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gelassen wurde, so daß an die Geschicklichkeit der Fahrer große Ansprüche gestellt werden. Einen extremen Fall stellen die Turmgaragen in vier-, sechs- oder achteckiger Form dar. die man aus Grundflächen von nur 400 Quadratmeter errichten kann. Sic lassen sich als Seitentürme sehr schön architektonisch in andere Zweckbauten wie Bahn­höfe. Hotels eingliedern. Dies ist deshalb von Wichtigkeit, weil der von auswärts mit dem Auto kommende Besucher seinen Wagen häufig nicht in der Stadt benutzen will und ihn daher am Ginfallstor abstellen möchte. Beben diesen Hochgaragen wurden auch schon zahlreiche un­terkellerte gebaut, bei denen große 'Reihen von Boxen unter der Erde stehen.

Für den Garagenbesitzer cxgebcn sich, auch wenn das Problem der Bauart gelöst ist, viele Sorgen, um den Betrieb rentabel zu gestalten; denn er muh gelegentlich auch außer den Wäch­tern einen Stab von Hilfschauffeuren unter­halten, die den Wagen von benachbarten Stellen, Hotels und Bureauhäusern abholen und in die Garage führen, wenn es Herrenfahrer wünschen, sowie Angestellte, die nur für die Fahrten im Gebäude selbst sorgen. Wie man beim Reichs­verband der Garagenbesitzer erfährt, hat man sich in den letzten Iahren großen Täuschungen über die Entwicklung des Verkehrswesens hingegeben. Daher wurden in manchen Stadtteilen viel zu viele Llnterstände gebaut, so daß manche selbst bei einer Monatsmiete von 20 Mk. fast leer stehen, während erst eine Monatsmiete von

60 Mk. einen bescheidenen Butzen abwirft. In Berlin ist von den verfügbaren 30 000 Plätzen die Hälfte unvermietet; auch im Reichs­durchschnitt stehen 40 bis 50 Prozent leer. Rechnet man nur mit 1800 Mk. Anlagekosten für einen Unverstand, dann ergeben sich schon für mittlere Garagen beträchtliche Anlagekostcn, daher große Erfordernisse für Zinsen und Anwrtisation. Ein großer Bachteil ist es in Deutschland, daß die Autobesitzer sich nicht an die Benützung von Hallcngaragen gewöhnen wollen, wie man sie in großem Maßstab im Ausland kennt. Hier will jeder Besitzer einen völlig getrennten, abschließ­baren Baum für sich, da er Beschädigungen und Diebstähle befürchtet. Die Anlage- und Miet- kostcn für Hallen betragen aber nur die Hälfte, so daß sie als Abstellgaragen besonders dort be­liebt sind, wo der Herrenfahrer von den Außen­bezirken einer Stadt täglich ins Bureau im Stadt- innern fährt. Eine kleine Entschädigung und Ein­nahmequelle bietet sich für Garagenbesitzer in dem Tankstellcnbetrieb, weshalb sie es gerne durchsetzen möchten, daß jeder Mieter morgens seinen Betriebsstoff ebenso bei ihnen einnehmen soll, wie ein Hotelgast das Frühstück in dem Haus, wo er wohnt. Morgens bekommen die Wagen ihr Bad; in Amerika so, daß sie im Kreis durch einen 60 Zentimeter tiefen Teich fahren. Auch wurden im Land der Rekorde Autos in nicht mehr als zwei Minuten gewaschen, indem sie an vier Stellen zugleich mit Brausen abge­spült wurden.

Wirischast.

Oer Erfolg der Houngankeihe.

Bach den jetzt fast vollständig vorliegenden endgültigen Zeichnungsergebnissen der Bounganleihe läßt sich feststellen, daß die in allen Emissionsländern erwartete Lieber- z e i ch n u n g ein überraschend großes Ausmaß gerwmmen hat. Abgesehen von Paris, wo be­kanntlich der größte Teil der Anleihe aufgelegt worden ist, zu Bedingungen, die vor allem das kleine Publikum anreizen mußten, sind die Re­parationsbonds auch in Schweden und der Schweiz, in England und in Italien sehr stark überzeichnet worden.

Die Auffassungen über das voraussichtlich zu erzielende Resultat der Bounganleihe gingen auseinander. Dies lag teils an den Schwierig­keiten der Emissionsverhandlungen, die zu einer immer wieder erfolgenden Hinausschiebung der Emissionen führten, teils daran, daß der Obliga­tionenmarkt in den Vereinigten Staaten noch immer gewisse Schwächeanzeichen aufwies, und daß der Kapitalmarkt gerade in Deutschland bis­her noch wenig von dem Einfluß der Besserung auf dem Kapitalmarkt aufzuweisen hatte.

Wenn man von gewisser Seite die Befürchtung aussprach, daß durch die Emission der Voung- anleihe eine stärkere Verknappung des Kapital­marktes eintreten würde, so beweist schon jetzt die internationale Lage das Gegenteil, und der Erfolg der Anleihe ist gerade deswegen um so höher, auch vom deutschen Standpunkt gesehen, zu werten.

Wichtig für uns ist vor allem die Tatsache, daß das neue Papier auch in Amerika guten Ein­gang gefunden hat. Da das Zinsniveau der Bounganleihe immerhin einen erheblichen Fort­schritt gegenüber den Zinsbedingungen der Dawesanleihe erkennen läßt, so wird sich ihr Erfolg, wozu berechtigte Hoffnung besteht, auch praktisch insofern auswirken, als die Zinsbedin­gungen für deutsche Auslandanleihen eine erhebliche Besserung erfahren. Bereits jetzt regt sich im Auslande wieder ein lebhafteres Interesse für deutsche Emissionen, wie es seit längerer Zeit nicht mehr beobachtet werden konnte.

Die nach langwierigen Vorverhandlungen und Vorbereitungen nunmehr glücklich erfolgte Ab­wicklung der ganzen umfangreichen Transaktion dürfte auch zu einer Entspannung des internationalen Kapitalmarktes führen, die die Weltwirtschaft zu ihrer Gesun­dung gegenwärtig dringend braucht. Bemerkens­wert ist die unerwartet starke Zeichnung der Tranche der Vounganleihe in Deutschland, die das 2,7fache des aufgelegten Betrages aufwies. In der Hauptsache handelt es sich um Zeich­nungen von Treuhandstellen, Vermögensverwal­tungen, Versicherungen usw., wozu Wohl noch Auslandaufträge kommen, da man für die deut­sche Tranche der Anleihe eine Form gefunden

hat, die ihren internationalen Charakter durchaus gewährleistet. Beben diesen Gründen darf auch angenommen werden, daß die Lieberzeichnung auf deutsches Kapital zurückzuführen ist, welches sich im Ausland befunden hat.

Oie Reichseirmahmen und Ausgab n im April.

Bach Mitteilung des ReichsfinanAministeriums haben im April die Einnahmen (alles in MilL Mark) im Ordentlichen Haushalt 828,7, die Aus­gaben 712,8 betragen, so daß sich eine Mehr- e i n n a h m e von 115,9 ergibt. Im Außeror­dentlichen Haushalt betrugen die Einnahmen insgesamt 195,9, die Ausgaben 18,0, so daß sich eine Mehreinnahme von 177,3 ergibt. Unter Be­rücksichtigung des Fehlbetrages aus dem Vor­jahre von 465,0 ergibt sich mithin Ende April im Ordentlichen Haushalt ein Fehlbetrag von 349,1, im Außerordentlichen Haushalt unter Derüch'ichtigung des Fehlbetrages aus dem Vor­jahre von 771,7 ein Fehlbetrag von 594,5. Der K a s s e n b e st a n d des Reiches stellte sich am 30. April 1930 auf 1517, von denen 1354 ver­wendet worden sind, so daß ein Kassenbestand bei der Reichshauptkasse und den Außenkassen von 163 vorhanden war. Die schwebende Schuld hat sich von 1938,4 am 31. März auf 1541,4 am 30. April 1930 vermindert.

Eine Mlliarde Oo lar Gesamwerlust an der Neuyorker Mitiw chsbörse.

B e u y o r I, 18. Juni. (TU. Funkspruch.) Nach­dem sich an der Neuyorker Dienstagbörse eine leichte Kurserholung bemerkbar gemacht hatte, rechnete man mit einer weiteren Erholung im Verlaufe des Mittwoch. Entgegen den Er­wartungen zeigte jedoch die Mittwochbörse bei Beginn eine weitere überwiegend nach unten ge­richtete Kursbewegung. Bei einzelnen Werten kam es zu stärksten Abschlägen, die bis zu 30 Punkte betrugen. Im weiteren Verlaufe zeigte sich eine geringfügige Erholung. Die Ge­samtverluste des Tages überstiegen eine Milliarde Dollar. Die einsehenden Stüt­zungskäufe verhüteten eine völlige Demoralisie­rung des Marktes. In Anbetracht des 66,5 Mil­liarden Dollar betragenden Umsatzes konnten die Kursanzeiger der Kursbewegung nicht folgen und lagen bis 75 Minuten zurück.

Meliorationsanleihe der Deut­schen Rentenbank-Kreditanstalt. Die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt hat mit der Bederlandsche Handelsmatschappij, Amsterdam, eine Meliorationsanleihe über 25 Mill. Schweizer Franks abgeschlossen. Die Anleihe ist von einem Konsortium holländischer und Schweizer Banken übernommen worden und wird an holländischen und Schweizer Wertpapierbörsen notiert werden.

Der Zinssatz beträgt 6,5 Prozent, die Laufzeit 30 Iahre. Den Meliorationsgenossenschaften wird ein Auszahlungskurs von ungefähr 92 Prozent gewährt werden.

* Handelsverkehr mit den Verei­nigten Staaten von Amerika. Gene­ralkonsul Dr. Simon vom Deutschen General­konsulat in Chikago hält am Dienstag, 24.Iuni, Sprechstunden für die Firmen ab, die am Han­delsverkehr mit den Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt sind. Firmen, die an den Sprechstunden teilnehmen wollen, werden gebeten, dies der Außenhandelsstelle für das Rhein- Maingebiet, Frankfurt a. M., Börse (Hansa 203 61) bis zum 21. d. M. mitzuteilen, damit eine Verteilung der Besucher auf die zur Verfügung stehende Zeit stattfinden kann.

* Subventionen für das Wetzlarer Wirtschaftsgebiet. Wie aus Berlin be­richtet wird, hat der Reichstag beschlossen, zur Förderung des Eisenerzbergbaues im Lahn-, Sieg- und Dillgebiet einschließlich Oberhessens die Summe von 750 000 Mark unter den Aus­gaben des Haushaltes des Reichswirtschafts­ministeriums für das Rechnungsjahr 1930/31 zur Verfügung zu stellen. Die ministerielle Verfügung besagt, daß die im Iahre 1929 eingeleitete neue staatliche Hilfsmaßnahme sich nur dann voll aus­wirken könne, wenn sie über einen längeren Zeitraum ausgedehnt werde. Auf die Tonne geförderten und abgesetzten Roherzes werden Zuschüsse bis zu 50 Pfennig je zur Hälfte vom Reich und von den Ländern Preußen und Hessen gewährt. Der angeforderte Betrag von 750 000 Mark entspricht dem auf das Reich entfallenden Anteil bei einer Iahresförderung von 3 Mil-. Honen Tonnen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 19. Iuni. Tendenz: etwas freundlicher. Im Anschluß an die schwächere gestrige Abendbörse war man im heutigen Dor­mittagsverkehr unter dem Druck der innerpo- litischen Krise weiter lustlos, und es wur­den erneut schwächere Kurse taxiert. Zu Be­ginn des offiziellen Marktes schlug die Tendenz jedoch plötzlich um, und zwar nafjm man an, daß die Banken zu Interventionen schreiten wür­den, wodurch die Spekulation sich veranlaßt sah, zu Deckungen zu schreiten, so daß bei freundlicher werdender Haltung gegenüber der gestrigen Abendbörse teilweise erhebliche Kurserho­lungen eintreten konnten. Die innerpolitische Lage wird weiter als sehr günstig angesehen, wenn sich auch später in dieser Beziehung ein Hoffnungsschimmer bemerkbar machte; man wollte aus der Nichtannahme des Demissionsgesuchs des Reichsfinanzministers Dr. M v l d en ha ue r er­sehen können, daß der Reichspräsident versuchen will, den Reichsfinanzminister im Amte zu halten. Man nimmt aber auch gleichzeitig wieder an, daß keine Losung auf dieser Basis gefunden werden wird und die finanziellen Schwierigkei­ten damit noch nicht überwunden sein werden. Das Geschäft war im allgemeinen sehr gering. Bur einige Spezi alwerte konnten eini­ges Interesse auf sich lenken. Einen Spitzen­gewinn hatten von Kaliwerken Salz- detsurth mit plus 5 Prozent und Wester­egeln mit plus 3 Prozent. Auch die sehr schwachen Siemensaktien konnten ihren Ver­lust an der gestrigen Abendbörse wieder auf» holen, sie gewannen 3 Prozent. Schuckert zogen ,3 Prozent, Gesfürel 2,75 Prozent und AEG. 1 Prozent an. Dagegen waren Licht und Kraft auf angeblich Schweizer Abgaben erneut ange­boten und 3 Prozent schwächer. Am Chemie- markt besserten sich I-G.-Farben um 2,75Pro­zent. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen bis zu 1 Prozent gebessert. Am Montan- markt war die Llmsahtätigkeit weiter sehr be­scheiden; die Kursgestaltung war hier nicht ein­heitlich, doch hielten sich die Gewinne und die Verluste in gleichem Rahmen. Bur Harpener traten mit plus 1,5 Proz. heute etwas mehr in Erscheinung. Am Schiffahr tsm arkt besser­ten sich Hapag um 1,75 Proz., und amKunst - seidenmarkt lagen Aku 1,5 Prozent schwächer. Banken ohne Geschäft und wenig verändert. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen bevorzugt und bis zu 0,5 Prozent erhöht, Schutz­gebiete knapp gehalten. Don Ausländern lagen Rumänen etwas schwächer. Im Verlaufe war das Geschäft still, doch blieben die Kurse, nach vorübergehend geringfügigen Abschwächungen, gegen Anfang gut behauptet. Nur I.-G.-Farben lagen eine Kleinigkeit niedriger. Am Geld­markt war Tagesgeld mit 2,5 Prozent unver­ändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1925, gegen Pfund 20,371,

London gegen Kabel 4,8575. gegen Paris 123,77, gegen Mailand 92,76, gegen Schweiz 25.0975, ge­gen Madrid 41,25, gegen Holland 12,0850.

Berliner Börse.

Berlin, 19. Iuni. Nach der schwachen gestri­gen Abendbörse zeigte der heutige Vormittags­verkehr eine unsichere Haltung, und das Geschäft war ganz minimal. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs setzte sich jedoch eine etwas beruhigtere Stimmung durch, da die Auslandverkäufe, die gestern auf den Markt gedrückt hatten, sich heute, trotz der gehegten Befürchtungen, nicht einstell- ten. Die Spekulation schritt sogar zu Dekungen an verschiedenen Märkten, woraufhin sich ein Teil der Kurse um 0,5 bis 1,5 Proz., vereinzelt sogar stärker, befestigen konnte, während aber andererseits auch Abschwächungen, besonders am Elektromarkt und bei einzelnen an beten Werten, von 1 bis 3 Prozent zu verzeichnen waren. Die erneute Schwäche der Neuyorker Börse wirkte sich nicht so stark aus, zumal aus London heute festere Kursmeldungen vorliegen sollten. Die innerpolitische Situation wird von der Börse weiter lebhaft verfolgt, und die Börse wartet die heutigen Besprechungen ab. Einen ungünstigen Eindruck machte die Mitteilung von dem Mißerfolg der holländischen Tranche der Boung-Anleihe, von der nur 40 Prozent gezeichnet sind. Im allge­meinen war das Geschäft sehr ruhig, wozu der heutige katholische Feiertag beigetragen hat. Fest lagen Spritwerte, die bis 3,5 Proz. anzogen; Kali Salzdetfurth waren fast 3,5 Proz. höher: Deutsche Linoleum zogen 4,5 und Conti Gummi 3,5 Proz. an. Dagegen waren Bergmann um 4 Prozent gedrückt, Hoesch verloren 3,5 Prozent, ebenfalls Sarotti und Deutsche Telephon und Kabel minus 6 Prozent; eine Reihe anderer Werte bis 2,5 Proz. niedriger. Deutsche An­leihen waren unverändert. Ausländer waren nicht einheitlich, doch meist schwächer. Der Pfandbrief­markt war noch unentwickelt. Am Geldmarkt waren die Sätze heute unverändert. Tagesgeld nach wie vor sehr stetig.

Frankfurter SchlaÄtviebmarkt.

Frankfurt a. M., 19. Iuni. Auftrieb: 122 Rinder, 780 Kälber, 48 Schafe, 627 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 79 bis 82 Mk.; mittlere Mast- und Saug­kälber 74 bis 78; geringe Kälber 66 bis 73. Schafe und Schweine nicht notiert. Marktverlauf: In allen Viehgattungen ruhig, ausverkauft.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Notruf der Klinikstraße.

Von der Stadtverordnetensitzung vorn 7. ö. M. lese ich zu meinem größten Erstaunen die Ge­nehmigung für die Herrichtung der StraßeAm Riegelpfad". Da nun in dieser Straße sozusagen kein Verkehr ftattfinbet, so muß ich die Frage aufwerfen: nach welchem Prinzip wird die Her­richtung von Straßen in unserer Stadt vorge­nommen? Meines Erachtens müßten nach streng kommunalpolitischen Richtlinien doch zuerst die Straßen vorgenommen werden, in denen ter größte Tank-, Last- und Personenauto-, sowie ein gro­ßer Kohlenfuhrwerksverkehr stattfindet, und dann käme erst der Ausbau des Straßennetzes der inneren Stadt in Frage.

Wo dieser starke Verkehr sich abwickelt, das ist die ungepflasterte gesamte Klinikstratze. Hat die untere viel Last- und Fuhrwerk-, so hat die obere viel Personenauto-Verkehr. Mit Rücksicht darauf, daß das gesamte städtische Südviertel diesseits der Dahn im Stadtparlament leider so schwach vertreten ist, richte ich im Auftrags vieler Anwohner der Klinikstratze die dringende Ditte an den gesamten Stadtrat, sich durch per­sönliche Inaugenscheinnahme von der großen Staubplage, wie sie in keiner Straße der Stadt zu bemerken ist, zu überzeugen, und wie berechtigt die Klage ist. Dann kann meines Erachtens das einstimmige Urteil der Stadtväter nicht anders lauten als: Die Herrichtung der gesamten Klinik­stratze ist aus hygienischen Gründen sofort in die Wege zu leiten.

Deshalb richte ich nochmals im Auftrage vieler Anwohner der Klinikstratze die höfliche und drin­gende Bitte an die Herren Stadträte: nehmt euch der Klinikstratze besonders an, zum Wohle der notleidenden Klinikspatienten, der Stratzen- passanten sowie der Anwohner dieser Stratze, welche alle unter der gesundheitlichen Staub­plage leiden. Der Klinikstratze Dank sei euch gewiß! X.Y.

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35

38

114,5

150

156,5

293,5

242

87,75

99,75

158

99,5

148

34.6

206,5

48

16,5

148

303

115,5

LandeSpfandbrtefanstalt

«Obl.R. 20......

Landespsandbriesanstalt,

ig. BorlriegS-Obllgatso

-tzahlbar 1932 ....

rretchilche Goldrente .

rsterretchische Silberrenle errelchilche Einheitliche

Lahmeyer & (So.......10

Buderus..... b

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle ...... 8

Gelsenkirchener.......8

Hoesch Eisen........6/,

Ilse Bergbau ....... 10

Klöcknerwerke........'

Koln-Neuessen........7

Mannesmann-Rohren .... 7

Daimler Motoren ...... 0

Tn'iitjrfie Linoleum ......

Maschinenbau A.«G......0

Nat. Automobil.......O

Orettstein & Koppel ..... 6

Leonhard Tietz......10

<uenska ..........

rische Goldrente . . . . rische Staatsrente v. 1910 gl. von 1913.....

rische Kronenrente . . che Zollanleihe von 1911 lische Bagdadbahn-Anl

frankfurter Maschinen .... 4

Gritzner..........6

Heyligenstaedt ....... 0

iunanants. ........ 8

Serie II.......

Oberschles. Eisenbedars . . . . 6

Oberschles. Kokswerke.....7

Phönix Bergbau..... 6%

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rheinstabl ........ 6

Lechwerke..........8

Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8

Miag...........10

Gebr. Roeder.......10

Boigt L Haesfner ...... 9

närrische vereinh. Rente

mantsche vereinh. Rente

äntsche vereinh. Rente .

Mtebeck Montan...... 7,2

Süddeutsche Mucker .... io