der eindrucksvollen Militärmarschmufik ziehen konnten. Auch in diesem Teile des Programms war Feinsinnigkeit der musikalischen (Gestaltung und prächtiger Rhythmus der schneidigen Marsch- kompositionen der hervorstechende und sympathische Zug der Kapelle.
Don Anfang bis Ende fanden die Darbietungen des Orchesters und ihrer Leiter den wohlverdienten und herzlichen Beifall der begeisterten Zuhörermenge. Wiederholt wurden die Beifallsstürme so stark, daß sich die Konzertleiter zu Zugaben entschließen mußten, um dem Verlangen des Publikums Genüge zu tun. Dem Schluß des Programms, der ein großes chronologisches Potpourri historischer Märsche brachte, muhte Obermusikmeister Löb er sogar noch zwei Märsche als Zugabe anschließen, bis endlich die Menge sich zum Heimgang anschickte.
Dieses Konzert, für desfen Veranstaltung auch der Leitung des Volksballe-Dereins alle Aner- kennung gebührt, wird den vielen Besuchern noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Daten für Samstag, 19. Juli.
Sonnenaufgang 4.05 älhr, Sonnenuntergang 20.07 LIHr. — Mondaufgang 23.16 Uhr, Mond- untergang 13.21 -Uljr.
1810: Königin Luise von Preußen in Hohenzieritz gestorben: — 1819: der Dichter Gottfried Keller in Zürich geboren: — 1834: der französische Maler Edgar Degas in Paris geboren: — 1859: der Mediziner und Schriftsteller Karl Ludwig Schleich in Stettin geboren: — 1863: der Schriftsteller Hermann Bahr in Linz a. d. Donau geboren: — 1870: Kriegserklärung Frankreichs an Preußen: — 1917: Friedensresolution des Deutschen Reichstages.
Bornotizen.
— Tageskalender für Freitag. Zirkus Barum Eröffnungsvorstellung: Oswalds- garten 20 älhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Mutterliebe" und „Sieg des Herzens".
** Das Schwimmbad des Volks- b a d e s wird wegen ^Imbauarbeiten vom körn- menten Montag <w bis auf weiteres geschlossen.
** Untere „Heimat im Bild" brachte gestern in ter Nummer 30 einen Aufsatz über Rothenburg o. d. T., zu dem die schönen photographischen Aufnahmen von Herrn Derwal- tungsobersekretär A. Schneidmüller, Gießen, hcrrühren, ein erfreulicher Beweis dafür, daß unsere heimischen Künstler der Kamera auch von Wanderungen und Streifzügen in die Ferne schöne Erfolge Heimbringen.
" Der Zirkus Barum gibt heute abend auf Oswaldsgarten feine Eröffnungsvorstellung. Das Zirkusunternehmen, dessen Riesenzelt etwa 6000 Personen faßt, arbeitet mit einem Personalapparat von mehreren hundert Köpfen und mit einem Tierbestand von größtem Ausmaß. Die zirzensischen Darbietungen des Zirkus Barum haben bisher in allen besuchten Städten den vollsten Beifall der Besucher gefunden, so daß man auch hier bei einem Besuche dieses Unternehmend mit einigen abwechslungsreichen und genußvollen Stunden rechnen kann. Auf das Gastspiel dieses Unternehmens seien unsere Mitbürger empfehlend aufmerksam gemacht. Man beachte die heutige Anzeige.
** Die Gemeindefeier der Markus- gemeinde, welche am vergangenen Sonntagnachmittag auf ter Hardt stattfand, nahm bei prächtigem Wetter einen schönen Verlauf. Unter Dorantritt einer Musikkapelle zogen die Kinder der Kinderkirche durch Reustadt und Rodheimer Straße hinauf zur Hardt, wo sie von einer großen Gemeinte begrüßt und gleich mit Brezeln beschenkt wurden. Der lange Zug der festlich gekleideten Kinder mit den buntgeschmückten Kränzen bot ein schönes Bild, an dem sich viele Zuschauer freuten. Aach freundlichem Gruhwort von Kirchenvorsteher Horst begann auf der Festwiese ein fröhliches Spiel. Die Mädchen, unter Führung ihrer eifrigen Helferinnen, machten Reigenspiele, die Buben Boten einige Märchen- fBiele in burlesker Darstellung. Am Kletterbaum und vor ter Zielscheibe versuchten die Buben eifrig ihr Glück, um schmackhafte Preise zu gewinnen. Für gute musikalische Unterhaltung sorgte die fleißige Kapelle, welche von dem Verein für christliche Musik gestellt war. Ein Tellspiel, von der Wartburgjugend nach eigener Regie dar- geboten, und mehrere schöne Reigen ter Markus-Mädchenvereinigung erfreuten die dankbare Versammlung. So war ständig „was los", und wer Luft dazu hatte, konnte zum Schauen und Hören immer unterwegs sein. Aur au rasch gingen die wenigen Stunden dahin, bis man
nach kurzem Schlußwort und gemeinsamem Lied wieder nach der Stadt zurückzog mit dankbarem Herzen, daß unsere Markusgemeinte diesen chvnen Feiertag haben durfte.
•• Philosophischer Vortrag an der Universität Gießen. Wan berichtet uns: Für viele Freunde der Philosophie und Religion, für Förderer der geistigen Kultur war es ein Aeues, was die Rednerin Frau Auguste Elders, Krefeld, in ihrem Vortrag „Höchste Erkenntnis: Schauen des ewigen Seins,, des Ur» grundes aller Dinge" am vorigen Dienstag im Hörsaal 44 unserer Universität den Zuhörern vorzutragen hatte. Die Rednerin berichtete von eigenen, psychologisch äußerst interessanten Erlebnissen, wie sie in ähnlicher Weise die alten Philosophen, die Vorsokratiker, auch Demokrit, Platon, Plotin, ferner unsere Denker des Mittelalters, z. B. Meister Ekhard gehabt haben. Wenn auch manchem Hörer diese seelischen Vorgänge fernliegen, so wird doch ter eine oder andere vielleicht einfachere und weniger tiefe, aber doch ähnliche Geisteshaltungen und Stimmungen selbst erlebt haben. In diesem Vortrag wurden dem Hörer die Erlebnisse von Denkern und Philo-
Starte Devisenabgaben der Reichsbank.
Aus dem Ausweis ter Reichsbank vom 15. Iuli geht hervor, daß sich in ter L a g e d e r R e i ch s- b an k eine entscheidende Wendung vollzogen hat. Die Reichsbank hat Devisen im Betrage von fast 240 Mill.Mk abgeben müssen, während sie bisher alles tun mußte, um unerwünschte Goldzuflüsse abzuwehren. 'Von dem Verlust an Devisen entfallen etwa 100 Mill. Mk. auf die über die Reichsbank gezahlten Tributabgaben an die D. I. Z. Bei dem Rest hantelt es sich um Devisenabgaben, die zur Abwehr von Goltentziehungen und vor allem im Zusammenhang mit den anhaltenden Rückflüssen von Aus- lanMrebiten vorgenommen werten muhten. Es läßt sich zur Zeit nicht übersehen, ob die starke Bewegung auf dem Devisenkonto ter Reichsbank beendet ist. Die Reichsbank ist bei dem hohen Goldbestand (2,6 Milliarden Mk.), ter ihr zur Verfügung steht, natürlich in ter Lage, die an- geforterten Devisen oder Goldbetrage herzugeben, und die Rückzahlung von kurzfristigen Ausland- krediten ist als eine erfreuliche Tatsache zu werten. Allerdings sind mit dieser entscheidenden Aenderung die Hoffnungen auf eine abermalige Senkung des Reichsbankdiskonts aufzugeben.
* Wieder starkes Ansteigen der Wohlfahrts -Erwerbslos en in den kleinen und mittleren Städten. Aach der amtlichen Statistik des Reichsstädtebuntes sind in rund 1200 kleinen und mittleren Städten am 30. Iuni rund 70 000 Wohlfahrtserwerbslose ermittelt wölben, d. h. 9 Unterstützte (ohne Zuschlagsempfänger) auf 10?>0 Einwohner. Am 31. Mai betrug die Zahl ter unterstützten Wohl» fahrts-Erwerbslosen rund 63 000 oder 8 auf 1000 Einwohner, so daß im Iuni eine Steigerung von 12,5 Prozent eingetreten ist. Seit dem 30. September 1929 hat sich die Zahl ter laufend unterstützten Wohlfahrts-Erwerbslosen in den kleinen und mittleren Städten mehr als verdreifacht.
K Weitere Verschlechterung des Zementabsahes. Die bereits für Mai fest- gestellte ungünstige Entwicklung des Zementabsahes hat im Iuni eine erhebliche Verschärfung erfahren. Der Versand ging von den schon ganz unzulänglichen 656 000 Tonnen im Mai um 133 000 Tonnen auf 523 000 Tonnen im Iuni zurück: das bedeutet eine Abnahme um über 20 Prozent mitten im Baujahr. Im Vergleich zum Iuni 1929, der einen Versand von 826 000 Tonnen aufwies, macht ter Rückgang sogar über 35 Prozent aus.
* Wiederaufnahme der Arbeit bei Mansfeld? Die Verhandlungen um die Wiederaufnahme des Betriebes bei der Mansfeld AG. find gestern, laut „Tempo", insofern einen Schritt oor- wärtsgekommen, als zwischen der Verwaltung und den Gewerkschaften eine Einigung zustandegekom- men ist. Es wurde ein neuer Tatifoertrag abgeschlossen, der eine Lohnkürzung von 9,5 v. ch. vor- sieht, während die Verwaltung von Mansfeld eine Kürzung von 15 o. ch. gefordert hatte. Nebenher laufen die Verhandlungen um die Wiederaufnahme des Betriebes selbst, die davon abhängig sind, ob und in welchem Umfange das Reich an den Kupferbergbau in Mansfeld laufende Subventionen zahlen will,
sophen der Mystik nahegebracht. Durch eine auto- suggestive Haltung, durch besondere Hebungen mit „vollkommener" Atmung, welche Auguste Elders in früher Morgenstunde ausführte, erreichte sie eine „vollkommene Konzentration", in der sie Körper, Seele und Umwelt vollständig vergißt, in der sie die „Erscheinungswelt" abstrahiert. In einfacher, realistischer Weise schilderte sie, wie sie zu diesem höchsten, wunderbaren Erlebnis gelangt ist. Dieses erhabene Schauen sei zu einem dauernden Bewußtseins- zustand geworden, in dem sie überall zu jede« Zeit den „Urgrund aller Dinge" erblickt.
'* Preisgekrönte Tänzer. Man berichtet uns: Der Tanz-Club Rot-Weih Gießen, Mitglied des Meichsverbantes zur Pflege des Gesellschaftstanzes, hat zum erstenmal unter Aufsicht des Reichsverbandes in Bad Soden ein Tanzturnier besucht. Als Vertreter von Gießen wurden Herr Hans Laberenz und Fräulein Leni W e h r u m entsandt. Das Paar konnte den 2. Preis in der S-Klasse erringen. Dies ist für den jungen Tanz-Club Rot-Weih Gießen ein sehr schöner Erfolg.
deren Höhe je nach den Schwankungen des Kupferpreises verschieden sein sollen. Aus der Basis der gegenwärtigen Preise würde diese Unterstützung monatlich etwa eine halbe Million Mark ausmachen, jährlich also 6 Millionen. Die Zuschüsse werden dann vom Tage der Betriebsaufnahme bis vorläufig zum 31. Dezember d. I. gezahlt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt <t M, 18. Iuli. Tendenz: geschäftslos. — In Erwartung ter Entscheidung über die Abstimmung im Reichstag eröffnete die Börse im Banne einer starken Zurückhaltung. Umsätze kamen anfangs kaum zustande. lieber ten zu erwartenden Ausgang im Reichstag war man geteilter Meinung. Einzelne Kreise nahmen Abgaben vor, so dah bei ter geringen Aufnahmelust teilweise Kursabschläge eintraten. Die feste gestrige Aeuyorker Börse konnte keine Stütze bieten. Die Tendenz neigte zur Schwäche. Eine Ausnahme machte AG. sür Verkehrswesen. Die Ausführungen in der heutigen Generalversammlung sollen verhältnismäßig günstig gewesen sein, eine offizielle Bestätigung war noch nicht vorhanden, aber dieses Papier war lebhafter gesucht und wurde auf 5,5 Prozent fester. Ziemlich unter Druck standen dagegen Kaliwerte, von denen Westeregeln 3,5 Prozent schwächer eröffneten. Am Chemiemarkt büßten I.-G.-Farben 1,5 Prozent ein. tolzverkohlung waren 1 Prozent schwächer. Am lektromarkt kamen Erstnotizen kaum zustande. AEG. lagen wenig verändert. Deutsche Linoleum gaben 2 Prozent nach. Auch am Montanmarkt stockte das Geschäft fast vollkommen. Am Dankenmarkt kamen Reichsbankanteile in größerem Umfange heraus bei einem Verlust von 5,5 Prozent. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen kaum verändert. Auch der Rentenmarkt hatte unter ter ungünstigen Situation zu leiden. Bei kleinster ilmfat) tätigfeit lagen auch hier die Kurse etwas schwächer. Im Verlause wurde die Tendenz unsicher, als bekannt wurde, dah ter sozialdemokratische Antrag auf Aufhebung der Notverordnung angenommen wurde. Die Auflösung des Reichstags verstimmte stark und veranlaßte Abgaben, so daß das Kursniveau gegen Anfang um bis zu 3,5 Prozent sank. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Prozent etwas erleichtert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1877, gegen Pfund 20,37, London gegen Kabel 4,8646, gegen Paris 123,60, gegen Mailand 92,87, gegen Madrid 41,85, gegen Schweiz 25,0250, gegen Holland 12,0860.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Iuli. Da sich in den Vormittagsstunden in der innerpolitischen Situation noch nichts geändert hat und im Reichstag noch immer keine Entscheidung gefallen ist, verhielt sich die Spekulation auch zu Beginn der Börse vollkommen abwartend und beteiligte sich kaum am Geschäft. Auch bei den Danken herrschte wieder große Orderlosigkeit, so dah die Kursfestsetzung heute noch mehr als sonst von Zufällen abhängig sein muhte. Man hatte vormittags einen neuen Kursrückgang der AG. für Verkehrswesen, die heute Generalversammlung hat und bei der schon Aufsichtsratsmitglieter
gestern ihr Amt nietergelegt haben, berechnet. Die Gesellschaft registrierte den Kurs aber wider Erwarten stark nachgebend und nahm alle herauskommende Ware schon vor ter offiziellen Rotiz schlank weg. Verkehrswesen erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und wurden später 5 Prozent höher als gestern mit 87,25 Prozent festgesetzt. Sonst waren nur Aschaffenburger Zellstoff plus 4 Prozent und Transradio plus 1,5 Prozent bemerkenswert fester, während die Mehrzahl ter Werte 1 bis 3 Prozent verloren. Darüber hinaus bis zu 6 Prozent gedeckt waren Draubank, Reichsbank, Schubert & Salzer, Spritaktien, Polyphon, Siemens und die Kaliwerte. Die Umsätze waren aber in diesen Werten äußerst klein. Anleihen neigten ebenfalls zur Schwäche. Ausländer lagen fast umsatzlos, Mexikaner waren weiter etwas gebessert. Der Pfandbriefmarkt wies bisher nur geringe Veränderung«« auf. Der Geldmarkt lag bei unveränderten Sähen etwas steifer. Auch nach den ersten Kursen war eine Zurückhaltung der Dörse unverkennbar, doch war die Stimmung, beeinflußt von der festen Eröffnung der Verkehrswesen-Aktien, beruhigter, und es traten überwiegend leichte Kursbesserungen ein. Nachdem bekannt wurde, daß weitere deutschnationale Abgeordnete entgegen der Fraktionsorder der Abstimmung fernbleiben wollen, hat sich die Aussicht für einen Erfolg der Regierung wieder etwas gebessert.
Gemeinderat in Schotten.
f. Schotten, 16. Iuli. Aus demG em ein berat: Eine Einladung an den Gemeinderat zur, Teilnahme am Rennen „Rund um Schotten", ter großen Veranstaltung des Vogelsberger Automobil- und Motorradklubs, wird bekanntgegeben. Rach ten eingegangenen Mel- vungen (bis jetzt schon über 50, darunter die bedeutendsten deutschen Fahrer. Dauberger- München, Zündorf usw. auch ter englische Meisterfahrer D u l l u s) verspricht das Rennen einen spannenden Verlauf. Es wird auch voraussichtlich durch Rundfunk übertragen. Für den Gründer des Rennens, Fr. Wilh. Engler, der leider so früh verstorben ist, wird an der Rennstrecke ein Gedenkstein errichtet werden. — Der diesjährige Schottener Sommermarkt wird in althergebrachter Weise in ter Zeit vom 3. bis 6. August abgehalten. Der Markt wird am Sonntagabend durch feierliches Aufziehen ter Marktwache eröffnet. — Das Wasser- g e l d wird neu festgesetzt und je nach dem Verbrauch pro Kubikmeter auf 50 bis 15 Pf. gestaffelt. Eine Wassermessergebühr von 2Mk. pro Iahr wird festgesetzt und eine Mindestgebühr. — Die Uebernahme der gesamten Kosten einer Schülerunfallversicherung wird abge- fehnt, in bedürftigen Fällen kann hierfür ein Zuschuß gewährt werten. — Die Straße von ter Friedhofstrahe über den Dockzahl nach ter Gederner Straße wird für ten ßaftfraft- wagenverkehr gesperrt. — In den Fällen, in denen die Stadt Baugelände abgibt, soll ten Erwerbern die Bedingung auf- erlegt werten, daß sie nur einheimische Geschäftsleute und möglichst ausgesteuerte Erwerbslose beschäftigen.
Preußen.
Kreis Marburg.
WSR. Marburg, 17. Iuli. Hier raste eine Autodroschke über den Bürgersteig hinweg gegen das Brückengeländer der Dahn- Hofsbrücke. Das Geländer stürzte in einer Länge von acht Meter in die Tiefe. Glücklicherweise konnte der Wagenführer das Auto rechtzeitig zum Stehen bringen, so dah Personen nicht zu Schaden kamen.
Maingau.
WEN. Frankfurt a.M., 17.Juli. In einem Hause des Sandwegs erschienen am Hellen Tage sehr gut gekleidete Herren und waren drauf und bran, einen Wohnungseinbruch zu begehen. Sie wurden aber gestört und flüchteten. Es gelang, die Ausreißer auf der Straße fest zunehmen. Allem Anschein nach handelt es ich um zwei internationale Einbrecher. Sie sprechen verschiedene Sprachen und hielten sich auch schon mehrfach im Ausland auf. Die Identität der Verhafteten steht noch nicht fest.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Wirtschaft
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a. M. |
Äerltn
Schluß- für«
1-tlhr« Äurd
Schluß- für«
Unfang» Äur«
Datum
17. 7.
18. 7.
17. 7.
18. 7.
6% Seuqäje vleichsamerhr von 1927 .......
7% Deutsche Reichsanlethe
88,5
-
88,65
—
von 1929 ..........
Deutsche Anl^Ablüi^Schuld mti
103,25
—
103
—
Aurlos.-Rechten.......
62
61,7
61,13
61,5
DeSgl. ohne AuSlos^Rechte . . 8% He«. 8oi!8ftaat von 1929
8,9
8,8
8,8
8,7
(r9d)at)lb 102%)......
97,25
Oderhefsen Provinz - Anleihe mti
Auslos.-Rechten......
Deutsche Komm. Sammelabl.
59
—
—
—
Anleihe Serie 1......
60,75
—
61
—*
8% Frankl. Hqp.-Bank Goldpfe XIII unkündbar bi« 1934 . . .
102
_
7% Franks. Hyp^Bank Goldpfe unkündbar bi« 1932 .....
96,75
4Yi% Rheinische Hyp^Bank
90
8% Pr. Landespfandbriefanstalt,
Pfandbriefe R. 17......
8% Pr. LandeSpsandbrief anstatt,
101,5
—
101,75
—
Komm^Lbl. R. 20......
7% Pr. Landespfandbriefanftalt,
—
—
98
—
Psandbriese R. 10......
ll.E.G. abg. BortriegS-Obligatto-
96,5
—
97
—
nen, rückzahlbar 1932 .
93
—
—
—
4% LefterreichNche Golorente .
4,20% Oesterreichtsche Silberrente
26,75
26,8
2,9
-
4% Oesterreichilche Einheitliche
Rente...........
1,9
_
<% Ungarische Goldrente ...
23,5
—
23,5
_
4% Ungarische Staat«rente v. 1910
—
20,25
4¥i% detgl. von 1913.....
E»
—
20,9
4% Ungarische Kronenrente . . .
1,9
2
2
2
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
5
5
5
Serie I...........
5
—
5,1
—
4% desgl. Serie II . . - . - - - 5% Rumänische vereinh. Rente
6
—
5,1
5
von 1903 ........
9,75
—
4%% Rumänische vereinh. Rente
16,25
von 1913..........
16,25
■et.
i% Rumänische vereinh. Rente
7.7
7,75
—-
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« furtJ
1-ilhr. Kurs
Schluß« Iure
Anfang- Kurs
Datum
17. 7.
18. 7.
17. 7.
18. 7.
vamvurg-Amerita Paiei . . . <
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
98
—
98,13
97,5
—
—
—
—
Hansa Dampfschtss.....10
—
—
—
—
Norddeutscher Lloyd.....8
98,25
—
98,13
97,65
Allgemeine Deutsche Ereditanst. 10
110,75
—
111,25
120
111
Barmer Bankverein .... 10
120
120
120
Berliner Handelsgesellschaft . 12
157,5
—
157,5
126,25
Commerz- und Privat-Bank . 11
139,75
139,5
139,75
138,75
Darmstädter und Nattonalbank 12 Deutsche Bank und
202
—
202,75
200
Dtsconto-Gesellschast, ... 10
131,25
—
131
130,9
Dresdner Bank ...... 10
131,75
—
131,75
131,5
Reichsbank........12
268,5
263,25
268,25
263,75
DI ö üt ........8
150,5
149,75
150,5
149
Bergmann.........8
178
Eleltr. LteserungSgesellschaft. 10
—
—
—
—
Licht und Kraft......10
148
—
148
—
Felten & Guilleaume . . . IVi Gesellschaft sür Elektrische
109
—-
109,65
—
Unternehmungen .... 10
Hamburger Elektrizitäts-Werke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
148
—
148,65
146,25
—
—-
—
—
—
•*
132,5
131,5
Schlesische Elektrizität. ... 10
—
—
145,75
—
Schuckert & (So. ..... . 11
—
—
172,25
171,5
Siemens & Halske . . • • . 16
219,25
—
219,5
215,65
Transradio ........ 8
—
—
—
116,5
Lahm ey er & Co....... 10
161,5
74,25
-
160,5
Buverus...... 6
_
72,5
Deutsche Erdöl . ...... 6
—
—
85,25
83,75
Essener Steinkohle......8
—
—«
—
— '
Gelsenkirchener ....... 8
129
—
128,75
126,5
Harpener. ......... 0
119
—
119,25
116,65
Harsch Eisen........6%
—-
—
95
—
Ilse Bergbau ....... 10
Klücknerwerke ....... 7
—
239
—-
—
—
96
95,75
Köln-Neuessen........ 7
—
—
93
93,5
Manne« mann-Röhren .... 7
94,5
93,4
93,75
67,9
Mansselder Bergbau ..... 7
68
68
56,5
Oberschles. Eisenüedarf .... 6
—
—
93
Oberschtet. Kokswerke.....7
—
—
93,25
85,25
Phönix Bergbau..... 6%
Rheinische Braunkohlen . . 10
86
85,5
86,4
223,5
224,5
224
Rheinflahl.........e
102
101,75
—
Riebeck Montan ...... 7,2
—
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß-s kurs |
t-Uhr- Kors
Schlußkurs
Anfang- Kurs
Datum
17. 7.
18. 7.
17. 7.
18. 7.
bereinigte Stahlwerke .
86
—
86,251
85
Otavt Minen.....
167.
—
——
42
41,9
Kaliwerke Aschersleben .
. 10
211
—
211,5
207,5
Kaliwerke Westeregeln .
. 10
217,5
214
218,5
214,75
Kaliwerke Salzdetfurth .
-
. 15
370
—
371
365
I. G. Farben-Industrie .
. 12
161,65
160,25
161,65
159,75
Dynamik Nobel ....
•
. . 6
—
—
76,75
—
. . 9
145
—»
—
—
Goldschmidt.....
. . b
60
—
60
59,5
Külgerswerke.....
. . 6
57,5
—-
57,25
57
Metallgeiellichaft. . . .
. . 8
114
—
113,5
—
Philipp Holzmann . . .
. . 7
—
—
85,65
Zementwerk Heidelberg
Cementwerk Karlstadt. .
. 10
. 10
105,5
131
—
—
—
Wahß L Freitag . . .
. . 8
76
—
76
—
Schultheis Patzenhofer .
-
. 15
_
_
290,5
286,25
Lktwerke.......
. 12
—
—
239,25
236
............
e
. 18
109,5
108
109,25
110.25
107,5
Bemberg.......
Zellstoff Waldhof . . .
e
. 14
—
—
109
V
187.
—
145,75
146,5
145
Zellstoff Aschaffenburg .
•
. 12
—1
113
110
114
Charlottenburger Wasser
e
. . 8
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——
101,75
101,75
Dessauer Gaö.....
e
. . 9
——
—
147,4
145,5
Daimler Motoren . . .
e
• . o
32,5
—
32,5
32,4
Deutsche Linoleum . .
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Maschinenbau A.-G. . .
e
. . 0
—
—
46
——
Rat. Automobll . . . .
. . 0
—
—
—
13,13
OrenNein & Koppel . .
. . f
—
—-
68
—
Leonhard Tietz . . . •
. 10
141,5
142,25
141
SvenSka ......
—
—
311
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Frankfurter Maschinen .
*
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25
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—
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36,25
36
35,25
35,5
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. . 8
94
—
—
—
Mainlrastwerke Höchst a.M.. .8
—
—
—
Miag.........
. 1(
—
91,75
90,25
Gebr. Roeder.....
. 1C
104,25
—
—
Doigt & Haessner . . .
Süddeutsche Zucker . .
. .
. 10
148
160
—
150
160
—
Banknoten.
Lerlln, 17. Juli
Geld
Äries
Amerikanische Noten . ..... Belgische Noten ....... Dänische Noten .......
Französische Noten ...... Holländische Noten ....... Italienische Noten ...... Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten ....... Schwedische Noten.......
Schweizer Noten ......
Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Noten ......
4,168
58,38 11,80 20,33 16,44
168,06 21,93 >11,83
59,05
2,47 112,28
81,34 48,50 12,375
73,14
4,188 58,62
112,24 20,41 16,50
168,74 22,01
112,27
59,29
2,49 112,72
81,66
48,70 12,435
73,44
Deot
«markt
Berlin - Frankfurt a. M.
17. Juli
18. Juli __
Amtliche Notierung Geld | »riei
Amtliche Notierung
Geld | Ärie,
Amst.-Siott. Buen.-Aires Brss.-Antw- Chrtstiania - Kopenhagen Stockholm . Helstngfors. Italien. . . London. .. Weilt)ort . • Paris.... Schweiz . . Spanien. • Japan . . . Wo be Jan. Wien in D-- Ceft. adgest. Prag . . .. Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. .
Tanada . Uraiuat). Tatro ..
168,37
1,508 58,455 112,07 112,09 112,46
10,53 21,91
20,352
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20,915


