Nr. 120 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Zrettag, 25. Mai 1930
Turnen, Sport und Spiel.
25. Gießener Regatta.
Die Gießener Ruder-Gesellschaft von 1 87 7 e.V. schreibt auf die letzten Iunitage ihre 25.Regatta aus. Die Bezeichnung Zubi- läums-Regatta ist fraglos der diesjährigen Veranstaltung zuzuerkennen. Es ist ein weiter Weg von der ersten Regatta in Gießen, dig unter der Bezeichnung 2. Regatta des Hessischen RgB. im 3uli 1882 auf der Lahn gerudert wurde. Die 25 Regatten, die von der Gießener Ruder-Gesellschaft von 1877 innerhalb eines Zeitraums von 49 Jahren veranstaltet wurden, haben dem Rudersport in Süd- und Westdeutschland den Ausstieg bereiten helfen. Die große Entwicklung. die die Gießener Regatta in den letzten Jahrzehnten erreicht, haben ihre Begründer nicht mehr erlebt. Zean Kirch. Ernst Balser, L. Petri. F. Scharmann und H. Adami deckt längst der grüne Rasen, nur C. Reib e r, der erste siegreiche Schlagmann jener Tage, weilt noch in ungebrochener Kraft unter uns.
Die Ausschreibung sieht, wie in den letzten Zähren, eine zweitägige Regatta vor. Die Renn- folgc mit ihren 28 Nummern füllt mit den unerläßlichen Dorrennen zwei volle Tage. Es ist bekanntlich aus der Lahn nur der Start von drei Booten möglich. Erfahrungsgemäß werden besonders jene Rennen, die den Dereinen von der Lahn Vorbehalten sind, stark gemeldet, wodurch zahlreiche Dorrennen geboten sind. Die ausgeschriebenen 28 Rennen teilen sich in 7 Achter. 16 (Bieter, darunter ein (Bieter „ohne", 1 Doppelzweier und 4 Cinerrennen. Die verhältnismäßig große Anzahl von Rennen wird bedingt durch besondere Rennen für Lahnvereine, für B.-Ver- einc westdeutscher Observanz und nicht zuletzt von den Rennen, die für schwächere Mannschaften Vorbehalten werden müssen. Die großen Rennen der Gießener Regatta, der Große Achter, zu dem der frühere Landesherr den Wanderpreis spendete, der erste Dieter, zu dem die Stadtverwaltung Gießen den Wanderpreis gab. und der Große Einer, der mit dem Wanderpreis des Deutschen Ruderverbandes bedacht ist, sind Rennen von rudergeschichtlicher Bedeutung. Zn diesen Rennen blieben im Laufe der Zähre stets Mannschaften und Skuller von Ruf siegreich.
Durch mancherlei Stiftungen sind eine Anzahl von Rennen mit Herausforderungspreisen versehen, deren Lebensdauer allerdings durch neuere Bestimmungen beschränkt ist. Unter diesen neun Herausforderungspreisen befindet sich der Z e a n- Kirch-Gedächtnispreis, der von der Familie dieses um den Rudersport hochverdienten ManneS wiederholt erneuert wurde. Auch der Hcraussorderungspreis zum Gedächtnis der im Weltkriege Gefallenen, wäre der Erhaltung würdig.
Meldeschluß ist am 17. Z u n i. Die Besucher der früheren Zahre werden sich jedenfalls wieder vollzählig einstellen, vielleicht versucht sich auch mancher Derein der seither noch nicht in Gießen seine Mannschaften an den Start geschickt hat, auf der Gießener Strecke.
Faustbatt im Turngau Hessen (O. T).
Die Vorspiele um die Meisterschaft.
der
Pkte.
gern. verl.
Ak. Tv. „Kurhessen" Marburg 5
5
5
0 1
2 4
4 4
5 4
3 1
1 1
10
8
6
2
2
2 in
Tabellenstand.
Spiele
5
5
5
Tgde. Friedberg To. 1846 Gießen Tv. Frankenau
To Wetzlar To. Halgehausen
Die Schlußspiele finden nächsten Sonntag Friedberg statt.
= Am Sonntag wurde in Marburg unter Leitung des Gauspielwarts Seibert (Wetzlar) und des Obmanns für die Sommerspiele, Loh
(Gießen), die Vorrunde um die Gaumei- st etschaft im Faust ball ausgetragen. Es waren dazu die sechs Mannschaften der Gausonderklasse angetreten, und zwar T v. 1 8 4 6 Gießen (R. Riexinger, Hans Geismar, Wilh. Loh, Walter Loh, Wilh. Mohr), Tgm. Friedberg, Tv. Wetzlar, Akad. Tv. „Kurhessen" Marburg, Tv. Frankenau, Tv. Halgehausen. Die 15 Spiele des Tages nahmen zum Teil einen recht spannenden Verlauf und zeigten durchweg gute Spieltechnik.
Besonders der Kampf der beiden „Faustballrioa- len" To. 1846 Gießen und Tgm. Friedberg, der fast gleichwertige Gegner zeigte (bei Halbheit stand das Spiel 14:14), war reich an schönen Momenten. Gießen konnte zu Beginn des Spiels sehr gut gefallen, es schien dem langjährigen Gaumeister Friedberg, sogar zeitweise überlegen zu sein. Nach Halbzeit spielte Gießen aber etwas über die leichte Schulter, und Friedberg gewann mit einem {noppen Vorsprung.
Don den anderen Mannschaften behauptete To. Frankenau, der bewährte Faustballpionier des 6. Bezirks, den seit Jahren innegehabten Platz. Gut gehalten hat sich To. Wetzlar, der zum ersten- mal in der Sonderklasse spielte.
Der Ausgang der Vorrunde gibt noch keinen Anhaltspunkt, mit Bestimmtheit vorauszusagen, welcher der Bewerber Gaumeister wird. Nur das läßt sich mit Gewißheit sagen, daß die Entscheidung in der Endrunde in hartem Kampf zwischen Friedberg und Gießen fallen wird Auch die Frage, welche Mannsd-ast zum Abstieg in die Spiclreihe ihres Bezirks verurteilt wird, steht noch vollkommen offen.
Die einzelnen Spiele hatten folgende Ergebnisse: Tv. 1846 Gießen — Tv. Frankenau 29:20; Tgde. Friedberg — Akad. Tv. .Kurhessen" Mar- berg 27:18; Tv. Halgehausen — Tv. Wetzlar 44:31; Tv. Frankenau — Tgde. Friedberg 19:28; 2lk. Tv. »Kurhessen" Marburg — Tv. Halgehausen 33:30; Tv. Wetzlar — Tv. 1846 Gießen — 23:52; Turnverein 1846 Gießen — Akadem.
„Kurhessen" Marburg 45:23; Tv. Frankenau — Tv. Halgehausen 2725; Tgde. Friedberg gegen Tv. Weylar 4620; Tv. Frankenau - Tv. Wetzlar 28:20; Tgde. Friedberg - Tv. 1846 Gießen 3127; Ak. Tv. .Kurhessen" Marburg gegen 2P. Wetzlar 2528; Tv. Halgehausen — Tgde. Friedberg 23:34; Tv. 1846 Gießen — Tv. Halgehausen 51:28; Tv. Frankenau — Ak. Tv. „Kurhessen" Marburg 2521.
Jugendarbeit im Gau Hessen O. T.
-o- Unter Leitung des Gaufachwartes Wagner (Kirchhain) bekräftigte sich am Sonntag zu Gießen eine gut besuchte Versammlung von Dereinsjugendleitern in Hebung und Aussprache mit den verschiedenen Arbeitsgebieten in Schülerabteilungen und Zugendgruppen.
Einleitend gab der Gauwart für das Frauenturnen, Turnlehrer Paul (Gießen), ein ©tun- depbild mit Kindern; an aus gewählten Abschnitten aus der Körperschule mit ihrem lebhaften Formenreichtum, durch'etzt mit Epielformen. reihten sich Beispiele vom Lecitungsturnen in der Verbindung von Medizinball und Reck, ferner ein Ausschnitt aus dem Bodenturnen mit dem Ziel der Hechtrolle und schließlich Laufspiele unter Verwendung von Keulen.
Gaufachwart Wagner gab unter starker Mitbeteiligung des Kampsgedankens in gedrängter Form praktische Anleitung zu einfachen, volkstümlichen Hebungen, ließ verschiedene Spiele darstellen und brachte den Ball in anregende Verbindung mit der Einführung ins Geräteturnen.
Fräulein Luise Schwarz (Tgde. Friedberg), zeigte einige Hebungsgebiete in entsprechender Abwandlung mit Schülerinnen und öffnete den Weg zum Volkstanz durch ansteigende Stufen des Singspiels.
Zn der anschließenden, ausgiebigen Besprechung, an der sich auch Oberturnwart Will (Gießen) beteiligte, wurden die Darbietungen kritisch gewertet, insbesondere volkstümliche Einfachheit gefordert, die Freude an der mannigfachen Eingliederung des Balles und die belebende Kraft des Kampfgedankens als wertvolle Grundlagen anerkannt. Ferner wurde das Wandern in seiner körperlichen und kulturellen Bedeutung gewürdigt und eingehende Anleitung für seine Technik und die damit verbundene Derwaltungsarbeit gegeben.
Zn den Unterausschuß für Zug end- a r d e i t im Gau wurden Lehrer Qlug. Rumpf, Tv. Weifenbach bei Biedenkopf, und Fräulein L. Schwarz, Abteilungsleiterin in der Turngemeinde Friedberg, gewählt.
V.f.D. Leichtathletik.
Die Zubiläumswettkämpfe des Hagener Sportklubs 05 am vorigen Sonntag fielen zum größten Teil dem anhaltenden Hnwetter zum Opfer. Die Mehrzahl der Teilnehmer, darunter auch die D. f. 'S.er, mußten die Rückreise wieder antreten, ohne am Start gewesen zu sein.
Die nach Berinbach zur Teilnahme an den Wettkämpsen entsandten D. f. D.er konnten wieder einige sehr schöne Erfolge, und zwar zwei erste, einen zweiten und fünf dritte Siege erringen Nachstehend die Konkurrenzen, in denen Gießen erfolgreich war:
4X100 Meter: 1. D.f.D. (Zakob, Stang, Siebels, R. Fischer); 2. Sp. V. Wetzlar; 3. Turn- gemeinde Leun.
100 Meter: 1. Werner, Sp. D. Wetzlar; 2. Zerndt, Sp. V. Wetzlar; 3. R. Fischer, D. f. D.
1 500 Meter: 1. Heberling, Sp. V. Wetzlar; 2. Klein, K. D. Weilburg; 3. Doh, D.f.B.
5000 Meter: 1. Heberling, Sp. D. Wetzlar; 2. Klein, F. D. Weilburg; 3. Mewes, D. f. D.
Hochsprung: 1. Zakob, D.f.B., 1,67 Meter; 2. Werner, Sp. D. Wetzlar, 1,45 Meter; 3. Voß, D. f. B.
Weitsprung : 1. Werner, Sp. D. Wetzlar, 6,27 Meter; 2. Zakob, V. f. D., 6,22 Meter; 3. R. Fischer, V.f. B.
An den am kommenden Sonntag auf der Spil- burg vom Wetzlarer Sportverein, anläßlich seines 25jährigen Bestehens, veranstalteten Zubiläums- Kampfspielen nimmt der V. f. B. mit einer ganzen Anzahl seiner Leichtathleten teil. Die Konkurrenz wird außerordentlich stark sein, da u. a. Sportclub 1880 und „Eintracht" Frankfurt, Griesheim „Elektron", Sp. V. 98 Darmstadt und andere bedeutende Vereine ihre Beteiligung zugesagt haben. Für die Vertreter des V. f. B. wird es daher sehr schwer sein, sich erfolgreich durchsetzen zu können. Wenn Wohl in Form ist, sollte er unter Hmständen Chancen haben, im Kugelstoßen und Diskuswerfen der 1. Klasse einen Platz zu erringen. Heise, der am Mittwochabend enttäuschte, läuft die 3000 Meter (1. Klaffe) und hat dabei Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Zakob bestreitet den Hochsprung in der 1. Klasse und sollte unter günstigen Voraussetzungen 1,70 Meter fpringen können. — Zn der 2. Klasse beteiligen sich neben einer Anzahl jüngerer Leichtathleten Büttner am 1500-Meter-Laus und Müller am 800-Meter-Lauf. — Auch in der 3. Klasse ist D. f. 2. verschiedentlich vertreten. Hier haben Koch und Zakob im Kugelstoßen, Dörr im 3000-(Dieter-ßauf vielleicht Aussichten. — Die Jugendlichen haben 100 Meter, Hochsprung, Kugelstoßen und die 4x200 Meter belegt. — Auch die Damen beteiligen sich zahlreich. Man darf gespannt sein, ob es den D. f. B.erinnen Ehelmüller, Müller und Baum über d'.e 800 Meter gelingen wird. Frl. Pfaff vom V. f. L. Wetzlar diesmal zu schlagen.
Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.
Die Zubiläumswettkämpfe des Hagener Sportklubs 1905 am vorigen Sonntag, zu denen die 1903er Depperling, Peters I , Knigge und Paul entsandt waren, wurden das Opfer eines starken, lang anhaltenden Gewitterregens. Von den Hauptentscheidungen konnte nur die 4xl500-Meter-Staffel zur Durchführung gebracht Werdern In dem bei strömendem Regen und heftigem Wind stattfindenden Lauf kamen öie Spielvereinigungsleute an vierter Stelle ein. Die beiden ersten Plätze mußten von vornherein dem Sportverein 1878 Hannover und der Polizei Hamburg eingeräumt werden.
Der erste größere Dahnwettkampf steigt fürbie 1900er am kommenden Sonntag in Wetzlar. Dort finden auf der Spilburg-Kampfbahn als letzte Veranstaltung der Zubiläumswoche des Wetz- tarcr Sportvereins nationale leichtathletische Wettkämpfe statt. Etwa 35 Mitglieder der Leicht- athletik- und Frauenabteilung der Sp.-Dg. 1900 werden in Wetzlar an den Start gehen. Teils find es bewährte, kampferprobte Kräfte, teils junge Anfänger, welche die blau-weißen Farben zu vertreten haben. Alle werden ihr Bestes hergeben müffen, um sich auch nur einigermaßen
gut durchsetzen zu können, denn dem Zubilar ist es gelungen, für feine Veranstaltung eine ausgezeichnete Besetzung zu erhalten. Es sei noch bemerkt, daß die Zugendwettkämpfe nur für eine Klasse, und zwar die der älteren Zahrgänge. und die Frauenwettbewerbe ebenfalls in beschränktem Hmfange ausgeschrieben sind.
Handball der Gp.-Dg. 1900.
Das Turnierspiel, das am Mittwochabend im Rahmen der Zubiläumswoche des Wetzlarer Sportvereins die 1900er mit dem Polizeisportverein Butzbach zusammenbrachte, nahm einen eigenartigen Verlauf. Nach vollkommen verteiltem, mitunter sogar überlegenem Feldspiel der Spielvereinigungsleitte behielten die routinierten Polizisten mit 10:0 Toren die Oberhand. Bei Seitenwechsel stand die Partie 2:0 für Butzbach. Man hielt es jedoch durchaus für möglich, daß die Gießener den Vorsprung aufholen könnten; statt dessen fiel die Mannschaft vollkommen auseinander. Die hohe Niederlage wurde durch drei Faktoren bestimmt: die System- und Verständnislosigkeit innerhalb der Stürmerreihe, die falsche taktische Einstellung der Mannschast, insbesondere des Mittelläufers, und die zeitweise Hnsicherheit des Torwächters.
Am kommenden Sonntag empfängt die Elf hier die erste Mannschaft des T v. A l S s e l d. Die Gäste aus Alsfeld verfügen über eine gut eingespielte Mannschaft, die den 1900cm ein gleichwertiger, wenn nicht gar überlegener Gegner sein wird.
Handball im Turnverein 1846 (Sieben.
To. wehlar I — To. 1846 I 2:1 (1:1).
Die 1. Mannschaft folgte am Montag einer Einladung des Wetzlarer Sportvereins zu dessen Pokal- spielen. Gegner war der in die Kreismeisterklasse
aufgestiegene T v. W e tz l a r. Die Gießener lieferten trotz verschiedener (Ein- und Umstellungen ein ganz vorzügliches Spiel; sic waren den Wetzlarern vollkommen ebenbürtig, ja in der ersten Halbzeit sogar überlegen. Das Treffen wurde in äußerst schnellem Tempo durchgeführl. Wetzlar kam vor der Pause kaum zu einer einheitlichen Aktion, der Sturm war durch die Gießener Hintermannschaft völlig kalt- gestellt. Der erste Treffer wurde durch Fernfchuß mit viel Glück erzielt, 1846 glich durch Kern bald aus. Auch die zweite Halbzeit sah Wetzlar außer den letzten Minuten nicht überlegen. Das Siegestor fiel durch einen unberechtigten Strafwurf. Der von Geismar einwandfrei erzielte Ausgleich wurde von dem auch sonst fehlerhaft arbeitenden Schiri nicht gegeben. Hervorragend war der Gießener Torhüter, der beide Mannschaften eine ganze Klaffe überragte.
Kommenden Sonntag fährt eine verstärkte zweite Mannschaft nach Großen-Linden zum dortigen Turnverein; es ist mit einem glatten Sieg der Gießener zu rechnen.
Handball im Männerturnverein (O.T).
^Arn nächsten Sonntag kommt auf dem Mto.-Platze ein Handball-Freundschaftsspiel zum Austrag; es treffen sich die ersten Mannschaften des Sportklubs Frankfurt-Eschersheim und des Man- nerturnpereins Gießen. Die Frankfurter Mannschaft ist eine der spielstarksten in der Frank- furtcr Gegend, der beste Beweis hierfür ist, daß bei den beiden letzten Spielen der Frankfurter Stadt- mannschast drei bzw. vier Eschersheimer Spieler mit- wirkten. Da das Vorspiel mit einem glatten Siege der Frankfurter endete, werden die Einheimischen alle Seiten ihres Könnens aufziehen und vor allem in stärkster Aufstellung antreten müssen, wenn sie I ein einigermaßen günstiges Resultat erzielen wollen.
Alle für die Redaktion bestimmten Mit-
Schwarz:
Dleutgen, Mainz.
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richten an Anzeigers".
34.
35.
36.
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40.
41.
42.
h7-h5 h5-h4 b6xc5
22.
23.
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27
Df3-e2 H2xg3 Lg2xa8 De2-h5 Tdlxd8+ Dh5xg5
Tc4-a4 Ta4-a5 Ta5-a6 Kf3-e3 Ke3-f3 Ta6-a5 Ta5-a6 Ta6-a5 f4xg5
Ta5-a4
43. Ta4-—a5
44. Ta5-a4
45. Ta4-a5 (Remis)
1. Sg8-f6
2. e7-eb
3. b7-b6
4. Lc8-b7
5. Ll8-e7
6. 0-0
7. d7-d5
8. c7-c5
9. Sb8-d7
10. e6xd5
11. Dd8xd7
12. Ta8 —c8
13. De7-f5
14. Tf8-d8
14. Tal -cl
15. Ddl-e2
16. Tfl-dl
17. d4xc5
18. De2 —13
19. Sc3 —e2
20. Se2-f4
21. Lb2xf6
28. KglXf2
29. Kf2-e3
30. Tel -c4
31. Ke3-f3
32. g3xf4
Schwarz:
1. d2-d4
2. Sgl-ß
3. c2-c4
4. Lcl-d2
5. Sblxd2
6. e2-e3
7. Ddl-c2
8. Lfl-d3
9. 0-0
10. Tfl-el
11. e3-e4
12. Sd2xc4
13. Se4xf6-P
14. Telxe8+
15. Sf3xd4
16. Ld3-f5
17. Lf5Xg4
18. Sd4-f3
19. Tal -el
20. h2-h3
21. Tel -e2
(Remis gegeben.)
Lösung des Problems Nr. 261.
Don 3. Somme.
l.SeS—g6!l usw.
18. Dl5-g6
19. Lb7-a8
20 Dg6-g5 21. Le7xf6
22. h4xg3
23. d5-d4
24. Tc8xa8
25. d4Xe3
26. Ta8xd8
27 e3xf2+
28. Lf6xg5
29 Td8-d5
30. f7-f5
31. Lg5xf4
32. Kg8-f7
33. Td5-d7 34. Td7-c7
35. Kf7-g8
36. Kg8-h7
37. g7 —g6
38 Kh7-h6 39. Kh6-h5
40. g6-g5
41. Kh5xg5
42. Tc7-h7
43. Th7-c7
44. Tc7-d7
Sgl—f3 d2-d4 c2-c4 g2-g3 Lfl-g2 0-0 Sbl-c3 Sf3-e5 e2-e3 c4xd5
Se5xd7 (Bester f4) b2-b3
Lei — b2
Zn der siebten Runde dcS hessischen Haupt- tumiers am 21. April 1930 gespielt.
Indisch.
Weih: Dr. Schweihguth, Alsfeld.
Schachbriefkasten. E.R., Gießen. Die gebrachte Lösung des Problems Nr. 257: 1. Sd5—e3l ist völlig richtig. — F. B., Gießen. Wir werden gelegentlich eine Partte mit der von Ihnen gewünschten Variante bringen. Die Lösung des von Zhnen eingesandten Problems ist solgende: l.Te7—f7l, Kxd5 2. Dc4 4-ll, Kxc4 3. Tf3 matt 2.....Kc6 3. De4 matt. 1.....Lc5 in der Diagonale a7—gl beliebig 2. Tf3l usw 1..... Le2
2. Dbl +!, Kxd5 3. Tf6 matt. 2.....Ld3 3. Dhl
matt. Das andere werden Sie Wohl selbst finden.
Nichttge Lösungen zum Problem Nr. 258: F. (Baumann, H. Stern und Frl. Marie Krehsch- mar, Gießen.
Weih.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weiß: 7 Steine. Kg3; Df2; Lb6, f5; Bb2, d6, h4. Schwarz: 4 Steine. Ke5; Bb3, f7, h5.
Partie Nr 190
Zn der zweiten Runde des hessischen Meister- schaftstumiers am 18. April 1930 zu Offenbach am Main gespielt.
Damenindisch.
Weih: Anthes, Offenbach a. M.
Dr. Grimm, Höchst.
1. Sg8-f6
2. e7-e6
3. Lf8-b4+
4. Lb4xd2-|-
5. d7-d5
6. 0-0
7. Sb8-d7
8. Tf8-e8
9 c7-c6
10. e6-e5!
11. d5xe4
12. e5Xd4
13. Sd7xf6
14. Dd8xe8
15. Lc8-g4
16. Ta8-d8
17. Sf6Xg4
18. h7-hö
19. De8-e7
20. Sg4-f6
21. c6-c5
15
16
17.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Der Gipset
Drei Automobilisten sprechen von Üjtgn '
diosen Leistungen. /
„Zch fuhr einmal so schnÄl," renc/kmnierte der erste, „daß mir die (Bäume der Landstraße wie eine mrunterbrochene Bretterwand zu sein schienen.
„Hnd mir schienen einst die Kilometersteine," erzählt der zweite, „eine Mauer zu sein!"
„Zch fuhr einmal so rasch," übertrumpfte sie der brüte, „daß ich die Nummer, die mein (Sagen hinten hat, fe^en konntet" (Lust. DL)
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Alpentragödie.
Dicht unterm Kamm des Berges, 2900 Meter Höhe. 28 Grad Kälte. Ein weites, glitzerndes Schneefeld breitet sich vor den fünf Herren aus. Sie haben die Orientierung verloren — der Pfad ist, wie alles ringsum, meterhoch verschneit. Stumme Unruhe liegt auf den Gesichtem ...
Da — ein Freudenschrei des Gefährten Plinz! Er weist auf einen dunklen Strich «in zehn Meter seift cher Entfernung: eine total eingeschneite Weg- tafeli ... Hurra!
Man beginnt sich zur Tafel durchzugraben. Schweißtümpel bllden sich, manch einer gibt's erschöpst auf. Endlich, nach anderthalb harten Stunden, liegt die Tafel frei, und man liest lallend:
„Bei Sommerhitze kühlt vom Scheitel bis zur Wade
Den Wanderer Krabihkes Gurkenlimonade!“
(Lust. Dl.) Sonntagsjagd.
„Sie haben gut getroffen. Ich habe die Federn fliegen sehen!"
„Sonderbar! Zch habe doch auf einen Hasen gezielt!"
teilungen, Lösungen usw. sind zu die Schachredaktton des „Gießener
Problem Nr. 264.
Don A. RoS.
2. Preis „Sparten".
Schwarz.
8
7
6
5
4
3
2
1
a
8
7
3
6
4
2
5
1
R h
a b c d e f g h
b c d e f
■ ■


