rton h«'bt h.
«h°b7K KL
*ft kr,^ g*< |!'y< «r.
nnrf.m. 'Wanb nod) ein Dem. jsmS Wnbu"8 fom.
ifhing.
>ta.
gehörig» ^rüheL 10'kseS Der. feitet Linie -vvnHes. M 5t6e hS®W
auS. Wiftunj mn»
fionletro) !e. allgemein« feierlich etö’f. °useS sand ein urg statt. Der Uche Landes» ,M) die Äon- it aller Christ, tgsgvtlesdienst
Predigt de- 2eit (Aliin« ebenden Feier. 1 der Länger, intcntent Dr. Dvrtrag .Die Glauben" als Apologie.
ichen Sunde,.
ammlung H einem Fest.
i Kongrehsaal itt Dach ein» Herialdireitor llen d.'S Cvan» enzustchen Aut aubens und der i denen die Zu. hänge. Hieran i KniversitätS- er den „Lim nschluh an leine nn im Auftrage üniversität Tu- o n des lang« hen Bundes in er, Nürnberg, uf einer Äun?i- Obrrtirchrnrai to Ege« Dosier, Mrn- estantilchen Tat >on StrindbergS oh die General«
L
0
4tl«U
m «rW ?/3@
Mu V
&O» 615 *
'f'Skandinavxn erstreckt s«h lngen er Sarlll, ätredt lande au»», ne-
ttUNgUN" ief.
SSä-J n*Ä’rW * $c<
5«jS; nöäw- -S---
M. Ttafretertag des Deutschen Reichstriegerbondes Jigffoäuftr.
Am 20. und 21. September fand im KWHäuser- Hau» der 29. Dertrelertag des Deutschen Reichs- kriegerbundes .^gsfhäuser" statt. Der erste Präsi- dent, General der Artillerie a. D. von Horn, betonte, daß der Bund seine überparteiliche Stellung tnnehalten müsse, um die großen vaterländischen Ziele nicht im parteipolitischen Kampfe untergehen zu lassen. Kameradfchaftslreue, opferbereit« Vaterlandsliebe, und wehrhafter Sh)ff- häusergeist seien die Bande, die den größten Sol- dotenbund der Welt zusammenhielten und ihn be» sohigten, über den Parteikamps hmweg in breiter Front praktische Aufbauarbeit zu leisten, im Kampfe gegen den Kulturbolschewismus und ein« zutreten für deutsche Art und Sitte, für Religiosität und für die Wiedererweckung des deutschen Wehr, willens in der Nation. Der Geschäftsführer des Verbandes, Major a. D. Go« dicke, trat der irrigen Auffassung entgegen, daß jetzt, zwölf Jahre nach Beendigung des Krieges, 'sie Arbeit für die Kriegs- beschädigten allmählich abschwächen müßte. Das Reichsarbeitsministerium Hobe statistisch festgestellt, daß in den Jahren 1924—1930 die Zahl der oer- sorgungsberechtigten Kriegsbeschädigten von 720 000 auf 839 000, also um rund 120000 gestiegen sei. Dementsprechend habe sich auch die Arbeit des Verbandes noch wesentlich vergrößert. Der Vertreter des Reichsarbeitsministeriums, Ministerialrat Sieler, betonte, daß von selten des Ministeriums alles getan werde, um die berechtigten Ansprüche der Kriegs- opfer auf dem gegenwärtigen Stand zu halten Die Dertretertagung beschloß, den 4. Deutschen Reichs- krieg«rtag im Jahre 1932 in Dortmund abzuhalten.
Aus dem Zuge gestürzt.
2luS dem Schnellzug Köln — Trier stürzte im Tunnel von Ehrung eine katholische Ordens- s ch w e st e r und verunglückte tödlich. Sine zweite Schwester, die die Verunglückte begleitete, machte in Trier der Bahnhofs- behördc von dem Verschwinden ihrer Mitschwester Mitteilung. Bei den Vachsvrschungen auf der Strecke fand man die Leiche im Ehringer Tunnel. Der Fall ist um so erschütternder, als der Vater der jungen Schwester sich am Trierer Bahnhof eingefunden hatte, und nun von dem Tode feiner Tochter in Kenntnis gefetzt werden mußte.
Krach der Heidelberger wohnungsbaugefellfchaft.
Dom Konkursrichter in Heidelberg ist das Konkursverfahren über die Wohnungsbau-Gesell- fchast m. b. H. eröffnet worden. Der bei der Konkurseröffnung mitgeteilte vorläufige Status stellt eine Unterbilanz von 1,9 Millionen Mark bei 20 000 Mark Gesell- fchostskapital fest. Da aber ein Teil der Aktivposten zweifelhaft ist, so wird sich die Ver- lustsumme noch beträchtlich erhöhen. Bisher ist festgestcllt, daß an Provisionen für Vermittlungen irgend welcher Art, die aber oft nur den Damen hatten, 94 000 Mk. bezahlt worden sind. Direktor Alfred Goldschmidt ist v e r h a s t e t worden. Es wurde mit Schmiergeldern in hohen Beträgen gearbeitet. Man ist soeben dabei, diese Schiebergelder wieder zu- rückzubekommcn. Rechtsanwalt Bähr in Heidelberg als Treuhänder hat einen dieser Empfänger bereits aufgefordert, feine „Provision" von 40 000 Mk. zuruckzuzahlen, da er sonst auf Grund der §§ 123 und 826 Anzeige zu erwarten habe.
Aus der provinzialbouptstadt.
Gießen, den 24. September 1930.
Oie Wanderkarten.
Eine Wanderung ohne Karte ist eigentlich undenkbar. Wir haben in den amtlichen Kartenwerken fo schöne und übersichtliche Karten, die außerdem noch sehr preiswert sind, daß es ein Frevel wäre, wenn wir sie nicht benutzen wollten, oder unS nur auf die Wegemarkierungen der verschiedenen Gebirgsvereine verließen. Wohl stehen in Städten und Dörfern große Wegtafeln; an Kreuzwegen, im Walde junb an unübersichtlichen Stellen aber können wir ohne Karte oft nicht weiter.
Wer sich feine Karte erst am Morgen des . Wandertages anfchaut, macht einen großen Fehler Wenn im Frühling die ersten Stare und Lerchen ihre Lieder schmettern, dann muß man seine Wanderkarten aus dem Schrank nehmen und darin lesen. Das ist eine kleine Kunst, aber sehr leicht und schnell zu erlernen. Dieses Kartenlesen gehört eigentlich mit zu den größten Genüssen, die man sich denken kann. Ahnungsvoll, wie im Märchen, steigt eine schöne Zukunft vor uns auf. Dahin könnte man wieder einmal wandernl Dort war es im Herbst so wundervollI Bilder und Erinnerungen steigen auf...
Natürlich werden die Karten bei jedem Wetter benutzt. Sie sind stets griffbereit in der linken Rocktasche. Wer erst seinen Rucksack abnehmen muß, um die Karte zu suchen, der ist kein rechter Wandersmann. Ich habe mir meine Wander- anzüge deshalb immer mit breiten Taschen anfertigen lassen.
Aber wie sehen die Karten manchmal aus! Wir sind von einem Regenwetter überrascht und vollständig durchnäßt worden. Da wird die Karte auch dementsprechend aussehen. Verbogen, vielleicht von früher her schon zerrissen, bietet sie keinen schönen Anblick. Auch die Wanderkarten müssen gepflegt werden. Wohl halten aufgezogene am meisten aus, aber sie sind auch im Preise erheblich teurer als die unaufgezogenen. Wer feine Karten Hebt und mit dem (Selbe sehr sparsam fein muß, der zieht sie sich selber auf. Bin entsprechend großes Stück billige Leinwand, Stärkekleister, eine Schere und eine glatte Unterlage ist alles, was dazu nötig ist.
Die Karte wird sorgfältig so auseinanderge- Wnitten. wie sie gefaltet war, die einzelnen Stucke werden in Wasser gelegt, damit sie wei- chen können, dann nebeneinander (richtige Reihenfolge!) mit etwa zwei Millimeter Abstand nut der bedruckten Seite auf eine glatte Fläche (Glasscheibe) gelegt. Cs folgt der Klei sie rauf strich. Darauf wird der Leinenstoff darüber gebreitet und fest angedrückt. Rach einer halben Stunde kann man die fertige Karte abnehmen, sauber beschneiden und falten. Solche Karten machen stete Freude und werden sicher auch besonders gut behandelt. Hfm.
Bornotizen.
- Tageskalender für Mittwoch Drlhelin Schattlers Schule für höheres Violin- spiel: Wvhltätigkeitskonzert zugunsten des Gieße
ner neuen Studentenhauses 19.30 Uhr, tm Großen Hörsaal der Universität. — Lichtspielhaus, Rahnhofstrahe.' .ES gibt eine Frau, die dich niemals vergißt". — Astoria-Lichtspielen .Das Land ohne Recht" und .Ribv, der Rächer".
— Der Gießener Eisverein lädt in feiner heutigen Anzeige zu einer Rollfchuhwerbeoeranftal- tung auf Freitag abend ein
Verkehrsbunt) Oberheffen.
Unter Leitung des Bundesvorsitzenden, Beigeordneten Dr. Hamm (Gießen), fand gestern nachmittag hier eine Sitzung des G eia mtvor st ander des Verkehrsbundes Oberheffen statt, die aus allen Tellen der Provinz sehr gut besucht war. Auf der Tagesordnung standen zwei für di« oberhefsische Verkehrswerbung außerordentlich wichtige Angelegenheiten. Nach längerer Beratung wurde im Anschluß an einen Vortrag des Verbands- Vorsitzenden Stemmer (Darmstadt) vom Hessischen Derkehrsoerband einstimmig die Herausgabe einer Reliefkarte von Oberheffen gut- geheißen und eine Kommission zur weiteren Bearbeitung dieser Aufgabe eingesetzt. Mit dem (Er- scheinen dieser Reliefkarte, die auf zahlreichen Bahn- Hofen, in den Reifebureaus usw. im ganzen Reich angebracht werden soll, dürfte zu Anfang April nächsten Jahres zu rechnen sein. Da eine solche Reliefkarte für den Odenwald und die Bergstraße bereits vorhanden ist und mit dem Erscheinen einer gleichartigen Karte für Rheinhessen ebenfalls bis April nächsten Jahres zu rechnen fein wird, wird von da ab das ganze Hesfenland in seinen drei Provinzen durch Reliefkarten dargestellt fein und seine landschaftlichen Schönheiten in allen Teilen des Reichs und des benachbarten Auslandes zur Schau bringen können. Weiter wurde einstimmig die Herausgabe eines Gaststättenverzeichniffes von Ober- heffen beschloßen, dos' als Ergänzung zu dem vom Verkehrsbund herausgegebenen Führer durch Oberhessen demnächst den Reiselustigen zugänglich gemacht werden soll.
*• D i e neuen Kommunal st euern g e - n e h m i g t. Wie wir von zuständiger Seite hören, hat die hessische Regierung dem Beschluß des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung über die vorläufige Kommunalsteuerumlage für das Rechnungsjahr 1930/31 nunmehr zugestimmt.
•• Eine öffentliche Mahnung der Stadt lasse zur Zahlung der Kanal-, Straßen« reiniflungs- und Müllabfuhrgebühren ist im heutigen Anzeigenteil enthalten. Rückständige Zahler feien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.
"Werbetag für das Stadttheater. Am nächsten Sonntag wird das Stadttheater in Gießen einen Werbetag veranstalten. Don berufener Seite soll in entsprechenden Vorträgen auf die Notwendigkeit der Erhaltung des Theaters im allgemeinen und im besonderen für Gießen hingewiesen werden. Im Verein mit den städtischen Behörden will die Intendanz für die hiesig« Bühne, als der einzigen Bühne für die Provinz Oberheffen und der hessischen Landesuniversität, werben. Die Veranstaltung wird von musikalischen Darbietungen umrahmt werden. Aus allen Plätzen wird ein Eintrittspreis von 30 Pfennig erhoben werden. Das Theater rechnet bestimmt mit zahlreicher Beteiligung der Bürgerschaft anläßlich dieser wirtschaftlichen und kulturellen Kundgebung. Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgt ab Donnerstag während der üblichen Kassen- stunden.
“ Stadttheater-Abonnement. In unserem heutigen Anzeigenteil gibt die Stadtverwaltung bekannt, daß die bestellten Stadttheater-Abonnements gegen Zahlung der ersten Rate jetzt abgeholt werden können. Näheres ist aus der Bekanntmachung ersichtlich.
** Arbeitsjubiläum Der Heizer Heinrich Schmitt aus Rödgen begeht morgen fein 25. Ar- beitsjubiläum beim Städtischen Gas- und Wasserwerk.
" Der Zirkus Sarrasani wird, von Lörrach kommend, in zwei Sonderzügen heute im Gießener Güterbahnhof eintreffen. Der erste Zug kommt um 16.35 Ähr an, der zweite um 20.02 Ufjr. Aus Anlaß des Sarrasani-Gastspiels hat die Reichsbahndirektion Frankfurt genehmigt, daß am nächsten Samstag die von auswärtigen Besuchern zur Fahrt nach Gießen gelosten Sonntagsrückfahrkarten schon zu der Rückfahrt am Samstagabend gül- t i g sind.
" Keine Säumigkeit in Steuerangelegenheiten. Das Reichsgericht hat jetzt wieder mehrere Strafverfahren erledigt, die gegen solche Unternehmer anhängig waren, welche die fälligen Lohnsteuerbeträge nicht ordnungsgemäß angemeldet und abgeführt hatten, und hat dabei auch dann eine strafbare Zuwiderhandlung gegen das Einkommensteuergesetz als vorliegend erachtet, wenn, wie das meist wegen Ucberlaftung der Fall ist, das Finanzamt nicht sofort gegen den säumigen Steuerzahler eingeschritten ist. Der Säumige kann sich also nicht ohne weiteres auf dieses Nichteinschreiten berufen. Wer also nicht mit den steuerlichen Strafgesetzen in Konflikt geraten will, wird § 43 Der Durchführungsbestimmungen über den Abzug vom Arbeitslohn sich genauestens einprägen müssen. Hiernach muß der Unternehmer bis zum 5. jedes Monats eine Bescheinigung über die einbehaltenen Lohnsteuerbeträge selbst unaufgefordert, spätestens jekbeils zum 15. an die gleiche Stelle abführen.
Weitere cokalnachrichten im 2. Blatt
berliner Sorfe.
Berlin, 24. Sept. (WTB. Funkspruch ) Im heutigen Esfektenfrühoerkehr machte sich eine verhält- nismößig ruhige Stimmung bemerkbar, und man erwartet für den heutigen Börsenverkehr einen freundlichen Grundton, zumal auch die gestrige Frankfurter Abendbörse erholt und in freundlicher Haltung schloß, und auch Neuyork zum Schluß festere Tendenz meldete. Kurse waren noch nicht zu hören, vd sich zunächst noch keinerlei Geschäft entwickelt hatte. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,80, London gegen Mailand 92,81, London gegen Schweiz 25,0550, London gegen Amsterdam 12,0550, London gegen Kabel 4,86, London gegen Berlin 20,41, Kabel gegen Berlin 4,20.______
sss 1X\ve^V-
Sunlicht Seife halten
nL>X£
Grundlage für das ausgeglichene, mMe Jlroma
(xRBflr
CIGARETTEN
.HUSS
unserer CujareUen ist die ouchersleILung der stets glcLcKblcihenhcTLSJiisckungea.VLele lausende von. sorgfältig aiisgewahöcn. IahaJtballcrL werken, auj äerrt Seewege unseren. SpegoJL-SpcLckcrn, ^ugejukrt. XjfL reifen. sie iaim,
ul c^cn. Kui‘1 nork-Gg aretten., J firtdun TTLUCZj


