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Tagung der Spieler des Heffengaues der ST
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Das 2lbturnen der Freien Turnerschaft Wei- denhausen (Biedenkopf), nahm am Sonntag im Vereinslokal Pitz einen harmonischen Verlauf. Gegen 4 Llhr begannen die turnerischen Vorführungen am Pferd, Darren und am Reck, bei denen eine Musterriege, bestehend aus hiesigen und einigen auswärtigen Turnern sehr beachtenswerte Leistungen zeigten. Drohen 2In- klang fanden die schwierigen und exakten Darbietungen des bekannten Wieseckers. De ttin, der für sein glänzendes Äönnen ungeteilten Beifall erntete.
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erhöhte bis zum Schluß auf 3:0. auch das Ehrentor versagt.
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abzufertigen. Die Jugend Lollars
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Abtumen der Freien Turnerschast.
Die Ausbildungsarbeit in den Spielabteilunyen wurde vertieft durch drei Lehrgänge t m Handball, mit Schiedsrichterprüfung; ein weiterer Lehrgang wird im Rovernber in Lauterbach abgehalten. Ferner fand ein Lehrgang für Faustball zu Gießen statt, und schließlich wurde von der Gauspielwarteversammlung des Mittelrheinkreises zu Aschaffenburg die neue Kreisspielordnung verabschiedet, die nunmehr für jede angeschlossene Spielabteilung verbindlich ist und außerdem den Vertrag der DT. mit der DSD. und dem DFD. nebst Ausführungsbestimmungen enthält.
Für Wahl des Gauspielwartes beschließt die Spielerschaft des Gaues einstimmig, dem ordentlichen Gauturntag im Frühjahr 1931 die Wiederwahl ihres seitherigen verdienstvollen Führers. Gauspielwart Fritz Seibert (Wetzlar) in Vorschlag zu bringen. Bei der Reubildung des Unterausschusses, der nach den Beschlüssen des vorjährigen Gauturntages außer dem Gauspielwart vier Mitglieder erhalten soll, werden die seitherigen Mitarbeiter W. Loh (Tv. 1846 Gießen), Hch. Weisel ($.- u. Spv. Butzbach), P. Ritsert (Mtv. Gießen) wieder-, und W. Mohr (Tv. 1846 Gießen), neu gewählt.
Als Orte für die Austragung der Gaumeisterschaften in den Sommerspielen 1931 werden Gießen (Tv. 1846) und Friedberg (Turngemeinde) bestimmt. Den Werbespieltag, an dem die Sommerspiele abgeschlossen und die Winterspiele eingeleitet werden, übernimmt für nächstes Jahr der T.- u. Spv. Butzbach. Die wirtschaftliche Rot der Feit grub ihre Spuren u. a. in der Feststellung. daß der beliebte Spielnachmittag bei dem allgemeinen Gauturnfest künftig schon am Sonntag statt seither am Montag stattfinden müsse, soweit es nach den jeweiligen Plahverhältnissen und dem turnerischen Inhalt der Festfolge sich irgend ermöglichen läßt, und schließlich in der Annahme eines Dringlichkeitsantrags des T.- u. Spv. Butzbach, daß e i n Schiedsrichter auch zwei Wettspiele, ohne Rücksicht auf die Spielklasse, bei voller Würdigung der Mehrbelastung übernehmen muß.
stimmungen heranzutreten."
Der Verwaltungsausschuh sieht hiernach einmütig keinerlei Hindernis zur Fortsetzung der Gemeinschaftsarbeit auf Grund des bestehenden Vertrages.
Arbeiter Turn- und Sportbund.
Lollar I — wieseck I 2:1.
In Lollar standen die Wieseckcr am Sonntag der dortigen ersten Mannschaft gegenüber. Don Anstoß ab entwickelte sich ein flotter Kampf, der an den Unparteiischen große Anforderungen stellte. Lollar kam nach wenigen Minuten zur Führung und hielt den Vorsprung bis zur Halbzeit. Rach der Pause erzielte Wieseck durch prachtvollen Schuh das Ausgleichstor. Der Plahbesiyer gelangte noch zu einem zweiten Erfolg und damit zu Schlußergebnis und Sieg. Das Spiel wurde sehr hart durchgeführt.
Rodheim I — Kinzenbach I 1:1.
Auf dem Platz in Rodheim lieferten sich beide Gegner ein flottes, scharfes Spiel. Durch Elfmeter gingen die Gäste in Front, der Ausgleich
Der Reuling Marburg zeigte in diesem Treffen recht hoffnungsvolle Form. Wohl lieferten die Gäste ein ansprechendes Spiel, doch lag Marburg bei der Pause bereits mit 2:0 in Führung und ~' Londorf blieb
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Oekonomische Verwendung von Glühlampen.
In weiten Kreisen ist die Meinung verbreitet, daß man sparsam handelt, wenn man schwarz gewordene Glühlampen nicht gegen neue Glühlampen auswechselt, sondern sie weiter benutzt, bis sie durchgebrannt sind. Diese Meinung beruht auf einem Irrtum, denn die Weiterverwendung einer merklich geschwärzten Lampe bedeutet nicht Sparsamkeit, sondern Ünwirtschaftlichkeit. Die Schwärzung des Lampenglases ist ein sichtbares Zeichen dafür, daß die Lampe ausgedient hat, obgleich sie noch nicht durchgebrannt ist; die Erscheinung rührt von einer allmählichen Verdampfung des auf etwa 2500 Grad Celsius erhitzten Leuchtdrahtes her. die bei allen Glühlampen als die normale Todesursache zu bezeichnen ist. Die heißen Ddetcllldämpfe treffen auf die weniger heiße Wand des Glaskolbens und bilden dort einen feinen Riederschlag von dunkler Färbung.
Durch die Verdampfung wird der Leuchtdraht dünner; sein elektrischer Widerstand wird dadurch großer, so daß die Stärke des durch den Draht fließenden Stromes geringer wird, und zwar gegen das Lebensende der Lampe hin um etwa 3 bis 5 Prozent.
Diese Verminderung der Stromstärke bedeutet jedoch keine Ersparnis, denn sie ist mit einer bedeutenden Lichtverminderung verbunden. Infolge des geringeren Stromdurchganges erreicht nämlich der Leuchtdraht nicht mehr die frühere Temperatur, die Lichtleistung der Lampe wird also geringer, und außerdem wird noch durch den dunklen Riederschlag an der inneren Kolbenfläche ein Teil des erzeugten Lichtstromes verschluckt, und zwar umsomehr, je stärker dieser Riederschlag ist, d. h. je länger die Lampe in Betrieb gehalten wird. So kommt es, daß jede Glühlampe während ihrer normalen mittleren Lebenszeit von 1000 Stunden etwa 10—15 Prozent, u. 11. sogar bis zu 20 Prozent an Lichtleistung elnbüßt. Betreibt man die Lampe darüber hinaus weiter, so nimmt naturgemäß die Lichtleistung weiter ab, und die Lichtausbeute der Lampe wird so stark vermindert, daß der Betrieb trotz der genannten kleinen Ersparnis an Stromkosten unwirtschaftlich wird.
Es kann deshalb nur dazu geraten werden, Lampen, die merkliche Schwärzung zeigen oder die 1000 Stunden gebrannt haben, gegen neue auszuwechseln, um stets den Deleuchtungswert zu gewährleisten, der bei der Projektierung als wirtschaftlich für die betreffende Anlage zugrunde gelegt wurde. O—.
-o- Die Spielabteilungen der Turnvereine im Gau Hessen hielten am Sonntag zu Gießen ihre ordentliche Jahresversammlung ab. Der Fachleiter. Gauspielwart Fritz Seibert (Wetzlar), eröffnete die Verhandlungen mit einem ausführlichen Arbeitsbericht. Ein erfreulicher Aufschwung im Spielbetrieb des Gaues konnte heraus gestellt werden. Besonders in einer großen Anzahl von Landvereinen wurden die Turnspiele eingeführt. Die Faustballer vom Tv. 1846 Gießen haben durch zahlreiche Freundschafts- und Werbespiele eifrig den Boden bereitet. Ferner bildeten sich neue Mannschaften durch die Eingliederung einer weiteren Altersklasse (32 bis 39 Jahre alt) als lleber- gang von der aktiven Spielerschaft zu der eigentlichen Altersklasse im Sinne der Wettkampfbestimmungen.
An der Faustballrunde beteiligten sich über 60 Mannschaften, bei der Handballrunde stehen 94 Mannschaften (50 Prozent mehr als im Vorjahr) mit rund tausend Turnern sonntäglich im Spielfeld. Beim Schlagballspiel ist ein dauernder Rückgang zu beobachten. Durch das starke Anwachsen des Handballbetriebs mußte die Weisterklasse auf zehn Mannschaften erweitert werden.
Als besonders spielstarke Mannschaften, die aber erfreulicherweise eine ganze Anzahl gleichwertiger Gea?«r im Gau haben, ragen hervor der Tv. 18^o Gießen als Gaumeister im Faustbntl der Turnerinnen, weiter als zweiter j in ter dem derzeitigen Deutschen Meister Licht-Luftbad Frankfurt a. M. bei den Gau- gruprx-'nmeisterschaften in Bad Homburg. Ferner der Rännertumverein Gießen als G a u m e i st e r imFaustball ber Turnerinnen, weiter rb Meister der übergeordneten Gaugruppe. In fcr Handballrunde errang der Tv. Wetzlar 0 i e Meisterwürde des Gaues. Gau- bester der Jugendklasse wurde Turn- und Sportverein Butzbach. Kranz und Urkunde wurde den Siegern unter lebhaftem Beifall vom Gauspielwart überreicht.
Reben den Pflichtspielen pflegen die Abteilungen in wachsendem Umfang die Freundschaftsspiele. eine höchst erfreuliche Entwicklung.
Handball im Lahn - Oünsberg Gau.
To. Dorlar I — To. Ahbach I 9:2 (2:2).
Im Entscheidungsspiel um die Tabellenführung des 1. Bezirks lieferten sich beide Mannschaften auf dem Dorlarer Platz einen schnellen und harten, aber nicht unfairen Kampf, den nach verteiltem Spiel der ersten Hälfte die Plai». mannschaft nach überlegenem Spiel nach bei Pause klar für sich entscheiden konnte. Mit diesem Spiel ist Dorlar Tabellenführer mit 10: 0 Punkten vor Atzbach mit 10:2 und Launsbach mit 10:2 Punkten.
To. Ruttershausen 1 — Tv. Daubringen I 4:1 (2:1).
In diesem Spiel standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Daubringi konnte in der 20. Minute das Führungstor r- zielen, dem jedoch der Plahverein den As- gleich und einen weiteren Treffer entgegevhte. In der 2. Halbzeit konnte Ruttershause' noch zweimal erfolgreich sein.
Arbeitsgemeinschaft nicht gefährdet.
vT. und Dresdner Beschlüsse be» DJB.
Die Arbeitsgemeinschaft .Turnen und Sport" trat am Sonntag in Berlin zu einer Sitzung zusammen, um über die Auswirkung der Spesen- beschlüsfe im Fuhballsport zu beraten. Der DFD- Vorsitzende Linnemann legte den Standpunkt des Deutschen Fuhball-Dundcs flar.
Rach einer eingehenden Besprechung brachten die Vertreter der Deutschen Turnerschast ihre Ausfassung in folgender Weife zum Ausdruck:
»Die Vertreter der DT. im Derwaltungsaus- schuh der Arb. Gern. DT.-DSB.-DFB. haben auf Grund der heutigen Verhandlungen mit Befriedigung davon Kenntnis genommen, daß der DFB. in Wirklichkeit durch die Beschlüsse seines Dresdener Bundestages eine Verschärsung der bisher bestehenden Amateur-Bestimmungen feftge- Icgt hat. Ein Beweis dafür ist einmal die Presse- Veröffentlichung des DFB. vom 19. Oktober, sowie weiterhin die am 19. Oktober gefaßten Beschlüsse des DFB. zur Durchführung der Amateurbestimmungen.
Die Vertreter der DT. halten es aber für Bedenklich, daß durch die Festsetzung von Höchstsätzen für Auslagenerstattungen bei Spielen am Ort und aus Anlaß eines Pflicht-Trainings die Gefahr hervorgerufen worden ist, daß derartige H ö ch st sätze in der Praxis sich als Regel sähe einbürgern, und auch auf die Mannschaften der Turnvereine übergreifen können. Die DT. muß sich Vorbehalten, falls in dieser De-
Gn deutscher Berufsspieler-Verband gegründet.
Die größte Riederlage de»
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Montagabend seinen schwersten Schlag erlebt. 2km Hotel Reichshof in Köln hat man einen c u t - fchen Profesfional-Fußbal l-Verba n d" aus der Taufe gehoben. Man hat sehr gründlich gearbeitet, den netten Verband bereits telegraphisch bei der F3F2I angemeldet, bereits mit den Profiverbänden der anderen Rationen Fühlungnahme gesucht und im übrigen wurde bereits ein Vo.rstand gewählt, dem nachstehende Herren angeboren: Rechtsanwalt Strausberg, Köln (geschästssührender Vorsitzender). Sonje, Köln (1. Vorsitzender), Michels, Wuppertal, Allessor R olden, Köln, Baumeister Dreh fuß. Köln, O f f ermanne. Köln-Kalk, und Rechtsanwalt Dr. H a u b r i ch, Köln.
Bemerkenswert ist, daß alle Verbands- und Vereinsämter in dem neuen Klub .ehrenamtlich" verwaltet werden sollen, wovon lediglich der Geschäftsführer des Verbandes ausgeschlossen ist. Angemeldet haben sich dem neuen Verbände bis jetzt: Fuhballsporwerein Köln (Spieler rechtsrheinischer Vereine), 1. FC. Köln (mit Ferdl Swatosch an der Spitze), 1. FC. Wuppertal, FC. München/Gladbach-Rhehdt (meist frühere Spieler aus M.-Gladbach), .Des Westens Meister" (Schalke 04). Außerdem liegen noch Aufnahmegesuche aus Düsseldorf und Krefeld vor. Die westdeutsche P r o f i l i g a soll in ywei Gruppen von je 10 Vereinen spielen, die Teilnehmer werden in Ausscheidungsspielen ermittelt.
Zweites profispiel im Westen.
-^Den westdeutschen Berufsspielern blieb auch bei ihrem zweiten Auftreten am Sonntag der äußere Erfolg nicht versagt. Die städtische Jahn- sportplahanlage in Gelsenkirchen war mit 15 000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt. Die bekannten Spieler von Schalke 04 und des 1. FC. Wuppertal, erfreuten sich schon vor dem Kampf der ungeteilten Sympathien des Publikums. Im Gegensatz zum ersten Treffen stand das Rückspiel aut hoher sportlicher Stufe, da Wuppertal durch die Mitwirkung des letzthin disqualifizierten Wieners Ferdl Swatosch (Sülz) wesentlich an Kampfkraft gewonnen hatte. Die Schalter gewannen nur knapp 2:1, nachdem zur Pause die Seiten torlos gewechselt waren.
SuSballflub 1926 Sroßen-Buseck.
Eine 4:1-Riederlage mutzte die Ligaelf des FC. 26 Grotzen-Buseck am Sonntag gegen die gleiche Mannschaft des SC. Wehlar-Rieder- girmes, auf fremdem Platz, hinnehmen. Rieder- girmes zeigte sich kampferprobter, konnte sich besser durchsetzen und gewann verdient.
Die Iugendmannschaft verlor gegen Lollar mit dem gleichen Refilltat.
Handball im Tv. Großen-Linden.
Tv. Großen-Linden I — To. Münchholzhausen I 8:5.
Auch das letzte Pflichtspiel in der Vorrunde konnten die Großen-Lindener für sich entscheiden. ,
Die Jugend von Großen-Linden konnte den Jugendlichen von Naunheim eine Niederlage von 7:0 (2:0) beibringen und sich damit für die im Dor- spiel erlittene 6:0-Niederlage revanchieren.
Handball im T. B. Klein-Linden.
Tv. Allendors a. d. Lahn I — To. Klein-Linden I 1:1.
Am Sonntag trafen sich die obigen Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel in Klein- Linden. Trotzdem Allendors nur mit 9 Mann antrat, konnte es nach technischer Ueberlrgenheit das obige Resultat Herstellen. Der Platzbesiher brach in der 2. Halbzeit das Spiel ab.
To. Rodheim I — Tv. Wißmar I 11:0 (7:0).
Sofort nach Beginn zeigte sich Rodheim stark überlegen und brachte das Resultat bis zur Pause schon auf 7:0. Rach Halbzeit kann Rodheim noch viermal erfolgreich sein, während den Gästen das mehr als verdiente Ehrentor versagt blieb.
Steinbach I — Tv. Beuern I 6:0 (3:0).
Beuern trat mit 4, Steinbach mit 2 Ersatzleuten an. Die Mannschaften lieferten sich ein faires Treffen, das die Plahbesiher verdient für sich entschieden.
Weitere Craebnisse: Tv. Hausen I gegen Tv. Garbenteich I 1:12; Tv. Burkhardsfelden gegen Tv. Wieseck 7:4; Tv. Launsbach gegen Tv. Wildgirmes 6:3; Tv. Dorlar 3ug. gegen Tv. Lollar 3ug. 5:9 (2:5).
Tv. Londorf 1. Igd. — Tv. Grünberg I 13:3 (6:0).
Die Londorfer 3ugcnb konnte in diesem Spiele eine weit bessere Leistung aufweisen als am vorigen Sonntag.
Tv. Londorf II — Gießen 1900 11 0:2 (0:1).
Das zweite Spiel konnte die Londorfer Zweite immer offen halten, es fehlte chr nur an Schußkraft. Dis Halbzeit führte 1900 1:0 und erhöhte bis zum Schluß auf 2:0.
Schauturnen und Siegerehrung.
Am Sonntag fand unter reger Beteiligung der Einwohnerschaft in der Turnhalle das Schauturnen des Tv. Krofdorf statt. 3n mustergültiger Weise vorgetragene Chöre des Gesangvereins .Germania , sowie musikalische Darbietungen der hiesigen Kapelle umrahmten das turnerische Programm. Der zweite Vorsitzende gedachte in seiner Begrüßungsansprache der Erfolge des abgelaufenen Turnjahres. Aktive Turner, Iugend- turner, Schüler, Turnerinnen und Schülerinnen zeigten in buntem Wechsel an Pferd, Darren und Reck vorzügliche Leistungen. Die Freiübungen sämtlicher Abteilungen sanden lebhaften Beifall. Die Siegerehrung geschah in feierlicher Weise durch den ersten Turnwart. Den Fachwarten wurde die Anerkennung für hervorragende Arbeit im Dienste der turnerischen 3ugendausbilduna zuteil. 125 Einzelsiege, und drei Mannschaftssiege konnte der Verein erringen. Gin gemeinsames Lied beschloß die Feier. Das am vorhergehenden Sonntag abgehaltene P r e i s t u r n e n für Iugendtumer, Schüler und Schülerinnen brachte Ergebnisse, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigen.
fiel jedoch noch vor der Pause. Rach Seitenweges gaben nun beide Parteien alles her, ohne jedoch daS Ergebnis ändern zu können.
Hungen I — Watzenborn I 3:0.
In Hungen lieferten sich diese Mannschaften ein schönes Spiel. Wenige Minuten nach Anstoß gelang Hungen das erste und bis zur Halbzeit das einzige Tor. Die zweite Spielhälfte sah die Gäste etwas im Vorteil, der jedoch keinen zahlenmäßigen Ausdruck sand. Hungen dagegen gelingt es, noch zweimal erfolgreich zu sein.
Saasen I — Beuern 1 1:1.
Ein gleichwertiges Spiel lieferten sich die Gegner in Saasen. Während die Einheimischen tn der ersten Spielhälfte die Führung an sich rissen, gelang den Gästen gegen Schluß der Au-gleich.
hausen 1 — Rüddingshausen I 1:2.
Den Gästen gelang ber erste Erfolg» der Ausgleich lieh nicht lang auf sich warten. RüddingS- hausen entschied aber mit einem weiteren Tresfer den Kamps doch für sich. Austragungsort! Hausen.
Launsbach I — Sichertshausen I 0:1.
Zwei völlig gleichwertige Gegner rangen um die Punkte. Sichertshausen gewann auf fremdem Platze mit dem knappsten aller Resultate.
Marburg I — Londorf I 3:0.


