Ausgabe 
21.6.1930
 
Einzelbild herunterladen

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

Samrtag, 21 Juni MO

Nr. 143 Dritter Blatt

Wandern und weisen Bäder und Sommerfrischen.

Kleines Thüringer Tagebuch im Vorsommer.

Don Günter Schab.

Oberhof, im Juni.

Achthundert bis tausend Meter über dem Mee­resspiegel. in sanft kühlender Höhenluft der Berae des Thüringer WalbeS ist der glutende Zrüh- sommer, der nach ZeitungSmeldungen die Städte da drunten im Tale bedrängt, eine an­genehme Beigabe zum medizinisch beglaubigten Ozon.^ In dieser Erkenntnis finden, ehe die eigentliche Saison beginnt, Wochenendsahrer in Hellen Scharen und frühe Gäste, die etwas mehr Muhe haben, den Weg nach Oberhof.

Satte- Dunkelgrün der Nadelwald-Kulissen rings um die blankgepuhten Dillen. Darüber der garantiert faltenlose Rundhorizont des sonnen- durchleuchtcten Himmels. Unb der lieblich-hell­grüne, mit Wiesenschaumkraut, rötlichem Klee und zartlila Rittersporn durchwirkte Rasenteppich trägt die ganze, vorsommerlich temperierte Früh­lingsherrlichkeit.

Aus dem Schaukasten eines Photographen guckt Marlene Dietrich. Die fesche Lola hält ihr sühes kleines Mädchen im Arm. Die beiden Dietrichs sind vom Kopf bis Fuh fest verpackt in winterliche Wolle und reiten auf dem Rücken eines Eisbären über lauter Schnee. Denn zur Zeit der Aufnahme war in Oberhof der Wintersport daran. Dießiegctoicfcn, auf denen jetzt die Gäste ihr bleiches Städter-Antlitz von der Sonne bräunen lassen, hießen noch vor wenigen Monaten ^Schi-Wiesen".

Die Wegbezeichnungen sind gleich für das ganze Jahr eingerichtet. Auf der Bob-Bahn dürfen sich jetzt auch Fuhgängcr bewegen. Die Sprung­schanzen, der Rodelaufzug strecken ihr nacktes Tannenholz in den heißen Rachmittag. Auf den Tribünen sitzen ein paar Schulklassen und trinken aus Feldbechcrn Qucllwasser. Eis gibt es nur in den Konditoreien. Auf der Schlittschuhbahn wird Tennis gespielt. Die ganz feinen Leute treiben auf dem wunderschönen Golfplatz Holzkugeln mit verschiedenen Stöcken in verschiedene Löcher oder daneben.

Da ich gerade von Marlene Dietrich erzähle Kinos gibt s hier in der Vorsaison nicht. Dom Tonsilm ist nur der Radio-Ton zu hören, der kleine Privatsender der Kurverwaltung: die Kurmusik in der Konserve Den Derufsmusikern werden immer mehr Derdienstmöglichkeiten ge­nommen. Die durch Lautsprecher dem ganzen Ort, mittags und abends. mitgeteilte Schall­platte erfreut sich dabei nicht geringer Be­liebtheit. Denn man hört erste Orchester unter ersten Dirigenten und dazu Gesangssolisten von Rang.

Jeden Morgen wird das ist wie in Ober­bayern oder in den österreichischen Alpen die Kuhherde ausgctrieben. Schöne pralle braune Kühe. Trotten mit Bim-Bam um den Hals, sehr dekorativen Mustern auf dem Fell, seelen­vollem Augenaufschlaq und dunklen Dokalen im hungrigen Maul durchs Dorf, dieweil die Kur­gäste noch in süßem Schlummer liegen. Fressen sich in Sonne und Höhenluft den lieben, langen Tag satt, rund und immer gesünder und kehren abends mit vollem Pompadour lDollmilch) heim­wärts. Pilgern und läuten gerade an der Kur­promenade vorbei, wenn Franz Völker nur am Rhein leben möchte, was er mit zweifellos schöner Stimme behauptet.

Don der Wartburg gar nicht zu reden. Ich empfehle niemandem sie Sonntags zu be­suchen. Lebensgefährlich! Schon an schlichten

Tagen mitten in der Woche ist der Desichti- gungS-Betrieb mitunter amerikanisiert. Alle zwanzig Minuten eine Führung. In der Sänger­halle, in Elisabeths Allerheiligstem und beson­ders in der Luther stabe drängen sich die Be­sucher fürchterlich. Es geht zuviel verloren bei solchen Massenbesuchen, obwohl der Führer und Conferencier mit viel Würde und Kehldruck Moritz von SchwindS Fresken, dazu die neu­zeitlichen Glasmosaiken, dann die Rüstkammer und zuletzt das Heim des Doktors MartinuS in wohlgebauter und wohlgeölter Ansprache, Stück für Stück, erläutert und beleuchtet.

Aber was ist das alles gegen einen Blick aus den Fenstern dieser deutschen Burg hin­unter ins grüne Tal, über das saubere Eisenach hinweg in die Ebene. Was ist da- alles gegen die zwei Minuten, die der Nachzügler der gerade fälligen Desichtigungsgruppe erhascht: die zwei Minuten, während deren er im Lutherstüb- ch e n ganz links an der Wand neben dem Fenster eine immer mehr verblassende Hand­schrift unter Glas in stiller Ergriffenheit be­trachtet: ein Blatt Papier, auf dem die Züge eines der größten Revolutionäre aller Zeiten in die Ewigkeit verfließen und verblassen.

Der Wärter rüstet sich schon zur fünfzehnten Wiederholung seiner Litanei, klappert mit den Schlüsseln und sagt:QBenn mir die Herrschaften bitte folgen wollen ...

Der Photograph verteilt feuchte Abzüge der Gruppenaufnahmen, die er vor Beginn der Be­sichtigung geknipst hat. Ein Dierteldutzend Maler und Malerinnen sitzen vor dem berühmten Butzen- schxibensenster und bringen die Erkereckc zu­sammen mit dem Brunnen in ältester Postkarten­manier mittels Oel auf billige Leinwand. Da sie ihre Kunstwerke serienweise Herstellen, haben sie eine solche Fertigkeit erlangt, daß sie in der Produktionsgeschwindigkcit getrost mit der Kon-

Für den gesunden Erholungsbedürftigen ist das Klima, die Höhenlage des Reiseziels nicht so wichtig, sofern es sich nur von dem der Hei­mat unterscheidet. Wesentlich ausschlaggebender für den Erfolg einer Erholungsreise ist das zu­sagende Milieu des neuen Aufenthaltsortes saubere, bequeme und ruhige Unterkunft, Kom­fort je nach Gewohnheit, gute Verpflegung, an­genehme Mitbewohner u. dgl. m. Kurorte mit politischen oder konfessionellen Gegensätzen dürf­ten der Erholung entschieden Abbruch tun. Bei der Wahl eines abseits von der Zivilisation ge­legenen Reiseziels erkundige man sich vorher bei dem zuständigen beamteten Arzt nach der Wasser­versorgung und Kanalisation (Typhusgefahr!).

Tie mitzunehmende Kleidung richtet sich nach dem Reiseziel im Hochgebirge keine Lackschuhe und lange Kleider, an der See keinen Lodenan­zug und keine Bergstiefel. Ein Regenmantel ist auch beim schönsten Wetter zur Zeit der Ab­fahrt unbedingt erforderlich. Gut sitzendes, bequemes Schuhwerk ist für die Berge uner­läßlich. Für längeren Aufenthalt am gleichen Ort versorge man sich mit ausreichender Wäsche: Reinigung in fremden Waschanstalten, besonders an kleinen Plätzen, kann eine Gefahr bedeuten. Einzupacken ist selbstverständlich eigenes Wasch- und Zßhneputzzeug einschließlich eines Trink­bechers, eigener Frisiersachen und Rasierappa­rates. Auch die Mitnahme einer kleinen Reise­apotheke ist ratsam, zumal wenn man in ent­legene Orte reist.

Zerienzüge sind zwar billig, aber da stets über­füllt, für empfindliche Personen und Kinder we­nig zu empfehlen. LaNgdauemde Nachtreisen ohne Schlafwagenbenuhung sind anstrengend.

kurcenz von der Kamera wetteifern können. Ich gebe in solchen Fällen der photographierten Burg vor der gemalten den Vorzug.

Kleine Rundfahrt im Postauto. Der Kraft­wagenpark der Reichspost, Sektion Thüringen, wird, das muh ich sagen, zu kulanten Preisen in vornehmem Dienst am Kunden von freund­lichen Beamten in Bewegung gesetzt. Wer sich kein Auto leisten kann, genieht jetzt als schlichter Fahrgast für einen Tag die Freude, daß die anderen den Staub schlucken müssen, seinen Staub, der ebenso schön ist als verursachte er ihn am eigenen Volant: noch dicker sogar.

Außerdem lernt der Genießer im Umkreis der Strecke Bad Liebenstein, Hohe Sonne, Eisenach, Friedrichroda, Georgental, ein kostbares Pano­rama kennen.

In L i e b c n ft c i n z. B. erwirbt er sich für zehn Pfennig das Recht, in den splendiden Bade- anlagcn heilkräftigen und sehr salzhaltigen Brun­nen zu trinken. In Eisenach beneidet er die Pensionäre um ihre idyllischen Ruhesitze, in Friedrichroda sagt er Gottlieb, dem Re­nommierberg des Ortes, guten Tag und malt sich aus, wie schön es wäre, wenn ihm Schloß Rheinhardtsbrunn persönlich gehörte.

Da kommt schon wieder eine Kuhherde. Aber sie gehört nach Tabarz. Es sind ebenfalls Voll- milchlicseranten. Wenn wir uns beeilen, kriegen wir die in Oberhof noch pünktlich zu sehen. Das Postauto rattert. Richtig! Dreifaches Konzert: Richard Tauber singt:Dein ist mein ganzes Herz", auf der Straße neben dem Korso: Bim- baum, muh muh: dazu gongen die Hotels zum Abendessen. Es gibt Leute, denen diese Töne im Augenblick die freudevollsten sind.

Erwarten Sie in dieser wichtigsten Stunde bitte also auch von mir nicht die gefühlvolle Schilderung eines Juni-Sonnenunterganges.

Für Frauen und Kinder, die die Fahrt schlecht vertragen, sollten rechtzeitig Plätze in der Fahrt­richtung besorgt werden. Kinder gehören nicht in ein Raucherabteil. Während der ganzen Fahrt passe man auf die Kleinen sorgfältig auf. Hin- ausftrecken des Kopses aus dem Fenster ist immer bedenklich: entgegenkommender Zug, Stäubchengefahr für das Auge! Wenn aber ein­mal ein Stäubchen in das Auge geflogen ist, so reibe man vorsichtig das Lid des geschlossenen Auges nach der Rase zu. Falls ohne Ersolg, nach der Ankunft sofort den Arzt aufsuchen!

Seereisende, die zur Seekrankheit neigen, le­gen sich sofort nach der Abfahrt des Dampfers horizontal auf einen Liegestuhl. Am Meer: Vor­sicht mit Seebädern, nicht zu lange im Wasser bleiben, allmählich zunehmende Sonnenbäder (Kopf schützen!). Rach der Ankunst im Hoch­gebirge gewöhne man sich zunächst an das Höhenklima und beginne erst nach einigen Ta­gen mit allmählich sich steigernden Wanderungen. Gegen Gletscherbrand schützt Auflegen einer Licht­schutzpaste, den Augen ist die starke Ultraviolett­strahlung durch Tragen farbiger Gläser fern» zuhalten.

Wenn es denHerren der Schöpfung" auf der Erholungsreise verboten sein sollte, Ge­schäftsbriefe au empfangen und zu beantworten, wissenschaftliche Werke durchzuarbeiten oder son­stige anstrengende geistige Tätigkeit mehr aus­zuüben, so sollte grundsätzlich die Mutter von allen Hausfrauenpflichten in dieser Zeit entbun­den sein. Das Selbstwirtschaften, in der Sommer­frische seht den Erfolg der Sommerreise für die geplagte Hausfrau um mindestens 50 Prozent herab. Loslösung von der heimatlichen Arbeit

ist Voraussetzung für das gute Ergebnis der Erholungsreise. Alle Vergnügungen sind mit Maß und Ziel zu genießen, für ausreichenden Schlaf ist zu sorgen.

Richt am letzten Ferientage reife man heim! Vielmehr etwa zwei Tage vor Ablauf de» Ur­laub», um den Uebergang nom absoluten Nichts­tun zur hetzenden Arbeit erst allmählich zu voll­ziehen. außerdem sind dann die Züge meist noch nicht so stark überfüllt. Folgt man diesen ein­fachen Ratschlägen, so wird man sicherlich von vielen Enttäuschungen verschont bleiben und mit dem Erfolg der Erholungsreise zufrieden sein. Dr. mcd. E. M.

Wanderfahrten.

Gießen Lützellinden Groß-Rechten» bach Niederkleen Butzbach.

Wir wandern die Frankfurter Straße entlang durch Klein-Linden über einen Höhenrücken mit hübschen Blicken auf den TaunuS und den Stop­pelberg nach dem hochgelegenen Lützellinden. Hier bat sich erfreulicherweise die hübsche Hütten- berger Tracht noch ziemlich erhalten, waS sich auch von den folgenden Orten sagen läßt. Auch viele charakteristische Hoftore können wir noch bewundern. Wir durchschreiten das schmucke Dorf und gehen auf guter Straße weiter nach dem in einem Talkessel gelegenen Groß-Rechtenbach, wo wir gute Wirtschaften finden. Der weitere Weg mit hübschen Fernblicken nach den Bergen des Vortaunus' sührt uns durch die echten Hüttenberger Dörfer Niederkleen und Pohl-GönS. beide mit prächtigen Fachwerksbauten und Tor­bogen, nach unserem Endziel Butzbach. Wander- zeit fünf Stunden.

Nauheim ForsthauS Winterstein LlmeS- turm Kapersburg Friedberg.

Wir fahren mit Sonntagskarte Friedberg nach Bad-Nauheim, durchschreiten die schöne Kurstadt und folgen roten Strichen, die unS burch viel Walb an Hof Hasselheck vorüber zum gastlichen Forsthaus Winterstein bringen. Das Zeichen leitet uns weiter zur Kaisergrube, wo wir unS den Schlüssel zu dem in der Nähe gelegenen Limes- turm mitnehmen. Von diesem unter Leitung von Professor Helmke in Form eine- römischen Signalturmes errichteten Bauwerk genießen wir eine weite, schöne Rundsicht zum Taunus, nach der Wetterau und bis In die Gießener Gehend. Hinter der Kaisergrube, bis wohin wir wieder zurück müssen, stoßen wir auf blaue Striche, die uns zu dem groß angelegten römischen Kastell Kapersburg, das eine eingehende Besichtigung lohnt, leiten. Im Blockhaus sind Erfrischungen zu haben. Gelbe Striche führen uns von hier, vorerst durch Wald, später durch freie Gegend über Ockstadt nach unserem Endziel Friedberg. Dauer der Wanderung fünf Stunden.

Reisewinke.

Mitnahme von Faltbooten auf der Eisenbahn.

Um Beschwerden zu vermeiden, sei darauf hin- gewiesen, daß es nach den bahnamtlichen Be­stimmungen erlaubt ist, in die Wagen 3. Klasse fowie in die Traglastenabteile der Eil- und Per- fonenzüge in Rucksäcken und Stabtaschen ver­packtes Faltbootaerät mitzunehmen. Allerdings foll es in Gewicht und Umfang die vorgeschrie- benen Grenzen für Handgepäck nicht überschreiten. Bootswagen müssen zusammengeklappt fein. Das Durchfahren der Bahnsteigsperre mit Bootswagen ist nur erlaubt, wenn die Beförderung im Pack­wagen (auf Fahrradkarte) erfolgen soll.

Serienreifen der Lchiller-Akadcmie.

Die Schiller-Akademie zu München veranstaltet im Verfolge ihrer kulturellen Bestrebungen auch in diesem Sommer wieder eine Reihe von allge­mein zugänglichen Studienfahrten und Ferien-

Hygienische Ratschläge für die Reise.

r 5 Eine Amerikareise 3322V ist mehr als ein Vergnügen . . . .... sie ist eine Lebensbereicherung. Unvergeßliche, unvergleichliche Ein­drücke nehmen Sie mit sich. Eine vier­wöchige Gesellschaftsreise mit einem der we tbekannten Dampfer der WHITE STAR-LINIE kostet ab Frankfurt und dahin zurück nur 1033.- Mark. Ruhige Fahrt Größte Bequemlichkeit. Vorzügliche Verpfle­gung. Viele Sehenswürdigkeiten. Leichte Verständigungsmöglichkeit Verlangen Sie Prospekte durch

Gebr. Julimann, Gießen Bahnhofstraße 68,Telephon 3542

Waldrestanrant n. Sommertrische HuDertus" Beuern (Kr. Gießen) idyllisch gelegener Ausflugsort inmitten herrlicher Laub- und Nadelwaldungen. Angenehm. Familienaufenthalt,Wochen­end. Solide Preise. Von der Bahnstation Gr.-Buseck in 50Min. erreichbar. Autolinie in 10 Minuten. Inh.: Heinrich Baier.

Menlnsllnknrl Minolößanlen, NogelSb.iö00m>,v.Stat.JlbeShausen7Min. Hotel zum Felsenmeer RÄb"iii6. Reu eröffnet-GeschützteLage direkt a.Walde. Schattiger Garten. Gesellschaftszimmer' Saal usw. Herrliche Fernsicht. Gute Der- vstegung. Mäßige Preise für Pension und Wochenende. Prospekt aus Anfrage. eeeoD

SchloB-Caft Marburg

Inh. Carl Spangenberg - Schönste Aussicht Marburgs

Mittwoch: 5-Uhr-Tee 3799D

Samstag: Gesellschafts-Tanz (schwarz. Anzug)

Sonntag: Nachm. Konzert, abds. Abend-Tanz

HoiteeM Borkum iLLVLL'L',.', Die führ. Häuser der Nordsee. Direkt am Meer. Fließ.kalte-u.warm.Wasser. Fahrstuhl. Zentralheizung. Jeglicher Komfort. Pension v. Mk. 8. an.

Sommerkur für

Nervenkranke und Nervös-Erschöpfte Spexlalknranatalt Bolheim Im Tannas bei Frankfurt a. M. Prospekte durch San.-Wat Dr. M. Stbulze-Kahleyss.

Empfehlungen

von

Bädern und Sommerfrischen finden durch den GießenerAnzeiger beste Verbreitung.

RestaurantWaldlust Älten-BoseGk

Schöner Ausflugsort. Herrlicher Spaziergang durch den Hangetstein 8Min. v. Taubringer Paß, empfiehl feine geräumigen Vofnltiöten.

Prima Aevfelwein, Bier, Dein u.

aaD HauSmacherwursl. Phil. Einhauser. Günstige Autoverbindnug mit Gießen.

baS neuzeitlich eingerichtete Nordseebad für alle Ansprüche.

Bequem und billig:

Übet Datiwanderungen, wirksames Hut- mittel für

über Seeschlammbäder, wirksam gegen Rheuma, entzündL llnierleibskrankheiten usw., gibt Auskunft reichbebilderte Werbe­schrift. Erhältlich durch Badeoerwaltung Wilhelmshaven oder Reisebüros.

Besucht Homberg die Perle desOhmtales 36*20

Domäne Schiffenberg Auf waldiger Höhe gelegene historische Stätte ouS 1129. mit herrlicher Fernsicht. Angenehmer AuSsiugs- und Erholungsort. Staubfr. Waldkußweg: Alt. Scbisienberger Weg. Station: Schiffend^ Strecke Gießen -Gelnhausen. AuiobuS täglichadLudwigS- platz 3.45 nachm., Sonntags 3.00 u.3.45 Uhr nachm. Telephon Gienen 2283. f3500D

Vuvg Staufenberg

Herrlicher Rundblick

auf Vabn« und Lumdatal Bogelsberg. Bahnanschlüße: Srtedelhaufen, Lollar, ItlamUar, Daubrmgen.

Fernsprecher Amt Lollar 21.

Moderner Saalbau, GeseUschafSzimmer, Fremdenzimmer. Gute Verpflegung.

4546D___________Bei. Ludwig Hieran.

Burg Gleiberg Fernsprecher Gießen 3444 Schöner Ausflugsort. Rundblick über das LahntaL den \ ogelsberg und Taunus. Schöne Sfile und Gesellschaftsräume. Gute Verpflegung. Autofahrt ab Gießen.

INTERNATIONALE

HMGIENE

AUS STELLUNG

DRESDEN-1930

Luftkurort, Sommerfrische, Pension JagdhausHnbertns"

Dost LstheimButzbach. Tel. Butzbach 8 Idyllisch mitten im Walde gelegen 360 m BrachiauSncht, staubfreie Lage in herrlich. Laub- und Nadelholzwäldchen. Beliebter Ausflugsort. Grone, gedeckie Halle und Beranda. Reine Weine, prima Apfelwein ff. Biere. Volle Pension 4 u.5 Mk. pro Tag. Ernst Sommeriad, Besitzer. [4162D

Schützenhaus

Beliebtes Ausflugs-Restaurant mit Ca'6 und Konditorei 3492d

Endstation d. elektrischen Straßenbahn

Erdbeer-Bowle und Aepfelweln Prima Gefrorenes

ckrlottev Ävnsbuvgk

Schönst gelegener Ausflugsort Sehenswerte Klosterruine Beste Derpflrgung in der Klostermühle Sommerfrische 3152D

Aufobusverb. Sonn-und Feiertags ob Gießen

13.30 llhr, zurück 18.15 Uhr.

Oiensfag,Oonnersfaq,Samstag ab 13.30 llhr. TeichhäüFBad-Naulieim Inh.: fieorg Seeber

Herrlich am Wasser gelegenes

Cafe-Restaurant

Schattiger Garten. Behagliche Räume. Nachmittags 3959D und abends KONZERT.

illlllllllllltllfllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllV Ausflugsort Bingmühle 1 -.StcLvon Grünberg,12St(L von Laubach gelegen, an den herrlich. Waldungen um Grünberg u. Laubach u. den Parkanlag. des staatl. Wasserwerke f. Bad-Nauheim, bpez.: HandktiB, Apfelwein,frische Milch, Kaffee. Kuchen. Fernspr. Grün berg 4. tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiiiimiuiiiniiniiimi Büöinaen äää VliUlliytU i-i .Labnstunde v. Gießen Herrl. Sommerfrische. Ausgedehnte Laub- und Nadelwalüurgen. Hübsche Spazier» gange. Als Aufenthalt für ErholungS» bedürftige besonders geeignet und gern besucht. Gesundes Klima mit frischer Höhen­luft. Volle Pension tn guten Häusern 46 RM-Prospelte durch dLZerkehrsverein