Aus der Provinzialbauptstadt
Gießen, ben 18. C-eptcmber 1930.
Dom Grüßen.
Der Gruß ist die leichteste. zarteste, geistigste Berührung, die es unter Menschen gibt. Die Augensterne zweier Menschen ruhen einen Augenblick ineinander, und daS Haupt neigt sich und bestätigt, was da« Auge sah. Rur kurz, nur wenige Augenblicke dauert die Spanne, di« dem Gruh gegeben, — ober welch eine Welt kann fic enthalten!
Zwei Menschen begegnen sich die sich am Abend vorher flüchtig kennengelernt haben. -Um) während die Augen sich begegnen, beginnen ihre beiden Herzen wild zu klopfen und sie wissen, wa- sie vorher noch nicht gewuht haben: Das Schicksal ist über ihnen!
Zwei andere begegnen sich die sich schon lange gekannt haben. Und während sie sich^ühen und der Mann mit Spannung in den Mienen des MSdchenS sorscht, blickt sie beiseite, kaum dab sie daS Haupt geneigt hat. Und das Herz in seiner Brust erstarrt, er weih: eS ist aus und für immer! —
Schon au grühen ist eine edle Gabe von Gottl Ts gibt Menschen, die so grüben können, dab der schönste Tag noch schöner strahlt und der gräueste vergoldet wird. Wer solchen Druh empfängt, der geht nach HauS, beglückt und erwärmt, als wenn er ein kostbares (^schenk empfangen hätte. ES gibt Menfchen, die so viel Inbrunst in einen kurzen Grub drängen können, dah man an den Grub des Engel- denken muh. vor dem Maria erschrak: Gegrübet seist du. Holdseligste! Du Ge- benedeiete unter den Weibern!
Ts gibt aber auch Menschen, die grüben, al« fletschte einen eine übelgelaunte Bulldogge an! DaS ist dann eigentlich kaum meßr ein Gruh -u nennen, — fast eher eine Beleidigung!
SS gibt Menschen, weltkluge Blenschen, die für jeden Mitmenschen und für jede Gelegenheit einen besonderen, wohl abgetönten Grub bei der Hand haben. Sie können liebenswürdig, freundlich, achtungsvoll, gleichgültig, abweisend und grob grüben. Man freut sich vielleicht, wenn man eines freundlichen Trutzes gewürdigt wird, aber man wende sich dann ja nicht, um dem freundlichen Gesicht nachzublicken! Denn wie abgezirkelt ist mit dem Grutz auch die Freundlichkeit verschwunden, und mit welcher Ernüchterung blicken, wir in das trockene, kalte Alltagsgesicht!
Wie schön ist dagegen der völlig absichtslose Druh, der nur die Blüte eines liebevollen Herzens ist. Dieser Grub lächelt wie die Sonne über Arme und Reiche, über Gerechte und Ungerechte. 3a, er tut mehr al- die Sonne, denn den Armen, den vom Leben Benachteiligten lächelt er besonders warm. Er scheint zu sagen: Du mein Freund und Bruder, du meine arme Schwester, ich möchte dir gern mehr schenken, als nur diesen Grub, denn ich weis), das Leben ist rauh mit dir verfahren. Aber heute grüßt dich Gott durch mich!
Grüß Gott! Was für ein schönes Wort. Wie schön, wenn wir es auf fremder Strabe von einem fremden Menschen hören, wenn ein paar fremde Augen mit einem heimatlichen Glanz für einen Augenblick in die unseren tauchen. 3a, bann ist Heimat um uns, mitten in der Fremde, die Heimat, die immer da aufblüht, wo Menschen sich freundlich begegnen.
Gott lehre eS unS alle, fo zu grüßen, damit es heimatlicher werde in dieser kalten Welt! Sch.
Gießener Wochcnmarktprcise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 160 bis 180, Matte 30 bis 35, Wirsing 10 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 10 bi« 15. gelbe und rote Rüben 10 bis 12, Spinat 15 bis 20, Bohnen 15 biS 20, Unter-Kohlrabi 6 bis 8. Erbsen 20 bi« 25, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 10 bis 20, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 50 biS 60, Kürbis 8 bis 10, Pilze 30 bis 35, Kartoffeln 4,5, Falläpfel 5 bis 6. Aepfel 20 bis 35, Birnen 15 bis 30. Dörrobst 30 bis 35, Zwetfchen 10 bis 15, Pfirsiche 40 bis 70, Brombeeren 40 biS 45, Preißelbeeren 30 bis 35, Honig 40 bis 50, Rüsse 50 bis 60, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfd.: Käse (10 Stückt 60 bis 140 Pf.: Tauben 70 bis 80. Eier 13 bis 14, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 10 bis 15, Salatgurken 10 bis 20, Ein- machgurken 2 bis 4, Endivien 10 bis 15, Ober- Kohlrabi 6 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 20 Pf. das Stück: Radieschen 10 bis 15 Pf. daS Bund: Kartoffeln 4 Mark der Zentner.
Vornotizen.
— TageSkalender für Donnerstag Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Westfront 1918“. — Astoria-Lichtfpiele: .Der Erzieher meiner Tochter" und .Der Detektiv des Kaisers".
— Stadttheater Gießen. Man schreibt unS: Am Sonntag, 21. September, 19 Uhr, wird
Joseph Plaut einen Heiteren Abend geben. Plaut hat sowohl im Ausland wie in allen größeren deutschen Städten sensationelle Erfolge gehabt. Für Gießen bedeutet Joseph ^Maut eine Reu- hett. Wer für die Kammerkunst der Rezitation Verständnis hat, sollte sich diesen Künstler an- Hörem Die 2ldonnenten für die kommende Winter- fpielzeit zahlen den nächst niederen Platz.
ee Die Ausführungsbestimmungen zum Milchgesctz. Wie aus dem Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitgeteilt wird, find dort die Vorarbeiten für die Aussührungsbesttrnrnungen zum Milchgcfey soweit qcöieben, daß die aufgestellten Entwürfe bereits in nächster Zeit mit den in Betracht kommenden Wirtschaftskrisen erörtert werden können. Bei diesen Vorarbeiten hat es fich als notwendig und zweckmäßig herausgestellt, daS Wilch- gesch stufenweise in Kraft zu setzen. Aus diese Weise wird es möglich sein, den wichtigsten Teil der Vorschriften des Milchgesetzes schon zu einem früheren Zeitpunkt in Kraft treten zu lassen. Damit wird auch dringenden Wünschen der beteiligten Wirtschaftskreise entsprochen.
•• Aus dem Gießener Standesamt«- r e g i ft e t. Es verstorben in Gießen in der Zeit vom 1. biS 15. September: 1. 3ennh Heß, geb. Höxter, Witwe, 62 3ahre, Roonstraßc 25. 3. Marie Euler, ohne Beruf, 63 3ahre, Ludwig- straße 14. 4. Margarete Hartmann, geb. Reust, 38 Jahre, Westanlage 33. 5. Karoline Charlotte Marie Zimmer, geb. Weinhardt, Witwe, 49 Jahre, Reuen Bäue 19. 6. Therese Sondheim, geb. Stern, Witwe, 69 3ahr«, Rordanlaae 11. 9. Christine Mauk, Schneiderin, 67 3ahre, Reuen Bäue 11: Johannes Appel, Kutscher, 66 Jahre, Schifsenberger Weg 28; Paula Margarete Ampt, geb. Pies, Witwe, 83 Jahre, Bahnhofstraße 39. 10. Franziska Schoinber, geb. Kaczmarek, 56 Jahre, Sonnenstraße 6; Katharine Wirsig, geb. Lauterbach, Witwe, 72 Jahre, Seltersweg 10. 11. Elisabeth« Luise Hirsch, geb. Dörr, 39 Jahre, Wetzlarer Weg 17. 14. Luise Müller, geb. Knörr, 62 Jahre, Westanlage 17a.
•* Seinen schweren Verletzungen er- legen ist gestern abend in der Chirurgischen Klinik der Fuhrmann Jakob von hier. Der bedauernswerte Mann war, wie wir am Montag berichteten, am Samstagnachmittag beim Zwetfchenpflücken auf einem Grundstück in der Nabe des Hardthofes vom Baume gestürzt und hatte sich dabei die Wirbelsäule gebrochen.
** A u f dem Wege der Besserung. Der am Sonntagnachmittag auf der Landstraße bei Großen.Linden durch Sturz mit dem Motorrad verunglückte Willy Zander aus Döttingen (Württemberg), der in bewußtlosem Zustande mit schweren inneren und äußeren Verletzungen in die Chirurgische Klinik eingeliefert wurde und dort bis gestern früh noch bewußtlos lag, befindet sich seit gestern abend erfreulicherweise auf dem Wege der Besserung. Der Verunglückte hat das Bewußtsein wieder erlangt, er wird sich aber wohl noch längere Zeit gedulden müssen, bis er völlig wiederhergestellt ist.
ee Handwerkertagung in Alsfeld. Am 4. und 5. Oktober findet in Alsfeld die diesjährige Tagung des hessischen Handwerksund Gewerbeverbandes statt. Für den 4. Oktober ist eine Tagung des Landesausschusses vorgesehen. Die Hauptversammlung folgt am 5. Oktober vormittags. Bei dieser Gelegenheit sprechen Dr. Wagner (Marburg) über „Bedeutung und Aufgaben des deutschen Handwerks in der wirtschaftlichen und polittschen Krisis in der Gegenwart", sowie Syndikus Dr. Vierra t h (Berlin) über „Ausstieg oder Riedergang, Schicksalsfragen des beutfdgen Handwerks".
Oie Tragödie des Wetzlarer Oberbürgermeisters.
WSÄ. Wetzlar, 17. Sept. Der Tod des Wetzlarer Oberbürgermeisters Dr. Kühn gibt dem Kommunalkonflikt in Wetzlar eine neue Wendung.
3n der Tasche des Toten fand man Briefe. Ein Schreiben war an den Schriftleiter des „Wetzlarer Anzeigers" gerichtet. Dr. Kühn bittet darin, sein Andenken zu schonen und feinen Rainen nicht unnötig durch den Schmutz zu ziehen. Es heißt bann weiter: „Der Rer venzus am- m e n b r u ch fleht vor der Tür, oder ist schon da. Ich fühle kein« Kraft mehr, Widerstand zu leisten. Ich sehe nur Rächt um mich. Körper und Geist versagen mir den Dienst. Ich weiß, man wird meine Tat als Schuldbekenntnis werten. Rein, niemals wollte ich dies! 3m Gegenteil, meine etwas großzügige und vielleicht hie und da leichtfertige Art, und dazu meine unselige 3agdpassion, haben mir einen unseligen Streich, der tödlich ist, gespielt. 3ch kann auch nicht weiter mit ansehen, daß treue Beamte und untadelige Menschen, die mir gefällig sein wollten, gerade dadurch ins Glend
kommen, und baß ich nicht Helsen kann, lieber meine Lebensarbeit fällt ein Schatten. 3ch hatte mir daS alle« ander« gewünscht. Daß solche Lappalien daran schuld sind, schmerzt mich doppelt. Wo aber bleibt letzten Endes der Schaden für die Stabt? Diesen Anwurf werden Sie zu gegebener Zeit mit zurückweifen helfen."
Rechtsanwalt und Dotar Dr. Schauen empfing ebenfalls einen Brief des Toten, in dem Dr. Kühn noch einmal erklärt: „3ch will kein Schuldbekenntnis mit meinem Frei - tob ablegen. Ein bißchen Leichtsinn, aber doch auch Gutgläubigkeit, auch kein Dolus eventualis. Ich ließ manche« geschehen. Kleinigkeiten nachzuspüren, war nie mein Fall. Daß ich die Absicht gehabt hätte, mich an der Stadt zu bereichern, wird niemand mir Zutrauen, der mich gekannt. Wie oft hätte ich dazu in der Vergangenheit Gelegenheit gehabt, und habe doch immer meine Hände rein gehalten. Gs ist mir ein unerträglicher Gedanke, daß ich mich auf meine Bona fides berufen muß und womöglich strafgerichtlich frei auSgehen könnte, während mit stet« treugesinnte Beamte, die mir aus Hochachtung und vielleicht auch au« Dankbarkeit für freie« Arbeiten und Schaffen einen Gefallen zu erweisen glaubten, hängen bleiben. Mit meinen Ehrbegriffen ist daher mein Weiterleben unvereinbar, fo hart es für mein Kind und vor allem für meine Frau fein mag. Schütz' meine Ehre auch nach meinem Tode."
Die Stadtverwaltung widmet dem Toten einen Rachruf, in dem ihm feine glänzenden Geistesgaben und seine Tüchtigkeit al« Verwaltungsbeamter nachgerühmt werden. 3m gleichen Sinne lautet der Rachruf der Kreisverwaltung, die den Verlust eines langjährigen Kreistagsmitgliedes beklagt. Das Disziplinarverfahren gegen Dr. Kühn bzw. die mit ihm zusammen angellag- ten Beamten läuft weiter, lieber den Gang des Verfahrens bewahren die Behörden naturgemäß Stillfchweigen. Soviel steht fest, daß die Diszi- plinartammcr das Verfahren an die Staatsanwaltschaft in Limburg abgegeben hat. Rach unfern Informationen dürfte auf da« Konto von Dr. Kühn eine verschleierte Summe von 4000 Mark, die er zum Dau seines 3agdhaufes verwandte, in Frage kommen. 3m Laufe des Verfahrens sind bereit« einige weitere städtische Beamte, so bet Leiter des Städtischen Detriebsamts und zwei Beamte des Gaswerks, vom Amt suspendiert worden. Die Regierung wird voraussichtlich einen kommissarischen Bürgermeister ernennen.
Oer Mord in Frankfurt.
Frankfurt a. M, 17. Sept. (WSN.) Zu dem Mord in der Maulbeerstraße werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: Die Kriminalpolizei war mit ziemlich großem Aufgebot fast die ganze Nacht am Tatort beschäftigt. Vor allem fuchten die Beamten des Ertennungsdienftes nach brauchbaren Tatortfpuren. Die Untersuchung dehnte sich auch noch auf den Mittwochoormittag aus.
Bei einer genauen Durchsuchung der Wohnung der ermordeten Frau Schreyer wurde noch Geld gefunden, das einwandfrei der Frau gehörte. Außerdem sind die kleinen Wertgegenstände der alten Dame, wie Broschen, Ketten usw., vorhanden. Weiterhin stellte die Kriminalpolizei fest, daß nur ein Teil der in der Wohnung voryandenen Schubfächer und Behältnisse geöffnet und durchsucht wurde. Zwei Hypothesen haben sich bisher bilden lassen: Entweder handelt es sich um einen richtiggehenden Raubmord eines bisher noch unbekannten Täters. der nach begangener Tat sich nicht die Zeit nahm und vielleicht auch nicht nehmen konnte, sämtlich« Zimmer nach Geld und Wertsachen zu durchsuchen, ober aber der Raub als solcher ist fingiert. Es könnte nämlich durchaus möglich sein, daß ein Raubmord zur Irreführung der Behörden nur vor- getäuscht wurde, das Motiv kann Rache gewesen fein. Vielleicht hat der Täter nach vorangegangenem Streit die alte Frau gewürgt und niedergeschlagen und hat einen Raubmord „hergerichtet" Unverständlich erscheint nämlich auch die ganz oberfläch- liche und leichte Fesselung, die gar keinen Zweck hoben konnte. Die Kriminalpolizei nahm im Laufe des Tages einige Sisterungen vor, die Iestgenorn- menen konnten jedoch ihr Alibi einwandfrei Nachweisen und wurden sofort wieder auf freien Fuß gesetzt.
Vom Polizeipräfibium wird mitgeteilt: Wie bereits gemeldet wurde, ist die Witwe Elisabeth Schreyer am 16. b.M. in ihrer Wohnung um 20 Uhr ermorbet aufgefunben worben. Sie wurde an diesem Tage nach den bisherigen Feststellungen um 11 Dhr zuletzt gesehen. Rach den Tatumständen hat zwischen Frau Schreyer und dem Täter ein Kampf stattgefunden, bei dem der Täter zweifellos Verletzungen an den Händ en und möglicherweise auch Kratz- wunben im Gesicht davongetragen hat. In der Küche, in der Frau Schreyer tot lag, wurde
ein von ihr geschriebener Zettel folgenden Inhalt« gefunden. .Mar? 5 erhalten. Frau Schreyer." Hieran« ist zu schließen, daß der Täter (Mann ober Frau) Frau Schreyer bekannt war, Ihr Gelb toulbctc und ihr fünf Mark zurück- crflattcn wollte. Offenbar war bet Täter mit den Gepflogenheiten der Frau Schreyer und den Oerttichkeiten ihrer Wohnung vertraut. Wenn auch au« verschiedenen Behältnissen von dem Täter Sachen herauSgenommen worden find, so ftcht bisher nicht fest, baß er Geld oder andere Gegenstände genommen hat. 3ebenfall« wurden in der Wohnung noch Wertgegenstände und Bargeld vorgefunben, die der Täter leicht hätte finden können. Der Regierungspräsident in Wiesbaden hat für die Ergreifung de« oder der Täter und für Angaben, die zu ihrer Deberführung dienen, eine Belohnung von 1 000 Mark ausgesetzt. Die 'Belohnung ist nur für Privatpersonen bestimmt. Heber die Verteilung entscheidet der Regierungspräsident unter Ausschluß de« Rechtsweges.
Oie Wetterlaae.
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Wettervoraussage.
3n der Rinne tiefen Drucke« bewegt sich «in neues kräftiges Kerngebiet mit Barometerständen bis zu 745 Millimeter. Sein Zentrum lag heute morgen über Schottland. Barometerfall über dem Kontinent deutel darauf hin, daß Ausläufer de« Tief« südlich vorgreifen und durch den Herantransport feuchter ozeanischer Luftmassen erneut schlechtes Wetter bringen. Bei meist bedecktem Himmel sind also noch Riederschläge zu erwarten. Die an der Rückseite nachfolgenden etwas kühleren Lustmassen gestalten dann da« Wetter veränderlich, wobei die Temperaturen etwa« zurückgehen.
Aussichten für Freitag: Zunächst meist bedeckt mit Niederschlägen, später wechselnd wolkig und kühl.
Aussichten für Samstag: Veränderliche» Wetter mit einzelnen Regenschauern.
Lufttemperaturen am 17. September: mittags 16,8 Grad Celsius, abends 14,4 Grad: am 18. September: morgens 14,6 Grad. Maximum 17 Grad, Minimum 12 Grad. — Erdtemperaturen In 10 cm Tiefe am 17. September: abends 15,6 Grad: am 18. September: morgens 14,3 Grad. — Niederschläge 6,4 mm.— Sonnenscheindauer 1J4 Stunden.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religlonsgesellschaft. Sabbatseier den 20. September. Freitag abend 6 Uhr; Samstag vormittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 7.15. — Wochengottesdienst: Sonntag: morgens 5.30, abend» 6; Montag: morgens 5 Uhr.
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