Ausgabe 
21.6.1930
 
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inder grünen Packung und dem Namen Henkel im roten Felde.

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aufgehört zu haben scheinen, wenigstens kam in Licht und Kraft immer noch Material her­aus, während sich die übrigen Werte dieses Marktes der einsetzenden Aufwärtsbewegung an» schlichen konnten. Sonst waren an den Aktien­märkten Sonderbewegungen nicht zu verzeichnen. 2. -G. - Farben lagen 6 Prozent schwächer, waren aber zum Schluß stark gesucht, so dah der Kursverlust mit 6 Proz. ziemlich klein war. Am Rentenmarkt war das Geschäft zumeist sehr still. Rur Deutsche Anleihen zogen später einiges Interesse auf sich und waren im Kurse anziehend. Ausländer ruhig und nicht ein­heitlich. Rach einer vorübergehend geringen Ver­steifung am Geldm arkt in Anbetracht des Medios war Tagesgeld wieder mit 2,5 Proz. sehr flüssig und nur schwer unterzubringen. Monats­geld war unverändert leicht. Der günstige Stand des Geldmarktes konnte insofern keine Anregung mehr bieten, da man aus der Flüssigkeit er­sieht, dah der Geldbedarf, was im Zusammen­hang mit der Weltwirtschaftskrise zu bringen ist, so gering sein dürfte, dah Tagesgeld oder Mo­natsgeld noch nicht einmal zu den niedrigsten Sätzen unterzubringen war. Aber durch die Ver­billigung des Geldes kann man mit Bestimmt­heit annehmen, dah in aller Bälde eine Dis­kontsenkung voraenommen werden muh, wodurch aber auch wieder die wirtschaftliche Rot zum Ausdruck kommen dürfte. Am Devisenmarkt war die Mark international etwas fester. Spanien lag abgeschwächt, konnte sich aber wieder etwas bessern.

Wochenbericht

vom frankfurter Produktenmarkt.

Auch in dieser Woche konnte sich am Frank­furter Produktenmarkt keine wesentliche Geschäfts­belebung durchsetzen. Die schwankenden Auslands­notierungen waren diesmal weniger von Cinfluh auf die Tendenz, vielmehr war die starke Zurück­haltung der Händler, das anhaltend schone Wet­ter und ziemllch reichliche Beschickung des Mark­tes von großer Tragweite. Die Geschäftsstille führte bei fast allen Getreidesorten zu mehr oder minderen Preisverlusten, nur auf dem zum Wochenschluh stark ermäßigten Riveau in Wei­zen und Roggen, entschloß sich der Konsum und Mühlen, vereinzelt Deckungskäufe vorzuneh­men. Die Tendenz war schwach.

Der WeizeHmarkt lag am stärksten unter Druck und hatte einen größeren Verlust hinzunehmen. Material in neuer Ernte wird vorsichtig an­geboten, auch war hierin die Umsatztätigkeit sehr klein.

Am Roggenmarkt nahm wohl die Stüt­zungskommission Ware aus dem Markt, aber nicht dem Angebot entsprechend, so daß auch hier ein Preisrückgang unvermeidlich war.

Hafer, inländischer, war anfangs der Woche recht widerstandsfähig, doch muhte durch den Druck der allgemeinen schlechten Lage auch hier eine Preisreduktion vorgenommen werden.

Gerste für Drauzwecke hatte einiges Geschäft und war bei gehaltenem Preis unterzubringen, da das Angebot hierin nicht reichlich war.

Der M e h l m a r 11 hatte nur schleppenden Absatz und blieb in der ganzen Woche ohne Be­lebung. Die großen Bestände der Mühlen führ- teft ebenfalls zu einem Preisrückgang, auch blieb hier der starke Preisrückgang von Weizen nicht vhne Einfluß. Das Geschäft am Roggen­mehlmarkt war weiterhin sehr klein.

Futtermittel hatten nur ganz geringes Geschäft. Roggenkleie gab bis zu 0,50 Mark nach.

3m Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche büßten Weizen 9, Roggen 5 und Hafer 2,50 Mark ein. Weizenmehl gab bis zu 0,75 und Roggenmehl 0,50 Mark nach, lediglich Som­mergerste blieb gut behauptet.

Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 217,50 bis 319 Mark: Roggen 167,50 bis 168,50; Gerste 200; Hafer 162,50 bis 165; Weizenkleie 6,75; Weizenmehl, süddeutsches 44,75 bis 45,50; Weizenmehl, niederrheinisches, 44,50 bis 45,25; Roggenmehl 24,75 bis 25,50; Roggen­kleie 6,75 Mark.

Wochenbericht

vom frankfurter Schlachtviehmarkt.

Da in der vergangenen Woche der Auftrieb infolge des sehr geringen Geschäftes sehr klein war, machte sich in dieser Woche bei fast allen Viehhaltungen etwas regere Rachfrage be­merkbar. Um dieser Tatsache gerecht werden zu können, war der Auftrieb in Rindern und Kälbern ein erheblich größerer. Das an- getriebene Vieh in Rindern war von mittlerer Qualität, und der Markt wurde nahezu ge­räumt. Rach Bullen bestand bei anziehenden Preisen lebhaftere Rachfrage. Auch Kühe hatten einen Gewinn zu verzeichnen, während Ochsen und Färsen bei mäßigem Geschäft nur gut behauptet blieben. Der Abtrieb nach auswärts war ziemlich rege. Am Auftrieb des Schweine- m a r k t e s hat sich gegenüber der vergangenen Woche nur wenig geändert. Das Geschäft verlief

am Hauptmarkte sowie am Rebenmarkte bei weichenden Preisen ruhig, Fettschweine waren kaum verkäuflich. Kälber lagen ruhig, und die Preise mußten, nachdem die ersten Käufe vorgenommen waren, erheblich nachgeben. Der Gesamtauftrieb bestand aus: 1427 Rindern, darunter befanden sich 351 Ochsen, 59 Bullen, 481 Kühen und 320 Färsen, ferner war der Markt mit 1382 Kälbern, 78 Schafen und 5078 Schweinen beschickt. Verglichen mit dem Auftrieb der ver­gangenen Woche waren 460 Rinder, 560 Kälber, 38 Schafe und 30 Schweine mehr angetrieben. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen Al 59 bis 62, A2 54 bis 58, Bl 48 bis 53, Bullen A 56 bis 60, B 50 bis 55, Kühe A 50 bis 54, B 45 bis 49, C 38 bis 44, D 32 bis 37,

Färsen A 60 bis 63, B 55 bis 59, C 50 bis 54;

Kälber B 79 bis 82, C 74 bis 78, D 66 bis 73;

Schafe nicht notiert; Schweine B 59 bis 62,

C 64 bis 66, D 64 bis 66, E 60 bis 63. 3m Ver­gleich mit den Rotierungen der vergangenen Woche waren Ochsen unverändert, Dullen bis zu 2 Mark, Kühe bis zu 1 Mark teurer; wäh­rend Färsen wieder unverändert notierten. Kälber gaben bis zu 7 Mark nach; Schweine gaben bis zu 1 Mark nach.

Oberheffen.

Auöschußsest in Laubach.

Laubach, 20. 3unt Am vergangenen Sonntag, Montag und Dienstag fand in unserem Städtchen in althergebrachter Weise das dies­jährige Ausschußfest statt. Von herrlichem Sommerwetter begünstigt, setzte bereits in den frühen Rachmittagsstunden auf dem Festplah ein reges Treiben ein, wobei man neben den Lau­bacher Einwohnern auch viele Besucher aus den umliegenden Ortschaften feststellen konnte. Das Ausschußfest wurde erst am Sonntagabend mit einem Umzug, bei dem der diesjährige Aus­schuß-Hauptmann Wilhelm K r e i ck e r durch den vorjährigen Hauptmann Karl P i tz begrüßt und zum Festplatz gebracht wurde, begonnen. Rach Mitternacht wurden in den Straßen der Stadt von den beiden Musikkapellen bis gegen Morgen­grauen die üblichen Ständchen gespielt, denen von der Laubacher Einwohnerschaft, trotz Störung der nächtlichen Ruhe, immer gern gelauscht wird.

Durch Trommler wurde am Montagvormittag zur Aufstellung des Feftzuges auf dem Markt­platz aufgefordert. Der aus 13 Sektionen be­stehende Festzug marschierte dann zum Schloß, wobei sich der Ausschuh-Hauptmann für den von dem Grafen gestifteten Hammel bedankte, den Grafen und die gräfliche Familie zur Teil­nahme an dem Fest einlud und ein Hoch auf das gräfliche Haus ausbrachte. Graf Georg Friedrich erwiderte mit Worten des Dankes und schloß mit einem Hoch auf die Stadt Lau­bach seine Rede. Rachdem sich der Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatz be­wegt hatte, begann das Schießen, welches bis in die Abendstunden dauerte. Don den etwa 400 Schützen errang der Eisenbahnassistent August Becker den Hammel und Tierarzt Wachtel die Hammelsgabe.

Das Preisergebnis auf dem Gabenstand war folgendes: 1. Wilhelm Friedrich; 2. Chri­stian 3 ochem; 3. Karl Löwer; 4. Karl Otto 3 ä g er; 5. Karl Decker (Förster); 6. Johann Wilhelm Frank; 7. August Rühl; 8. Georg Stengel jun.; 9. August Emmelius; 10. Friedrich Döll; 11. Ooergärtner Dias; 12. Karl Stroh; 13. Heinrich August Günther; 14. Richard Frey; 15. Postschaffner Theiß; 16. Friedrich Fränk; 17. Georg Lamm; 18. Iohannes Justus; 19. Hermann Rühl, 20. Ludwig Schudt; 21. Dahnschaffner Wilhelm Högel; 22. Georg Göbel jun.; 23. Heinrich Kircher; 24. Wilhelm Schmidt V.; 25. Her­mann Desch; 26. Karl Stotz jun.; 27. Karl Graulich. Am Abend wurde bem' Hammel- schühen der Hammel mit Musik an seiner Woh­nung überreicht, nachdem der glückliche Schütze vorher im Schloß von Seiner Erlaucht dem Gra­fen Georg Friedrich mit der Hammelmünze beehrt worden war.

Am Dienstagvormittag fand der übliche Fer- kelmarkt statt, wobei etwa 250 Tiere zum Auftrieb kamen. Der Verkauf war schleppend. Cs wurden pro Kopf Preise zwischen 55 und 40 Mk. gezahlt. Der Rachmittag stand im Zei­chen der QMuftigung für die Kinder. Die Sieger wurden mit Geschenke bedacht. Der Dienstag­abend sah die Laubacher Einwohnerschaft noch­mals in gemütlicher Ausschuhstimmung beisam­men. Man trennte sich in später Stunde, wobei jeder Festteilnehmer das'Gefühl hatte, daß das Laubacher Ausschußfest 1930 hinter den vorher­gehenden in keiner Weise zurückgestanden hat.

Lanvkrcrs itiicr,en.

OO Klein-Linden 20. Juni. Die Frank­furter Straße und die Straße nach Dutenhofen werden gegentoärüg mit Splitt unter Zusatz von Teer ausgebessert und

neu eingeebnet. Die Erneuerungsarbeiten erwei­sen sich als dringend notwendig, denn infolge des starken Durchgangsverkehrs ist die Straße übel zugerichtct und zeigt tiefe Löcher, die eine Gefahr für rasch fahrende Fahrzeuge bilden. Die beiden starken Kurven am Allendorfer Wäldchen wurden früher schon erweitert und die Straßendecke am äußeren Kurvenrand gehoben. Der Verkehr wird durch die Arbeiten nicht be- behindert. 3n den letzten Tagen war im soge­nanntenWeiher" bei der Gemeindebleiche ein großes Fisch sterben zu beobachten. Unge­zählte handlange Fische trieben tot auf der Was­serfläche umher. Was die Ursache des Fisch­sterbens war, konnte nicht festgestellt werden.

* Klein-Linden, 20.3uni. Der am 21. 3uni 1890 gegründete Männerges ang- vereinArion", Mitglied des Hessischen und Deutschen Sängerbundes, feiert am 28., 29. und 30.Iuni sein 40 jähriges Vereinsbe- ftehen. Klein angefangen, verfügt der Verein z. Zt. über einen mächtigen Chor unter der Leitung des Ehrenchormeisters Conrad Rico- I a i in Großen-Duseck. Dem Verein,gehören noch zwölf Gründer an. Ebenso blickt er auf Stolz auf seine Vorsitzenden seit der Gründung des Vereins, die alle noch in seiner Mitte weilen, zur Hebung des Vereins stets ihr Möglichstes beitrugen und noch heute z. T. im Verein führend tätig sind. Eine große Anzahl Vereine haben zu der Festlichkeit ihr Erscheinen zugesagt. Für alle dürften einige frohe Stunden zu erwarten fein.

sk. Reiskirchen, 19.3uni. Am vergange­nen Sonntag fand im Gundrumschen Saale hier die Generalversammlung der hie- sigen Spar- und Darlehenskasse e.G. m. b.H. statt. Der Kasse sind angeschlossen die Orte Reiskirchen, Lindenstruth, Hattenrod, Burkhardsfelden und Bersrod. Iahresrechnung und Bilanz wiesen eine fortschreitende günstige Entwickelung der Kasse auf. Die Aktiva für das abgelaufene Geschäftsjahr betragen 425 409 Mk., die Passiva 419 409 Mk., somit wurde ein Reingewinn von 6 0 0 0 Mk. erzielt. Der Reingewinn wird verteilt auf Reservefonds, Be­triebsrücklage, Aufwertungsfonds und Verzin­sung der Geschäftsguthaben. Der Gesamtumsatz beträgt 4 671 000 Mk. gegen 3 078 667 im Vor­jahr. Die Spareinlagen sind von 143 879 Mk. auf 285 207 Mk. gestiegen. 3m Kleinsparwesen wurden von der Schule Reiskirchen 2214 Mk., von der Schule Hattenrod 1025 Mk. gesammelt. 3m ganzen wurden von den beiden Schulen seit 1924 10 000 Mk. als Spargelder eingelegt. Den beiden Schulen wurde für ihre Spartätig­keit öffentlich Anerkennung ausgesprochen. "Sie Mitgliederzahl ist von 300 auf 330 gestiegen. Bei den nachfolgenden Wahlen wurden Bürger- meister Sch omb er und Wilh.De ck er II. als Vorstandsmitglieder, Iohs. Menget IV., Hein­rich Peter VI. und Peter Fatum, Linden­struth, als Aufsichtsratsmitglieder wiederge­wählt. Der Versammlung wohnte Oberrevisor Hartmann aus Gießen bei, der in einem Vortrag weitgehenden Aufschluß über finanzielle und genosfenfchaftliche Fragen gab.

* Lang-Göns. 20. Iuni. Der unter vorzüg­licher Leitung von Musiklehrer H. D l a ß stehende GesangvereinFrohsinn'" begeht am 12., 13. und 14. Iuli fein 7 5. V e r e in sj u b i u m und verbindet damit einen nationalen Ge- sangswettstreit. 20 Vereine der näheren und weiteren Umgebung, sowie aus dem Oden­wald, dem Rhein- und Siegerland werden um die Siegespalme streiten und ihr Können unter Deweis stellen. Ferner werden noch etwa 20 bis 25 Gastvereine teilnehmen. Die umfangreichen Vorbereitungen lassen darauf schließen, daß un­serer Gemeinde ein wirklich großes und schönes Sängerfest bevorsteht. Ein Gang durch die Orts- straßen zeugt davon, daß auch in weiten Kreisen der Einwohnerschaft schon jetzt Feststimmung herrscht, denn überall sind fleißige Handwerker­hände dabei, die Häuser im neuen Gewände erscheinen zu taffen. Da die Gastfreundschaft der Lang-Gönser weit und breit bekannt ist. dürfte mit einem guten Besuche des Festes zu rechnen sein.

f Steinheim, 20.Iuni. Gestern sand die Versteigerung des Heugrases in den etwa 70 Morgen umfassenden Gemeindewiesen statt, die in Eigenbewirtschaftung stehen. Es hat­ten sich im Gegensatz zu den Vorjahren nur einheimische Kaufliebhaber eingefunden. Da die Futtermittelernte bis jetzt in jeder Beziehung befriedigt und auch schon große Mengen Kleeheu eingebracht wurden, waren die Preise verhältnis­mäßig niedrig. Durchschnittlich kam ein Morgen bei mittlerem Bestand auf 16 bis 20 Mark. Für besonders begehrte Stücke wurden bis 33 Mark bezahlt. In den letzten Iahren hat die Gemeinde­verwaltung einen Teil ihres Wiesengeländes auf neun Iahre verpachtet. Einmal hat die Gemeinde­kasse daraus eine gleichbleibende Einnahme und zum andern bringen die Wiesenstücke den Päch­tern weit bessere Abnutzungen, weil sie in bestem Pflege- und Dungzustand gehalten werden.

Kreis Friedberg.

* Butzbach, 20. 3unt Fleischbeschauer t R. A. Bach und seine Ehefrau Anna Elisabeths geb. Reitz, begingen am 17. d.M. ihr golde­nes Ehejubiläum. Die schlichte Feier, an der dem 3ubelpaar zahlreiche Ehrungen zu­teil wurden, bewegte sich im engsten Familien­kreis. Ein Quartett von Mitgliedern des Kirchen­chors fang am Abend einige erbauende Lieder. Pfarrer Linden st ruth überbrachte die Glück­wünsche des Kirchenvorstandes.

Kreis Büdingen.

# Echzell, 20.3uni. Die Geflügelzucht hat in den letzten Iahren hier und in der ganzen Wetterau einen mächtigen Aufschwung erfahren. Aus diesem Grunde wurde durch die Landwirt­schaftskammer eine neue Einteilung tzxr einzelnen Bezirke vorgenommen. Die erste Dezi ftä aus - ft e [ [ u n g des "Bezirks 5 im Verband ober- hessischer Geflügelzuchtvereine, zu dem die Ort­schaften Echzell, Derstadt, Steinfurth, Beienheim, Södel, Weckesheim, Schwalheim, Wisselsheim. Reichelsheim, Ober-Mörlen und Bad-Rauheim gehören, wurde dem Geflügelzuchtverein Beien­heim zur Abhaltung übertragen. Als Preis­richter wurden bestimmt Heinrich I äger, Ober- Hörgern, Karl May, Lang-Göns, und Karl Weber, Weinheim. Die Vorbereitungen sind be­reits in vollem Gange. Cs soll auf der Aus­stellung erstmals eine Vergebung von Leistungs- Preisen an die drei besten ausstellenden Vereine stattfinöen. Daneben werden auch noch Leistungs- Preise an die drei besten Züchter vergeben. Dom diesen fällt einer in die Abteilung Hühner, einer auf die Zwerghühner- und einer auf die Taubenabteilung.

Kreis Schotten.

ld. Aus dem Vogelsberge, 19.Iuni. Rachdem die ersten Wochen der Iagd auf Rehböcke manch schönes Ergebnis zeitigten, bleibt nunmehr die schwierige Arbeit, die Iag- den von den zahlreichen Kümmerern zu säubern. Rach dem strengen Winter 1928/29 kamen in den meisten Fällen sehr schmächtige, Rehkitze zur Welt, die sich auch trotz des milden Winters 1929/30 schlecht entwickelt haben und nunmehr für den Rehbestand eines jeden Reviers die Gefahr der Entartung vergrößern, wenn nicht durch eifrige Hege mit der Büchse alle schmäch­tigen Tiere ausgemerzt werden.

Kreis Alsfeld.

= Ober - Ohmen, 20. Iuni. Bei der gestrigen Heugrasversteigerung der hiesigen Ge­meinde wurden im Gegensatz zu den verflossenen Iahren mäßige Preise erzielt.

Preußen.

Am 1. Juli schulfrei.

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mit - teilt, hat der Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung Grimme in einem Erlaß an die Provinzialschulkollegien und die Regierungen soeben verfügt, daß aus Anlaß der Befreiung des Rheinlandes am 1. Iuli in allen Schulen eine Schulfeier stattfindet und an diesem Tage der Schulunterricht ausfällt.

Kreis Wetzlar.

-6- Aus dem Kleebachtal, 19. Iuni. Die günstigen Witterungsverhältniffe der letzten Mo­nate bringen den Landwirten in diesem Iahre weit über den durchschnittlichen Umfang hinaus - gehende Trockenfuttererträge. Wiesen und Kleeäcker zeigen fast ohne Ausnahme einen ausgiebigen, dichten Bestand, und in Kürze ist die Luzerne zum zweiten Male schnittreif. In einer nur selten zu beobachtenden Länge reift der starkhalmige Roggen auf den Feldern der Ernte entgegen, und Sommerfrucht und Weizen versprechen ihm im Ertrage nicht nach- zustehen. Die Kart off. ein werden eben vom reichlich vorhandenen Unkraut gesäubert. Dick- wurzeln und Kohlraben brauchen nur noch einen durchweichenden Regen, um fertig gesetzt zu werden.

Kreis Marburg.

][ Marburg, 20. Iuni. Der frühere Leiter des hiesigen Kreiswohlfahrtsamtes, Kranz, so­wie der Angestellte B ö t t n e r waren vor etwa einem Iahr zwangsbeurlaubt bzw. entlassen wor­den, weil man ihnen zur Last legte, Mündel­gelder in Höhe von 478,36 Mk.unterschlagen zu haben. Das erweiterte Schöffengericht sprach beide vor einiger Zeit von dieser Anklage frei, weil den Angeklagten eine Unterschlagung nicht nachzuweisen war. Gegen dieses Urteil hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, die heute vor der hiesigen Strafkammer zur Ver­handlung kam. Die Verhandlung hatte das Er­gebnis, daß die Berufung der Staatsanwaltschaft verworfen wurde. -In der Urteilsbegründung wurde gesagt, dah Wohl Verdachtsmomente der Amtsunterschlagung gegen die Angeklagten vor' lägen, dah aber infolge einer gewissen Unord­nung, die auf dem Amt zur fraglichen, Zeit herrschte, nichts nachzuweisen sei.

Kennen Cie schon das jüngste Erzeugnis der perfilu>erte: Q Henkel s Aufwasch-, Spül- und Reinigungsmittelr

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Wenn Ihnen das jemand sagt, dann sollten Cie miß­trauisch werden. Persil gibt es nur in der bekannten grünweißen Packung mit dem Namen Henkel im roten Felde, niemals lose oder in anderer Packung. Weisen Cie im eigenen Interesse alte minderwertigen Erzeugnisse, die Ihnen alsdasselbe wie Persil" oder ebenso gut wie Persil" angeboten werden, zurück und halten Cie sich an das täglich in Millionen Haus­haltungen bewährte