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Nr. 44 Erstes Blatt
180. Zahrgang
8reltag, 21 Zebruar 1950
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Dr Friedr Wilh Gange. Verantwortlich für Politik Dr Fr Wilh Lange, für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen.
Oesterreichs Weg.
Zum Berliner Besuch des österreichischen Bundeskanzlers.
Der österreichische Bundeskanzler Schober weilt dieser Tage in Berlin, um seinen lange an- gekündigten Besuch in Deutschland äu verwirklichen. Schober ist bei uns kein Unbekannter. Ganz Deutschland hat den Kampf mit teilnehmendem Interesse begleitet, den der österreichische Bundeskanzler um die Gesundung des innenpolitischen Lebens seines Landes geführt hat. Gefahrdrohend genug war die Lage, als Schober die Zügel der Regierung fest in die Hand nahm. Bei der Sozialdemokratie war er nach den blutigen Ereignissen des Jahres 1927 in Wien einer der verhaßtesten Männer. Trotzdem ist es ihm gelungen, binnen wenigen
Der öfterreichlfche Bundeskanzler Schober ist zu einem Besuch in Berlin eingetroffen.
Wochen die Verständigung herbeizuführen, durch die Oesterreich eine Derfassungsreform erhielt, eine Derfassungsreform, die das Land aus dem schrankenlosen Parlamentarismu. befreite und dem Staat eine Spitze mit eigener Autorität gab. In Oesterreich ist durch Schobers realpolitischen Weitblick eine Entwicklung vollzogen worden, die dieses Land verfassungsrechtlich etwa in die gleiche Linie mit Deutschland rückt, nur mit dem Unterschied, daß in Deutschland dieser Sinn der Derfassung nicht erkannt und nicht in die Wirklichkeit überseht wird.
ist kein Zufall, daß gerade diese auf streng verfassungsmäßigem Wege herbeigeführte Stärkung der Staatsgewalt und der Staatsautorität sich international alsbald günstig ausgewirkt hat Schober selbst hat wiederholt darauf hingewiesen, wie sehr das Entgegenkommen der Großmächte gegenüber Oesterreich durch diese Tatsache beeinflußt worden ist Oestereich hat jetzt finanzpoli isch wieder die Arine frei bekommen and wirb die Gelegenheit, sich zu rühren, nicht vorübergehen lassen Schobers realpolitischer Blick hat zunächst einmal die wichtigste außenpolitische Frage in Angriff genommen, nämlich den Ausgleich mit Italien. der allerdings nur durch den Verzicht auf eine Agitation zugunsten des deutschen Südtirol möglich gewesen ist Sicherlich sind bei dieser Gelegenheit manche vaterländischen Gefühle zurückgestellt worden Aber man ist sich in Oesterreich darüber klar geworden, daß den Stammesbrüdern in Südtirol mit Kundgebungen auf dem Berge Jsel allein schwerlich geholfen wird.
Schober kommt nunmehr nach Berlin, wie er hofft, um auch den Handelsvertrag zwischen Deutschland und Oesterreich unter Dach und Fach zu bringen. Diese Frage liegt aber so kompliziert, daß zu ihrer endgültigen Bereinigung noch einige Zeit gebraucht werden wird. Die sreundschast- lichen Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich bedürfen keiner Besserung. Daß der Anschluß angesichts der allgemeinen politischen Lage nicht sobald verwirk'icht werden wird, darüber gibt man sich in Deutschland sowohl wie auch in Oesterreich kaum noch einem Zweifel hin. Die Wirtschaf tspolitischen Fragen, die über die besonderen Derhältnisse Dcutschlands und Oesterreichs hinaus den ganzen mittcleuropä schen Raum angehen, werden während des Besuches des österreichischen Bundeskanzlers zweifellos eine Rolle spielen.
In Oesterreich selbst gibt es eine starke politische Richtung, die auch heute, unter den veränderten Verhältnissen der Rachkriegszeit die alte Ausgabe des österreichischen Staatswesens nicht als erledigt ansieht. Oesterreich hat im Südosten Europas seit Jahrhunderten eine Mittlerstellung eingenommen. Durch den Zusammenbruch des Jahres 1918 ist hier eine jähe Unterbrechung in der historischen Entwicklung eingetreten Aber beweisen nicht die Zustände, wie sie sich nach der Reugestaltung in Europa entwickelt haben, daß es in Mitteleuropa neuer Zusammenfassungen bedarf, um dieses wirtschaftlich unerträgliche Chaos zu beseitigen? Die Probleme, die sich für eine aktive deutsche Politik in Mittel- und Osteuropa hier ergeben und für die die deutsche Außenpolitik sich die Hände freimachen mutz, sind mit der Frage des Anschlusses längst nicht erschöpft. Sie bedürfen aber zu ihrer Lösung neuer konstruktiver Gedanken, die über die heutigen Methoden ^bet internationalen Politik weit hinausreichen.
Der Radikale Lhautemps mit der Kabinettsbildung beauftragt.
Ehauiemps nimmt den Auftrag an.
Paris, 20. Febr. (WTB.) Der Fraktionsvor- fitzcnde der Radikalen Chauternps sprach heute vormittag um 9.45 Uhr im E 11) s s e vor und erklärte sich nach einer Unterredung mit dem Präsidenten bereit, den Auftrag zur Kabinettsbildung vorbehaltlich einer endgültigen Antwort heute abend anzunehmen. Chauternps erklärte Pressevertretern gegenüber, er werde sofort seine Besprechungen aufnehmen und versuchen, die Einigung der Republikaner auf ein demokratisches und nationales Regierungsprogramm zu verwirklichen Er habe den festen Willen, die ihm angetragene Aufgabe durchzuführen. Chauternps hatte bann im Laufe des Tages mit verschiedenen Parlamentariern Besprechungen und erklärte am Abend, nachdem er dem Präsidenten der Republik über seine Verhandlungen Bericht erstattet hatte, daß er die Kabinettsbildung endgültig übernehme. Er hoffe, daß er sein Ministerium im Lause des morgigen Tages bilden könne.
Tardieu lehnt ab.
Andere Leute für die Hlottcnkonferenz
Paris, 20. Febr. (WB.) Chauternps hatte Tardieu das Marineministerium und die Vize Präsidentschaft angeboten, um es zu ermöglichen, die Führung der französischen Delegation in London zu behalten. Briand, dem bas Außenministerium angeboten wurde, soll Chau- temps versprochen haben, auf Tardieu in dem von Chauternps gewünschten Sinne einzuwirken. Auch seien einige Mitglieder des zurückgetretenen Kabinetts in diesem Sinne bei Tardieu vorstellig geworden. Tardieu hat jedoch das Angebot a b gelehnt und der Presse folgende Erklärung übermittelt: Chauternps und Tardieu haben im Laufe des Nachmittags die allgemeine Lage und insbesondere den Stand der Verhandlungen auf der Londoner Seeabrüstungskonfe- r e n z erörtert. Chauternps hat in dem Wunsch, die K-ontinuität der französischen Politik auf der Londoner Konferenz zu wahren, Tardieu ersucht, in sein Kabinett einzutreten und die von ihm in London begonnene Ausgabe fortzusetzen. Tardieu dankte Chauternps für (ein Angebot und erwähnte, daß er nicht weniger als Chauternps darauf bedacht fei, bei den Londoner Verhandlungen die französische Politik, die aegen-- roärtig durch die Ministerkrisis durchbrochen sei, zu sichern. Er hat ihm aufs neue versichert, daß er, wie es eines jeden Pflicht sei ihm seine volle Unter ft üßung für den Erfolg der Konferenz zusichere Tardieu hat Chauternps des weiteren erklärt, daß weder die politischen Ereignisse der letzten Tage noch die politische Lage, wie sie sich auf Grund der Krise vom Montag ergibt, es ihm gestatten, eine Mitarbeit im Kabinett anzunehmen, die als eine Desavouierung der Mehrheit ausgelegt werden könnte, die ihn bei den internationalen Verhandlungen im Haag und in London verteidigt hat. Er hat aus diesen Gründen allgemeiner Art sein Bedauern zum Ausdruck gebracht nicht in der Lage zu fein, seiner Aufforderung nachzukommen.
Die provisorische Ministerliste
Tardieu, Jlarin und Maainot ausgefchifft
Paris, 21. Febr. (WTB Funkspruch.) Rach einer havasauslassung scheint das Zustandekommen des Kabinetts Chauternps bereits als gesichert angesehen werden zu können. Lhautemps beabsichtige, zu feiner Unterstützung folgende Parteien heranzuziehen: Radikale (115 Abgeordnete), Sozial republifaner (33), Radikale Linke (51), Fraktion Franklin-Bouillon (15), Unabhängige Linke (20), Linksrepublikaner (64). Von den im Kabinett Tardieu vertretenen Parteien würden also im neuen Kabinett ausgeschlossen werden die Republikanisch-demokratische
Vereinigung (Marin- Gruppe), die Demokratische und Soziale Aktion (Gruppe M a g i n o t) und die katholischen Demokraten. Wie „Petit Pa- rifien“ mitteilt, hat Chauternps heute früh 2 Uhr französischer Zeit folgende provisorische 2U i - nifterliffe bekanntgegeben:
Ministerpräsidium und Inneres: Lhautemps (radikaler Abg.).
Auswärtiges: Briand (sozialrepublikanischer Abgeordneter).
Finanzen: Charles Dumont (radikaler Senator) oder Abg. p a 1 m a d (Radikaler).
Justiz: Besnarb (radikaler Senator) oder der radikale Abg. Lamoureux.
Marine: Albert Sarraut (radikaler Senator).
Krieg: Abg. F 1 a n d i n (Linksrepublikaner).
Oeffentliche Arbeiten: Abg. Charles Durand (radikal) oder Ricolfi (Linksrepublikaner).
handel: Abg. Lamoureux oder Senator B es- n a r d (radikal).
Post- und Telegraphenwefen: Senator Mario R o u st a n (radikal).
Kolonien: Abg. Georges Bonnet (radikal).
Arbeitsministerium: Abg. Loucheur (Radikale Linke).
Luftfahrtminister: Abg. Laurent Cynac (Radikale Linke).
Landwirtschaft: Abg. Q ueuille (radikal).
Pensionen: Senator Lallet (radikal).
Handelsmarine: D a n i e I o u (Radikale Linke).
Da verschiedene Morgenblätter und auch die Agentur havas provisorische Listen verösfentlichen, die zum Teil in wichtigen Porteseuilles andere Kandidaten bringen, muh die Lifte des „Petit parlfien** mit der größten Vorsicht ausgenommen werden.
Chauternps, der Führer der radikal-jozianstifchen Kammerfraktion, wurde vom Präsidenten der Republik mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragt.
Zegiim derÄMberatlmgen im SessischenLandiag
Oie Stellung der Parteien zum Sofortprogramm und Spargutachten.
Darmstadt, 20. Febr. (WTB.) 3m Haupt- ausschuh des Hessischen Landtages begann die Beratung des Etats für das Jahr 1930, mit dem dos Sofort-Programm der Regierung und das Gutachten des Reichssparkommissars verbunden sind. Reben den Ministern und den ersten Ausschuhmitgliedern waren noch zahlreiche weitere Abgeordnete und Referenten erschienen. Bei der Generaldebatte, an der sämtliche Fraktionen meist mit mehreren Rednern zu Worte kamen, füllten einen nicht unerheblichen Teil der Beratungen, Darlegungen über die allgemeine Wirtschaftslage und ihre QluStoi Gingen auf die Reichs-, Länder- und Gemeindcfin inzen aus. Die in den letzten Wochen in der Wesentlichkeit behandelte Frage der Aufgabe der Eigenstaatlichkeit Hessens oder des Anschlusses an ein anderes Land wurde ebenfalls ausführlich behandelt. Cs wurde dabei von allen Seiten einmütig betont, daß eine Amgliederung oder ein Anschluß mit den Finanzfragen nicht verquickt werden solle und daß dafür auch keine Rotwendigkeit bestehe. Es sei Hessens Aufgabe, s e l b st Ordnung in seine Finanzen zu schaffen, und die Finanzlage des Landes lasse das auch durchaus zu, wie aus dem Gutachten des Sparkommissars ja deutlich hervorgehe. — Einzelne Punkte des Etats oder des Sparprogramms wurden heute noch nicht behandelt. Die Parteien brachten vielmehr ihre schon bekannte grundsätzliche Stellungnahme zu den Hauptfragen zum Ausdruck und betonten ihre Bereitwilligkeit, mit Ernst an dem Sparprogramm der Regierung mitzuarbeiten, um eine Erleichterung der Finanzlage des Landes und der Gemeinden, aber auch eine Entlastung der Wirtschaft, anzustreben. Don den Parteien sind dabei schon mehr als zwei Dutzend zum Teil autzerordentlich umfangreiche Anträge zum Etat und zum Sparprogramm überreicht worden. Der Ausschuß hosst, das vorliegende Material in etwa sechs Wochen aufarbeiten zu können. Das Plenum wird also erst Ende April oder Anfang Mai zusammentreten, um dann allerdings in einem Zug Etat, Sparprogramm und Sofort- Programm zu verabschieden.
Ein Sparprogramm des Beamtenbundes.
Darmstadt, 20. Febr. (WTB.) lieber das Sparprogramm des Hesjischen Deamtenbundes erfahren wir aus Abgeordnetenkreisen, daß es eine noch viel weitergehende Lasten- abwälzung aus Gemeinden und sonstige Selbstverwaltungskörperschaften enthält, als dies im Sofortprogramm der Regierung vorgesehen ist. Die einzelnen Dor
schläge des Deamtenbundes sollen u. a. folgende Abschiebungen vorsehen:
Abwälzung von Zuschüssen zu den Kreis- RM.
fürsorge-Einrichtungen 144 000
desgl. bei den Provinzialpflegeanstalten 60 000
Heranziehung der Gemeinden zu den per
sönlichen Volksschullasten 1 468 000
Streichung des für Rationalisierung des
Handwerks vorgesehenen Betrages von 100 000 desgl. bei den Feldbereinigungs-, Kultus-
und Vermessungsbauämtern 170 000
desgl. bei dem Zuschuß an die Landwirt
schaftskammer 196 490
Abschiebungen insgesamt 2 138 490
Das Sofortprogramm sieht an Maßnahmen, die als Abschiebung bezeichnet werden können, vor: Erhöhung der Pflegegeldsätze der Heil-und RM.
Pslegeanstalten 568 000
Beitrag der Gemeinden für die Dolksschul- stellen 734 000
Wegfall des Zuschusses zur Versicherungs- arstall für gemeindliche Beamte 170 000
Ermäßigung des Beitrages zur Straßen- unterpaltung 200 000
Verbesserung bei den Feldbereinigungs-, Kulturbau- und Vermessungsämtern 100 000
1 772000
Am interessantesten im Sparprogramm des Beamtenbundes ist, daß den Gemeinden die doppelte Höhe an Beiträgen für die Volksschulstellen zugemutet werden, weil dadurch also einemStellenabbauentgegen- gewirkt werden soll.
Ser österreichische Bundeskanzler wird bei seinem Berliner 'Besuch vom ganzen deutschen Dolke herzlich begrüßt. Ans bleibt jetzt nur noch die Hoffnung, daß Deutschland sich ebenso wie das innenpolitisch offenbar fortgeschrittene Oesterreich alsbald auf die Wurzeln seiner Kraft besinnen und die Gestaltung seines Schicksals bewußt und tatkräftig in die Hand nehmen möge.
Oas Programm für Schobers Berliner Besuch.
Berlin, 21 Febr. (ERB.) Der österreichische Bundeskanzler Dr. Schober, dessen Besuch schon vor mehreren Wochen angekündigt wurde, trifft am S a rn s t a g v o r rn i 11 a g in Berlin ein. Dr Schober wird noch am Dormittag dem Reichspräsidenten v. Hindenburg und dem Reichskanzler seine Besuche machen, im Anschluß Mittagsgast des Reichspräsidenten fein. Für die nächsten Tage sind Empsänge beim Reichsautzen- miniftcr Dr. Curtius und beim österreichischen Gesandten Dr. Frank vorgesehen Auch ein Ausl lug nach Potsdam und eine Galaoper Unter den Linden steht aus dem Programm. - Datz es sich nicht nur um einen Höflichkeitsakt
handelt, ergibt sich daraus, daß Bundeskanzler Schober auch vom Sektionschef Dr. Schüller begleitet wird, der für Oesterreich die wirtschaftspolitischen Derhandlungen mit dem Reiche führt.
Italiens Flottendenkschrist.
Unfreundliche Aufnahme in Parts.
Paris, 20. Febr. (WTB.) Das gestern in London überreichte italienische Memorandum in der Flottenfrage wird in der Pariser Presse ausnahmslos unfreundlich beurteilt und scharf kritisiert. Der Londoner Sonderberichterstatter des ^Petit Parisien' streibt, man suche vergeblich irgendetwas in diesem italienischen Dokument, was einem Fortschritt der Derhandlungen dienen könne. Don Methode sei überhaupt keine Rede. Bald würden die Bedürfnisse Italiens, bald der Washingtoner Dertei- lungslchlüssel, meist aber die Pauschaltonnage mit zwei Kategorien erwähnt. Die ganze ge° duldlge Arbeit der Komitees während der vergangenen Wochen werde völlig außer acht gelassen. Hinsichtlich der Bedürfnisse Italiens finde man in dem Memorandum die allgemeinen Dar
legungen wieder, die Grandi in der ersten Doll- sihung der Konferenz bereits vorgebracht habe, aber keineswegs würden b i e Bedürfnisse in Ziffern uingesetzt, ein Der- gleich mit den betreffenden französischen Ziffern würde wohl auch die Anwahrscheinlichkeit der italienischen Ziffern zu sehr zutage treten lassen. Was die sorgsam ausgearbeitete Tabelle anbelange, die nicht mehr den Rechtsanspruch Italiens auf Flottengleichheit mit Frankreich, sondern die tatsächlich vorhandene Parität beweisen wolle, fei ihre Anrichtigkeit so klar, daß man sich fragen muffe, wer dadurch noch getäuscht werden könne. Die in dem italienischen Memorandum aufgeführten Ziffern, Berechnungen und Vergleiche seien reine Phantasien, und ihre Tendenz trete klar zutage.
Keine Herausnahme des polen- vertraqes.
Berlin, 20. Febr. (Tel.-Un.) Dem Kabinett erstattete der Reichsaußenminister Bericht über den Stand der Ausschußverhandlungen über den Tj.oungplan und ferner über das deu tf ch- p o ln i fche Liquidationsabkommen. Das


