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Samstag- Eschau mit Tee iereinshaus. - - imlunfl. 21 Uhr, ;mverein; Iah- im Hotel Köh- em Gießen und M, 20.30 Hör, i o. - m«, 20.30 Hbr. 0 Mädchen, b .Der König le; .Ächtung! ,Dcr Kellner«

Sonntag, s bis 21 Hr. ' Gießen: MM' Xt Universität zrössnung de/ istag des Km- Gießen; Den [lub im Ü.Oa »osstra^vom. i den Erdball - jen wie lieb id) j-, - Moria- jcl (mit Harry g't7rbureau

Oktober, statt > 5 M neroaron von -JÄk e der bekann« -eltenliteratuk- Komponisten, id ihn in b ^oniltcn wt' >ic Operetten !n Zigeuner'

des Borckschen KorpS". 1813 (b. Deetboven); b) Armccmarsch II, Ur. 45a,Sedanmarsch" (Lange).

Der Oberhessische Ä u nft dc tc in be­ginnt morgen, Sonntag, 19. Oktober, nach der Sommerpause eine neue Ausstellungsperiode. Rudolf 0 t c d , Prien am Ehiemsee, Gvtttried R ichter, Offenbach, und Julius Held, Mün­chen, bringen Oelgemälde, Aguarelke und Zeich- nungen, sämtlich landschaftlichen Inhalts, zur Schau. Die Ausstellung ist wieder Sonntags. Montags, Mittwochs und Freitag- von 11 bis 13, Mittwoch- auch von 15 bis 17 2hr geöffnet und findet hoffentlich von feiten des Publikums Inter­esse und regen Besuch. Man beachte die gestrige Anzeige.

** D i e Museen und der Heidenturm sind am morgigen Sonntag zwischen 11 und 13 älhr bei kleinen Preisen geöffnet.

** Dienstjubiläen bei der Reichs­bahn.« Auf eine 25jährige Dienstzeit bei der Reichsbahn konnten in den jüngsten Tagen die Zugschaffner Wilhelm Schäfer III. in Wiesed und Ludwig Langsdorf in Leihgestern, sowie der Weichenwärter Ludwig Fischer in Großen- Linden, sämtlich beim Bahnhof Diesten beschäftigt, Sirüdblidcn. Den Iubilaren wurden von dem eiter deS Bahnhofs Diesten, Amtmann Dörr, Dlüdwunschschreiben der Reichsbahnverwaltung überreicht.

Angestelltenjubiläum. Der Kauf­mann Heinrich Müller konnte am Mittwoch auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Firma Tapetenhaus Otto Säubert zurückbliden. Dem Jubilar wurden aus diesem Anlah von der Firma, sowie von seinen Mitarbeitern und Be­kannten herzliche Ehrungen bereitet.

* Biehmarkt in Diesten. Am nächsten Dienstag findet in Diesten Rindvieh-(Ruhvieh-) Markt statt. Näheres in der Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil.

* Kepler-Gedenkfeier in den hes­sischen Schulen. Auf Anordnung des hessi­schen Kultusministeriums findet am 15. November in den Schulen eine Kepler-Gedenkfeier statt. An diesem Tage sind es 300 Jahre, da st der groste Astronom Johannes Kepler tot ist.

" Die Volkshochschule weist im Heuti­tigen Anzeigenteil darauf hin, dast sie am Mon­tag, 27. Oktober, ihre diesjährige Winterarbeit wieder aufnimmt. Der Arbeitsplan, in dem alles Nähere über Kurse und sonstige Veranstaltungen enthalten ist. wird anfangs nächster Woche ver­öffentlicht. Interessenten seien schon jetzt darauf aufmerksam gemacht.

** Handelskammerprüfung f ü r Ge­schäfts st enographen. Im heutigen An­zeigenteil wird eine auf den 23. November an» beraumte Handelskammerprüfung für Geschäfts­stenographen angekündigt. Es kann nicht oft genug betont werden, von wie großer Wichtig­keit die Teilnahme an einer solchen Prüfung

füt hinge Leute ist. die viel mit Schreibarbeit j(U tun haben. Dies gilt besonders für die heutige Zett in der es den Arbeitgebern bei der grvtzen dabl der Stellungsuchenden möglich ist. in engster Auswahl den nach ihrer Meinung geeignetsten Bewerber zu finden Dast in solchen Fällen Stenotypisten, die sich durch das Zeugnis einer bestandenen Gefchästssteiiographenprüfung über ißre Fähigkeiten ausweisen können, den Vorzug vor anderen erhalten, ist selbstverständlich. Die Handelskammerprüfungen haben insofern eine Er­weiterung erfahren, als auch eine sog. Vor­prüfung in der Geschwindigkeit von 120 Silben abgehalten wird. Diese Vorprüfung ist cingc- hjprt worden, um Anfängern einen richtigen Maststab für ihre Leistungen und gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit für die später abzulegende DeschäftSstenographenprüsung zu geben. Die Vor­prüfung besteht, wie bei der Hauptprüfung, in ber stenographischen Aufnahme eines Diktats von zweimal 5 Minuten mit einer Unterbrechung von einer Minute und in der sofortigen ^Übertragung in Kurrentschrift. Die zulässige Uebertragungs- zelt beträgt bei handschriftlicher ilebertragung 96 Minuten, bei der Ilebertragung mit der Ma­schine 64 Minuten. Wer die Vorprüfung be­standen hat, erhält kein eigentliches Zeugnis, sondern lediglich eine Bescheinigung. Es steht zu erwarten, dast von dieser Neueinrichtung eifrig Gebrauch gemacht werden wird.

** DH V.-Kreistag in Diesten. Am morgigen Sonntag findet in Diesten, wie au- der gestrigen Anzeige ersichtlich, der Kreistag des Kreises II. Mittelhessen, im Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband statt. An dem Kreis­tag. der um 10 Uhr im Saale deS EafL Leib beginnen wird, werden neben etwa 200 Teil­nehmern der auswärtigen Ortsgruppen die (Sie­bener DHV.-Mitglieder teilnehmen, um ge­meinsam darüber zu beraten, wie die Nöte deS Kaufmannsgehilfenstandes in der heutigen Zeit möglichst behoben werden können. An den Kreis­tag schließt sich nachmittags im Cafe Leib eine gesellige Veranstaltung aus Anlaß der Wieder­kehr des 32. GründungStages der Ortsgruppe Gießen an. Den geselligen Teil wird die hiesige Militärkapelle unter Leitung deS Obermusik­meisters Gober mit ihren Darbietungen be­reichern.

** Oie Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie in 5) es- s e n hält ihre nächste Tagung am Samstag, 25. Ok­tober, in Mainz ab. Derhandlungsgegenstand ist die Frage des Bewahrungsgesetzes, für die als Bericht­erstatter die Professoren Dr. Aschaffenburg- Köln und Dr. P o I l i g k e i t - Frankfurt a.M. ge­wonnen sind.

** D i e Landwirtschaftliche Schule Butzbach beginnt den diesjährigen Lehrgang am Montag. 3. November. Interessenten werden auf die heutige Anzeige hingewicfen.

Der Grünberger Gallusmarki.

-f- Grünberg, 16. Oft. Nachdem die Stadt schon am Dienstagnachmittag Wimpel- u n d Fahnenschmud angelegt und der Marktmei­ster auf derKäswiefe" die Verlosung der Krä­merstände vorgenommen hatte, wuchs dort bald eine kleine Zelstadt auf; waren doch etwa 110 Krämerstände vorhanden, wozu noch ein reich be­setzter Iulplah kam. der schon am vorhergehen­den Sonntag mit seinen reichhaltigen Darbietun­gen ausgewartet hatte.

Am Dienstagabend sand aus dem Marktplätze vor dem altehrwürdigen Rathause unter zahlrei­cher Beteiligung der Einheimischen, sowie ber in stattlicher Zahl zum Markt erschienenen auswär­tigen Grünberger und sonstigen Marktbesücher die fett dem Jahre 1928 übliche

Eröffnungsfeier

statt Nach einem schneidigen Marsch der Feuer- Wehrkapelle hielt Beigeordneter Keller vom Rathause herab eine Ansprache, in der er dar­aus hinwieS, daß der ®ia'lu8marft in diesem Jahre zum 450. Male begangen werde. Wegen der schweren wirtschaftlichen Not der Zeit habe man von einer besonderen Ausgestaltung des Marktes abgesehen. Der Gallusmarlt verkörpere ein Stück Heimatgeschichte, denn ob auch die alte Stadt Grünberg von schweren Kriegszeiten, schlim­men Seuchen, großen Feuersbrünsten. Hungers­not und Teuerung heimgesucht worden sei, trotz allem habe der Gallusmartt sich bis in die Jetzt­zeit behauptet. Mit einem Hoch auf die Stadt und Markt schloß die kernige Ansprache, woraus die blau-weiß-rote M a r k t s a h n e gehißt wurde. In den Gasthäusern sand bann bei Musik und anderen Darbietungen die traditionelle Vorfeier statt.

Arn Dienstagmorgen begann um 8 ilßr der Auftrieb zum

Schiveincmarkt.

Wohl seit vielen Jahren war diese Rekord- zahl der zum Verkauf ausgetriebenen Ferkel nicht erreicht worden: 1160 Stück, während der Rind» viehmarkt. da die Marktkoimnission den jüdischen Feiertag nicht in Betracht gezogen hatte, nut mit drei Stück beschicft war. Bei gutem Handel konnten angesichts des großen Auftriebs nicht alle Ferkel verlauft werden, so baß ziemlicher lieber* stanb verblieb. Die Preise können als gut be­zeichnet werden. (Man vergleiche den Bericht in der Donnerstag-Nummer.» Der reich beschidte kramcrmarkt .

mit seinen Gassen von Verkauisstänben. darunter wohl ein halbes Dutzend ..wahre Jakob", sowie der anschließende Iu? platz füllten sich ba d. da neben den Sonberzügen ber Bahn die..Kraft­verkehr Hessen", bic Reichspost und verschiedene Privatbesitzer von Autobussen von mehreren Richtungen her Sonderfahrten nach Drünberg eingerichtet hatten. Trotzdem er­reichte der Zustrom wohl nicht ganz die Hohe des Vorjahres, da viele Landleute bas überaus günstige Herbstwetter zu notwendigen Fcldarbei- ton benutzten, die durch das seitherige Regen­wetter etwas im Rüdstande sind; dagegen war die Jugend der Dörfer stark vertreten. Au benr Markte erreichte daher der Verkehr wohl die Höhe früherer Jahre, und der Marktrmmnel_ auf dem Iuxplatz, der bis in die späten Abendstun­den dauerte, zeigte das gleiche Bild wie fonf, während anöcticitä die Gasthäuser, die zwar auch stets gut besetzt waren, sowu: die Laden in der Stadt, doch nicht den Zustrom früherer 2ahre aufzuweisen hatten, wohl infolge des sommer lichen Wetters, das die Marktbcsuc^r langer draußen auf dem Markte verweilen ließ. Starren besuch zeigten dagegen die Tanzlokale 'n Der Stadt. Die Feuerwehrkapelle, die am Morgen!

den eigentlichen Markttag durch einen Umzug mit Musik eingeleitet hatte, veranstaltete am Mittag auf dem Marktplatz in der Stadt ein

Platzkonzert,

das eine große Menge Marktbesucher angclodt hatte, bic sich an den guten Darbietungen der Ka­pelle darunter besonders flotte Qllärfd,«: erfreuten.

So nahm der Markt, begünstigt vom schön­sten Wetter, allgemein einen zufriedenstel­lenden Verlauf. Auch ber zweite Tag staub unter bemselben Zeichen, obgleich hier bic De- fucherzahl bei weitem nicht an bic Menge be­erst en Tages heranreichte. Das >M a r k t ge­schält im allgemeinen bürste wohl nicht alle Erwartungen erfüllt haben; während es auf der Käswiefe" Wohl noch ziemlich gut zu nennen war, da hier der größte Verkehr fich abspielte, waren die Geschäftsleute in der Stabt nicht Pollauf befriebigt, da hier der Umsatz hinter dem frühe­rer Jahre zurüdblieb, was wohl auch aus der allgemeinen Geldknappheit zu erklären ist. Arn zweiten Tage gab eS bei der angeseyten

Gallmarktsoerlosung

in der Turnhalle eine Ueberraschung. Es stellte sich nämlich heraus, daß statt der 4000-Los-Num- mern weiße Zettel geliefert worben waren und daher die Verlosung nicht vorgenommen: werden tonnte. Diese soll nun am Sonntag statt- finben, an welchem Tage ber Iuxplatz für bic Einheimischen den Ausklang des GalluSmarkteo bringt.

Berliner Börse.

Berlin. 18. Oft. (WTB. Funkspruch.) Der heu­tige Frühocrkehr lag geschäftslos und abwartend. Es wurden zwar noch keine Slurfc genannt, doch glaubte man, daß die heutige Börseneröffnung sich etwa auf dem leicht ermäßigten gestrigen Frankfurter Abend- niocau halten wird. '21 in Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,87, London gegen Mailand 92,81, London gegen Spanien zirka 49, London gegen Kabel 4,859750, London gegen Berlin 20,43. Anbei gegen Berlin 4,2040.

(Sdjluß dev redaktionellen Teile.)

Jungvieh macht immer Sorgen, und jeder Tier­halter ist froh, wenn es die ersten Monate gesund überstanden hat. Zn der überwiegenden Mehrzahl der Fälle sind die Auszuchtkrankheiten auf Mangel an den beiden Bitaminen A und D zurüdzusühren, denn A macht den Körper widerstandsfähig gegen Erkran­kungen und fordert außerdem das Wachstum, und D verhütet die englische Krankheit, die als Lähme, Steifbeinigkeit, Krampf, Kümmern und Ballonleib auftritt. Das beste Dorbeugungs- und DerHütungs- mittel ist emulgierter Lebertran. Die aufsehenerregen­den Erfolge, die nun gerade mit M. Brodmanns Biel)-Lebertran EmulsionOsleosan" (Mischfutter im Sinne des FMG.) erzielt wurden, gründen sich auf di. Tatsache, daß diese Emulsion ständig unter fach- männischer Aufsicht hergestellt und dauernd auf ihre Wirkung hin beobachtet roirb. 0472V

Etwa» über Gemüfekosl.

Gemüse ist heute ein wichtiger Bestandteil des Speisezettels. Früher war es nur Beilage, heute ist es vielfach zur selbständigen Mahlzeit geworden. Der Zubereitung gebührt daher erhöhte Aufmerksamkeit.

Große Bedeutung kommt da dem Fett zu. Es darf die leichte Be'rdaulichkeit des Gemüses nicht beein- trächtigen und muß den reinen Naturgeschmad voll zur Gellung kommen lassen. Die Margarine Rama im Blauband entspricht diesen Anforderungen. Am besten bewährt sie sich, wen nman ihr kein andere» Fett beimischt. Ihr reines Aroma bleibt dann unae- trübt. b522V

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