zusionpreuß.(LentralbodenkreditA.-G. preuß. Pfandbriefbank.
In den Sitzungen des Verwaltungsrats der Preußischen Central-Bodenkredit A.-G. und des Aufsichtsrats der Preußischen Pfandbrief-Bank wurden von den Direktionen Geschäftsbericht, Bilanz und Gewinn. und Derlustrechnung vorgelegt, die übereinstimmend die Ausschüttung' einer Dividende von 12 v. H. vorsehen (i. V. Eentralboden 10 v. H., Pfandbriefbank 12 v. H.). Ferner wurde die Vereinigung der beiden Institute beschlossen. Die zusam- mengeschlossene Gesellschaft soll den Firmennamen „Preußische Central-Bodenkredit» und Pfandbriefbank" führen. Stamm- und Vorzugsaktionäre der Preußischen Central-Bodenkredit A.-G. erhalten 18,2 Mill. Mk. Aktien des neuen Instituts im Verhältnis 1:1 Von den 18,2 Mill. Mk. Aktien werden 11 Mill. Mark auf dem Wege einer Kapitalerhöhuna der Pfandbriefbank beschafft und 7,2 Mill. Mk. von Aktionären der Pfandbriefbank zur Verfügung gestellt. Das Grundkapital des neuen Instituts wird hierdurch 36 Millionen Mk. betragen und ausschließlich aus Stammaktien, bestehen. Dem Vorstand der «reinig« ten Gesellschaft werden als ordentliche Mitglieder Je drei Vorstandsmitglieder der beiden Institute angehören. "
v Zweite Teilauvschüttung der Hess. Landeshypvthekenbank. Die Hessische Landeshypothekenbank schüttet aus der Teilungsmasse für Vorkriegspfandbriefe einen zweiten Teilbetrag von 7,5 Prozent aus. Die Ausschüttung erfolgt mit 5 Prozent in 4,5prozen- tigen Liquioationsgoldpfandbriesen bzw. Goldpfandbriefzertifikaten und mit 2,5 Prozent in bar. Die Spitzende träge unter 10 Goldmark werden in bar ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt gegen Einreichung der Ratenfcheine Rr. 1, die ab 1. Mai mit den kostenlos von der Bank zu beziehenden Vordrucken vorzunehmen ist.
* Sie Preußische Landespfandbrief a n st a 11 in Berkin (Grundkapital und offene Reserven über 31 Millionen Mark), die sahungsgemäß Darlehen zur Herstellung und Erhaltung von Klein- und Mittelwohnungen gewährt, weist in ihrer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil darauf hin, daß sie in der Zeit vom 27. Februar bis 19. März einen Betrag von 5 Millionen Goldmark ihrer Zproz. Goldmarkpfandbriefe, Reihe XVH/XVIII zum Vorzugskurse von 96,50 Prozent zur öffentlichen Zeichnung auflegt. Die Pfandbriefe sind reichsmündelsicher; sie werden an den Börsen Berlin und Frankfurt a. M. mit 97 Prozent notiert und sind bei der Reichsbank in Klasse A lombardfähia. Die Stücke sind zu 100. 200, 500, 1000 und 5000 Mark lieferbar. Alle durch den Berkaus der Papiere aufkommenden Beträge werden ausschließlich dem Wohnungsbau zugeführt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 25. Febr. Tendenz: schwächer. — Auch zum Liquidationstage herrschte an der Frankfurter Börse starke Geschäftsstille. Aufträge vom Inland und Ausland waren wieder nicht eingetroffen, so daß im Zusammenhang mit dem Mangel an Anregungen die Spekulation keine Reigung zeigte, Deckungen vorzunehmen. Es kam Material an den Markt; von einem größeren Angebot konnte jedoch nicht die Rede fein, doch genügten bei der herrschenden Hnlust schon kleine Angebote, um Verluste bis zu 2 Prozent gegenüber der gestrigen Abendbörse herbeizuführen. Die Tendenz neigte zur Schwäche, zumal der Verlauf der gestrigen Auslandbörsen viel zu wünschen übrig ließ. Aber auch das langsame Fortschreiten der Debatte im Reichstage über den Voungplan trug zur Verschlechterung der Situation bei. Die günstigen Geldmarktver hältnisse fanden keine Be
achtung. Eine Anspannung m geringem Hm» fange war wohl, im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ultimo, selbstverständlich. Am Elektromarkt lagen Siemens mit minus 2,5 Prozent stärker im Angebot. Schuckert und Licht & Kraft eröffneten 1 Prozent bzw- 1,5 Prozent schwächer. Rach 'Berücksichtigung des Dividendenabzuges bei AEG. lagen diese Aktien zur Erst- notiz leicht gebessert. Gesfürel gut behauptet. Am Chemiemarkt kam in Farben Material heraus, bei einem Rückgang von 2 Prozent- Rüt- gerswerke vernachlässigt. Am Montanmarkt toaf die Ablahtätigkeit etwas reger, aber trotzdem ergaben sich auch hier Abschwächungen bis zu 1,25 Prozent. Zellstoff Waldhof eröffneten gut behauptet, während Aschaffenburger Zellstoff etwas nachgeben muhten. Kunstseidewerte bis zu 2 Prozent gedrückt. Am Kalimarkt eröffneten Westeregeln mit einem Spitzenverlust von minuÄ 3 Prozent. Aschersleben bis zu 1 Prozent, Ban- ken und Schiffahrtswerte leicht nachgebend. Tietz lagen behauptet- Renten still und zur Schwache neigend. 2m Verlaufe trat keine Belebung ein. Material kam kaum mehr an den Markt, doch gab ein Teil der Werte bei der anhaltenden Geschäftslosigkeit weiter leicht nach-. Man hörte heute nur Kurse per Hltimo März. Der etwas bessere Reichsbankausweis für Die dritte Februarwoche blieb ohne Wirkung. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld mit 6,5 Prozent etwas angespannter. Geld über Ultimo 6,5 bis 7,5 Prozent. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1880. gegen Pfund 20 371, London gegen Kabel 4,8630, gegen Paris. 124,21, gegen Mailand 92,83, gegen Madrid 39,10, gegen Schweiz 25,1990. gegen Holland 12,1275.
Berliner Börse.
Berlin, 25. Febr. Rach einem ruhigen Vormittag erkannte man schon an der Borbörse, daß zum heutigen Prämienerklärungs tag c doch mehr Ware als ursprünglich angenommen; herauskommen würde. Dais Publikum trat auch heute wieder als Abgeber auf, und die Speku^ lation zeigte angesichts der immer noch ungeklärten politischen Lage keine Reigung zu Reu- engagernents. Die ersten Kurse brachten dann, vielfach Abschläge bis zu 2 v. H. Eine Reihe von Werten, wie Salzdetfurth, Licht & Kraft, Elektrische Lieferungen, Siemens, Hamburger Elektrizität, Aku und Reichsbank verloren biä zu 3 v. H. Ilse Bergbau minus 5,13 v. H. und Westeregeln minus 4,5 v. H. lagen stärker gedrückt. Etwas freundlicher tendierten Felten, Gesfürel und Siegen-Solingen; letztere waren, nachdem sie mit Plus-Plus-Zeichen erschienen waren, 6/8 v. H. höher. Akkumulatoren gewannen 2 v. H. Deutsche Anleihen waren behauptet. Ausländer geschäftslos. Der Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geldmarkt war etwas versteift. Tagesgeld 4,5 bis 7 v. H.; Monatsgelb 6,75 bis 8,5 v. H.; Warenwechsel etwa 5,75 v. H. Rach den ersten Kursen änderte sich an der Geschäftslosigkeit und Lustlosigkeit nur wenig, obwohl der Reichsbankausweis per 22. Februar eine Entlastung von 12,8 Millionen brachte. 2m einzelnen nahmen die Goldbestände um 59 Millionen zu, während sich die Bestände an Wechseln und Schecks um etwa 100 Millionen verringerten. Die Lombardbestände haben um 23 Millicnen abgenommen, und an Roten sind 161,75 Millionen in die Kassen des 2nstituts zurückgeflossen. Die Deckung besserte sich von 56,4 auf 60,2 v. H.» bzw. von 66,1 auf 70 v.H. Eine aus Stuttgart gemeldete Insolvenz der Württemberger Privatbank A.G. vorm. G. Deiswenger verstimmte, und es ergaben sich bei minimalen Hmsähen kleine Kurscllibröckelungen, die nur bei Diemens und Schubert & Salzer bis zu 1 v. H. betrugen. Farben, in denen anfangs stärkeres Angebot Vorgelegen hatte, konnten sich später auf dem ermäßigten Riveau behaupten. Siemens-Debenturs wurden heute mehrfach mit 233 v. H. gehandelt,
ZRinöcrmarff in Gießen.
Der Auftrieb zum heutigen Rindviehmarkt irt Gießen belief sich auf 1314 Stück Großvieh und 192 Kälber. Der Handel war schleppend, so daß größerer Heberstand verblieb. Gesucht waren Simmentaler und rote Fahrkühe, die aber wenig auf dem Markte vorhanden waren. Es wurden nachstehende Preise erzielt: Für Kühe 1. Qualität 600 bis 650 Mk., 2. Qualität 350 bis 450 Mark. 3. Qualität 200 bis 300 Mk. Schlachtkühe 100 bis 400 Mk.. Rinder, ir/sjährig, 200 bis 300 Mark, l/j- bis jährig 120 bis 240 Mk. Kälber das Pfund Lebeichgewicht 55 bis 60 Pf. Bessere Tiere brachten Preise über Aotiz.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 o.H., Lombardzinsfuß 7 v.H.
$ranrtun a. M.
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4.163
4,183
58,37
112.24
20,39
16,435
168,14
Datum
24. V.
25.2.
24.2.
25. 2.
Datum
24-2-
25. 2.
24. 2.
25- 2-
Datum
24. 2.
25. 2.
24. V.
25. 2.
neig neue ...........
Dänische Noten.....
Englische Noten.....
• •
111,80
20.31
16.375
67,46
6% Deutsche Reicheanleihe hon 1927 ....
87,5
97
87,4 t7,1
vumbutg.ttmenfa Pakei ... 7
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
Hansa Dampfschiff.....10
Norddeutscher Liond.....9
99.-5
98.6
99,65
98.5
Leremigre Stahlwerke .... Olavi Minen......16'/,
100,75
100.5
100,65
57
100,75
56.5
sttanionicDe Holländische
y<ottn . . .
Noten . . .
7% Deutliche Reich! anleihe von 1920 ..........
103.75
103,5
147 .03.75
103.5
Kaliwerke Aschersleben . . . 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
206
210
205
207
206^5
205.25
207
Jraltentsche Noten . . .
Norwegische Noten. . .
» •
21,95
111,60
22,03
112,04
Seutidie Anl-Ablös^Schuld mü MmiTnl .
51.1
8,4
Allgemeine Deutsche Creditanst. 10
Barmer Bankverein .... 10
Berliner Handelsgesellschaft . 12
Commerz- und Privat-Bank. 11
Darmstädter und Rationalbank 12
Deutsche Dank und
DiSconto-Gefellschast, ... 10
121
129
128,5
121,5
129,25
121.25
128.5
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
350
351
348
Zeutsch.uenm ,rioo Krone«
Rumänische Noten......
58,1'6
2,46
59.02 2,48
SeiflL ohne $lu5!s(.-3Ud)te . . . »% Heil. BoMlaat von 1929 trüchablb. 102%)......
Lberheilen Provinz • Anleihe mü Lnslos.-Rechten.......
8'55
8,4
8,5
184
155
237
154,25
184,5 155
182,5
154,25
I. G. Farben.Industrie. . . 12
163
161,25
163
161 £
Ltvwevtiche Noten . . . Schweizer Noten ....
• •
112-08
80,655
112.52
80.975
87
87,25
236.75
236
-
_
_
_
Svaniichc Noten .... Tschechoslowakische Noten Ungarische Noten ....
52.23
52,43
69
..
69
68,5 75
12,34
12.40
49,13
—
—
—
148.65
—
148.75
148
Rütgeriwerke ........ 6
Metallgelellschaft.......8
75.5
75
75.25
72-92
73,22
Deutsche ftomm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
49
49
....
Dresdner Bank......10
RetchLbank........12
159
290
149,75
149.75
289.5
149.5
287
107,5
106,5
107,5
—
Leoi
enmarft Berlin
— Frankfurt a. 2R.
8% Fran«. Hyn.-Banl Gowpse.
XIII unkündbar bis 1994 . . .
96,5
_
2.E.G........ 3
170
161.5
170.75
161,75
Philipp Holzmann ...... 1
Zementwerk Heidelberg . . 10
Zementwerk Karlstadt. ... 10
WavßL Frehlag......8
96 123 143
85
—
96
95,5
24. Februar
25. Februar
7% Fran«. Hvv -Bank Goldpse unmnbbar bis 1932 _.....
200,5
200.25
Amtliche Dotierung «Selb Bries
Amtliche Notierung
Geld i 3 rief
85,75
—
—
—
Clektr. LieserungSgesellschaft. 10
—
163.5
165.75
125.13
159
163
>25,9
85
4K% Rheinische Hvp^Bank
82,7
Licht und Kraft......10
«eiten S Guilleaume ... 7^ Gesellschaft füt Elektrische
165
125
Älltst-. Rott.
167,78
168,12
167,82
168,16
8%’^Br. LandeSPsandbriesanstalt, r 17
166
166.75
167
SchultbeiZ Patzcnhofer ... 15
-
-
268,5
267,5
Puen-.AireS Brss.'Alltw-
1,584
58,29
1,588
58,41
1,578 58,31
1,582
58,43
97
34
Unternehmungen .... 10
Hamburger ElektrizitätS-Werke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
Schlesische Elektrizität. ... 10
166
Östwerke.........12
Aku...........18
Bemberg..... 14
Zellstoss Waldhos .... 13'/,
208 112.75
160
2.2,75
207
100.5
158.5
202
8% 'fir SandesVsandbriesanstaU, Ä6mm.»C6l. R. 16......
7% Br. LandeSpfandbriesanstall,
■ 4,5
I
132
162
129,5 142 161
111,5 160
110
202,75
Cbristianta. Koprnbageu Stockholm . HelsingsorL. 9klalien. . . London.. .
111.88
112,07
112,28
10,527
112,10
112.29
112,50
10,547
111.90
112.07
112.29
10.523
112.12
112,29
112,51
10,543
’ 89
Schuckert L Co..... . H
183,75
184,75
Zellstoss Aschaffenburg ... 12
150,5
149.75
151,75
150
A E-G. abg. VorkriegS-Obltgatio- nen, rückzahlbar 1982 .....
91
-
-
Siemens & Halske . . • • ■ 16
—
253
255,25
252
Charlottenburger Wasser ... 8
103
170
38
102.25
168,5
37,75
20,347
20,387 4,193
16,41
80,895 52,08
20,348
4.185
16,38
80.745
52.15
20.388
165
—
165
Trnmlpr Motoren ...... 0
_
Neuuork ..
VariS.... Schweij . . Svaiiiea.
4,185
16,37
60,735
51,95
4,193
16.42
80.905
52,25
4% Oesterretchllche Golvrente . . 4.20% Oesterreichtsche Silberrente
29
5,5
14,^
74,25
74.13
101,25
_
241,75
240,25
_
5^
Buderus..........®
Deutsche Erdöl ........
74
100
Maschinenbau A.-G. . • • • . 0
Rat. Automobil . ...... 0
Lrensteln S Koppel . .... 6
—
—
43,75 18,65
159,9 34,
44,13
4% Oestenetchilche Einheitliche Rente...........
4% Ungarische Goldrente ....
4% Ungarisch? StaatLrcnte v. 1910
2,7
26,13
Essener Steinkohle ..•••• 6
137 >35
136.5 137
136,13
—
159,5
159,5 338
Japan . . . Rio de Jan.
2,058 0.469
2,062 0,471
2.059
0.470
2,063 0.472
25,9
23
26,13
Harpener.
Hoesch Eilen. ..«•••• 6'/j
• -
135,25
134 107.45
Leonbard Tietz ...... 10
Svens ka...........
—
Wien in D-» Oe st- abgcst
58,92
59,04
58,93
59.05
■PA% betflL von 1913.....
4% Ungarische Kronenrente . . -
2,7
24,3 2,65
2,75
klöcknerroerke ..«••••• 2
—r
—
260,13
104.26
255
103,75
»frankfurter Maschinen .... 4
36,5
38
—
Prag .... Bel irad - -
12,396
7,367
12.416
7,381
12.395
7,371
12.415
7 385
4% Türkische Sollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl.
6,4
—
6.4
—
106.75
—
50
48,25
Budapest. .
73,14
73.28
73,12
73.27
ManneSmann-Röbren .... 7
03,25
103,13
103,75
• 103,5 103,5
peplioenstaedt ....... 0
Iunghane....... 6
Lech werke..........8
Mainkraswerke Höchst a.M-. .8
Mwg...........10
45
—
44,75
—
Bulgarien. Lissabon . .
3.032
18.83
3,038 18,87
3,032 18.83
3,038 18.87
Serie I...........
6,25
**
6,5
*
Manesclder Bergbau.....<
'04
——
103.7t
—
4% betfll. Serie «.......
3% Rumänische vereinh. Rente
6,25
10,75
17
I 1
6,2
10,8
6,4
Oberschles. Eilende darf .... 5
Lberschles. -ottwerke.
Lhönlz Bergbau......6*/z
1«;
100,75
99.5
1 1,65
98.5 kl ,25
i5.5 107 131
I 1 I
129,5
129,5
Dan,ig. . . «onft nttu- Athen. . . (Sanaba . . Uni nach. .
81,34 1,813 5.415
81,50
1,817
5,425
81,35
1,773
5.415
81,51 1,777 5,425
4%% Rumänische veroinh. Rente hnn Iftlft
|6,9
Miinijche Braunkohlen . . 10
Rheinstahl ...... »«.6
239
।113,13
239,55
114,5
338
113,5
Gabr. Roeder.......10
Botgl & Haesfner ...... 8
118,5 218
—
218
—
4,164
3,666
4,172
3.674
4,162 3,666
4,170
3,674
4% Rumänische vereinh. Rento .
8,75
—
8,75
—
Rtebeck Montan7,9
94.5
Süddeutsche Hücker • • • • 10
159
158,75
Cairo . . .
20,865
20,905
20,865
20,905


