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* E i n Gewitter, daS sich mit schnell zu­nehmender Bewölkung und ungewöhnlich starker Verfinsterung ankündigte, entlud sich gestern nach­mittag gegen 5.30 Mhr über unserer Stadt und der näheren Umgebung; es brachte außer ge­ringerer Abkühlung vor allem die von weiten Kreisen der Bevölkerung schon seit Tagen erwar­tete, für Landwirtschaft und Gartenbau dringend notwendige Durchfeuchtung des Bodens und der Vegetation. Die erfrischenden Regengüsse setzten sich bis in die Abendstunden hinein fort. Ob die Niederschlagsmenge für die Erfordernisse der Landwirtschaft ausreicht, bleibt abzuwarten.

* Straßensperrungen. Mitgeteilt vom Oberhessischen Automobilklub E. V. (A. v. D.) Gießen. Die Ortsdruchsahrt Rieder-Florstadt wird ab 26. 3uni für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung vom Ossenheiinerkreuz über Dvm- Assenheim Reichelsheim Leidhecken - Staden oder Assenheim Bönstadt und umgekehrt. Die Provinzialstraße Villingen Ruppertsburg wird am 28. 3uni von 6 bis 12 Uf>r für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Ronnenroth

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sptelhau« auf Veranlagung der Zionistischen Ortsgruppe Gießen die Ausführung des Kul­turfilms ..Frühling in Palästina" statt. Dieser von der Zionistischen Vereinigung herauSge- brachte Palästina-Film gibt einen Ilcbetblid über die Aufbauarbeit, welche von den au- alten Herren Ländern m ihre uralte Heimat zu- rückgekehrten 3uden geleistet worden ist AuS wüstenähnlichen Gegenden, sowie an Stellen, wo früher Armut und Leere herrschten, sind rei­zende Häukerviertel und prachtvolle Siedtun- gen entstanden, die mit ihren ertragreicheit Plan­tagen Zeugnis davon geben, daß Industrie, Landwirttchast und Handel in bester Blüte steht. An der Aufbauarbeit, insbesondere an dem Straßenbau und der Bodenkultivierung, betei­ligen sich auch Mädchen, denen man nicht an- sieht, daß sie aus europäischen Bürgerhäusern, BureauS und Hochschulen stammen Reben der wirtschaftlichen imb kolonisatorischen Aufbau­arbeit kommt in dem Film auch die kulturelle und soziale Fürsorgearbeit in Palästina in bester Weise zum Ausdruck. Gin besonderer Teil der Aufnahmen zeigt die schönsten Teile des Landes in der Frühlingsblüte, ein anderer jüdische Volksfeste in Palästina: Feste der bucharischen 3uden, Feste der orientalischen 3udengemeinden in 3erufalem und TiberiaS, Pessach in 3eruta- lem und Purimkarneval in Tel Aviv. Sehr interessant ist auch der Abschnitt ..Den 3ordan aufwärts", eine Reise vom Toten Meer zu den Ruthenberg-Werken, der Kraftversorgung Palä­stinas, und an Daganiah vorbei zu den 3orban- queUcn bei Metuliah. 3n einer kurzen Pause wurde die Bedeutung der Aufbauarbeit in Pa­lästina von Rechtsanwalt Dr. Simon, Frank­furt a. M. in längeren Ausführungen iwchmals unterstrichen Die dem Film beigegebene Musik bringt neben jüdischen Volksliedern eine Samm­lung arabisch-palästinensischer Melodien.

,e Hinrichtung einer Poststelle. Am 1.3uli wird in ©rüningen (Kr. Gießen) eine Poststelle E eingerichtet. Mit der Poststelle ist eine öffentliche Fernsprechstelle verbunden. Die Poststelle hat die Eigenschaft einer Post- anstalt im Sinne des 8 1 des ReichSpostgesehes vorn 28. Oktober 1871 und einer Telegraphen- anstatt im Sinne der Telegraphenordnung mit der Befugnis zur Annahme und Ausgabe von Postsendungen aller Art und von Telegrammen sowie zur Vermittlung von Gesprächen. Die nimmt ferner Bestellungen auf. die durch die Post zu beziehenden Zeitungen an und zahlt für ihren Zustettbereich die Renten auS. 3m Bries­verkehr gilt die OrtSgebühr nur innerhalb von ©rüningen. 3n allen übrigen Fällen gilt die Ferngebühr. Die Poststelle wird dem Postamt Dießen. daS als Leitpostamt gilt, unterstellt und führt die amtliche Bezeichnung: Druningen (Gießen Land).

Berliner Börse.

Berlin, 24. Juni. (WTB. Funkspruch.) Obwohl im heutigen Vorinittagsoerkehr Umsätze bis jetzt noch nicht zustandegekommen sinh, scheint die Ten­denz doch eher etwas freundlicher zu sein, die kräftige Erholung zum Schluß der gestrigen Neuyorker Börse rief eine gewisse Beruhigung hervor, man rechnet rein börsentechnisch mit einer leichten Aufwärts- bewegung. Kurse sind noch nicht zu hören. Am De­visenmarkt nannte man London gegen Kabel 4,8590, London gegen Mailand 92,75, London gegen Madrid 41,75, London gegen Berlin 20,3875 und Kabel gegen Berlin 4,1960.

bis 11, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 8 bis 10, Ealatgurken 25 bis 63 Ober-Kohlrabi 8 bis 10. Rettich 10 biS 15 Pf. das Stück: Radieschen Bd. 10 bis 15 Pf.

Bornotizcn.

Tageskalender für Dienstag. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: .Das Rheinland­mädel" (6er erste Xonfilm vom R Heini.

Stadttheater Dießen Man schreibt uns: Heute abend 20 Uhr findet die Sonderoor- stellung für die Gießener Ortsgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland mit Angermayers Flieg, roter Adler von Tirol" statt, die ausverkauft ist. Da die Nachfrage nach Karten außerordentlich groß war, wird die Vorstellung voraussichtlich wiederholt werden.

Lollar, von Bahnübergang bis Abzweig nach dem Bahnhof) wird ab 1. Iuli 1930 für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Staufenberg Dauringen Dietzen.

"Die Abhaltung derSaison-Aus- verkaufe. Dom Verein der Einzelhändler zu Gießen (E. D.) wird uns geschrieben: Rach einer Verordnung des Kreisamtes vom 23.3uni ist für die Abhaltung der bevorstehenden Saison- Ausverkäufe die 3eit von, 7. 3uli bis 18. August festgelegt. Die Ausverkäufe selbst dürfen die Dauer von zwei Wochen nicht überschreiten. Die betreffende Verordnung wird in dem nächsten Amtsverkündigungsblatt veröffentlicht.

" Der oberhessische Posaunen- chorverbanb lädt die Kirchengemeinde Gie­ßen zu seinem 25.3ahresfeste am Sonntag, dem 29.3uni, ein. (Dgl. Anzeigen von gestern und morgen.) Die in dem Verbände zusam­mengeschlossenen Ehöre, von denen Klein-Linden mit 76jährigem Bestehen der älteste ist. haben es sich zur Aufgabe gemacht, die kirchliche Posaunenmusik zu pflegen und der Gemeinde auf Missionssesten und in Festgottesdiensten durch Begleitung der Lieder und durch den Vortrag kirchlicher Kompositionen hauptsäch­lich der alten Meister zu dienen. 3n dem Fest­gottesdienst, der am Sonntagmorgen zur üb­lichen Stunde in der Stadtkirche stattfindet, wer­den dieses Mal nur Dortragsstücke aus der Zett vor Ioh. Seb. Bach zu hören sein. Etwas ganz Reues für unsere Stadt wird durch die Auf­führung desTedeum geboten, das im Wech­sel zwischen Thören und Gemeinde gesungen wird. Die Gemeinde, die seither schon die ur­alte Weise fleißig geübt hat, wird dabei von hundertlechzia Bläsern begleitet. Möchte es durch diese Aufführung gelingen, den l'/,-Iahrtau- fenbalten ehrwürdigen Lobgesang, der in un­serer Gemeinde seit wohl hundert Iahren ver­gessen ist, in den hiesigen Kirchen wieder ein­zuführen.

" KulturfilmFrühling in Pa­last in a". Am Sonntagvormittag sand im Licht-

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Mittsommer Johannis.

3eht kommen wir gegangen mit Spießen und mit Stangen und woll n die Knacken langen. St. 3ohannis die Sonne wend. Feuerrad bergunter rennt Ungelüd zu Asche brennt I Feuerrote Blümelein, Dt. 3ohannis schenke Wein, schenk uns einen Dreier, oder Met und Cjier, Besen sind nicht teuer. sei'S ein alter oder neuer, taupt er zum 3ohanniSfeuer. Hu)a, huja, Hurlefritt komm und finge, tanze mit!

Zu Mittsommer, dem längsten Tag im brannten in allen deutschen Landen die

wendseiqr. DaS Ehristenturn hat Recht diesen schönen alten Dolksbrauch beizubehalten

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Die rückständigen Beittäge zur Kranken-, Invaliden- und Arbeitslosenoerstcherung für den Monat M a i 1930 können noch bis zum 2. Juli 1930 ohne Kosten be­zahlt werden.

Rach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Die Dinzahlung kann lägt außer Sams- tag# bon 91 älhr bei unserer Kaffe oder auf unfer Postscheckkonto Amt Frankfurt a. M. Dr. 10833 erfolgen.

Gießen, den 23. Juni 1930.

Der Rechner: Hinkler. 4609D

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Dietzen, den 24.3uni 1930.

Mittwoch, den 25.3uni 1930, nachmit­tags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Jleuen- roeg 28, imLöwen", zwangsweise gegen Barzahlung:

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Provln;latausschuß-Gihung.

Am vergangenen Samstag fand im Regie­rungsgebäude zu Dietzen unter dem Vorfih von Provinzialdircktor Graes eine öffentliche Sitzung des P r v v i n z i a l a u s s ch u ss e s der Provinz Oberhessen statt, in der folgende Sachen verhandelt wurden:

1. Antrag der Reichsbahndirektton Frankfurt am Main auf Enteignung von Gelände zur dp- Weiterung des Bahnhofs Reuhaus in Homberg a. d. Ohm.

2. Gesuch des Ferdinand Wasserkort in Frankfurt a. M. um Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft im- Hause Bleichstratze in Vilbel: hier dessen Berufung gegen das Urteil des Kreisausschusses des Kreises Friedberg vom 22. Februar 1930.

3. Klage des Dezirksfürsorgeverbandes Frank« furt a. OIL gegen den Bezirkssürsorgeverband Friedberg auf Erstattung von Verpflegungs­kosten für Gertrude Albrecht aus Raumburg.

Der Provinzialausfchutz erkannte durch Ur­teile zu Recht: zu 1: 1. Als Gegenstand der Ent­eignung werden gemätz dem Antraa der Deut- feben Reichsbahngesellschaft Reichsbahndirek­tion Frankfurt a. M. entsprechend den vor- gclcgten Plänen, Grundbuchauszügen und Meß­briefen, nachbenannte, in den Gemarkungen Wäl­dershausen und Hornburg gelegene, im Grund­buch dem Frei Herrn Wilfried Schenk u Schweinsberg zugeschriebene Grundstückstette festgesteltt: I. von dem Grundstück Flur II Rr. 3 der Gemarkung Wäldershausen Acker, die Up- pertshäuser Mühlwiese und 3ohanneseck, eine Fläche von 2543 qm; 2. von dem Grundstück Flur II Rr. 5 der Gemarkung Wäldershausen, Acker daselbst, eine Fläche non9ä/10 qm; 3. von dem Grundstück Flur II Rr. 7 der Gemarkung Wäl­dershausen, Weg, 19qm; 4. von dem Grundstück Flur II Rr. 9 Ser Gemarkung Wäldershausen, Weg. 27 qm; 5. von dem Grundstück Flur II Rr. 12 der Gemarkung Wäldershausen. Graben, 14T/IO qm; 6. von dem Grundstück Flur IX Rr. 8" 10 der Gemarkung Homberg a. d. Ohm, Wüstung, 63/io9m

II. Als Entschäditzung hat die Unternehmerin dem Eigentümer für 2619,5 Quadratmeter je 1 entart 2619,50 Mark zu zahlen.

III. Der AuSspruch der Enteignung erfolgt nach Rechtskraft der Entscheidung unter l auf Antrag der Unternehmerin, sobald der Rach- weis über rechtsgültige Zahlung der Entschädi­gungssumme erbracht ist (Art. 39 des Enteig- nungsgesetzeS). Der Antrag ist längstens binnen drei Monaten nach Rechtskraft zu stellen

IV. Die Kosten des Verfahrens hat die Unter­nehmerin zu tragen.

V. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 2864 Mark festgesetzt.

Zu 2: Die Berufung des Ferd. Wasserkort in Frankfurt a. M. gegen das Urteil des Kreis- ausschusses Friedberg vom 6. März 1930 wird al« unbegründet zurückgewiesen. Der Derasungs- tläger hat die Kosten des Verfahrens zu tragen. Der Streitwert wird auf 500 Mark festgesetzt.

Zu 3: Die Klage wird als unbegründet zurück- getoiefen. Die Kosten des Verfahrens fallen der Klägerin zur Last.

Taten für Mittwoch, 25. Juni.

Sonnenaufgang 3.44 Uhr. Sonnenuntergang 20.20 Uhr. Mondaufgang 2.06 Uhr, Mond­untergang 19.56 Uhr.

1530: Verlesung der Augsburglschen Konfession auf dem Reichstage zu Ilugsburg; 1822. der Dichter E. T. A. Hoffmann in Berlin gestorben; 1842: der Dichter Heinrich Seidel zu Perlin in Mecklenburg geboren; 1864: der Phhsiker Walter Rernst in Briesen geboren.

Heftcner Wock?

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bi» 160, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 10 bis 15, gelbe Rüben (Bund) 8 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischtohl 8 bis 10, grüne Bohnen 40 bis 45, Spargel 40 bis 65, Erbsen 20 bis 25, Tomaten 40 bis 70, Zwiebeln 10 bis 15, Rhabarber 10 bis 15. Kartoffeln, alte 4'/» bis 5, neue 10 bis 12, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 30 bis 50, Stachel-

einen Küchenschrant, Kredenz, einen Ausziehtisch, sechs Stühle, einen Wäscheschrank, einen Zimmeriep-

als Fohannisfeuer. Was war denn der Sinn dessen, daß der Deutsche in der Sonnwendnacht Feuer zündete? Es erscheint uns so tief emp­funden, ist dabei doch schlicht und einfach-natür­lich, denn die Ratur predigt es zu uns eindring­lich und klar. Läuterung. Tod kündet das Feuer mitten in der Blütezeit deS Jahres, wo das Korn wogt und der Wald rauscht, wo über Wiese und Hain würziger Blütenduft lagert. Die Blüte mutz vergehen, um Frucht zu bringen. So bedeutete Hochzeit auch Tod. Der Held Siegfried, der die Sonne verkörpert, stirbt auf der Höhe seiner Kraft, an seinem Hochzeitstage zur Sonnenwende, getroffen von den Mächten der Finsternis. Baldur, der lichte Gott, erliegt am gleichen Tage dem Geschoß des Bösen, Lokis Ränken. Der Winter nimmt von nun an Tag für Tag dem Sommer von seiner Macht. Et. Zohan- niS, der Verkünder des Größeren, stirbt am Johannistage" ebenfalls dahin, um ihm Platz zu machen. Blüte vergeht. Frucht kommt, das verkündet der lodernde ..Scheiterhaufen Baldurs".

Die Burschen eilen durch das Dorf. Stroh­bunde zu holen für das Feuer. Die Mädchen gehen, um von den Leuten die Blumen einzu- jammeln. die etwas bedeuten und winden daraus Kränze, die ins Feuer geworfen werden müffen. damit JohanniS hilft in der Liebe und in Rot. Die Frauen gehen in der Rächt schweigend, die Heilkräuter einzusammeln. Ein großes Rad wird gerüstet, mit Stroh umwickelt, das mit Pech und Teer getränkt wird. Don Burschenfäusten geführt, rollt eS brennend ins Tal. brennend mutz es im Fluß verzischen dann kommt gute Ernte. Kerzen werden angezündet und geweiht. Am Feuer, draußen auf der Höhe oder auf dem Dorsplatz, versammelt sich die ganze Gemeinde, da ver­stummt alter Zank und Streit. Gemeinsam sprin­gen die alten Gegner durch die läuternde Flamme, damit wird der alte Zwist begraben. Spränge unser Volk doch auch durch sein Donnwendfeuer, und begrübe damit Parteihader und Uneinigkeit. Wir können von unseren Vorfahren doch noch einiges lernen. Die Asche des Feuers wurde mit ins Haus genommen als Schutz. Hier im Heim wurde vom Hausvater der Minnetrunk dargebracht, der dem Gedächtnis an die Toten geweiht war (Minne-Erinnerung). Am Morgen badete jung und alt im Tau ober Wasser. Auch das eine symbolische Handlung, wie sie Petrarka 1330 in Köln miterlebte und staunend schildert; schweigend stiegen die Frauen in den Fluß zum Läuterungsbad. In der Kirche lauscht die Ge­meinde einerSonnenpredrgt", und dann geht c< im Umzug durch die Flur unter Voraw- tragung deS Sonnenrades, das zum Schluß auf einer Stange am Tanzplatz, dem alten Tingplatz, aufgerichtet wird. Run herrscht Frohsinn und "Tanz, heiterer, alle vereinigender Volksreigen. Auch diese Tänze sind voller Sinnbilder, wie etwa derSünnroS".

Die Iugend von heute zündet wieder die alten Feuer an und macht mit Bewußtsein das alte* Volksgut wieder lebendig. Ihr heißester Wunsch für die Zukunft ist. das Feuer zu zünden, das unser ganzes Volk vereint. .1 1-

Danksagung.

Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir allen unseren innigsten Dank

Christoph Wagner III.

Heinrich Wagner VI.

Großen-Buaeck, den 24 Juni 1930.