Ausgabe 
20.8.1930
 
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Aus Oer Provinzialhauptstadt.

Stehen, den 20. August 1930.

Ratschläge für Wanderer.

Don Dr. med. Heinz Hranzmeyer, Spandau.

Gesundheit ist M Leben» höchstes Gut. heute vielleicht höher «inzulchätzen, beim je! lyur viele iflt sie der einzige 'Beith, der ihre Arbe.tskrast und damit ihre Zukunft sichert. Ohne Gesundheit aber keine Leben-sreud.-! Darum hat jeder von un» guten Grund, sie zu erhalten, zu sördern und zu mehren. De-halb muh e» uns freuen, wenn weite Kreis« der Bevölkerung, ihrem Brander- trieb« folgend, ihre Freizeit in der Datur In Licht Lust und Sonne, in Freiheit und Ungebun- denheit verbringen. wenn ,«der einzelne dadurch hilft, an der gesundheitlichen Hebung und Besse­rung de» Volk-ganzen mitzuarbeiten.

2lllen Organen unsere- Körper» bringt da- ländern Vorteile. Da- Herz muh dabei ver­mehrte Arbeit leisten- Wandern ist allo eine gute Hebung lür den Herzmu- «'. Zugleich wird durch die Stunden, die der Wanderer in Licht. Luft und Sonn« verbringt, die Beschaffenheit de- Blutc- verbessert und die Zahl der roten Blutkörperchen vermehrt. Auch der Brustkorb weitet sich, die Lunge wird tüchtig durchlüftet; da» Lungengewebe nimmt eine gesunde Entwicklung und bietet den Tuberkelbazillen keine Möglichkeit, sich au-zu- breiten. Dte lebhafte Bewegung dr- Körper- beim Wandern verhindert alle Stauungen. Der Blutkreislauf wird nicht gestört, und auch die Darmtätigkeit wird besten- angeregt, so dah sich der Wanderer immer eine- guten Stoffwechsel- erfreut. Die Mu-k«ln werden beim Wandern geübt und erhalten eine gute Ausbildung. DaS Fußgewölbe. da- heute vielfach eine unerwünschte Schwäche zeigt, wird gekräftigt. Wandern in passendem Schuhzeug ist da- beste Mittel gegen Plattfuß. Auch unsere Sinne werden geschärft. Die Augen üben sich im Erkennen drr verschie­densten Gegenstände und Eindrücke. Die Ohren lernen Laute von Vögeln. Tieren ufw. unter­scheiden. Kurz, da- Wandern bringt eine allge­meine körperliche und geistig« Erneuerung.

Wandern ist aber eine Kunst, die nicht jeder versteht. M^n muh dabei frei sein von innerem Druck, frei aber auch von dufterer Belastung. Deshalb rät der Ar^t, das) der Wanderer, wenn er es nicht gewöhnt tft, sich nicht mit zu schwerem Gepäck belaste. Besonders der Rucksack wandern­der Kinder und Zugendlicher ist meist zu schwer. Zeder sollte vor Beginn der Wanderung da- Gewicht de- gepackten Rucksacke- feststellen. Die Höchstgrenze für Heranwachsende ist ein Zehntel des nackten Körpergewichte-, weil ja die Kleider, Stiefel ufw. auch noch zum Traggewicht hinzu­kommen.

Auch die Kleidung must zweckmästig sein. Rock, Hose und Stiefel müssen bequem sitzen, müssen einen R« genau st vertragen und einen Stost aushalten können. Namentlich die Mädchen sind häufig unzweckmäßig gekleidet; fie kommen in dünnen Schuhen und tragen statt des Rucksacke- ein Handtäschchen oder eine Aktenmappe. Man must auch die Eltern immer wieder daraus Hin­weisen, dast sie ihre Kinder nicht verweichlichen dürfen, dast dem Zungen und dem Madel einmal etwa- zugemutet werden must an körperlicher Leistung. Der Arzt rät in dieser Beziehung: »Zieh dich zum Wandern nicht zu dick und zu fest an, damit du gut .auSschreiten" kannst! Du kannst auch bei Wind und Wetter wandern, wenn du dich daran allmählich gewöhnt hast. Es gibt eigentlich keinffMe4'!?»" Wetter, es gibt höchstens einegute" Kleidung."

Dann dasXilomctcrircffcn . ist eine

unrichtige Einstellung. 3a, beim Wandern soll man den Kopf Hochhalten und die Schultern zu- rücknehmen. Don Zeit zu Zeit must man tief durch atmen oder auch einmal fingen. Ferner soll man die Augen mittoanbem lassen und die Ohren weit aufmachen; kurz, man soll mit allen Sinnen di« Qlatur geniesten; man soll auch ge­nügend Ruhepausen einlegen. Man soll vor allem die Sorgen zu Hause lassen; für die ist im Wandergepäck kein Platz.

Dagegen ist an etwas anderes zu den­ken: Selbst die schönste und genustreichste Wan­derung kann durch einen leicht eintretenden Un­fall einen bedauerlichen Abschluh finden. Darum ist es gut, dast man auf einer Wanderung auf alle Fälle gerüstet ist; dies um so mehr, wenn ganze Gemeinschaften, Vereine, Klassen usw. sich aus den Weg machen! Man denke also an eine Unsallapotheke, deren Umfang und Ausstattung sich richten wird nach der Zahl der teilnehmen­den Wanderer und nach der Art und Dauer der Wanderung. Natürlich must man auch einige Kenntnisse in der ersten Hilfe besitzen!

Essen und Trinken sollen auf btr .Fahrt" aus­reichend, aber nicht im Uebermah genossen wer­den. Obst ist gerade auf Wanderungen sehr zu empfehlen, und Milch ist ein köstliches Getränk. SS bekommt nicht, wenn man mit zu vollem Magen aufbricht.

Nach der anfitengenben Wanderung benötigt der Körper Ruhe und Schlaf. Di« verschiedensten Möglichkeiten der Uebemachtung können diesem Zweck dienen. 3m Freien, im Zelt und auf dem Strohlager kann man sich aber leicht erkälten. Empsehlenswert sind hier die Zugendherbergen. Die neueingeführte Dettsackpflicht stellt einen vom Arzt nur zu begrüßenden Fortschritt dar. Dah beim Wandern Reinlichkeit und Körperpflege nicht leiden dürfen, sei für diejenigen gesagt, die vielleicht den gesundheitlichen Wert dieser Dinge unterschätzen.

Noch «in-: Die Wanderungen dürfen natürlich nicht zu weit ausgedehnt werden. Zehnjährig« Kinder können unbedenklich Strecken bis zu 10 Kilometer zurucklegen; ältere und im Wandern geübte Kinder dürfen sich fogar 25 Kilometer am Tage zumuten. Mehr aber nicht.

Oie Ausstellung von Stimmscheinen für die Reichstagswahl.

Stimmscheine geben den Stimmberechtigten die Möglichkeit, ihre Stimme an einem beliebigen Orte Deutschlands, wo sie sich am Wahltage ge­rade aushalten, abzugeben. Voraussetzung für die Ausstellung eines Stimmscheins ist, dah man an feinem Wohnorte in der Wahlkartei oder Wählerliste ausgenommen ist. Damit sich die Wähler von ihrer Eintragung in die Wählerliste überzeugen können, liegen vom 24. bis 31. August die Wählerlisten zu jedermanns Einsicht offen. Nach der Offenlegung (vorn 1. September 1930 ab) können dann Stimmscheine ausgestellt werden. Der Grund zur Ausstellung deS Stimmschein» muh vom Stimmberechtigten glaubhaft gemacht werden. Ein solcher kann sein, wenn man sich aus zwingenden Gründen am Wahltage außerhalb seines Stimmbezirks aufhält. Die Ausstellung eines Stimmscheins muh persönlich ober schriftlich beim Wahlamt beantragt werden. Wird ein Stimmschein für Dritte begehrt, fo ist über die Berechtigung, diesen Antrag stellen zu können und den Stimmschein in Empfang zu nehmen, eine Vollmacht vorzulegen.

Wer seinen Wohnsitz verlegt hat, kann im neuen Wohnort noch bis Ende August in die dortige Wählerliste aufgenommen werden. Wird der Wohnsitz erst nach der Offenlegung (1. Sep­tember 19301 verlegt, so kann da- Wahlrecht auf Grund eine» vom seitherigen Wohnsitz ausge­stellten Stimmscheins wahrgenommen werden. Zu­ständig für die Ausstellung von Stimmscheinen ist die Gemeindebehörde (Wahlamt).

Ein Beispiel: Ein Studierender, der sich während der Ferien in seiner Heimat aufhält, für Gießen aber nicht abgemeldet ist, da er zum Wintersemester wieder hierher zurückkehren will, erhält auf Antrag einen Stimmschein von Gie­ßen. 3n die Wählerliste seines derzeitigen Wohn­orte- kann er nur dann ausgenommen werden, wenn er sich für Gießen abgemeldet hat, womit er bekundet, daß der hiesige Wohnsitz aufgegeben worden ist.

Taten für Donnerstag, 2l. August.

1820: der Physiker Zohn Tyndall in Leighlin geboren; 1838: der Dichter Adalbert v. Eha- misso in Berlin gestorben.

LZornotizcn.

Tageskalender für Mittwoch. Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirt- fchaftspartei): Wählcrversammlung, 20 Hhr, im Lase Leib. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Operetten-Dingspiel-Revue ..Seitensprünge", im Filmteil:Die Sirene der Tropen."

Stadttheater Gießen. Man schreibt uns: Das Stadttheater Gießen spielt am kommen­den Sonntagnachmittag auf der Waldbühne Shake­speares LustspielLiebes Leid und Lust". Bei Regen- wctter findet die Borstellung im Stadttheater statt. Intendant Dr. P r a s ch hat das Stück selbst insze­niert.

Branntwein verbot für den Wahl- tag in Preußen. Wie derAmtliche Prcusi Pressedienst" mitteilt, wird in der nächsten Nummer der Gesetzsammlung eine vom preußischen Minister des Innern erlaßene Bekanntmachung veröffentlicht werden, durch die für den Bereich des Landes Preußen anläßlich der Wahlen zum Reichstag der Ausschank von Branntwein und der Kleinhandel mit Irintbranntroein für Sonntag, 14. September 1930, verboten werden. Das Verbot des Klein- Handels mit Trinkbranntwein gilt auch für den Fall, daß dieser in verschlossenen oder versiegelten

Flaschen abgegeben wird. Sofern an einzelnen Orten Tatsachen die Annahme reilfertigen, baß durch den Ausschank von sonstigen geistigen Getränken am Sonntag, 14. September, in den Abendstunden eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ober Ord­nung eintritt, bleibt es den Ortspolizeibehörden un­benommen, einen früheren Beginn der Polizeistunde sestzuseyen.

"Liedertag inGießen. Der Sängergau Gießen-Stadt und -Land im Hessischen Sänger­bund veranstaltet am nächsten Sonntag hier einen Gau-Liedertag. bei dem die Gesangvereine von Gießen und Umgegend in zahlreichen Ehorgesän- gen di« Schönheiten deS deutschen Liedes bartun wollen. 3m Anschluß an die Gesang-vorträge wird eine Kundgebung sämtlicher Vereine mit Ansprachen ftaltfmbeit

ee Cuftbalionflug von Wefts 1 an - dem biS indicLahngegend. Aus Fran­kenbach (Krei- Diedenkops« wurde un» gestern ein kleiner Rcklameluftdailon mit anhängender

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dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf

Adrcßkarte übersandt, der nach der Anschrift in St. Michiels bei Brügge (Belgien) ab­gewogen ist. Der kleine Ballon, der die weite Reise von Westslandern bi- in die Gegend von Gießen unbeschädigt zurückgelegt hat, wurde von dem Landwirt Louis Geller in Frankenbach in feinem Haferfeld an der Frucht hängend vor­gefunden. Die Mreßkarte, mit der Nummer 131 versehe^, wurde nach Belgien an die Abflug­stelle zurückgeschickt.

AuS dem Gießener Standesamt s- register. Ts verstarben in Gießen in der Zeit vom 1. bis 15. August: 1. Dorothea Nanz geb. Schneider, Witwe. 80 Zahr«, Lonystraße 2, Äaro- line Theis geb. Schwinn, Witwe. 85 3abre, Frankfurter Straße 134; 5. Wilhelm Hensell, Cymnasialdirektor i. R. 76 Zähre. Bergstr. 3; 6. Adam Döring. Reichsbahn-Oberschaffner i. R., 63 3ahre. Wiesecker Weg 13; 8. Heinrich Her­mann Amend, 16 Stunden. Asterweg 3; 9. Albert Luttmann, Bureaudirektor. 63 3ahre, Dleich- straße 21; 10. Heinrich Kirschbaum, Pserdepfleger, 27 Zähre, Walltorstr. 67; 13 Karl Phil. Heinrich Martin Decker, Schmiedemeister, 62 3ahre, Wall- torstraße 53, Adolf Eduard Geisse, Großkauf­mann, 40 3ahre, Bergstraße 1, Antoni« Singer, ohne Beruf, 70 3ahre, Hessenstrahe 2.

Oberbeffen.

Landkreis Wicken.

s. Beuern, 19. Aug Dieser Tage konnten zwei hiesige Ehepaare das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Das eine 3ubel- paar ist der Geschirrhändler und Landwirt Kon­rad Arnold und seine Ehefrau Christine, geb. Conrad. DaS zweite Paar ist der Schreinermeister Wilhelm Ranft und Ehefrau Margarete, geb. Otto. All« vier erfreuen sich noch geistiger und körperlicher Rüstigkeit.

ch Lich, 19. Aug. Am vorigen Sonntag fand auf den Schießständen unseres Kriegervereins das Bezirks schießen des Bezirks,Lich der KriegerkameradschaftHassta" statt. Der Kriegervcrein Lich hatte unter Leitung seines ersten Vorsitzenden, Stadtrechner H ä u - s c r, die Vorbereitungen übernommen. Der Vor­sitzende des Bezirks Lich, Tierarzt Dr. Walter (Lich), eröffnete das Schießen, an dem sich die besten Schützen aus den Kriegervereinen von Lich, Muschenheim, Birklar, Dettenhausen, Non- nenroth, Ober- und Nieder-Dessingen, Münster und Hattenrod beteiligten. Von den 47 angetre­tenen Schützen konnten 30 Preise erringen. Zeder Schütze gab vier Schuh auf die 24-Ringscheibe ab. Die Resultate waren im allgemeinen sehr gut, was daraus hervorgeht, dah der letzte Preis mit 73 Ringen abgegeben wurde. Die zehn

ersten Sieger Ware«: 1. mit 93 Ringen Heinrich Launspach ,Hattenrod», 2. mit SS R. Karl Rinker (Nonnenroth), 3 mit 87 R. Heinrich Pein (Nieder-Dettingen). 4. mit 86 R. Wilhelm Lotz (Ni«d«r-Desttngen>. 5. mit 86 X Heinrich Steuernagel II. (Nieder-Dessingen), 6. mit 86 R. Heinrich Drotesendt (Lich). 7. mit 85 R. Karl Rau (Hattenrod), 8. mit 83 R. Walter Earl (Ober-in gen \ 9 mit 83 R. Wilhelm KrauS (Lich). 10 mit 82 R. Georg Steuernagel (Nieder-Bessingenl. Die Hassia- Ehrenscheibe schoß Karl Rinker (Nonnenroth), ferner schotten noch öbrenfebeiben Heinrich Müller (Lich), Wilhelm KrauS (Lich)' Georg Steuernagel (Nieder-Dessingeni und Adam Friedrich <Lich). Kommenden Sonntag ver­anstaltet die S ch ü tz e n g e s e 11 s ch a f t Lich auf ihren Schießständen ihr diesjährige» Hauptprei»- schießen, an dem sich zahlreiche Schützen auS be­nachbarten Vereinen beteiligen.

Kreis -Ilsfeld.

U Groß-Felda, 19. Aug. «in 9jähri- g«S ^Mädchen kam in einem Nachbarhaus dem Feuer zu nahe, wobei bte Schürz« Feuer fing. 3n seiner Verzweiflung rannte das Kind durch das HauS und die Scheune, bi» schließlich, durch das Schreien aufmerksam ge­macht. einige NachbarSleute zu Hilf« kamen und durch Ueberschütten mit Wasler und Einschlagen in feuchte Tücher das Feuer erstickten. Durch da» Laufen war die ganze Kleidung inDrand geraten und hing in Feyen herunter. Mit schwe­ren Brandwunden wurde das Kind so­fort in da- Krankenhaus nach Alsfeld gebracht. Der Zustand ist bedenklich. Wieder einmal eine Mahnung zur Vorsicht!

Kreis Schotten.

V Gedern, 19. Aug Zu dem heutigen Schweinemarkt waren 914 Tiere aufgetrie­ben. Der Handel war außerordentlich lebhaft, doch blieb angesichts deS hohen Austriebs ein geringer ilcberftanb. Für sechs Wochen alte Ferkel wurden 20 bis 24 Mk, für sechs bi» acht Wochen alte 30 bis 34 Mk. und für Springer 40 bis 50 Mk. bezahlt.

Preußen.

Kreitz Wetzlar.

0 Groß-Rechtenbach, 19. Aua. Hier hat sich ein Sportverein gegründet, der sich die I Pflege des volkstümlichen Sportes zur Ausgabe machen will. Der Verein führt den Namen .Sportverein Groß-Rechtenbach". Zum 1. Vor­sitzenden wurde Friedrich Haupt gewählt. Dem Verein sind biS jetzt 24 Mitglieder l\in<ti\ tcn.

Oer Zeppelin bringt Riesenverkehr.

WSN. Kassel, 19. Aug. 3nteressant sind die Derkehrszissern, die daS Stadtverkehrs­amt durch Umfrage bei den Derkehrsanstalten am vergangenen Sonntag im Hinblick auf den DesuchdeS LuftschiffesGraf Zeppe­lin" feftgcftellt hat. So beförderte allein die Reichsbahn zum Kasseler Hauptbahnhos und Dahnhof WilhelmShöhe 26 000 Personen mehr als an einem normalen Sonntag. Die Heber- lanblinien der OmnibuSgesellschaf- t c n hatten einen zusätzlichen Verkehr von 75 bis 100 Prozent aufzuweifen. Etwa 300 Omni­busse aus der näheren und weiteren Umgebung Kassels parkten auf den Kasseler Straßen. Sie waren auS Friedrichroda, Eisenach, Mühlhausen, Götttnaen, Hannover, Gießen, Paderborn, LaaSphe, Lemgo, aus dem Vogtland und anderen Orten nach Kassel gekommen. Nicht abzuschayen ist der starke Personenverkehr, der mit Per-» sonenkraftwagen am SamStag und Sonn­tag in Kassel herrschte. Auch läßt sich nicht annähernd der Radfahrerverkehr über­sehen, der sich auf den Landstraßen im Laufe des Sonntagvormittag nach Kassel bewegte. Nach vorsichtiger Schätzung wird man mit 36 000 bi» 40 000 Fremden rechnen können. Hiermit ist die Zahl der Fremden, die da- Mitteldeutsche Sänger- bundessest an seinem Haupt tage nach Kasssl führte, übertroffen worden. (Hur' die Haupt­sache, das LuftschiffGraf Zeppelin", mußte wegen der ungünstigen Wetterlage fort­bleiben. D. Red.)

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