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Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
1. Siebungstag
17. Dezember 1030
74046
342072
fuilirhhiäui
iriitmiuid
2000 TL
1000 an. 163225 38B700 800 an. 143457 271449 394562 500 an.
105222 217110
184262
115982
105760
220410
226498 258966 262330
366830
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243857 253575 309789 315422 321202
373643 383216 384541 386850 399344
Einfälle und Wirklich hervorragenden gfonrnatil« schcn Mebungen, die der ZirkuS brachte. SS nxir erstaunlich, wie die Schülerinnen deS Seminars, die ja doch nur eine vergüttni-mäßig kurze Zeit der Ausbildung in Gymnastik haben, sich ihren Aufgaben gewachsen zeigten: wie sie unter dem Schein deS Spieles Hebungen von erstaunlicher Kraft und Gewandtheit zeigten, ohne irgendwie in Zwang oder gewaltsame Anstrengung zu verfallen, selbst schwierige Leistungen entbehrten nicht der Anmut. DaS dankbare Publikum lachte und Jubelte und trampelte mit den Füßchen, voll Freude am Spastigen, voll Bewunderung der Kunststücke. Zuerst kamen Pferde und Reiter, Pferde am Seil und römisch« Wagen. Fabelhatt erschienen den kleinen Zuschauern die Akrobaten, daneben wirkte sehr erheiternd der Zauberer Fri» kandello und sein dummer Diener Pick-Puck. 3m Zwischenspiel erfreuten More und August. Zum Schluß war Tierschau mit Aefschen. Pferden, zwei unheimlichen Bären, Käfern, '
4 •etplnn« >u 2000 M.
30 •ttolnnt iu 1000 TL 104715 128088 140191 240229 316456 334940
44 •ett’lmi» »u 600 M. 104205 110385 115796 169905 192909 195491 268341 294191 294332
ön der heutigen Nachmiltagszlthung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 etteinM iu iooooo an. 334554
Gewinnauszug
3. Klaffe 34. Preußisch-Süddeutsch, (262. Preuß.) Staats-Lotterie
Auf lebe gezogene Nummer sind zwei gleich Hobe Gewinne gesallcn, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
und einer — Riesenschlange. __________ ___
Träume bunt gewesen sein am Dien-tagabend! Zch hörte, wie ein Vierjähriger, schon halb im Schlaf, noch knurrte: .Wenn» Widder iS, will ich die Rieseschlang sein.
ön der heutigen Vormltlagvzlehung wurden Gewinne über 300 5)1. gezogen
2 »telnne iu 5000 TI. 131980
10 ®ttolnne iu 142236 193934
26 •ttolnnt zu 129066 142124 253061 310422
38 •twlnnt iu 101426 141926 210857 254170 381032 388222
46 •tto.nnt |u 75868 82462 184070 187361
9373 15892 36092 47742 154038 165152 174182 297935 309927 322801
894 28381 49827 68636
146758 162949 183830 218373 223146 225097 267263 277434 326923
64151 336131
16841 23296 33996 57499
151562 165447 209138
349015 376196
1745 6597 22700 48732
134444 163152 160590
206019 247320 247454
308439 377448 393828
2 »ttolnnt ,u 5000 Ofl.
8 »ttolnnt |U 3000 an. 305470
317429
169061 181477
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183326 204843 207860 209220 220336 ------
70 •ctomnt |u 500 TI. 6190 7316 16503 ""17508 22265 24956 27057 33761 49914 53176
Aus der provinzialhaupistadi.
Gießen, den 19. Dezember 1930.
Wandere auch im Winter!
Don Heinrich W. Vogel.
Schön ist die Ratur Im Mai, wenn eS allenthalben grünt und sprießt, wenn FrühlingSwvnne in leuchtenden Farben und Hellen Boaclliedern Ausdruck findet. Dann muß jeder Mensch oit hinaus in den Wald, um die sprühende Freudigkeit. die diese ZahreS^nt kennzeichnet, mrtzuerle- ben. Schön ist es auch, wenn die Sommersonne die warme Luft über b?r blühenden Heide er zittern macht. 3n bläuliche Dunstschleier versank die Sonne. Zeder wird die wundersame, beruhigende Sommerabendstille empfunden hab.m, während Heimchen zirpten und Glühwürmchen ihr Liebesspiel trieben. Herrlich ist der Wald, wenn ungestüme Herbstwinoe die bunten Blätter von den Bäumen schütteln. Mehr und mehr sieht dann der Ratursreund seine Lieblinge den Wald verlassen. bind doch freut er .sich an der herben Schönheit der Ratur im Herbst.
Ob der Wald nicht auch im Winter schön ist? Za. er ist eS. Mehr noch als schön ist er dem. der ihn kennt. D^nn der den Winterwald erstorben nennt, kennt ihn nicht. Gleich in den leeren Aesten der ersten Bäume wirst du emsige Meisen und Goldhähnchen turnen sehen. Unermüdlich klingeln sie mit ihren zarten Sümmchen. An rilligen QMu- men rutscht der stahlblaue Kleiber (Spechtmeisen hinauf. DaS rauhe Geschrei der Krähen. daS Rat- chen der Eichelhäher und das unverkennbare .Gück-Gück-Gück" der Stochte mußt du zu hören bekommen. Bei einigem Glück kannst du am Dach den bunten, seltsamen Eisvogel beobachten, im Aadelwald zumeist den Kreuz'chnabcl, und sonst noch manchen eigenartigen Zuzügler aus dem Borden. Auf die Fährten im Schnee wirst du ohne weiteres ost achchaben. Insbesondere bei Neuschnee sindest du manchmal deutliche Spuren von Tieren, von denen du nicht ahntest, daß sie jener Wald noch beherbergt. Dort schnürte ohne Zweifel ein Fuchs. DaS erkennst du an den regelmäßig hintereinander gesetzten Spuren und der stellenweise von der Lunte abgeftreiften Schneedecke. Flucht- und Hoppelfährten von Ha'en oder Kaninchen ^erlaufen überall kreuz und quer. Vielleicht findet du eine Stelle, an der der Fuchs einen dieser flinken Gesellen erwischte, wo er am gefrorenen See eine überwinternde Ente riß, oder wo ein Marder oder ein Iltis jagte. Wenn Reh- vder Hochwild vorhanden ist, wird dir erst der Winterwald Gelegenheit geben, den Bestand der Arten zu bestimmen. Das Wild iit nun zutraulicher. Biel leichter als sonst kannst du dann den Bock, die Ricken, den guten Hirsch oder gar einen Keiler zu Gesicht bekommen. Es kommt aber auch der Augenblick, da wird weit und breit kein Laut wu hören fein. Der weiche Schnee verschlingt auch deine Tritte. Starr und still ragen die Bäume in das tiefe Schweigen. Dann genieße die herrliche Ruhe und erfreue dich an der glitzernden Helligkeit ringsum, an den dick bereiften Aesten und den wunderlichen Formen der tiefverschneiten Tannen mit ihren bläulichen Schatlen.
Darum: Sobald das Wetter es zuläßt, werden wir am Samstagmittag zur 3ugcnLperberge wandern und am anderen Morgen den Winiermär- chenwald durchstreifen. Diele Üleberraschungen stehen unS dann bevor.
2083 Studierende in Gießen.
Don bet Pressestelle der Landcsunlver- H tat Dießen wird uns mitgeteilt:
3m Wintersemester 1 930/3 1 beträgt die Zahl der Studierenden 1924, darunter 144 Frauen. Die Zahl der Gasthörer und -Hörerinnen beträgt 159, so daß die Gesamtzahl 2 0 8 3 beträgt. D e Zahl der Studierenden verteilt sich auf die einzelnen Jacher wie folgt: Theologie 165, Rechtswissenschaft 334. Medizin 365, Veterinärmedizin 149, Mathematik 134, Naturwissenschaften 141, Chemie 51, Forstwirtschaft 64. Landwirtschaft 57. Philosophie 56, Reuere Philologie 251. Klassische Philologie 51, Geschichte 3, Staatswissenschaftcn 103.
Umbau in der Hauptpost.
Postdirektor Körber hatte für Donnerstag die Vertreter der hiesigen Presse eingeladcn, um ihnen Gelegenheit zu geben, die um gebauten Räume i m Gebäude der Hauptpost an der Bahnhofstraße zu besichtigen. Durch die Unter
bringung des Fernsprech- und des ^»legrapben» omles in dem neuen Hause auf bmi Hose der Hauptpost wurden Räume frei, die nun zur Benutzung für die Zwecke der Briespostbearbeitung zur Verfügung stehen. Die Säle wurden gründlich neu hergerichtet, freundlich ausgestaltet und mit all den Einrichtungen versahen, die zur Briesbearbeitung notwendig sind. Die Beamten haben in den neuen Räumen mehr Bewegungsfreiheit, als es vordem der Fall war. Für den Postbetried bedeutet diese Erweiterung eine erhebliche Verbesserung, die zum Teil auch dem Publikum zugute kommt. Aus die Behandlung der Briefe, auf die Arbeit der Post im Dienste der Kunden werden wir zu gegebener Zeit in einem besonderen Aufsatz eingeyen.
Taicn für Samstag, 20 Tcztmber
Sonnenaufgang 8.02 Uhr. Sonnenuntergang 15.53 Uhr. — Mondausgang 9.03 Uhr, Monduntergang 15 39 Uhr.
1552: Katharina von Bora, die Gattin Luthers in Torgau gestorben: — 1795: der Geschichtsschreiber L. v. Ranke geboren.
Bornotizen.
— Taaeskalender für Freitag. Stadttheater: „Die erste Frau Selbi)**, 20 bis 22.15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Halsband der Königin". — Aftoria-Lichtspiele: „Der Narr seiner Liebe" und „Das Recht des Stärkeren".
•• Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute. 20 Uhr, „Die erste Frau Selbt)" mit Maria Koch, unter der Spielleitung von Walter Bäuerle. Sonntag, 15 Uhr: Märchenvorstel- lung „Goldrnarie und Pechmarie"; 18.30 Uhr als Frerndenoorstellung „Geschäft mit Amerika".
•• Sitzung deSProvinzialauSschus- s e s. Am nächsten Samstag. 20. Dezember, 8.30 ilfcr beginnend, findet im Sitzungssaal des Re- gicrungsgebäudcs zu Gießen. Landgraf^Zhilipp- Platz 3. eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses statt mit folgender Tagesordnung: 1. Klage deS Heinrich Müller I. in Rommelhausen gegen das Kreisamt Büdingen wegen Dersagung eines WandcrgewerbescheinS für feinen Sohn August Müller. 2. Disziplinarverfahren gegen den Gemeinderechner Schwarz in Dorf- Gill.
•• Di e hiesigen Batiken machen im heutigen Anzeigenteil auf die während der Tage vor und nach Weihnachten besonders festgelegten Geschäftszeiten aufmerksam.
' Betrüger auf der Reise. Don der Polizei wird uns mitgctel’t: 3n Münster (West- falcn) betrogen Reisende einen Gastwirt, dessen Vertrauen sie durch eine geschickte Manipulation erwarben. Eine Frau mietete zwei Zimmer, die am Abend von noch zwei männlichen Personen bezogen wurden. Am anderen Tage lieh die Frau vorn Wirt einen Betrag von 29 Mark auf ein Wäschepaket, gab daS Geld aber wieder zurück, um aber bald darauf ein zweites Mal von dem Gasthausbesitzer Geld zu erbitten, und zwar in diesem Falle einen Betrag von 40 Mark, der ihr auch ausgehändigt wurde. Ohne das Darlehen zurückbezahlt und die Zeche beglichen zu haben vcr'chwandcn die drei Personen. — Da anzunehmen ist, daß die Betrüger auch anderwärts das gleiche Manöver durchzuführen versuchen werden, dürfte Dorsicht geboten sein.
•• E i n Jahrmarkt fürs kleine Dvkk war — so berichtet man unS — am DienStagnach- mittag auf der LicbiiShöhe. Die Kindergärten deS FröbelseminarS feierten dort ihr Winterfest, und das kleine Dölklein kam angezogen, voll Erwartung unbekannter Herrlichkeiten. Staunend standen sie vor den Buden mit Aepfeln, mit Spielsachen: sogar das Schlaraffenland hatte sich eingestellt. und Hänsel samt Gretel bewachten vorläufig genau ihr Häuschen mit den leckeren Kringeln und Brezeln. Wer keck es wagte, durch die Zwergenhöhle vorzudringen, landete zu feiner Mcbcr- rafchung vor einem riesigen Kasperletheater, zwei drollige Kasperl machten ihre Späße, aber da riefen auch schon einige Dorwitze: .Das ist ja Tante MilliI" Ein Angsthase wollte nicht durch die Zwergenhöhle, darin zwei bärtige Gesellen mit Laternen hausten, nach einigem Hineinstarren sagte er aber plötzlich sehr erleichtert: „Das fin doch Tantens, die Rikelöser hawwe so keine schöne Strümps an." Doch das Allerschönste war der Zirkus, dessen einzelne Dummem die Helle Begeisterung bei groß und klein erregten. Fräulein Maria Kübel. ..dem Herrn Direktor", gebührt herz- licher Dank für den goldenen illcberfluß drolliger
ist der beim .^reiLauSfchuß . ch^lligt« Angestellte H o ß b a ch von hier In Borschlag gebracht worden. Mit dieser Einrichtung, die am 1.3a- nuar in Kraft treten soll, wird einem dringenden Bedürfnis Rechnung getragen.
Große Strafkammer Gießen.
Ein mehrfach insbesondere wegen Diebstahls vorbestrafter auswärtiger .Arbeiter" hat sich wiederum wegen zweier schwerer Diebstähle, begangen im Rückfall, zu verantworten. Er hat in zwei Ortschaften der Gegend von Laulerbach etnenl Karabiner, ein Fernglas, ein Fahrrad und an» bete Gegenstände durch Einsteigen und Einbruch entwendet. Diese Gegenstände versteckte er in einer C<vcucr, wo sie von der Gendarmerie vorgefunden wurden. Da man annahm, daß der Dieb zu diesem Dersteck zurückkehren toüu'e, verbargen sich mehrere Beamte in der Rühe. Die Erwartung trog nicht. Denn am Abend kehrte der Täter — eS war der Angeklagte — zurück und wurde fest- genommen. Der Angeklagte leugnete die Dieb- stäble: er wurde aber in erster Instanz hont Schöffengericht zu insgesamt drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Gegen diese» ilrleil legte sowohl der Angeklagte wie auch die Staatsanwaltschaft Berufung ebn. Auch die heutige Beweisaufnahme ließ nicht den geringsten Zweifel an der Täterschaft deS DiebeS aufkommen. Der StaalSanwalt beantragt mit Rücksicht auf die Gemein- gesährlichkeit deS Angeklagten und im Fnteress« eines nachdrücklichen Schutzes der oberheff Ischen Bevölkerung eine wesentliche Erhöhung der früheren 8t:a e. Das Berufung ge. ich! schloß sich diesen AuSfuhrunaen an und eroöhte die Strafe aus zusammen 4 Äahre 3 Monate Zuchthaus: ausserdem wurden 5 Sabre Ehrverlust und die Zulässigkeit der PoliAeiaufsicht ausgesprochen.
Gin auswärtiger, e Ihn al wegen Ölgen tumflrvr- gvben vorbestraften „Maurer" tourte vom Schöffengericht wegen Diebstahls im wiederholten Rückfall zu 2 Zähren Zuchthaus verurteilt. Aus feine Berufung verhandelte beute di- Strafkammer unter Heranziehung eine» Beamten der LandeS- kriminalpolizei Darinstadt als Sachverständigen. Wie in erster Instanz gab dieser sein Gutachten dahin ab, daß nach d-n an der fraglichen Geldkassette Vorgefundenen gut erhaltenen Singerab- drücken nur der Angeklagte der Täter sein könn», Da der Angeklagte aber neue Zeugen dafür benannte. daß er zur Zeit der Tat In Koblenz war. fetzte daS Gericht zwecks Anstellung weiterer Ermittlungen das Verfahren aus.
Oderheffen.
Kreis Fricvbcrg.
F Melbach 18. Dez. Sn ter hiesigen Kirche tef gestern irn Auftrage der Basler Mis- f ionSaesellschaf tein Film werk .An den Arwaldströmen Borneos". Der Bildstreifen wurde ausgenommen von dem holländischen Kolonial- mann Tlllemann. und er vermittelte einen vollständigen Eindruck von Land und Leuten. Der Schluß des FilmeS zeigte die Einwirkung der Missionstätigkeit auf Religion und Kultur.
KrciS Büdingen.
-7* 21 idda, 18. Dez. Die Holzhauerarbelten gehen in diesem Jahre zeitig ihrem Ende entgegen. 3n einigen Forstdistrikten sind die Arbeiten bereits eingestellt, in den übrigen dürsten sie noch vor Weihnachten zu Ende gehen. Fast durchweg ist die zu schlagende Menge herabgesetzt worden. Die Schlußfeiern der Holzfäller dürsten in diesem Jahre, entgegen aller Tradition, wohl in Wegfall kommen.
Kreis Schotten.
f Dodenhausen II, 18. Dez. Die hiesige Schuljugend wartete bei der Weihnachtsfeier mt* teiner Theaterausführung auf, die in glücklicher Verbindung von Märchen und Welynachtsseligkeit allen Zuschauern viel Freude machte. Der Posaunenchor wirkte mit. Das Spiel der Kinder fand herzlichen Beifall. Die Vorstellung fand je einmal für Kinder und für Erwachsene statt und war beidemal sehr gut besucht. — Der zweite Familienabend der Gemeinde stand im Zeichen vorweihnachtlicher Stimmung und brachte wieder gute musikalische Darbietungen des Posaunenchors, deS Mandolinenklubs und der Frau Lehrer Zimmer mit ihren Geigenschälern. Der gesellige Teil brachte u. a. die amerikanische Versteigerung einer von Schülern selbsthergestellten Krippe.
V Mittel-Seemen, 18. Dez. DaS neunjährige Töchterchen des Landwirts Funk geriet in der nachbarlichen Hofreite mit der linken Hand in die Räder der Brvckelmühle. Dem Kinde wurde dabei das letzte Glied de» Ringfingers abgerissen, so daß die älebersührung der Kleinen in da» Gederner Krankenhaus notwendig wurde.
Preußen.
Kreis Biedenkopf.
TRodheima. b. Tieber, 18. D.-z, Die Feld- treibjagd im Jagdbezirk ll (GemarkungSteU nördlich der Straßen Abendstern-Rvdheiin, Rodheim—Bieber) ergab eine Strecke von 9 1 Hasen. IS» bleibt abzuwarten, ob daS gute Ergebnis eine Folge der hetzerischen Maßnahme der neuen Pächter bedeutet, oder dem Llmstand zu danken ist, daß daS nun bald verflossene Zahr als ein besonders gute- Hasenjahr anzusprcchen war. Der Pächter deS Zagdoezirks 1 verzichtet für das erste Pachtjahr auf Treibjagd.
Kreis Wetzlar
oo Lützellinden, 18. Dez. Unsere Gemeinde hat bei der Kreissparkas se In Wetzlar die Einrichtung einer Rebenstelle für unseren Ort beantragt. AlS Verwalter der Rebenstelle l
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