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andere Abordnun- ob sie selbst nicht Richtung gehen
gung der Konferenz könnten gen sich mit Ruhen fragen, ein Stück in gleicher Wollten.
Die Ankunft des österreichischen Bundeskanzlers.
Berlin, 22. Febr. (WTB. Funkspruch.) österreichische Bundeskanzler Dr. Schober heute vormittag 8.56 ^lhr in Begleitung
Oie ^Rettung des Preußenkabinetts. Die «itzirauensanträge gegen oraun knapper Mehrheit abgelehnt.
muh entwe^r für oder gegen die Sozialisten. oder gegen die Revolution, für oder gegen die Politik Poincares und Tar- dieus sein. Man verliert seine Zeit mit den parlamentarischen Gepflogenheiten, wobei es sich darum handelt, den persönlichen Ehrgeiz mit dem Versagen der anderen in Einklang zu bringen. Die Geschichte des Landes hätte etwas Besseres verdient. «
Generalsekretärs für auswärtige Angelegenheiten Peter und des deutschen Gesandten in Wien Graf Lerchenfeld auf dem Anhalter Bahnhof ein. Zu seinem Empfang hatten sich u. a. . Reichskanzler Müller, Reichsauhenminister Dr. Curtius, Staatssekretär Dr. Pünder und der Chef des Protokolls, Graf Tatten- b a ch, auf dem Bahnsteig eingefunden. Ferner war der österreichische Gesandte Dr. Frank mit den Herren seiner Gesandtschaft, dem österreichischen Generalkonsul und zahlreichen Mitgliedern der österreichischen Kolonie erschienen, die den Bundeskanzler mit Hurra-Ru.en begrüßten. Schließlich waren der finnische und der litauische Gesandte auf dem Bahnhof anwesend. Eine Schupobereitschast bildete bei der Abfahrt des Wagens des Bundeskanzlers zum Hotel Kaiserhof, wo Dr. Schober Wohnung genommen hat, Spalier.
Der erfolgreiche österreichische Staatsmann, dessen Wirken in einer kaum fünfmonatigen Amtszeit dem deutschen Brudervolk in Oesterreich die Einigung im Inneren durch die Verfassungsreform und die Freiheit nach außen durch die Ergebnisse der Haager Konferenz gesichert hat, wird sich drei Tage in Berlin aufhalten, um im Gedankenaustausch mit den deutschen Staatsmännern die brüderlichen Beziehu^en der beiden deutschen Völker zu vertiefen. Von den Rührenden Stellen des Reiches ist dieser Bekundung ein festlicher Rahmen bereitet worden.
Die Krisis der Iloltenkonserenz.
Amerika lehnt neue Garantien ab — Ein
Appell der „Times".
London, 21. Febr. (TA.) Ein in den letzten Tagen zwischen der a m e r i k a n i s ch e n Abordnung der Flottenkonferenz und Präsident Hoover stattgefundener Meinungsaustausch hat zur endgültigen Ablehnung einer neuen Art des Sicherheits abkommens durch die Vereinigten Staaten geführt. Weder eine Ergänzung des Kell"ggpaktes, noch ein Sonderabkommen sei für Amerika tragbar. Zugleich bestehe innerhalb der amerikanischen Abordnung nunmehr stärkere Reigung, die Rettung der F l o t t e n k o n f e r e n z in der Richtung eines Dreimächte - Abkommens zu suchen. Rur ein einziger amerikanischer Vertreter bekenne sich noch als Optimist, während alle übrigen die Aussichten für einen Ausgleich zwischen allen fünf Mächten nur noch sehr gering bewerteten.
Die „Times" benutzt die Unterbrechung der Konferenzarbeiten zu einem dringenden Ausruf, der in seiner ungewöhnlich ernsten Form für sich spricht. Rach dem Hinweis, daß das Abkommen auf Grund der bisher von den einzelnen Abordnungen mit Ausnahme Großbritanniens und Amerikas vorgelegten Forderungen unmöglich sei, heißt es weiter: Während von keiner der vertretenen Mächte erwartet werden kamr, Zugeständnisse zu machen, die die Sicherheit gefährden, sollten alle Teteiligten ersucht werden, den Ausblick für die nächsten fünf Iahre zu prüfen, um festzustellen, ob dieser Augenblick nicht eine größere Bereitwilligkeit zur Herabsetzung der Flottenrüstungen rechtfertige uni) ob die Sicherheit der Mächte oder chr flottentechnisches und politisches Ansehen wirklich durch ein Abkommen leiden, das im ungünstigsten Falle 1936 nachgeprüft werden könnte. Großbritannien ist durch die Einstellung der Arbeiten für den Flottenstützpunkt von Singapore und die Verminderung seines Flottenbauprogramms bis an die äußerste Grenze der Rüstungsverminderung gegangen. Wahrend der Derta-
Oie Religionsverfolaung in Rußland.
Kowno, 21. Febr. (TA.) Am Donnerstag fand in Kronstadt eine religionsfeindliche Kundgebung statt, an der sich die Arbeitervereinigungen, die Marine und andere militärische Verbände beteiligten. Eine Abordnung übermittelte dem Stadtausschuh eine Entschließung, in der die Schließung sämtlicher Kronstädter Kirchen verlangt wird. Der städtische Vollzugsausschuß hat d:m Verlangen ft a 11 gegeben und ließ am selben Tage die Glocken der 40 Kirchen in Kronstadt feierlich herunterholen, deren Metall für die baltische Flotte Verwendung finden soll. Bei der Schließung der Kirchen kam es verschiedentlich zu Zusammenstößen zwischen der religiösen Bevölkerung und den Sowjetleuten.
Berlin, 21. Febr. (Priv.-Tel.) Auch am Freitag ist es der Weimarer Koalition des preußischen Landtags gelungen, einen Generalsturm der vereinigten Oopposition auf das Kabinett Braun abzuschlagen, wenn au chdas Schicksal der preußischen Regierung an einem seidenen Faden hing. Bon den anwesenden 415 Abgeordneten haben zwar 217 gegen die Mißtrauensanträge gestimmt, die gegen den Ministerpräsidenten und seinen Kultusminister einge- bracht waren; die Opposition hat aber doch 198 Stimmen aufgebracht, so daß die Weimarer Koalition nur mit dem knappen Borsprung von 19 Stimmen das Rennen gewann. Sie hatte es verloren, wenn es den Oppositionsparteien gelungen wäre, ihren gesamten Abgeordnetenbestand auf die Beine au bringen, der 220 Köpfe ausmacht, also nur um 10 Stimmen hinter der Stärke der Weimarer Roa-
die
Ereignisse es erforderlich machten.
und
übrigen drei einen Verweis mit der Aussicht auf Entlassung, falls sie sich ähnliche Vorkommnisse nochmals zuschulden kommen lassen sollten.
Rach dem von den Aerzten ausgegebenen Bulletin über das Befinden der Königin von Schweden ist die Atmung erschwert. Die Herztätigkeit ist nicht zufriedenstellend, der allgemeine Zustand besorgniserregend.
Der bisherige spanische Anterrichtsminister, Herzog von Alba, ist zum Außenminister im Kabinett Berenguer ernannt worden.
Weitgehende Anträge zur Verwaltungsreform in Hessen. Volkspartei und Landbund ergreifen die Initiative im Finanzausschuß.
beseht werden, solange ein Ministerialdirektor noch im Amte ist. Bei Freiwerden von M i - nisterialratsstellen sollen diese durch Oberreg erungsräte, Oberregierungsräte durch Regicrungsräte ersetzt teerten, bis sich das Verhältnis dieser drei Gruppen 1:1:1 verhält, damit in Zukunft auch eine Zurückversetzung in ein Lokalamt möglich wird.
Die Hereinnahme von Beamten ohne die oor- geschriebene Vorbildung in den Staatsdienst habe zu unterbleiben. Die hessische Gesandtschaft in Berlin solle ausgehoben werden.
Der Bauernbund fordert u. a. Aufhebung der Kinder zutage für Kinder von 16 bis 21 Jahren, Kürzung der Beamtengehälter um 15 Prozent bei den fest- befoldeten Beamten der Klasse B, 12 Prozent der Grundgehälter in den Klassen A1 bis 3 und bei Hochschulprofessoren, um 8 Prozent bei den Gehältern der Klasse A4, um 4 Prozent bei den Gehältern der Klasse A 5 bis 10. Der Stellenplan und die Besoldungsordnung sollen abgeändert werden. 3n Zukunft sollen Beamte nur in eine höhere Besoldungsgruppe einbezogen werden, wenn eine Deförderun g vorliegt, also von einem Beamten in einem erweiterten Ausgabenkreis erhöhte Leistungen und stärkere Verantwortlichkeit verlangt werten. Jede Beamtenkategorie soll anstatt wie jetzt in drei in Zukunst nur eine Besoldungsgruppe mit 10 auf steigenden 3jährigen Gehaltsstufen durchlaufen. Für die Dildungsbe- hörden soll unter Wegfall des Ortsklassensystems ein einheitlicher Tarif auf gestellt werten. Die Rebenbezüge für Beamte mit festen Gehältern, darunter auch die Prüfungsgebühren, Kol- legiengelder usw. für festbesoldete Hochschullehrer sollen im Staatsvoranschlag gestrichen und der Staatskasse zugeführt werten. Die Auszahlung von Amzugskosten und Aufwandsentschädigungen für Beamte sollen auf einzelne bestimmte Fälle begrenzt werden. Am 1. April soll auch die Desahungszulage in Wegfall kommen.
Die Auseinandersetzungen im Ausschuß waren heute namentlich zwischen den Rednern der Sozialdemokratie, tes Bauernbundes und der Deutschen Dolkspartei sehr angeregt. Eine Abstimmung über die Anträge sand noch nicht statt. Die Abstimmungen sollen erst am Dienstag kommender Woche, bei • einzelnen Anträgen wahrscheinlich noch später, erfolgen.
Darmstadt. 21. Febr. (Wolff.) Der Finanzausschuß trat in die Beratung ter_ Vorbemerkungen zum Haushaltsvoranschlag für 1933 ein. Da insbesondere die Frage der Kürzung der Deamtengehälter noch nicht geklärt werden konnte, beschloß man die Einsetzung eines Unterausschusses, der mit der Regierung die Rechtslage klären soll, ob und inwieweit überhaupt eine solche Kürzung zulässig ist.
3n der Aussprache kam ter durch die Beförderung des sozialdemokratischen Bürgermeisters Ritzel zum Oberregierungsrat bei der ProvinzialdirektionOberhessen veranlaßte volksparteiliche Antrag zur Besprechung, daß die schon vor längerer Zeit von der Regierung verlangte Beförderungssperre ausnahmslos für alle Beamten gel- t e n soll. Die Volkspartei verlangt außerdem unverzüglich einen Rachweis darüber, welche Beamte in anderen Aemtern beschäftigt werden, als in denen, für die ihre Gehälter bewilligt wurden, und ebenso eine Aufstellung mit namentlicher Auf ührung ter Personen, die in den einzelnen Minister en auf Privatdien st vertrag angestellt find unter gleichzeitiger Angabe, wer die dafür notwendigen Mittel bewilligt hat.
Da die Zahl der Minister Hessens in anbetradjt der Finanzlage des Landes zu groß fei und das badische Beispiel auch zeige, daß eine Verminderung der Ministerien wohl möglich ist, verlangt die Deutsche Boltepartei die Auflösung der Ministerien für Arbeit und Wirtschaft und für Justiz.
Ersteres soll dem Ministerium tes Innern angegliedert werden, letzteres dem Finanzministerium. (Zur Zeit werden das Finanzministerium und das Iustizministerium durch Minister Kimberger zusammen verwaltet.) Die Aufgaben ter Kultur- bauämter und der Feldbereinigung sollen jedoch wegen der erforderlichen einheitlichen Organisation des Vermessung Iwesens dem Finänzmini- sterium angegliedert werten. Außerdem sollen bei freiwerdenden Stellen in den Ministerien Reubesehungen fo lange nicht erfolgen, als sich nicht die Gesamtzahl der Stellen um mindestens 10 v. H. ve r- mindert hat. Die Stellen sämtlicher Ministerialdirektoren sollen auf den Inhaber gesetzt werten. Freiwerdende Staatscats stellen s llen nicht wieder
Die neugewählte Generalsynode, das oberste Kirchenparlament der Evangelischen Kirche der A l t p r e uh i s ch e n Union, tritt am Samstagnachmittag im Plenarsihungs- saal des Reichswirtschaftsrats zusammen. In der ersten Sitzung findet die feierliche Verpflichtung der neu eingetretenen Mitglieder, die Wahl des Präsidiums und ter Ausschüsse statt.
Aus oller Welt.
Der Fluch des Pharao.
Aus Gram über den Tod seines Sohnes
Aman U l l a h, ter frühere König von Afghanistan, wird in Konstantinopel erwartet. Seine In Pera wcilente Familie trifft bereits die Vorbereitungen für seinen Empfang. Der gegenwärtige König von A ghanistan ist schwer leitend. Er soll einen Arzt nach Kabul berufen haben Man glaubt, daß Aman Ullah nach Afghanistan zurückkehren werte, wenn
Rach einem Beschluß tes Magistrats werten die Feierlichkeiten ter Wiesbadener Befreiungswoche am 30. Iuni nachts 12 Uhr beginnen. Bei ter Oberpoft di rektion in Frankfurt a. M. ist beantragt worden, daß bei ter beabsichtigten Herausgabe von Befreiungs- Briefmarken auch Wiesbaden dadurch berücksichtigt wird, daß eine Briefmarke entweder das Bild des Kurhauses oder den Tempel auf dem Reroberg trägt.
Erben, so lautet die polizeiliche Mitteilung, hat sich der 78jährige Lord Westbury aus dem Fenster seiner Wohnung im 7. Stock eines vornehmen Hauses im Westen Londons in die Tiefe gestürzt. Der Selbstmord dieses bekannten Aristokraten hat in der Londoner Gesellschaft um so mehr Aufsehen erregt, als er den alten Aberglauben an den „Fluch des Pharao" wieder belebt hat, einen Fluch, der angeblich jeden trifft, der mit denen im Zusammenhang steht, die den Schlaf im Tal ter Könige störten.
Der junge Lord Westbury, ter der Sekretär Howard Carters, des Leiters der Ausgrabungsarbeiten am Grabe Tutanka- mens gewesen war, starb im Rovember vorigen Iahres. Er wurde im Bath-Club in seinem Zimmer, das er im völligen Wohlbefinden ausgesucht hatte, tot aufgefunden. In den Kreisen, die mit dem Gedanken des Fluches des Pharao spielen, werten heute, nach dem Selbstmord des alten Lord Westbury, nochmals die genannt, die nach ihrer Meinung von dem Schicksal dieser Beteiligung an der Oesf- nung des Grabes des Königs Tutankamen ereilt wurden. Cs sind dies Lord Carnavon, der die Ausgrabungen im Tale ter Könige finanzierte und einige Wochen nach der Oeffnuna des Grabes Tutankamens starb, Sir Archibald Douglas Reid, der sich bereit erklärte, von der Mumie eine Röntgenaufnahme zu machen, Bros. Laffleur von ter Mc.Gill-Llniverstth. der das Grab besucht hatte, Mister Evelyn White, der Selbstmord beging und die
lition zurückbleibt. Da im Regierungslager 13 Ab- geordnete gefehlt haben, kann Otto Braun von Glück sprechen, daß er wieder einmal mit knapper Rot an dem Sturz seiner Regierung vorbeigekommen ist. So geht es nun schon seit vielen Jahren. In Abständen von vierzehn Tagen kehren die Mißtrauensanträge regelmäßig wieder, genau so regelmäßig bleibt die Opposition immer nur mit einigen Stimmen in der Minderheit. Für die Preußenregierung ist das selbstverständlich kein Plus, da es ihr dadurch praktisch unmöglich gemacht wird, eine ziel- bewußte und auf weite Sicht eingestellte Politik zu treiben. Sie muß stets damit rechnen, daß sie auf- fliegt, so daß ihr nichts weiter übrig bleibt, als auf den Krücken abgelehnter Mißtrauensanträge eine Verwaltungsarbeit zu leisten, d e unter der Führung eines unpolitischen Beamtenkabinetts sicherlich fruchtbarer wäre.
Oer Konflikt im Auswärtigen Ausschuß.
Die Indiskretion der „Deutschen Zeitung".
Berlin, 2CT. Febr. (D.D.Z.) In der gemeinsamen Sitzung des Auswärtigen und tes Haushaltsausschusses des Reichstages, in der die Beratungen des Haager Abkommens fortgesetzt wurden, besprach der Vorsitzende Abg. Scheidemann (Soz.) die Veröffentlichung der „Deutschen Zeitung" über die letzte vertrauliche Sitzung, die zu dem Zusammenstoß zwischen Dr. Wirth und dem Abg. von Freytagh-Loringhoven geführt hatte. Die Annahme, daß die Indiskretion der „Deutschen Zeitung" auf eln Ausschutzmit- glied zurückgehe, habe sich erfreulicher- w.'ise nicht bewahrheitet, vielmehr scheine sich der Vorgang so abgespielt zu haben, daß sich der Vertreter der „Deutschen Zeitung" a u f d i e Iournalistentribüne geschlichen habe, weil eine Tür durch ein Te.sehen des Reinigungspersonals tes Reichstag^ kurze Zeit unverschlossen geblieben sei. Was die „Deutsche Zeitung" getan habe, sei genau das Gegenteil der Wahrung vaterländischer Interessen, um so mehr als ihr Bericht die Verhandlungen zum Teil ganz falsch, zum Teil entstellt wietergebe. Er hoffe, daß ter Reichstagspräsident energisch durchgreifen und dem tetreffenten Journalisten die Reichstagskarte entziehen werde. Auch Abg. Graf von Westarp (Dntl.) miß- billigte das Verhalten des Vertreters der „Deutschen Zeitung", und Abg. K o ch - W e s e r (Dem.) empfahl, den Betreffenden wegen Hausfriedensbruches anzuzeigen.
Oie Feierschichten bei der Reichsbahn.
Berlin, 22. Febr. (C.N.B.) Um die Entlassung von Werkstättenarbeitern bei der Reichsbahngesell- chatt zu vermeiden, wurde zwischen den Gewerk- chasten und der Hauptverwaltung der Reichsbahn olgende Vereinbarung über einzulegende Feierschichten getroffen: Für einen Teil der Werkstättenarbeiter werden in dem Zeitraum der kom- menten acht Wochen vier Tage mit sechs- stündiger Arbeitszeit ausfallen, für einen anderen Teil drei Tage mit achtstündiger Arbeitszeit. Das bedeutet einen wöchentlichen Arbeitsausfall für die Werkstättenarbei- ter von drei Stunden. Der Lohn für diese drei Stunden beträgt bei ten Werkstättenarbeitern im Durchschnitt zwei Mark. Don der Einschränkung werden 80000 Arbeiter betroffen.
Kleine politische Nachrichten.
Der Senat ter Universität Marburg sprach von ten fünf Studenten, die ten preußischen Kultusminister Dr. Becker vor fünf Wochen während seiner Anwesenheit in ter Universität beschimpft hatten, zwei frei und erteilte den
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Auch uns einst unfern nicht alle Hc ist es, daß tung und in wir Gliedk 'M N wird alle berufen, feinem Beruh wäre vieles ; gesammel (mstssreudig« Muse nach. Tropf. Der aber doch r ihm verwach unä lassen Werkstatt u Olein! 3eb in sich. Es zu ihr stellt, über unfern freute. M nicht nur mi wir eigenllic tun. Es mi geben. Sie fii müllen mir . kommen Seite schüMr - b< hüte man si<j unser Lebeni schen, die n Das sind a Dachte poch daran beule: .Wir müss mit dem 6t lässig umges mitt" ist bü Menschen m gedrungen, l und der © nicht unser Dort (Sem oie gebrauch ft/ sich benc vchule, lm wehr für dies werben. Dir zu tun braut
Mitteilung hinterließ. er glaube, ter Fluch habe ihn ereilt, ter französische Archäologe Benedite und sein Kollege Casanova, die sich an den Forschungen beteiligten, der Stiefbruder Lord Carnavons, Oberst Herbert, der an ter Oeffnung tes Grabes te.lnahm, ter amerikanische Eisenbahnmagnat Iay Gould, ter kurz nach dem Besuch tes Grabes mit Lord Carnavon zusammen einer Lungenentzündung erlag, Prinz A l i F a h m y Dey, ein reicher Aegypter, der unter geheimnisvollen Timständen bald nach einem Besuch tes Grabes erschossen wurde, sein Privatsekretär, ter ihn begleitet hatte urtb bald darauf starb. Miß G r e e l h, eine Dame ter amerikanischen Gesellschaft, die nach einer Besichtigung tes Grabes nach Amerika zurück- gekehrt, in Chi lag o Selb st mord beging, Dr. C a r v e r, .der bei ter Oeffnung des Grabes mithalf und' später bei einem Automobil- Unfall getötet wurde, sowie sechs französische Schriftsteller und Journalisten, die Tutankamens Grab und seinen Inhalt beschrieben hatten.
Lord W e st b u r h. ter heute a l s 2 0. den Tod sand, hinterließ mehrere Briese, von. denen einer mit dem Sah beginnen soll: „Ich kann die Schrecken nicht länger mehr ertragen." Die ©e- richtsärzie sprechen von einem Selbstmord in geistigerTImnachtung. Der Selbstmord des alten Lord hätte übrigens fast noch ein Op er gefordert. Lord Westbury schlug bei seinem Suz aus 70 Fuß Höhe vor dem Hauseingang fast unmittelbar neben einer Frau nieder, die gerate die Eingangsstufen reinigte. Der Erbe tes LordS ist nun fein löjähriger ©nfel, dessen Mutter schon wiederholt öffentlich erklärt hat. daß sie nicht an den Fluch tes Pharao glaube, und als Beweis dafür immer anführt, sie habe ihrer Tochter ten Ramen ter königlichen Gesährtin TutankamenS Mefertari gegeben.
Folgenschwerer Zusammenstoß.
In Lichterfelde bei Berlin ereignete sich ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem Autolastzug und einem Motorrad, wobei zwei Personen ihren Tod fanden. Der Autolast- zug wollte aus der Lankwiher Straße in dir Lorenzstrahe einbiegen; in ter gleichen Richtung -fuhr auch das Motorrad, das mit einem Herrn als Führer und einer Dame, die auf dem Soziussitz Platz genommen hatte, beseht war. Plötzlich glitt das Motorrad auf einer Strahenbahn- schiene aus und geriet unter den Anhänger des- Lastzuges. Beide Personen wurden überfahren und waren auf der Stelle tot
11 Personen von einer Kohlenlawine verschüttet
Infolge tes Bruches eines Stahlträgers ftürte in einem Kohlenlager des Reuhorker Stadtteiles Bronx eine Lawine von etwa tausend Tonnen Kohlen aus den Hof herab. Dabei wurden mindestens 11 Personen verschüttet. Bisher konnten zwei Tote geborgen werden. Die Rettungsarteiten werten mit Rach druck betrieben, und man sucht die übrigen Opfer mit Dampfschaufeln zu befreien. ES besteht jedoch wenig Hoffnung, sie lebend zu bergen.
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Wettervoraussage.
Der Schwerpunkt tes Hochs hat sich mehr nach dem Festlante verlagert. Infolgedessen werten auch die Winde auf Südosten zu drehen, und die Hochdruckwetterlage weiter fortbestehen. Immer noch werten die Temperaturen durch Ein- und Ausstrahlung bestimmt, so daß sie nachts unter den Gefrierpunkt finken, tagsüber über Rull ansteigen. Das Wetter bleibt ferner trocken; stellenweise kommt es zu Rebelbildung, und zeitweise dürfte ein leichter Wolkrnschleier aufziehen.
Wettervoraussage für Sonntag. Weiterhin trockenes, zeitweise wolkiges, sonst heiteres Wetter mit leichtem Rachtsrost.
Lufttemperaturen am 21. Februar: mittags 2,1 Grad Celsius, abends 0,6 Grad; am 22. Februar: morgens —1,5 Grad. Maximum 5,2 Grad, Minimum — 2,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 21. Februar: abends 0,4 Grad; am 22. Februar: morgens 0,2 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 83/< Stunden.
Amtliche Mntersportnachrlchteu.
Vogelsberg. Hoherodskops: Klar, minus 7 Grad. 21 Zentimeter Scynee, stellenweise verharscht, sonst Pulverschnee, Sportmöglichkeit für Ski und Rodel sehr gut. — Herchenhai- ner Höhe: Klar, minus 5 Grad, 15 Zentimeter Schnee, verharscht. Sportmöglichkeit für Ski und Rodel gut.
Sauerland. Winte rberg : Klar, minuS 5 Grad, 20 Zentimeter Schnee, verharscht. Sportmöglichkeit für Ski und Rotel gut
Schwarwald. Feldberg: Klar. minuS 10 Grad, 115 cm Pulverschnee. Sportmöglichkeit für Ski und Rotel sehr gut
Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Klar, minus 11 Grad, 7 cm Pulverschnee, Sportmöglichkeit für Ski und Rotel sehr gut


