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dieser Tage unter Leitung von Obstbauinspektvr Sn kl er vom Landwirtschastskammcrausschuh

Holzversteigerung.

Dienstag, 25. Februar 1930, werden aus den Freiherrn von Nordeck zur Ra- benauschen Forstorten Ober- und Nieder- Seilbach an Ort und Stelle versteigert:

Derbffangen, Stück: Fichten 40 1. Kl., 11 2. Kl.: Reisslängen, Stück: Fichten 86' 5. Kl., 140 6. SU.; Ruhreisig: 70 rm Fich-! ten (Schichthaufen), 2 rm Fichtenscheller, Knüppel, rm: Eiche 63, Kiefer 11, Fichte 16, 14 rm Eichereisig, 10 Lose Fichtenreisig

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Frage bcreitwilligst beantworteten.

Lich, 17. Febr. Die Vereinigung der

Kreis Friedberg.

Steinfurth, 18. Fcbr. Verschiedene hiesige

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m Eie mir nicht, daß ie ist glatt erlogen - ten vor feinem, Haus. Etolz: einen trächtigen

Reijig 2. fit (Stammreisig) rm: Buche 3 87; Eiche 474. Reisig 3. kl. (Astreisig) r n: Buche 385; Eiche 800. Stöcke rm: Luche 65,6; Eiche 93,1; Lärche 14,4; Fichte 2 >,7. 1510D

60 3.

Zusammenkunft Dormittags 10 Uhr bei der Pfingstweide. 14221)

Waldgirmes, den 17. Februar 1930.

Der Bürgermeister, Schmidt.

Stä. u. Abschn. mit 25,00 km, davon Abschn. Alteiche 5. u. 6. Kl. mit 9,00 fm rm Nutzsckeit 2. Kl., gespalten, 1,20 m lang rm Nutzscheit in Rollen, 2 m lang rm Nutzknüppel, 2 m lang

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Kirche und Schule.

-g- Leihgestern, 17. Febr. 3n den letz­ten Tagen hatte unsere Gemeinde die Freude, Missionsinspek'.or Held von der Sudan-Pionier- Mission in Wiesbaden zum Zweck einer Evan­gelisation in ihrer M.tte zu haben. Er diente der Gemeinde an zwei Sonntagen im Hauptgottcsdienst, hielt jeden Abend einen Vor­trag und an den Rachmittagen eine Vibel- stunde. 3n allen diesen Darbietungen hat er cs verstanden, seine Zuhörer in den Ernst und die Tiefe der heiligen Schrift einzuführen, so daß sie feinen Ausführungen mit gespannter Aufmerk­samkeit folgten. 3n anschaulicher und an­fassender Weise zeigte er uns, wie das alte Evangelium 3esu auch für die mannigfachen äußeren und tnncren Röte der Gegenwart das rechte Heilmittel ist. Die Sammlungen für die Sudan-Pionier-Mission ergaben die Summe von 292 Mark.

1 [ Gelnhaar, 17. Febr. Gestern fand in unserer Gemeinde durch ihren ehemaligen Orts- geistlichen, Superintendent Oberlirchenrat Wag­ner, eine Kirchenvisitation statt. Dis auf den letzten Platz war das Gotteshaus be­seht, als unter dem Klang der Orgel die beiden Geistlichen einzogen. Aach dem Liede 311, 13, legte der jetzige Ortsgelstliche unserer Gemeinde, Pfr. 1111 m a n n , Usenborn, seiner Predigt den Text zugrunde: Matth. 20, 116. Aach der Pre­digt trat Superintendent Wagner an den Al­tar und gedachte nach Ablesung des Textes Phil. Kap. 1 in herzlichen Worten der Zeiten, in denen et hier als Seelsorger waltete. Auch gedachte er aller derer, die nicht mehr unter den Lebenden weilten, besonders der Gefallenen. Hierauf prüfte er in Anwesenheit der ganzen Gemeinde die christenlehrpfl'.chtize Jugend und Schulkinder. Die Prüfung nahm einen recht be­friedigenden Verlauf. Anschließend an den Got­tesdienst fand eine Besprechung mit dem Kir­chenvorstand und der Kirchengemeindevertre- tung statt.

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f Bellersheim, 18. Febr. Die hiesige Spar- und Darlehnskasse hielt dieser Tage ihre diesjährige ordentliche G e ne r a l - Versammlung ab. Aach der üblichenBegrü­nung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Ludw. Müller V., wurde das A'^'nken zweier verstorbener Mitglieder in üblicher Weise geehrt. Daraufhin erstattete der Rechner K. -ueber den Geschäftsbericht, dem u. a. folgendes entnommen sei: Der Gesamtumsatz ist von 1,720 000 Mark im Vorjahre auf 2 100 000 Mark im abgelausencn Geschäftsjahre gestiegen. Die Spareinlagen haben um 33 780 Mark ^ugenommen, außerdem k. mmen noch hinzu die Einlagen in laufender Rechnung, so das; insgesamt ein Vareinlagenbestand von 148 670 Mark vorhanden ist. Die Zahl der Mit­glieder hat im verflossenen Berichtsjahre keine

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Sämtliches zur Versteigerung kommende Brennholz ist blau unterstrichen. Besichti- gimg wird vorausgesetzt, da spätere Be- a^standungen nicht berücksichtigt werden. Mhere Auskunft durch die Herren Förster Beeg zu Ulfa, Frank zu Stornfels und die unterzeichnete Stelle.

Hessisches Forstamt Eichelsdorf.

weiß, daß es zur Stärkung des Kör­pers nichts besse­res gibt als DOP« PELHERZ Doppelherz ist als Kräftigungsmittel bewährt bei Blutarmut, Appetitlosigkeit, Schwächezustänaen aller Art, Neurasthenie, Nervenleiden u. nervösen Kopfschmerzen. Hole« Sie heute noch eine Probefla­sche zu M 2 50; große Flasche M 4.50 und 5.50. Doppelherz- Dragees M 1.50. Niederlage: Drorerle 0. WlnterhoH. EreorpLS-lB; Drof. C. Seibel, Frankfurter Straß»; - ans x.Inden« bnri lued.-Drog. H. Eigen, Se'.tersweg 68 e; Drogerie E.Karn.SchnlstraBe; LBwen-Drog. Eilbinger Nacht., Seltersweg; Krenx-Dree, A. Noll, Bahnhofstraße BL 24bV

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Ruh- und Brennholzversteigerung Mittwoch, den 26. d. 2H., von vormittags 10 Uhr ab, in der wirtschaftZur Deut­schen Eiche" zu Klein-Linden aus den Forstorten Hexenbusch, Fuchsbau, Tiefen­tal, Tannacker, Rehloch und Stempel- fchlag der Försterei Großen-Linden:

1. Ruhholz. Eiche: Abschnitte N: Kl. 1 u. 2 4 Stck. = 0,92 fm. Kiefer: Langholz A: Kl. 4a 1 Stck. = 1,38 km, Kl. 3d 1 Stck. - 0,96 km; Abschnitte N: fit. la3a 39 Stck. = 11,15 km. Fichte: Langholz N: Kl. la3a 35 Stck. = 18,07 fm; Abschnitte N: Kl. la 3 Stck. = 0,38 fm. Derbstangen, Fichte: 1. Kl. 71 Stck., 2. Kl. 32 Stck., 3. Kl. 26 Stck. Reisslängen, Fichte: 5. Kl. 30 Stck., 6 Kl. 45 Stck., 7. Kl. 30 Stck. Auhknüppel, Eiche: 4,5 rm (Gartenpfosten, 2,5 m lang); Fichte: 3,5 rm (3 m lang).

II. Brennholz: Scheiter rm: Eiche 8; Kiefer 25,6 1. Kl., 6,7 2. Kl.; Fichte 2,4. Knüppel rm: Eiche 23,6; Kiefer 21,8 1. Kl., 1,4 2. Kl.; Fichte V l.Kl., 0,4 2. Kl. Reisig 100 wellen 2. K' (Stammretsig): Buche 2, Kiefer 35,3, Fichte 0,5; 3. Kl. (Astreisig): Kiefer 17,5, Fichte 27,4, Eiche 9,5; 4. Kl. (Schlagreisig): Kiefer 16,5 (ge- schätzt); Kiefer 3. Kl, (Astreisig) 85 rm. Stöcke rm: Kiefer 9,8; Fichte 34.

Bom Kiefern- und Fichtenstammholz werden nur die blau unterstrichenen Num­mern versteigert, vom Brennholz kommen die blau unterstrichenen Nummern nicht zum Ausgebot. Es wird vorherige Be­sichtigung des Holzes empfohlen. 1488D

Gießen, den 19 Februar 1930.

Hessisches Forstamt Schiffenderg.

Nicolaus.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

> Wißmar, 17. Febr. Die Gemeinde­vertretung beschloß, den Hm 6 au der elektrischen Lichtanlage vornehmen zu lassen, nachdem von selten der Verwaltung der Dudcrusschen Eisenwerke, die den Strom liefern, der Kostenvoranschlag geprvf1 ist. Auch den Vor­schlägen der Regierung ,ut Ueberwachung des Ortsnetzes wird grundsätzt^ zugestimmt. Jedoch soll vorher die Kostenfrage geklärt werden. Der Landrat wurde bevollmächtigt, die Gemeinde bei den Verhandlungen mit den Buderusschen Eisen­werken zu vertreten, dabei soll eine Herabsetzung der Licht- und Kraftstrompreise erzielt werden. Für das kommende Haushaltsjahr wurde die Einführung neuer Holzabfuhrscheinebe-

ei'sterturnier zu San -----_______ - - , - - r. ,,

ar beendet. Es ergab Baumtoär ter desKrelsesGretzen hielt Weltmeisters Dr. 2lb ' * n'l '

(14!) fünfte erzielt;

> remisierk nur zwei itbe Äunzowitsch mit *> IV. Dogohuöotv mit folgen: Hues 8'/.. Maraczh und Sarta-

(Sieben in der Gastwirtschaft Stein ihre dies- jährige ordentliche Generalversammlung ab, zu der fich fast sämtliche geprüfte Daumwarte eingefunden hatten. Es wurden folgende kurze Vorträge gehalten:Krebsfeste und krebsempsind- iehe Apfelsorten" (Fürst!. Obergärtner Schmidt (Lich) und Daumschulenbesiher Engelhardt, Heuchelheim); »Das Werkzeug des Daumwärters" l Liplomobstbauinspektor Enkler, Gießen. und Daumwärter Rudolf, Lang-Göns); ^Erfah­rung mit der Winter- und Sommersprihung der Obstbäume" (Daumwärter Adolf Müller, Bellersheim, und Rinn, Heuchelheim). An jeden Vortrag schloß sich eine Aussprache an. Ferner wurde die Arbeitsweise der Motorbaum- spritze vorgeführt und die Raupenleimversuche des Landwirtschaftskammerausschusses Gießen in den fürstlichen Obstanlagen besichtigt. Auch die Frage der Psrovkreiserbeschaffung für die durch­zuführenden Llmpfropfmaßnahmen wurden ein» gehend erörtert und dabei der gegenseitige Aus- lcmsch geregelt.

auf rund 40 000 Mark, die Ausgaben auf rund 39 000 Mark, so daß noch ein Üeberschuh ver­bleibt. Es sind 202 Operationen vorgenommen worden. 454 Personen machten von der Röntgen­anlage Gebrauch, die aufs beste und modernste eingerichtet ist. Els Patienten wurden mittels Röntgentiefenbestrahlung behandelt. Das Haus hat seine Existenzberechtigung bewiesen, die Ein­richtung ist für unsere Stadt und den abgelegenen Bezirk von größtem Segen.

§ Ulrichstein. 17. Febr. Der hiesige Krie­gerverein veranstaltete am Samstagabend im Pfannstielschen Saale den kürz'ich besch'o senen Familienabend, der einen guten D.such aufzuweisen hatte. 3m Mittelpunkt stand ein Vortrag des Oberstleutnants von Hagen (Darmstadt) über die Sch'acht von Verdun (Fe­bruar bis Mai 1916). Die Zuhörer folgten mit größter Aufmerksamkeit den interessanten, fesseln­den Ausführungen des Redners, die durch zahl­reiche treffliche Lichtbilder veranschaulicht wur­den. Zum erstenmal trat h erbei das vor einigen Monaten von der Gewerbeschule anae'chaFte Epi­diaskop bei einer öffentlichen Veranstaltung außerhalb der Schule in Tätigkeit. Die Bilder, von Lehrer Kammer vorgeführt, waren scharf und klar. Die Versammlung spendete zum Schluß dem Vorlragenden lebhaften Beifall. Rechner Merski übermittelte als Vorsitzender den Da k der Anwesenden und leitete zu dem alsdann anschließenden .gemütlichen Teil des Familicn- abcnds über. Die Kameraden 3ohs. Schrei­ner und Karl Schmidt I. wurden nach ^jäh­riger Gustav Groh und Ang. Fritz nach 25jähriger Mitgliedschaft durch Verleihung der .Hafsia"°Ehrenzcichen ausgezc chnct Bei einem Glas Bier und dem Gesang a töertrauter Lieder blieb man noch einige fröhliche Stunden bei­sammen. 3n der letzten Gemeinderats- s l tz u n g wurden die vom Gemeinderat zu be­stimmenden M tglietzer d:s Schulvorstands neugewählt, und zwar: D.i^eordnct.r K. Geiß. Friedr. R o d e m e r, Karl Hofmann, Hch. Scheich. - Für die auf den 23. Februar anberaumle Bürgermeist rwahl ein gen bis jetzt drei Wahlvorschläge ein, die auf folgende Rainen lauten; Bürgermeister Karl Appel II., Beigeordneter Karl Geiß, Maurermeister Frdc. Appel.

fchlofsen; den Firmen Wellhöfer (Gießens und Winker (Wißmar) wurde der Zuschlag für Stammholz erteilt. Die Einnahmen aus dem Holzverkauf bleiben in diesem Jahre wesentlich hinter denen aus dem Vorjahre zurück (Aachlassen der Preise infolge des milden Win­ters und der erhöhten Verwendung anderer Brennstoffe, hinzu kommt, daß in diesem Winter weniger Holz gefällt wurde.)

Dornholzhausen, 17. Febr. 3n der abgelaulenen Woche fanden in der hiesigen Kirche allabendlich Missionsvorträge statt, de auch aus der Aachbargcme'.nde Hoch lheim zahl­reich besucht waren. M.s.ionar Schäfer aus Hausen bei Butzbach sprach über verschiedene religiöse Themen; seine Vorträge fanden an­dächtiges Gehör. Am Freitagabend fang der Frauenchor unter Leitung von Frau Pfarrer Schneider, Hochelheim. 3m Ansch uh an dir Vorträge wurden Kolle't.n erhoben, deren Erlös zum Besten der Rheinischen Mission be­stimmt war.

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Geflügelhalter |inv schon tangere v>e.t vatu uvec^ gegangen, nur noch reinrassiges Geslü - g e i au züchten. Sie besuchten die Ausstellungen der Geflügelzuchtvereine und konnten auch schon kleinere Ausstellungen in den Rachbargemeinden Dad-Aauhe.m und Wi s ls)eim mit eige er Zucht, besonders mit Hühnern, beschicken. Das 3nteresse für Geflügelzucht war so stark geworden, daß am Sonntag ein Geflügelzuchtverein mit einer stattlichen Mitgliederzahl gegründet wer­den konnte. Den Vorsitz übernahm Baron von Löw. Die Belehrungen und Anregungen, die der Verein seinen Mitgliedern geben wird, wer­den bald auch bei uns zu sichtbaren Erfolgen und Fortschritten in der Geflügelzucht führen.

Kreis Schotten.

a. Schotten, 17. Febr. Dieser Tage fand, wie alljährlich, der übliche Waldgang des Gemeinderats mit dem F^rstamt Schotten statt. Unter Führung des Forstmeisters D e u - st er wurde der Stadtwald besichtigt und ein Ueberblid über den gegenwärtigen Bestand und über die Forsteinrichtung, wie sie für das nächste 3ahrzehnt geplant ist, gegeben. Die Stadt hat einen Waldbesitz von zirka 600 Morgen, der mit einem Drittel Laubwald und zwei Dritteln tocrfoollem Nadelholz bestanden ist. Besonders der Fichtenbestand wächst in der kommenden Zeit ins Geld; den Wert des Waldes schätzt man von sachverständiger Seite auf 1,5 Million. Der jährliche Hiebsah wird in kommender Zeit eine Steigerung erfahren. Der interessante Gang ver­lief für die Teilnehmer sehr anregend und be» lehrend.

X. Schotten, 18. Febr. Das städtische Krankenhaus hat in dem abgelaufenen 3ahr gut gewirtschaftet. Die Einnahmen belaufen sich

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Aenderung erfahren und beträgt 103, die sich auf Dell.rsheim, Obbornhofen, Ätphe, 3nheiden und Trais-Münzenberg verteilen. Der Rein- getoimx von 1600 Mk. wurde wie folgt verteilt: 10 v. H. Dividende auf die GeschciftSan eile, ICO Mark dem Aufwertungsstock, d:r Rest dem Re­servefonds, so daß beide Rücklagefonds bereits mit über 3530 Mark zu Buche stehen. Außerdem wurden zur Hebung des 3nteresses der Mit­glieder ein Anwesenheits'-'eld au 3 dem Lleberschuß gewähr:. DerD r hende des Aufsicht'rat 1 denke dem Rechner für seine mustergültige Amtsfüh­rung und konnte feststellen, daß die Kasse gute Fortschritte gemacht hak und daß sie auf solider Grundlage steht. Die satzungsgemäß au scheiden- den Vorstands- und Aufsicht ratsmitgli " er tour- einstimmig durch Zuruf wiedergewählt.

Dberbeffen.

Landkreis Gretzcn.

> Daubringen. 19. Febr. 3n der jüngsten Gemeinderatssitzung kamen u. a. folgende Angelegenheiten zur Erörterung und Beschluß- faffung: Da die Wasserversorgung un- Itter Gemeinde im letzten 3ahr sehr mangelhaft »nd ungenügend geworden ist, sind Erhebungen angeftellt worden, diese zu verbessern. Als das billigste Projekt ist vorgeschlagen worden, die Quellen auf der Wiese an der Hainbach auf der rechten Seite des Dorfausganges zu f affen und das Wasser durch eine Pumpe be- darfsmäßig nach dem Behälter zu pumpen. Sinern Gesuch der Schule, denjenigen Eltern, teren Kinder durch den Schularzt zu einem Kuraufenthalt bestimmt sind, den G e - ! raeindezuschuß zu gewähren, der sie dann euch in den Genuß des Zuschusses der Landes- Versicherungsanstalt und des Kreises setzt, wurde fjattgegeben. Die Ausbesserung der linnen im Dorfe soll gemäß dem im Vor­anschlag eingestellten Betrag vorgenommen wer­den. Da durch Anlegung der Dampfheizung hn Schulhaus die Heizungs- und Reinigungs- arbeiten sich anders gestaltet haben, soll die Reinigung der Schulsäle vom 1. AprU mb neu vergeben werden.

+ Grünberg, 17. Febr. Am Sonntagnach- nrtttag hatte das hiesige L a n d w i r t s ch oft s - am t zu einem Vortragskurs im Gasthaus Zum Rappen" eingelabcn, zu dem sich eine statt- hebe Zahl Zuhörer, darunter viele auswärtige Landwirte, eingefunben hatten. Den ersten Vor- t tag hielt Veterinärrat Dr. F u ch s (Grünberg) über «Viehseuchen und veterinärpolizeiliche Mah- mahmen zu ihrer Bekämpfung". Der zweite Red­ner des Tages, Obst- und Gartenbauinspektor Lent sch (Friedberg), sprach überZeitgemäße Fragen im Obstbau". Der letzte Redner, Assessor 8r. S ch m i d t, Leiter der Pflanzenschuhabteilung der 3.-G.-Farbenindustrie, Frankfurt a. M., be­handelte in einem FilmvortragDie Schädlings- I dckämpsung in der Landwirtschaft". An die drei Borträge schloß sich eine rege Aussprache an, tr der die Redner noch manche an sie gestellte

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Drennholzversteigerung

o/nung. Rltttwoch, den 26. Februar, werden vor-

*'«m Don mittags 16% Uhr, in der Gastwirtschaft Xr vier $50' o'on Karl DöU zu Ulfa versteigert aus ver- ebenialti ,n,,fLrfaL. / |d)iebenen Distrikten der Förstereien Ulfa Stabte Qie'o »ad Stornfels die nachfolgenden Mengen irpdmic^f Ebieren Nutzholz (insbesondere Eichenstammholz IS oriola1 0:U9 Steinswiesenkopf 7) und Brennholz:

:er A. Ruhholz.

^aaewis.en W» canghol;- Eiche: Kl. 3 2 St. - 1,37 fm; nun so geht- ,J HL 4 9 St. - 7,54 fm; Kl. 5 3 St. -- 3,79 fm.

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Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Norden der Rabenauschen Ober-Seilbach (am Abtrieb).

Londorf, den 19. Februar 1930.

Hessisches Forstamt Rabenau.

N uhholzversteigerung.

Die Gemeinde Waldgirmes versteigert öffentlich meistbietend an Ort und Stelle am Montag, dem 24. Februar 1930, vor­mittags 10 Uhr beginnend, aus Distr. Pfingstweide u. a.:

Elche.

Lärche: Kl. Id 4 St. = 1,08 fm; Kl. 2a - j. L St. - 0,31 fm; Kl. 2d 1 St. 0,85 fm.

}CntSe Fichte: Kl. 2a 1 St. = 0,28 fm; Kl. 2d

r SithetK L St. = 2,11 fm; Kl. 3a 1 St. = 1,28 fm.

neoent JintCr y Derbffangen: Fichte: 2. Kl. 2 St.; 3. Kl.

c W7 (davon 480 St. aus Heegwald 8 der gier Tewe' S,erbt Fgr-fterei ^angd). Reisslängen: Fichte: "ü beftino Sar LÄL 1036 St. (Heegwald 8); 6. Kl. 1000 (Heegwald 8).

04111 Ü B. Brennholz.

S Wnd« ^, 9 fal Scheller rm: Bucke 163,4 1. Kl.; 2,5 ' n n 5reunÖ ir 2k Kl.; Esche 4,0; Eiche 135,2; Fichte 19,3 e>ncS Suntn'er 2ÄI- Knüppel rm: Buche 301,9 l.Kl., Sieb t)ier,5n,|: 3 -3,6 2. Kl.; Esche 6,4; Eiche 213,1 l.Kl.; Äen ! Cottf U2,6 2.Kl.; Birke 2,4, Dbftbaum 1,8;

«Jfpe 14,2; Erle 12,2; Linde 1; Kiefer 5; one »"aMen Lrche 38,4; Fichte 83 2.Kl. Reisig l.Kl. *el (»n-iummniio W !(Snüppelreifig rm: Buche 3; Eiche 6,9. AW Xk

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