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Zaustballrun-e

an her Universität Gießen.

Zu der diesjährigen Runde haben 14 Mann­schaften gemeldet. Zwei Gruppen zu je sieben Mannschaften werden nach dem Punktsystem die beiden besten Mannschaften ermitteln. Diese vier Mannschaften werden in einer Endrunde den älniversitätsmeister ausspielen. Heber die Spiel­starke der Mannschaft läßt sich infolge des stän­digen Wechsels innerhalb der Korporationen we­nig Voraussagen. Die meisten Aussichten auf den ersten Platz dürften der vorjährige Meister Landsmannschaft Chattia, die Erste der A-T.V. Rheinfranken und die Mannschaft des K. V. Rassodia haben.

V. f. B.

Die Ligamannschaft hat sich wieder recht viel vorgenommen. Am Samstagabend steht sie der auf der Durchreise nach Marburg befindlichen Liga des V. f. R. I 9 0 0 Offenbach gegen­über. V. f. R. Offenbach war vor Jahren schon zweimal hier zu Gast. 3m ersten Treffen gewann er. damals Meister des Südmainkreises und zur Dezirksliga auffteigenb, knapp mit 3:2, im zwei­ten muhte er sich mit 2:5 geschlagen bekennen. Auf dortigem Platz verlor V. f. B. dann wieder mit 1:4. Die Gäste gehören zur Kreisliga, ver­fügen aber wieder über eine respektable Spiel­stärke. Gegen die bekannten OffenbacherKickers" vermochten sie auf deren Platz ein 2:2 und ein 2:3 herauszuholen, gegen Blau-Weih Bürgel gewannen sie 3:0 und gegen F. V. Sprendlingen 3:2. 3n der V. f. D.-Elf muh der verletzte Mittelläufer ersetzt werden, im übrigen stehh sie in stärkster Aufstellung. Der Ausgang des Treffens ist offen

Am Sonntag fährt die Ligamannschaft nach Frankfurt a. M. und ist dort Gegner des D. f. R. 0 7Olyrnpi a. AuchOlympia" Ffm. war schon auf dem Waldsportplatz und muhte sich damals von der besseren V. f. B. - Elf eine 1:3°Riederlage gefallen lassen. Diesmal ist das Stärkederhältnis beider Mannschaften ein we- senllich anderes, zum wenigsten das umgekehrte, so daß Giehen um eine Riederlage nicht herum­kommen wird. Der Gastgeber hat in der Der- bandsspielsaison durch seine Erfolge von sich reden gemacht und kam nach erbittertem Kampfe mit dem Meister, Fechenheim, an die zweite Stelle des Rordmainkreises.

Am Montag war in einer kurzen Dorschau gesagt worden, dah die V. f. B.-Liga des Wetz­larer Sportvereins ein im Rahmen der 3ubi- läumssportwoche stattfindendes Gesellschaftsspiel liefern würde. Dieses Treffen sollte nun nicht Dienstag, sondern Donnerstag zum Austrag kommen, was die Spielleitung veranlahte, wegen der schon längere Zeit abgeschlossenen Spiele gegen Offenbach und Frankfurt abzusagen.

Die Ligareserve empfängt zum fälligen Rückspiel die erste Mannschaft des Sport­vereins Cappel bei Marburg. 3m Vorspiel auf dortigem Platz muhte sie eine knappe 1:2- Riederlage einstecken. Sie sollte in der Lage sein, diesmal das Resultat umgekehrt zu ge­stalten, da sie den Dorteil des eigenen Platzes hat.

Ruch die dritte Mannschaft hat Gäste aus Cappel, und zwar dessen zweite Mann- r. schäft, gegen dre V. f. B. im Dorspiel eben» w falls knapp mit 2:3 verlor. Auch hier kann 7 man mit einem Sieg der Platzmannschaft rechnen.

Ebenfalls auf eigenem Platz hat die A l t e - Herren-Mannschaft die zweite ak­tive Mannschaft Grünbergs zu Gast. Sie hat ihre letzten Spiele verloren und wird sich anstrengen, diesmal einen Sieg herauszuspielen.

Don der 3 u g e n d a b t e i l u n g pausieren alle Mannschaften bis auf die zweite, die Gegner der Ersten des D. f. R. Lich ist.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Pokalspiele in Wetzlar.

Die Spielvereinigung 1 900 Gießen sicherte^ sich am Dienstagabend durch einen 3:1- Sieg über den Sportverein Ehrings­hausen (Kreis Wetzlar) die Teilnahme an dem Echluhspiel um den Pokal. Dieses Treffen findet am Samstagnachmittag in Wetzlar statt. Der Gegner ist im Dvnnerstagabendspiel ermittelt worden. Es kommen der gastgebende Verein, Wetzlarer Sportverein, der Fuhballverein Mar­burg-Ockershausen oder der Sportverein Herborn in Betracht. Für die Blauweihen aus Gießen wird es nicht leicht sein, auch das Echluhspiel siegreich zu beenden, da erstens die Platzbe- schafserlheit in Wetzlar viel zu wünschen übrig läßt, wodurch sich die Gießener nie richtig ent­

falten können, zum andern steht die Mitwirkung der verletzten Spieler Katz und H e i l m a n n immer noch in Frage, so daß in diesem Falle die Gießener Elf Mängel aufweisen wird, wie sie in den beiden letzten Spielen deutlich zutage getreten sind. Außerdem wird 1900s nächster Gegner auch anders sein, als die Ehringshäuser es waren. Trotzdem darf man diesen nicht absprechen, dah sie ein aufopferndes Spiel vorführten und sich erst mit dem Schlußpfiff geschlagen bekannten. Ehringshausen machte beim Stande von 2:1 für 1900 verzweifelte Anstrengungen, zum Ausgleich und Sieg zu kommen. Technisch und taktisch war 1900 feinem Gegner weit überlegen. Beim Seiten­wechsel führte 1900 durch Tore von Seiler und Balser 2:0. Dann verhalf der Gießener Glitsch durch ein Eigentor den Gästen zum Ehrentreffer. Cs war bereits Rächt, als Zei - l e r mit dem dritten Erfolg den Sieg der Spiel­vereinigung sicherstellte. Für den kommenden Samstag erwartet man, daß die Gießener wohl- vorbereitet nach Wetzlar gehen. Der Ausgang ist nicht vorauszusagen.

Die Spiele am kommenden Sonntag.

Rachmittags kommt hier die Rückspielbegeg­nung 1 900 Ligareserve gegen Sport­verein Riedershausen (Lahn) zum Aus­trag. Die Spielstärke des Gegners ist zu wenig bekannt, um daraus Schlüsse auf den Spielaus­gang zu ziehen. Die Gießener werden in star­ker Aufstellung antreten.

Den Hauptkampf des Tages bildet das Tref­fen Fuhballsportverein Frankfurt 1. 3 ugend 1900 Gießen I. 3ugent>. Man wird in den Frankfurtern eine 3ugenb- mannschaft kennenlernen, die mit ihrer Technik, ihrem finessenreichen stachen Spiel das Können guter Ligamannschaften in den Schatten stellt. Die Gießener werden um eine Riederlage gegen diese famose Mannschaft nicht herumkommen. An ihrem Widerstand liegt es aber, diese einiger­maßen erträglich zu gestalten, wozu sie auf Grund ihres Könnens in der Lage fein sollten.

1900s zweite 3ugend hat Weilburgs erste 3ugend zum Gegner und wird dabei versuchen, die im Vorspiel erlittene 4:2-Rieder- lage zu korrigieren, wobei der eigene Platz be» hifflich sein sollte.

Während die erste Schülerelf ihren Dvr- fpielsieg gegen Weilburgs Schüler zu Hause ziemlich sicher wiederholen wird, ist es sehr fraglich, ob das gleiche auch die zweite Schü­lermannschaft in dem Treffen gegen die Schüler Garbenteichs fertigbringt, da der Gegner recht spielstark ist.

Rach dem Spiel der ersten 3ugendmannschaft plant dieAlte- H e r r e n m a n n s ch a f t" ein Gesellschaftsspiel gegen dieAlten" der Sport­vereinigung Dillenburg. Die Gießener Elf wird wohl diesmal wieder in stärkerer Auf­stellung antreten.

Turngau Lahn-Oünsberg.

Kommenden Sonntag findet in Wieseck eine Bezirksvorturner st unde statt, in welcher in der Hauptsache die Hebungen des bevorstehen­den Berbandstumfestes zu Steinbach durchgetumt werden sollen. Ferner wird eine Sonderausfüh­rung für das Verbandsfest zum erstenmal ein­geübt.

Arbeiter Turn- und Gportbunh.

Auch der kommende Seriensonntag bringt we­nige Spiele. 3n der ersten Klaffe kommt nur das Spiel Oppenrod I. gegen Burkhards­felden I. zum Austrag. Zwei völlig gleich­wertige Mannschaften werden sich hier gegenüber­stehen. Der Ausgang ist völlig offen.

3n der zweiten Bezirksklasse hat Hungen die erste Beuerns zu Gast und wird wohl auf eigenem Platze Sieger bleiben.

Grünberg weilt in Saasen und dürfte Sieg und Punkte in diesem Spiel mit nach Hause nehmen.

Annerod geht nach Londorf. Ob es ihm gelingen wird, im Spiel gegen die flinken Ein­heimischen Sieger zu bleiben, wollen wir offen (offen.

3n der 3ugendklafse stehen sich auf dem Trieb Gießen 3 u g en b und Wieseck I. Sa­gend gegenüber. 3n diesem Spiel dürsten die Platzbesitzer ein kleines Plus haben.

3n Beuern stehen sich Beuem 3ugenb und Treis 3ugend gegenüber, hier dürsten die Gäste die besseren sein.

Handball.

Die Handballer des Bezirkes beginnen am kommenden Sonntag mit ihren ersten Serien­spielen. Beteiligt sind daran die Vereine: Heu­chelheim, Herborn, Krofdorf, Wieseck, Großen-

Linden und Lollar. Am kommenden Sonntag ist zum ersten Spiel Wieseck in Herborn zu Gast. Ob es den Gästen gelingen wird, die Ein­heimischen, deren Spielstärke noch unbekannt ist, zu schlagen, wollen wir dem Spiel überlassen.

3m zweiten Spiel Heuchelheim gegen Grohen-Linden dürfte man Heuchelheim ein kleines Plus zusprechen.

Schwerathletik.

Gaumeisterschaften des Gaues Hessen.

3n Alsfeld fanden am vorigen Sonntag bei starker Konkurrenz aus Kassel, Göttingen, Mar­burg, Bieben-Reimenrod, Alsfeld, Gießen und Friedberg die Gaumeisterfchaftskämpse im Stem­men und Ringen statt.

Der 1. Kraft und Sportklub 1893 Gießen erzielte hierbei nachstehende schöne Erfolge: Willi Bellof (Weltergewicht), Ringen 1. Preis,

Stemmen 1. Preis: Albert Forbach (Schwer­mittelgewicht), Ringen 1. Preis, Stemmen zwei­ter Preis; Alois Funk (Leichtgewicht), Ringen 2. Preis: Adolf Schepers (Schwergewicht), Stemmen 2. Preis: Hch. Staubach (Alters­klasse), Stemmen 2. Preis.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Gaumeister Bellof. Er riß z. B. einarmig 120 Pfund. Seine sämtlichen Schultersiege im Ringen erzielte er in 2 bis 4 Minuten. Auch Gaumeister Forbach ist ein ausgesprochener Schwerathlet. Seine Leistungen waren einarmig Reihen 110 Pfund, beidarmig Stoßen 210 Pfd.

Dem zu den erfolgreichsten Vereinen des Gaues Hessen zählenden 1. Kraft- und Sportklub 1893 Gießen wurde die Austragung der diesjährigen Kreismeisterschaften übertragen, die am 13. 3uli auf dem Sportplatz 1900JSieften statt­finden.**

Wirtschaft.

Oie Arbeits-Marktlage in Hessen und Hessen-Naffau.

Heber die Arbeitsmarktlage i n Hessen und Hessen-Rassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt a. 1: Eine merkliche Besserung der Arbeits­marktlage ist auch in der ersten Maihälfte nicht eingetreten. Am 15.Mai betrug die Zahl der Arbeitsuchenden im Landesarbeitsamtsbezirk 184 495, das sind nur 3632 oder 1,9 Proz. weniger als zu Beginn der Berichtszeit. 3n der gleichen Zeit des Vorjahres ging die Arbeitsuchenden- zahl erheblich stärker zurück, und zwar um rund 12100 oder 10,5 Proz. von 115 400 auf 103 300. Von den 18 Arbeitsämtern haben nur 13 eine Abnahme an Arbeitsuchenden zu verzeichnen, fünf (Frankfurt, Kassel, Offenbach, Wiesbaden und Worms) berichten noch über eine Zunahme. Die Entlastung des Arbeitsmarktes erstreckte sich wiederum überwiegend auf die Saisonbe­rufe; so nahmen die arbeitsuchenden Baufach­arbeiter um 2400, die Bauhilfsarbeiter um 700, die Steinarbeiter um 900 ab. 3n der Landwirt­schaft verringerte sich der Bestand nur um 200 Köpfe. Eine erhebliche absolute Zunahme wiesen die Angestelltenberufe, die Lederindustrie und die GruppeHäusliche Dienste" auf. Relativ hoch war ferner die zahlenmäßige Verschlechte­rung im Spinnstoffgewerbe und bei den Mu­sikern. 3n der Metallindustrie hielt die rück­läufige Bewegung in etwas geringerem Umfange an. Rach den Berichten der Arbeitsämter ist in dieser Berufsgruppe mit einer Besserung vor­läufig nicht zu verrechnen. Die Zahl der Haupt- unterstützungsempfänger betrug Mitte Mai 119 960 (im Vorjahre 65 561), davon bezogen 20 136 (im Vorjahre 14 049) Krisenunterstützung.

Wayh & Frey tag 21.-®., Frank­furt a. M. Rach dem Bericht für 1929 wirkte sich neben der Erschwernis durch die anhaltende Kälteperiode im ersten Halbjahr die daran an­schließende äußerste Zurückhaltung der öffent­lichen Hand in der Vergebung von Aufträgen ungünstig aus. Zu dem trotzdem befrieöigenoen 3ahresergebnis hätten vor allem die gutbefchäf- tigten Auslandbetriebe beigetragen. Von dem Betriebsgewinn von 6,58 (6,2) Millionen Mark beanspruchten Verwaltungskosten 1,76 (1,66), Steuern und Soziallasten 2,47 (2,29) und Ab­schreibungen 1,32 (1,25) Millionen Mark. Aus dem einschließlich 177 509 Mk. Vortrag sich er­gebenden Reingewinn von 1 213 224 (1 187 509) Mark werden wieder 8 Prozent Dividende auf 12 Millionen Mark Aktienkapital vorgeschlagen. Rach Zuweisung von 75 000 (50 000) Mk. an die Hnterstühungskafsen verbleiben 178 224 Mk. zum Vortrag. Heber das laufende Geschäftsjahr wird mitgeteUt, dah die bis jetzt erteilten Aufträge, namentlich im A 'land, sowie der Anteil an dem Reparations...,chäft Dünkirchen der Gesell­schaft vorläufig genügende Beschäftigung bieten und in ihrer zahlenmäßigen Höhe ungefähr der des Vorjahres entsprechen.

* Portland-Zementwerke Heidel­berg Mannheim Stuttgart 21®. Die ®eueralversammlung genehmigte einstimmig die vom Vorstand vorgeschlagene Verteilung einer Dividende von 10 Prozent. Heber die Aussichten im laufenden Geschäftsjahr wurde gesagt, die Gesellschaft hoffe, den Rückgang des Absatzes durch Verringerung der Selbstkosten ausgleichen zu können.

* Die Deutschen Linoleumwerke legen in Durchführung ihres Rationalisierungs-

Programms das in Delmenhorst gelegene Werk Hansa still und übernehmen den gesamten Del­menhorster Betrieb auf diö beiden anderen Werke.

* Die Rordstem und Vaterlän­dische Allgemeine Versicherungs- Ak t. - G e s. und die Rordstern Lebensversiche­rungsbank A.-G. beantragen wieder 14 v. H. Aktionärdividende. Ferner wurden aus dem Ge­winn 100 000 Mark dem Konto der Forderungen an Aktionäre überwiesen. Die Versicherten er­halten eine Dividende von wieder 25 bzw. 20 v. H.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 23. Mai. Tendenz: freundlich. Die Börse lag freute ohne An­regungen, so daß zu Beginn des offiziellen Marktes das Geschäft nur zögernd in Gang kam. Die Äeuhorker Börse war wieder etwas fester, eine Anregung konnte aber auch hiervon nicht ausgehen, da der anhaltende Auftragsmangel jede Hnternehmungslust unterband. Für Spezialwerte erhielt sich jedoch weiter etwas Sntereffe und die Tendenz war im Grundton, hiervon angeregt, nicht un­freundlich. Die Kulisse schritt später verein­zelt zu Deckungen, so daß gegenüber der gestri­gen Abendbörse sich überwiegend kleinere Kurserholungen durchsetzen konnten. Am Chemiemarkt waren Holzverkohlung weiter ge­fragt und erneut 3 Prozent fester, Scheidean­stalt eröffneten dagegen unverändert. Bei leicht gebesserten Kursen machte sich einiges 3nteresse, angeblich auf Schweizer Käufe, für Farben be­merkbar. Am Elektromarkt lagen Schuckert nach Berücksichtigung des Dividendenabschlages etwas gefragt und leicht erhöht. Siemens waren dagegen angeboten und 2,75 Prozent abgeschwächt. Auch AEG. und Elektrische Lieferungen waren leicht gedrückt. Mehr in den Vordergrund treten konnten jedoch Conti-Gummi, bei einem Gewinn von 5 Prozent. Kunstseidewerte vernachlässigt. Bank- toerte wurden bei wenig veränderten Kursen etwas reger umgeseht. Montanwerte hatten nur geringes Geschäft. Die wenig zustande gekommenen Erstnotierungen lagen etwas niedriger. Stärker unter Kursdruck standen Zellstoff Waldhof mit minus 3 Proz. Kaliaktien waren behauptet. Zell­stoffwerte waren nicht einheitlich, doch blieben die Qkränbcrungen gering. Renten still. 3m Verlaufe setzte sich, ausgehend von Spezial­märkten, eine allgemeine Belebung durch. Vor allem waren Farben gefragt uno gegen Anfang 1,5 Proz. fester. Auch das 3nter- esse für Holzverkohlung hielt weiter an, bei einem nochmaligen Gewinn von 3 Proz., so daß diese heute eine Gesamtsteigerung von 6 Prozent zu verzeichnen hatten. Siemens blieben weiter vernachlässigt, konnten sich aber ebenfalls im Kurse etwas bessern. Kaliwerte konnten im Ver­laufe bis 4 Proz. anziehen, obwohl die Hm- sähe weiter gering blieben. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,5 Proz. unverändert notiert Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol­lar 4,1904; gegen Pfund 20,3680; London gegen Kabel 4,8605; gegen Paris 123,93; gegen Mai­land 92,73; gegen Madrid 39,9750; gegen Schweiz 25,1225; gegen Holland 12,0875.

Daten für Samstag, 24 Mai.

1543: der Astronom Nikolaus Kopernikus in Frauenburg gestorben; 1699: der preußische Reiter- general Hans Joachim von Zielen auf Wustrau ge­boren; 1848: die Dichterin Annette von Droste- Hülshoff auf Schloß Meersburg am Bodensee ge­storben; 1872: der Geschichtsmaler Julius Ritter Schnorr von Carolsfeld in Dresden gestorben.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4,5 v. H., Lombardzinsfuß 5,5 v. H.

ffronffu

n o. M. |

Berlin

Frankfurt o. M.

Berlin

Frankfurt a. 3JT.

Berlin

Banfnofen.

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l«ilhr. Kurs

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Anfang«

Schluß» l

t-Uhr«

Schluß«

Anfang-

Berlin, 22. Mal

Geld 4.1A7

»rief

4 1R7

Datum

aUILL ILUlll

53,25

58,49

22 5

23 5

22 5

23. 6

Datum

22 5

23 5

22 5

23 5

22 5

23 5

22 5

23 5

söxr ::::::

111,73

20,315

112,17

20,395

Englische Noten. . . . Französische Noten . » AnfTiinhiffh? Wnh>rt .

6% Deutsche Retchsanleihe von 1927

87,75

_

88,5

Hamburg-Amerika Pake! ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff 8

Hansa Dampfschiff . 10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheCreditansl. 10

-

114,75

114.9

114

Bereinigte «Stahlwerke . Otaoi Minen ...

Kallwerke Aschersleben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke «Salzdetfurth .

98

97,9

53

231,5

234,5

419

97,9

52,9

231,5

234 5

421,25

» .

16,405 167,98

21,98 111,74

58,93

2,46 111,98 80,91 sn.7n

16,465

168,66

7% Deutsche Reichsanleihe

_

_

Atiilii-nische Noten ......

22,06

112,18

59,17

2,48

112,42

81,23

50,90

12,455

73.30

l2R.

von 1929

105

104.5

115,251 115,5 126 5

115

126 5

115.25 11625

126 5

177

153,5 233,5

142

143 5

302.5

114 9

116 25

126

177

153,5

233,75

141.75

143

301,9

10

235

420

«linrmeoische Noten ......

Deutsche Anl>Wlöl^Gchuld mti

AuLlo).-Siechten - .

59.25

_

59,3

59 4

15

420

Deutsch-Ocsterr.Lioo Kronen Nnrnänische Noten ......

Desgl. ohne Auslof.-Rechte

11,25

11,4

11,25

Berliner Handelsgesellschaft 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Rationalbank 12

Deutsche Bank und

Disconto-WeseUIchaft, ... 10

Dresdner Bank ...... 10

Reichsbanl . ......12

I. G. Farben-Invuftrte . Dynamit Nobel ....

188 75

188 9

188

89,75

189

89,75

ßrhtnphffffip Noten......

6% He«. Bolksstoal von 1929 (rückzahlb. 102%)

95

_

95,4

153.5

234

142

143,5

301,5

153 5

19

. 6

Schweizer Noten . . .

Oberteilen Provinz - Anleihe mil Auslof.-Rechten .....

Deutlche ftomm. GammelafiL

Anleihe Serie 1 .

6% öTcntf. Hyp.-Bank Goldpfe. XIII unkündbar bi- 1934

7% Franks Hyp.-Bank Soldpse unkündbar btS 1932

*¥*% Rheinilche Hyp^Bank

59,25

59

141,5

143

301,5

Scheideanstall.....

Goldschmidt.....

RütgerSwcrke .....

MetaUgesellschaft. ...

. k>

. 6

. 6

. 8

165

70

68

123

165

124.25

70,25

68,4

122

67.25

123,9

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

Vevistnmarki Berlin

12,395

73.00

- Arankfur

100

A.E.G............8

Bergmann.........9

Elektr. LieserungSgesellschast 10

Lichl und Kraft 10

172,25

171,5

159.75

172.25

186,75

159 75

169 5

172 9

187

169,75

125,6

170,25

139,75

189,5

256

129 5

Philipp Holzmann . . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt. . Wovß & Freytag . .

. ? 10 10

. 6

101,5

135,5

143

96,9

135

96,9

101,5

101

22

Dlai

23. Dlül

94,5

160

169,75

96,5

Amtliche Notierung Geld | Brie«

Amtliche Geld

Notierung Srlei

Ltqu. Boldpse.

8% Br. Landespsandbrtefanstalt, Pfandbriefe R. 17

8% Pr Landespsandbrtefanstalt, ftomm^Obl. R. 16

7% Pr. Landespsandbrtefanstalt, Pfandbriefe R. 10

a.6.®, abg. Borkrtegs-Obltgatto- nen. rückzahlbar 1932

89,13

101

96.5

95

97

1 i 1 1 1

101

96,5

l

Felten & Guilleaume 7%

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger Elektrizitäts-Werke 10

Rheinilche Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schuckert & (So. ..... , 11

Siemens & Halske . . 16

Transradio . . ....... 8

126

170,25

200

170

189,5

255

126,75

170

139 75

168

200

257,75

170,5

70,65

99,75

140,25

Schultheis Payenhofer . Ostwerke ......

Aku ........

0cm berg.......

Zellstoff Waldhof . . . Zellstoff Aschaffenburg . Charlottenburger Wasser

15 12

18

14 3'/.

12 . 8 . 9

107,5

130

185,5

146

105

182,75

323,5 268,75 107,75 127 25

185 146,75 105,65

167

223,5

268 5

106 126,25 183.25

146 105,25 166,75

Amst.-Nott. Buen-AircS Brff.-Antw. Ehrtstiania. Kopenhagen Stockholm . Helsingfors. Italien. . . London. . . Neuyork . . Paris.... Schweiz . . Spanien . . Japan . . . 'Mio de Jan. Wien in D.» S?efL abgest.

Belgrad . . BndavrE. . Bulaarie» . Lissabon . Danzig... Konstantin.

Tema da . .

168,32 1.598 58-, 42

112,01

112,02 112,26

10,538

21.95 20,345

4,106

168,66 1,602

58,54

112,23 112,24

112,48 10,558

21,99 20,385

4,194

168.30 1 598

58 41

112 01

112 02

112 26 10,537 21,935

20 346 4,1865

168.64 1 602 58.53

112 23 112 24 112.48 10,557 21 975 20 386 4.1945

4% OesterrelchtsMe tSoldrenle

4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Oetterretchtsche Einheitliche

3,8

26,5

3,75

2,3

Buderus . ...... 6

Essener Steinkohle . .... 8

Gelsenkirchener ....... 8

Hoeich Eisen. . ...... 6%

Klücknerwerke . ....... 7

Mannesmann-Röhren 7

Oberschies Eisenbedars .... 6

Oberschles. Kokswerke .... 7

Phönir Bergbau . . .

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rtebeck Montan ...... 7.2

139,75

139,5

70 75

98.6

142

Daimler Motoren . .

Deutsche Linoleum . .

Nat. Automobll . . .

Orenstein & Koppel .

. 0 * ö . 0 . 6

1 1 1 ££

246,5

38.5

249,5

53,75

84,9

38,25

248,5

53

85

16,41

80,995

50,90 2,068 0.495

59,05

12,415

7,392

73,135 3,035 18,80

81,37 1,784

5,43

4,181

3,816

20,855

16,45 81,155

51,00 2-072 0,497

59,17 12,435

7,406 73,275

3,041

18,84 81,53 1,788

9,44 4,189 3,824 20,895

16,41

80.99

50.97 2 068 0 496

16,45

81.15

51 07

2,072

0.498

r - ' 4% ll'ngartsas.-' Holdrenie

4% Ungarische Staatsreute v. 1910 4¥i% vesgl. von 0018 4% UngarW Krotaenrenle

1% Türktfche Zollan Leihe von 1911 4% Türkische Bag^dadbahn-Vlnl.

Serie 1 . <

4% beifll Serie D >

6% Rumänischeöeretab. Rente von 1903

Rumänisch^ cetetab Rente von 1913 . (.......

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