Ausgabe 
23.9.1930
 
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Handball im T. D. Großen-Buseck.

Großenvufeck 1 Lad-Rauheim 1 2:1 (1:1). Grohen-Vufeck 11 Lich 1 3:2.

Da- Spiel der ersten Mannschaft war ein äußerst harter Kamps. Bad-Nauheim stellte eine sehr stabile Mannschaft, die mit Einsatz aller Körperkraft um die Punkte stritt. Dem kesseren technischen Zuspiel der Großen-Bufecker war sie nicht gewachsen.

Die zweite Mannschaft konnte mit viel Glück gegen die Licher erste Mannschaft ihre ersten Punkte erringen.

Handball im T. D. Heuchelheim.

Io. Heuchelheim I 2Ntv. Gießen II 7:1.

Io. Heuchelheim Jugend Io. wehlor Jugend 1:5.

Heuchelheims Erste konnte am Sonntag auf eignem Platz ihr erstes Derbandsspiel gegen Mtv. Gießen II überraschend hoch für sich ent­scheiden und sich so zwei Punkte sichern. Die Gäste zeigten nicht das was man von ihnen er­wartet hatte. Hätte Heuchelheim in der zweiten Halbzeit das Spiet nicht etwas leicht genommen, dann wäre der Torunterschied größer geworden.

Vorher standen sich die Iuaendmannschoften von Heuchelheim und Wetzlar ebenfalls im Ver- bandsspiel gegenüber. Die Heuchelheimer waren den Gästen sowohl körperlich als auch spiel­technisch unterlegen.

Handball im Lahn Oünsberg-Gau.

Tv. Ahbach I Tv. Rodheim 14:0.

Tv. Dorlar I Tv. Wißmar 1 13.1 (3:1). Während Wißmar in der ersten Hälfte noch einigermaßen Widerstand leisten konnte, wurde die Mannschaft in der zweiten Hälfte vollständig zurückgedränat und vom Gegner überspielt.

Tv. Erda I Tv. Waldgirmes 1 1:3 (1:1). Waldgirmes muhte sich in Erda mächtig an­strengen, um die mit großem Eifer kämpfende Mannschaft sicher zu schlagen.

Tv. Launsbach 1 Tv. Garbenheim I 6:2.

Tv. Saubringen 1 Tv. Lollar I 3:3.

3ugenb: Tv. Hausen Tv. Wieseck 8:0 Ges -Sp.: Tv. Dorlar Tv. Kinzenbach 4:0 Ges.-Sp. (Kzbch. m. 9 Mann).

wlefeck I Garbenteich I 1:7 (1:3).

Am Sonntag trafen sich in Garbenteich der Gau. meister mit her ihm punktgleichen Wiesecker Mann­schaft zum Entscheidungspiel um die Tabellenfüh- rung.. Beide Mannschaften traten mit je einem Storni Ersah an. Der Gaumeister ging bald in Führung, und bei einem Stande 2:0 für (darbenteich gelang es Wieseck, einen Treffer zu erzielen. Gar­benteich stellte aber bald den alten Standesunter- schied her. Nach der i)alb,jeit konnte Garbenteich noch viermal siegreich (ein, ohne daß cs Wieseck vergönnt war, Erfolg« zu erringen. Es war ein harter Kampf, den der Gaumeistcr verdient gewann, wenn auch das Torverhältnis dem Spielverlauf nicht ganz entspricht. Bei Garbenteich ragten der Halblinke und der rechte Läufer hervor, bei Wieseck Torwart und der Halbrechte. Garbenteich war etwas fangsicherer und sein Sturm schußfreudiger als Wieseck. An Schnelligkeit gab keine Mannschaft der anderen etwas nach. Nun führt Garbenteich die Ta­belle: trotzdem muß man die Nachrunde abwarten, um den Bezirksmeister nennen zu können.

Io. Londorf.

Tv. Londorf I Turnverein Allendorf II 6:0 (2:0). To. Londorf II Tv. Allertshausen I 8:1 (1.0).

To. Londorf komb. Tv. Nordeck I 6:2 (1:1).

Das erste Spiel war sehr hart. Londorf war dauernd überlegen.

Die zweite Mannschaft konnte in Allertshausen einen schönen Erfolg erring n. Londorf spielte zuerst gegen den Wind, und es kam keine Kombination zustande. Nach Seitenwechsel spielte Londorf weiter gut.

Im dritten Spiel ging Nordeck gleich in Führung. Kurz vor Halbzeit konnte Londorf ausgleichen. 'Nach Halbzeit wieder schönes Spiel auf beiden Seiten.

Fechten im Turngau Hessen (OT.)

Anfangerpriisung.

Unter Leitung von Gaufechtwart Kühn (Friedberg) fand am Sonntag in Friedberg eine 2lnfängcrPrüfung für Fechter und Fechterinnen statt. Aus Grund der Prüfung konnten in die Klasse der Iungmannen überschrieben wer­den. im Florett sechs Bewerber, darunter Heinz Davidsohn und Hans Blumenauer vom Tv. Wetzlar, Theo Baubel und Bruno Schneider vom Tv. 1846 Gießen: im Säbel fünf Fechter: im Florett der Turne­rinnen 11 Teilnehmerinnen, darunter Johanna Kröck vom Tv. 1 84 6 Gießen und Lotte Davidsohn vom Tv. Wetzlar.

Wirtschast.

Plötzliche Geldversteifung.

Die Lage desGeldmarktes hat plötzlich., nachdem der Devisenmarkt in der letzten Woche noch eine weitgehende Beruhigung aufgewiesen hat. eine Dersteisung erfahren. Tagesgeld hat sich auf 3.5 bis 5.5 Prozent verteuert die Lätze für Monatsgeld find auf 4,75 bis 6,25 Pro­zent gestiegen, der Satz für Privatdiskonten ist inzwischen auf 3 . Prozent erhöht worden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß weitere Erhöhungen folgen werden. Die am Geld- und Devisenmarkt so plötzlich eingetretene Zuspitzung der Lage ist im wesentlichen auf die ®clt>ab*ügc von fran­zösischer Seite zurückzuführen, die wiederum ein erhebliches Anziehen des Frankkurses im Verhältnis zur Reichsmark bis -um Goldekport- punkt zur Folge haben. Es hat den Anschein, als ob die Reichsmark selbst den Umfang der in Deutschland befindlichen Frankenguthaben unter­schätzt hat. Sie hat soeben einen Posten Gold an die Bank von Frankreich abge­geben, dessen Transport aus ihrem Kölner Depot erfolgte. Wahrend die Reichsbank bisher versucht hatte, sich durch Verkauf anderer Edel­valuten (Dollars. Pfunde) die zur Befriedigung der Frank-Anforderungen nötigen Franken zu beschaffen, ist sie jetzt von dieser Methode abgegangen. Dabei ist die Erwägung maßgebend, daß durch diese sortgesetzten Käufe von Franken durch die Reichsbank die in der Welt bestehende Frank-Haufse immer wie­der einen neuen Antrieb erhält, wozu als Be­gleiterscheinung die Zurückziehung sranzösischer Guthaben von den internationalen Geldvlähen tritt. Es ist daher nur richtig, daß die Reichs- bank jetzt dazu übergegangen ist. aus ihrem hohen Bestand Gold nach Frankreich abzugeben, um sich auf diese Weise Franken zu beschaffen. Dieser Vorgang ist an sich ein durchaus natür­licher, denn sicherlich stellen die großen Gvld- vorräte der Reichsbank zu einem großen Teil den Gegenwert für kurzfristige Auslandgelder dar und diese Goldbestände müssen eben fjeran* gezogen werden, wenn Kreditkündigungen des Auslandes erfolgen. Cs muß aber mit allem Rachdruck festgestellt werden, daß von größe­ren Kündigungen ausländischerGel- der sonstiger Herkunft keineswegs die Rede sein kann, und es ist daher auch selbst­verständlich, daß die deutsche Bankwelt die Ge­samtlage keineswegs als kritisch ansieht.

Tie Goldbestände der Reichsbank sind bekanntlich zur Zeit der Pariser Konferenz der Reparationssachverständigen für einen län­geren Zeitraum in Anspruch genommen worden. Tie Reichsbank hatte im vorigen Jahre, bis Ende Mai, nicht weniger als 935 Mill. Mark aus ihren Goldbeständen abgegeben, und diese waren auf den sehr niedrigen Stand von 1764 Mill. Mark zurückgegangen. Seitdem konnten die Gold­bestände rasch wieder aufgefüllt werden und er­reichten den hohen Stand von 2319 Mill. Mark, so daß also die Goldpolsterung der Reichsbank eine sehr reichliche ist: die Deckung der Reichs­banknoten ist denn auch dementsprechend mit zu­letzt 69,2 Prozent eine sehr hoye und liegt weit über der gesetzlichen Mindestgrenze von 40 Proz.

Nach Ansicht der Banken beruht die plötzlich ein = getretene Geldversteisung zu einem wesentlichen Teil auf dem Geldbedarf zur Bezahlung der im Laufe der vergangenen Woche gekauften Devisen, ab­gesehen davon, daß natürlich normalerweise aus saisonmäßigen Gründen im Laufe des September eine gewisse Geldversteifung einzutreten pflegt. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, daß die­jenigen Firmen, die bisher über Frankenguthaben verfügt haben, nunmehr sich auf andere Art und Weise Geld beschaffen müssen, z. B. indem sie Mo­natsgeld aufnehmen. Die weitere Entwicklung der Gesamtlage kann man nur schwer beurteilen, da sie wesentlich. oon der französischen Kreditpolitik ab­hängig ist, wie überhaupt von politischen Momen­ten, die aber mit der Sicherheit der Währung nichts zu tun haben.

Schwarzer Tag an derNeuyorker Börse lieber eine Milliarde Dollar Verluste.

London, 22. Sept. (Icl.-Un.) An der )teu- Yorker Effektenbörse gingen am heutigen THonfag über eine Milliarde Dollar durch wilde Verkäufe verloren. Die Kurse bra­chen in jeder Branche vollständig zusammen und Taufende von Aktien wurden als völlig wertlos abgeftohen.

* Wiederherstellung deS Inter­nationalen Sisenkartells. 3m Laufe der vorigen Woche fand in Cujcmburg, nach einer Meldung derilfinc", eine Zusammen­kunft von Delegierten der Eisen- und Eisenwaren- händler statt, um das 1909 gegründete und 1914 aufgelöste Internationale Kartell wieder zu er­richten. Die Wiedererstehung wurde einstimmig beschlossen. 3m Komitee soll jede Ration durch drei Delegierte vertreten sein: der Vorsitz soll alle drei 3ahre wechseln, ebenso wie der Ort. an dem der 3ahreskongreß stattfindet. Gegen­stand der Fühlungnahme ift nach dem Bericht der ..llsine" nicht die Regelung der Preise, sondern lediglich der Austausch von Statistiken und Nachrichten, die diesen Handelszweig be­treffen.

Erhöhung des Privatdiskonte s. Der Privatdiskont wurde für beide Sichten um Ve v. H. auf 3Ve v. H. erhöht.

Neue St i l legungsantrage von westfälischen Z'echenbetrieben. Beim Etillegungskommissar in Dortmund sind weitere Anmeldungen von Zechonbelrieben zu größeren Stillegungen und damit verbundenen Massenent- lossungen i"n Arbeitern und Angestellten e.n gegangen. Unter den Anmeldenden befindet sich die Gute - Hossnungs - Hütte in Ober­hausen mit 1239 Arbeitern und Angestellten für die ZechenTondern", ..Sterkrade" und ..Ober­hausen". Auf diesen drei Zechen werden die Grubenbetriebe e ngcschränkt. die Krkercibetriebe und Nebenbetriebe der beiden erstgenannten Zechen gänzlich stillgelegt. Die Vereinigten Stahlwerke bringen auf ihrer ZecheGer­mania" in Dortmund 1483 Arbeiter und An­gestellte zur Entlassung. Von dieser Zeche bleibt nur ein Revier in Betrieb, das mit einer be­nachbarten Zeche vereinigt wird. Bei der Ge­werkschaft SteinkohlenbergbauFriedrich der Große" beträgt die Zahl der zur Entlassung Kommenden 963 und auch hier werden die Kokerei und die Nebenbetriebe stillgelegt. Das Eisen- und Stahlwerk Hoesch in Dortmund ent­läßt auf einer seiner Zechen 150 Arbeiter. 3n Oberhausen-Sprockhövel wird auf der Zeche Kleine Windmühle" der gleichen Gewerkschaft die Förderung eingestellt: die Belegschaft wird hier auf einer Nachbarzeche untergebracht.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 23. Sept. Tendenz:-be- rutigter. Nachdem schon an der gestrigen Abendbörse auf Deckungen und kleine Kauforders die Kurse etwas anziehen konnten, war die Stim­mung an der heutigen Börse allgemein weiter beruhigt. Nennenswertes Geschäft entwickelte sich jedoch nicht, da infolge des jüdischen Feier­tages viele Vörsenbesucher fehlten. Naturgemäß bestand auch im Zusammenhang mit den neuen Kursrückgängen von deutschen Wer­ten im Auslande weitere Zurückhaltung. Das Angebot seitens des Auslandes und der Kundschaft hatte an den Aktienmärkten nachge­lassen. 3n verschiedenen Werten schritt die Speku­lation zu Deckungen. Die Kurse waren dagegen im allgemeinen gut behauptet. Etwas regeres 3ntcrcffe bestand vor allem für Siemens, die 4,75 Prozent anzogen. Don den übrigen Elektro- werten lagen AEG. 1 Prozent höher Licht & Kraft, Ees ürel und Schuckert waren behauptet. I.-G.-Fa^en eröffneten leicht befestigt und zogen später erneut 1 Prozent an. Stärker beachtet waren noch Rheinstahl plus 2.25 Prozent, Salzdetfurth plus 3,5 Prozent und Zellstoffwerte, die 2,5 Pro­zent gewannen. Schisfahrtsaktien lagen etwa l Häher. Bankaktien blieben gut behaup­tet. Vauunternehmungen waren dagegen weiter angeboten. Hoch- und Tiefbau minus 2 Prozent, 'Dayß & Freytag 1 Prozent schwächer. Ebenso gaben Scheideanstalt 1 Prozent nach. Deutsche An­leihen waren knapp behauptet. Don ausländischen Renten Türker, btyorxugt. 3m Verlaufe erhielt ficb die etwas freundlichere Stimmung, und auf einigen Märkten wurden weitere Deckungen vor­genommen, so daß sich das Kursniveau weiter etwas heben konnte. Später ging das Geschäft auf ein Minimum zurück. Am Pfandbrief­markt bestand zwar immer noch Angebot, jedoch in kleinerem Umfange als gestern. Tagesgeld stellte sich auf 2,5 Prozent und war leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4 2040. gegen Pfund 20.430. gegen Paris 123.77 Sonbon gegen Kabel 4.8598. gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 44.69, gegen Schweiz 25,0490 gegen Holland 12,0483.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Sept Nach einem so gut wie Alchäftslofen Vormittags- und vorbörslichen Verkehr, der aber eher schwächere Veranlagung zeigte, machte sich krirz vor Festsetzung der ersten Kurse eine Beruhigung bemerkbar, die man auch schon an der gestrigen Frank urler Abende börfe beobachten konnte. Die vorliegenden Qllß- mente waren sowohl günstig, wie auch ungünstig, dvch waren verschiedene Baissemomente, wie die Abschwächung der Vvung-Anleihe a:x den gestri­gen Auslandbörsen. aufgehoben durch festere Meldungen, die heute nonnit aj aus London und Amsterdam kamen. Die Devifennach- frage ist zwar nach wie vor stark, doch ha: die Reichsbank im Gegensatz zu gestern keine Abgaben vorgenommen. Die gestrige Neuaorker Börse lag, be ondees für deutsche Anleihen, schwächer. Nach amerikanischen Schätzungen soll die kurzfristige Ausland­verschuldung Deutschlands hier bis 5 0 0 Mill. Dollar betragen. 3m Ruhrgebiet find neue Stillegungsanträge gestellt worden, durch die große Arbeiterentlassungen hervor­gerufen werden. Alle diese Nachrichten wirkten sich a'.er nicht stärker aus. da die erwarteten Crekutionen ausvlieben und auch die vorliegen­den Verläufe keinen großen Umfang annahmen. D ie Spekula ion sch.itk zu Deckungen. Die Stimmung wurde durch einen Artikel der LondonerTimes" leeinflußt, in dem erklärt wird, daß kein Grund zur Beunruhigung vorliegt. Die ersten Kurse lagen zwar nicht einheitlich, doch konnte man bei 1 tzis Zprozentigen Schwankungen nach beiten Seiten meist Besserungen festste'.len. Bank- ak.ien waren eher gedrückt: dagegen lagen Kali- aCiten durchweg fester. Schubert & Salzer, die mit Plus-Pluszeich.n erschienen, erholten sich um 5 Proz. Schultheiß waren fast 6 Proz. höher: Deutsch: Linoleum elensalls um 6 Prozent ge­bessert. Norddeutsche Hoch eesisch^rpi 4,5- Proz. und Ostwerke 8,5 Prvz. fester. Dagegen waren Berger 4 Prozent schwächer. Deutsch.' Anleihen waren gehalten. Ausländer uneinheitlich. Am Psandbriesmarkt lag zwar weiter Angebot vor, es nahm aber nicht einen so erheblichen Umfang wie gestern an. Tagesgeld stellte sich aus 3 bi« 5 Proz. und wurde gegen Mittag etwas leichter, vereinzelt bis 2,75 Proz. Die übrigen Sätze des Geldmarktes waren unverändert. Nach den ersten Kursen konnte man auf fast allen Märkten weiter Deckungen beobachten, so daß sich das Kurs­niveau erneut um 1 bis 2 Proz. bessern konnte.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Mehr Licht in die Hammstraße.

Schon seit Einführung der elektrischen Straßen- Beleuchtung in Gießen war es die H a m m - straße, und hier besonders das Stück zwischen den beiden Bahnüberführungen Neustadt und Cabclsbergcrstras-e. das von der Stadtverwal­tung stiefmütterlich behandelt wurde. Nun hatte man vor einiger Zeit, als Masten für eine neue Straßenbeleuchtung ausgestellt wurden, die .fr-ff- nung, daß diesem llebclftanb ab;,cbol en werden sollte Aber dem war nicht so. Die Vorrichtu..,en für die Anbringung der Lampen sind wohl da, al er die Lampen selbst fehlen! Auf was wartet man eigentlich? Dis der Verkehr zunimmt? Ich glaube kaum, daß dort mit noch .eßerem Ver­kehr wie heute gerechnet werden ,a Die Straße ist dort ganz ausgeöaut. Der Verkehr von der Diebertaldahn nach dem Bahnhof geht hier durch. Der Güterverkehr nach der Stadt wird durch­geleitet. Warum wird gerade an einer so ver­kehrsreichen Straße an Beleuchtung gespart? 3m Verhältnis zum Zugangsweg zum Elektri­zitätswerk liegt die Hammstraße direkt im Dun­keln. Wenn auch heute nicht verkannt werden darf, daß Sparsamkeit das höchste Gebot der Stunde ist, so liegt dvch bestimmt kein Grund vor. am unrechten Ort, wie hier, zu sparen. Der Strompreis für zwei Lampen wird die Stadt bestimmt nicht finanziell so belasten, daß eine Steuererhöhung eintreten müßte. Mit einigem guten Willen wird auch diesem ilcbelftanb abzu­helfen fein. F. E.

Sprechstunden der ritcdattion.

1130 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen

An;eigenaufträge find lediglich an die Geschäfts st eile iu richten

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Datum

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7% ttutldx Weixfranletbe von 1929 ..........

Seuttäe an!.-tolöl.*Gd)uIb mti «u«Ios -Rechten......

Desgl. ohne ÜuMPl.-Sfdite . .

6% Hess. SolHftaal von 1929 lntchablb. 102%)......

Ober Hessen Provinz Anleihe mf: >u«Ioi.-Rechte»......

Deutsche ßomm. GammelabL Anleihe Serif 1......

8% fitanks. Hvv.-Bank Soldpse XIII unkündbar bi« 1994 . .

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Schwedische Noten.......

Schwerer Noten . ....... Goanndie Noten........

Tschechoslowakische Roten.....

Ungarische Noten ..... .

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Geld Seiet

Amtliche Notierung «Selo Seiet

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169,03 1,508

58.465 112,15 112,23

112,64

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