Ausgabe 
19.11.1930
 
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SJL-tfpott

Oer Abschluß der Saison.

Hubertusjagd

beim Gießener Reit- und Fahrklub.

Zu den schönsten reiterlichen Freuden gehören die alljährlichen Reitjagden. Froh schlägt das Herz, wenn der Herbstwind über die Stoppeln bläst und beim hellen Klang der Jagdhörner das weite Feld dem Reitersmann und den flin­ken Husen seines Pferdes gehört. Auch dieses 3ahr, trotz der Regengüsse, die ein tückischer Wettergott schickte, liehen sich unsere Reiter und Reiterinnen nicht um ihre reiterlichen Herbst- sreuden bringen.

Den Abschluß der diesjährigen 3agdsaison bil­dete die Hubertusjagd am Samstag, die, wie auch die übrigen 3agden, vom Reit- und Fahrklub Gieße n gemeinsam mit dem hie­sigen Reichswehrbataillon geritten wurde. Außer den Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften hatten sich vierundzwanzig Reiter und Reiterin­nen eingefunden. Selbst vom Marburger Reiterverein waren einige Damen und Her­ren herübergeritten. um sich an der 3agd zu be­teiligen. Leider waren infolge des andauern­den Regens der vorhergehenden Tage und Wo­chen die Bodenverhältnisse die denkbar schlech­testen. Um so größerer Dank gebührt dem Fuchs des Tages, Herrn Oberleutnant Doigtsber- ger, der es verstanden hatte, trotz dieser un­günstigen Vorbedingungen ein reitbares, präch­tiges und abwechslungsreiches Gelände für die 3agd ausfindig zu machen. Die Hindernisse stell­ten in diesem 3ahre größere Anforderungen an Reiter und Pferd ate in früheren trockeneren Jahren. Sie wurden aber alle in flottem Tempo überwunden. Rur hier und da gab es ein paar Stürze, die schließlich zum Bild der meisten 3ag- den gehören und es mehr oder weniger ver­vollständigen. Hell langten jedenfalls die statt­lichen Felder beim Halali an. Der Sieger des Tages war ein Gast, Herr Sam es aus Mar­burg, dem es gelang, den ausgerittenen Fuchs­schwanz zu erobern.

Der Abend vereinigte alle Reiter und Rei­terinnen noch für einige frohe Stunden, und es zeigte sich, daß ein tüchttger Reiter nicht nur in allen Sätteln, sondern auch den nicht immer ganz unkomplizierten Anforderungen des Tanz­bodens gerecht zu werden versteht. Alles in allem ein wohlgelungener Tag, mit dem der Schutzheilige St. Hubertus sicherlich einverstanden imb zufrieden gewesen ist.

Dr. Kz.

Zußball im Gau Gießen-Wehlar.

FC. Grohen-Buseck II Spvg. 1900 III 2:5.

Da das Verbandsspiel gegen die Ligamann­schaft von Ehringshausen abgesetzt wurde, trug die zweite Mannschaft ein Spiel gegen die dritte von 1900 Gießen aus, das die Gäste verdient aus Grund ihres Eifers und ihrer Spielanlage schließlich aber durch das völlige Versagen Großen-Busecker Tormannes mit 5:2 gewinnen konnten. Die 1. Jugend konnte gegen die 1. Ju­gend des VfB. Gießen mit dem knappsten aller Resultate siegreich sein. Beide Mannschaften er­wiesen sich als völlig gleichwertig.

^vßballableilung des Tv.wieseck I Lollar I 2:1.

Am Sonntag weilte Lollars 1. Mannschaft in Wieseck zu Gast. Der Plahbesitzer ging bald nach .Spielbeginn in Führung, Lollar vermochte je­doch bald auszu gleich en: mit 2:1 für Wieseck wurden die Seiten gewechselt und der Halbzeit­stand blieb trotz größter Anstrengungen der Ool- larer auch dos Schlußergebnis.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

1900 I To. wieseck I 9:2.

Die aufsteigende Linie im 1900er Handball spiegelt sich auch in den Ergebnissen des vergan­genen Sonntags. Wenn auch bei der ersten Mannschaft von vornherein mit einem Sieg über die Wiesecker Turner gerechnet werden muhte, so bedeutet es doch eine gewisse Ueberraschung, daß er in so überzeugender Manier erfochten wurde. Die Gästemannschaft war keineswegs schlecht. 3n körperlicher und taktischer Hinsicht waren die Spielvereinigungsleute jedoch klar im Vorteil. Bei Seitenwechsel lautete das Ergebnis bereits 5:0. Dann mehrten sich die Wiesecker Gegenvorstöße, die auch zwei Tore einbrachten.

To. Burkhardsfelden I 1900 II 1:1.

Das auf fremdem Gelände erzielte Unent­schieden der ersatzgeschwächten 2. Mannschaft ist als sehr ehrenvoll zu bezeichnen. Der Gastgeber stellte eine wuchtige Mannschaft. Die Gießener waren jedoch technisch besser und hatten wieder eine besondere Stütze im Torwart. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Ergebnisse vom Sonntag, 16. November 1930.

Meisterklasse: T. n. Spv. Marburg Tv. Bad-Rauheim 2:3; Tv. 1846 Gießen Tv. Grohen-Buseck 7:1; Mtv. Gießen Tv. Niedergirmes 2:2; T. u. Spv. Butzbach Tv. Alsfeld 2:1.

^-Klasse: Mtv. Gießen T.u. Spv. Butz­bach 4:1; Tgm. Friedberg Tv. Münchholz­hausen 4:2.

B-KIasse: Tv. Riedergirmes Tv. Duten­hofen 3:5; Tv. Lützellinden Tv. Münchholz­hausen 6:0; Tv. Rieder-Mörlen Tv. Orten­berg 2:2; Tv. Romrod Tv. Maar 4:1.

Jugendklasse: T. u. Spv. Butzbach Tv. Wetzlar 2:6.

Tv. Heuchelheim I To. Grohen-Linden I 3:2.

Die beiden Mannschaften lieferten sich am Sonntag auf dem Geiersberg einen erbitterten Kampf. Heuchelheim befand sich in großer Form und schuf manche kritische Situatton vor dem Tor der Großen-Lindener, deren Tormann je­doch jeden Erfolg verhinderte. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt. Rach der Pause kam Heuchelheim auf, spielte auf Sieg und konnte in kurzen Abständen dreimal erfolgreich sein. Erst zum Schluß rafften sich die Gäste auf und konnten durch zwei Strafwürfe auf 3:2 verkür­zen. Rach diesem Siege führt Heuchelheim mit einem Punkt vor Grvßen-Linden die Tabelle an.

Tv. Allendorf I Tv. Rauborn I 2:0.

Die beiden Mannschaften lieferten sich in Allen- dorf ein flottes Spiel, das die Allendorfer nach zeitweilig starker Ueberlegenheit für sich ent­scheiden konnten.

Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.

Garbenleich I Garbenheim I 5:0.

Das am Sonntag in Garbenteich ausgetragene Gesellschaftsrückspiel, das auf einer Wiese zum Austtag gelangte, bracht« zwar den erwarteten aber wenig überzeugenden Sieg des PlotzbesitzerS, dessen Mannschaft sehr zerfahren spielte. Schuld daran dürfte allerdings der Umstand sein, daß die Mannschaft mit fünf Mann Ersatz anzutreten gezwungen war. Das Halbzeitergebnis von 0:0 entspricht dem Spielverlauf der ersten Spielhälfte. Rach dem Wechsel fand sich der Gastgeber besser zusammen und warf in kurzen Abständen fünf Tore, während den Gästen das unbedingt ver­

diente Ehrentor versagt blieb. Garbenheim stellte eine flink« Mannschaft ins Feld und hatte dem Gegner im Fangspiel einiges voraus.

Wißmar hausen 3:3.

Am letzten Sonntag trafen sich die Handball­mannschaften der Turnvereine Hausen und Wiß­mar zu einem Gesellschaftsspiel. 3n der ersten Halbzeit waren die Gäste überlegen. 3n der zweiten Halbzeit jedoch tarn Wißmar so auf, daß sich die Gäste faßt nur auf Verteidigung be­schränken mußten und der Gastgeber noch aus­gleichen konnte. Das Spiel war von Anfang bis Ende sehr lebhaft.

Tv. Dorlar I Tv. Ruttershausen I 4:3 (2:2).

Beide Mannschaften traten mit Ersah, der Plahbesitzer nur mit 10 Mann an. Das Spiel trug den Eharatter eines erbitterten Punkte- fpieles und wurde hart durchgeführt.

Weitere Ergebnisse. Tv. Garbenteich I. Tv. Garbenheim l. 5:0; Tv. Staufenberg t.Tv. Launsbach l. 6:3; Tv. Allendorf I.Tv. Lollar I. 4:1 (Verbandsspiel); Tv. Kinzenbach 3ug.Tv. Dorlar 3ug. 0:3.

Staufenberg I Launsbach I 6:3.

Die beiden Mannschaften lieferten sich in Staufen­berg ein flottes Spiel, bei dem gleich zu Beginn Launsbach mit zwei Toren in Führung ging, schließ­lich aber durch die geschlossene Spielweise der Stau­fenberger in das Hintertreffen gedrängt wurde und sich mit 6:3 geschlagen bekennen mußte.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Burkhardsfelden I Heuchelheim I 4:4.

Die beiden Mannschaften lieferten sich am Sonntag in Burkhardsfelden ein Gesellschaftsspiel, das der Plahbesitzer zum großen Teil mit 10 Mann bestreiten mußte. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste mit 1:0 und konnten auch während der zweiten Spiel­hälfte teilweise führend bleiben. Schließlich raffte sich aber Heuchelheim auf und erzwang nach wechsel­vollem Spiel das Unentschieden.

Bei einem Werbetag in Hausen trugen die ersten Mannschaften von Kinzenbach und Watzenborn ein Spiel aus, das nach sehr fairem und flottem Verlauf unentschieden 4:4 endete. Vorher standen sich die Jugendmannschaften von Annerod und Watzen­born gegenüber. Das Treffen entschied Watzenborn mit 4:0 für sich.

Gau-Lehrgang für Tumwarie der OT.

-o- u«ber di« planübliche Ausbildungsarbeit in den Pekeinen, den Bezirken und den Gau hinaus wurde unter der Oberleitung von Gau- Oberturnwart Wilh. Will (Gießen) und Gau- Männerturnwart Martin T e x t o r (Marburg) am Sonntag zu Gießen ein Lehrgang eröffnet, an dem 50 Turner aus nahezu ebenso vielen Vereinen des Gaues Hessen teilmhmen. 3m Gegensatz zu der Fachausbildung auf einzelnen Gebieten der Leibesübungen wendet sich der Lehr­plan an eine gewisse Gesamtausbildung des einzelnen Turners, der dadurch angeleitet wird, als Dereinsturnwart insbesondere auf dem Lande bem Uebungsbetrieb im ganzen vorzu­stehen. So umfaßt die Uebungsfolge an vier Sonntagen zu je sechs Lehrstunden auf breiter Grundlage Ordnungs- und Freiübungen, eine Auswahl aus der Dewegungsschule, Keulen­schwingen und Turnspiele (der Gauoberturnwart), ferner Uebungsgruppen aus der Körperschule (Gau-Frauenturnwart R. Paul Gießen, P. Götsch, Marburg), Anleitung in volkstümlichen Uebungen (Gaufachwart Klimmer, Kloster Haina) und an den Schaukelringen (Dezirksturnwart Heberlein, Marburg), Einblick in die Gestaltung von Kinderturnstunden (Gaufachwart E. Wagner, Kirchhain), Pflege des Turngesangs und schließ­lich in größerem Umfang das Geräteturnen (Gau- Wart Textor, Marburg, die Dezirksturnwarte P.

Schüler, Wetzlar, K. Reuter, Gießen, und Sy-bet* lein, Marburg). Dazu werden in Vorträgen be> handelt Einrichtungen in der DT. (Gauwart E. Wagner, Kirchhain), Rotwendigkeit der Kör­perübungen (Dr. med. Rau, Butzbach) und der Pflichtenkreis des Vorturners und Turnwartes (der Gau-Oberturnwart).

Zreundschastsspiel evang. Zugendvereinigungen.

Am letzten Sonntag trug die Handballmannschaft der Eo.Jugendvereinigung in Rodheim a.d.B. gegen die dortige Eo. Jugendoereinigung ein Freundschafts, spiel aus, das sie (bei einem Halbzeitergebnis 3:2) 6:3 für sich entscheiden konnte. Die Klein-Lindener verdanken den Sieg ihrer ausgeglichenen Mann­schaft, der die Rodheimer als stärkste Waffe einen energischen Sturm entgegensetzten.

Meinhessen.

WSR. Gau-Odernheim, 18.Rov. Bei der am Sonntag stattgefundenen Bürgermeister­wahl wurde bei einer 97prozmrtig«n Wahl­beteiligung der Kandidat der Rational­sozialisten Ritter mit 571 Stimmen ge­wählt, gegen den gemeinsamen Kandidaten der Sozialdemokraten, Demokraten und des Zentrums Landwirt Beckenbach, der 545 Stimmen auf sich vereinigte.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

6 Kinzenbach, 18. Nov. Die z w e i t e K l a s s e der hiesigen Volksschule ist infolge zahlreicher Erkrankungen der Kinder geschlossen worden. Von 34 Schülern dieser Klasse sind 24 krank. Es handelt sich in den meisten Krankheitsfällen um

O Hochelheim, 16. Nov. Hier fand irr der Gastwirtschaft 3ung eine Versammlung statt, an der eine Anzahl Vertteter der Behörden und verschiedene an der Jugendpflege interessierte Personen teilnahmen. Regierungsassessor Dr. L ö e r leitete die Versammlung und wies darauf hin, daß es Mittel und Wege zu finden gelte, der seelischen Not der jugendlichen Erwerbslosen zu steuern. An drei Nach­mittagen der Woche solle« Kurse und Arbeits­gemeinschaften eingerichtet werden, die von ehrenamtlichen Kräften durchgeführt und geleitet werden sollen. Vorgesehen sind Kurse über fol­gende Arbeitsgebiete: Landwirtschaft, Sozial- polittk, Staatsbürgerkunde, Berufssragen, Ethik, Weltanschauung, Heimatkunde und Sport. Für die Organisatton und Durchführung der Kurse wurde von der Versammlung ein Ausschuß ge­wählt, der sich aus folgenden Herren zusammen- seht: Bürgermeister Dr. Neumann (Groß- Rechtenbach), Vorsitzender, Pfarrer Schneider/ (Hochelheim), Lehrer Zeuge (Hochelheim), Wag- nermeister 3ohannes Reitz (Hochelheim), Ar­beiter Karl Hepp (Hochelheim), Gemeindevor­steher-Stellvertreter Eckhardt (Hochelheim) und ein Vertreter des Evangelischen 3ünglings- vereins. Als Sitz der Arbeitsgemeinschaft wurde Hochelheim besttmmt. Das Arbeitsgebiet umfaßt die Orte Hörnsheim, Hochelheim, Lützellinden, Dornholzhaufen, Niederkleen, Oberkleen und Ebersgöns. Die Teilnahme an den Kursen be­freit die erwerbslosen Jugendlichen von der Stempelkontrolle des Arbeitsamtes. Mit der Ein­richtung der Kurse soll noch im Monat November begonnen werden.

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Der Herr Minister des Innern hat mit Verfügung vom 4. November 1930 zu Nr. M. d. 1.47192 eine Aenderung der Flucht­linien an der Straße Hollerweg genehmigt.

Der Plan liegt bei dem Städtischen Hochbauamt zur Einsicht offen. 7772C

Gießen, den 17. November 1930.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Or. Hamm.

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