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1. Fortsetzung

Nachdruck verboten.

Sie kleine Aicoleile

Roman von Paul Hain

Da war baß leise girrende Lachen um ihn. ba« er von ihren Rollen her kannte E« iKrtolrrtc ihn Immer wieder SS rührte seine Sinne auf.

Werden Sie nicht, Norma -"

Sie sagt« nicht nein Aubert Wördehoff, der sich hoch gerungen. gefiel ihr, rein als Mann Und er stellte |n auch was dar als Künstler Sine solche Sh« konnte ihr nur von Vorteil sein, daS wußte sie Die grau eines bedeutenden Dichter» es war wohl ein bißchen romantisch» aber es

Oberheffen.

Büraermeisterwahl in Ulrichstein.

8 U l r i ch st c i n, 22. Dez. Bei der gestrigen Bürger m ei st er-Stichwahl in unserer ©tnht erhieltIklfleorhneler Karl Geist 268 Stimmen, der seitherige Bürgermeister Karl 'Appel II. 206 Stimmen. Beigeordneter Geist ist somit zum Bürgermeister gewühlt. Die Wahlbeteiligung war sehr rege.

Landkretv Gieften.

* WIoseck 20. Dca. Die hiesige Volkohych - schule schlost Ihre Tätigkeit vor Weihnachten mit einer Vortragsreihe von Pros AO ter ((Riehen) über GoethesFaust" ab Die Hörer waren durch- .weg von der leicht sastlichen Interpretation dieser schmierigen Dichtung befriedigt Noch den Weih- nachtvserien wird Lehrer Dr Michel an mehre­ren Abenden überDao Werden unserer Heimat- landschaft" sprechen.

1 Rödgen, 2l. Dez. Unter zahlreicher Be­teiligung 011» dem ganzen Dorfe wurde die älteste nahezu 90jährige Einwohnerin, Frau Anna Slisa- bethe Schmidt, geb. Körber, zu Grabe getragen

X Rabertshausen, 21. Dez. 3m Saale her Gastwirtschaft Scherer hielt Landwirt- schastsdirektor He Isert iRidda) vor zah reicher Zuhörerschaft einen 'Vortrag über die Milchwirtschaft. An den Bortrag schloß sich eine rege Aussprache an.

> Bettenhausen, 21. Dez Schriftsteller Wilhelm Reuter, Dornholzhausen, hielt hier einen Bortrag über seine Ölnhrüde von den ehemaligen Schlachtfeldern Rordfrank- r e i ch S . denen er im Dienste der Kriegsgräher- fürsorge hi den lebten Jahren zlvet Besuche nb- stattete Da sich die niedere Spannung unseres Ortsnetze« zu einer besriedigenden Versorgung der Einwohner mit elektrischem Strom al« nicht hin­reichend erwie« ist nunmehr die Umstellung a u I 2 2 0 Volt durch da« Ueberlandwerk voll­zogen worden

' O Holzheim. 21. Dez. Dieser Tage konnte der Altbeigeordnete Gg H (Drlcb V seinen

8 0. (8 e b u r.t e t a Q feiern (Er erfreut sich noch 7 austergewöhnllch guter Gesundheit, so das, er täg­lich in dem landwirtschaftlichen 'Betriebe seines Sohnes, des festigen Beigeordneten, tätig ist Grieb ist Mitbegründer de» hiestgen Kriegervereins und

zett mit Rücksicht auf den katholischen Bevölke- rungSteil Rheinhefsen« eingerichtete AuSbildungS- stätie in Mainz nunmehr zum Schaden der evan­gelischen Bevölkerung Helsen« zur alleinigen Aus- vilduugsstätt« machen.

4. Die Kirchenvegierung hat volle« Derständni« für die Rotweudlgkeit ernstester Sparmast nahmen de« Staate« Sie must aber mit Nachdruck darauf Hinweisen, dost In dem Gutachten des 2telch«spar- kommissar« vom 22 Dezember 1929, da« ein tief eingreifende« Sparprogramm ausstellt, da« Be­stehen der beiden l)essischen Pädagogischen In­stitute in keiner Weise beanstandet wird. E« wird vielmehr In dem Kapitel über die Lehrerbildung ©eite 275 wörtlich erklärteDa die Kosten der Lehrerbildung sich In mässigen Grenzen halten, werden keine Abänderungsvorschläge gemacht"

Die Aufhebung de« Darmstädter Pädaaoglscl-en Institut« wäre also eine vom Sparkommissar nicht verlangte Mastregel, die sich einseitig zu Un­gunsten der evangelischen Bevölkerung auswirken würde. @« sollte aber nicht übersehen werden, das, der evangelische Volksteil mehr al« zwei Drittel der hessischen Bevölkerung au-macht und well mehr al« zwei Drittel der hessischen Steuern zahlt.

Au- allen diesen Gründen erwartet die evan­gelische Kirchenregierung, dast die Hessische StaatS- «glerung da« Pädagogische Institut bei der Technischen Hochschule zu Darmstadt bestehen lästt, damit nicht wichtige Lebensinteressen der evange­lischen Kirche und ihrer Glieder geschädigt werden.

e _ tausch Lust war in ihm. Und e« kam der Dag. da er mit Norma a lein war Wie er sie bewunderte In ihrer Dollhe.t, ihrer Ekstase Ihrer snnchterischen Kunst,ertiakeii auf der Bühncl Wie es ihn reizte, sie die Schöne. Bielumwor- bene. Bewunderte, die große Künstlerin sich zu errbern

Ah daS erst wäre ein örfolg

.Otorma ich liel>e Siel Unsere Kunst hat un« zusammengebunden! Sie wissen, wie ich nach Ihnen durste. Sagen Sie nicht nein nicht nein -

Hubert, seien Sie kein Narr, ichreiben Sie Theaterl Sie haben da« Zeug dazul Ihre erste Komödie war gut. Ihre zweite must besser wer­den! Lassen Sie mich Ihnen Helsen>"

Und sie half.

Sie, mit den feinen, hochmütigen Händen, die er küssen, küssen mustte, so verwirrte Ihn der Duft ihrer Haut, die leise Berührung ihrer Finger. Sie eine Königin im Reiche her Kunst war die erste Frau, die ihn hinrist Sie war für Ihn ole Verkörperung her großen, bunten Welt, In Die einzutreten er viele Jahre lang r>ergebllch ver­sucht hatte, bi« ihm sein erster Erfolg hie Tore öffnete

CM) werde glücklich sein, wenn Sie mir helfen. Norma "

3a so hatte er geslüstert und ihre Hände wie itnnlo« geküßt, bl« sie sie ihm lächelnd entzog

Unh nun wurde leine ganze Leidenschaft wach, von her er in denHungerjahren" nicht« gewußt Halte

Da« zweite Schauspiel c« wurde so umge- wanhelt. wie Rorma e« Haben wollte Und e« wurde ein neuer, gänzer Ersolgl E« brachte Geld. Geld. Geld! Der Name Wördehoss begann zu klingen

Unh da« nächste SiÜd folgte Folgte so, wie e« ein mußte, umeinzuschlagen" Norma Nelson sorgte dasür.

Wördevofs wargemacht"

war bei Und so sie Ihn Armen

Konnte sie wirklich lieben? Ein Spiel ihr alle«! Spiel und Unterhaltung, wurde eS kühler in ihm. Und wenn küßte, riß ihn die Frage au« ihren Ist auch da« nur Spiel?!

Da« Schauspiel war fertig. Natürlich hatte ich Norma« Buhne die Erstaufführung gesichert. Ein neue« Stück von Wördehoss da« bedeutete immer schon einen halben Kassenersolg.

Seit Metern Tage wustte er - dast er Norma nldlt mehr liebte Daß alle« ein blinder Rausch war. Wie hatte sie versucht, ihn bei seinem

war auch eine gute Partie. Er allein verhrauchte die Danliemen au« seinen Werken ja gar nicht sür sich und ihre eigene Gage kam ihr inond>- nial trotz der beträchtlichen Höhe beinahe zu klein zur Bestreitung ihrer kostspieligen Lebensbedürs- nisse vor. Ein Mann, der gut verdiente, war da besser al« ein Freund Norma überlegte nicht lange

..Du dummer, lieber Hubert. Ich glaube, un­tere Wünsche begegnen sich"

Und ha« girrende Lachen verstummte, und die roten heissen Lippen der Schauspielerin drückten sich auf Hubert« Mund

©o wurde sie seine Frau. Aber war abge­wacht, daß sie al« Norma Eleison weiterhin beim Theater blieb und -wir sind Künstler. Hubert, ich denke, daß wir kein Famillenidi)ll aussühren wollen"

0 nein Hubert Wördehoss war stolz, seine schone und berühmte F^au In die inonnigfaLlgften Gesellschaften au führen Sich mit ihr zeigen zu dürfen. So stolz war er Bis der Glanz de« ae- selllgen Geben« ihm doch plötzlich zu viel wurde. Bi« er irgendwie empfand, wie schal da« alle« war.

Rem, war nicht sein Element. Der Trieb nach oben" halte ihn nur hineingesührt, wie von selbst Der Umschwung mußte kommen. Und da« Erkennen oder die bange Frage War ich ein Narr'?

3a. wenn Hubert Wördehoss e« recht bedachte, fo hätte er nicht sagen können, wann, zu welchem Zeitpunkt er Irre an sich geworden war Und irre an Normal War e« um jene Zeit, da er ..Da« vergebene Königreich" zu schreiben be­gann, In dem fast unbewußt seine Unbefriedtgt- helt zum Ausdruck kam und die Sehnsucht jede« tiefer veranlagten Menschen nach Stille. Ruhe uno herzlichem Glück?

Wie war er zu jener Gestalt her Heldin Helge gekommen, die doch so andere Züge al# Norma trufl? Ah er wußte nur, daß er unruhig In sich war, daß diese« Stück für ihn ein Be­kenntnis bedeutete, daß Norma nicht nur auf her Bühne, sondern auch Im Leben ..spielte", und daß er ihrerLiebe" mißtraute.

Liebe?

feit 1018 dessen Ehrenvorsitzender. Ebenfalls In ble­ien Tagen vollendet der Viehhändler Joseph Bam­berger lein 80. Lebensfahr. Troß der Fülle seiner Jayre besucht der Jubilar wöchentlich den Viehmarkt In Frankfurt.

Kreis Büdingen.

ll Büdingen, 21. Dez Die vom Kleintier- zuchtverein Büdingen Im Saalbau Schäfer ver­anstaltete Geflügel- und Kaninchen- a u « st e l I u n g war gut beschickt. Aus die aus­gestellten 150 Hühner konnte 48mal die Note ..sehr gut" und 53mal die Notegut" gegeben werden. Außerdem kamen 13 Ehrenpreise zur Verteilung, und zwar an: H. Rots), Nidda: Karl Rückrlegel, Nieder-Gründau; Otto Spitz- nagel, Aschaffenburg: Iuliu« Simon. Echzell: Dr. Neuenhagen, Schotten: W. Kehl, Bad Sel­ter«: Philipp Frickel, Lieblos; W. Zinn, Düdels­heim: August Meuser, Büdingen: Friedrich Kranz, Büdingen: Georg Bost. Meerholz, und Heinrich Kranz, Büdingen. Aus 51 Zwerg- bühnet wurde die Notesehr gui" 26mal und die Notegut" 19mal gegeben. 7 Ehren­preise erhielten: Hch. Semmel. Meerholz: Her­mann Hofmeister, Büdingen: Karl Aul, Nieder- Rodenbach; Wilhelm Adler, Langenselbold: Hch. Kranz, Büdingen, und Th. Eise, Scholten. Auf 107 Tauben wurde 42mal die Notesehr gut' und 35malgut" gegeben. Die 9 Ehrenpreise erhielten: Bhil. Osthelm, Echzell: "20. Lamp. Nieder-Desslngen: W. Adler, Langenselbold: Karl Adam, Echzell: H. Roth, Nidda; H. Hofmeister, Büdingen; Aug. Ocfncr, LiebloS, und Ludwig Hüter, Büdingen. Auf die ausgestellten 12 Enten wurde zweimalsehr gut", dreimalgut" sowie ein Ehrenpreis vergeben. Den Ehrenpreis er­hielt 3. Kranz, Schotten. Für 52 Kaninchen konnten 3 erste, 13 zweite und 8 dritte Preise verteilt werden. 5 Ehrenpreise erhielten: Fritz Günther, Büdingen; Ad. Schäfer, Stockheim: W. Koch und Friedrich Zipf. Gelnhausen. Auster den Ehrenpreisen wurden noch 300 Mk. Klassen­preise verteilt.

Ärciö Schotten.

Laubach. 21. Dez. Ein Teil der Mitglieder de« hiesigen, im Vergleichsverfahren befind­lichen B o r sch utz -B e r c I n ß e. G. in. d. H. beabsichtigte, eine neue Genossenschaft zu gründen, damit daS Laubacher GeschästSteben, da« durch den Zusammenbruch de« Borschuß- Vereln« sehr zurückgegangen Ist, wieder gehoben wird.

Kreis -llSfcld.

Z D e ck e n b a ch 21. Dez. Jin Saale der Gast- wirtschaft Müller fand die S ch l u st f e l c r de« seit sechs Wochen hier veranstalteten Koch- und Hauswirtschaftkurse« statt. KreiSdirektor Dr. Stammler und Kreis chulrai Rausch waren al« Vertreter der Schulbehörde erschienen. Schul­rat Rausch sprach über die Aufgaben der Frau In unterer Zeit Die Prüfung der Kursteilnehme­rinnen In Hauswirtschaft, Kochen, Ernährung«- lehre und Säualingspllege legte Zeugnis ab, dast In verhältnismäßig kurzer Zeit ein umfangreiche« Gebiet bctoältlgt wurde. Schulrat Rausch dankte der Steifung, Frl. Sauer, der KreiSsürsorgeschwe- ster und den jungen Mädchen für ihre geleistete Arbeit. 3m anschließenden gemütlichen Teil wech­selten Volkslieder, Mundartdichtungen, Theater­stück und Scherze in bunter Reihe miteinander ab.

Kreis Lauterbach.

MSN. Qaii ter bacb. 21. Dez. 3n dem Kreis- ort Hörgena u ist das ganze Anwesen de« ©chashändler« Karl Lang bi« aus die Grund­mauern n i e h e r g e b r a n n t. Den Feuerwehren gÄang es noch im letzten Moment, du« lebende In­ventar und einen Dell des Mobiliars au retten Die Ursache de« Brande« ist wahrscheinlich auf Kurzschluß zurückzusühren. DaS niedergebrannte Anwesen soll nur gering versichert gewesen sein

©../t-lfport

Mitdign

Eröffnung der neuen Berliner Tennishalle

raschung, als e« Fi v. Reznicek mit 6:4,

rl. Krahwinkel gelang, Frau

Wördehoss

der

Mädchen erwiderte freundlich:

mit

meine kleine

Für eine Person.

rief das Mädchen noch einmal

Frau noch nicht hier?"

Falte stand ihm In der Stirn.

heran. Ist Eine Das

Die

Ich werde eS versuchen", sagte Norma.

Und dabei lächelte sie spottend.

Da« letzte Wort wird am Ende doch Direktor haben."

Aber er war - wie sollte er nichtI hem Stück einverstanden. Vorerst I

v. Reznicek mit 6:4, 6:2 zu schlagen. DaS letzte Spiel lieferten sich v. Kehrling-Morpurgo und Hartz-Schwenker, das mit einem 6:2, 6:1-Erfolg der ungarisch-italienischen Kombination endete. (3m Bild: die neue TenniShalle; links Frau von Reznicek, rechts Prenn.)

heucheln können. Sie muß ihre Rolle beherrschen so wie sie ist. Sie wird vernünftig sein. Ich werde noch einmal in Ruhe mit ihr sprechen."

Das Stubenmädchen trat auS einer Tür und hals ihm aus dem Mantel.

Er trat in daS mit kultivierter Eleganz ein­gerichtete Wohnzimmer, dessen breite Schiebetür zum Speisezimmer offen stand. Der Tisch war dort gedeckt.

Schossen zu beeinflussen als sie ahnte, wie dieoinal daS Stück auSsah. Aber in ihm war seltsames Erwachen Stärke und Trotz.

DaS Stück wird, wie ich es mache, Normal Jetzt will ich wieder - ich selbst sein! - Du hast nur zu spielen. Dir die Rolle mir der Geist! Ich ändere nichts."

So blieb cd.

®« folgten häßliche Szenen aber Wördehoff liest sich nicht beirren.

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Der Oti Leder die Lagi ivird berichtet: förberung ist ir zurückgegangen. noch 122000 T 3anuar. Noch 2ibsah. Sollte nnd damit aul DeichSbahn nie Jo würde harnt, -bcrgbaus tefie, blkt einschl. ; ÖS- n Verden dur ßlnen Ankoste Ä ln

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Fustball der Gießener Mannschaften.

Die Liga dev VfB konnte Ihren Gästen, der Liga von Sport Staffel, ein Unentschieden 1:1 abringen; die Kasseler, denen man ursprünglich allgemein einen sicheren Sieg prophezeite, enttäuschten und erwiesen sich In diesem Kampfe nicht als die über­legenen. Die VfB.-Elf befriedigte in ihren Leistun­gen allerdings auch nicht Die Ligareserve des VfB. gewann gegen Daubringen 3:1

Hubball in Hessen-Hannover.

Ein lag der Uederraschungen.

DerGoldene Sonntag" brachte auf den Fuß­ballfeldern Hessen - Hannovers einige Lieber- raschungen, die für die weitere Gestaltung der Tabelle nicht ohne Bedeutung sein dürften. So liest sich der Tabellenführer der Güdaruppe, Kurtzessen Marburg vom Splelveretn Kassel mit nicht weniger als 8:5 Toren schlagen. Die Mar­burger bleiben zwar vorerst weiter an der Spitze, doch beträgt der Abstand zu Borussia Fulda nur noch einen Verlustpunkt. Sport Kassel mustte in Gießen einen wertvollen Punkt lassen. Der VfB. Gießen konnte ein 1: 1-Ergebnis heraus­holen.

In der N o r d g r u p p e wurde der FE. Groß- Almerode wider alles Erwarten zuhause von der Spiel-Vereinigung Göttingen 3:0 geschlagen. Das war die erste Niederlage, die die Grost-Almeroder in dieser Serie auf eigenem Platze hinnehmen mußten. Sie fallen dadurch auf den vierten Ta­bellenplatz zurück, so daß Göttingen 05 und Kur-

-Spielt in Teufel« Namen, wie Wördehosf eS vorgeschrieben hat", erklärte er.Dr. Römer wird schon sehen, wie eS wird."

Er liest sich nicht gern aus seiner Ruhe stören, der gute Holtmann, der zwei und einen halben Zentner Lebendgewicht durchs Leben schleppen mußte Der Name Wördehofi hatte ihm bereit« eine hübsche Summe Geld eingebracht. Was gab« da also zu mäkeln! Die letzte Sommer- lalson mit dein Opern- un> Operettenbelrieb war eine halbe Pleite gewesen. Ein Glück, haft Wördehoss wieder was fertig hatte, mit dem man die Wintersaison. die ja schon säst Früh- "Ng geworden war, abschließen konnte. DaS Stuck konnte bl« In den Sommer hinein gespielt werden Da brauchte man keine Sorgen zu haben.

Nein - fo leicht liest sich Hollmann nicht au« 'einer Ruhe stören Da mußte es schon ziemlich dick' werden und wirklich das Geschäft bedroht sein Solange er den Wördehoss fest hatte und die Norma nee, solange konnte e« seiner Be­rechnung nach eben nicht schlimm werden.

DaS war seine Qllelnung! -

Hubert Wördehoff erhob sich vom Stehle. Vorn Dom her tönten die dun ps ha lenden Schläge der Uhr E« war bereit« zwei, also höchste Zeit für ihn, nach Hause zu kommen.

Er schritt die stillen Wege de« Tiergartens hubln dem Rolandbrunnen zu, und bog In die Lennöslraße ein. Eine Viertelstunde später er­reichte er seine Wohnung Int Karlsgarlen. der reservierten Seitenstraße der lärmvollen Pots­damer Straße, wo er in einem her wenigen otllcn- arltgcn Häuser mit den vollen Gärten davor da« erste Stockwerk bewohnte. Schon hatten die Baume unh Sträucher, wie Im Tiergarten, frisches ®rün angesetzt unter der wannen Aprilsonne E« war ein früher Frühling in diesem Jahr.

Or stieg die breite Treppe nach oben. Schloß die Tür auf und dachte habet.

Unh wenn Norma auch nichts von dem hat was man Seele zu nennen pflegt, so Ist sie doch eine fo groß« Künstlerin, daß sie 6oele wird

Am Samstagabend wurde hte neue Berliner TenniShalle mit ein paar Interessanten Begeg­nungen eröffnet. Der Ungar v. Kehrllng fer­tigte den Hamburger Frenz mit 6:3, 6:3, 6:0 ab, Im nachfolgenden Doppelspiel siegten Prenn/Dr. Kleinschroth über die Oesterreicher Arten« Ma- teika 8:6, 6:1. DaS Damenspiel brachte eine Ueber-

hessen Kassel nunmehr mit zwei Derlustpunkte« hinter dem BezlrkSmeister 03 Kassel rangieren. Dieser fertigte Einbeck 05 mit 8:0 Toren ab.

Schluß in der Gruppe Main.

Mit dem Treffen zwischen dem Tabellenzwelten Rot-Weiß Frankfurt und der Union Rlederrad wurden die Verbandsspiele der Gruppe Main endgültig abgeschlossen. Das Spiel hatte immer­hin noch einige Bedeutung, denn es entschied über die Besetzung des dritten Platzes. Del einem Sieg von Rot-Weiß wären die Offenbacher Kicker« Dritter gewesen, bei einem Unentschieden wäre noch zu einem Entscheidungsspiel zwisck>en Kickers und Union gekommen. Da« ist nun nicht mehr nötig, denn Union hat sich durch einen über­raschend hohen 5:1 (0:1) Sieg über die Kreß- Mannschaft den dritten Platz und damit die Teil­nahme an der Trostrunde gesichert.

lOOl Runden" in Ädnster.

Qln den 1001-Runden-MannschaftSrennen" In ber Halle Münsterland am 28. Dezember werden "ch folgende neun Paare beteiligen: Tonani Knappe, Preuß Resiger, Rl ger-Kroschcl, Ki­lian Pützseld, Thollcmbeek- Rutt, Göbel-- mella, Haegelstein-Dcltcge, Meyer- Ioksch unh Bremer Edeler. - Gin weiteres Ereignis in der Halle Münsterland steigt am 5. Januar G« bandelt sich um ein Mannschaftsrennen, betitelt (Sine SechStagenacht", die von 9 Uhr abend« biß 3 Uhr nachts dauert.

Probe Vergnügen Schneiderin oder Tee, Bostonklub Juwelier oder Probe, Film, Ball unh nach dem Theater wieder irgend waSl

©o, so es ist gut, Mary, ilebrigenß was spielt meine Frau denn heute Im Theater?*

Da« Mädchen lächelte.

Ich glaube WeoekindSErdgeist"**

»Rh richtig. 3a na. dann esse ich also wieder mal allein Sagen Sie dein Servier- mäheben Bescheid."

ffir ging ins Speisezimmer, nahm an dem Tisch Platz und wartete, bi«, aufgetragen wurde.

Nachkommen? Zum Avus-Restaurant? Auf der neuen Automobtirennbahn?

Er bedankte sich dafür.

Da« also war die Wirkung seiner Vorsteslungen aus her Probe heute. AlS ob er überhaupt nicht« gesagt hätte! O er kannte Normal Unangenehme« Ignorierte sie mit bewunderungs­würdiger Gleichgültigkeit. Statt sich mit ihm auszusprechen, unterhielt sie sich auf der Renn­bahn.

21h |a da« hieß: Künstlerin sein!

Schauspielerin!

Und abend« spielte man einfachErdgeist!* Er stierte vor sich hin.

..Spiel - Spiel - alle« Spiel! Und wo sie einmal mehr geben soll al« nut Spiel, Technik. Routine, ihre eigene Sinnlichkett, wo sie einmal einen Menschen geben soll, da lacht sie weil »keine Rolle" ist. Ah - ich werde sie zwingen!"

(Fortsetzung folgt.)

Äach dem £ baß Heutig em teert ta 7593, Somme, Sommerweizen gersie 475, 6o menge auM kartosseln M rüten 14919, Luzerne 2071, Me'cn 23117.

Die Srgebni! bcn zwar gegen (um 5,8 Prozc und Hafer ( treffen aber zur als auch die <3 sechs Jahre. 3r kn in 1924H MDrotge um 2,6 Prozent, Zuckerrübe, Ütuum 12 Pri Luzerne um

gnädige Frau hat angerufen, sie könnte zum Essen nicht koinmen. ©le speist mit einigen Kollegen im Avus-Restaurant und bleibt dort, biß die ersten Autorennen beginnen. Wenn der gnädige Herr Lust hätten die gnädige Fran erwartet ihn dort. Um sechs Uhr hat sie noch Anprobe im Atelier von Dönhof, und fährt dann von dort aus gleich ins Theater."

Wördehoff hörte schweigend zu.

Also fast wie immer.