Preissenkungskonferenz im hessischen Wirischastsministerium.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Vielen, btn 22. November 1SW.
Totensonntag.
Aus oM<n flticbböfen flnbtt man ttartlf«ixbt bildlich« SarfteUungen der Trauer um Me Toten und die Erinnerung an die Loten. Eine Marmorgruppe aus dem Campo Santo zu Mailand zeigt zwei Kinder, die am Grabe ihres Katers knien. das größere Kind saitet dem kleineren zum Gebet dte Händchen Daneben ein Grabmal, auf dem alle Eltern ihre Tochter segnen, die ihr Kind aus dem Arm« tragt. Einig« Gräberreihen weiter streuen Trauernde. Ch< in Lebeixsgröve liengliede Blumen atil das O'rab Aus deut Münchener Südsriedhos nimmt eine Mutter Abschied von ihren Kindern, sie kühl daS größere Kind, das kleinere klannnert sich weinend an ihr Kleid.
Das sind Bilder, wie sie am Totensonntage vor dem geistigen Auge derer stehen, die ihrer Dahingeschiedenen in Liebe und Treue gedenken. Wie Gestalten, dte am fernen Horizont da- hingieiten, so schreiten heute -unsere Toten an rüber Di, denken an Baker und Mutter. Sie hatten in der Frühzeit unseres Ledens über uns gewacht, uns Freude bereitet, manches Hindernis uns aus dem Wege geräumt, in Oltbt über mv gewaltet, uix» zum Guten ainTehalten Was wir sind, verdanken mir zumeist ihnen, wir wollen so denken, so handeln, das, wir, wenn wir ihnen in einer besseren Welt begegnen, das Anlliv nicht zur Seite wenden müssen. Biele denken deute an die entschlafenen Geschwister, mit denen sie Elternhaus und Heimat gemeinsatn hatten. Da- Auseinanderaehen von Ehegatten wird ganz verschieden empfunden. Ost ist es so, daß nicht der Tod, sondern das Leben Ehegatten auSeinandersührt. Jesu» hat gesagt: ..WaS nun Gott zusammengesügt hat. das soll der Mensch nicht scheiden." Dieses Wort ist eine» jener Goiiesworte, die einmal ein srommer Mann als „schlafende Gotteswvrte" bezeichnet hat. weil di« Menschen sie vergessen baben. Man sieht in vielen Süllen die Ehe nicht mehr als eine von Gott gestlstete Berdindung, als eine voit ihnt gestellte Ausgabe an, sondern als einen Vertrag, den man löst, wenn man aus ihm nichts mehr gewinnen kamt. Hier bringt der Tod keine Trennung mehr. Wo jedoch eine Ehe eine wirkliche und seelische Gemeinschask war. da empsindet der ileberlcbenbe ihre Losung durch den Tod als ein schweres Schicksal, er fühlt den ganzen Druck der Berelnsamung. Am tiefsten In das Seelenleben greist der Tod von Kindern ein. So innig waren si« in Liebe den Eltern zugetan, so fröh- ltch spielten sie ztt den Füßen des Baiers und der Mutter, so schöne Hoffnungen ertoerften sie, da kam eine verhüngnisvolle Krankheit, und das junge Leben flob dahin. Der Schuterz um den Berlust von Kindern koimnt nie zur Buhe.
Zum erstenmal ist der Totensonntag Im Jahre 1815 geseiert worden, und zwar als Tag deS Ge- düchtntsses der Gesallenen So tragen auch wir heute Leid um die ungezählten Scharen, die int Heiden Kampse für Baier land und Bolkstutn gefallen sind.
ES ist unmöglich, sich mit dem 61 erben lieber Menschen und mit deut eigenen Sterilen abzufinden, wenn der Mensch seine Weltauschauuitg nur aus daS Diesseits ausbaut. Im besten Falle läuft sich hier der Schmerz durch die Länge der Zeit müde, wie schließlich auch ein Aad In einer Maschine sich stumps läuft. Trost, Erhebung, Antrieb zu neuem Wirken gibt nur der Glaube an ein Weiterleben der Seele in der Ewigkeit. Woraus gründet sich dieser ©lanbe? Der Im Frühsommer dieses IahreS Hingeschiedene große Theologe Adols von H a r tt a rf gründete seinen Swigkellsglauben aus die Liede GotteS. Er schrieb einmal an einen Freund, das) er an die ewige Liebe glaube, »weil die Welt der sühlenden, erkennenden, über die Zeit htnauSstrebenden Seelen eine sinnlose Schöpfung wäre, wenn ste Meitfch für Menfch abrisse, wie gesprungene Saiten, und weil in der Liebe selbst etwa» UeberzeitlicheS liegt". Die ewige Liebe ist In IesuS in die Sinnenwelt hinelngetreteu. Heiter daS Leben im Jenseits selbst, seine Art. seine Ausgestaltung hat IesuS verhältnismäßig selten gesprochen, aber er hat die Wirklichkeit dieses Geben« mit aller Klarheit bejaht am einfachsten und vielleicht auch am tiefsten In Dem Worte; „3d) bin vorn Bater auügegaugen und gekommen in die Welt, wiederum verlasse ich Die 'jMt und gehe zum Bater." Daß Jesu» heute und allezeit in der Welt lebendige Wirklichkeit ist, gibt seinen Aussagen die Bestätigung. Wiederum ist eS H a r n a cf, der gesagt hat: „Daß es eine Geschichte gibt, deren Führer lauter Menschen waren, die irgendwie in und mit Gott in einer überirdischen Welt lebten, zeigt mir, daß die Geschichte der Menschheit schon eine Vorgeschichte sür eine neue Wirklichkeit ist" H. D.
(Steifende Gtudentenzahl in ließen.
Bon der Pressestelle der Universität Gießen wird mllgctcllt:
Ql ad) vorläusiger Feststellung beträgt dieZahl der ©tuhterenben Im laufenden Semester 1905, ohne Gasthörer, eine Zahl, die bis seht in einem Wintersemester noch nicht erreicht worden ist. Int Wintersemester 1929/30 waren 1756 immatrikuliert, im Gommersemester 1930: 1941.
Herbstliches Hochwasser.
Das Hochwasser der heimischen Flußläuse hat eine weitere Steigerung erfahren. Gestern nachmittag bildeten die Wassermassen am Zusammenfluß der Wieseck und der L a h n unterhalb de» Güterbahnhofes einen großen Teich, au» dem nur Telegraplx'nmasten und Büsche her- ausragten. Die Dlelchwielen am rechten Lahnnser, sowie Die Heuchelheimer Wiesen inaren zu diesem Zeitpunkt von den Hochwassermassen itoch nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Qlachdem nun aber in der vergangenen Qlacht weitere Begensälle niedergingen und die Wafsermengen aus dem Oberlaus der Lahn den Fluß weiter anschwellen ließen, trat daS Wasser beute morgen doch erheblich über d t e User. Die fiel neu Inseln unter der Gabnbrüife verschwanden völlig in der lehmgelben Mut, die
Bon der hessischen amtlichen Pressestelle wird mitgetellt:
Aus Entladung des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft versammelten sich am Donnerstag die Kreisdirektoren. sowie die Ober- b ü i -i t v ", « । st « v und B ü r g 11 m > größeren Städte zur Ikratung über die Qllögltch- fclteix der Preissenkung
Minister Kor eil betonte in seiner Eröss- nunasansprache. daß ein Lohnabbau ohne durch- greisende Preissenkung nicht erträglich sei es gelte, ntindesietrs für die unteren iMib mittleren Lohn- und Gehalisstusen den gegenwärtigen Aeallohn festzuhalten Leider mache fich in ge- wiflen Kreisen gegenüber der ernsten Frage der Preissenkung eine Stimmung der Ironisierung und Bagatellisierung breit, die neben blutigster Unkenntnis der Dinge jeden Weitblick vermissen lasse.
6» sei nicht die Absicht der Regierung, die bereite im (Sang befindliche Aktion der üreife und Städte ju stören oder etwa eine gleichartige
Aktion nebenher laufen ju lassen.
Die Regierung wolle die im Dang besindischen Bemühungen in weitgehendent Maße untersttitzen durch Sammlung und Austausch der gemachten Erfahrungen. Durch Proklamationen und Deklamationen sei nichts zu erreichen. Weiter komme man nur durch die Ausübung eines stetigen Drucks auf die öffentliche Meinung mit Hilf« der Preße.
Wie in den vorauSgegangeuen Jahren, ist auch jetzt wieder auf Beranlossung und mit finanzieller Unterstützuixg des Hessischen 'Ministerium» für Kultus und Blldungswefen eine „He s f i s che K il n st l e rh i l s e" elmzerichtet worden, die der mit der wirtschaftlichen Qlot schwer ringenden! hessifchen Künftlerschaft «inen befcbelbenen Ertrag für ihr künstlerlfche» Schaffen fiebern Will. Für die Provinz Oberhessen liegt die Ausführung dem Ober hessisch en Kunstver- c t ix In Gießen ob, welcher zu diesem Zwecke wieder eine
Weihnacht» Au»slellung veranstaltet, an Der alS Aussteller nur hessische, insbesondere oberhess ts che Künstler zuae- lassen sind. Die Ausstellung findet vom 30. Qio- vcinber dis 21.'Dezember im Turmhaus am B r a n d p 1 a tz bet freiem Eintritt statt und * bringt Oelgeinälde, Aquarelle, Handzeich- nungen, grnphlfche Qlrbeiten und kunstgenx'rvliche Gegenstände zur Schau. 'Bon der Beranstaltnng einer Ausspielung ist In diesem Jahr« Abstand genommen. Möge dl« Qlussiellung daS wohlwollende Interesse des Publikum- finden und dazu beitragen, recht vielen eine Weihnachissreude zu bereiten, den schassenden Künstlern und den Erwerbern ihrer Tverie! Möge aber auch
Der oberhcsstsch« Kuustverein dadurch nruc Förderung erfahren, die unbedingt nötig ist, wenn er seine In dieser schweren Feit besonder» dring- lldK Ausgabe, die Liebe zur Kunst zu pflegen und den Künstlern bei ihrem Fortkommen behilflich zu sein, weiterhin erfüllen soll.
Der Bereln bietet sür den geringen Iahresbei- trag von 5 Mark seinen Mitgliedern nebst Fa-
Blelchwlesen wurden überschwemmt, noch viel mehr aber die Schrebergärten am Zusammensluft der Wieseck und der Lahn. Die Gartenhäuschen, die dort stehen, ragen nur noch zur Hälfte aus dem Wasser, Büsche und Bäume muten grotesk an inmitten des feuchten Elements. Die Lahn trat aber auch über daS »'echte Ufer und Überschwemmte n uix aro ße Tel le der Heuchelheimer Wiesen.
Die Wieseck hat im Stadtgebiet ebensalls da» Flußbett verlassen. Die Gärleix, die sich z. D. auf dem rechten Ufer zwischen der Bleich- und der Alieenstraße besinden, sind sämtlich unter Wasser. Zweiselios sind auch sehr viele Keller in Mitleideixschast gezogen, denn der Wasser- stand der Lahn beträgt sicher 1,50 Meter über dem normalen Stand, während die Wieseck bestimmt noch höheres Wasser sührt.
Durch den anhaltenden Aegen ist auch die Aldder teilweise Über Ihre User getreten xxnd hat das gaixze Wielental bei Stock- Helm in einen See verwandelt. Wildenten, QHöiwix und Fischreiher kann man in großer Zahl beobachten
(LfeubaumeS Ende.
Der starke Sturm, der In der Nacht zum Freitag über unsere Stadt dahinbrausto, hat dem alten (£ f e u b a u m Im Vorgarten des Amtsgerichts das vorauszusehende Ende bereitet. Vor Jahren rettete man Ihn vor der Vzt, die ihn fällen wollte. Aber schon war er In seiner Wurzel getrosten, und wie um einen Schwerkranken sorgten sich um ihn seine Freunde. Mit der Linde, die einst in seiner Um. klammerung erstarb, fiel der Alte nun dem Wüten der Elemente znm Opfer. 'Noch lebt eine nachbarliche Linde. Bevor Art und Säge ihr Werk verrichteten, warf er sich ihr im Falle in die schutzbereiten Beste.
Vornotizen.
— Tageskalen derfürSam »lag. Minna Körner» Schule für höhere» Klavierspiel: Konzert jui Gunsten de» neuen Studentenhause» 17 Uhr, Im Saale de» neuen Studentenhause», Leihgestern^ Weg 1(1. — Christliche Versammlung. Vortrag „Warum so unglürflld)?", 20.15 Uhr, Im Lass Leib. — Bildnngsvervand der deutschen Buchdrucker: Bor- trag „Die Kleinschreibung al» Zeitproblem", 20 Uhr, Im neuen Gebäude deo Gewerbeverein». — Verein ehemaliger 116er: Generalversammlung, 20.15 Uhr, im „Postkeller". — Gießener Buder Gesellschaft: Ge- ncrali>er|amlung, 21 Uyr, Im Bootshaus. — Turnverein von 1R46: Monatvversammiung, 20.30 Uhr,
Es setzt« banix eine leibhaft« Aussprach« «in. bei der 'Bericht über das bisher Erreicht« erstattet xmd Anregungen für ein i'erschärfres Emgreifen gegeben wurden. Der Blinister bat. von Drohungen abzus« h « n unb vor allen Dingen nicht die Meinung anskommeix zu lassen, daß man kelix Verständnis für die Lage des Handels und des Handwerks habe. Er erwarte. daß angesichts der geplantexx weitgehend e ix Reduzierung der B«amte nge hä lter die Geschäftswelt «in E n t g e g e ix k o in m « n in der Preissenkung zeigen werd«.
Der Minister stellte In Au»sicht. daß er Im Julie absichtlicher Verhinderung van D(el»,<nfung<n bei der Keich»regi«rung Abhilfe beantragen werde.
Gegenül>er einer Anregung, auch «Inen Angriff auf dte Zinssv a n n e vorzunehmen, erwiderte der Minister, daß er das vor mehreren QHonatvn getan habe. wobei er bei den Sparkassen Ent- gegenkommen gefunden habe. Durch dte Erelg- nlsfe des 14. SvPtemder sei letder die hossnungs- volle Entwicklung des Kapit<>lmarktS zerstört worden. Zum Schluß tvtlte der Minister mit, daß Im Ministerium ein S a ch b e arbeite« beauftragt sei, die Preisentwicklung zu beobachten ; an ihn seien Fortschritte In der Preissenkung lausend mitzuteilen, um sie der Oessent- lichkeit weiterzuleiten.
milien-Angehörigen freien Eintritt nicht nur zu seinen eigenen Ausstellungen, sondern aus Grund gegenseitigen liebevclnfonuneit# bei Ausweis durch die Mitgliedskarte b^s lausenden IahrxS auch zu denjenigen ber Kunstt>ereine Darmstadt. Kassel, Mannheim, Heideil>erg, Baden-Baden, Bruchsal, Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Spelxer. sowie sämtlicher rechtsrheinischer baherischer Kunstt^ex- elne. Die Mitglieder nehmen serner mit der Olum- mer ihrer Mitgliedskarte an der alljährlich fiattsindenden Beriosung teil, deren Gewinne in Anrechtscheinen und während de» Jahres in den Ausstellungen angekauften Kunstwerken beleben Da die Mitgliederzahl sich durch Q^g- ittge und Todesfälle ständig l>ermlnbert sie ft setzt aller Bemühungen ungeachtet unter dl« Zahl 400 gesunken , so ist die Effisteuz des Vereins gefährdet und die Erfüllung seiner Aufgabe nur gesichert, wenn jener durch IWltrltt neuer- Mitglieder sortlausende Ergänzung «rsährt. Die deutschen Kunstvereiue sind jetzt zu einem 'Perba nb zusammengeschlossen, N^elcher unter dem Präsidium seine» derzeitigen Borsitzenden, Oberbürgermeister Luppe, Olürnbcrg, anfangs Okiol>er diese» Jahre» eine Tagung In Sicher x>eranftal- tete; in dieser wurde die Kunst und Künstler betäubet» schwer tressende Bot der Zeit «inaebend erörtert, babel aber auch die hieran» folmmta
Notwendigkeit
de» Iortbestehen» der ftunfloerrln«
allseitig betont. Helse de-halb jedermann nach Möglichkeit mit, unseren O be r h e s s l s ch e n Kunstverein in Gießen am Leben zu erhalten und die Kunst vor dem Untergang zu bewahren.
„Zum Andre»". — Lichtspielhaus, Bahnhosstraße: „Donja Juana". — Vstoria-Lichtsplele: „Die weiße Spinne" unb „Frauen am Abgrund".
— T a g e » f a I e n b e r für Sonntag. Stadt- theater: „Der Brüikengelft , 11.45 bi» 12.45 Uhr: „Kabale und Liebe" 18 bis 20.30 Uhr — Feierstunde am Totensonntag In der Stadtkirche 20 Uhr. — Vlcldiobunb der Kriegobeschädigten, Kriegsteilnehmer unb M'rlegerhlnlerbllebencn: Oiedenkfeier, 15 Uhr, auf bem llhrenfrledhos. — Ohristtiche Versammlung: Vortrag „Am herrlichen Ziel", 20.15 Uhr. — Licht- sviethanv, Bahnhofstraße: „Donia Juana". Asto- ria-Lichtspieie: „Die weiße Spinne" unb „Frauen am Äbgrunb".
’.'i ii» b«in 6 täbtt h en lf i b u > <■ a u wird im i gtsch,leben Am morgigen onntag um 18 Uhi wird Im Böhmen ber sonntäglichen Fremdenvorstet- lungen Schillers bürgerliches Trauerspiel „Kabale unb Liebe" gegeben. 21m Dienstag geht in völlig neuer Inszenierung unter ber Spielleitung Peter Fassotto da» Schauspiel „Bose Bernd" von Oferhart Hauptmann über die Bühne. 'Mittwoch 'Wieder« buluna von Schiller» Trauerspiel „Kabale unb tilebe* Im Mittwochabonnement.
Der Goethe-Bund hat, wie man uns schreibt, zu feinem ersten Dichlerabend dieser Wintersaison den bekannten Dichter Joses Ponten zxr einer Dorlesung au» eigenen Werken am kommenden Montag eingelaven. Seine ansprechende Dlchterpersönlichkeit unb seine gute Bortragsgabe dürste seiner Iwrlesung eine starke unb nachhaltige Wirkung verleihen. (Siehe heutige Anzeige.)
b e n H ii i' । । a
DelterSweg, läuft am morgigen Sonntaavormittag wieder ein Kultursllm, der die Schweiz und bbe Schönheiten ihrer Berge vor Augen silhrt. Der Film würbe von ' b<ihxg<nhui nog• lfang einem Kenner des Lande», axisgenommen und vermittelt einen guten Elnbrxnk von ber grau« blofen Bergweit
DI e HauSsrauen-Beratuxxg läbt Bä ter und Mütter zu einer Ausstellung von selbst- aearbeltelen Weihnacht»aescherxken aller Art au» Holz. Papier, Lappen, Wolle. Seid«, Fell unb anderen Materialien ein. Für alle, die die gezeigten Sachen nacharbeiten wollen, sinb kostenlose, regel»
1!■ ihna b --H von den Damen der Haussrauen-Beratungeingerichtet. Man beachte die heutig« Anzeige.
Deutsch nationale BolkSpartet. Am nächsieix Mittwoch, 28. Aotrember. 20,15 Uhr.
spricht im E^xse Leib In ei,xer von N*r Deutsch» Ikrfammlung k>r Aeichstagsal^xeordnete Dr 0^^ Schiele (Siehe heutige Anzeige!)
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• • M o rg e n v e ra n st a l t u n g de» Stadttheater» Man schreibt uns Am morgl»ien Sonntag findet eine letztmalige Wiederholung der Blorgenseier statt Zur Ausfüdrxuxg gelangt ein Werk d«S mit dem Dichterpreis« ausgezeichixeten Dichters Julius Maria B e (f e r : .Der Brücken- geist" unter der Spl<»tleitx>ng voxx Ixttendant Dr. Präs ch Mitgliedern bet Goethebundes. die an» vergangenen Sonntag die Morgenfeier nicht l» sucht halben, steht die mit dem O^oethebx»nd ge- trossene Ermäßigung zu Um axicb den ausxx'ar» tlgen Besuchern die Blöglich^it der Teilnadn»» an dieser Blorgenseier zu bieten, Ix'glnnt die Veranstaltung erst um 11 45 Ilhr Dauer eine Stunde.
• • D l e M u f e e n u n d der H e i b c n t n r in ind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Preisen geöfsnet.
• • T o t e n -> G e d e n k s e i e r SVr Xeichsbrnxd dev Kriegsbeschädigten. Krieg»tsilnedmer uxxb Kriegerbinterbliebenen. Ortsgruppe Gießeix. veranstaltet am Totensonntag auf dem Ehrensriedhos eine OX'benrfeler. Die OX-denkxvde hält Lehre« W e i tz (Billot). Zäheres ixx der Eitrigen Anzeig«.
• • E i n A ch t z i g I ä h r I g e r Am 24 Uovbr. xwllendet Herr Heinrich P r i n z von hier, zur xklt in Köln, Oberländer-User 116. in geisttgeo und kör zierlicher Frische sein 80 Veben»|abr
• • D i e B a u k u n st - A u S st e 11 u n g Im Einhorn". die die vielfältigen Arbeiten de>c bekannten Hamburger Architekten Fritz H6ger zeigt, hatte bisher einen erfreulich starken besuch auszuweifen Etwa 100 Personen besichtigten die Ausstellung täglich, ble bisherige Ik- sucherzahl betrug insgesamt über 800. Weich« Bedeutung man der Ausstellung beimißt, dürst« dexrauS ersichtlich sein. baÜ auch viele auswärtige Personen aus der näheren und weiteren Umgebung nicht tkrläumteix. die sehenswert« Srxmmlung in Augenschein zu rrehmen Die Aus- steilung sei weiterhin der allgemeinen Ansmerk!- samkeit empsohlen BähereS Im heutigen Anzeigenteil.
•• B»Nutzung non Eil- unb Schnell- z ü gexx nx 11 Bk o n a t s ka r teix 2 Klasse s ür P e r s o ne n z Ü g«. Mit sosortigerGültigkeit wirb von ber Aeichsbahn zugelassen, mxß mit Monatskarten 2 Klasse sür Perfonenzüae Eilzüge ohn« Zuschlag, Schnellzüge gelten Zntzlnng des ladt- mäßigen Eilzugzuschia^zes in ber 3. Klasse benutzt ixH-rben dürfen. Bei Karten aus Onlfe-rmtngen von 1 bis 35 Kilometer ist hierbei in ber 3 Klaff» Schnellzug eine Eilzugzuschlagskarte 3 Kiats« Zone I zuzulösen Schülermonakskarten und > etl- monatflfartcn kommen blerl*el nicht in Betracht.
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^citervorautzsage.
Unsere Wetterlage steht weiter unter dem Einslnß der dauernd vorüberzieheuden Störung gen. Ein Tlefdrrnkshstem lagerte Henle morgen über den britischen Inseln und der Aordsee, an dessen Südseite noch feuchtwarme Ozeanlust nach dem Festlande hiirslleßt. Somit gestaltet sich da» Wetter weiterhin unbeständig und zum Teil auch regnerisch lieber Irland haben ble Winde mehr nach westen umgedreht, auch sind dort die Temperaturen etwas zrirückgegangen. Es dürste also durch die Zusuhr etwas niblerer Lust sür später leichter Temperaturrückgang zu erwarten lein.
Aussichten für Sonntag: Vielfach bewölkt zeitweise noch Vierten, leichte Vlbfüblunfl.
Vuflleinperaturen am 2t November: mittag« 11,0 Grad Celstuv. abend« 15,(1 Grad, am 22. November: morgens 11,H Grad Maximum IN Grab, 'Minimum 10,n Grad. — Urbtcmperaluren in 10 cm Tiefe am 21. November abend« 7 Grad, am 22 November: morgen« '>,2 Grad Celfiu», — ।■ ■■■ 11»hl mm
Kaffee mit
viel [parramor im Verbrauch und trotzdem beffor!
Erhältlich Ijootfickon uDroger/en VNtri*btUSj\ G/ogouiC0 Chicago |
Hessische Künstlerhilfe.


